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Was ist Mode?

Mode ist Stil und Design, der individuelle Style, der neueste Trend, Fashion pur. Mode muss die Seele umschmeicheln und Problemzonen am Körper kaschieren. Wenn man in der Umkleidekabine steht, gewährt das grelle Licht tiefe Einblicke auf eventuelle Makel und Dellen, Speckröllchen und Hautunreinheiten. Das alles muss ein perfektes Outfit kaschieren, damit sich die Seele wohl fühlt. Die Modedesigner produzieren jedoch vorwiegend für die perfekte Figur, sodass die normal gebaute Frau vor dem Kleiderschrank steht und nichts anzuziehen hat, weil sich lauter Fehlkäufe im Schrank tummeln, welche in der Umkleidekabine gerade noch gepasst haben.

Mode ist zwar der letzte Schrei, wenn es um aktuelle Trends geht, aber oft sieht man darin aus wie ein Hilfeschrei. Wenn Querstreifen und Volant im Trend liegen, können sie nur von superschlanken Models getragen werden, da der Normalverbraucher darin schnell zu dick aussieht. Längsstreifen kaschieren Fettpölsterchen und sind schmeichelhafter zur Figur. Wenn Punkte und Muster modern sind, haben mollige Leute auch nichts zu Lachen, denn sie sehen darin schnell aus wie eine bedruckte Plakatwand. Unifarben sind vorteilhafter.

Mode Definition

Mode kommt aus dem Französischen, und ursprünglich aus dem Latain. Aus dem Wort Modus, was Maß und Art bedeutet, wurde die heutige Mode. Sie steht für einen Stil, eine Machart, die zu einem bestimmten Zeitpunkt den Zeitgeist erfasst und die Menschen berührt. Mode ist aktuell im Trend, oder sie ist zeitlos und klassisch. Mode ist im Grunde eine Momentaufnahme, ein Bild, welches wir zu einem gewissen Zeitpunkt, in einem gewissen Zeitraum ausleben. Wenn dieser Zeitraum länger andauert, spricht man von zeitloser Mode.

Mehrere Modewellen zusammengefasst gelten als Modeklassiker. Sie werden laufend konsumiert und genügen den Ansprüchen mehrerer Generationen. Hierzu zählen der Hosenanzug, das Kostüm, Hemd und Krawatte, Bluse und Blazer, Pumps, Seidenstrümpfe und Strumpfhosen, und das begehrte T-Shirt. Auch die klassischen Sandalen und die Strohhüte zählen dazu. Kurzlebig sind eher die ausgestellten A-Linien-Kleider, die bauchfreien Tops, die Schaftsandalen, die Jeggings und Lederleggings, die Oversize-Pullover und Ballonkleider. Wenn die Modewellen richtig kurzfristig ausfallen, spricht man von Fads Fad, von einem Hype. Die Schulterpolster, Puffärmel, Leder-Jogginghosen, Ballerinas, Shorts in Leder, und die schulterfreien Kleider mit Hängeärmeln gehören dazu, denn diese Teile kann man nach einem Jahr kaum mehr sehen, so weh tun sie in den Augen.

Modewellen und Trends

In der Modewelt geht ein erschreckender Trend hin zur Fastfashion, denn wir wollen wöchentlich neu eingekleidet werden, es soll aber nicht viel kosten. So boomen die billigen Modeketten, die für noch weniger Geld ihre hundert und mehr Kollektionen auf den Markt werfen. Wenn uns ein schickes Kleid von der Stange aus anlacht, müssen wir es haben, ohne nachzudenken, ob es nachhaltig und umweltfreundlich produziert wurde, Hauptsache die Goldfäden glitzern zwischen dem Polyester, und der Preis ist verführerisch niedrig. Hier sollten wir beginnen, umzudenken, da uns Kunstfasern krank machen können, die Umwelt schädigen und nicht nachhaltig produziert werden.

