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Wie kaschiert man Figurprobleme?

Figurprobleme sind kein Hindernis, wenn man modisch gekleidet sein will, nur die falsche Kleidung zeigt erst, dass man welche hat. Man sollte sich so kleiden, dass der eigene Geschmack mit dem Outfit abgedeckt ist und sämtliche Figurprobleme kaschiert werden.

Die Leggings und das enge Stretchkleid betonen beispielsweise die Figur, wachsen aber mit jeder üppigen Mahlzeit, die man zu sich nimmt, mit der breiten Figur mit. Figurprobleme kaschieren sie dennoch nicht, weil man jedes Kilo am Körper sieht, welches man sich im Laufe der Zeit angefressen hat. Vorteilhaft ist dies nicht. Andererseits können fliessende Stoffe, die am Körper entlang gleiten und nicht eng anliegen, Figurprobleme lösen, tragen jedoch nicht viel zu einer guten Figur bei, da man nur erahnen kann, wie ein Mensch drunter aussieht. Trotzdem sind diese Sackmodelle beliebt bei vielen Menschen. Hemdblusen, Sackkleider, Jumpsuits, der Military Look, breite Jacken und Mäntel, Wickelkleider, all dies sind vorteilhafte Kleidungsstücke, wenn man Figurprobleme kaschieren will.

Beim Styling sollten kleine Frauen nicht so dick auftragen, denn das Make Up lenkt stark ab, und grosse Frauen sollten ihre Haare nicht zu kurz tragen, denn das wirkt männlich. Dafür sollten kleine Frauen eher kürzere Haare tragen, aber auch nicht zu kurz, es sei denn, der nächste Modetrend erlaubt es.

Grosse Männer könnten Hüte tragen, das verleiht noch mehr Präsenz, und kleine Männer könnten eher dichtere Haare ohne Hut tragen, denn manche Hüte wirken bei den kleinen wie aufgesetzt und drangeklebt. Andererseits kann ein Hut mit breiter Krempe einen kleinen Mann optisch in die Länge und in die Breite ziehen, ein kleiner Hut mit kleiner Krempe wirkt aber beim grossen Mann wie ein Kücken am Kopf.

Backstein, Lollipop, Eistüte oder Sanduhr?

Grundsätzlich lassen sich die Leute in vier grosse Kategorien einteilen, welche die jeweilige Figur unterstreichen. Der Backstein, der Lollipop, die Eistüte und die Sanduhr.

Der Backstein ist von oben bis unten gerade geformt, ohne grossartige Kurven und Kanten. Die Kanten findet man bei der Backstein Frau nur seitlich an den Ecken. Die Sanduhr Frau ist mit einer schmalen Taille gesegnet, hat viel Brust und Hüften auf gleicher Höhe und ist mit einem gebährfreudigen Becken ausgestattet worden. Die Eistüte ist eine Frau mit breiten Schultern zum Anlehnen, hat dafür aber schmale Hüften und Beine. Sie muss aufpassen, dass der Oberkörper nicht beim nächsten Windhauch vorne überkippt. Der Lollipop ist ein echter Lutscher, eine Frau mit Rundungen, wo man nur hinschaut.

Trotz der Figurprobleme sind alle vier Typen perfekt, denn jeder Mensch ist von Natur aus schön. Man muss nur wissen, wie man sich typgerecht kleidet.

Der Lollipop trägt am besten Kleider, die eventuelle Rundungen kaschieren. Mit Shape-Wear kann man notfalls ein wenig nachhelfen, ohne dass jemand bemerkt, wie dick man unten drunter ist. Der Backstein trägt Hosen und Oberteile mit einem Gürtel in der Mitte, damit man erkennt, wo die Frau die Hüften versteckt hält. Die Sanduhr darf Taille und Brust zeigen und sich deshalb auch figurbetont kleiden. Vielleicht ziehen wir ihr Kleider an, welche die Oberschenkel kaschieren. Die Eistüte darf breite Hosen und Kleider tragen, damit man das zarte Gerüst unter den breiten Schultern nicht so drastisch erkennt.

