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So reinigen Sie Ihr Gesicht richtig

Das Gesicht sollte zweimal täglich, morgens und abends, mit einer milden Reinigungscreme, einer Lotion oder einer speziellen Gesichtsseife gereinigt werden. Für fettige Haut eignet sich eine Lotion, für trockene Haut ein Reinigungsöl mit rückfettenden Inhaltsstoffen. Die Gesichtshaut muss von Schmutz, Talg und Umwelteinflüssen befreit werden, damit die Hautporen nicht verstopfen.

Manche Menschen reinigen ihr Gesicht nur mit purem Wasser alleine, ernähren sich vegan, meiden schädliche Umwelteinflüsse, wo sie nur können und essen keinen Zucker, nur natürliche Lebensmittel, die möglichst unverarbeitet sind. Eine Berlinerin sagt, man kann nur all das ausschwitzen, was wir in uns hineinfressen. Wenn man sein Gesicht allerdings nur mit Wasser alleine wäscht, sollte man es nachher mit einer feuchtigkeitsspendenden Creme eincremen, sonst kann es passieren, dass die Haut trocken und spröde wird und man eine Elefantenhaut bekommt.

Intensiv reinigt man das Gesicht mit einem Waschlappen, einem Kosmetiktuch oder einem Massagehandschuh unter frischem, fliessendem Wasser, abwechselnd warm und dann kalt, damit wir morgens anständig wach werden. Mit kreisenden Massagebewegungen wird die Gesichtshaut gut durchblutet, die Poren werden befreit, und überschüssiger Talg wird entsorgt. Wer sich schminkt, benötigt eine intensive Reinigungsmilch mit rückfettenden und feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen, am besten für trockene Haut geeignet. Make-Up belastet die Gesichtshaut, besonders die Augenpartie, die Lippenpartie und die vom Rouge abgedeckten Wangen. Spezielle Abschminktücher verhindern, dass Make-Up Reste im Gesicht verweilen, welche zu Hautfältchen führen können.

Ein Experiment hat gezeigt, dass unser Gesicht schneller altert und zu Hautinfektionen neigt, wenn man sich nicht täglich wäscht. Es können sich Hauterkrankungen bilden, Akne, Pickel und Ekzeme, die Haut kann sich entzünden und unangenehm jucken, wenn man sie zu selten pflegt. In unserer Umwelt, besonders in der Stadt, türmt sich Schmutz auf, Bakterien besiedeln uns, da der Mensch ein wandelndes Biotop ist.

Das Gesichtspeeling für die porentiefe Reinigung

Das Gesicht sollte mindestens einmal pro Woche mit einem Peeling porentief gereinigt werden. Hierzu verwendet man am besten ein Peeling, welches für die tägliche Anwendung geeignet ist, denn das ist schonend zur Haut und nicht zu aggressiv für die sensible Gesichtshaut. Eine ungesunde Ernährung, zu viel Schokolade und Zucker, Fett und Fast-Food, Zusatzstoffe in Fertiggerichten, Alkohol und Koffein schaden der Haut, machen sie grossporig, lassen den Talg gedeihen und sorgen dafür, dass unser Gesicht rauh und trocken, oder schmierig fetthaltig wird. Viel Schlaf kann das Hautbild zwar verschönern, aber um ein Peeling wird man oftmals nicht herumkommen, wenn man nicht wie ein Igel aussehen will.

Mit einem Meersalz-Peeling verfeinert man das Hautbild, verkleinert die Hautporen, entfernt überschüssigen Talg, glättet die Haut und gibt ihr wertvolle Mineralstoffe zurück. Das Peeling sollte man nicht länger als zwei bis drei Minuten in die Haut einmassieren, da sonst die körpereigene Fettschicht zu stark angegriffen wird. Man massiert es mit den Fingern oder mit einem Wattepad in die Haut ein und geniesst den glättenden Effekt, der fast so schön ist, als wenn ein Schreiner mit dem Schleifpapier übers Holz fährt.

Ein Gesichtspeeling sollte man nicht täglich anwenden, da es Putzkörperchen enthält, welche für einen austrocknenden Effekt sorgen. Ein sanftes Peeling, welches nicht so viele Putzkörperchen und Reizstoffe beinhaltet, kann man zweimal pro Woche auftragen. Ein aggressives Peeling mit einem tiefenreinigenden Effekt sollte man nur einmal pro Woche anwenden. Ein Fruchtsäurepeeling sollte man nur einmal im Monat anwenden, da die Fruchtsäure sehr aggressiv ist, dafür die Haut jedoch glatt wie einen Baby-Popo macht und kleine Hautunreinheiten verschwinden lässt..

