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Spiritualität - Was ist spirituell?

SpiritualitätWie lebt man spirituell? Was ist Spiritualität? Wir müssen achtsam und nachhaltig leben, unser Herz, die Seele, das Innenleben entdecken, Energien und Schwingungen wahrnehmen, uns mit der Welt versöhnen und Ärger durch Liebe ersetzen, dann leben wir spirituell. Ein spiritueller Mensch lebt im jeweiligen Moment, denkt und handelt für den Moment, hat keine Angst vor der Zukunft und vertraut auf sich und seinen Gott. Spiritualität ist die innere Energie, die mentale Ausgeglichenheit, das Glück der Seele, der Frieden, den wir im Herzen tragen. Durch mentale Techniken, durch das Umprogrammieren unseres Unterbewusstseins, und durch den Glauben an das Leben, im Diesseits und im Jenseits, gelangen wir zur Spiritualität.

Spirituell lebt man, wenn man bewusst mit sich selbst und dem Leben umgeht, die Sorgen in eine Jammerbox steckt und sich weniger ärgert, obwohl es Momente gibt, in denen der Ärger raus muss. Spiritualität verschwindet jedoch, wenn wir nach Wegen suchen, den Fortschritt anzutreiben, beispielsweise mit der angestrengten, fast schon fanatischen Suche nach ausserirdischem Leben. . Ein Gegentrend zum Space-Kult ist das spirituelle Leben in voller Achtsamkeit, bewusst im Hier und Jetzt zu leben. Wir celebrieren den Alltag und suchen stets Dinge, die uns emotional fesseln, damit wir den Alltag nicht spüren. Nur wenige Menschen erreichen die ungeteilte, vollendete Zufriedenheit, aber wir alle arbeiten dran, selbst wenn uns der Gedanke, dass das Leben auf dem Mars weniger als 1 Sekunde andauert, irgendwie frustriert. Wo sollen wir bloss hin, wenn die Erde unbequem wird? Fakt ist, der Glaube ist wichtig, selbst wenn man sich für den Glauben an die reine Wissenschaft entscheidet. Zumindest sollte man noch ans Leben glauben, denn darin befinden wir uns ja täglich. Spirituelle Menschen strahlen etwas Ruhiges, Gelassenes aus, sind zufrieden und lassen ihr Glück nicht von äusseren Umständen abhängig werden. Wer gelassen durch eine Krise geht, verliert seine innere Kraft nicht, egal wie lange die Krise andauert. Spirituelle Menschen gehen aber auch oft den negativen Dingen im Leben aus dem Weg, damit sie emotional nicht mit ihnen in Verbindung kommen.

Was bedeutet Spiritualität?

Spiritualität ist die Betrachtung der eigenen Persönlichkeit, das innere Wesen eines Menschen, die geistige Tätigkeit, mit der man wächst. Es ist das Selbstbewusstsein, dass man sich dessen bewusst ist, wer man tatsächlich ist. Das Ego hat Pause, die Seele lebt.

Unter Spiritualität versteht man allgemein die Geistigkeit, auch die religiöse Geistlichkeit, den Verzicht auf das irdisch Materielle, das Hingeben, die Hingabe an das überirdisch Geistige, das Vergeistigte. Spiritualität kommt aus dem Latainischen und bedeutet der Geist, der Spirit. Wir bringen es mit dem Jenseits in Verbindung und sehen es als heilig an.

Die antiken Völker und teilweise noch heute die Naturvölker leben Spiritualität im Alltag als ein ganz natürliches Lebensgefühl aus. Sie integrieren Religiösität ins Alltagsgeschehen und sehen die Natur als Geschenk an, welches man nicht zerstören darf. Wir tendieren leider dazu, unsere Natur für den Materialismus zu opfern, damit wir reicher werden und bequemer leben. Dies reduziert unser Leben jedoch zunehmend auf die pure Technik, auch wenn wir glauben, dass die spirituellen Menschen eingeschränkt leben, weil sie auf überflüssigen materiellen Besitz verzichten. Wir können nur wachsen, wenn wir unseren inneren Reichtum aufbauen und unsere Seele langsam wachsen lassen. Schnelle Autos, laute Musik, tausend und mehr Eindrücke gleichzeitig, und ein Leben auf der Überholspur sind zu viel für die Seele und lassen unseren spirituellen Geist schrumpfen.

Wie gelangt man zur Spiritualität? Zuerst sollte man im Einklang mit sich selbst sein, das Leben bewusst wahrnehmen und nicht mehrere Dinge gleichzeitig erledigen. Spirituelle Menschen geniessen jeden einzelnen Augenblick, erleben ihn achtsam mit allen Sinnen und sind gedanklich nicht andauernd im seitlichen Fliederbusch verschwunden.

