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Welcher Modestil passt zu Ihnen?

Fashion StylingDer individuelle Modestil, passend zur Figur, zum jeweiligen Anlass und zur Persönlichkeit. Wir ziehen uns nicht nur an, um warm gekleidet zu sein, oder um unsere Nacktheit zu verbergen, wir ziehen uns auch an, um unseren individuellen Stil zu unterstreichen und dem gegebenen Anlass entsprechend gut auszusehen.

Abendmode muss beispielsweise hochwertig, elegant und edel aussehen, selbst wenn sie von der Stange ist. Businessmode hingegen muss korrekt aussehen, nicht zu sehr ins Detail gehen und das Gesicht in den Mittelpunkt stellen. Die lockere Kleidung für zu Hause darf ruhig bequem und leger sein, denn wir müssen nicht andauernd darauf gefasst sein, dass jemand vor der Türe steht und klingelt.

Der eigene Stil umfasst die modische Persönlichkeit. Wer gerne im Landhausstil gekleidet ist, sollte sich nicht unwohl fühlen, wenn er auch sein Abendoutfit und die Businesskleidung im Landhaus-Look wählt, denn auch dieser Stil ist vielseitig und modern geworden. Wer eher die lockere Mode bevorzugt, sollte sich nicht schämen, wenn er abends in bequemer Abendgarderobe erscheint, es sei denn, strikte Kleidervorschriften zieren einen Tanzball oder eine Galaveranstaltung. Ich liebe es overdressed, wenn ich das Haus verlasse, laufe aber in der eigenen Wohnung andauernd im Pyjama herum.

Man fühlt sich einfach nicht wohl, wenn man etwas trägt, das nicht zur eigenen Persönlichkeit passt. Ein Experiment, in welchem zwei vollkommen unterschiedliche Frauentypen ihren Kleiderschrank für eine ganze Woche austauschten, zeigte, dass wir nicht für jeden Modestil geschaffen sind. Die klassisch gekleidete Frau tauschte mit der locker und leger gekleideten Frau ihren Kleiderschrank. Die Frau, welche dann für eine Woche lang Jeans, Pullover und T-Shirts tragen musste, fühlte sich underdressed. Die Frau, welche im Hosenanzug und Kostüm, mit passendem Halstuch, Perlenkette, hohen Schuhen, Glämmer und Glitzer bis klassisch zeitlos erschien, fühlte sich permanent overdressed. Die gesamte Woche über erbrachten beide Frauen nicht die Leistung, die man von ihnen gewohnt war, da sie sich in ihrem Körper nicht wohlfühlten und dies nach aussen hin spiegelten. Das Experiment zeigt, dass man sein Outfit in seine Persönlichkeit integrieren muss, um leistungsfähig zu bleiben und sich gut zu präsentieren.

Man kann jedoch durchaus auch als Casualtyp etwas tragen, das annähernd dem klassischen Modestil entspricht. Zu Jeans kann man entweder ein Top mit Spitze oder eine Bluse tragen, einen gemusterten Blazer oder ein modernes Sakko ohne Kragen. Zu einem klassischen engen Rock kann man einen Pullover tragen, ein Shirt mit ärmelloser Weste, ein schmal geschnittenes T-Shirt, vielleicht mit einem Motiv oder einem Muster drauf, und man kann dazu eine Jacke mit Bündchen und Reissverschluss tragen. Hier sollten die Stoffe allerdings so gewählt werden, dass es ein Mustermix ist, oder die Stoffe sollten zur gleichen Stofffamilie gehören, was jedoch schwierig sein dürfte. Wolle passt übrigens gut zu Jeans, und Seide passt gut zu glatten Stoffen. Zu Jeans muss man nicht immer Sneakers tragen, zu einem legeren Rock in A-Linienform könnten Sneakers jedoch gut passen.

Die elegante Mode mit Stil

Mode ist eine Stilfrage. Möchten Sie locker und leger gekleidet sein, oder wie eine Diva edel und elegant im Luxus-Outfit glänzen? Nicht jede Frau fühlt sich im engen Abendkleid wohl, und nicht jeder Mann fühlt sich im Designeranzug männlich genug. Aber auch Ballonkleider sind nicht für jede Frau geeignet. Kleine Frauen sehen darin aus wie ein aufgeblasener Heissluftballon. Grosse Frauen sehen jedoch zum Ausgleich in sehr kurzen Miniröcken aus, als würden sie nicht genug Geld für ein wenig mehr Kleiderstoff besitzen.