Wenn Sie Ihr Gesicht peelen, sparen Sie bitte die Augenpartie und die Lippen aus. Hier ist die Haut so empfindlich, dass sie zu sehr austrocknen würde, wenn man es mit dem Peelen übertreibt. Spezielle Augenpeelings und Lippenpeelings können Sie allerdings bedenkenlos verwenden, da sie sanft genug sind, um die Haut nicht zu reizen, allerdings haben diese leicht dosierten Gesichtspeelings nicht den tiefenreinigenden Effekt wie beispielsweise ein Fruchtsäure-Peeling. Mit einem Fruchtsäurepeeling aus Zitrone, Vitamin C, Orange und Apfel, Kiwi und Ananas verschwinden sogar grössere Pickel aus dem Gesicht, allerdings muss man die Haut nachher mehrmals eincremen, da der austrocknende Effekt länger andauert. Für Allergiker sind die meisten Peelings leider ungeeignet, da sie zu Rötungen und Hautausschlägen führen können.

Ein Gesichtspeeling kann man auch selber zubereiten, wenn man auf die chemischen Peelings verzichten möchte. Ein Papaya-Peeling aus einer frischen Papaya, etwas Zitronensaft und Aloeverasaft entgiftet die Haut und wirkt erfrischend. Ein Peeling aus Heilerde beruhigt die Haut während des Peelens.

Ein selbst gemachtes Gesichtspeeling ist frei von Konservierungsmitteln und Zusatzstoffen. Daher muss man es nach dem Anrühren sofort auf die Haut auftragen, sonst entstehen Bakterien, die sich im Brei entwickeln können. Besonders wenn man das Peeling mit Joghurt, Sahne, Milch oder Butter anrührt, entstehen schnell Bakterien. Mit Obst, Früchten und Gemüse angerührtes Peeling kann nur bis zu einer Stunde im Kühlschrank aufbewahrt werden. Allergiker sollten auf ein Peeling aus dem Reformhaus zurückgreifen, da die selbstgemachten, besonders die veganen Peelings oft zu Hautreizungen, Rötungen und Entzündungen führen. Testen Sie das Peeling zuerst am Handrücken, bevor Sie es im Gesicht verteilen. Alternativ zum Peeling kann man auch pures Wasser eine Gesichtslotion und einen Peeling-Handschuh oder einen Waschlappen verwenden, womit man einen Peelingeffekt erzielt. Diese Variante reinigt die Haut auch porentief.

Wer sein Gesicht nach einem Peeling nicht ordentlich eincremt und pflegt, sieht aus wie ein zerknülltes Pergamentpapier, weil die Haut spröde wird und sich schuppt. Nach dem Peeling benötigt die fettige Haut viel Feuchtigkeit, beispielsweise mit einer Aloevera Creme. Die trockene Haut benötigt rückfettende Cremes, beispielsweise mit Sheabutter oder Kakaobutter. Die besonders empfindliche Haut, welche schnell zu Allergien und Rötungen neigt, sollte man mit einer beruhigenden Gesichtscreme behandeln, beispielsweise mit Kamille oder Salbei.

Man sollte das Gesicht nach einem Peeling nicht unbedingt der prallen Sonne, Wind und Wetter aussetzen. Man sollte es nicht reizen, nicht mit dem Handtuch zusätzlich rubbeln, sondern schonen, damit sich die Haut erholen kann. Die Haut sollte nach einem Peeling nicht mit dekorativer Kosmetik eingedeckt werden. Schminken ist vorerst für einige Stunden tabu.

Das Gesicht porentief reinigen

Mit einer pflegenden und vor allem reinigenden Behandlung wird die Gesichtshaut von Unreinheiten und kleinen Pickeln befreit. Hierzu wird die Haut etwas eingeweicht und aufgerauht. Mit einer speziellen, minimalst salzhaltigen Pflegelösung wird das Gesicht darauf vorbereitet, mehr Nährstoffe aufzunehmen. Man kann hier eine milde Meersalzlösung verwenden, welche die Haut nicht so extrem reizt. Nach dieser Anwendung ist die Haut aufnahmefähig und saugt Nährstoffe gut in sich hinein, sodass diese auch in tiefere Hautschichten dringen und nicht nur an der Hautoberfläche bleiben. Mit einem speziellen Massagehandschuh massiert man dann eine reichhaltige Pflegecreme in die Haut ein, mit leichten klopfenden und kreisenden Bewegungen. Hierfür kann man Pflegecremes mit Mineralstoffen, gesunden natürlichen Bakterien, Vitaminen, pflanzlichen Fetten, Ölen und viel Feuchtigkeit verwenden. Die Massage dauert ca 10 Minuten, und sie entspannt uns oft so sehr, dass wir dabei einschlafen. Diese tiefenreinigende Behandlung sollte nur von einer erfahrenen Kosmetikerin durchgeführt werden, da die Salzlösung korrekt verdünnt werden muss, damit keine Hautreizungen im Gesicht entstehen. Nachher erntet man ein sanftes, glattes Hautbild.

Zitrone und Vitamin C fürs Gesicht

Mit Zitrone und Vitamin C zaubert man sich einen makellosen Teint, eine reine Gesichtshaut und ein frisches, gesundes Aussehen. Viele Leute schwören auf die Kraft der Zitrone. Die Zitrone enthält Säure, welche reinigend wirkt. Sie ist jedoch nicht für Allergika geeignet, denn die überempfindliche Haut reagiert auf Kosmetik mit Zitrone nicht sehr glücklich, da sie zu trocken werden kann.


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Elisabeth Putz

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