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Mode Tipps - Was ist modisch?

Mode muss die Persönlichkeit unterstreichen, der Figur schmeicheln, die kleinen Problemzonen kaschieren und uns schöner machen. Farben und Schnitte spielen hier eine grosse Rolle, denn nicht jedes Outfit, welches an der gut geformten Schaufensterpuppe hinreissend aussieht, passt dann wie angegossen, wenn man in ihm in der Umkleidekabine steht. Oft passt das Teil dennoch, weil man vor Schreck im Laden nicht genau hinschaut, da das Licht in der Umkleidekabine jede Körperfalte tief herausleuchten lässt. Besser ist es, man probiert das Outfit zu Hause in Ruhe vor dem Spiegel erneut und nimmt vom Rückgaberecht Gebrauch.

In der Modewelt geht ein erschreckender Trend hin zur Fastfashion, denn wir wollen wöchentlich neu eingekleidet werden, es soll aber nicht viel kosten. So boomen die billigen Modeketten, die für noch weniger Geld ihre hundert und mehr Kollektionen auf den Markt werfen. Wenn uns ein schickes Kleid von der Stange aus anlacht, müssen wir es haben, ohne nachzudenken, ob es nachhaltig und umweltfreundlich produziert wurde, Hauptsache die Goldfäden glitzern zwischen dem Polyester, und der Preis ist verführerisch niedrig. Hier sollten wir beginnen, umzudenken, da uns Kunstfasern krank machen können, die Umwelt schädigen und nicht nachhaltig produziert werden.

Das Styling setzt auch neue Trends, denn die kritischen Augen der Mitmenschen sagen, es muss stilistisch und farblich alles zusammenpassen, vom Outfit über die Accessoires und Schuhe, bis hin zu Make-Up und Frisur. Ein bunter Vogel tanzt hier leicht aus der Reihe, aber keine Sorge, in unseren Ländern konzentriert sich die Mode seit einigen Jahren ohnehin auf wenige, dafür jedoch langweilige Farben, schwarz, grau, braun und dunkelweiss. Immerhin, diese ewigen Trendfarben sind nachhaltig, denn die Kleidung kann man über Jahre hinweg tragen, ohne grossartig aufzufallen.

Früher konzentrierte sich der Modemarkt fast ausschliesslich auf die Frau und ihre Bedürfnisse. Heute geht ein Trend hin zur Männermode, denn der perfekt gekleidete Mann hat es leichter im Leben. Frauen konzentrieren sich indessen immer noch aufs Schuhe kaufen, denn diese Sucht wird bleiben, selbst wenn jeder noch so krasse Leggings- und Schulterpolstertrend auf Wiedersehen sagt. Wenn die Ballerinas wieder kommen sollten, müssen wir Frauen uns etwas einfallen lassen, da kein Mann einer Frau sinnlich interessiert hinterherschaut, die in flachen Gesundheitstretern umherläuft.

In der Modewelt irrt ein weiterer Trend umher, der unseren Körper zum kurvenlosen Rechteck macht. Wir tendieren zunehmend dazu, den Uni-Style zu bevorzugen. Der männlich dominierende Military-Look für die Frau, der pinke Blazer für den Mann, graue Kostüme ohne Taille für die Frau, dafür taillierte slim-fashion Anzüge für den Mann. Androgyne Models liegen im Trend, und so haben weibliche Frauen mit prallen Rundungen und maskuline Männer mit breiten Schultern ein Figurproblem. Ein erschreckender Trend geht nämlich dahin, dass man sich ganze Rippen, ganze Brüste und überschüssiges Fett durch Schönheitsoperationen entfernen lässt, damit man dem Uni-Style gerecht wird. Besser ist es natürlich, wenn man zu seiner Figur steht und zeigt, dass man ein Mann oder eine Frau ist. Man kann sich ja nicht permanent in Oversize-Klamotten stecken und hoffen, dass man eines Tages mit seiner Kleidung verschmilzt.

