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Ratgeber für Models - Fit für den Laufsteg

Der Ratgeber für Models. Wie präsentiert man sich am besten? Wie kommt die Mode des jeweiligen Designers gut zum Ausdruck? So wird man fit für den Laufsteg. Ein gut proportionierter Körper, der leider nicht zu dick sein darf, eine tolle Ausstrahlung und optische Ausdrucksweise, und das perfekte Posen am Laufsteg sind Voraussetzungen für den klassischen Modelberuf.

Nicht nur das klassische Model, welches die elitären Maße von 90-60-90 besitzt und zudem noch ein makellos aussehendes Gesicht sein Eigentum nennt, bekommt gute Jobs, auch die exotischen Models sind gross in Mode. Androgyne Models präsentieren bereits Dessous für die Damenkollektion, auch wenn man sich hier fragt, ob es nicht auch eine geeignete Frau gibt, die in Unterwäsche den simplen Laufsteg der Modenschau auf und ab spazieren könnte. Exotische Models spezialisieren sich auf Bereiche, die vom klassischen Modelgeschäft abweichen, und Models, welche nur bestimmte Körperteile präsentieren, liegen hoch im Kurs.

Handmodels müssen sich ihre wertvollen Hände gut versichern lassen, Fussmodels ihre Beine und spezielle Gesichtsmodels sogar ihr Gesicht, denn diese Körperteile verdienen das tägliche Brot. Wenn sich ein solches Model verletzt, bedeutet dies fast das Karriere-Aus. Wir können solche Models unter anderem in der Werbung sehen, wenn Szenen eingeblendet werden, in denen eine Handcreme oder beispielsweise eine Gesichtscreme beworben wird. Hier sind manchmal neben den Werbeikonen auch versteckt, nicht direkt erkennbar, diese speziellen Models im Einsatz. Unglaublich, aber es wirkt. Ich wunderte mich schon oft über Hände, von denen ich überzeugt war, sie gehören einer zweiten Frau, welche sich direkt hinter dem Werbemodel versteckt.

Models geniessen im Allgemeinen einen luxuriösen, glamourösen Ruf, sind wunderhübsch anzusehen, auch wenn am Hochglanzpapier der Illustrierten oftmals mit einem Bildbearbeitungsprogramm nachgeholfen wird, damit das Model besser zum Image des Magazins passt. Wir glauben versehentlich, dass das Modelbusiness ein leichter Job ist, denn wir sehen bloss die brillante Oberfläche dieses Business, wenn wir uns neue Modetrends ansehen und die Models am Laufsteg betrachten. Der Voyeurismus gut gekleideter, sich in Schale geworfener Modefans feiert Hochkonjunktur, weil wir sehen und gesehen werden möchten. Und so wird das Modelbusiness nie aussterben, Gott sei Dank.

In Wahrheit ist es eines der härtesten Geschäfte, denn die Figur muss stimmen, die Posen müssen ausdrucksvoll präsentiert werden, und das Model benötigt eine derart harte Disziplin, dass wir uns fast schämen müssen, wenn wir den harten Tag eines Modellebens führen müssten. Welcher Normalverbraucher hat sich so im Griff, dass er Sport nach Anweisung treibt, seinen Körper makellos fit hält, bei seiner Ernährung krampfhaft auf Diät achtet und sich niemals gehen lässt. Abgemagerte Models liegen leider immer noch im Trend und werden gerne gebucht, sogar für Mode für Mollige, da es immer noch viel zu viele Designer gibt, die weibliche Kurven vernachlässigen und den maskulinen Körper bevorzugen. Für mich ist das Modelbusiness ein Traum, den ich niemals zu träumen wage, denn ich bin glücklich mit meiner Schokolade.

Noch härter wird das Modelbusiness erst, wenn man den Gerüchten verfällt, dass die Besetzungscouch als Karriereleiter dient. Wer sich nach oben schläft, sollte dies wenigstens mit offenen Augen tun, denn man fällt hart, wenn man von der Besetzungscouch hinunter rutscht, weil so eine zweifelhaft sündig angehauchte Karriereleiter meist brüchige Sprossen besitzt. Models sollten auf niemanden hereinfallen, der ihnen die grossen Jobs verspricht, bei dem man in Vorkasse gehen muss, oder der eindeutig zweideutige Fotos schiessen möchte. Die Kameralinse ist verführerisch, und deshalb sollte jedes Model seine Agentur vorab prüfen, denn zu schnell sitzt man im schlechten Licht und hat das Problem, dass einem der schlechte Ruf hinterher eilt. Man sollte nicht auf windige Fotografen hereinfallen, die viel Geld für eine Set-Card verlangen und den Leuten signalisieren, dass sie perfekt fürs Modelbusiness geeignet sind, selbst wenn man sieht, dass die Figur von den Modelmaßen haushoch entfernt ist. Ich stehe zu meiner etwas üppigeren Figur und würde mir niemals meine von der Natur geschenkten Brüste wegoperieren lassen, nur um Model zu werden. Vielleicht nimmt mich jemand im Rentenalter als Gebissmodel, als Schürzenmodel, oder als Model für Stützstrumpfhosen.

