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Lifestyle Trends - Wie lebt man heute?

Unser Lebensstil ist mit fortschreitender Technik schnelllebiger geworden. Wir möchten jünger aussehen, mehr leisten und besser leben. Dies lassen wir uns etwas kosten. Und damit es uns nicht langweilig wird, gönnen wir uns in unserer Freizeit den Luxus, zum Trendsetter und Jetsetter zu werden, bereisen die Welt, shoppen wie die Weltmeister und posten alles im Internet. Das Selfie begleitet uns Tag und Nacht, denn mittlerweile gibt es vollautomatische Digitalkameras, welche im Minutentakt ein Foto von uns schiessen und es selbständig online stellen.

Nicht jeder möchte diesen Lifestyle ausleben, spätestens dann nicht mehr, wenn er das erste Burn-out hinter sich hat, und so boomt der Lebensstil des Aussteigers genauso. Man wird zunehmend autark, leistet sich den Luxus, seine täglichen Produkte selber herzustellen, der eigene Garten liegt wieder im Trend, und das individuelle Zuhause wird zum besten Freund, denn man möchte seine Ruhe haben. Die Natur wird zunehmend wichtiger. Manche Menschen züchten ihr eigenes Gemüse, legen einen Biotop an und leben mit Pflanzen und Tieren auf hohem Niveau, denn sie verwenden keine Pestizide, meiden Kunstdünger und Insektenvertilgungsmittel, da auch die Ameise ihren Teil zu einem intakten biologischen System beiträgt.

Wir pflegen soziale Kontakte, feiern die Feste, wie sie fallen, möchten in einer möglichst intakten Gesellschaft leben, erfreuen uns an Kultur bis der Kulturschock droht, und wir möchten mindestens ein bis zweimal im Jahr den perfekten Urlaub erleben. Das lassen wir uns einiges kosten. Studien belegen, dass Menschen, die am gesellschaftlichen und kulturellen Leben teilnehmen, gesünder sind.

Einer der grössten Trends geht hin zum gesunden Lifestyle, denn krank werden wir von ganz alleine. Gesunde Ernährung, bestehend aus Superfood, veganem Essen und angereicherten Lebensmitteln boomt. Wir wollen zwar nicht lange am Herd stehen, kochen muss schnell gehen, aber die Nahrung muss vitaminreich sein. Bewegung ist zum absoluten Muss geworden, und so kontrollieren wir unseren Körper an Hand von Handy Apps, die uns zeigen, dass wir heute noch eine Runde joggen müssen. Das Spiel Pokemon-Go hält uns permanent auf den Beinen, und so bleiben wir samt Smartphone in der Hand fit.

Ein weiterer Trend ist der mobile Lifestyle, denn wir wollen überall gleichzeitig sein. Wenn erst einmal die Technik des Beamens so ausgereift ist, dass wir unbeschadet am Zielort ankommen, wird unser Lebensstil multimobil. Ab diesem Zeitpunkt rexe ich mich in ein Reagenzglas ein, damit ich mich nicht verirre, weil im Glas fühle ich mich sicher konserviert. Bis dahin reift das Smartphone zum Ganzkörperkontrollmodell aus, wir kaufen uns die neuesten Outfits und präsentieren diese zusammen mit unserem gesunden Essen im Internet. Kein Wunder, dass die Aussteiger immer mehr werden.

Ein Trend geht hin zum Recycling, weg vom Plastik, hin zur Natur. Man achtet wieder auf die Umwelt. Ein Trend geht auch dahin, seine Freizeit effektiv zu nutzen, da sie immer knapper wird. Man bildet sich weiter in seiner freien Zeit, möchte etwas erleben und teilt jeden privaten Moment mit seinen Freunden auf Facebook in Form von Selfies. Ein Trend bei Reisen geht hin zum Kurzurlaub, dafür jedoch mehrmals im Jahr. Man gönnt sich wieder vermehrt Kreuzfahrten und Luxus im Urlaub. Ein Trend geht hin zum Dauerbetrieb des Smartphones, weil wir eine Art Informations- und Unterhaltungssucht entwickelt haben, von der wir uns schwer wieder lösen.

