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Mode für Mollige und Dicke

Mollige und dicke Leute möchten auch gut gekleidet sein, und mittlerweile gibt es hierfür spezielle Geschäfte, Versandhäuser und Modeboutiquen extra für korpulente Menschen. Besonders die Versandhäuser bieten grosszügig geschnittene Kleidung an, sodass man hier sogar dazu übergehen kann, sich das Kleidungsstück seiner Wahl eine Nummer kleiner zu kaufen, wenn man nicht ganz so mollig ist.

Ich sage immer, man ist nie zu dick, es passt nur nicht jedes dürre Kleidungsstück auf jeden Körper. Gerade im Winter nehmen wir gerne ein paar Kilos zu. Es gab Zeiten, in denen futterte ich ab November mehr als 50 Weihnachtsmänner und 10 Adventskalender. Bitte, das Zeug legt sich am Körper an wie Watte. Dennoch möchte ich sagen, dass man seinen Körper behutsam behandeln sollte, ihn nicht immer über den Hunger hinaus füttern muss, denn die Gesundheit leidet eines Tages unter zu viel Übergewicht. Zu dünn und zu dick kann ungesund sein.

Unter dem dicken Wintermantel sieht man den Hüftspeck nicht, aber darunter tragen wir ja auch noch Kleidung, die tageslichttauglich sein sollte. Genau beim Mantel fängt es an. Ich habe mir einen Mantel mit Gürtel gekauft. Raten Sie einmal, wie schnell ich nach dem letzten Adventskalender den Gürtel aus dem Mantel entfernt habe, damit der Mantel wieder passte? Ein Gürtel zeigt uns ganz genau, wo der Bauch zu rund geraten ist.

Mollige Frauen sollten V-Ausschnitte bei ihren Oberteilen tragen, Boot Cut Hosen, die unten etwas breiter werden, denn das macht die Figur optisch schlanker. Lange Ketten wirken auch wie eine bequeme Diät, bei der die Frau nicht hungern muss. Tücher kaschieren übrigens viele Fettnäpfchen, die sich zu üppig am Körper ausbreiten. Sehen Sie, auch mollige Menschen sind attraktiv.

Mollige Leute müssen nicht immer schwarz tragen und aussehen, als kämen sie gerade von einer Beerdigung. Trotzdem kann man ein schwarzes Kleid mit farbigen Accessoires kombinieren, um schlanker auszusehen. Übrigens wirkt schwarze Kleidung nicht nur sinnlich elegant, sondern auch schlank, wenn sie sich leicht und zart um den Körper schmiegt, da sie dem Bauchumfang optisch gesehen ein wenig Fülle wegnimmt.

Das passende Kleid für Mollige und Dicke

Wer mehr Fülle am Körper trägt, kann dennoch hübsche Kleider tragen. Das Maxikleid ist beispielsweise gut geeignet, um alle Macken und Fettpölsterchen zu kaschieren. Es ist lang und kaschiert dicke Oberschenkel. Man trägt es mit einem V-Ausschnitt und Schuhen mit Keilabsätzen.

Das Wickelkleid ist das vorteilhafteste, da man es so wickeln kann, wie man es tragen möchte, oben und unten kaschierend, kürzer oder länger, den Bauch kaschierend etwas enger oder weiter gewickelt. Das Wickelkleid bindet man seitlich, damit der Bauch nicht optisch unnötig dicker aussieht.

Das Hemdblusenkleid ist auch vorteilhaft für Mollige, da es gerade geschnitten ist und aussieht wie ein überlanges Hemd. Hier sollte man allerdings einen breiten Gürtel dazu tragen, damit man sieht, wo sich die Taille befindet.

Welche Kleider sind für Mollige ungeeignet?

Mollige Frauen fühlen sich betrogen, wenn für Plus-Size Mode geworben wird, jedoch das Model, welches die Kleider trägt, spindeldürr ist. Viele Modefirmen verfolgen nämlich das Konzept, auf Plakaten dünne Models zu präsentieren, die mollige Mode zeigen. Die normale Frau passt in solche Kleider nicht hinein und kann sich auch wenig darunter vorstellen.

Besonders die Etuikleider in A-Linienform sehen nur an grossen, schlanken Frauen mit wenig Oberweite gut aus, weil eine mollige Frau darin wie eine Presswurst aussieht. Unten sind die Kleider zu weit, oben sind sie zu eng. Mollige Frauen benötigen Schnitte, die sich oben dehnen, damit das Dekollete drin Platz findet. Man sollte den Mut aufbringen, Mode für die normal bis mollig gebaute Frau zu designen, denn dies wird zunehmend ein grosser Markt.

Konfektionsgrösse 44 - da passt fast jeder hinein

Wir sind allgemein dicker geworden und sollten uns dafür nicht schämen müssen. Mit Kleidergrösse 44 liegen wir aktuell sogar im Trend, denn in diese Grösse passen die meisten Deutschen und Amerikaner hinein. Hingegen in die Kleidergrösse 34 passen nur 10% und in die Grösse 36 nur 15% der Leute, denn schlank und dünn zu sein, bedeutet viel Verzicht und noch mehr Arbeit. Da denkt sich so manch molliger Mensch, so viel Verzicht lohnt sich nicht.