Edel gekleidet sieht man aus, wenn die Farben des Outfits zusammenstimmen, nicht zu aufdringlich wirken, sich angenehm zum Hautton schmiegen, und wenn man angekleidet darin aussieht. Man muss nicht unbedingt Barbie sein, um edel auszusehen. Barbie hat zwar sämtliche Hungerkuren überstanden, aber sie muss kein Vorbild sein. Mit Hemd und passender Hose, mit Bluse und passendem Rock, mit einem schönen Kleid, in einem eleganten Kostüm sieht man immer gut gekleidet aus, da dies traditionell und zeitlos ist.

Welcher Style macht uns krank?

Es feiern zu enge Leggings, zu breite Bademode, zu enge Männermode, zu maskuline Damenmode, zu dick aufgetragene Sommermode und zu dünn eingewickelte Wintermode Hochsaison.

Man erfriert im Winter, wenn man sich nur in einem Kleid aus dem Haus wagt, darüber einen kleinen dünnen Mantel, Overknee-Stiefel und eine zwar blickdichte, aber viel zu dünne Strumpfhose trägt. Man schwitzt im Sommer, wenn man sich in lange Leggings presst, dazu ein T-Shirt mit Rollkragen trägt, mit dicken Sneakers umher läuft und einen Schal um den Hals schwingt, weil dieser passend zur Leggings gekauft wurde. Die Sommerkleider sind oftmals bodenlang, sodass man kaum noch Bein zeigt, dafür jedoch fast über sein Kleid stolpert, wenn man durchs taufrische Gras rennt. Die Winterkleider sind oftmals nur knielang oder kürzer, sodass man förmlich eine Wärmesalbe benötigt, um artgerecht gewärmt zu werden. Und die Jeans, welche dem neuesten Modeschrei folgen, besitzen so viele Löcher, dass man im Winter friert, während man im Sommer darin schwitzt, weil sie ja das ganze Jahr über getragen werden.

Warum kleiden wir uns so unpassend? Wir möchten jung bleiben oder wenigstens für jung gehalten werden. Wir möchten uns kleiden wie Teenager, damit wir nicht zum alten Eisen gehören. Bitte, für Jugendliche ist dieser Style passend, denn er ist ein Ausdruck dafür, dass man sich abgrenzt und sein eigenes Leben in die Hand nimmt. Für eine reife, ausgewachsene Frau, die sich jenseits der 40 befindet, kann diese Kleidung im Winter zu einer Sinnflut an Blasenentzündungen, und im Sommer zu Hitzewallungen führen. Deshalb stehe ich zu Mode, die bequem ist, eventuelle Figurprobleme kaschiert, den Menschen, der sie trägt, gut hervorhebt, und die trotzdem schick aussieht. Kleidung muss nämlich nicht krank machen, sondern einen Schutz bieten.

Welche Modefarben unterstreichen den individuellen Typ?

Bei den Modefarben entscheiden wir uns nachhaltig, aber dafür leidet oftmals die Seele darunter. Wir tragen die Farben schwarz, grau, dunkelweiss und dunkelblau, im Sommer und im Winter, auf edlen Veranstaltungen, bei geschäftlichen Meetings, auf dem Sommerfest, in der Disco und zu Hause, im Alltag auf der Strasse und sogar im Bett, wenn wir unseren Partner verführen wollen. Mit grau und dunkelweiss verführt man nicht einmal den Spiesser, aber wir trauen uns nicht, uns zu prächtigen Farben zu bekennen, weil wir Angst haben, wir könnten darin kindlich aussehen.

Laut einer Studie kleiden wir uns in Wirtschaftskrisen eher grau in grau, und in Konjunkturphasen eher farblich präsent. Die Seele liebt jedoch farbenfrohe Mode, gelb, orange, rot, rosa, hellgrün und hellblau. Deshalb könnten wir uns hin und wieder etwas Farbenfrohes gönnen, damit die Welt nicht permanent wie eine grau-asphaltierte Landschaft aussieht, in der sich graue Wesen tummeln.