Das Styling setzt auch neue Trends, denn die kritischen Augen der Mitmenschen sagen, es muss stilistisch und farblich alles zusammenpassen, vom Outfit über die Accessoires und Schuhe, bis hin zu Make-Up und Frisur. Ein bunter Vogel tanzt hier leicht aus der Reihe, aber keine Sorge, in unseren Ländern konzentriert sich die Mode seit einigen Jahren ohnehin auf wenige, dafür jedoch langweilige Farben, schwarz, grau, braun und dunkelweiss. Immerhin, diese ewigen Trendfarben sind nachhaltig, denn die Kleidung kann man über Jahre hinweg tragen, ohne grossartig aufzufallen.

Früher konzentrierte sich der Modemarkt fast ausschliesslich auf die Frau und ihre Bedürfnisse. Heute geht ein Trend hin zur Männermode, denn der perfekt gekleidete Mann hat es leichter im Leben. Frauen konzentrieren sich indessen immer noch aufs Schuhe kaufen, denn diese Sucht wird bleiben, selbst wenn jeder noch so krasse Leggings- und Schulterpolstertrend auf Wiedersehen sagt. Wenn die Ballerinas wieder kommen sollten, müssen wir Frauen uns etwas einfallen lassen, da kein Mann einer Frau sinnlich interessiert hinterherschaut, die in flachen Gesundheitstretern umherläuft.

In der Modewelt irrt ein weiterer Trend umher, der unseren Körper zum kurvenlosen Rechteck macht. Wir tendieren zunehmend dazu, den Uni-Style zu bevorzugen. Der männlich dominierende Military-Look für die Frau, der pinke Blazer für den Mann, graue Kostüme ohne Taille für die Frau, dafür taillierte slim-fashion Anzüge für den Mann. Androgyne Models liegen im Trend, und so haben weibliche Frauen mit prallen Rundungen und maskuline Männer mit breiten Schultern ein Figurproblem. Ein erschreckender Trend geht nämlich dahin, dass man sich ganze Rippen, ganze Brüste und überschüssiges Fett durch Schönheitsoperationen entfernen lässt, damit man dem Uni-Style gerecht wird. Besser ist es natürlich, wenn man zu seiner Figur steht und zeigt, dass man ein Mann oder eine Frau ist. Man kann sich ja nicht permanent in Oversize-Klamotten stecken und hoffen, dass man eines Tages mit seiner Kleidung verschmilzt.

Ein Trend geht hin zu bequemer Mode, ein wenig verspielt, Mustermix und lockere Stoffe. Ein weiterer Trend geht hin zu Sneakers und gesunden Schuhen, breit, passend, ohne hohe Absätze. Ein Trend geht weg von unbequemer Billigmode, obwohl wir dies erst ansatzweise beobachten können. Naturfasern und atmungsaktive Stoffe sind wieder in Mode, Leder darf nur im Kunstleder oder Lederlook getragen werden, und Hüte sind wieder voll im Trend. Man stylt sich nicht mehr makellos perfekt, sondern man kleidet sich individuell und inszeniert die Modetrends, selbst wenn sie Eintagsfliegen sind und nicht jede Figur optimal umschmeicheln.

Wie beeinflusst uns die Mode?

Bei Männern sieht die Modewelt etwas einfacher aus, als bei Frauen, denn Anzug, Hemd, Krawatte und das farblich abgestimmte Outfit regelt den Arbeitstag im Büro. In der Freizeit trägt der Mann Hose und Shirt. Zunehmend hat sich jedoch ein Fashionmarkt für den Mann entwickelt, der den Frauen Konkurrenz macht. So manche Frau frisst förmlich der Neid, wenn pinke, gelbe und rosafarbene Sakkos für Männer existieren, während in der Damenabteilung grau, schwarz, schmutziges Weiss und dunkelblaue Kleidung hängt. Der Mann ist femininer geworden. Trotzdem gilt auf vielen abendlichen Events die Farbe Schwarz als das Eleganteste, was man tragen kann. Die Fashiontrends für die Frau sind in den letzten Jahren weiter, breiter, hochgeschlossener, farblich eintöniger, dunkler und maskuliner geworden. Die Frau muss ihren Mann stehen, die Emanzipation ruft, und so sind Hosenanzüge mit grauem Fischgrätenmuster in Mode.

