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Wohntrends - Wie wohnt man heute?

Die aktuellen Wohntrends. Wie wohnt man heute? Der Vintage-Look, der Used-Look, der Classic-Style, alte Möbel mit neuen kombinieren. Niedriger Energieverbrauch, wenig Strom, viel Glas und Sonnenlicht, viel Grünfläche, das natürliche Wohnflair.

Ein neuer Trend geht mittlerweile hin zum Eigenheim, denn dort fühlt man sich von niemandem gestört, kann nackt im Swimmingpool liegen, ohne dass sich die Nachbarn aufregen, und man teilt sich nichts mit anderen Hausbewohnern, was man nicht teilen möchte.

Ein weiterer Trend geht hin zur kleinen Stadtwohnung, ideal im Stadtkern oder am ruhigen Stadtrand gelegen, vorzugsweise für Singles, denn man will feiern, eine gute Infrastruktur nutzen und ungebunden sein. Der Gegentrend geht hin zum Mehrgenerationenhaushalt, denn auch der Aussteiger und Individualist möchte gemütlich wohnen.

In den nächsten Jahren wird unser Wohnraum immer knapper werden, da die Welt zunehmend an Menschen gewinnt, und so muss kreativer Wohnraum geschaffen werden. Man beginnt, in die Höhe zu bauen, wobei hier die besten Wohnungen unterm Dach liegen, wenn der hauseigene Lift funktioniert. Sobald man jedoch die vielen Treppen steigen muss, ist man täglich durchtrainiert, wenn man oben ankommt, aber spätestens dann wünscht man sich, dem Erdgeschoss näher zu sein.

Da das Wohnen immer individueller wird, legt man Wert auf ein Stück Garten, da der Mensch von Natur aus dem Grünen zugewandt ist. Der Garten befindet sich in den Hochhäusern direkt am Dach und wird per Hydrokultur betrieben, denn damit schmecken die Tomaten genauso gut. Man legt Wert auf ein stylisches Zuhause, welches per Smartphone überwacht und vollautomatisch gesteuert werden kann. Wenn sich die Rollläden erst einmal von selber öffnen und schliessen, und wenn sich das Licht ganz von alleine dimmt, muss man für diese Handgriffe nicht extra das Sofa verlassen. Sobald jedoch der Kühlschrank bestimmt, was gegessen wird, ziehen einige Leute sofort in ein uriges Holzhaus und verzichten auf die bequeme Technik.

Da in den Städten Smog und Umweltgifte zunehmen, plant man zunehmend Hochhäuser, die diese Umweltgifte reinigen, indem man sie vom Keller bis unters Dach mit speziellen Bäumen, Sträuchern und Pflanzen bestückt. So ein grünes Haus sieht optisch einladend aus, muss jedoch laufend gepflegt werden, da die Natur dazu neigt, unentwegt zu wachsen. Allgemein gesehen wird das Wohnen gesünder, nachhaltiger und trotzdem von immer mehr Technik begleitet.

Ein Trend geht hin zum exotischen Wohnstil. Wir holen uns aus aller Welt Wohnideen und richten unser Zuhause international ein. Ein Trend geht hin zum Heimwerken, da wir gerne viele Dinge mit Freunden und Familie in Eigenproduktion erledigen, und sich die Baumaterialien so stark verbessert haben, dass sie bequem genug für den Heimwerker geworden sind. Ein Trend geht hin zur Wohnterrasse, die wie ein Garten begrünt und gepflegt wird. Man stellt sich heute einen edlen Griller, einen Luxusgrill auf seine Terrasse, diniert zu Hause und grillt vegan. Wohnen ist gesünder geworden, da man auf atmungsaktive Materialien achtet.

 

Das Aktivhaus liegt im Trend

Das Passivhaus war gestern in Mode, heute wohnt man im Aktivhaus. So ein Haus dreht sich im Kreis, je nach Sonnenstand, damit alle Räume lichtdurchflutet sind und energiesparend beheizt werden. Im Sommer kühlt das Haus so ab, dass man keine ungesunden Ventilatoren benötigt. Die Fenster besitzen eine gewöhnungsbedürftige Form, aber sie lassen das Licht so in den Raum fallen, dass der Raum hell wird und die Sonne den gesamten Raum umfasst. Dies bewirken die grosszügigen Fensterschlitze. Mit dem Aktivhaus kann man sein Elektroauto auftanken und den nicht benutzten Strom in ein Stromnetz einspeisen, um ihn für andere Leute zugänglich zu machen. So kann man mit seinem Zuhause auch Geld verdienen.

Glas liegt im Trend

Man wohnt heute nicht mehr hinter dicken Mauern, man residiert hinter modernstem Glas. Diese Glasflächen speichern Wärme, welche in hochtechnisierte Heizungssysteme eingespeist werden kann. Das Glas erwärmt sich jedoch nicht unendlich, sodass man nicht vor lauter Hitze in die Knie gezwungen wird. Die Glasflächen regulieren die Wärme, im Sommer kühl und im Winter warm, wie ein Rollkragenpullover-Gefühl am Leib. Das Glas bekommt man in vielen Farben, damit man von aussen nicht hineinsieht, denn in den eigenen vier Wänden möchte man ungestört leben. Kirchenfenster bieten hierfür eine gute optische Grundlage, und die Mosaikfenster werden zunehmend gerne für Privathaushalte genutzt, da sie optisch einladend aussehen und praktisch sind. Die Fenster besitzen den Effekt, dass man nach draussen sieht, Helligkeit in den Raum strömt, dass andere Leute jedoch nicht nach innen schauen können. So erspart man sich die Gardinen, denn die Vorhänge dienen ohnehin nur als Staubfänger und müssen andauernd gewaschen werden.