Junge, für den Laufsteg geeignete, talentierte Frauen und Männer haben heute jedoch gute Chancen, eine seriöse Modelagentur zu finden, denn die zahlreichen öffentlichen Castings bieten eine neue Plattform für frische Models. Germanys next Topmodel, Austrias next Topmodel, das perfekte Model, sämtliche Castingshows laden zum Mitmachen ein. Hier wird man begutachtet und ausgebildet. Man kann viel lernen, hat die Chance auf den Sieg und kommt auf geradem Weg ins Modelbusiness hinein.

 

Androgynes Model

Androgyne Models liegen nach wie vor im Trend. Androgynie ist ein Lebensstil, den zahlreiche Männer für sich gewählt haben und glücklich ausleben. Das androgyne Model ist jedoch am Laufsteg zunehmend eine Gefahr für die normal gebauten Frauen, wenn ein Mann, der kaum bis keine Kurven mehr besitzt, Damenmode präsentiert. Androgyne Männermodels präsentieren zunehmend Unterwäsche, in welche keine Frau hineinpasst, Kleider, die oben schmal geschnitten sind, und Röcke, welche keine Hüfte zulassen. Der androgyne Mann kann dies tragen, der Modedesigner liebt diesen Anblick, und wir Frauen haben nichts mehr anzuziehen und müssen jammern.

Exotisches Model

Wie wird man ein exotisches Model? Man benötigt ein Körperteil oder ein gewisses Aussehen, welches besonders herausragt, vielleicht nicht der Norm des Alltäglichen entspricht, und man muss einen Markt dafür finden. So boomen Handmodels, Fussmodels, Brustmodels, reine Gesichtsmodels, Tattoo-Models oder Gothic-Models. Auch Handicap-Models sind begehrt, denn wenn jemand blind ist oder im Rollstuhl sitzt, kann er durchaus seine gut gelungenen Körperstellen als Model vermarkten. Man verdient gut dabei, denn man füllt einen Markt aus, der nicht von vielen Menschen besetzt ist.

Kindermodel

Wie wird man ein Kindermodel? Sind es die Eltern, die ihre Babys zu Models machen, oder sind es tatsächlich die Kinder, die daran Freude haben? Fakt ist, ein Kindermodel verzichtet auf einen Teil seiner Kindheit, um Disziplin zu erlernen, denn das nächste Casting ruft. Schönheitswettbewerbe speziell für Kinder, Babys in der Werbung, der Markt boomt, auch wenn Babys selten von ganz alleine auf die Idee kommen, Model zu werden. Spezielle Modelschulen für Kinder bilden die Kleinen am Laufsteg aus und machen sie fit fürs Modelbusiness.

Model werden

Wie wird man ein Model? Welche Voraussetzungen braucht man für den Laufsteg, für Katalogfotos, für das Modelbusiness allgemein? Gutes Aussehen ist Voraussetzung, aber heute sehen so viele junge Frauen und Männer gut aus, auch wenn man immer frühzeitiger mit dem Skalpell der elitären Schönheitschirurgie nachhilft, dass das Aussehen alleine nicht mehr ausreicht, um im Modelbusiness zu existieren. Schauspielerisches Talent, die richtige Modelagentur, Auslandserfahrung, Erfahrung in grossen Modemagazinen, Disziplin, Ausdauer, eine gesunde, auf Diät getrimmte Ernährung, glatte Haut, der ideale Typ, all dies sind Voraussetzungen, um als Model zu arbeiten. Sensibel sollte man nicht sein, denn das Geschäft ist hart.

Trendmodel

Wie sehen die neuen Trendmodels aus? Sie sind nicht hässlich, aber sie entsprechen nicht den perfekten Modelmaßen. Dünne oder mollige, dicke und kleine Models, mit und ohne Handicap, der normale, alltägliche Mensch, mit dem wir mithalten können. Weg vom perfekten Model, hin zu mehr Persönlichkeit. Im absoluten Trend liegen derzeit die Plus-Size-Models, jene, die mit ein wenig Übergewicht bestückt sind. Zwar herrscht ein eiserner Magertrend, aber dazwischen werden die Menschen immer dicker und wollen auch modisch gekleidet sein. Dass mollige Models gross im Kommen sind, freut mich, denn der Trend der Magermodels schadet unserer Gesundheit oft mehr, als wenn man etwas mehr Hüftspeck mit sich schleppt.


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Elisabeth Putz

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