In südlichen Ländern, und in Kulturen, welche der Natur eher zugewandt sind als der Industrie, trägt man farbenfrohe Mode und signalisiert damit Lebensfreude, Glück und Zufriedenheit. Studien belegen, dass die Südländer im Durchschnitt glücklicher sind als wir, obwohl sie oftmals weniger Geld verdienen als wir, sich nicht wöchentlich ein neues Kleid leisten können, dafür aber das Leben geniessen. Wenn man genau hinschaut, so müssen diese Menschen ja glücklicher sein, denn sie verbringen ihre Zeit in der heilsamen Natur und nicht im voll-klimatisierten Einkaufscenter, in welchem die Luft nur umgewälzt wird. Vielleicht sollten wir uns mit Mode nachhaltig und nicht saisonbedingt trendbehaftet beschäftigen. Wir könnten unter Umständen zufriedener werden.

Welche Modetrends passen zu Ihnen?

Gehen Sie immer mit der aktuellen Mode? Dann benötigen Sie einen grossen Kleiderschrank, am besten einen begehbaren, damit Sie sich darin zurechtfinden, eine noch grössere Geldbörse, in welche alle gekauften Outfits hineinpassen, und jede Menge an Mut, denn der letzte Schrei muss ja auch getragen werden. Manche Leute besitzen Kleiderschränke, die sind so gross wie eine Modeboutique.

Nicht jeder Trend ist alltagstauglich, und trotzdem shoppen wir uns die Klamotten schön, weil sie Mega-In sind. Pyjamas mit hohen High Heels sind in Mode, nicht nur fürs Bett geeignet. Jumpsuits, Kastenoberteile, längere Röcke, Pullover mit V Ausschnitt, dafür aber im Oversize Look, ärmellose Felljacken und ärmellose Parkas, und dazu gedämpfte Farben im casual Look. Wenn man diese Trends im Sommer trägt, weil sie gerade zu dieser Jahreszeit in Mode sind, braucht man keine Wärmeflasche mehr. Da muss man aufpassen, dass das Fell nicht auf der Haut kleben bleibt.

Sandalen und Fusskettchen, Zehenringe und Hotpants, kurze Röcke in Lederoptik, dazu Netzoberteile oder weit schwingende Oberteile mit Fledermausärmeln, enge Miniröcke mit dazupassenden dicken Handschuhen, diese Trends verfolgen uns manchmal bis in den tiefsten Schlaf hinein. Wer so etwas im Winter trägt, braucht ein Wärmespray für die erfrorenen Füsse, da Sandalen in der Kälte wie ein Kühlschrank wirken.

Wie ungesund ist der Plastik-Look?

Trotz dass wir fast alle Hilfeschreie der Modeindustrie hinter uns haben, entwickeln sich laufend neue Styles, die zum Himmel schreien, beispielsweise die Ledermode im künstlichen Lederlook, welche ausschliesslich aus Plastik, Erdöl und Polyester besteht, sich wie ein Ölteppich über die Haut legt und nicht unbedingt atmungsaktiv ist. Hier schädigt man die Umwelt mit Chemikalien und den eigenen Körper mit zu viel ungesunder Chemie. Schlimmer ist nur noch die echte Ledermode, für welche ganze Tiere sterben müssen. Die Röcke in Lederoptik sehen ja gut aus und schaden uns nicht direkt auf der Haut, weil man eine Strumpfhose darunter anziehen kann, aber das Plastikkleid in Lederoptik, welches direkt auf der Haut liegt, kann zu Rötungen und Hautreizungen führen, vor allem am Dekollete, wo die Haut besonders empfindlich ist.

Der Öko-Look ist gesund

Gott sei Dank entwickelt sich ein zunehmender Trend, der nach mehr Natur ruft. Die Naturfaser bei Kleidung ist am Vormarsch. Sie ist gesünder, kompostierbar, umweltfreundlich, und sie liegt in den meisten Fällen gut auf der Haut. Biobaumwolle, Leinen und Biofasern sollten vom Kunden bevorzugt gekauft werden, damit die Modeindustrie gezwungen ist, auf Chemiefasern in der Kleidung zu verzichten. Wir müssen von der billigen Fast-Fashion wegkommen, unsere Kleidung nicht wahllos als Kiloware einkaufen, sondern behutsam mit den Klamotten haushalten, sie länger tragen und recyclen bzw. upcyclen, aus alter Mode neue fertigen.

