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Welches Outfit passt zu Ihnen?

Bequeme ModeDas perfekte Outfit - Wie muss es sein? Es kommt darauf an, welche Farben und Accessoires man wählt, welche Styles man miteinander kombiniert, welche Stoffe man verwendet, und wie es zur individuellen Person passt, die es präsentiert. Der Lagen-Look kann beispielsweise aus mehreren Stoffen bestehen, das klassische Kostüm sollte jedoch zeitlos aussehen und keinen Mustermix beinhalten.

Das Outfit muss zum Träger, zum Typ, zur Persönlichkeit passen. Es muss zum Teint, zur Frisur, zur Haarfarbe, zum Make-Up, zu den Schuhen und den Accessoires passen. Es sollte farblich so aussehen, dass man es selbstbewusst tragen kann. Nicht jeder Typ kann pink tragen, ohne sich darin wie ein Kanarienvogel zu fühlen. Und nicht jeder Mensch hält es im Hosenanzug aus, wenn er ein Jeanstyp ist.

Ein Outfit muss zum jeweiligen Anlass, zur Figur des Trägers und zum Trend der Zeit passen. Wer sich overdressed oder underdressed kleidet, wird immer in irgendeiner Weise so sehr auffallen, dass er für Gesprächsstoff sorgt.

Am Abend trägt man kein Braun, auch nicht bei Abendanzügen. Das Party-Outfit muss Glamour und Glitzer beinhalten, besonders bei der Frau, damit sie etwas Pompöses darstellt. Zum Meeting und im Büro kleidet man sich dezent, sachlich im Business-Look. Und im Alltag darf es gerne das bequeme Outfit sein, Strick, Leder, oder leger und sportlich. Frauen tragen durchschnittlich mehr als die Hälfte des Jahres den obligatorischen Jogginganzug, und Männer lieben das Polo-Shirt. Beides ist vielseitig einsetzbar, und bei Bedarf wächst es mit der Figur mit.

Die meisten Menschen kleiden sich im Alltag im Casual-Look, tragen Streetwear und fallen nur dann auf, wenn sie ihre Figurprobleme nicht gut kaschieren. Nur wenige Leute machen sich im Alltag Gedanken ums passende Outfit, aber dafür stechen diese wenigen Menschen positiv aus der Masse heraus und ernten tiefergehende Blicke, die von Bewunderung bis Neid reichen.

Das Outfit muss zum eigenen Haartyp und zum Gesichtsteint passen, denn sonst präsentiert man nur eine verblasste, direkt transparente Fremdfigur, quasi eine leere Hülle, die mit der eigenen Persönlichkeit wenig zu tun hat. Wer die Farbe pink liebt, der fühlt sich wahrscheinlich auch im pinken Outfit wohl, selbst wenn diese Farbe den schlechten Ruf des geistigen Defizits besitzt. Ein pinkes Outfit passt übrigens gut zu brünetten Haaren, während Blondinen perfekt in rot oder sattem Grün gekleidet sind. Zu schwarzen Haaren passen helle Farbtöne, und zu braunen Haaren eher die Erdtöne bis hin zu gold und sandbraun.

Eine Frau wirkt sinnlich und elegant zugleich, wenn sie ein Kleid mit dazupassender Kette und dazupassenden Ohrringen trägt. Um den Hals zu kaschieren, könnte man ein hübsches Anti-Aging-Halstuch tragen, das ersetzt jede Perlenkette. Die Schuhe sollten nicht zu grobklotzig sein, vorne eher schmal zusammenlaufen und etwas Absatz besitzen, damit das weibliche Bein besser zur Geltung kommt. So sieht die Frau nicht mehr aus wie ein Teenager, der sich noch in der Experimentierphase befindet.

Welches Outfit macht uns grösser und schlanker?

Ein ideales Outfit kaschiert Problemzonen am Körper, macht uns schlank und gross, hebt unsere schönsten Seiten hervor und sieht bereits auf den ersten Blick umwerfend aus.

Man kann mit ganzen Farbfamilien spielen. Dies sind Farben, die im Auge des Betrachters harmonisch aussehen, sich nicht gegenseitig beissen, zueinander passen und trotzdem Farbabstufungen besitzen. Ton in Ton sieht zwar auch gut aus, aber verschiedene Farbtöne einer Farbfamilie miteinander kombiniert, stechen besonders gekonnt ins Auge. So kann man hellgelb, mittelgelb und dunkelweiss miteinander kombinieren. Oder für das gewagte Outfit pink, rosa und Beere. Braun lässt sich mit dunklem Orange, und blasses Grün mit Türkis kombinieren. Dunkle Farben machen uns schlanker, helle blasen uns optisch auf.

