Beauty Ratgeber

Home

Beauty

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Wellness

Beauty Ratgeber 

Körper

Schönheit

Styling

 

Wie gefährlich sind High Heels?

High Heels
Unter High Heels versteht man Absätze, die höher als 10 cm sind. Da bekommt der Fuss im hochhackigen Zustand die Form eines Spannfusses, die Oberschenkel wirken dünner, die Füsse selber wirken kleiner, das Bein wirkt länger und schlanker, und der Po kommt besser zur Geltung. Die Form von High Heels ist egal, Hauptsache der Absatz stimmt.

High Heels entstammen dem englichen Wortstamm und bedeuten schlichtweg hohe Absätze. Ab einer Absatzhöhe von ca 5 cm dürfen sie ihrem Namen gerecht werden und Absatzschuhe genannt werden. Richtig hohe Heels besitzen jedoch eine Absatzhöhe von 10 bis 18 cm, wobei 12 cm den gängigen Standard bilden. Mehr als 18 cm dürfen sie nicht haben, sonst kann man anatomisch bedingt nicht in ihnen laufen, weil er Fuss vorne überkippt. Es sei denn, man trägt Plateauschuhe, die sind vorne und hinten gleich hoch. Marlene Dietrich hat diesen Schuh populär gemacht.

Sehr dünne und sehr hohe Bleistiftabsätze sind besonders spannend, denn man weiss nie, ob man mit ihnen hinfällt, oder besser, wann man darin umfällt. In diesen Absätzen kann der Knöchel gereizt werden und der Fuss leichter umknicken. Wer solche Schuhe als Amateur, richtig ungekonnt und ungeübt anzieht, muss sich hinsetzen, aber im sitzenden Zustand ist man dem Schuh ohnehin seelisch viel näher.

Weniger aufregend sind Blockabsätze, Keilabsätze oder ganze Plateauschuhe. In ihnen hat man mehr Halt, und sogar der Pfennigabsatz bietet eine grössere Stehfläche an. Trotzdem, wenn man in diesen Stelzen hinfällt, kann man sich einen Bänderriss zuziehen und muss in hässlichen Gesundheitsschuhen umhertreten. Da wackelt dann nichts mehr, weder Po, noch Hüfte, aber das Bein steht stabil im Leben.

High Heels sind Pumps, Booties, Stiefel, Halbschuhe, eigentlich jede Schuhart, die man in einen viel zu hohen Absatz stellen kann. Manche Exemplare sind so schick, dass man sie als elegante Wohnaccessoires ins Haus stellt. Es gibt Leute, die besitzen eine Glasvitrine, in denen sie die Schuhe als Hausdekoration zur Schau stellen. Und es gibt Leute, die stellen sich einen High Heel mit hohem Schaft als Blumenvase in die Wohnung und platzieren darin eine Kunstblume, sozusagen eine Wanderrose. Und so werden High Heels nicht unbedingt zum Laufen gekauft, da sie eher als Liegeschuhe oder Sitzschuhe taugen und die Frau froh sein kann in ihren hohen Hacken von einem starken Mann getragen zu werden.

High-Heels sind Schuhe und Stifel mit sehr hohen, ja nahezu überhöhten Absätzen. Sie machen den Fuss, das ganze Bein, ja nahezu den gesamten Menschen zum Hingucker.

Sie werden vorwiegend von Frauen, transsexuellen Männern, in Travestie-Shows oder vereinzelt auch von angrogynen Models getragen. Die normale Frau hat ihre ganz speziellen Probleme damit, trägt sie jedoch tapfer, weil die Schuhe etwas darstellen und wie magisch auf Männer wirken.

High Heels üben eine richtige Anziehungskraft auf Männeraugen aus. Wenn eine Frau gekonnt oder auch unbeholfen damit über ein robustes Kopfsteinpflaster stöckelt, quasi wie ein Huhn dahin stiefelt, muss der Mann hinsehen, er kann nicht anders. Es gibt sogar Männer, die lieben es, Champagner aus einem vorne geschlossenen High Heel zu schlürfen. Bitte, welche Frau zieht so einen Schuh danach noch freiwillig an?

Diese Schuhe können richtige Waffen sein. Da braucht eine Frau keine weiblichen Waffen mehr, wenn der Blick des Mannes am Fuss entlang gleitet, da kann die Oberweite noch so klein ausfallen, der High Heel entschädigt alles. Nur der Absatz von hochhackigen Schuhen ist wirklich eine gefährliche Waffe, und dies nicht nur im übertragenden symbolisch definierten Sinn. Es gab schon Mordfälle, bei denen ein spitzer, überhöhter Bleistiftabsatz eine wesentliche Rolle gespielt hat.