Die passende Kleidung für die H-Figur

Die H-Figur ist wie ein H, oben und unten gleich gross, und in der Mitte besitzt man kaum bis keine Taille. Auch für diesen Typ gibt es das perfekte Outfit. Man sollte nur Sachen kaufen, welche eine künstlich produzierte Taille schaffen, Kleidung, die am Körper anliegt, die Figur umschmeichelt und nicht wie ein Kartoffelsack am Körper hängt.

Meist besitzen grosse Frauen eine H-Figur und möchten sich optisch ein wenig zierlicher und kleiner machen. Hier hilft ein geraffter Mantel, denn er macht uns kleiner. Man sollte immer einen Gürtel oder ein schönes Band tragen, das formt eine tolle Taille, sodass man in der H-Figur auch eine hübsche Frau wahrnimmt. Mode in A-Linie wirkt gut, denn sie formt das H zu einem A und wirkt feminin.

Kleine Frauen mit einer H-Figur sollten eher einfarbige Kleider und einfarbige Zweiteiler tragen, das wirkt aufgeräumt, nicht zu dick, und es streckt die Figur.

Problemzonen mit dem richtigen Outfit kaschieren

Manche Frauen wissen nicht, wo die Kleidung kneift. Sie kaufen sich einen zu kleinen BH, obwohl sie in einem schicken Body perfekt eingewickelt wären. Bitte, es kommt auch auf die Verpackung an. Manche Frauen pressen sich in enge Leggings, die an der Hüfte enden, obwohl sie darin eine Art schweinchenfarbenen Gürtel tragen, ihren Bauch.

In die trendige, quasi gesellschaftsfähige Jogginghose passt jeder Typ hinein. Mit hochhackigen Schuhen sieht die Schlabberhose so elegant aus, dass man sie auch am Abend tragen kann. Und mit den neuen Shirts, welche am Bauch extra in die Breite gehen, wird jeder noch so grosse Bauchnabel kaschiert. Da wirken die kurzen Shorts gleich viel luxuriöser an den Beinen.

Was tragen kleine Frauen und kleine Männer?

Die kompakte kleine Frau ist schnell überfordert mit langen Kleidern und Hosen. Eine kleine Frau ist zierlich und rundum handlich, wenn sie nicht unbedingt so breit wie hoch ist. Übrigens gibt es auch für die kleinen quadratischen Frauen, also die kleinen Molligen passende Mode, in denen die Frau weiblich und elegant aussieht.

Wenn Sie sich als kleine Frau ein langes Kleid kaufen, dann achten Sie auf einen langen seitlichen Schlitz. Ein kleiner Schlitz macht die Figur jedoch noch kleiner. Etwas längere Ketten um den Hals formen den ganzen Oberkörper etwas länglicher. Kaufen Sie sich Hosenanzüge mit langen Ausschnitten am Kragen und unbedingt mit Längsstreifen. Nadelstreifen Anzüge machen die Frau optisch grösser.

Ziehen Sie sich Schuhe mit einem etwas höheren Absatz an, denn Sie glauben ja kaum, was man aus hohen Schuhen optisch für eine pralle Grösse heraus holen kann. Nun müssen Sie in Ihren hochhackigen Schuhen noch gehen lernen, aber wenn Sie breite Absätze, sogenannte Blockabsätze nehmen, stehen Sie fester und sicherer drauf. Mollige können ihre Pfunde mit dunkler, längsgestreifter Kleidung kaschieren. Die kleine mollige Frau darf ihr Dekollete durchaus üppig zur Schau stellen, denn prall gefüllte Oberweiten sind wahre Blickfänge und sehen edel aus, wenn sie mit einem dunklen Blazer umhüllt sind.

Der kleine männliche Modetyp kauft sich meistens zu grosse Kleidung, verschwindet darin und stülpt Ärmel und Hosenbeine nach oben. Kleine Männer erkennt man nicht immer an ihrer Körpergrösse, sondern daran, dass sie sich verbal überall durchsetzen müssen. Der kleine Mann kann jedoch mit der richtigen Mode wirklich gross dastehen, ohne sich laut bemerkbar zu machen. Auch für den kleinen Mann gilt der Nadelstreifanzug, der Anzug mit den schicken Längsstreifen. Nur die hohen Schuhe sollten kleine Männer nicht tragen, da dies etwas komisch aussieht.

