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Das Gesicht - Was sind Gesichter?

Allgemein, anatomisch gesehen ist das Gesicht ein Teil des Körpers, bestehend aus der Gesichtshaut, den Gesichtsknochen und den Gesichtsmuskeln. Augen, Nase, Wangen, Stirn und Kinn, Mund, Lippen und Zähne zieren es, und die Haare und die Ohren gehören in gewisser Weise seitlich und von hinten gesehen dazu, auch wenn sie nicht mitten in den Gesichtern kleben. Vor allem die Stirnfransen und eventuell abstehende Ohren prägen so manches Gesicht, aber heute kann man sich verschönern, und seine Ohren anlegen lassen.

Das Gesicht ist die Frontseite des Kopfes und wird im Latain als Facies bezeichnet. Die gehobene Sprache nennt es auch Angesicht oder Antlitz. Es ist frei vom Kopfhaar, und genau das unterscheidet den Menschen vom Tier. Männer besitzen zwar einen Bart, den viele täglich abrasieren, und so manch eine Frau besitzt im Laufe ihres Lebens, vorzugsweise nach den Wechseljahren einen Damenbart, aber grossartig behaart sind wir nicht.

Wir besitzen eine gewisse, individuelle, persönlichkeitsbezogene Mimik, die durch die mimischen Muskeln entsteht, wenn wir unsere Gesichtsmuskulatur bewegen. Die Augen, die Augenbrauen und Wimpern, die Stirn, die Mundpartie, und die Kinnpartie, sowie die Wangen- und Nasenpartie werden zum Gestikulieren verwendet, wenn wir sprechen, denken, uns aufregen, mit den Wimpern klimpern, die Augen rollen, die Nase rümpfen, die Wangen in Falten legen, die Zornesfalte auf der Stirn zeigen, die Augenbrauen hochschieben, das Kinn nach vorne recken, die Mundwinkel heben und senken, und vor allem, wenn wir lachen oder weinen. Man sieht im Gesicht sofort, wie sich ein Mensch fühlt, nur der Soziopath kann dies nicht richtig deuten, da er ein wenig bis kaum ausgeprägtes Gefühlszentrum besitzt und ihm somit Emotionen fremd sind. Die Gesichtserkennung ist beim erwachsenen Menschen gut ausgeprägt, nur Kinder können noch nicht so gut in Gesichtern lesen, und vor allem der kindliche Autismus verhindert eine klare Gesichtserkennung, aber Autisten leben in einer so komplexen, klugen Welt, dass sie ohnehin laufend mit Eindrücken überflutet werden.

Die Gesichtsfarbe entspricht ungefähr der Körperfarbe, wobei das Gesicht immer ein wenig heller als der Restkörper ist. Das sollte man beim Make-Up beachten, wenn man die Schminke nur am Handrücken alleine ausprobiert. Helle Gesichter sind an den Wangen etwas rötlicher als dunkle, weil hier die Durchblutung schön zu sehen ist. Bei dunklen Gesichtern erkennt man dafür jedoch schöne weisse Zähne, da hier der Kontrast besser zur Geltung kommt.

Unsere Gesichtsform sehen wir vom Haaransatz bis unter den Kinnansatz, und hier unterscheiden wir ovale, runde, trapezförmige, eckige bis quadratische, und herzförmige Gesichter. Mit der passenden Frisur kann man jedoch vieles kaschieren. So manch ein Mensch besitzt ein unglücklich geratenes Gesicht, was früher ein markantes Merkmal der Persönlichkeit war und so manche Karrierechance verbaute. Heute legt man sich notfalls unters Messer, lässt sich schönheitschirurgisch operieren, und schon wird aus dem spitzen Zitronenkinn ein schmales Modellkinn, aus der Rübennase eine Stupsnase, und aus dem Zahnfleischlachen ein solides Lächeln.