Ökomode - der natürliche Look

Wir kaufen zunehmend Ökomode, weil sie nachhaltig und gesund ist, mittlerweile ein vorzeigbares Design aufweist und preislich leistbar geworden ist. Ökomode besteht aus Naturfasern wie Leinen, Baumwolle, Hanf, Schafswolle und naturähnlichen Fasern wie Modal. Sie sitzt bequem und ist auch für Allergiker geeignet.

Die Naturmode wird biologisch hergestellt, bei nachhaltiger Arbeitsweise verdienen die Produzenten und deren Angestellte mehr, damit auch die Näherin leben kann, und sie wird teilweise aus alten Stoffen gefertigt. So wird eine Kollektion nach dem Schlussverkauf nicht restlos entsorgt, sondern wiederverwertet.

Aus alten Plastikflaschen kann übrigens auch Ökomode gemacht werden, wenn die Fasern zu einer Hose verarbeitet werden. Aus der Altkleidertonne, aus Recyclingware und aus Upcycling wird neue Mode gezaubert, wobei beim Upcycling aus einem alten Shirt ein neues wird, oder aus einem alten Herrenhemd ein Damenrock. Übrigens fällt unter den Begriff der Ökomode auch das Tauschen, denn im Internet existieren gute Tauschbörsen für Kleidung. Einer kann es immer brauchen.

Designermode - günstig oder teuer?

Kann Designermode auch günstig sein? In den Edelboutiquen hat man kaum bis keine Chance, denn da sind die Preise fest geregelt. Direkt beim Designer hat man schon bessere Chancen, wenn man ihn gut kennt und für ihn als Werbeträger herumspaziert. Beim professionellen Schneider kann man sich sein Designerkleid nachnähen lassen, denn der Schneider näht jeden noch so ausgefallenen Wunsch bereits ab 300 Euro aufwärts. Selber nähen wäre auch eine Option, aber wenn man zwei linke Hände hat, ist dies keine gute Idee. Im normalen Laden bekommt man zwar manchmal einen Nachbau der Designermode, aber sie sieht auch dementsprechend aus, nach einer billigen Kopie mit Abweichungen. Wer sich gut und hochwertig kleiden möchte, geht ins Designer-Outlet, ins Designer Second Hand Shop, oder er kauft sich Kleidung von der Stange, die er selber kreativ kombiniert.

Billige Designermode vom Discounter

Fast jeder Discounter bietet heute Designermode zu winzig kleinen Preisen an. Prominente, Schauspieler, Designer, Sportler, Sänger bieten ihre eigene Modekollektion an und führen diese in grossen Discountern zu kleinen Preisen. Diese Outfits müssen nicht schlechter als teure Designerklamotten sein. Oft sind sie bequem, sitzen gut und haben eine tolle Qualität. Man muss darauf achten, welches Material man sich hier anzieht, denn Polyester und Acryl können zu Allergien und Juckreiz auf der Haut führen. Auch billige Schuhe vom Discounter können bequem sein, wenn man auf das Material, die Passform am Fuss und die Verarbeitung achtet. Harte Schuhe sind umbequem, weiche Schuhe kann man im Alltag durchaus länger tragen.

Man muss auch im Discounter die Kleidung probieren, sich darin wohlfühlen und sich gut drin bewegen können. Oft passen nämlich die gängigen Konfektionsgrössen nicht, sind entweder zu gross oder zu klein, und dann muss man sich für eine andere Grösse entscheiden. Es gibt auch Designerunterwäsche zu günstigen Preisen, wobei man hier noch mehr auf die Passform achten muss, besonders bei einem BH. Die Designermode vom Discounter ist meist um die Hälfte billiger als die herkömmliche Designermode, und manchmal kostet sie nur ein Zehntel. Hier spart man wirklich Geld, denn die Klamotten sehen genauso toll aus wie vom Designer, der für teures Geld produziert.

