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Mehr Volumen für dünne Haare

Volumen HaarshampooWer zu dünne Haare hat, ist meistens unglücklich und beneidet Leute mit prachtvoller Lockenmähne. Wer so wie ich, nur Federn am Kopf trägt, den frisst der Neid auf, wenn er bei anderen Leuten dickes, festes, direkt voluminöses Haar entdeckt. Bitte, ich besitze eine voluminöse Stimme, aber nicht einmal die entschädigt mich für meine dünnen Haare. Mit besonders feinen Haaren ist man gestraft fürs Leben. Sie hängen dünn am Kopf, jede schnelle Frisur für zwischendurch wird zur Herausforderung, und Haarspangen bleiben schlecht haften, weil sich die feinen Härchen darunter selbständig machen und die Hochsteckfrisur ruinieren. Mit besonders dünnen Haarspangen bekommt man jedoch eine Hochsteckfrisur hin, wenn man beispielsweise das gesamte Haar am Hinterkopf mit zwei bis drei Spangen festigt.

Irgendwann dachte ich mir, ich trage mein Haar einfach offen, stecke mir schöne, voluminöse Ohrringe in meine Ohrläppchen, dann bin ich wenigstens aufgebrezelt wie ein Weihnachtsbaum, und niemand kümmert sich mehr optisch mit herabwürdigenden Blicken um meine dünnen Fransen am Kopf. Ich kaufte mir Ohrringe in allen Varianten, und wenn meine Haare nach zwei Tagen fettig werden, ich si jedoch erst am dritten Tag wasche, binde ich sie mir zum Pferdeschwanz, flechte mir einen Zopf und trage meine Ohrringe noch sichtbarer zur Schau. Dünnes Haar fettet schnell nach, da kann man noch so eine gesunde Kopfhaut haben, zwischen den feinen Federn sieht man alles, was der Alltag mit seinem Schmutz am Kopf hinterlässt. Bitte, im Winter hilft eine Mütze dagegen, aber im Sommer muss man die Dauerhaarwäsche über sich ergehen lassen.

Ich entschied mich auch einst für Haarreifen. Mit zunehmendem Alter ist dies gar keine so schlechte Idee, da man mit einem Reifen jünger aussieht. Als ich einst im Alter von 25 Jahren nur den halben Fahrpreis beim Bahnfahren bezahlte, da man glaubte, ich wäre erst 13 Jahre alt, gefiel mir mein Haarreif nicht mehr. Ich steckte mir meine Haare zu einer eleganten Hochsteckfrisur zusammen, zog mir ein Kleid an, welches mit dem tiefen Dekollete nicht geizte, und schon zahlte ich den vollen Preis. Ab einem Alter von 40 lernt man dann wieder, seinen Haarreif zu lieben, damit man in der U-Bahn anstatt eines Sitzplatzes wenigstens noch einen tieferen Blick in die Zweitaugen am weiblich dominanten Ausschnitt und eine Einladung zum Kaffee trinken erntet.

Welche Methoden bringen Volumen ins Haar?

Ich habe es mit einem Volumenschnitt versucht, damals beim Friseur, aber der hat mir nicht gefallen, zu stufig. Ich habe es mit Locken probiert, aber die machten das Haar auf Dauer kaputt. Jetzt probierte ich ein Volumen-Shampoo aus, und voila, meine Haare sind dichter geworden. Ich föne sie kopfüber, das hilft auch bedingt. Und ich habe es mit einem Volumenspray probiert, was ich allerdings wieder weggeworfen habe. Bei chemischen Anwendungen leidet das feine Haar besonders schnell, weil die Haarstruktur empfindlich ist und rascher kaputt wird, als bei stabilem, dickem Haar. Deshalb kann ich nur für die kurzfristige, vielleicht einmalige Anwendung von Volumenprodukten auf Chemiebasis raten. Einmal wird das Haar nicht gleich meckern, aber unter der permanenten Last der Daueranwendung wird es kaputt gehen.

Volumen ins Haar zaubert man mit unterschiedlichsten Dingen, und dennoch kommt es aufs Haar an, ob es gelingt oder nicht. Zu langes Haar wird übrigens immer dünner, abschneiden hilft immer. Wenn alle Versuche scheitern, hilft nur noch das Einflechten von Extensions, und ein satter Geldbeutel, der die Kunsthaare bezahlt. Mehr Volumen bekommt man übrigens auch mit Tüchern, die man ins Haar einflechtet, oder mit einem Kreppeisen. So zaubert man Locken ins Haar, ohne es kaputt zu machen.