Das Alltagsoutfit für den Mann könnte optimiert werden, wenn man beispielsweise ein Sakko wählt, welches optisch ins Auge knallt, eine figurformende Funktionsunterwäsche anzieht, die den Bauchansatz kaschiert und den Po knackig erscheinen lässt, oder wenn sich der Mann im Büro für einen Anzug im Slimfit-Look entscheidet, der die schlanke Figur in den Vordergrund hebt. Das Outfit fürs Büro könnte in Farbschattierungen kombiniert werden, dunkelgrüne, dunkelblaue oder dunkelgraue Töne für den Anzug, hellgrüne, hellblaue oder hellgraue Töne fürs Hemd, eine Krawatte, welche die Farbfamilien abrundet, und eine farblich dazu passende Armbanduhr. So weckt man Interesse und lenkt die Aufmerksamkeit auf sich.

Wenn sich die Frau für figurformende Shape-Unterwäsche oder ein Shape-Unterkleid entscheiden würde, könnte sie damit ihre Problemzonen verstecken und schlanker wirken, aber wer möchte sich im Alltag schon gerne eingeengt und gequetscht fühlen? Disziplinierte Frauen beginnen mit figurformenden Elementen, machen dann Sport und ernähren sich zunehmend gesund, bis sie ein Spiegelbild vor Augen haben, welches ihnen gefällt. So sitzt das Outfit mit der Zeit immer perfekter.

Schmale Schultern kaschiert man optisch mit Schulterpölstern und Puffärmeln. Hierfür sollte man jedoch eine gewisse Körpergrösse haben, denn kleine Menschen, besonders die zierlichen Frauen wirken darin wie ein breiter Schrank. Schulterpölster können uns schnell dick aussehen lassen, aber bei grossen, schmalen Leuten wirken sie optimal. Zu breite Schultern kaschiert man mit einem dunklen Oberteil, welches schmal und lang geschnitten ist. Der Blazer sollte ein Langblazer sein, die Bluse sollte langgestellt sein, und Hosen und Röcke dürfen keine hohe Taille haben, sonst wirkt man oben wie ein Kleiderschrank.

Breite Schultern kaschiert man mit breiten Hosen und Röcken in A-Linienform. So wirkt man unten breiter und oben schmaler. Schmale Schultern kaschiert man mit Leggings oder Bleistiftröcken. So wirkt man unten schmal und oben optisch breiter. Der V-Ausschnitt macht die Schultern schmaler, der Rundhalsausschnitt macht die Schultern breiter. Kurze Perlenketten machen uns breiter, lange Ketten machen uns schmaler.

Das Outfit muss zur eigenen Seele passen, denn nur so kann man seine geballte Persönlichkeit ins Rampenlicht stellen. So sehen kleine, etwas molligere Frauen zauberhaft aus, wenn sie Kleider tragen. Wer dicke Oberschenkel besitzt, sollte sich für Röcke entscheiden, denn unter denen weiss niemand, wie dick die Figur tatsächlich ist. Wer eine grosse Oberweite besitzt, sollte Kleidung mit Stretchanteil wählen, welche das Dekollete umschmeichelt. Zu enge Kleidung quetscht die Brust, und das sieht aus, als hätte man die Frau plattgedrückt. Kleider mit engem Rundhals, die zugeschnürt am Hals enden, sind mit Vorsicht zu geniessen, denn für die meisten dieser Art muss man schlank und schmal gebaut sein. Der tiefe V-Ausschnitt sieht hingegen feminin aus und unterstreicht ein sattes Dekollete.

Die passenden Accessoires fürs Outfit

Erst mit den richtigen Accessoires sieht ein Look perfekt aus. Hier spielt die Handtasche der Frau, die wie ein siamesischer Zwilling an ihr baumelt, eine wesentliche Rolle, weil Handtaschen ins Auge fallen. Wagen Sie sich, farbige Taschen zu tragen, mit denen Sie auffallen. Trauen Sie sich endlich, eine farbige Strumpfhose, passend zum Kleid zu tragen. Trauen Sie sich, farbigen Schmuck zum Kostüm, zur Bluse oder zum Pullover zu tragen. Ein Look wirkt dann erst gelungen, wenn keine Langeweile aufkommt und Farben ineinander verschmelzen. Es müssen auch nicht immer schwarze Schuhe sein, auch wenn die Läden voll davon sind. Ziehen Sie ruhig einmal Schuhe in der Farbe des Kleides, des Mantels oder in der Farbe des Pullovers an. Und auch der Mann sollte sich zu mehr Farbe bekennen, beispielsweise mit goldenen Schuhen und einer goldenen Krawatte.