Trotzdem können Sie als kleiner Mann bei den Schuhen mogeln und aus den Tretern einiges an Grösse heraus holen. Geben Sie Einlagen in die Schuhe hinein. Gut, in den Sommersandalen sieht das nicht ordentlich aus, aber die Herbstschuhe und Winterstiefel können Sie mit dicken Einlagen auspolstern. Vermeiden Sie Fliegen und ziehen stattdessen Krawatten an. Nur auf dem Opernball müssen Sie der Fliege passend zum Frack treu bleiben, aber am Opernball zählt ja die Grösse in der Geldbörse.

Was tragen grosse Frauen und grosse Männer?

Eine grosse Frau braucht erst gar nicht aufzustehen, sie fällt auch im Sitzen auf. Und wenn grosse Frauen kurze Miniröcke tragen, sieht man ausser Beinen nichts mehr. Man muss hinstarren. Liebe grosse Frauen, kaufen Sie sich keine breiten Gürtel, welche Sie als Miniröcke verwenden, sondern achten Sie auf einen Hauch mehr an Stoff. Das kostet auch nicht mehr, sieht aber besser aus. Wenn der Minirock bei grossen Frauen etwas über dem Knie endet, hat das Knie noch einen guten Ausblick und kann Frischluft atmen. Runde Ausschnitte am Dekollete sind kein Problem bei grossen Frauen, und auch Querstreifen bei der Kleidung sind erlaubt. Die Pfunde bei grossen Frauen verteilen sich im Körper, denn da ist genügend Platz zum unauffälligen Verschwinden.

Wenn sich der grosse Mann einen Anzug kauft, ist der meistens an den Hosenbeinen und an den Ärmeln der Anzugsjacke zu kurz. Liebe Männer, es gibt auch langgestellte Hosenanzüge. Wenn der grosse Mann einige Kilos zu viel hat, schlüpfen die wahrscheinlich in die Bauchgegend und legen sich rund um den Bauch zur Ruhe. Da kann die Anzugshose wahrlich kneifen. Zwei Möglichkeiten haben Sie als Mann, den Bauch zu kaschieren: Entweder Sie machen täglich hundert Sit Ups, auch am Sonntag und besonders an den Feiertagen, oder Sie kaufen sich eine breitere Anzugshose und nehmen einen Gürtel, wenn Sie genügend Sit Ups getätigt haben.

Das T-Shirt kaschiert jedes Figurproblem

Das T-Shirt ist ein dankbares Kleidungsstück, welches alle Problemzonen am Oberkörper kaschiert, und wenn es als Longshirt lange genug ist, kaschiert es sogar dicke Oberschenkel. Kleine Frauen sollten einfarbige Shirts wählen, denn sie strecken die Figur ein wenig. Grosse Frauen sollten gemusterte Shirts oder Querstreifen wählen, denn sie lassen die Figur optisch ein wenig schrumpfen. An den Armen sollte ein Shirt gut anliegen, es sei denn, man will die unvorteilhaften Oberarme kaschieren, sogenannte Winkearme, die untrainiert umher wirbeln.

Wer seine Taille etwas unterstreichen will, der knotet sein Shirt zusammen, oder er trägt einen Gürtel, eine Bauchtasche oder ein leichtes Tuch um den Bauch. Dies sieht lässig aus, besonders zu einer schmal geschnittenen Jeans oder zu einem weit schwingenden Rock. Wer seinen Bauch kaschieren will, der trägt sein T-Shirt offen und steckt es bitte niemals in die Hose oder in den Rock hinein. Und mit einer langen Weste ist man auch im Winter darin gut gekleidet.