Gesichter nach dem Goldenen Schnitt

Der Goldene Schnitt bezeichnet in der Natur, in Kunst und Architektur und im menschlichen Körper das Verhältnis der Proportionen zueinander. Wenn man das Gesicht nach dem Goldenen Schnitt einteilt, so ergibt sich eine unverfälschte Symmetrie, alles steht in einem guten Verhältnis zueinander. Leonardo da Vinci malte die Mona Lisa nach dem Prinzip des Goldenen Schnitts, indem er sich bewusst nach dessen Teilungsverhältnis richtete. Heute gibt es spezielle Vorlagen, die das perfekte Gesicht wiederspiegeln. Frisuren, Make-Up, Gesichtsmodellierungen, alles kann man nach dem Goldenen Schnitt stylen. Fragen Sie Ihren Friseur, Ihre Kosmetikerin nach so einer Vorlage, oder lassen Sie sich gleich an Hand Ihres individuellen Gesichts die passende Frisur, das geeignete Make-Up und gegebenenfalls kleine Korrekturen stylen.

In der Schönheitschirurgie spielt der Goldene Schnitt eine grosse Rolle. Wenn Sie sich für eine Schönheitsoperation entscheiden, lassen Sie sich vorab gut beraten und holen sich mehrere Meinungen ein. Wichtig ist, dass Ihr Gesicht nicht leer und steif nach einem chirurgischen Eingriff wirkt, sondern noch seine eigene Note beibehält. Ein schönes Gesicht soll nämlich harmonisch, attraktiv, ästhetisch, einladend, sympathisch und individuell zugleich sein.

Gesichter hinter einer Schutzmaske

Gerade in Zeiten, in denen wir von Viren umgeben sind und Schutzmasken tragen müssen, wenn wir das Haus verlassen und uns in der Öffentlichkeit bewegen, leidet unser Gesicht unter einem Aufmerksamkeitsdefizit. Hinter einer Maske sieht man das Lächeln nicht, kann die Mimik der Körpersprache schwer deuten und glaubt, alle Gesichter sehen ernst aus. Das muss nicht sein. Wenn die Schutzmaske, welche nicht nur den Mund, sondern auch die Nase, und somit auch die Wangenpartie und die Kinnpartie bedeckt, nicht eintönig ausfällt, kann man sogar mit Maske gut aussehen.

Wichtig ist eine Gesichtsmaske, die aus einem schönen Stoff, möglichst glatt und seidig weich gemacht ist. Sie sollte farblich zum Outfit passen. Man kann sich ein Lächeln auf die Schutzmaske malen, oder man klebt oder bügelt sich Motive des lächelnden Mundes mit schönen Lippen und makellos weissen Zähnen auf die Maske drauf. Im Internet gibt es zahlreiche Shops, welche individuelle Schutzmasken anbieten, die richtig ästhetisch aussehen. Was vorher nur in Asien als Normalbild in der Öffentlichkeit galt, ist seit der Corona Krise auf der ganzen Welt angesagt. Wir Europäer müssen uns zwar erst langsam an die Schutzmaske gewöhnen, aber sie könnte sich zu einem Schönheitskult entwickeln.

Das Gesicht dient als Visitenkarte

Gesichter sind Visitenkarten, die man pflegen und optisch aufhübschen muss. Sie sind Zeichnungen des Lebens, welche im Laufe der Zeit vom Leben gezeichnet werden. So entsteht das tiefgründige Charaktergesicht. Es ist unverwechselbar, aber präsent. Mit Make-Up können wir es verstecken, verschönern, manchmal auch verschlimmern, aber unser Gesicht sollte immer unseren persönlichen Typ zum Vorschein bringen, sonst sehen wir aus wie austauschbare Puppen, wie perfekte Objekte, die wie aus dem Ei gepellt durch die Gegend spazieren.

Das perfekte Gesicht ist zwar an Hand einer Computeranimation entstanden, die vorgibt, wie die Gesichtsproportionen sein müssen, um wirklich hübsch auszusehen, aber ein natürliches Gesicht, dezent und unauffällig geschminkt, sieht immer noch laut einer Umfrage am schönsten aus. Der verführerische Blick und das unverfälscht authentische Lächeln, welches den Tag aufhellt, sind immer noch die besten Dinge, die ein Gesicht zieren.