Der passende Look für wenig Geld

Ein Outfit darf nicht billig aussehen, selbst wenn es preisgünstig erworben wurde. Es muss nicht Unsummen an Geld verschlingen. Wenn man ein wenig genauer hinsieht, bekommt man gute Qualität zum kleinen Preis. Allerdings sollte man die Finger von billigem Polyester lassen, welches man bereits aus der Ferne erkennt. Auch darf der Stoff nicht zu dünn sein, sonst verformen sich die Kleidungsstücke. Und man sollte keine zu bunten Outfits wählen, da sie schnell billig aussehen können.

Man kann aus wenigen Basic-Kleidungsstücken viele Outfits zaubern, ohne dass man zu viele Klamotten kaufen muss. Kaufen Sie sich eine Jeans, eine Bluse, ein T-Shirt, ein enges Stretchkleid, einen Rock, eine Jacke und einen Blazer. Sie können die Outfits so kombinieren, dass Sie sowohl im Businesslook als auch im Freizeitlook glänzen. Sie müssen nur darauf achten, dass Sie eine zusammenpassende Farbfamilie wählen, dann können Sie die Kleidungsstücke gut miteinander kombinieren, ohne dass Sie aussehen wie ein bunter Vogel.

Übrigens können Sie das Stretchkleid zur Jeans und zum Rock als Oberteil anziehen. Die Bluse kann mit Rock und Jeans, das T-Shirt mit Jeans und Blazer, und auch mit dem Rock kombiniert werden. Schmuck in der selben Farbfamilie, in weiss, schwarz, gold oder silber rundet den Look ab, wobei man silber für kalte Farben wie blau und rosa wählt, und gold für warme Farben wie gelb, rot oder braun verwendet.

Wir greifen oft achtlos zu einzelnen Kleidungsstücken, die zwar als einzelnes Stück gut aussehen, aber kaum bis gar nicht kombinierbar sind. So tummeln sich in den Kleiderschränken lauter Einzelstücke, die man höchstens mit schwarz kombinieren kann, was langweilig wirkt. Schwarze Kleidung sollte zwar nicht fehlen, aber man kombiniert sie am besten nur mit farbiger Kleidung, die ebenfalls ein wenig schwarz beinhaltet, beispielsweise ein schwarz-gelb karierter Blazer und ein schwarzes Kleid, gelbe Halskette und gelbe Ohrringe. Ansonsten sollte man sich Outfits kaufen, die zusammenpassen, dann spart man Geld und lagert nicht haufenweise einzelne Kleidungsstücke im Schrank.

Am besten, Sie kaufen sich zu jeder Hose ein passendes Oberteil, zu jedem Rock eine passende Bluse, kaufen Ihre Schuhe auch in den passenden Farbfamilien und meiden die Fehlkäufe, die aus einer reinen Partylaune heraus entstehen. Wer sich ein pinkes Oberteil zulegt und dafür kein Unterteil besitzt, muss ständig zu schwarz greifen, um angezogen zu wirken. Manche Farben sind so dominant, die lassen sich kaum kombinieren, ohne dass der Look gesättigt wirkt.

Welches Outfit trägt man im Business?

Im Büro sollte man sich als Frau zwar stylisch kleiden, besonders wenn man in der Mode- oder Kosmetikbranche tätig ist, aber man darf sich nicht zu aufreizend und freizügig zeigen. Der Chef hat zwar unter Umständen seine Freude am reizenden Anblick, aber die Kollegen, besonders die Kolleginnen könnten in so einer halbnackten Modepuppe ein billiges Mobbingopfer finden. Besser ist es, man gewöhnt sich an einen bestimmten Dresscode und hält diesen auch ein.

Das Business-Outfit sieht am besten aus, wenn sich die Frau im Kostüm mit dazupassender Bluse kleidet, notfalls auch im Hosenanzug. Die Strumpfhose ist ein absolutes Muss, und geschlossene Schuhe sind Pflicht. Der Schmuck sollte zur Bluse, zu den Schuhen, zur Handtasche, oder notfalls auch zum Kostüm passen, da man bei gewagteren Farben schnell daneben greifen kann.