Zu enge Mode macht uns krank

Manche Models sind bereits heute ruiniert, wenn sie hungern und trotzdem nicht ins Kleid hineinpassen, weil ein elitärer Designer das Kleid für ein androgynes Model gefertigt hat. Dieser Trend darf die normale Frauenwelt nicht erobern, sonst hungern sich zahlreiche Frauen zu Tode. Wenn Kleidung so eng geschnitten ist, dass die Frau weder Po noch Brüste besitzen darf, an der Taille womöglich ein bis zwei Knochen entfernen muss und ein eng geschnürtes Korsett tragen darf, um in die Klamotten hinein zu passen, sind wir modetechnisch am falschen Weg, selbst wenn einige Modedesigner dieses Menschenbild als ästhetisch ansehen und aufgrund ihres berühmten Namens den Markt mit zu kleinen, zu engen Designerklamotten fluten.

Welcher Style ist gesund?

Wir sollten uns Gedanken um unsere Gesundheit machen, wenn wir uns in eine Hose, in ein slim-fit Hemd, in ein zu enges Kleid quetschen. Wir sollten uns Gedanken um unsere Haut machen, wenn wir uns in Unterwäsche hineinquälen, die mit Metallfäden durchzogen ist und glitzert. Wenn wir durch unsere Mode krank werden, Schwermetalle in unserem Körper anreichern und dafür ein kürzeres, mit Erkrankungen durchzogenes Leben in Kauf nehmen, leiden wir zunehmend unter unseren Modetrends. Besser ist es, wenn der Konsument entscheidet, Biomode und Ökomode mit körperfreundlichen Schnitten zu tragen, die im Winter wärmen und im Sommer kühlen.

Zu wem passt der Casual-Look?

Die Jogginghose ist gesellschaftsfähig geworden. Man trägt sie zu High Heels auf der Abendveranstaltung. Der casual Look hat sich durchgesetzt. Man trägt Over Size Outfits, damit man unten drunter wie eine dicke Wurst aussehen kann, ohne dass es optisch grossartig aufällt. In diesem Style sind Trendsetter, Hipsters, coole Leute, aber auch Menschen mit Figurproblemen gut aufgehoben, da dieser Stil wenig Figur zeigt und alles kaschiert, was man verstecken will. Kleine Leute müssen nur aufpassen, dass der Oversize-Look nicht zu gross ausfällt, sonst verschwinden sie in den Klamotten und werden nie wieder gesehen.

Perfekt gestylt im Lagen-Look

Kennen Sie schon den trendigen Lagen-Look? Layering nennt man ihn, und man kleidet sich Schicht für Schicht, sodass die unteren Schichten gut sichtbar sind. Man zieht beispielsweise ein Kleid mit tiefem Ausschnitt an. Darunter trägt man ein Top, welches das Dekollete ein wenig verdeckt, damit man eine Lage erkennt. Darüber zieht man sich einen Mantel an, welcher das Kleid gut zeigt. Lage für Lage kleidet man sich im Schichtmodell. Bitte, im Winter ist so ein ISO-OSI, so ein Sieben-Schichtenmodell vorteilhaft, denn man friert darin nicht so schnell.

Man kann für den Lagen-Look auch Stoffe wählen, die verschieden sind, beispielsweise einen Pullover mit Seide und Leder, denn darin erkennt man auch gewisse Schichten. Oder man trägt Strickmuster mit glattem Muster, eine Leggings mit kurzem Rock drüber, eine Bluse mit kurzem T-Shirt drüber. Das Schichtenmodell kann gerne auch aus asymmetrischen Schnitten bestehen, denn hier sieht man die Lagen sehr gut. Dem Layering-Look sind keine Grenzen gesetzt, die Skala des guten und schlechten Geschmacks ist nach oben hin offen.

Welcher Modetyp sind Sie?

Figurprobleme sind kein Hindernis, wenn man modisch gekleidet sein will, nur die falsche Kleidung zeigt erst, dass man welche hat. Man sollte sich so kleiden, dass der eigene Geschmack mit dem Outfit abgedeckt ist und sämtliche Figurprobleme kaschiert werden.