Ein Trend geht hin zu bequemer Mode, ein wenig verspielt, Mustermix und lockere Stoffe. Ein weiterer Trend geht hin zu Sneakers und gesunden Schuhen, breit, passend, ohne hohe Absätze. Ein Trend geht weg von unbequemer Billigmode, obwohl wir dies erst ansatzweise beobachten können. Naturfasern und atmungsaktive Stoffe sind wieder in Mode, Leder darf nur im Kunstleder oder Lederlook getragen werden, und Hüte sind wieder voll im Trend. Man stylt sich nicht mehr makellos perfekt, sondern man kleidet sich individuell und inszeniert die Modetrends, selbst wenn sie Eintagsfliegen sind und nicht jede Figur optimal umschmeicheln.

Was ist modisch?

Heute kann man ja nahezu alles tragen, was einem gefällt. Sogar bei manchen Galaveranstaltungen herrscht kein Kleiderzwang mehr. Übrigens ist die Jogginghose gesellschaftsfähig geworden, oben Gummi, unten schick und edel. Das T-Shirt ist auch gesellschaftsfähig, denn es winkt in allen Farben, mit sämtlichen Aufdrucken, in unzähligen Varianten, nur weiss alleine ist ein wenig langweilig geworden. Die Leggings sind wieder da, oder sie verlassen einfach nie die Showbühne der Modewelt. Eng und anschmiegsam, sodass man viel essen kann, ohne aus der Hose herauszuwachsen, da sie mit uns mitwächst. Wir hassen Leggings, aber wir tragen sie tapfer. Und ausserdem sind Puffärmel und Schulterpolster laufend modisch genug, um aus uns richtige Baukästen zu machen. Kleine Frauen wirken damit schnell breit wie eine Autobahn, aber grosse Frauen können diesen Look durchaus tragen.

Was bedeutet Mode?

Mode ist Stil und Design, der individuelle Style, der neueste Trend, Fashion pur. Mode muss die Seele umschmeicheln und Problemzonen am Körper kaschieren. Wenn man in der Umkleidekabine steht, gewährt das grelle Licht tiefe Einblicke auf eventuelle Makel und Dellen, Speckröllchen und Hautunreinheiten. Das alles muss ein perfektes Outfit kaschieren, damit sich die Seele wohl fühlt. Die Modedesigner produzieren jedoch vorwiegend für die perfekte Figur, sodass die normal gebaute Frau vor dem Kleiderschrank steht und nichts anzuziehen hat, weil sich lauter Fehlkäufe im Schrank tummeln, welche in der Umkleidekabine gerade noch gepasst haben.

Mode ist zwar der letzte Schrei, wenn es um aktuelle Trends geht, aber oft sieht man darin aus wie ein Hilfeschrei. Wenn Querstreifen und Volant im Trend liegen, können sie nur von superschlanken Models getragen werden, da der Normalverbraucher darin schnell zu dick aussieht. Längsstreifen kaschieren Fettpölsterchen und sind schmeichelhafter zur Figur. Wenn Punkte und Muster modern sind, haben mollige Leute auch nichts zu Lachen, denn sie sehen darin schnell aus wie eine bedruckte Plakatwand. Unifarben sind vorteilhafter.

Wie beeinflusst uns die Mode?

Bei Männern sieht die Modewelt etwas einfacher aus, als bei Frauen, denn Anzug, Hemd, Krawatte und das farblich abgestimmte Outfit regelt den Arbeitstag im Büro. In der Freizeit trägt der Mann Hose und Shirt. Zunehmend hat sich jedoch ein Fashionmarkt für den Mann entwickelt, der den Frauen Konkurrenz macht. So manche Frau frisst förmlich der Neid, wenn pinke, gelbe und rosafarbene Sakkos für Männer existieren, während in der Damenabteilung grau, schwarz, schmutziges Weiss und dunkelblaue Kleidung hängt. Der Mann ist femininer geworden. Trotzdem gilt auf vielen abendlichen Events die Farbe Schwarz als das Eleganteste, was man tragen kann. Die Fashiontrends für die Frau sind in den letzten Jahren weiter, breiter, hochgeschlossener, farblich eintöniger, dunkler und maskuliner geworden. Die Frau muss ihren Mann stehen, die Emanzipation ruft, und so sind Hosenanzüge mit grauem Fischgrätenmuster in Mode.

Ökomode - der natürliche Look

Wir kaufen zunehmend Ökomode, weil sie nachhaltig und gesund ist, mittlerweile ein vorzeigbares Design aufweist und preislich leistbar geworden ist. Ökomode besteht aus Naturfasern wie Leinen, Baumwolle, Hanf, Schafswolle und naturähnlichen Fasern wie Modal. Sie sitzt bequem und ist auch für Allergiker geeignet.