Hohe Absätze sind in erster Linie ein Frauenproblem, mit dem sich die Dame von Welt herumschlägt. Sie kann kaum drin laufen, will jedoch dem Mann gefallen. Und so kaufen sich viele Frauen High Heels, um dem Mann zu gefallen, um anderen Frauen zu gefallen, und um den Neid der Konkurrentinnen zu schüren. Kein flacher Schuh der Welt kann hier mithalten, auch wenn er noch so feminin geschnitten ist. Natürlich würde die Frau in gesunden Wellness- und Medizinschuhen leicht und locker laufen können, aber sie hinterlassen doch eher einen Knick in der Optik. Viele High Heels werden deshalb passend gemacht, mit weichen, gelartigen, transparenten Einlagen versehen, und wenn der Fuss schmerzt, trägt man das obligatorische Fusspflaster griffbereit in der Handtasche.

In High Heels erkennt man den eventuellen schlechten Charakter einer intriganten Frau nicht, der hohe Absatz lenkt alle Aufmerksamkeit auf die Schritte, die sie zurücklegt. Der Schuh überschattet alles, sogar eventuellen Fussgeruch, überschminkte Gesichter und overdresste Weiber. Deshalb wird er gerne in der High Society, in der feinen Gesellschaft, von der Creme de la Creme, auf hochrangigen Events, auf angesagten Partys und im harten Business getragen, denn man will sich elegant seinen Weg bahnen.

Im Grunde sollten Schuhe aus einem einzigen Grund getragen werden, nämlich um das Bein und speziell den Fuss zu schützen, zu umhüllen oder eventuell zu wärmen. Dies ist beim High Heel nicht der Fall. Hier wird das Bein absichtlich verformt, sodass der Fuss eine unangenehme Form erhält. Wenn man den hochhackigen Schuh auszieht, muss man auf Zehenspitzen durchs Haus laufen, weil der hintere Wadenteil des Beins so verkürzt ist, dass die Muskeln schmerzen, wenn man aufrecht steht. Die hintere Wadenmuskulatur muss erst mühsam wieder gedehnt werden. Das kann bei flachen Tretern nicht passieren. Allerdings hat der Mann seine Freude dran, wenn die Frau auch ohne Schuhe so gekünstelt umherstelzt, mit ihrem Po wackelt und ihre Hüften schwingt, weil sie auf Zehenspitzen keinen anderen Gang einlegen kann. Männer lieben diese Körperhaltung.

Wie ungesund sind High Heels?

In Schuhen mit zu hohen Absätzen können Hüftschmerzen auftreten, weil das gesamte Bein bis zur Hüfte und zum Becken hinauf einer Fehlstellung ausgesetzt ist. Man kann sogar Kopfschmerzen vom Tragen bekommen. Die Fussballen schmerzen, weil man auf ihnen geht, anstatt den gesamten Fuss naturgemäss zu belasten, damit der Ballen entlastet wird. Die Hammerzehe kann in Ruhe wachsen, die Wirbelsäule wird durch den gekünstelten Gang einseitig belastet, und der Körper leidet so lange, bis man einen orthopädischen Fuss sein Eigen nennen darf und mit Fehlstellungen durchs Leben humpelt.

Durch den verlagerten, unnatürlichen Gang kann ein sogenannter Hallux-Fuss entstehen, es können Schmerzen in den Kniegelenken, in der Muskulatur, bis hin zu Nackenschmerzen und sogar Brustschmerzen auftreten. Die Durchblutung der unteren Extremitäten ist gestört, und so kann es am gesamten Körper zu Durchblutungsstörungen kommen.

 Wer über Stunden hinweg High Heels trägt, sollte viel barfuss laufen, Kneipp-Kuren im taufrischen Gras machen, auf Steinen laufen, um die Fussreflexzonen zu aktivieren, und die Beine müssen regelmässig massiert und hochgelagert werden. Schuheinlagen können helfen und das Gehgefühl weicher machen. Durch Fussmassagen und Fussbäder können gestresste High Heels Träger ihre Füsse entspannen, damit der Schmerz gelindert wird.