Die Leggings und das enge Stretchkleid betonen beispielsweise die Figur, wachsen aber mit jeder üppigen Mahlzeit, die man zu sich nimmt, mit der breiten Figur mit. Figurprobleme kaschieren sie dennoch nicht, weil man jedes Kilo am Körper sieht, welches man sich im Laufe der Zeit angefressen hat. Vorteilhaft ist dies nicht. Andererseits können fliessende Stoffe, die am Körper entlang gleiten und nicht eng anliegen, Figurprobleme lösen, tragen jedoch nicht viel zu einer guten Figur bei, da man nur erahnen kann, wie ein Mensch drunter aussieht. Trotzdem sind diese Sackmodelle beliebt bei vielen Menschen. Hemdblusen, Sackkleider, Jumpsuits, der Military Look, breite Jacken und Mäntel, Wickelkleider, all dies sind vorteilhafte Kleidungsstücke, wenn man Figurprobleme kaschieren will.

Manche Menschen lieben den klassischen Anzug, während andere dieses Kleidungsstück spiessig und zugeknöpft finden. Dann gibt es den Rocktyp, Frauen, die nicht einmal im Winter im Minirock frieren. Hinzu gesellt sich der Naturtyp, in Baumwolle und Leinen gekleidet, gefolgt vom Jeanstyp, der locker durch die Welt spaziert. Mode ist aber auch ein Stimmungsmacher und variiert von Anlass zu Anlass und auch nach Tageszeit. Wir kleiden uns beruflich und in der Freizeit verschieden, aber auch nach Gemütszustand, Lust und Laune. Besonders sollte jeder das tragen, was zu ihm passt, und sich nicht in den neuesten Schrei der Mode hineinzwingen.

Backstein, Lollipop, Eistüte oder Sanduhr?

Grundsätzlich lassen sich die Leute in vier grosse Kategorien einteilen, welche die jeweilige Figur unterstreichen. Der Backstein, der Lollipop, die Eistüte und die Sanduhr.

Der Backstein ist von oben bis unten gerade geformt, ohne grossartige Kurven und Kanten. Die Kanten findet man bei der Backstein Frau nur seitlich an den Ecken. Die Sanduhr Frau ist mit einer schmalen Taille gesegnet, hat viel Brust und Hüften auf gleicher Höhe und ist mit einem gebährfreudigen Becken ausgestattet worden. Die Eistüte ist eine Frau mit breiten Schultern zum Anlehnen, hat dafür aber schmale Hüften und Beine. Sie muss aufpassen, dass der Oberkörper nicht beim nächsten Windhauch vorne überkippt. Der Lollipop ist ein echter Lutscher, eine Frau mit Rundungen, wo man nur hinschaut.

Trotz der Figurprobleme sind alle vier Typen perfekt, denn jeder Mensch ist von Natur aus schön. Man muss nur wissen, wie man sich typgerecht kleidet.

Der Lollipop trägt am besten Kleider, die eventuelle Rundungen kaschieren. Mit Shape-Wear kann man notfalls ein wenig nachhelfen, ohne dass jemand bemerkt, wie dick man unten drunter ist. Der Backstein trägt Hosen und Oberteile mit einem Gürtel in der Mitte, damit man erkennt, wo die Frau die Hüften versteckt hält. Die Sanduhr darf Taille und Brust zeigen und sich deshalb auch figurbetont kleiden. Vielleicht ziehen wir ihr Kleider an, welche die Oberschenkel kaschieren. Die Eistüte darf breite Hosen und Kleider tragen, damit man das zarte Gerüst unter den breiten Schultern nicht so drastisch erkennt.

Die passende Mode für die H-Figur

Die H-Figur ist wie ein H, oben und unten gleich gross, und in der Mitte besitzt man kaum bis keine Taille. Auch für diesen Typ gibt es das perfekte Outfit. Man sollte nur Sachen kaufen, welche eine künstlich produzierte Taille schaffen, Kleidung, die am Körper anliegt, die Figur umschmeichelt und nicht wie ein Kartoffelsack am Körper hängt.

Meist besitzen grosse Frauen eine H-Figur und möchten sich optisch ein wenig zierlicher und kleiner machen. Hier hilft ein geraffter Mantel, denn er macht uns kleiner. Man sollte immer einen Gürtel oder ein schönes Band tragen, das formt eine tolle Taille, sodass man in der H-Figur auch eine hübsche Frau wahrnimmt. Mode in A-Linie wirkt gut, denn sie formt das H zu einem A und wirkt feminin.