Der Mann hat es leichter im Büro, sein Business-Outfit besteht aus Hemd, Krawatte und Hosenanzug. Viele Männer tragen auch nur Hose, Sakko und Hemd oder Pullover, wobei der Rollkragenpullover stilistisch nicht zum Sakko passt. Der gestylte Mann besitzt Anzüge in mindestens fünf Farben, nämlich dunkelgrün, dunkelblau, schwarz, grau und braun, besitzt passende Armbanduhren, passende Krawatten zu Hemd und Anzug, macht sich schick fürs Büro und strebt den Chefsessel an.

Welches Outfit trägt man in der Freizeit?

In der Freizeit tragen die meisten Menschen Jeans und T-Shirt, da unterscheiden sich Frauen und Männer nicht grossartig voneinander. Dabei würde dem Mann ein Sakko mit Hemd und passendem Stecktuch gut stehen, dazu eine trendige Sonnenbrille, eine im Trend liegende Hose und schicke Schuhe. Die Krawatte ist in der Freizeit ein No-Go, aber Anwälte sind immer im Dienst. Viele Männer tragen Turnschuhe, kurze Hosen im Sommer und dazu ein geblümtes oder kariertes Hemd. Da weiss man nie, ob sie vom Joggen kommen, oder zum Sport wollen, denn das erkennt man höchstens am Bauchansatz. Kurze Hosen, unrasierte Männerbeine, Ringelsocken und Sandalen, das ist ein absoluter Notfall-Look für den Mann, der in den Augen schmerzt. Alles ist erlaubt, was uns nicht umbringt. Nur das pinke Sakko und die engen, dicht am Körper liegenden Hosen könnte man den Männern ersparen, obwohl sie von androgynen Models und femininen Männern heiss geliebt werden.

Die meisten Frauen tragen in ihrer Freizeit Jeans in allen Längen, in allen Formen und Variationen, mit und ohne Loch, mit und ohne Muster. Die Jeans kann sexy an einer Frau wirken, wenn sie wirklich passt und sich an den Körper anschmiegt. Boyfriendjeans sind hierfür eher ungeeignet, obwohl der Oversize-Look, der eine Frau figurtechnisch förmlich verschwinden lässt, gross im Kommen ist und viele Frauen hoffen, dass er bald wieder verschwindet. Eine Jeans muss die Hosentaschen am oberen Ende der Pobacken haben, nicht zu eng und nicht zu breit sein, sie darf keine Falten werfen, und sie sollte unten nicht am Boden schleifen, es sei denn, man zieht High Heels an.

Die Frau trägt in der Freizeit gerne T-Shirts, einfarbig, mehrfarbig, gemustert, mit und ohne frechen Spruch drauf. Diese T-Shirts wirken oft kindlich und verleihen den Frauen ein jugendliches Aussehen. So werden die Motiv-T-Shirts gerne von reiferen Frauen getragen, die jünger aussehen wollen, und von Teenagern, die ihren Müttern verbieten, so auszusehen, wie sie selber. Der Mutter-Tochter Look ist zwar zwischendurch ganz nett anzuschauen, aber spätestens wenn sich die Tochter im heiratsfähigen Alter befindet, wird die Männerwelt denken, eine Frau, die sich kleidet wie ihre Mutter, sieht irgendwann auch aus wie ihre Mutter. Der Teenager-Look für reifere Frauen ist daher mit Vorsicht zu geniessen.

Welches Outfit ist sexy?

Sexy OutfitSinnliche Mode zieht uns selbst und auch andere Menschen magisch an. Dabei müssen wir aber nicht ausgezogen oder gar billig aussehen. Edle Lederbekleidung wirkt elegant und teuer. Sanfte Seidenklamotten umhüllen uns zärtlich und geben uns das Gefühl, auf einer leichten Wolke zu schweben. Und Samtkleidung, Satin, Velour und Spitze sind ohnehin eine Augenweide für den verführerischen Blick.

Es kommt immer darauf an, welche Stellen am Körper man seinen Mitmenschen zeigen möchte. So wirkt ein langes, rotes Abendkleid mit einem tiefen Ausschnitt und einem freien Rücken elegant, aber ein kurzer Minirock, der einem breiten Gürtel gleichkommt, wirkt wie ein günstig erworbener Fetzen.