Motiv-T-Shirts liegen im Trend und kaschieren alleine mit ihren Motiven sämtliche Figurprobleme. Ich besitze eines mit meinem eigenen Foto, so trage ich mich direkt am Leib, weil ich mir am Herzen liege. Mit so einem T-Shirt kann man Emotionen, Wünsche und Statements aussagekräftig zur Schau tragen, wobei ich denke, einige Motive sind grenzwertig. Ich würde niemals ein T-Shirt mit der Aufschrift von Intimitäten oder Schimpfworten tragen. Neulich sah ich eines mit dem Schriftzug: Meine Frau und mein Hund sind die besten.

Wer sein Motiv T-Shirt selber gestalten will, kauft sich ein einfärbiges Shirt und Stofffarben, denn die Motive sollen ja auch nach dem Waschen noch sichtbar sein. Man benötigt Schablonen, damit das Auftragen des Motivs gut gelingt, und man braucht Fixiersalz, damit die Farbe gut hält, wenn man das Shirt wäscht. Ich empfehle kräftige Farben für helle Shirts und weisse Farbe für dunkle Shirts, notfalls auch gelb. Wenn das Motiv mit dem Shirt verschmelzen soll, empfehle ich ähnliche Farbtöne, die sich nicht sonderlich voneinander abheben.

Der Casual Look kaschiert jedes Figurproblem

Der coole Street-Look passt sich an jeden Körper an. Die Jogginghose ist gesellschaftsfähig geworden. Man trägt sie zu High Heels auf der Abendveranstaltung. Der casual Look hat sich durchgesetzt. Man trägt Over Size Outfits, damit man unten drunter wie eine dicke Wurst aussehen kann, ohne dass es optisch grossartig aufällt. In diesem Style sind Trendsetter, Hipsters, coole Leute, aber auch Menschen mit Figurproblemen gut aufgehoben, da dieser Stil wenig Figur zeigt und alles kaschiert, was man verstecken will. Kleine Leute müssen nur aufpassen, dass der Oversize-Look nicht zu gross ausfällt, sonst verschwinden sie in den Klamotten und werden nie wieder gesehen.

Die perfekte Kleidung für Mollige und Dicke

Mode fuer MolligeMollige und dicke Leute möchten auch gut gekleidet sein, und mittlerweile gibt es hierfür spezielle Geschäfte, Versandhäuser und Modeboutiquen extra für korpulente Menschen. Besonders die Versandhäuser bieten grosszügig geschnittene Kleidung an, sodass man hier sogar dazu übergehen kann, sich das Kleidungsstück seiner Wahl eine Nummer kleiner zu kaufen, wenn man nicht ganz so mollig ist.

Ich sage immer, man ist nie zu dick, es passt nur nicht jedes dürre Kleidungsstück auf jeden Körper. Gerade im Winter nehmen wir gerne ein paar Kilos zu. Es gab Zeiten, in denen futterte ich ab November mehr als 50 Weihnachtsmänner und 10 Adventskalender. Bitte, das Zeug legt sich am Körper an wie Watte. Dennoch möchte ich sagen, dass man seinen Körper behutsam behandeln sollte, ihn nicht immer über den Hunger hinaus füttern muss, denn die Gesundheit leidet eines Tages unter zu viel Übergewicht. Zu dünn und zu dick kann ungesund sein.

Unter dem dicken Wintermantel sieht man den Hüftspeck nicht, aber darunter tragen wir ja auch noch Kleidung, die tageslichttauglich sein sollte. Genau beim Mantel fängt es an. Ich habe mir einen Mantel mit Gürtel gekauft. Raten Sie einmal, wie schnell ich nach dem letzten Adventskalender den Gürtel aus dem Mantel entfernt habe, damit der Mantel wieder passte? Ein Gürtel zeigt uns ganz genau, wo der Bauch zu rund geraten ist.

Mollige Frauen sollten V-Ausschnitte bei ihren Oberteilen tragen, Boot Cut Hosen, die unten etwas breiter werden, denn das macht die Figur optisch schlanker. Lange Ketten wirken auch wie eine bequeme Diät, bei der die Frau nicht hungern muss. Tücher kaschieren übrigens viele Fettnäpfchen, die sich zu üppig am Körper ausbreiten. Sehen Sie, auch mollige Menschen sind attraktiv.