 

Umweltfreundliche Technik liegt im Trend

In der Technik entstehen laufend neue Trends. Vor Jahrzehnten war es der Computer, der die Welt schneller machte. Danach war es das Internet, welches die Welt miteinander vereinte und Menschen miteinander in Verbindung brachte. In früherer Zeit war es die Elektrizität, die das industrielle Zeitalter einleitete, und das erste Auto brachte uns schneller voran als jedes noch so fitte Pferd. Heute sind es Chips, die wir uns unter die Haut implantieren lassen, damit wir bequemer leben. Wir steuern unser gesamtes Haushaltsgeschehen vom Handy aus, tragen unsere gesamten Daten bei uns, wenn wir sie im Smartphone speichern, und wir können von überall aus unser Leben gestalten, da wir zunehmend mobiler werden. Der Roboter ist ein technologischer Trend, der uns eines Tages wie ein Freund durch den Alltag begleitet, obwohl er uns in manchen Bereichen des Lebens in die Knie zwingen könnte, wenn er unser Leben steuert. Fakt ist, dass die neuen Technologien umweltfreundlicher und nachhaltiger werden, stromsparend und benutzerfreundlich.

Die nachhaltige Produktion liegt im Trend

Normalerweise sind wirtschaftliche Trends geprägt von Wachstum, Produktion und einer bequemen Anwendung eines Produktes. Heute geht der Trend hin zu einer umweltfreundlichen Nutzung der Produkte, hin zu einer stromsparenden Energieversorgung, hin zu einem nachhaltigen Lifestyle. Man verzichtet zunehmend auf Plastik, da das Mikroplastik die Umwelt und somit auch den menschlichen Körper belastet. Man verzichtet auf die Obsoleszenz, den sogenannten Sollbruchstellen in einem Produkt. Sharing wird zu einem neuen Trend, da man nicht mehr alles besitzen muss, wenn man es sich ausleihen und teilen kann. Sogar in der Mode geht ein grosser Trend hin zum Upcycling und Recycling, weg von billiger, mit Chemie angereicherter Fastfashion. Wir möchten gesunde Kleidung tragen. So wird die Wirtschaft gezwungen, nachhaltig zu produzieren, weil es der Konsument so möchte. Immerhin ist dies ein entscheidender Schritt in die richtige Richtung, wenn wir unsere Umwelt erhalten wollen.

Die Natur liegt im Trend

Früher waren leuchtende Haarfarben in Mode. Heute achtet man zunehmend auf natürliche Haarfarben, meidet chemische Färbemittel und färbt sich seine Haare erst ab einem Alter von 18 Jahren, weil die Kopfhaut leidet. Die Produkte im Stylingbereich sind besser geworden, aber der Naturtrend reisst trotzdem nicht ab. Als ich dem Trend der blonden Haare nachjagte, entglitt mir die Farbe, sodass ich an den Haarwurzeln orange und in den Haarspitzen hellgrün aussah. Es dauerte ein ganzes Jahr und länger, bis meine Haare wieder gesellschaftsfähig waren.

Auch in der Anti-Aging Bewegung tun sich neue Trends auf. Zwar lassen sich immer noch zahlreiche Leute ihre Körperteile verschönern oder austauschen, die Schönheitschirurgie mit ihren unzähligen Implantaten boomt nach wie vor, aber es zeichnet sich ein Trend ab, der hin zum natürlichen Körper geht. Man entwickelt Pillen und Medikamente, die das Altern stoppen sollen, aber alltagstauglich ist zunehmend die natürliche Ernährung, die Fitness, ein naturbelassenes Leben. Das neueste Anti-Aging Medikament wurde an Schmeissfliegen ausprobiert, die damit nicht mehr alterten. Der Mensch hätte mit diesem Mittel auch die Chance, jung zu bleiben, aber leider greift es das Immunsystem an, sodass wir so wie die Schmeissfliegen im Reagenzglas leben müssten, um keinen Schnupfen zu bekommen.