Ein Hauch an Transparenz schadet nicht, solange man so viel Stoff am Körper trägt, dass man nicht nackt und billig aussieht. Ein kurzes, ultra-eng geschnittenes Kleid mit tiefem Ausschnitt sieht so lange sexy aus, bis jemand sagt, es wäre billig. Transparenz braucht Volumen und Länge. So sieht man im zu knapp geschnittenen, durchsichtigen Outfit billig, und im weiten, bodenlangen, ziemlich transparenten Abendkleid edel aus.

Wenn Sie sich sinnlich anziehen möchten, überlegen Sie sich, wie viel Haut andere Menschen zu Gesicht bekommen sollen. Man spricht mit seinem Outfit auch gewisse Menschentypen an. So wirken edle Klamotten, die nicht so viel Haut zeigen eher auf Männer, die besser situiert sind und in der Gesellschaft höher gestellt sind. Zu kurze Outfits, die unsere wichtigen Körperstellen kaum bedecken, wirken eher auf Männer, die einfach nur einen kleinen Flirt bevorzugen, und die Ausnahmen bestätigen die Regel. Harald Schmidt meinte einmal, die Damen in zu kurzen und zu engen Outfits mit zu tiefen Ausschnitten haben durchaus ihre Berechtigung, aber er steht auf Frauen, die tiefe Einblicke ins kluge Hirn ermöglichen.

Wer es mag, der zieht seine Dessous nicht unten drunter, sondern oben drüber an. Ein Body mit Spitze kann sinnlich wirken, wenn man ihn zu Rock und Blazer trägt. Und ein BH mit viel Spitze kann zu einem Hosenanzug direkt edel wirken, solange man den Bauchnabel nicht sieht. Hier wirken die Farben rot, weiss, rosa und schwarz als elegante Hingucker.

Erotische Kleidung ist meist aus Kunstfasern gefertigt. Sie ist gut formbar, lässt sich leicht verarbeiten, und die Kunstfaser ist wandelbar. Ein transparentes Netzkleid wirkt weniger aufregend, wenn es aus einem Leinenstoff, Baumwolle, oder gar aus Schafswolle gefertigt ist. Es wirkt allerdings richtig sexy, wenn es aus einem hauchdünnen, aalglatten Stoff gemacht ist, der mit glitzernden Fäden bestückt wurde. Diesen Look bekommt man am leichtesten und günstigsten mit Polyester hin. Aus Erdöl gewonnene Kleidung kann aussehen wie Satin, Leinen, Baumwolle und Wolle zugleich, wie Samt und Seide, es bleibt jedoch Erdöl. Die Qualität bemerkt man erst auf den zweiten Blick, wenn man Polyester in der Hand hält und im Winter darin friert. Besonders Acrylamid ist kältedurchlässig, aber man kann damit alles schneidern.

Latex, Lack und Leder - Das gewagte Outfit

Latex zählt zu den Stoffen, die so eng am Körper liegen, dass man sie als direkte Zweithaut wahrnimmt. Man pellt sich wie eine Wurst hinein, aber dem Metzger gefällt dieser Anblick. Zuvor sollte der Körper eingeölt werden, damit das Latex besser über die Haut rutscht, sonst hat man womöglich Schmerzen beim Ankleiden. In Latexkleidung beginnt man im Sommer zu schwitzen, im Winter hält sie uns warm, aber allgemein gesehen erhitzt sich der Körper darin enorm. Sie dient als Hingucker, besonders auf Partys, am roten Teppich und bei besonderen Events. Ob sie strassentauglich ist, ist zu bezweifeln, denn man muss schon ein hoch dosiertes Selbstwertgefühl besitzen, um die zahlreichen, auf den Körper gerichteten Blicke ertragen zu können. Bitte, die Latexkleidung hat im aufrecht stehenden Zustand durchaus Vorteile, denn sie sitzt bequem, aber im Sitzen bleibt man oft am Sessel kleben, weil der Gummi stark haftet.

Leder, besonders in schwarz, weiss oder rot, kann anziehend bis erotisch wirken, wenn es eng am Körper liegt. Ein enges Lederkleid mit tiefem Dekollete, eine kurze Lederjacke mit Reissverschlüssen, ein Leder-Overall, tief ausgeschnitten, das kann den Männern den Kopf verdrehen, wenn es von einer attraktiven Frau getragen wird. So ein Look verlangt nach einem erhöhten Selbstbewusstsein, weil man wirklich alle Blicke auf sich zieht. Glattes Leder wirkt richtig sexy, Rauhleder wirkt feminin, und für den Veganer darf es Kunstleder sein, denn tote Tiere am Leib wirken heute eher unsexy. Übrigens wirken dünne Lederstiefel zu einer transparenten Strumpfhose, zum kurzen Rock oder zu engen Leder-Shorts, Hot-Pants und einer taillierten Lederjacke so richtig antörnend.