Die Naturmode wird biologisch hergestellt, bei nachhaltiger Arbeitsweise verdienen die Produzenten und deren Angestellte mehr, damit auch die Näherin leben kann, und sie wird teilweise aus alten Stoffen gefertigt. So wird eine Kollektion nach dem Schlussverkauf nicht restlos entsorgt, sondern wiederverwertet.

Aus alten Plastikflaschen kann übrigens auch Ökomode gemacht werden, wenn die Fasern zu einer Hose verarbeitet werden. Aus der Altkleidertonne, aus Recyclingware und aus Upcycling wird neue Mode gezaubert, wobei beim Upcycling aus einem alten Shirt ein neues wird, oder aus einem alten Herrenhemd ein Damenrock. Übrigens fällt unter den Begriff der Ökomode auch das Tauschen, denn im Internet existieren gute Tauschbörsen für Kleidung. Einer kann es immer brauchen.

Designermode - günstig oder teuer?

Kann Designermode auch günstig sein? In den Edelboutiquen hat man kaum bis keine Chance, denn da sind die Preise fest geregelt. Direkt beim Designer hat man schon bessere Chancen, wenn man ihn gut kennt und für ihn als Werbeträger herumspaziert. Beim professionellen Schneider kann man sich sein Designerkleid nachnähen lassen, denn der Schneider näht jeden noch so ausgefallenen Wunsch bereits ab 300 Euro aufwärts. Selber nähen wäre auch eine Option, aber wenn man zwei linke Hände hat, ist dies keine gute Idee. Im normalen Laden bekommt man zwar manchmal einen Nachbau der Designermode, aber sie sieht auch dementsprechend aus, nach einer billigen Kopie mit Abweichungen. Wer sich gut und hochwertig kleiden möchte, geht ins Designer-Outlet, ins Designer Second Hand Shop, oder er kauft sich Kleidung von der Stange, die er selber kreativ kombiniert.

Billige Designermode vom Discounter

Fast jeder Discounter bietet heute Designermode zu winzig kleinen Preisen an. Prominente, Schauspieler, Designer, Sportler, Sänger bieten ihre eigene Modekollektion an und führen diese in grossen Discountern zu kleinen Preisen. Diese Outfits müssen nicht schlechter als teure Designerklamotten sein. Oft sind sie bequem, sitzen gut und haben eine tolle Qualität. Man muss darauf achten, welches Material man sich hier anzieht, denn Polyester und Acryl können zu Allergien und Juckreiz auf der Haut führen. Auch billige Schuhe vom Discounter können bequem sein, wenn man auf das Material, die Passform am Fuss und die Verarbeitung achtet. Harte Schuhe sind umbequem, weiche Schuhe kann man im Alltag durchaus länger tragen.

Man muss auch im Discounter die Kleidung probieren, sich darin wohlfühlen und sich gut drin bewegen können. Oft passen nämlich die gängigen Konfektionsgrössen nicht, sind entweder zu gross oder zu klein, und dann muss man sich für eine andere Grösse entscheiden. Es gibt auch Designerunterwäsche zu günstigen Preisen, wobei man hier noch mehr auf die Passform achten muss, besonders bei einem BH. Die Designermode vom Discounter ist meist um die Hälfte billiger als die herkömmliche Designermode, und manchmal kostet sie nur ein Zehntel. Hier spart man wirklich Geld, denn die Klamotten sehen genauso toll aus wie vom Designer, der für teures Geld produziert.

Die Klamotten sind nicht ganz so hochwertig, halten im Durchschnitt 20 bis 30 Waschdurchgänge aus, und man kauft von der Stange, nicht direkt Prestige und Image vom Edeldesigner. Mit einer Designertasche und Designerschuhen eines namhaften Modedesigners kann man angeben, mit Designermode aus dem Discounter füllt man seinen Alltag aus.

Wie kritisch sind Modeblogger?