Der Veganer liegt im Trend

Veganer liegen im Trend. Man verzichtet auf Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Milchprodukte, auf Tiere aller Art, und man verzichtet auf Pelzmantel und Daunenfedern, auf echtes Leder und Seide. Ich als Teilzeitveganer tendiere dazu, hin und wieder Fisch und Putenfleisch zu essen, verspeise so manches Ei, verzehre mich nach Milch und Käse, damit mein Körper in Balance bleibt.

Der Hipster liegt im Trend

Hipsters liegen voll im Trend, da man mit diesem Lebensstil zum Trendsetter werden kann. Wie wird man ein Hipster? Der Begriff wird in den Medien versehentlich ins Lächerliche gezogen. Dabei sind Hipsters trendig lebende Leute, die sich ihr Eigenleben bewahren, aussergewöhnlich sind und sich von der Masse derart abheben, dass sie schon wieder cool erscheinen. Man lebt seine eigene Meinung aus, wirtschaftet im kleinen privaten Kreis, produziert alles grösstenteils selber, macht sich möglichst unabhängig von grossen Systemen und kapselt sich vom Mainstream ab.

Der coole Hipster trägt enge Röhrenjeans, einen extravaganten Haarschnitt wie beispielsweise den Undercut, einen Vollbart, weite Oversize-Kleidung, Tattoos und Piercings, coole Bergsteigerschuhe, dicke Schlauchschals und Strickmützen, wobei die Mütze auch im Sommer am Kopf Platz findet. Wenn ich ein Hipster werde, ziehe ich mir ein kariertes Holzfällerhemd an, gehe in den Wald und mache mir mein Brennholz selber, dann brauche ich im Winter keinen Schlauchschal. Der Hipster möchte sich politisch abgrenzen, totzdem populär sein, lebt eine Art Subkultur aus, trägt wie ein Nerd seine Hornbrille, oder wenigstens eine bunte Sonnenbrille, und er schleppt seinen Jutesack überall hin mit, damit er jederzeit sein Leben im Griff hat.

Sharing boomt

Sharing, Privatvermietung, Privatkonsum und Recycling sind gross in Mode. Man kauft sich heute nicht mehr alles neu, und man teilt die Dinge mit anderen Leuten, wenn man sie gerade nicht braucht. Wer sein Auto mit anderen teilt, schont die Umwelt. Wer seine Wohnung als privates Hotelzimmer vermietet, wenn er selbst im Urlaub ist und sein Zuhause nicht benötigt, kann Geld damit verdienen. Und wer auf privaten Shoppingpartys seine Sachen einkauft, der kann Kontakte knüpfen und seine Klamotten und Güter weiterverkaufen oder teilen, wenn er genug davon hat. Es boomt auch zunehmend ein Online-Flohmarkt, bei dem man als Privatverkäufer schnell profitiert. Man kauft das, was andere nicht mehr brauchen, und umgekehrt. Und es finden sich zunehmend private Transporter, die Pakete und Waren von A nach B liefern. Man spart damit Zeit und Geld, kann sich etwas dazuverdienen und lernt nette Leute kennen. Natürlich muss man für diese neuen Konsum-Modelle offen sein, ein eher extrovertierter Mensch sein, denn für Schüchterne ist dieser Markt eher ungeeignet. Man sollte auch nicht so intensiv an seinen materiellen Dingen festhalten, denn wer teilt, der kann nicht gleichzeitig auf seiner Ware sitzen und sie schonen. Dienstleistungen, die geteilt und für eine Gegenleistung angeboten werden, boomen übrigens auch, denn man hilft sich hier gegenseitig, bekommt dadurch mehr Kontakt zur Aussenwelt, und man fühlt sich gebraucht.


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Elisabeth Putz

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