Kleine Frauen mit einer H-Figur sollten eher einfarbige Kleider und einfarbige Zweiteiler tragen, das wirkt aufgeräumt, nicht zu dick, und es streckt die Figur.

Problemzonen mit dem richtigen Outfit kaschieren

Je nach Modetyp lassen sich die kleinen bis grösseren Figurprobleme kaschieren. Kennen Sie Ihre Problemzonen? Manche Frauen wissen nicht, wo die Kleidung kneift. Sie kaufen sich einen zu kleinen BH, obwohl sie in einem schicken Body perfekt eingewickelt wären. Bitte, es kommt auch auf die Verpackung an. Manche Frauen pressen sich in enge Leggings, die an der Hüfte enden, obwohl sie darin eine Art schweinchenfarbenen Gürtel tragen, ihren Bauch.

In die trendige, quasi gesellschaftsfähige Jogginghose passt jeder Typ hinein. Mit hochhackigen Schuhen sieht die Schlabberhose so elegant aus, dass man sie auch am Abend tragen kann. Und mit den neuen Shirts, welche am Bauch extra in die Breite gehen, wird jeder noch so grosse Bauchnabel kaschiert. Da wirken die kurzen Shorts gleich viel luxuriöser an den Beinen.

Die Mode muss sich an die Figur anpassen und nicht umgekehrt. Ziehen Sie sich so an, dass der Mensch in Ihnen zur Geltung kommt, und nicht das Kleidungsstück mit dem letzten Modeschrei an Ihnen klebt. Im Grunde machen uns die Ecken, Macken und Kanten, die Rundungen und Wölbungen erst zu liebenswerten Menschen mit einer starken Persönlichkeit, und so sollten wir uns nicht von perfekten Models verrückt machen lassen.

Die perfekte Mode für kleine Frauen

Die kompakte kleine Frau ist schnell überfordert mit langen Kleidern und Hosen. Eine kleine Frau ist zierlich und rundum handlich, wenn sie nicht unbedingt so breit wie hoch ist. Übrigens gibt es auch für die kleinen quadratischen Frauen, also die kleinen Molligen passende Mode, in denen die Frau weiblich und elegant aussieht.

Wenn Sie sich als kleine Frau ein langes Kleid kaufen, dann achten Sie auf einen langen seitlichen Schlitz. Ein kleiner Schlitz macht die Figur jedoch noch kleiner. Etwas längere Ketten um den Hals formen den ganzen Oberkörper etwas länglicher. Kaufen Sie sich Hosenanzüge mit langen Ausschnitten am Kragen und unbedingt mit Längsstreifen. Nadelstreifen Anzüge machen die Frau optisch grösser.

Ziehen Sie sich Schuhe mit einem etwas höheren Absatz an, denn Sie glauben ja kaum, was man aus hohen Schuhen optisch für eine pralle Grösse heraus holen kann. Nun müssen Sie in Ihren hochhackigen Schuhen noch gehen lernen, aber wenn Sie breite Absätze, sogenannte Blockabsätze nehmen, stehen Sie fester und sicherer drauf. Mollige können ihre Pfunde mit dunkler, längsgestreifter Kleidung kaschieren. Die kleine mollige Frau darf ihr Dekollete durchaus üppig zur Schau stellen, denn prall gefüllte Oberweiten sind wahre Blickfänge und sehen edel aus, wenn sie mit einem dunklen Blazer umhüllt sind.

Die perfekte Mode für den kleinen Mann

Der kleine männliche Modetyp kauft sich meistens zu grosse Kleidung, verschwindet darin und stülpt Ärmel und Hosenbeine nach oben. Kleine Männer erkennt man nicht immer an ihrer Körpergrösse, sondern daran, dass sie sich verbal überall durchsetzen müssen. Der kleine Mann kann jedoch mit der richtigen Mode wirklich gross dastehen, ohne sich laut bemerkbar zu machen. Auch für den kleinen Mann gilt der Nadelstreifanzug, der Anzug mit den schicken Längsstreifen. Nur die hohen Schuhe sollten kleine Männer nicht tragen, da dies etwas komisch aussieht.