Wenn wir uns die vielen Modeblogs ansehen, so zweifeln wir manchmal an der Kritikfähigkeit, denn manche Mode Blogger scheuen nicht einmal vor echtem Pelz zurück, auch wenn der Seehund dabei stirbt. Jetzt machten sich drei Mode Blogger auf den Weg nach Bangladesch, wo genau die Kleidung gefertigt wird, über welche sie berichten. Die Näherinnen verdienen so viel, dass sie auf einer alten Matratze liegen und beinahe verhungern. Das Shirt gibt es dann bei uns für weniger als 4 Euro zu kaufen, und wir kaufen bereits Kiloware, nicht mehr nur einzelne Klamotten. Einer der Blogger hatte nachher seinen Modeblog geschlossen, schade.

Wir müssen uns kritisch mit der Mode auseinandersetzen, hinterfragen, wo sie herkommt, wie sie produziert wird, aber wegschauen ist auch keine Lösung. Wenn wir die Kleidung nicht mehr kaufen, haben die Näherinnen überhaupt nichts mehr zu essen, und die älteste Matratze geht eines Tages kaputt. Das System muss sich ändern, höhere Kleidungspreise müssen an die Näherinnen weitergegeben werden

Welche Modeboutique passt zu Ihnen?

Sind Sie ein Modespiesser, der sich nur auf seine Massanzüge beim hauseigenen Schneider verlässt, oder sind Sie ein Mode Trendmacher, der den Blick über den modischen Tellerrand hinaus wagt und auch Mode vom Versandhandel zu schätzen weiss? Wo Chanel und Mexx drauf steht, ist auch Markenmode drin.

Das merkt man an kleinen Details in der Verarbeitung und an winzigen Accessoires am Kleidungsteil selbst, welche geschickt angebracht, ein Hingucker sind. Aber auch der kleine Geldbeutel möchte hübsch aussehen und bewundert werden. Deshalb kleidet sich der kleine Geldbeutel im Versandhandel ein. Und man staune, was hier für modische Trends zu tragen kommen! Besonders für Frauen existiert Mode, welche auf den ersten unscheinbaren Blick von Markenmode nicht zu unterscheiden ist und somit ein Hingucker wird. Bei Hosenanzügen und Kostümen ist es schwer, die Marke vom No Name Produkt zu unterscheiden, wenn man der Dame, die die Mode trägt, nicht unbedingt in den Jackenausschnitt oder unter den Rock gucken möchte.

Längst haben die grossen Modeketten die Innenstädte erreicht. Wo früher teure Boutiquen standen, beispielsweise im 1. Wiener Bezirk in der Kärntner-Strasse, residieren heute billige Modeketten, die sich das Flair leisten können.

In Asien, in Osaka befindet sich die schmalste Modeboutique der Welt. Sie ist 1,80m lang und misst an der schmalsten Stelle gerade einmal 18cm. Sie wurde aus reinem Platzmangel heraus geboren, weil eine Strasse den Platz versperrt. Wer hier drin ist, ist quasi schon wieder draussen, aber die Boutique-Besitzerin hat das beste daraus gemacht. Oben führt sie eine Teeküche und bietet Getränke an, und unten verkauft sie Mode. Man kann sich in dieser Boutique kaum umdrehen, es sind keine Umkleidekabinen vorhanden, und so kann man nur Pullover, T-Shirts, Jacken und Accessoires kaufen, da man diese nicht extra aufwendig anprobieren muss. Es lohnt sich, einmal in dieser Boutique gewesen zu sein, damit man sieht, was man aus kleinstem Raum noch so alles zaubern kann.

Die moderne Umkleidekabine

Die Umkleidekabine der Zukunft ist da. Sie ist technisch einwandfrei, mit allen Wünschen versehen, die man zum Klamotten anprobieren braucht. Die Facebook App ist im grossen Spiegel integriert, damit man seinen Freunden zeigen kann, wie das neue Outfit am Körper liegt. Im Spiegel sind Motivbilder integriert, sodass man sehen kann, wie man mit dem Outfit beispielsweise in Berlin, in New York, in Wien oder Paris aussehen könnte. Das Outfit zur richtigen Stadt. Man kann sich mit verschiedenen Frisuren, Hauttönen, geschminkt oder ungeschminkt anschauen, der Spiegel bietet auf Knopfdruck verschiedene Stylings an. Und man kann sein Outfit kombinieren und ändern, mit nur einem Klick.