Die Klamotten sind nicht ganz so hochwertig, halten im Durchschnitt 20 bis 30 Waschdurchgänge aus, und man kauft von der Stange, nicht direkt Prestige und Image vom Edeldesigner. Mit einer Designertasche und Designerschuhen eines namhaften Modedesigners kann man angeben, mit Designermode aus dem Discounter füllt man seinen Alltag aus.

Modeblogger - Sie beeinflussen die Mode

Wenn wir uns die vielen Modeblogs ansehen, so zweifeln wir manchmal an der Kritikfähigkeit, denn manche Mode Blogger scheuen nicht einmal vor echtem Pelz zurück, auch wenn der Seehund dabei stirbt. Jetzt machten sich drei Mode Blogger auf den Weg nach Bangladesch, wo genau die Kleidung gefertigt wird, über welche sie berichten. Die Näherinnen verdienen so viel, dass sie auf einer alten Matratze liegen und beinahe verhungern. Das Shirt gibt es dann bei uns für weniger als 4 Euro zu kaufen, und wir kaufen bereits Kiloware, nicht mehr nur einzelne Klamotten. Einer der Blogger hatte nachher seinen Modeblog geschlossen, schade.

Wir müssen uns kritisch mit der Mode auseinandersetzen, hinterfragen, wo sie herkommt, wie sie produziert wird, aber wegschauen ist auch keine Lösung. Wenn wir die Kleidung nicht mehr kaufen, haben die Näherinnen überhaupt nichts mehr zu essen, und die älteste Matratze geht eines Tages kaputt. Das System muss sich ändern, höhere Kleidungspreise müssen an die Näherinnen weitergegeben werden.

Ihr persönlicher Modeberater

Manche Menschen sind ja von Natur aus farbenblind, wenn es um die richtige Kombination der Kleidung geht. Neulich sah ich eine schöne Frau, die hatte ein pinkes Kostüm an und trug in der Hand eine türkise Klatschbag. So ein Anblick schmerzt in meinen empfindlichen Augen, auch wenn ich blind wie ein Maulwurf bin. Ich besitze auch ein pinkes Kostüm, und ich trage dazu sogar goldene Schuhe, da mein Kostümchen goldene Knöpfe hat.

Aber pink und blau zusammen gewürfelt, sieht aus wie Kasperls Frau. Und so sollten sich manche Leute tatsächlich für wichtige Events einen Modeberater leisten, denn im eigenen Kleiderschrank greift man aus nostalgischen Gründen oft daneben. Stellen Sie sich vor, Sie besuchen eine Visitenkartenparty und sind unvorteilhaft gekleidet. Wie viele Leute werden wohl den ersten Eindruck nie wieder los, wenn Sie mit den falschen Schuhen und der farblich unpassendsten Tasche zum Kostüm oder Hosenanzug ankommen?

Der erste Eindruck prägt sich ins Gehirn ein wie schwarze Tinte auf dem Papier, das Zeug bekommt man schwer wieder weg. Gerade auf einer Visitenkartenparty sind Sie eine Visitenkarte, die aufrecht auf den zwei Beinen nach neuen potenziellen Kunden und Kontakten fischt. Ein Modeberater stylt Sie von Kopf bis Fuss in einem einheitlichen Look, der zum jeweiligen Event passt.

Nun, der Modeberater sollte schon die neuen Modetrends verfolgen. Er muss aber nicht alle Modetrends auf seine Kunden wahllos loslassen. Manche Menschen sehen in gewagten Outfits aus, als ob sie gerade von einem Maskenball oder einer Karnevalssitzung nach Hause gekommen wären.

