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So gesund ist nachhaltige Mode

Fashion Styling
Neulich habe ich gehört, einige Modehäuser und Labels nehmen alte Kleidung zurück und verwerten diese neu, entweder als Recyclingprodukt oder im Second Hand Verkauf. Adler, Buma und H&M nehmen getragene, alternde Kleidung zurück. Manche Modehäuser gewähren dann einen Rabatt, geben Gutscheine aus oder beschenken uns mit anderen Kleinigkeiten, wenn wir getragene Kleidung zu ihnen bringen.

Bitte, was sagen die caritativen Einrichtungen dazu? Sie sehen darin keine Gefahr, denn die trendigen Outfits sind ohnehin kaum in Katastrophengebieten einzusetzen, viel zu unbequem und funktionsuntüchtig. Wenn ich jetzt daran denke, dass ich meinen glitzernden Anzug, mein rückenfreies Abendkleid und meinen gold schimmernden Bikini in die Altkleidertonne von Contrapunkt geworfen habe, kann ich nur hoffen, in der heissen Sonne Afrikas kann eine stilbewusste Frau etwas damit anfangen.

Aus alter Kleidung neue Mode kreieren

Wir machen aus Alt etwas vollkommen Neues und schonen dabei die Umwelt. Da hat sich bereits eine Frau aus Hessen ein hübsches Recyclingmodell einfallen lassen. Die macht aus alter Bettwäsche neue Mode. Wenn ich im Dachboden meines Elternhauses eine karierte Bettdecke finde, laufe ich zu dieser trendigen Modedesignerin und lasse mir daraus ein Dirndlkleid fürs nächste Oktoberfest nähen.

Der kleinkarierte Look kommt immer an. Hoffentlich verwechselt man mich dann nicht mit einer bayrischen Bauerntischdecke und stellt versehentlich zwei Bierkrüge auf mir ab. Die Abstellfläche wäre ja vorhanden, wenn man mit viel Fantasie genau hinschaut.

Altkleider wiederverwerten

Recycling Kleidung finden Sie auch in Ihrem eigenen Kleiderschrank. Ich hatte einst die Angewohnheit, ganze Kostüme wegzugeben, wenn der Blazer oder der Rock zu altern begannen oder ein wenig aus der Mode waren. Heute recycle ich meine Kleidung, indem ich zum gut erhaltenen Blazer einen ähnlichen oder schwarzen Rock kaufe, denn schwarz passt sich optisch jeder Farbe an, sogar der pinken Farbe. Fragen Sie mich nicht, wie viele pink Kombinationen bereits in meinem Kleiderschrank auf ihren ersehnten Auslauf warten. Ich muss direkt aufpassen, dass da nicht die Motten versehentlich ihr Nest drin bauen und meine Kleidung anders recyclen. Bitte, ein paar Kombinationen hätten dringend den Einsatz einer Motte nötig. Ich als absoluter Liebhaber von pink behaupte ja, das ist das bessere rot, es leuchtet intensiver und verleiht mir mehr geballte Präsenz, quasi zum Davonlaufen.

Alte Klamotten umgestalten

Werfen Sie Ihre Kleidung nicht gleich in die Altkleidertonne. Lange Pullover kann man kürzen und ein Kurzarmshirt für den Frühling daraus zaubern. Lange Hosen kann man kürzen und trendige Shorts daraus machen. Bitte, meine engen Röhrenhosen hätten dieses Kurzbudget bitter nötig, denn darin sehe ich aus wie eine farbige Karotte. In meiner orangen Superslimm Hose sehe ich aus wie eine orange Karotte, direkt aus der Erde gehoben. Frisch serviert würde man mich darin versehentlich anknabbern, wenn mich die Reissverschlüsse an den Knöcheln nicht davor retten würden. Ich wusste es, ein Reissverschluss kann Leben retten.

Übrigens können Sie aus langen Winterröcken kurze Minis für den Sommer machen, auch aus Wollröcken, denn luftige Maschen sind attraktiv und besonders im Sommer ohne Mantel darüber ein heisser Hingucker bei 30 Grad Aussentemperatur. Und wenn Sie Zeit haben, versehen Sie Ihre alte Kleidung mit Stickmustern, nähen Applikationen drauf und präsentieren Alt als neuen Look. Bitte, trendige Apps liegen überall herum, im Handy, und jetzt auch in Ihrem Kleiderschrank.