Viele Modeläden denken um und gestalten ihre Kabinen zukunftsorientiert. Die Umkleidekabine dient heute längst nicht mehr alleine dem Umkleiden selbst, sondern ist zu einer Art Unterhaltungszone geworden. Man probiert neue Klamotten an, schaut sich die Orangenhaut samt hervorstehender Cellulite an den Oberschenkeln an, zieht ei Bedarf einen längeren Rock an und versucht, sich im grellen Licht in der Kabine so neutral wie möglich zu fühlen, auch wenn hier jeder körperliche Makel gut zu sehen ist.

Frauen gehen gerne gemeinsam in die Umkleide, selbst wenn hier drin Platzmangel herrscht. Man hilft sich gegenseitig beim Anziehen, schwitzt gemeinsam auf engstem Raum und ist nachher frustriert, wenn die Klamotten nicht passen. Die beste Freundin steht sofort tröstend bei Seite, nahezu griffbereit. Und da hier genau eines der grössten Probleme liegt, entscheiden sich immer mehr Modeboutiquen dazu, grössere Umkleidekabinen bereitzustellen.

Wenn die Frau mit einem Mann gemeinsam in der Umkleide verschwindet, darf man hinter vorgehaltener Hand oder mit offenem Mund staunen,denn man kann sich denken, was drin alles passieren könnte. Da werden meistens Dessous probiert, da der Mann der geeignete Kritiker ist, wenn es um Unterwäsche und um alles Tragbare und nicht Tragbare für unten drunter geht. Männer kommen gerne in die Umkleide mit, wenn die Frau hübsch anzusehen ist. Die meisten Ehemänner langweilen sich jedoch vor den Kabinen und haben absolut keine Lust, gemeinsam mit ihrer Ehefrau drin zu stehen, denn in einer Langzeitehe kommt man sich ohnehin oft genug zu nahe. Dieses Problem haben viele Modeboutiquen entdeckt und bieten zunehmend ein Unterhaltungsprogramm für Männer an, damit auch Paare zufrieden sind. Man kann per App und mit kleinen Fernsehgeräten die Sportschau ansehen, kleine Handyspiele auf Videoleinwänden spielen, oder man trinkt ein Glas Bier, Wein oder Sekt. Die moderne Boutique weiss, was der Mann braucht, während sich die Frau umzieht.

Die moderne Umkleidekabine besitzt eine Vorrichtung, mit welcher man seine Klamotten direkt auf Facebook posten kann, denn man braucht jemanden, der das neue Outfit kritisiert. Mit einem sogenannten Magic-Mirror, einem Zauberspiegel, loggt man sich in seinen Facebook Account ein, präsentiert seine neue Hose, in welche man sich gerade gequetscht hat, und dann wartet man auf die ersten Meinungen seiner Freunde im Netz. Man sollte darauf achten, dass die Datensicherheit gewährleistet ist, wenn man sich einloggt.

Hier benötigt man ein Handy mit Facebook Zugang, denn man will ja seinen Freundinnen zeigen, wie man sich in die neue Hose quetscht. Voila, man macht einfach ein Foto, lädt es direkt aus der Umkleidekabine heraus auf Facebook hoch und wartet auf die ersten Reaktionen. Wenn man als Frau viele männliche Facebook-Freunde besitzt, sollte man kurze Röcke, Strümpfe und Unterwäsche auf Facebook hochladen, dann muss man nicht so lange auf die ersten Reaktionen warten. Frauen melden sich grundsätzlich schneller und kommentieren zeitnah das neue Outfit, sodass dieser Dienst auch Sinn macht.

Bademode

Welche Bademode ist gesund? Was ist bequem, hält auch im Wasser, und was passt wie angegossen zu Ihnen? Worauf muss man beim Badeanzug, beim Bikini und bei der Badehose achten? Gesund sind Stoffe, die nicht auf die Haut abfärben, denn wer allergisch reagiert, kann leicht mit Hautausschlag und Juckreiz auf seine Badebekleidung reagieren. Man sollte auch darauf achten, dass die Brust beim Schwimmen gut eingepackt ist, damit das Bindegewebe geschont wird. Badekleider, welche die üppigen Körperstellen gut kaschieren, werden immer beliebter, denn sie schützen zusammen mit einer guten Sonnencreme den Körper am besten.