Die innere Balance sorgt für mehr Spiritualität. Wer nicht im Lot ist, wirkt gestresst, kann mit Problemen nicht gut umgehen und vertraut dem Leben nicht. Spirituelle Menschen haben ein Urvertrauen ins Leben, denn es kann nur all das passieren, was man auch bewältigen kann. So sollte man ohne Angst, gelassen durch eine Krise gehen, immer mit dem Gedanken, dass man dadurch wachsen darf und jede Krise eine Chance ist, sich weiterzuentwickeln. Wer an Krisen zerbricht, glaubt eher nicht an die Zukunft. Wer in Krisen stabil bleibt, weiss, dass er morgen aufwacht und den neuen Tag beginnen darf, um Neues zu lernen.

Viele Menschen glauben an sich selber, wissen um ihre innere Kraft und nutzen diese positiv. Sie helfen ohne egoistische Hintergründe, freuen sich mit anderen Menschen mit und übersehen auch ihr eigenes Glück nicht. Viele Unzufriedenheiten beruhen darauf, dass man nicht genug an sich selbst glaubt, und so übersieht man Chancen im Leben, weil man andauernd jammert. Spiritualität hingegen ist Freude am puren Dasein.

Die Spiritualität in der Religion

Spiritualität prägt die Religion, sie ist in gewisser Weise eine Religion, jedoch unabhängig vom jeweiligen Religionsbekenntnis, denn der tiefe Glaube an Gott, der nicht unbedingt an eine bestimmte Religion gebunden ist, macht uns stark. Wer glaubt, der kann stolz auf sein Leben sein, denn er verzweifelt nicht, er steht immer wieder auf und weiss, er ist nicht alleine. Wer an ein Leben, an ein Dasein nach dem Tod glaubt, darf sich glücklich schätzen, denn er fürchtet den Tod und das Altern nicht, da er weiss, es geht weiter. Spirituelle Menschen verändern an sich nichts künstlich, sondern nutzen lediglich die natürlichen Ressourcen, um sich körperlich fit zu halten. Sie haben keine Angst vorm natürlichen Altern, denn sie wissen, es ist ein Prozess, der dazu dient, reifer zu werden. Nahtoderlebnisse zeigen immer wieder, dass man einem Licht begegnet, durch einen Lichttunnel wandert und vollkommen zufrieden dabei ist. Dieser Gedanke nimmt uns in gewisser Weise die Angst vor dem Tod.

Sind Sekten und Glaubensgemeinschaften spirituell?

Viele kleine Glaubensgemeinschaften sind spirituell und bieten ihren Mitgliedern ein gutes Umfeld, in welchem sie sich wohlfühlen. Einige Sekten sind jedoch fanatisch und können gefährlich werden. Wer nicht an sich selbst glaubt, verfällt leicht einer Sekte, denn das Charisma eines selbsternannten Gurus strahlt stärker als jedes Atomkraftwerk. Sekten wirken oft einengend. Dies bemerkt man jedoch erst, wenn man aus einer Glaubensgemeinschaft wieder austreten will. Oft hat man dann keine Freunde mehr, keine Familie, steht alleine da und wird verfolgt. Besser ist es, man glaubt an sich selbst, tritt in keine fanatische Glaubensgemeinschaft ein, die fanatische Regeln und die totale gehorsame Abgeschiedenheit predigt, denn das Leben bietet so viel mehr als nur den reinen Gehorsam, den man einen einzigen Menschen schenkt. Spätestens wenn man nutzlos für die Sekte geworden ist, erlebt man oft ein bitteres Erwachen. Hier sollte man sich dann nicht scheuen, professionelle Hilfe zu holen und sich anderen Leuten anzuvertrauen.

Die Spiritualität in der Natur

Spiritualität ist das rege Leben in der Stille, in der Natur, denn dort wo kein Lärm von künstlich erzeugten Dingen auf unsere Ohren hernieder fällt, kann man den Geist besser wahrnehmen. Spirituelle Menschen umgeben sich nicht mit tausend Medien gleichzeitig. Der Rückzug in die eigene Stille, das meditative Gebet, die innere Vorstellungskraft in aller Farbenpracht geniessen, positive Energie im Grünen tanken, ein Spaziergang durch den Wald, die Natur riechen, sehen und hören, all dies gehört zur Spiritualität dazu, denn man sollte das Leben jede Sekunde geniessen.