Fakt ist, man sollte Kleidung tragen, in welcher man sich wohlfühlt. Zu kleine, zu eng geschnittene Kleidung sieht besonders an molligen Menschen unvorteilhaft aus, da der Körper direkt hineingepresst wird. Frauen könnten mit Funktionsunterwäsche, mit kaschierender Shape-Wear zwar nachhelfen, um eine Kleidergrösse wegzumogeln, aber auf Dauer fühlt man sich hier eingequetscht und unwohl. Kleidung sollte locker und gut am Körper liegen, sodass man sich darin noch bewegen kann, ohne dass die Nähte reissen.

Die Kleidung wird allgemein grösser

Wenn man sich den Kleiderstil der letzten Jahre ansieht, so fällt auf, dass die Schnitte grosszügiger werden und die Konfektionsgrössen grösser gestaltet sind. Mir kommt sogar vor, ich passe in meine Konfektionsgrösse nicht mehr hinein, da sie zu gross geworden ist, obwohl ich ein wenig zugenommen habe. Die Bekleidungsindustrie verfolgt hier einen allgemeinen Trend, da immer mehr mollige Menschen existieren, die sich modebewusst kleiden. Wenn wir allgemein korpulenter werden, muss die Mode mitziehen, sonst sind wir vom Kleiderkauf gefrustet und kaufen weniger. Wenn wir jedoch glauben, wir passen in eine kleinere Kleidergrösse hinein, in der wir uns noch gut bewegen können, ernten wir ein Glücksgefühl und kaufen mehr ein.

Oversize Mode für Mollige

Das Thema Oversize-Mode ist für Mollige eine schwierige Angelegenheit, denn wenn die Kleidung weit und grosszügig aussehen soll, sieht sie am etwas dickeren Menschen aus wie ein Zelt, in welchem man förmlich verschwindet. Dick bin ich zwar nicht, aber von zu grosszügig geschnittener Oversize-Mode halte ich nicht viel, weil sie weder wärmt, noch gut aussieht.

Sie formt den Körper keine Spur, macht uns breit und kurz zugleich, sieht aus, als ob man sich für eine zu grosse Grösse entschieden hätte, und sie sitzt nicht perfekt am Körper. Mollige und dicke Menschen haben das Problem, dass das Outfit nicht Oversize aussieht, sondern nur wie ein breiter Sack. Und deshalb rate ich jedem, zu seiner Figur zu stehen und selbstbewusst körperumschmeichelnde Kleidung zu tragen, da wir keine Säcke sind.

Plus Size Models für Übergrössen

Plus Size und Big Size Models liegen im Trend und werden immer öfter gebucht. Vorbei sind die Zeiten der dürren Magermodels, die trotz Leichtgewicht nicht in die Klamotten hinein passen. Die Zeit der Übergrössen Models bricht herein. Wir werden ja abgesehen von Normalgewichtigen und Schlanken immer dicker, weil wir genug zu Essen haben. So ein Plus Size Model kann sich vorteilhaft und unvorteilhaft kleiden, wobei ich sagen muss, mit dem richtigen Outfit ist man immer gut angezogen.

High Heels sind beispielsweise unvorteilhaft, denn die einseitig hohen Absätze sind schlecht für dicke Beine. Plateauschuhe hingegen sind vorteilhaft, denn man steht darin einfach bequemer. Kurze Hosen und ärmellose Tops sind unvorteilhaft, fliessende Kleider sind vorteilhaft. Ein Jumpsuite geht immer, denn darin hat jeder Platz. Oben herum sollten sich die Plus Size Models gut einpacken, nur das üppige Dekollete ist ein Hingucker, welches gezeigt werden kann. Big Size Grössen existieren bis zur Konfektionsgrösse 54, denn füllige Leute sind endlich gesellschaftsfähig und dürfen ungeniert ihre Pfunde zeigen. Jetzt darf ich auch mehr essen, ohne mich dafür zu schämen.

Mit Fettschürze auf dem Hochglanzpapier im Modemagazin

Mollige und dicke Leute sind gross im Kommen. Jetzt hat es eine Amerikanerin auf die Titelseite eines Modemagazins geschafft, trotz Übergewicht und Fettschürze. Zuerst wurde die Frau für ihren Mut belächelt. Niemand wollte sie haben. Erst als sie auf Facebook und in anderen sozialen Netzwerken ihre Fans um Unterstützung bat, kam sie aufs Hochglanzpapier, weil die Modemagazine nicht mehr gegen die Fans ankamen. Ich finde es toll.

Die Frau speckte ohne jede Hilfe ab, nur zu Hause mit dem eigenen Fitnessprogramm. Warum müssen alle superschlank und makellos sein, wenn wir Frauen doch in Natur unsere Macken, Kanten und Rundungen besitzen. Wir sollten wieder zu einer normalen Figur zurückfinden, anstatt uns zu Puppen zu machen. Ich rate trotzdem den Frauen, die extrem abgespeckt haben, mit ihrer Fettschürze zum Arzt zu gehen, denn unter dieser Bauchfalte können sich leicht Entzündungen bilden, die behandelt werden müssen.

 


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Elisabeth Putz

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