Businessmode

Die richtige Businessmode für den geschäftlichen Anlass. Der perfekte Hosenanzug, das elegante Kostüm. Was muss man bei der Auswahl beachten? Wie kommt die Figur im Business Outfit zur Geltung? Blusen und Hemden müssen lange Ärmel haben, sonst verstösst man gegen die traditionelle Knigge beim Meeting. Die Farben sollten dezent sein und nicht zehn Meter gegen den Wind schreien. Die Schnitte sollten klassisch sein und nicht einem vorübergehenden Trend nachjagen.

Frauenmode

Die Damenmode für die selbstbewusste Frau ist vielseitig. Wenn die Frauenwelt zunehmend maskuliner wird, steht einem auch der Military Look gut. Fakt ist, die weibliche Eleganz benötigt Blusen, Kostüme, Strumpfhosen und eng anliegende Röcke, die durchaus kurz ausfallen dürfen. Man muss die Frau unter der Kleidung noch erkennen können. Viele Damen lieben es gepflegt und verzichten auf den Oversize Look.

Kleidung

Wie sieht die perfekte Kleidung aus? Upcycling und Recycling, aus alt mach neu, kompostierbare Kleidung, Ökomode und Naturfasern. Wenn man die Kleider gut miteinander kombiniert, spart man Geld. Wenn man nur wenige Kleidungsstücke besitzt, die man restlos aufträgt, schont man die Umwelt. Wenn man sich für Plastik und Synthetik entscheidet, kauft man billig, aber man kann damit krank werden.

Mode für Mollige

Mode für Mollige und Dicke. Wie kaschiert man Bauch, Po, dicke Arme und dicke Oberschenkel? Fliessende Stoffe sind vorteilhaft, zu eng anliegende Kleider schnüren nur unnötig ein. Plus Size Models und Kleidung in Übergrössen sind wieder in Mode, der Magerwahn ist out.

Männermode

Die Herrenmode für den selbstbewussten Mann besteht nicht nur aus Pullover und Hose, aus Shirt und Jacke alleine. Der trendige Mann trägt legere, luftige Hosenanzüge, und wenn es stabiler im Business wird, dann trägt er Hemd und Krawatte, die zum Anzug passen. Auch der Mann wird zunehmend gepflegter. Im Trend liegt zunehmend die androgyne bis feminine Herrenmode, wobei der rosa Hosenanzug im Slim-Look das Rennen macht.

Modefarben

Welche Modefarben liegen im Trend? Welche Farben passen zu Ihnen? Man sollte sein Outfit so wählen, dass es zum Hauttyp und zu den Haaren passt. Blonde Haare schreien nach roten Tönen, brünette Haare rufen nach pink und gold. Braune Haare brauchen warme Farben, schwarze Haare wollen weiss tragen. Der helle Hauttyp braucht sanfte Farben, der dunkle Hauttyp sieht in grellen, satten Farben gut aus.

Modefehler

Wie vermeidet man Modefehler und gröbere Flops? Wer pink zu gelb trägt, der ist manchmal zwar der letzte Modeschrei, aber es sieht einfach nicht geordnet aus, wenn diese beiden Farben aufeinandertreffen. Wer zu enge, zu kleine, zu weite oder zu grosse Kleidung trägt, der sieht auch nicht vorteilhaft aus. Stoffe und Schnitte müssen auch zueinander passen, nicht nur die Farben. Wer Seide und Baumwolle mit Pelz mischt, könnte unvorteilhaft aussehen, aber zu Jeans passt fast alles.

Model werden

Wie wird man ein Model? Welche Voraussetzungen braucht man für den Laufsteg, für Katalogfotos, für das Modelbusiness allgemein? Gutes Aussehen ist Voraussetzung, aber heute sehen so viele junge Frauen und Männer gut aus, auch wenn man immer frühzeitiger mit dem Skalpell der elitären Schönheitschirurgie nachhilft, dass das Aussehen alleine nicht mehr ausreicht, um im Modelbusiness zu existieren. Schauspielerisches Talent, die richtige Modelagentur, Auslandserfahrung, Erfahrung in grossen Modemagazinen, Disziplin, Ausdauer, eine gesunde, auf Diät getrimmte Ernährung, glatte Haut, der ideale Typ, all dies sind Voraussetzungen, um als Model zu arbeiten. Sensibel sollte man nicht sein, denn das Geschäft ist hart.