Ein besonders gewagter Auftritt entsteht durch Lack-Kleidung. Da können weder Latex, noch glattes Leder mithalten. Lack glänzt, schimmert und beeindruckt durch sein Design. So ein Outfit wirkt wie aufgemalt, wie eine Zweithaut. Beliebt sind Lackgürtel oder Lackkleider, wobei so ein Kleid am Körper klebt wie flüssiger Klebstoff, was einigen Frauen zu unangenehm ist. Gut wirkt beispielsweise eine schwarze Lackhose zusammen mit einer weissen, transparenten Bluse, was unter dem Schwarzlicht in der Disco zum Hingucker wird. Lack ist pflegeleicht, wenn man darauf achtet, dass man die Kleidung nicht zerkratzt. Man sollte solche Outfits nur reinigen lassen, nicht in der Waschmaschine versenken, sonst erntet man zerkratzte Fetzen.

Getoppt wird Latex, Leder und Lack nur noch von Satin, wenn man die edle Variante des Outfits bevorzugt. Satinkleidung steht für feminine Eleganz, für fliessende, gleitende Stoffe, für einen eleganten Look. Wer sich in Satin kleidet, verleiht seiner Figur einen weiblichen Touch, denn die Kleidung schimmert am Körper. Ein gut geschnittenes Satinkleid sieht wie ein Schmetterling aus, ein schlecht geschnittenes hingegen wie ein Nachthemd. Bei Satinkleidung muss man aufpassen, dass die Stoffe nicht zu dünn sind, sonst wird das Outfit mit elitärer Nachtwäsche verwechselt, dann sieht der Hosenanzug wie ein Pyjama und das Minikleid wie ein Negligee aus.

Welches Outfit ist bequem?

Ein bequemes Outfit ist weit, besitzt viel Elastan, ist aus weichen Stoffen gefertigt, und es sitzt so locker am Körper, dass man damit alles unternehmen kann, sogar Yoga, Sport, Hausarbeiten und Tanzen, und man kann drin schlafen, falls man einen Mittagsschlaf nötig hat.

Es ist der tragbare Pullover, die Jogginghose, das trendige T-Shirt, die bequemen Schuhe, welche auch zum Laufen geeignet sind, die Jacke für kalte Tage, und die Winterkleider aus Wolle und Baumwolle. Es existieren Leute, die sitzen abends im Pyjama, im Nachthemd und im Bademantel vor dem Fernseher und hyggen. Sie entspannen.

Der Trainingsanzug passt sich beispielsweise jeder Figur an, wächst mit dem Bauchumfang mit und ist so wie eine Leggings am Höhepunkt der Liebestöter angekommen, wenn der Mann in seiner Trainingshose am Esstisch sitzt. Die Jogginghose ist so populär, dass man sie sogar zu High Heels trägt. Bequem sind solche Sitzschuhe nicht, aber man kann gut darin liegen.

Ein bequemes Outfit muss nicht langweilig erscheinen, wenn man darin sachlich-kompakt bis verspielt wirken will. Für die Eleganz trägt man das bequeme Abendkleid, welches so viel Elastan enthält, dass man gut darin atmen kann. Und für den kleinkarierten Spiesser gibt es den Pollunder, der mit und ohne Hemd getragen werden kann. Wer zu den ganz legeren Typen gehört, zieht sich einen Cardigan an, der hüllt alles ein, was man wärmen will. Es gibt Leute, die ziehen ihre Schmusejacke sogar im Büro an, wenn sie sich im Home Office unbeobachtet fühlen.

Ein bequemer Hit sind die Ballerinas, welche das weibliche Bein nicht reizen, den Mann jedoch auch nicht reizen. Für viele Frauen sind Ballerinas die schönste Sache der Welt, während sie für Männer einen Albtraum darstellen. Sie passen hervorragend zur bequemen Hose, zum Pullover und zum weiten Top, verleihen uns eine feenartige Androgynität und lassen uns aufrecht gehen, ohne zu stolpern. Zu den Ballerinas trägt die selbstbewusste Frau einen gemütlichen Hausanzug, und wenn der Postbote klingelt, ist sie nicht zu Hause, weil sie sich nicht vor die Türe traut. Laut einer Studie tragen Frauen bis zu 10 Stunden am Tag den obligatorischen Hausanzug, ziehen sich immer um, wenn sie das Haus verlassen und schlüpfen sofort wieder in die Jogginghose, wenn sie den Hausflur betreten.