Ich hatte ja einst eine originelle Idee. Ich färbte mit stoffechter Kleiderfarbe einen meiner Anzüge gelb. Jetzt sieht er aus wie ein Paketwagen von der Post. Bitte, den kann ich sogar als Pyjama verwenden, wenn ich zu faul bin, mich abends ins Nachtoutfit zu begeben. Wenn ich den Schrank öffne, lächelt er mir sonnengelb wie ein Eigelb entgegen und fragt, wann ich ihn wieder einmal trage? Nun, ich werde ihn in der Altkleidersammlung neu recyclen.

Kleider Sharing - Klamotten mieten

Ein Recycling Modell für Klamotten ist das Kleider Sharing. In einigen Städten existiert dieses Geschäftsmodell bereits. Man bringt seine Kleidung in so einen Laden und mietet sich für einen Monat neue Outfits, welche man dann wieder zurück bringt.

Manche Labels haben bereits einige Klamotten aus Überproduktionen gespendet, und das Recycling Modell läuft gut an. Wer viele Klamotten für verschiedene Events, für Fotoshootings und weiteres benötigt, für den ist das Kleider Sharing eine gute Idee.

T-Shirts selber gestalten

Oben drüber braucht der Mensch auch etwas Passendes zum Anziehen, sonst friert das Untendrunter, besonders im Winter. Wir möchten aber nicht wie aus einem einzigen Ei gepellt aussehen, deshalb ziehen wir uns gerne individuell und einzigartig, manchmal auch eigenartig an. Jeder Mensch kleidet sich in seiner Eigenart anders, da tut es wahrlich gut, wenn man sich sein T-Shirt selbst gestalten kann.

Der eine malt den letzten Mallorcatrip auf sein T-Shirt, wo er am Strand beim Sangria Eimertrinken gewonnen hatte, und der andere malt seine erste Liebesnacht aufs Shirt, deren Nacht bis heute einige unvergessliche Nächte folgten, aber alle kann er nicht aufmalen, das T-Shirt gibt nicht so viel Spielfläche her. Auch ideal zum Verschenken sind diese T-Shirts. Dem Feind schenkt man eines mit einem Antifreundschaftsspruch drauf und dem Freund eines mit liebevollen Worten, die auch halten, was sie versprechen.

Wenn Sie ein altes, einfarbiges, vorzugsweise weisses Shirt besitzen, werfen Sie es bitte nicht weg. Aus alt mach neu. Ein wenig Stofffarbe, die auf Kleidungsstücken gut hält, ein bisschen Fixierungssalz, ein wenig Kreativität, und schon kann aus dem alten T-Shirt ein cooles neues entstehen. Am besten, Sie schneiden sich vorab aus Karton oder Klarsichtfolie Schablonen zurecht, die Sie innen ausmalen können, wenn Sie diese auf den Stoff legen. So entstehen coole Motive.

Upcycling Fashion - aus alter Mode neue Kleidung machen

Ein neuer Trend in der Mode ist das Upcycling, das Recycling von Kleidung. Man peppt alte Klamotten auf, macht neue Kleidung daraus, oder man arbeitet ein Kleidungsstück, eine Textilie so lange um, bis etwas Neues daraus entsteht. Designer haben sich bereits auf das neue Upcycling spezialisiert. Da wird aus dem Regenschirm ein Kleid, aus dem Kleid eine Hose, aus der Hose kurze Shorts, und der alte Vorhang wird zum Kleid umgearbeitet. So wird die Mode nachhaltig und schont die Umwelt.

Ökomode - der natürliche Look

Wir kaufen zunehmend Ökomode, weil sie nachhaltig und gesund ist, mittlerweile ein vorzeigbares Design aufweist und preislich leistbar geworden ist. Ökomode besteht aus Naturfasern wie Leinen, Baumwolle, Hanf, Schafswolle und naturähnlichen Fasern wie Modal. Sie sitzt bequem und ist auch für Allergiker geeignet.

Die Naturmode wird biologisch hergestellt, bei nachhaltiger Arbeitsweise verdienen die Produzenten und deren Angestellte mehr, damit auch die Näherin leben kann, und sie wird teilweise aus alten Stoffen gefertigt. So wird eine Kollektion nach dem Schlussverkauf nicht restlos entsorgt, sondern wiederverwertet.

Aus alten Plastikflaschen kann übrigens auch Ökomode gemacht werden, wenn die Fasern zu einer Hose verarbeitet werden. Aus der Altkleidertonne, aus Recyclingware und aus Upcycling wird neue Mode gezaubert, wobei beim Upcycling aus einem alten Shirt ein neues wird, oder aus einem alten Herrenhemd ein Damenrock. Übrigens fällt unter den Begriff der Ökomode auch das Tauschen, denn im Internet existieren gute Tauschbörsen für Kleidung. Einer kann es immer brauchen.


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Elisabeth Putz

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