Modestil

Welcher Modestil passt zu Ihnen? Der lockere, legere Stil passt zu sportlichen Menschen, die den Casual-Look und die Street-Wear bevorzugen. Der elegante Stil passt zu Menschen, die Prestige und Image durch ihr optisches Erscheinungsbild in den Vordergrund rücken, und die bequeme Mode passt zu den Allroundern, die sich gerne in Naturfasern hüllen, angenehm tragbare Kleidung am Körper tragen, aber auch zum Allergiker, der gegen zahlreiche Kunstfasern allergisch ist. Der Modestil muss die Persönlichkeit unterstreichen, und sich nicht ausschliesslich am letzten Modeschrei orientieren.

Sommermode

Was trägt man im Sommer? Die Tage werden heisser, die Röcke werden kürzer, die Tops zeigen mehr Haut, sodass das Sightseeing im Strassencafe eine reine Augenweide ist. Leider tragen Männer mit behaarten Beinen auch kurze Hosen, aber das muss man in Kauf nehmen. Die kurze Hose boomt, Sandalen sind Pflicht, und trotzdem sollte man seinen Körper so bedecken, dass kein Sonnenbrand droht, wenn man sich nicht eincremt. Weiss ist die Farbe des Sommers, denn sie reflektiert das Licht und wirkt somit kühlend auf der Haut.

Strickmode

Strickmode ist kein veralteter Look, der in Omas Wollschrank gezüchtet wird. Jetzt strickt man auch Dessous, Kleider, die eng am Körper liegen und trendige Accessoires. Ich habe neulich eine Stricktasche gesehen, die besass sogar eine gewisse Stabilität. Die Wolle muss hochwertig sein, besonders die Sockenwolle, denn man schwitzt manchmal drin. Die Wolle muss zudem auch elastisch sein, damit der Pullover nicht kratzend am Körper liegt und quasi wieder zum Ausziehen einläd.

Trachtenmode

Was trägt man zum Volksfest, am Dorffest, zu traditionellen Events? Beim jährlichen Kirchtag boomt die Landhausmode, und pünktlich zum Oktoberfest braucht man auch das Dirndlkleid, die Lederhose und die Haferlschuhe. Der Trachtenlook ist zwar speziell, er kann jedoch mit klassischer Mode kombiniert werden, dann ist er zeitlos glücklich. Zur Trachtenmode sollte man Trachtenschmuck tragen, der nicht echt sein muss, aber hochwertig aussehen sollte. Trachtenschuhe und eine Handtasche im Landhausstil sind ein absolutes Muss, da man in Sneakers, Turnschuhen, klassischen Schuhen und einer Klatschbag aussieht, als würde man mit einem Abendkleid in den Kuhstall gehen. Auf Volksfesten geht es nämlich zünftig zu.

Unterwäsche

Unterwäsche muss praktisch und bequem sein, atmungsaktiv, aus einem guten, naturbelassenen Material, und sie muss alltagstauglich sein, denn man trägt sie den ganzen Tag. Sie darf nicht kneifen, die Haut nicht reizen, und sie muss gut waschbar sein, denn man trägt sie als Leibwäsche direkt am Körper. Dessous müssen sexy sein, edel und teuer aussehen, den Körper umschmeicheln und die Figur unterstreichen. Der Body ist für Mollige und für den Winter gut geeignet, der BH muss perfekt sitzen, und spezielle Shape-Wear formt die Figur und macht uns schlanker.

Wintermode

Was trägt man im Winter, wenn die eisigen Temperaturen den Mensch in einen dicken Mantel hüllen? Wie kann man kalte Zeiten mit figurbetonten Elementen verknüpfen? Der Winterrock ist so ein Teil. Er zeigt Bein, wärmt die Frau trotzdem, und man trägt ihn mit hohen Stiefeln, damit die Weiblichkeit unterstrichen wird. Unter dem Rock sollte die Frau jedoch Thermo-Strumpfhosen tragen, keine dünnen Seidenstrumpfhosen, sonst bekommt man eine saftige Blasenentzündung. Der lange Mantel ist besser als die kurze Jacke, denn der Winter kühlt uns besonders unten herum. Das sieben Schichten Modell und der Zwiebel-Look sind für die eisige Kälte die beste Wahl, denn drinnen kann man sich wieder entkleiden.


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