Mollige Leute müssen nicht immer schwarz tragen und aussehen, als kämen sie gerade von einer Beerdigung. Trotzdem kann man ein schwarzes Kleid mit farbigen Accessoires kombinieren, um schlanker auszusehen. Übrigens wirkt schwarze Kleidung nicht nur sinnlich elegant, sondern auch schlank, wenn sie sich leicht und zart um den Körper schmiegt, da sie dem Bauchumfang optisch gesehen ein wenig Fülle wegnimmt.

Das passende Kleid für Mollige und Dicke

Wer mehr Fülle am Körper trägt, kann dennoch hübsche Kleider tragen. Das Maxikleid ist beispielsweise gut geeignet, um alle Macken und Fettpölsterchen zu kaschieren. Es ist lang und kaschiert dicke Oberschenkel. Man trägt es mit einem V-Ausschnitt und Schuhen mit Keilabsätzen.

Das Wickelkleid ist das vorteilhafteste, da man es so wickeln kann, wie man es tragen möchte, oben und unten kaschierend, kürzer oder länger, den Bauch kaschierend etwas enger oder weiter gewickelt. Das Wickelkleid bindet man seitlich, damit der Bauch nicht optisch unnötig dicker aussieht.

Das Hemdblusenkleid ist auch vorteilhaft für Mollige, da es gerade geschnitten ist und aussieht wie ein überlanges Hemd. Hier sollte man allerdings einen breiten Gürtel dazu tragen, damit man sieht, wo sich die Taille befindet.

Welche Kleider sind für Mollige ungeeignet?

Mollige Frauen fühlen sich betrogen, wenn für Plus-Size Mode geworben wird, jedoch das Model, welches die Kleider trägt, spindeldürr ist. Viele Modefirmen verfolgen nämlich das Konzept, auf Plakaten dünne Models zu präsentieren, die mollige Mode zeigen. Die normale Frau passt in solche Kleider nicht hinein und kann sich auch wenig darunter vorstellen.

Besonders die Etuikleider in A-Linienform sehen nur an grossen, schlanken Frauen mit wenig Oberweite gut aus, weil eine mollige Frau darin wie eine Presswurst aussieht. Unten sind die Kleider zu weit, oben sind sie zu eng. Mollige Frauen benötigen Schnitte, die sich oben dehnen, damit das Dekollete drin Platz findet. Man sollte den Mut aufbringen, Mode für die normal bis mollig gebaute Frau zu designen, denn dies wird zunehmend ein grosser Markt.

Konfektionsgrösse 44 - da passt fast jeder hinein

Wir sind allgemein dicker geworden und sollten uns dafür nicht schämen müssen. Mit Kleidergrösse 44 liegen wir aktuell sogar im Trend, denn in diese Grösse passen die meisten Deutschen und Amerikaner hinein. Hingegen in die Kleidergrösse 34 passen nur 10% und in die Grösse 36 nur 15% der Leute, denn schlank und dünn zu sein, bedeutet viel Verzicht und noch mehr Arbeit. Da denkt sich so manch molliger Mensch, so viel Verzicht lohnt sich nicht.

Fakt ist, man sollte Kleidung tragen, in welcher man sich wohlfühlt. Zu kleine, zu eng geschnittene Kleidung sieht besonders an molligen Menschen unvorteilhaft aus, da der Körper direkt hineingepresst wird. Frauen könnten mit Funktionsunterwäsche, mit kaschierender Shape-Wear zwar nachhelfen, um eine Kleidergrösse wegzumogeln, aber auf Dauer fühlt man sich hier eingequetscht und unwohl. Kleidung sollte locker und gut am Körper liegen, sodass man sich darin noch bewegen kann, ohne dass die Nähte reissen.

