Ratgeber und News

Home

Beauty

Business

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Mode

Wellness

Wohnen


Elisabeth - der Name mit Bedeutung

ElisabethElisabeth, den Namen sollte man sich genüsslich auf der Zunge zergehen lassen, bevor man ihn ausspricht, denn grosse Persönlichkeiten, Kaiserinnen, Königinnen, Heilige tragen ihn. Strassen, Schlösser, Schiffe und Flotten, Brücken und Gebäude, Krankenhäuser und Kirchen sind nach diesem Namen benannt worden. Der Name verleiht Grösse, Ausstrahlung und ein gewisses Prestige.

Studien zeigen, dass der Vorname einer Person zu einem gewissen Teil ausschlaggebend dafür ist, wie erfolgreich man im Leben ist. Wenn der Name im Laufe des Lebens zusätzlich mit einem akademischen Grad, einem Doktortitel bestückt wird, steigert sich das anerkennende Prestige, und man hat gute Chancen, leichter als Autorität wahrgenommen zu werden. Wenn Sie wählen könnten, ob Sie sich von Dr. Elisabeth Kaiser oder von Moni Tslanaskovski beraten lassen würden, so entscheiden sich laut neuesten Studien mehr Menschen für den erst genannten Namen. Es lohnt sich also, bei der Namensgebung eines Babys darauf zu achten, dass man seinem geliebten Kind den Lebensweg bereits nach der Geburt ebnet.

Elisabeth in Kunst und Kultur

Der elitäre Vorname zieht sich durch Kunst, Kultur, Musik und Literatur. Zwei Musicals sind nach dem Namen benannt. Mein Lieblingsmusical Elisabeth, welches von der Kaiserin Elisabeth handelt, und ein weiteres Musical, welches von der Heiligen Elisabeth handelt. Ein Buch und ein Film über Elisabeth zieren übrigens auch die Historie des Namens.

 

Woher stammt der Name Elisabeth?

Der Name kommt aus dem Hebräischen und heisst genaugenommen Elisabet, denn das h am Ende des Wortes ist ein überflüssiger Zusatz, der sich jedoch im Laufe der Zeit intensivst in die Gesellschaft integriert hat, sodass er heute ein nützlicher stummer Begleiter am Ende jeder Elisabeth ist und seine Berechtigung verdient hat. Der Buchstabe hat sich quasi sein Recht am Ende des Wortes ersessen.

Elisabet, die Mutter von Johannes des Täufers, in der biblischen Geschichte eine grosse, ehrenwerte und heilige Persönlichkeit, verleiht dem Namen also seinen Ursprung. Der Name steht für den Schwur, er verkörpert die Reinheit, die Gerechtigkeit, das Schwören auf Gott, den tiefen Glauben an Gott, an die Schöpfungsgeschichte. Dieser Vorname ist sozusagen tief mit dem Schwur auf Recht und Ordnung, auf Menschenliebe und Weltoffenheit verknüpft.

Der Begriff des Schwörens wird auch mit der Zahl sieben in Verbindung gebracht, und die Zahl Sieben wird wiederum mit der Entstehung der Erde in Verbindung gebracht. Sieben Tage und Nächte brauchte der biblische Gott, um Erde, Wasser, Himmel, Licht, Tiere und Menschen entstehen zu lassen. Beim Faktor Mensch ist er sich bis heute nicht sicher, wo der Fehler liegt, wenn er sich vom himmlischen Fernglas aus die Rechtsstreitigkeiten, die Kriege, das Böse in all seinen Facetten ansieht, aber Gott weiss, dass er viel Gutes in den Menschen hineingelegt hat, denn wenn er sich die Tiere ansieht, wie sie sich gegenseitig fressen, bekommt der Faktor Mensch eine direkt liebevolle Bedeutung. Wir fressen uns nicht gegenseitig auf, höchstens verbal. Rein wissenschaftlich gesehen entstand die Erde aus einem Urknall heraus, aber dies würde die Magie der Symbolik der Erdentstehung direkt in den Schatten stellen.

Wenn ich meinen eigenen Namen Elisabeth vom Hebräischen aus über den Schwur, bis hin zur Sieben betrachte, so wünschte ich mir manchmal, meine Eltern hätten mich Chantal getauft, denn dann wäre ich wenigstens ein sachlich kompaktes Es, um welches man sich weniger etymologisch bedeutsame Gedanken zu machen bräuchte. Das Shantall. Wenn ich mir den Namen Elisabeth jedoch auf Grundlage von Recht und Gerechtigkeit anschaue, so ist er passend für mich, denn ich kämpfe für Gerechtigkeit, auch wenn ich schon kläglich scheiterte und mir so manche Ungerechtigkeit mitansehen musste.

Der Vorname Elisabeth in der Statistik

Der Vorname ist derart bedeutsam, dass er sich sogar in Statistiken pressen lässt. Er ist sozusagen ein Vorname, der in Zahlen ausgedrückt, an Anerkennung und Prestige gewinnt.

Bis zum 20. Jahrhundert war der Name Elisabeth ein gängiger Vorname, der mit Würde vergeben wurde. Zu Kaiserszeiten boomte er, bis ungefähr 1980, und dann flachte das Interesse für diesen Namen merklich ab, obwohl in fast jedem christlichen Haushalt nach wie vor eine Bibel liegt. Bitte, in den 80er und 90er Jahren durften endlich diese hochmodernen Namen wie Chantal, Jessica, Jacqueline, Sandy und Co auf den Menschenmarkt, denn die Zeit der Rundumerneuerungen war gekommen. Übrigens gewinnt in neuester Zeit der Name Elisabeth wieder an Beliebtheit, denn die alten, biblisch angehauchten Namen sind erneut im Vormarsch.