Mode ist eine Sache der Persönlichkeit. Mollige Menschen brauchen Kleidung und Modeaccessoires, mit denen sie schlanker wirken, auch wenn sie keine Nulldiät machen. Kleine Leute möchten Mode tragen, die sie optisch vielleicht grösser erscheinen lässt. Die Mode muss die schönen Seiten eines Menschen unterstreichen und die kleinen Macken und Kanten kaschieren, ohne dass man es bemerkt. So ist der Modeberater auch ein Einkaufsberater.

Ein Modeberater formt unsere Persönlichkeit

Passiert es Ihnen auch, dass Sie vor dem vollen Kleiderschrank stehen und nichts zum Anziehen haben. Viele Menschen, besonders Frauen haben das Problem, dass sie nie etwas Passendes finden, was sie anziehen können. In dem einen Kleid wirken sie zu dick, das andere Kleid ist zu kurz und das Lieblingskleid befindet sich immer in der Waschmaschine.

Man könnte ja wieder einmal seine beste Freundin packen und zum Einkaufen mitnehmen. Das nächste Problem lauert bereits vor der Ladentüre. Die Modeboutique ist zwar gestopft voll mit Kleidung, aber leider ist diesmal wieder nichts Passendes dabei. Das muss eine chronische Krankheit sein, die Qual mit der Kleidung. Das tut schon langsam weh. Hier hilft es, wenn man lernt, seine eigene Persönlichkeit kennenzulernen. In uns wohnen oft mehrere Persönlichkeiten, denn wir sind nicht umsonst Viele, die in uns wohnen. Darüber hat schon jemand ein Buch geschrieben. Wenn man seine Persönlichkeit kennt, weiss man auch, welche Kleidung zur Person passt.

Das ist praktisch, denn man greift seltener daneben und findet öfters tolle Kleidung. Ein Modeberater zeigt uns auch, welcher Kleidungsstil zu uns passt, welche Farben zu uns passen und welche Schnitte unser Äusseres positiv unterstreichen.

Upcycling Mode - das alte Outfit aufpeppen

Neulich habe ich gehört, einige Modehäuser und Labels nehmen alte Kleidung zurück und verwerten diese neu, entweder als Recyclingprodukt oder im Second Hand Verkauf. Adler, Buma und H&M nehmen getragene, alternde Kleidung zurück. Manche Modehäuser gewähren dann einen Rabatt, geben Gutscheine aus oder beschenken uns mit anderen Kleinigkeiten, wenn wir getragene Kleidung zu ihnen bringen.

Bitte, was sagen die caritativen Einrichtungen dazu? Sie sehen darin keine Gefahr, denn die trendigen Outfits sind ohnehin kaum in Katastrophengebieten einzusetzen, viel zu unbequem und funktionsuntüchtig. Wenn ich jetzt daran denke, dass ich meinen glitzernden Anzug, mein rückenfreies Abendkleid und meinen gold schimmernden Bikini in die Altkleidertonne von Contrapunkt geworfen habe, kann ich nur hoffen, in der heissen Sonne Afrikas kann eine stilbewusste Frau etwas damit anfangen.

Aus alter Kleidung neue Mode kreieren

Wir machen aus Alt etwas vollkommen Neues und schonen dabei die Umwelt. Da hat sich bereits eine Frau aus Hessen ein hübsches Recyclingmodell einfallen lassen. Die macht aus alter Bettwäsche neue Mode. Wenn ich im Dachboden meines Elternhauses eine karierte Bettdecke finde, laufe ich zu dieser trendigen Modedesignerin und lasse mir daraus ein Dirndlkleid fürs nächste Oktoberfest nähen.

Der kleinkarierte Look kommt immer an. Hoffentlich verwechselt man mich dann nicht mit einer bayrischen Bauerntischdecke und stellt versehentlich zwei Bierkrüge auf mir ab. Die Abstellfläche wäre ja vorhanden, wenn man mit viel Fantasie genau hinschaut.