Trotzdem können Sie als kleiner Mann bei den Schuhen mogeln und aus den Tretern einiges an Grösse heraus holen. Geben Sie Einlagen in die Schuhe hinein. Gut, in den Sommersandalen sieht das nicht ordentlich aus, aber die Herbstschuhe und Winterstiefel können Sie mit dicken Einlagen auspolstern. Vermeiden Sie Fliegen und ziehen stattdessen Krawatten an. Nur auf dem Opernball müssen Sie der Fliege passend zum Frack treu bleiben, aber am Opernball zählt ja die Grösse in der Geldbörse.

Die perfekte Kleidung für grosse Frauen

Eine grosse Frau braucht erst gar nicht aufzustehen, sie fällt auch im Sitzen auf. Und wenn grosse Frauen kurze Miniröcke tragen, sieht man ausser Beinen nichts mehr. Man muss hinstarren. Liebe grosse Frauen, kaufen Sie sich keine breiten Gürtel, welche Sie als Miniröcke verwenden, sondern achten Sie auf einen Hauch mehr an Stoff. Das kostet auch nicht mehr, sieht aber besser aus. Wenn der Minirock bei grossen Frauen etwas über dem Knie endet, hat das Knie noch einen guten Ausblick und kann Frischluft atmen. Runde Ausschnitte am Dekollete sind kein Problem bei grossen Frauen, und auch Querstreifen bei der Kleidung sind erlaubt. Die Pfunde bei grossen Frauen verteilen sich im Körper, denn da ist genügend Platz zum unauffälligen Verschwinden.

Die perfekte Kleidung für grosse Männer

Wenn sich der grosse Mann einen Anzug kauft, ist der meistens an den Hosenbeinen und an den Ärmeln der Anzugsjacke zu kurz. Liebe Männer, es gibt auch langgestellte Hosenanzüge. Wenn der grosse Mann einige Kilos zu viel hat, schlüpfen die wahrscheinlich in die Bauchgegend und legen sich rund um den Bauch zur Ruhe. Da kann die Anzugshose wahrlich kneifen. Zwei Möglichkeiten haben Sie als Mann, den Bauch zu kaschieren: Entweder Sie machen täglich hundert Sit Ups, auch am Sonntag und besonders an den Feiertagen, oder Sie kaufen sich eine breitere Anzugshose und nehmen einen Gürtel, wenn Sie genügend Sit Ups getätigt haben.

Mit welchem Styling kaschiert man Figurprobleme?

Beim Styling sollten kleine Frauen nicht so dick auftragen, denn das Make Up lenkt stark ab, und grosse Frauen sollten ihre Haare nicht zu kurz tragen, denn das wirkt männlich. Dafür sollten kleine Frauen eher kürzere Haare tragen, aber auch nicht zu kurz, es sei denn, der nächste Modetrend erlaubt es.

Grosse Männer könnten Hüte tragen, das verleiht noch mehr Präsenz, und kleine Männer könnten eher dichtere Haare ohne Hut tragen, denn manche Hüte wirken bei den kleinen wie aufgesetzt und drangeklebt. Andererseits kann ein Hut mit breiter Krempe einen kleinen Mann optisch in die Länge und in die Breite ziehen, ein kleiner Hut mit kleiner Krempe wirkt aber beim grossen Mann wie ein Kücken am Kopf.

Das T-Shirt kaschiert jedes Figurproblem

Das T-Shirt ist ein dankbares Kleidungsstück, welches alle Problemzonen am Oberkörper kaschiert, und wenn es als Longshirt lange genug ist, kaschiert es sogar dicke Oberschenkel. Kleine Frauen sollten einfarbige Shirts wählen, denn sie strecken die Figur ein wenig. Grosse Frauen sollten gemusterte Shirts oder Querstreifen wählen, denn sie lassen die Figur optisch ein wenig schrumpfen. An den Armen sollte ein Shirt gut anliegen, es sei denn, man will die unvorteilhaften Oberarme kaschieren, sogenannte Winkearme, die untrainiert umher wirbeln.