Wer High Heels als Arbeitsschuhe trägt, ist am Abend reif für ein Fussbad oder eine entspannende Fussmassage, denn die hohen Absätze sind hart zu ertragen. Moderatoren, Schauspieler, Repräsentierer, Sekretärinnen, sie alle tragen hohe Absätze, besonders dann, wenn sie mit Kunden arbeiten oder vor der Kamera stehen. Im TV und auf Life Veranstaltungen wie Events oder auf dem Opernball steht man stundenlang in High Heels umher und wünscht sich, barfuss zu laufen. Die Absätze sind meist dünn, in Bleistiftform, und der Tragekomfort lässt zu wünschen übrig. Manche Moderatoren sagen, bloss nicht hinsetzen, sonst kann man nicht mehr aufstehen. Andere sagen, bloss nur dann stehen bleiben, wenn es unbedingt nötig ist, ansonsten immer sitzen. Und wieder andere sagen, man sollte die High Heels anziehen und bloss nicht ausziehen, sonst kommt man nicht mehr hinein, ohne dass der Fuss schmerzt. Wer sich hinsetzt, kann die Schuhe ausziehen, wenn dies möglich ist. Nicht jeder Schuh lässt dies jedoch zu, weil viele Schuhe komplizierte Schnürungen haben und schwer zu binden sind. Nach der Arbeit müssen sie sofort weg, sonst könnte der Fuss langfristig erkranken.

Wer in High Heels Auto fährt und am Steuer sitzt, lebt gefährlich, weil er im Falle eines Unfalls eine Teilschuld trägt. Und wer mit Pfennigabsätzen durchs Haus läuft, ruiniert seinen Parkettboden, aber ein stabiler Steinboden hält jedes Pferd aus.

Man mag es kaum glauben, aber es gibt mittlerweile auch High Heels für Kinder ab 3 Jahren. In diesem Alter spielt das kleine Mädchen normalerweise noch mit Barbies, und nicht einmal die besitzen derart hohe Hacken. Warum zieht man einem Kind mitten im Wachstum Schuhe mit richtig hohen Absätzen an? Es ist die Modewelt, welche immer wieder nach neuen Sensationen schreit. Es sind die Schönheitswettbewerbe für Kinder, welche solche Abartigkeiten zulassen. Und es sind die Mütter, welche aus ihren Kindern Lolitas machen, um die Preisgelder zu kassieren. Der Kinderfuss wächst noch, wünscht sich insgeheim einen flachen Sportschuh, vorzugsweise in rosa oder blau, damit das Kleinkind am Spielplatz tollen kann. Die Mode für Kleinkinder signalisiert vollste Erwachsenenwelt, Mode für ausgereifte Models, nicht für die Sandkiste, sondern für den Laufsteg geeignet. Der Kinderfuss wird deformiert und leidet mit der Kinderseele im Takt.

High Heels und Feminismus

Im Grunde sind High Heels nichts für Feministinnen. Sie verabscheuen die weiblich dominanten Absätze und schwören auf solide Sneakers. Einige Feministinnen sagen jedoch, die Schuhe sind cool, weil sie die Frau grösser machen und so für Dominanz in der Damenwelt sorgen, quasi eine Diva daraus zaubern. High Heels verleihen sozusagen Freiheit. Früher wurden sie sogar von Männern getragen, welche in den 1970er Jahren auf Plateauschuhen dahinstöckelten.

Plateauschuhe - die gesündere High Heel Variante

Plateauschuhe sind zwar eine Alternative für High Heels, sehen aber nicht so feminin aus. Man steigt direkt auf ein Plateau hoch, schnappt Höhenluft, als ob man ein Pferd besteigen wollte, aber man steht auf flachem Untergrund und belastet beim Laufen den gesamten Fuss, also wird der Fussballen entlastet. Die Schuhe sehen aus, als ob zwei Ufos nebeneinander herlaufen würden, aber die Frau von Welt trägt sie tapfer. Man kann sie zu Jeans, zu breiten langen Hosen und zu kurzen Shorts und kurzen Röcken und Kleidern in A-Linienform anziehen, aber zum eleganten Hosenanzug und zum edlen Kostüm passen sie weniger. Tabu sind Plateauschuhe zum Cocktailkleid und zum Abendkleid, da sie die charmante Atmosphäre der feinen Gesellschaft zerstören würden.

Ballet Heels - je höher, desto besser

Wer es noch höher und noch steiler will, der entscheidet sich für sogenannte Ballet Heels, die teilsweise an der 18 cm Absatzhöhe kratzen oder diese Höhe einhalten. Dieser Schuh erfordert Übung beim Laufen. Da muss man schon mit einem Buch am Kopf das Posieren üben, damit man nicht hinfällt. Die Treter sind eine Art Fetisch, eher fürs Bett als für die offene Strasse geeignet, aber einige Frauen haben Freude daran.


Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Beauty