Das Gesicht ist eine kulturelle Angelegenheit

Die Schönheit des Gesichts ist unter anderem eine Sache des kulturellen Geschmacks, der in den verschiedenen Kulturkreisen variiert. In Asien bevorzugt man die dreieckige Gesichtsform mit heller, fast schon weisser Haut. Bei uns bevorzugt man schmale Gesichter mit gebräunter Haut, und die Afrikanerinnen tun alles dafür, um ihre dunkle Haut heller zu machen, helfen sogar mit Gesichtshaut-Aufhellern wie Melatonan-Produkten nach, da in Afrika das weibliche Gesicht hell sein muss, um als schön zu gelten. In Afrika bevorzugt man volle Lippen und volle Augenbrauen, im Norden Europas bevorzugt man hingegen schmalere Lippen, dünne Augenbrauen und einen blasseren Teint, der zum hellblonden Haar passt. In allen Kulturkreisen gilt jedoch: Das Gesicht muss einen freundlichen Eindruck hinterlassen und stimmig sein.

Das markante Gesicht

Im Grunde gilt ein markantes Gesicht bei Männern als schön. Neue Studien belegen jedoch, dass hübsche, symmetrische Gesichter, die einer Norm entsprechen, oft schnell vergessen werden, markante Gesichter jedoch in guter Erinnerung bleiben. Sommersprossen, ein Schönheitsfleck auf der Stirn oder auf der Wange, ein spitzes Kinn, eine spitze Nase, Manga-Augen, Piercings und Tattoos im Gesicht, all das kann dazu führen, dass man ein Gesicht als Persönlichkeit betrachtet, es unvergesslich einer bestimmten Person zuordnet, den Wiedererkennungswert schätzt und dieses Gesicht als schön einstuft. Die Individualität der Gesichter ist sozusagen genauso ausschlaggebend wie die Perfektion. Der sympathische Mensch hat automatisch ein hübsches Gesicht.

Das geschminkte Gesicht

Geschminkte Gesichter sehen kompetent und in der Regel hübsch aus, wenn man es mit dem Make-Up nicht übertreibt. Verwenden Sie leichtes Make-Up auf Wasserbasis, damit die Hautporen nicht verstopfen. Entscheiden Sie sich für einen Make-Up Ton, der Ihrem natürlichen Aussehen sehr nahe kommt, niemals dunkler als die eigene Hautfarbe, eher etwas heller. Manchmal ist ein antibakterielles Puder besser als jedes flüssige Make-Up, denn die Haut kann darunter atmen, während sie beim Flüssig Make-Up zugekleistert wird. Andererseits kann eine flüssige Tagescreme pflegend wirken, wenn man nicht zu viel Fett auf die Haut aufträgt. Wenn Sie Make-Up verwenden, achten Sie bitteschön auf pflegende Inhaltsstoffe, denn auch unter der dicksten Decke möchte man noch atmen dürfen.

Das Make-Up lassen Sie sich am besten von der Kosmetikerin auftragen, damit Sie lernen, welche Farben Ihnen gut tun, was zu Ihrem Teint und zu Ihrer Persönlichkeit passt. Wenn Sie sich nicht täglich schminken möchten und auch nachts im Bett perfekt aussehen wollen, lassen Sie sich ein Permanent-Make-Up vom Profi auftragen, welches in die oberen Hautschichten tätowiert wird.

Das reife Gesicht

Das alternde, reife Gesicht ist zwar kein makelloses Puppengesicht mehr, kann aber durchaus noch gut aussehen. Die reife Frau ab 50 verwendet Anti-Aging Produkte, Hyaluroncremes, vielleicht die Botox-Wundercreme, um ihre Gesichtshaut zu straffen. Der reife Mann entscheidet sich oftmals für ein Lifting, oder für eine Botox Unterspritzung, um seine Zornesfalte zu kaschieren und die Haut zu glätten. Im Trend liegen auch Wangenimplantate und Kinnimplantate, Fettabsaugungen am Kinn, und Lidstraffungen am Auge. Hier muss die Schönheit wahrlich leiden. Im hohen Alter merkt man das Schönheitsleiden, wenn man in Gesichter schaut, die mehrmals chirurgisch kosmetisch verschönert wurden. Der persönliche Ausdruck fehlt. Wir empfinden nämlich allgemein ein reifes Gesicht als schön, wenn es in Würde altern darf. Lachfalten und kleine Augenfalten fallen nicht ins Gewicht, wenn der alternde Mensch sein Lächeln beibehält. Deshalb dürfen Sie zeitgemäss altern. Um Ihre Falten zu glätten, verwenden Sie am besten eine Antifaltencreme, die reich an Vitamin E, A und Mineralsalzen ist. Schüssler Salben sind ideal, oder eine koffeinhaltige Creme.


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Elisabeth Putz

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