Wer seine Taille etwas unterstreichen will, der knotet sein Shirt zusammen, oder er trägt einen Gürtel, eine Bauchtasche oder ein leichtes Tuch um den Bauch. Dies sieht lässig aus, besonders zu einer schmal geschnittenen Jeans oder zu einem weit schwingenden Rock. Wer seinen Bauch kaschieren will, der trägt sein T-Shirt offen und steckt es bitte niemals in die Hose oder in den Rock hinein. Und mit einer langen Weste ist man auch im Winter darin gut gekleidet.

Motiv-T-Shirts liegen im Trend und kaschieren alleine mit ihren Motiven sämtliche Figurprobleme. Ich besitze eines mit meinem eigenen Foto, so trage ich mich direkt am Leib, weil ich mir am Herzen liege. Mit so einem T-Shirt kann man Emotionen, Wünsche und Statements aussagekräftig zur Schau tragen, wobei ich denke, einige Motive sind grenzwertig. Ich würde niemals ein T-Shirt mit der Aufschrift von Intimitäten oder Schimpfworten tragen. Neulich sah ich eines mit dem Schriftzug: Meine Frau und mein Hund sind die besten.

Wer sein Motiv T-Shirt selber gestalten will, kauft sich ein einfärbiges Shirt und Stofffarben, denn die Motive sollen ja auch nach dem Waschen noch sichtbar sein. Man benötigt Schablonen, damit das Auftragen des Motivs gut gelingt, und man braucht Fixiersalz, damit die Farbe gut hält, wenn man das Shirt wäscht. Ich empfehle kräftige Farben für helle Shirts und weisse Farbe für dunkle Shirts, notfalls auch gelb. Wenn das Motiv mit dem Shirt verschmelzen soll, empfehle ich ähnliche Farbtöne, die sich nicht sonderlich voneinander abheben.

Mit dem Military-Look kaschiert man Figurprobleme perfekt

Fakt ist, eine Diät benötigt man in diesem Outfit nicht, denn die Fettröllchen verschwinden in Hose und Hemd, wenn dieser Oversize-Look die Persönlichkeit einhüllt. Für Männer gibt es den Military Look in allen Grünschattierungen, auch in Mint. Ab 30 bis 70 Euro sind Sie preislich gesehen voll dabei. Der echte Tarnfarben Look ist allerdings eine Mischung zwischen waldgrün, schlammfarben und grau. Und genau in dieser Farbschattierung gibt es auch Kostüme für Frauen, netter Blazer, kurzer Rock, weit geschnitten, und damit es für den Feldwebel nicht langweilig wird, gibt es den Blazer mit verschiedenen Anstecknadeln und Abzeichen drauf. Darin wirkt man wie ein Wolf im Schafspelz.

Für Frauen gibt es den Military-Look in allen nur denkbaren Schattierungen und Grössenordnungen, so gross, dass man sich darin verstecken kann. Nicht umsonst ist es eine Art Tarnkleidung. Weite dunkelgrüne Hosen, in welche eigentlich zwei Frauen passen, dazu grüne Hemdblusen, welche sogar das Knie bedecken, olivvarbene Kleider, die auch als breite Kartoffelsäcke oder Schlafsäcke durchgehen könnten, waldgrüne Hosen und Hemden mit grossen seitlichen Taschen, all dies braucht die emanzipierte Frau von heute, wenn sie ihren Mann stehen muss. Nur die kleine, zierlich gebaute Frau könnte sich in so einem Outfit etwas verloren fühlen, weil sie drin verschwindet. Eine Allzweckhose mit Hüfttaschen, Knietaschen und einem Gummizug an den Knöcheln sieht irgendwie an einem Mann unter Umständen attraktiver aus.

Bitte, klassisch elegant sieht er nicht aus, der olivgrüne, getarnte Farbeffekt für den Mann, aber er macht Männer so maskulin. Der Mann im Military Look strahlt Stärke und Sicherheit aus. Er strahlt den puren Kampfgeist aus. Übrigens strahlt die Frau im selben Outfit eine enorme Selbstsicherheit, quasi ein rebellisches Dasein aus. Die Leute, die den Military Look tragen, möchten manchmal eine Gruppenzugehörigkeit damit signalisieren. Der Weltfrieden ist nicht in Gefahr, aber so ein Look kann uns schon nachdenklich machen, denn er steht für einen gewissen Kampfgeist. Baum und Mensch sind fast nicht mehr voneinander zu unterscheiden, wenn man sich in den Military-Look schwingt.

 


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