Abwandlungen und Spitznamen von Elisabeth

Das schlimmste Wort ist Liesl, hingegen ist Elli ein Wunderwerk, gefolgt von Betty und Elisa. Wenn ich über die zahlreichen Abkürzungen, Abwandlungen und die weniger bis mehr an Grausamkeit angereicherten Spitznamen des ehrenwert schönen Vornamens nachdenke, bohrt es mir direkt ein Loch in die Seele, da habe ich quasi einen Rohrbruch im Herzen. Elisabeth ist übrigens ein Frauenname, ein Mädchenname, weiblich elegant, sanft und doch herrscherisch dominant. So einen Namen kann man nicht leichtsinnig durch den schmierigen Schlamm der hässlichen Spitznamen schleifen. So einen Namen muss man vom ersten bis zum letzten Buchstaben geniessen.

Alles muss heute verkürzt werden, denn Zeit ist Geld, sogar beim auszusprechenden Namen. Auf Twitter feiern nur die ersten 140 Zeichen eine Party, alles andere wird erst gar nicht gezeigt. Auf Facebook werden längere Beiträge nicht einmal wahrgenommen, weil das satte Ego schnell weiterzieht, um nichts zu verpassen. Alles muss kurz sein. Schade! In Grunde sollte nichts auf der Welt kürzer gemacht werden, als es ist, denn nicht einmal der kurze Minirock, der tiefe Einblicke gewährt, ist schön, wenn man stattdessen einen edlen langen Rock tragen kann, der die Privatsphäre verhüllt.

Lissy, Elisa, Lisa, Elli, Betty und so Kleinigkeiten kann ich ja noch ertragen, wenn sie nicht die Überhand in meiner Namensnennung gewinnen. Liesl allerdings macht mir Sorgen, denn ich möchte nicht nach einer Almkuh benannt werden, die ihr Klingelglöckchen noch um den Hals trägt. Sissi ist auch noch zu verkraften, denn das erinnert mich an die Reiselust der Kaiserin Elisabeth von Österreich, und wenn ich mich genauer betrachte, so muss ich gestehen, ich bin glücklich, wenn es unter meinen Füssen rollt.

Spitznamen und Abkürzungen liegen in der Natur des Menschen, egal, ob man an die siebentägige biblische Erdentstehung oder an den Urknall des Universums glaubt. Spitznamen können manchmal recht praktisch sein, denn man verbindet damit einiges an Persönlichkeit. Bitte, meine Freunde nennen mich vertraulich Frau Putz, was mir sehr gut tut, denn damit verkörpere ich die nötige Distanz. Es klingt einfach besser, wenn man sagt: Frau Putz, ich bin anderer Meinung. Es klingt jedoch ungehobelt, wenn man sagt: Liesl, halt die Klappe.

Berühmte Persönlichkeiten mit dem Namen Elisabeth

Berühmte Persönlichkeiten küren diesen elitären Namen. Elisabeth von Thüringen. Von ihr habe ich meinen Namenstag entnommen. Meine Mutter gratuliert mir jährlich am 19. November zum Namenstag, und sie schickt mir heute noch Geldgeschenke, weil der Name viel wert ist.

Elisabeth von Aragon, Königin vom Heiligen Römischen Reich, Herzogin von Österreich und Steiermark, wurde nur ungefähr 30 Jahre alt, da man nicht weiss, ob sie 1300 oder 1302 geboren wurde.

 Kaiserin Elisabeth von Österreich, Prinzessin von Bayern, Königin von Ungarn, ein und dieselbe Person, wurde glücklichst vertont und in Form eines Musicals auf die Bühnen der Welt getragen, wurde verfilmt und auf die Leinwände geklatscht, obwohl sie tief in ihrer Seele eine traurige Person war, die laut neuesten Forschungsergebnissen unter leichten Depressionen litt.

Übrigens dürfen wir die Kaiserin Elisabeth von Österreich nicht zu sehr in ihre verfilmte Sissi Rolle drängen, die mit ihrem wilden, jugendhaften Wesen damals zu Kaiserzeiten ins Schloss Schönbrunn einzog und nach einem intensiven Lehrgang durch Dienstpersonal und durch ihre Schwiegermutter als tiefsinnige Frau erwachte. Meine Mutter schaut sich jedes Jahr die wiederkehrenden Sissi Verfilmungen an und heult noch immer dabei.

Queen Elizabeth von England, deren farblich abgestimmtes Outfit mein Herz mit Leben füllt, geniesst im hohen Alter noch täglich die ihr zu Füssen liegende Bühne des Lebens. Ihre farblich zum Kostüm abgestimmten Hüte, Henkeltaschen und Schuhe prägen in gewisser Weise auch meinen Kleiderstil, auch wenn ich preislich gesehen mit ihrer Mode nicht annähernd mithalten kann.

Die Heilige Elisabeth weinte bittere Tränen, als sie vor dem Kreuze Jesu kniete. Wenn man den Vornamen von der schmerzhaften Seite aus betrachtet, so schwingt darin auch die dunkle Seite des Lebens mit, aber ohne Schatten gibt es ohnehin kein nennenswertes Licht. Wahrlich, der Vorname schwingt elegant auf der Zunge.

Zum Schluss hätten wir noch die Autorin Elisabeth Putz, deren Nachruf eines Tages ohne ihr Beisein stattfinden wird, denn zu Lebzeiten wird sie distanzbetont Frau Putz genannt.


Impressum 

Datenschutz

Elisabeth Putz

Facebook

Twitter

Xing

YouTube