Altkleider wiederverwerten

Recycling Kleidung finden Sie auch in Ihrem eigenen Kleiderschrank. Ich hatte einst die Angewohnheit, ganze Kostüme wegzugeben, wenn der Blazer oder der Rock zu altern begannen oder ein wenig aus der Mode waren. Heute recycle ich meine Kleidung, indem ich zum gut erhaltenen Blazer einen ähnlichen oder schwarzen Rock kaufe, denn schwarz passt sich optisch jeder Farbe an, sogar der pinken Farbe. Fragen Sie mich nicht, wie viele pink Kombinationen bereits in meinem Kleiderschrank auf ihren ersehnten Auslauf warten. Ich muss direkt aufpassen, dass da nicht die Motten versehentlich ihr Nest drin bauen und meine Kleidung anders recyclen. Bitte, ein paar Kombinationen hätten dringend den Einsatz einer Motte nötig. Ich als absoluter Liebhaber von pink behaupte ja, das ist das bessere rot, es leuchtet intensiver und verleiht mir mehr geballte Präsenz, quasi zum Davonlaufen.

Alte Klamotten umgestalten

Werfen Sie Ihre Kleidung nicht gleich in die Altkleidertonne. Lange Pullover kann man kürzen und ein Kurzarmshirt für den Frühling daraus zaubern. Lange Hosen kann man kürzen und trendige Shorts daraus machen. Bitte, meine engen Röhrenhosen hätten dieses Kurzbudget bitter nötig, denn darin sehe ich aus wie eine farbige Karotte. In meiner orangen Superslimm Hose sehe ich aus wie eine orange Karotte, direkt aus der Erde gehoben. Frisch serviert würde man mich darin versehentlich anknabbern, wenn mich die Reissverschlüsse an den Knöcheln nicht davor retten würden. Ich wusste es, ein Reissverschluss kann Leben retten.

Übrigens können Sie aus langen Winterröcken kurze Minis für den Sommer machen, auch aus Wollröcken, denn luftige Maschen sind attraktiv und besonders im Sommer ohne Mantel darüber ein heisser Hingucker bei 30 Grad Aussentemperatur. Und wenn Sie Zeit haben, versehen Sie Ihre alte Kleidung mit Stickmustern, nähen Applikationen drauf und präsentieren Alt als neuen Look. Bitte, trendige Apps liegen überall herum, im Handy, und jetzt auch in Ihrem Kleiderschrank.

Ich hatte ja einst eine originelle Idee. Ich färbte mit stoffechter Kleiderfarbe einen meiner Anzüge gelb. Jetzt sieht er aus wie ein Paketwagen von der Post. Bitte, den kann ich sogar als Pyjama verwenden, wenn ich zu faul bin, mich abends ins Nachtoutfit zu begeben. Wenn ich den Schrank öffne, lächelt er mir sonnengelb wie ein Eigelb entgegen und fragt, wann ich ihn wieder einmal trage? Nun, ich werde ihn in der Altkleidersammlung neu recyclen.

Kleider Sharing - Klamotten mieten

Ein Recycling Modell für Klamotten ist das Kleider Sharing. In einigen Städten existiert dieses Geschäftsmodell bereits. Man bringt seine Kleidung in so einen Laden und mietet sich für einen Monat neue Outfits, welche man dann wieder zurück bringt.

Manche Labels haben bereits einige Klamotten aus Überproduktionen gespendet, und das Recycling Modell läuft gut an. Wer viele Klamotten für verschiedene Events, für Fotoshootings und weiteres benötigt, für den ist das Kleider Sharing eine gute Idee.

T-Shirts selber gestalten

Oben drüber braucht der Mensch auch etwas Passendes zum Anziehen, sonst friert das Untendrunter, besonders im Winter. Wir möchten aber nicht wie aus einem einzigen Ei gepellt aussehen, deshalb ziehen wir uns gerne individuell und einzigartig, manchmal auch eigenartig an. Jeder Mensch kleidet sich in seiner Eigenart anders, da tut es wahrlich gut, wenn man sich sein T-Shirt selbst gestalten kann.