Welches Outfit ist sportlich?

Ein Sport Outfit muss locker am Körper sitzen, atmungsaktiv sein, Schweiss und Körperflüssigkeit gut aufsaugen, bei Wind und Wetter tragbar sein, und man darf darin nicht zu riechen beginnen, wenn man nach dem ausgedehnten Jogging nach Hause kommt.

Sportbekleidung soll möglichst aus Baumwolle oder Naturfasern bestehen, die viel Flüssigkeit aufsaugen. Das Outfit darf weder kratzen, noch kneifen oder auf der Haut reiben, sonst entstehen Hautblasen und Rötungen, Verletzungen, welche vernarben können.

Billige Sport Outfits sind meistens aus Polyester und Polyamid, aus Nylon, Plastik, Latex, etc, oder sie enthalten chemische Bestandteile. Sie sehen im Fitnessstudio auf den ersten Blick wie ein Blickfang aus, brillant, trendig, edel, jung und hipp, flippig und cool, aber fürs Training sind sie oft ungeeigneter als ein Jogginganzug im Sommer, denn man schwitzt in den Kunstfasern enorm. Die Sportmode ist zwar immer up to date, aber hier sollte man auf Qualität achten, ohne dass man sein Geld aus dem Fenster wirft und ein schlechtes Gewissen hat.

Ein qualitativ hochwertiges Sport Outfit ist wie eine bequeme Funktionsmode, gesund, luftdurchlässig, schweissaufsaugend, und es verformt sich nicht, wenn es nass wird oder mehrmals gewaschen wird.

Wenn Sie eine Frau sind, kaufen Sie sich einen anständigen Sport BH, denn in den edlen Dessous brauchen Sie keine hohen Luftsprünge zu machen, da wippen Ihre Brüste höhengerecht mit Ihnen im Takt. Wichtig sind auch die passenden Laufschuhe, vorzugsweise Markenschuhe, am besten mit einer luftfedernden Wirkung, damit das Laufen Spass macht und die Knie nicht darunter leiden.

Der Athleisure Trend - Sportlich bis elegant

Unter dem Athleisure Trend versteht man sportliche Mode und Funktionskleidung, die zu Streat-Wear umfunktioniert wird. So trägt man beispielsweise eine Jogginghose zu einem schicken Blazer, oder einen Rock zu einer Outdoor Jacke. Man trägt in seiner Freizeit, beim Shopping, im Cafe, beim lockeren Date Hosen, Pullover, Jacken und Röcke mit vielen Reissverschlüssen und Klettverschlüssen. Man trägt Sneakers zu Röcken, und man trägt High Heels zu Jogginghosen und Pullover. Jeans werden mit Funktionsjacken kombiniert, und Röcke werden mit Regen- und Windjacken vermischt. Man trägt einen Sport-BH unter einer schicken Bluse, und man trägt sein Fitness-Outfit zu eleganten Schuhen. Bänder, viele Taschen und Hosentaschen, funktionable Träger und Gürtelschlaufen, all dies sieht cool aus und liegt für den normalen Strassenlook im Trend. Wir kleiden uns bequem, sehen damit aber trotzdem edel gestylt aus.

Der Military Style - er kaschiert und macht stark

Der Military Style ist ein Look in Tarnfarben, welcher alle Grüntöne, Grautöne, Brauntöne, Schlammfarben, Blautöne, Mint und Olive gekonnt ineinander und miteinander verbindet, sodass man aussieht wie ein bewegter Wald. In diesen Tönen gibt es Hosen, Jacken, Anzüge, Hemden, T-Shirts, Blusen und Kostüme für Frauen, netter Blazer, kurzer Rock, weit geschnitten, und damit es für den Feldwebel nicht langweilig wird, gibt es den Blazer mit verschiedenen Anstecknadeln und Abzeichen drauf. Darin wirkt man wie ein Wolf im Schafspelz.