Wohnen im Grünen liegt im Trend

Man wohnt heute gerne im Grünen. Wer sich keinen eigenen Garten leisten kann, weil das Haus mitten in der Stadt steht, der begrünt seine Dachterrasse und seinen Balkon. Sogar die Hauswände werden bepflanzt, damit das gesunde Grün Sauerstoff spendet und die Luft reinigt. Auf der Dachterrasse kann man sich einen Hochgarten züchten, kleine Zierbäume anpflanzen, einen Kräutergarten einrichten und Gemüse anpflanzen. Im Winter kann man diesen Terrassengarten konservieren, indem man ein Glasdach ausfährt, welches sich schützend über Frost und Schnee legt. Allerdings braucht so ein Garten im Winter auch Sauerstoff und den Stress aus der Luft, sodass man das Glasdach regelmässig öffnen muss. Wer sich einen eigenen Garten ausserhalb von Balkon und Terrasse gönnt, der mietet am besten einen. Hier sollte man die Kleingärtner-Knigge studieren, denn die Gartenbesitzer sind oftmals ein eigenes Völkchen mit wahrlich spiessigen Regeln, aber wenn man sie näher kennenlernt, sind sie die liebsten Menschen auf Erden, wenn sie in der Erde wühlen dürfen.

Offene Räume liegen im Trend

Kleine, geschlossene Räume sind out. Das offene, direkt offenherzige Raumkonzept ist in Mode. Man kombiniert zwei bis drei Räume miteinander und macht eine Art Halle daraus. So kann man die offene Küche mit dem Wohnzimmer verbinden. Das Arbeitszimmer kann man mit einem grosszügigen Flur verbinden. Das Schlafzimmer verbindet man mit dem Badezimmer und macht einen grosszügigen Wellnessbereich mit Wellnessbad und Whirlpool daraus. Verschiedene Bodenarten gleiten ineinander, Fliessen im Bad und in der Küche, Parkett im Wohnzimmer und im Schlafzimmer. Teppiche runden das Raumflair ab, aber der ungesunde Teppichboden, der uns den alten Staub in die Nase weht, der ist out.

Edle Küchen liegen wieder im Trend

Heute geht ein Trend hin zum Selber-Kochen. Man trifft sich mit seinen Freunden zum gemeinsamen Kochen und anschliessendem Dinieren. So boomt die Küche wieder. Die simple Küchenzeile, die verwahrlost in einem viel zu kleinen Raum steht, hat ausgedient, denn hier drin konnte man sich bis jetzt nur mit kleinen Mahlzeiten, einem Kaffee und Fertiggerichten aus der Mikrowelle über Wasser halten. Die Kochkultur feiert Hochkonjunktur, und so braucht die Küche Platz, einen grosszügigen, hochtechnisierten Kühlschrank, der gerne mehr als 1000 Euro kosten darf, und einen modernen Herd, der sich von selber ausschaltet, wenn das Essen fertig ist. Die Küche baut man heute gerne in Richtung der Terrasse, damit sie eine Balkontüre besitzt und das Essen direkt auf der Terrasse serviert werden kann. So können die Gäste zuschauen, wie das Essen im Ofen schmort.

Alte und neue Möbel vereint

Ein Trend geht dahin, dass man alte und neue Möbel miteinander kombiniert. Der Vintage-Look der antiken Möbel, der Used-Look von Möbeln und der moderne Style gehen ineinander so auf, dass der Raum einladend und gemütlich zugleich wirkt. Aufpassen sollte man bei den Farben, denn wenn die Möbel zu bunt gewürfelt sind, sieht der Raum überladen und ungepflegt aus. Zwei bis drei Farben der selben Farbfamilie kann man jedoch miteinander kombinieren, wobei das Zweifarbsystem am besten ist. Schwarz und Weiss, orange und gelb, braun und grün, blau und türkis, rosa und pink, rot und dunkelbraun, silber und weiss, gold und gelb, gold und kupfer, all diese Kombinationen sind möglich, ohne dass sich das menschliche Auge langfristig daran stört. Die uralten Klappsofas aus Holz liegen übrigens auch wieder im Trend, denn darauf sitzt und schläft man gesünder als auf einer zu weichen Unterlage.

Der Energieausweis wird immer wichtiger

Wer eine Wohnung vermietet oder gar verkauft, der sollte sich einen Energiepass, einen sogenannten Energieausweis zulegen. Hier drin steht, wieviel Strom die Wohnung frisst, wie gut gedämmt wurde, und wie nachhaltig und umweltfreundlich das Gebäude ist. Alte Häuser sollten zuvor generalsaniert werden, da sonst dieser Ausweis für die Katz ist. Neue Gebäude besitzen oftmals schon automatisch einen Energieausweis, und sie sind in der Regel energiearm, sodass man keine hohen Nebenkosten mehr zu fürchten braucht. Fenster sind übrigens ein Energiefaktor, denn wenn sie billig sind und nicht gut dichten, muss man heizen wie ein Teufel. Wände sollten einen Vollwärmeschutz enthalten, der atmungsaktiv ist, und die Böden sollten aus einem guten, Naturmaterial sein, denn dies ist gesünder. Energie kann man nicht nur beim Wohnen alleine sparen, im gesamten Alltag kann man technisch kürzer treten, auf überflüssige Geräte und Spielereien verzichten, Wasser und Strom sparen, den Stand-By-Betrieb ausschalten, die Sonne und den Wind zum Heizen und Trocknen nutzen, und man kann auf moderne, stromsparende Geräte umsteigen.


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Elisabeth Putz

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