Beim Haare waschen zaubert man mehr Volumen, wenn man zuerst shampooniert und dann spült, denn der umgekehrte Weg lässt die Fülle wieder in sich zusammenfallen. Mehr Fülle bekommt man, wenn man auf das Glätteisen verzichtet, wenn man nicht zu streng mit dem Kamm durch die Haare fährt, oder man peppt es mit Lockenwicklern auf. Bei Lockenwicklern muss man auf die Qualität achten. Ich kaufte mir einst Wickler mit kleinen Haken dran, denn die sollten besser in den Haaren haften bleiben. Als ich sie herausnehmen wollte, knebelte ich mehr als eine Stunde meinen Schopf, da sich die Haken nicht lösen wollten. Nachher entdeckte ich feine Löcher im Haar und musste zum Friseur, damit er rettete, was noch zu retten war. Glatte Lockenwickler, die man mit einer Spange festmachen muss, schädigen das feine Haar nicht so schnell. Ausserdem muss man darauf achten, dass man es mit den Wicklern am Kopf nicht zu heiss und zu lange fönt. Lieber mag der Schopf mit Lockenmähne die Lufttrocknung, denn die ist schonender.

Schön aussehen ohne Volumen im Haar

Als ich bereits müde von den vielen Versuchen, mein Haar voluminöser zu gestalten, war, trug ich es wieder einmal offen und betonte dafür meine schmalen Lippen. Mit etwas betonteren Augen wirken die Lippen als reinster Anziehungspunkt am Kopf, sodass die dünnen Haare nicht so ins optisch geschwungene Gewicht fallen. Ich begegnete einem Mann, der fand meine Feen-Haare fantastisch, und ich bin eine Frau, die für diese Art von Komplimenten empfänglich wie eine Antenne ist. Seither mag ich meine dünnen Haare mehr denn je, da ich denke, die Natur hat mich mit Bedacht ausgestattet, auch wenn ich zwischendurch rätsle, was sich die Natur dabei gedacht hat.

Man kann durchaus auch ohne Volumen im Haar gut aussehen. Mit dem richtigen Make-Up, welches nicht zu üppig aufgetragen wird, jedoch die schönen Stellen im Gesicht hervorhebt und die weniger schönen Makel beseitigt, sieht der Kopf gut aus. Da kommt niemand mehr auf die Idee, auf die feinen Federn zu starren. Mitleid erregende Blicke sind ohnehin nicht konstruktiv, denn jeder hat Schwachstellen am Körper, da hat sich die Natur schon ihren Teil dabei gedacht.

Übrigens wirken feine Haare optisch brillant unter einem schicken Hut. Als ich dies entdeckte, kaufte ich mir Hüte in allen Farben und Varianten. Zu kleine Köpfe sollten allerdings keine grossen Hüte, und zu grosse Köpfe keine kleinen Hüte tragen, sonst hilft das ganze Haar darunter nichts mehr. Der Hut sollte zum Outfit, zum Gesicht und zum Typ passen. Offenes Haar wirkt besonders gut unterm Hut, da es mit gewisser Länge flauschig auf den Schultern ruht und zusammen mit der Kopfbedeckung eine Einheit bildet. Ausserdem glänzt dünnes Haar bei entsprechendem Lichteinfall, und damit kann wirklich keine rauhe Lockenmähne mithalten.

Wie bekommt man Locken?

Locken sind der Traum von Frauen mit glatten Haaren. Viele Frauen lassen sich dafür eine aufwendige, mit Chemie angereicherte Dauerwelle machen, welche das Haar strapaziert und langfristig schädigt. Locken lassen sich aber auch kurzfristig mit alternativen Mitteln zaubern. Man kann die Haare nachts im feuchten Zustand flechten und mit einem Zopf ins Bett gehen. Am nächsten Morgen sind sie gewellt und bekommen mehr Volumen. Man kann nach der Haarwäsche Lockenwickler ins Haar drehen. Es gibt sie in allen Formen und Variationen, selbsthaftend oder mit Haarspangen haftend. Bei den selbsthaftenden Wicklern sollte man jedoch beachten, dass sie das Haar aufrauhen können. Ideal sind Schaumstoffwickler, welche die Feuchtigkeit aufsaugen und so im Haar wie ein Trockner wirken. Man kann seine Locken aber auch mit einem Lockenstab machen, wobei man hier aufpassen muss, dass der Stab nicht zu heiss wird, sonst verbrennt man das Haar. Stabile Locken funktionieren am besten bei mittellangem Haar mit mittlerer Stärke. Zu dünnes und zu langes Haar wird schnell wieder glatt, und zu kurzes und zu dickes Haar sieht mit Locken schnell wie ein Besen aus. Wer seine Haare färbt, sie blondiert oder aufhellt, der sollte anschliessend auf Locken verzichten, denn besonders eine chemische Dauerwelle wirkt dann wie ein Haarzerstörer. Das Haar wird wie Stroh und bricht ab.

 


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Elisabeth Putz

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