Es ist eine Art Tarnkleidung. Weite dunkelgrüne Hosen, in welche eigentlich zwei Frauen hineinpassen, dazu grüne Hemdblusen, welche sogar das Knie bedecken, olivvarbene Kleider, die auch als breite Kartoffelsäcke oder Schlafsäcke durchgehen könnten, waldgrüne Hosen und Hemden mit grossen seitlichen Taschen, all dies braucht die emanzipierte Frau von heute, wenn sie ihren Mann stehen muss. Nur die kleine, zierlich gebaute Frau könnte sich in so einem Outfit etwas verloren fühlen, weil sie drin verschwindet. Eine Allzweckhose mit Hüfttaschen, Knietaschen und einem Gummizug an den Knöcheln sieht an einem Mann unter Umständen attraktiver aus. Die selbstbewusste Feministin liebt diesen Style jedoch heiss und innig.

Fakt ist, eine Diät benötigt man in diesem Outfit nicht, denn die Fettröllchen verschwinden in Hose und Hemd, wenn dieser Oversize-Look die Persönlichkeit einhüllt. Klassisch elegant sieht man darin zwar nicht aus, aber der Style symbolisiert Männlichkeit, Stärke, Stabilität, Kampfgeist, Sicherheit, Selbstwertgefühl und ein rebellisches Dasein. Man strahlt Grösse, Authorität und Führungskraft aus, und viele Leute, die diesen Look bevorzugen, streben ein gewisses Gruppenzugehörigkeitsgefühl an. Der Weltfrieden ist zwar nicht in Gefahr, aber so ein Look kann uns schon nachdenklich machen, denn Baum und Mensch sind fast nicht mehr voneinander zu unterscheiden. Natürlich gibt es diesen Look auch für Männer, aber der androgyne Mann, der seine feminine Seite betonen möchte, geht im Military Outfit unter.

Der schwarz weiss Look

Der schwarz weiss Look symbolisiert Eleganz und Stil. Er steht für Klassik, edles Design, treue Tragbarkeit zu jedem Anlass, zu jeder Tages- und Nachtzeit, und man sieht immer gut gekleidet darin aus. Wichtig ist, dass man diesen Look nicht versehentlich mit anderen Farben kombiniert, sonst ist die Eleganz weg.

Schwarz und weiss sind zwei Kontrastfarben, die ins Auge stechen. Ein schwarzes Kostüm mit weissem Schmuck, weisser Tasche, weissem Halstuch, weissen Handschuhen und weissen Schuhen oder Stiefeln kombiniert, ist ein Hingucker und sieht nicht nach Beerdigung aus. Ein Zebrakleid, ein schwarz weisser Mustermix mit Punkten, Linien und Streifen, ein weisses Kleid mit schwarzen Accessoires, oder ein weisser Hosenanzug mit schwarzem Reverse am Blazer, so etwas sieht richtig gut aus. Coco Chanel hat beispielsweise das kleine schwarze Abendkleid gesellschaftstauglich gemacht, als nach dem Krieg die Frauen trist und traurig daherkamen.

Der Layering Look - mehrere Lagen übereinander

Kennen Sie schon den trendigen Lagen-Look? Layering nennt man ihn, und man kleidet sich Schicht für Schicht, sodass die unteren Schichten gut sichtbar sind. Man zieht beispielsweise ein Kleid mit tiefem Ausschnitt an. Darunter trägt man ein Top, welches das Dekollete ein wenig verdeckt, damit man eine Lage erkennt. Darüber zieht man sich einen Mantel an, welcher das Kleid gut zeigt. Lage für Lage kleidet man sich im Schichtmodell. Bitte, im Winter ist so ein ISO-OSI, so ein Sieben-Schichtenmodell vorteilhaft, denn man friert darin nicht so schnell.

Man kann für den Lagen-Look auch Stoffe wählen, die verschieden sind, beispielsweise einen Pullover mit Seide und Leder, denn darin erkennt man auch gewisse Schichten. Oder man trägt Strickmuster mit glattem Muster, eine Leggings mit kurzem Rock drüber, eine Bluse mit kurzem T-Shirt drüber. Das Schichtenmodell kann gerne auch aus asymmetrischen Schnitten bestehen, denn hier sieht man die Lagen sehr gut. Dem Layering-Look sind keine Grenzen gesetzt, die Skala des guten und schlechten Geschmacks ist nach oben hin offen. Dieser Style ist etwas für Kreative, für Hippies, für den Hipster, für alternative Leute, die sich von der Masse abheben wollen.


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Elisabeth Putz

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