Die Kleidung wird allgemein grösser

Wenn man sich den Kleiderstil der letzten Jahre ansieht, so fällt auf, dass die Schnitte grosszügiger werden und die Konfektionsgrössen grösser gestaltet sind. Mir kommt sogar vor, ich passe in meine Konfektionsgrösse nicht mehr hinein, da sie zu gross geworden ist, obwohl ich ein wenig zugenommen habe. Die Bekleidungsindustrie verfolgt hier einen allgemeinen Trend, da immer mehr mollige Menschen existieren, die sich modebewusst kleiden. Wenn wir allgemein korpulenter werden, muss die Mode mitziehen, sonst sind wir vom Kleiderkauf gefrustet und kaufen weniger. Wenn wir jedoch glauben, wir passen in eine kleinere Kleidergrösse hinein, in der wir uns noch gut bewegen können, ernten wir ein Glücksgefühl und kaufen mehr ein.

Oversize Mode für Mollige

Das Thema Oversize-Mode ist für Mollige eine schwierige Angelegenheit, denn wenn die Kleidung weit und grosszügig aussehen soll, sieht sie am etwas dickeren Menschen aus wie ein Zelt, in welchem man förmlich verschwindet. Dick bin ich zwar nicht, aber von zu grosszügig geschnittener Oversize-Mode halte ich nicht viel, weil sie weder wärmt, noch gut aussieht.

Sie formt den Körper keine Spur, macht uns breit und kurz zugleich, sieht aus, als ob man sich für eine zu grosse Grösse entschieden hätte, und sie sitzt nicht perfekt am Körper. Mollige und dicke Menschen haben das Problem, dass das Outfit nicht Oversize aussieht, sondern nur wie ein breiter Sack. Und deshalb rate ich jedem, zu seiner Figur zu stehen und selbstbewusst körperumschmeichelnde Kleidung zu tragen, da wir keine Säcke sind.

Plus Size Models für Übergrössen

Plus Size und Big Size Models liegen im Trend und werden immer öfter gebucht. Vorbei sind die Zeiten der dürren Magermodels, die trotz Leichtgewicht nicht in die Klamotten hinein passen. Die Zeit der Übergrössen Models bricht herein. Wir werden ja abgesehen von Normalgewichtigen und Schlanken immer dicker, weil wir genug zu Essen haben. So ein Plus Size Model kann sich vorteilhaft und unvorteilhaft kleiden, wobei ich sagen muss, mit dem richtigen Outfit ist man immer gut angezogen.

High Heels sind beispielsweise unvorteilhaft, denn die einseitig hohen Absätze sind schlecht für dicke Beine. Plateauschuhe hingegen sind vorteilhaft, denn man steht darin einfach bequemer. Kurze Hosen und ärmellose Tops sind unvorteilhaft, fliessende Kleider sind vorteilhaft. Ein Jumpsuite geht immer, denn darin hat jeder Platz. Oben herum sollten sich die Plus Size Models gut einpacken, nur das üppige Dekollete ist ein Hingucker, welches gezeigt werden kann. Big Size Grössen existieren bis zur Konfektionsgrösse 54, denn füllige Leute sind endlich gesellschaftsfähig und dürfen ungeniert ihre Pfunde zeigen. Jetzt darf ich auch mehr essen, ohne mich dafür zu schämen.

Mit Fettschürze auf dem Hochglanzpapier im Modemagazin

Mollige und dicke Leute sind gross im Kommen. Jetzt hat es eine Amerikanerin auf die Titelseite eines Modemagazins geschafft, trotz Übergewicht und Fettschürze. Zuerst wurde die Frau für ihren Mut belächelt. Niemand wollte sie haben. Erst als sie auf Facebook und in anderen sozialen Netzwerken ihre Fans um Unterstützung bat, kam sie aufs Hochglanzpapier, weil die Modemagazine nicht mehr gegen die Fans ankamen. Ich finde es toll.

Die Frau speckte ohne jede Hilfe ab, nur zu Hause mit dem eigenen Fitnessprogramm. Warum müssen alle superschlank und makellos sein, wenn wir Frauen doch in Natur unsere Macken, Kanten und Rundungen besitzen. Wir sollten wieder zu einer normalen Figur zurückfinden, anstatt uns zu Puppen zu machen. Ich rate trotzdem den Frauen, die extrem abgespeckt haben, mit ihrer Fettschürze zum Arzt zu gehen, denn unter dieser Bauchfalte können sich leicht Entzündungen bilden, die behandelt werden müssen.


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Elisabeth Putz

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