Der eine malt den letzten Mallorcatrip auf sein T-Shirt, wo er am Strand beim Sangria Eimertrinken gewonnen hatte, und der andere malt seine erste Liebesnacht aufs Shirt, deren Nacht bis heute einige unvergessliche Nächte folgten, aber alle kann er nicht aufmalen, das T-Shirt gibt nicht so viel Spielfläche her. Auch ideal zum Verschenken sind diese T-Shirts. Dem Feind schenkt man eines mit einem Antifreundschaftsspruch drauf und dem Freund eines mit liebevollen Worten, die auch halten, was sie versprechen.

Wenn Sie ein altes, einfarbiges, vorzugsweise weisses Shirt besitzen, werfen Sie es bitte nicht weg. Aus alt mach neu. Ein wenig Stofffarbe, die auf Kleidungsstücken gut hält, ein bisschen Fixierungssalz, ein wenig Kreativität, und schon kann aus dem alten T-Shirt ein cooles neues entstehen. Am besten, Sie schneiden sich vorab aus Karton oder Klarsichtfolie Schablonen zurecht, die Sie innen ausmalen können, wenn Sie diese auf den Stoff legen. So entstehen coole Motive.

Upcycling Fashion - aus alter Mode neue Kleidung machen

Ein neuer Trend in der Mode ist das Upcycling, das Recycling von Kleidung. Man peppt alte Klamotten auf, macht neue Kleidung daraus, oder man arbeitet ein Kleidungsstück, eine Textilie so lange um, bis etwas Neues daraus entsteht. Designer haben sich bereits auf das neue Upcycling spezialisiert. Da wird aus dem Regenschirm ein Kleid, aus dem Kleid eine Hose, aus der Hose kurze Shorts, und der alte Vorhang wird zum Kleid umgearbeitet. So wird die Mode nachhaltig und schont die Umwelt.

Wie kleidet man sich modisch?

Wer das perfekte Outfit sucht, sollte sich gut im Spiegel anschauen und probieren, was ihm stehen könnte, denn die eigene Persönlichkeit, die Figur und der Modetyp sollten im Mittelpunkt stehen. Wer seinen Modestil verändern will, muss seine Persönlichkeit ändern, denn sachlich kompakt, klassisch edel, elegant mit Stil, hipp und leger, fransig und casual liegen weit auseinander. Mode ist Harmonie, die sich im Auge des Betrachters abspielt.

Mode muss die Persönlichkeit unterstreichen, der Figur schmeicheln, die kleinen Problemzonen kaschieren und uns schöner machen. Farben und Schnitte spielen hier eine grosse Rolle, denn nicht jedes Outfit, welches an der gut geformten Schaufensterpuppe hinreissend aussieht, passt dann wie angegossen, wenn man in ihm in der Umkleidekabine steht. Oft passt das Teil dennoch, weil man vor Schreck im Laden nicht genau hinschaut, da das Licht in der Umkleidekabine jede Körperfalte tief herausleuchten lässt. Besser ist es, man probiert das Outfit zu Hause in Ruhe vor dem Spiegel erneut und nimmt vom Rückgaberecht Gebrauch.

Was ist modisch? Heute kann man ja nahezu alles tragen, was einem gefällt. Sogar bei manchen Galaveranstaltungen herrscht kein Kleiderzwang mehr. Übrigens ist die Jogginghose gesellschaftsfähig geworden, oben Gummi, unten schick und edel. Das T-Shirt ist auch gesellschaftsfähig, denn es winkt in allen Farben, mit sämtlichen Aufdrucken, in unzähligen Varianten, nur weiss alleine ist ein wenig langweilig geworden. Die Leggings sind wieder da, oder sie verlassen einfach nie die Showbühne der Modewelt. Eng und anschmiegsam, sodass man viel essen kann, ohne aus der Hose herauszuwachsen, da sie mit uns mitwächst. Wir hassen Leggings, aber wir tragen sie tapfer. Und ausserdem sind Puffärmel und Schulterpolster laufend modisch genug, um aus uns richtige Baukästen zu machen. Kleine Frauen wirken damit schnell breit wie eine Autobahn, aber grosse Frauen können diesen Look durchaus tragen.