Ethik und Moral im Spirituellen

Heiliger PetrusSpirituell lebt man vor allem, wenn man Ethik und Moral für sich selbst an erste Stelle platziert und auch danach handelt. Die staatlichen Gesetze sind oft ausreichend, aber Gesetzeslücken sorgen dafür, dass gute Anwälte im Zweifel für den Angeklagten das Beste herausholen, sodass einige Menschen mit Rang und Namen, mit Prestige und Einfluss, sich alles erlauben dürfen. Hier wird die Rechtsprechung auf eine harte Probe gestellt, denn einige Menschen verfallen in so einem Fall in die Gefahr, dem staatlichen Rechtssystem nicht mehr zu vertrauen. Wir sollten beginnen, nicht mehr vermehrt danach zu urteilen, wie reich und einflussreich ein Mensch ist, sondern was er tatsächlich getan hat. Man sollte Menschen nicht nach ihrem Aussehen und ihren Worten beurteilen, sondern nach ihren Taten.

Der Glaube im Spirituellen

Der Glaube prägt die Spiritualität. Alle Menschen können miteinander leben, unabhängig von Religion, wenn sie an ein positives Leben, an die Gemeinschaft, an ein Miteinander im Frieden glauben. Der Mensch ist automatisch spirituell, wenn er an sich selbst glaubt, denn in uns selber wohnt die stärkste Kraft.

Glaube bedeutet nicht die Abhängigkeit einer einzigen Religion, denn sogar die Christen bestehen aus Katholiken und Protestanten, leben aber trotzdem friedlich zusammen. Der evangelische Pfarrer heiratet, der katholische Priester bleibt ledig und sehnt sich vereinzelt nach der Abschaffung der Ehelosigkeit. Wer sich von anderen Menschen beeinflussen lässt, ohne selber nachzudenken, läuft Gefahr, in eine falsche Richtung zu laufen. Dies sehen wir, wenn wir andere Leute ausgrenzen, uns vor ausländischen Menschen schützen wollen und somit dem anderen Menschen signalisieren, dass er weniger wert ist. Spirituell lebt man, wenn man jeden Menschen als gleichwertig betrachtet, denn wir stammen aus der selben Erde, und wir kehren in genau diese Erde wieder zurück. Wenn Menschen verschiedener Nationen zusammenfinden, heiraten, Kinder bekommen und miteinander glücklich sind, gäbe es keine Kriege.

Spiritualität fördert die innere Kraft

Ein spirituelles Leben sorgt für Kraft, für unsere innere Energie. Gehen Sie ruhig einmal in die Natur hinaus, wenn Ihr Herz schwer ist und es vor lauter Schwere fast in die Hose rutscht. Ziehen Sie Ihre schweren Schuhe aus und legen Sie sich mit einer Decke ins Gras. Beobachten Sie die Blumen, atmen Sie ihren Duft ein und sehen Sie sich die Farbpracht an. Der Stiel der Blumen steht symbolisch für den Lebenskörper, der den Lebenssaft aus der Erde zieht, ihn durch die Wurzeln bis in die Blütenblätter zieht. Der Mensch gedeiht aus der selben Natur heraus, zieht seine Lebensenergie aus der natürlichen Umgebung und gedeiht durch sie. Nur wer neben einem laufenden Automotor liegt, atmet den Schmutz seiner Umgebung ein und wird krank. Wir können unsere Umwelt riechen, schmecken, hören und fühlen, sehen und innerlich wahrnehmen. Wir sollten uns für die frische Erdbeere entscheiden und den chemischen Erdbeercocktail meiden.

Spiritualität bedeutet Fülle

Man lebt automatisch spirituell, wenn man die Fülle des Alltags zu schätzen weiss. Ein Pfarrer erzählte, dass man nur zu leben braucht, denn der Vogel wird auch ernährt, ohne dass er etwas dafür tun muss. Der Vogel muss sich sein Futter suchen, und aufpassen, dass er nicht selbst zum Vogelfutter für einen Artgenossen oder ein anderes Tier wird. Der Mensch muss sich sein Leben erwirtschaften. Er kann sich jedoch entscheiden, die täglichen Chancen wahrzunehmen, seine Gedanken auf die Fülle zu richten und aus jeder Pleite etwas Positives zu ziehen, und wenn es nur die reine Erfahrung ist, die er sammelt. Der Vogel sieht die Fülle des Bodens und pickt sie glücklich auf. Der Mensch sieht oft nur den Mangel in sich selbst und handelt nicht.

Wie lebt man spirituell?

Spirituell lebt man, wenn man im Einklang mit sich selbst und der Natur lebt, seine Seele schützt, positive Energien wahrnimmt und negativen Schwingungen so gut es geht aus dem Weg geht. Spirituelle Menschen wirken ausgeglichen, weil sie nicht mehr danach streben, erfolgreich sein zu müssen. Sie häufen sich keine 1000 materiellen Dinge an, um über die Runden zu kommen und dadurch ein gutes Lebensgefühl zu bekommen. Sie sind glücklich, weil sie leben, und sie sind zufrieden mit dem, was sie erleben.