Damenmode

Die Damenmode für die selbstbewusste Frau ist vielseitig. Wenn die Frauenwelt zunehmend maskuliner wird, steht einem auch der Military Look gut. Fakt ist, die weibliche Eleganz benötigt Blusen, Kostüme, Strumpfhosen und eng anliegende Röcke, die durchaus kurz ausfallen dürfen. Man muss die Frau unter der Kleidung noch erkennen können. Viele Damen lieben es gepflegt und verzichten auf den Oversize Look.

Männermode

Die Herrenmode für den selbstbewussten Mann besteht nicht nur aus Pullover und Hose, aus Shirt und Jacke alleine. Der trendige Mann trägt legere, luftige Hosenanzüge, und wenn es stabiler im Business wird, dann trägt er Hemd und Krawatte, die zum Anzug passen. Auch der Mann wird zunehmend gepflegter. Im Trend liegt zunehmend die androgyne bis feminine Herrenmode, wobei der rosa Hosenanzug im Slim-Look das Rennen macht.

Modeboutique

Welche Modeboutique passt zu Ihnen? Fast-Fashion Läden bieten niedrige Preise und ein schnelllebiges Sortiment. Da muss man sofort zugreifen, sonst ist das Kleid weg. Hochwertige, kleine Modeläden bieten Qualität, Designerklamotten, einen guten Service und viel persönliche Betreuung. Hier kann man shoppen und geniessen, denn das obligatorische Glas Champagner ist im Klamottenpreis inbegriffen.

Modefarben

Welche Modefarben liegen im Trend? Welche Farben passen zu Ihnen? Man sollte sein Outfit so wählen, dass es zum Hauttyp und zu den Haaren passt. Blonde Haare schreien nach roten Tönen, brünette Haare rufen nach pink und gold. Braune Haare brauchen warme Farben, schwarze Haare wollen weiss tragen. Der helle Hauttyp braucht sanfte Farben, der dunkle Hauttyp sieht in grellen, satten Farben gut aus.

Modefehler

Wie vermeidet man Modefehler und gröbere Flops? Wer pink zu gelb trägt, der ist manchmal zwar der letzte Modeschrei, aber es sieht einfach nicht geordnet aus, wenn diese beiden Farben aufeinandertreffen. Wer zu enge, zu kleine, zu weite oder zu grosse Kleidung trägt, der sieht auch nicht vorteilhaft aus. Stoffe und Schnitte müssen auch zueinander passen, nicht nur die Farben. Wer Seide und Baumwolle mit Pelz mischt, könnte unvorteilhaft aussehen, aber zu Jeans passt fast alles.

Mode für Mollige

Mode für Mollige und Dicke. Wie kaschiert man Bauch, Po, dicke Arme und dicke Oberschenkel? Fliessende Stoffe sind vorteilhaft, zu eng anliegende Kleider schnüren nur unnötig ein. Plus Size Models und Kleidung in Übergrössen sind wieder in Mode, der Magerwahn ist out.

Modestil

Welcher Modestil passt zu Ihnen? Der lockere, legere Stil passt zu sportlichen Menschen, die den Casual-Look und die Street-Wear bevorzugen. Der elegante Stil passt zu Menschen, die Prestige und Image durch ihr optisches Erscheinungsbild in den Vordergrund rücken, und die bequeme Mode passt zu den Allroundern, die sich gerne in Naturfasern hüllen, angenehm tragbare Kleidung am Körper tragen, aber auch zum Allergiker, der gegen zahlreiche Kunstfasern allergisch ist. Der Modestil muss die Persönlichkeit unterstreichen, und sich nicht ausschliesslich am letzten Modeschrei orientieren.

 


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Elisabeth Putz

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