Man kann spirituell leben, wenn man beispielsweise die Kirche als einen beruhigenden Zufluchtsort gefunden hat, der Ruhe, Bescheidenheit und besänftigende Energien liefert. Das Gebet in der Stille kann helfen, zur inneren Ruhe zu gelangen, einen Ausgleich im Leben zu schaffen und achtsam zu leben.

Man kann auch spirituell in einer intakten Partnerschaft leben, wenn man seine Beziehung auf eine höhere Ebene hebt und seinen Partner bewundert. Das alleinige Lebensziel, gemeinsam seinen materiellen Lifestyle auszuleben, gemeinsam materielle Dinge anzuhäufen und gemeinsam die irdischen Freuden zu erleben, kann einsam machen, weil jeder einzelne Partner hinter dem Erfolg herrennt. Da sitzt man eines Tages in seiner Villa am Ledersofa, schaut in seinen Flachbildfernseher hinein und entdeckt, wie flach das eigene Leben geworden ist. Besser wäre es, man geniesst mit seinem Partner die Natur, geht mit ihm wandern und liebt ihn als Mensch und nicht nur als Erfolgsfaktor.

Natürlich bedeutet das spirituelle Leben nicht, dass man auf alles verzichtet, denn auch die irdischen Freuden sind uns mitgegeben worden, als wir zur Welt kamen. Wir sollten lediglich darauf achten, dass wir bewusst leben, uns nicht mit zu viel öffentlicher Sexualität verderben lassen, unsere Intimität mit einem Menschen ausleben, den wir auch seelisch lieben, anstatt uns irgendeinem Partner hinzugeben, den wir nicht richtig kennen. Manche Affären im Leben entstehen daraus, dass sich die Gelegenheit bietet, und schon verschmelzen zwei Körper miteinander, deren Seelen sich vielleicht nicht ausstehen können.

Wenn wir tatsächlich nach dem Tod in irgendeiner Form weiterleben, zumindest mit unserer Seele alleine, was wissenschaftlich nicht bewiesen ist, dann wäre es doch eher von Vorteil, wir hätten gut gelebt und unsere Seele geschützt. Wer nur die reine Sexualität auslebt, kommt womöglich in einer Art Jenseits an und sorgt dafür, dass die Seelen im Jenseits erröten, wenn man seinen irdischen Müll ungefiltert ins Jenseits mitnimmt.

Spirituell leben ohne Vorurteile

Vorurteile sind vorschnelle Urteile, die man nicht pflegen sollte, da man vieles damit kaputt machen kann. Einst sagte eine Frau zu mir, man sollte Ausländer meiden. Und dann brachte mir ein Grieche meinen Lieblingskaffee, und ein Türke brachte mir mein vergessenes Handy hinterher. Wer keine Vorurteile hat, lebt glücklicher, friedlicher und angstloser. Nur wenn wir uns Ängste einreden lassen, sind wir arm, denn Angst macht unslahm und arm. Übrigens leben bei uns ausländische und inländische Bürger friedlich zusammen, selbst wenn man immer wieder versucht, dieses Lebensmodell zu zerstören. Am Ende hat nur die vorurteilslose Gemeinschaft eine Überlebenschance, denn alles andere macht uns geistig und körperlich kaputt, wenn wir Kriege führen und darüber nachdenken, wie wir uns absichern können.

Spirituell leben ohne Angst

Ein spiritueller Mensch hat keine Angst, selbst wenn er mit einem körperlichen Handicap versehen ist und gewisse Einschränkungen in Kauf nehmen muss. Man sollte im Leben nicht den Mangel, sondern die Fülle der täglichen Chancen sehen. Man sollte keine Einschränkungen wahrnehmen, sondern Wege suchen, die glücklich machen. Als ich blind wurde, hatte ich anfangs Angst, meine aufgebaute Existenz zu verlieren. Die Angst lähmte mich nicht unbedingt, denn ich suchte Wege, um mein Leben neu zu ordnen. Anfangs ging dies schnell, nur als ich an gewisse Grenzen stiess, hätte ich pausenlos fluchen können. Nach mehr als 10 Jahren hatte ich noch immer nicht mein gesamtes Leben im Griff, aber ich erkannte, dass das Leben ein fortlaufender Prozess ist.

Man kann aus Veränderungen lernen, sie wahrnehmen und sie nutzen. Man kann aber auch an ihnen verzweifeln, wenn man Angst vorm Leben hat. Eine Frau meinte zu mir, dass sie ihr Leben in Gottes Hand legt. Ich beobachtete an ihr, dass sie eher passiv lebt, sich wenig zutraut und der Meinung ist, dass der Mensch klein und bescheiden leben sollte. Für mich persönlich wäre diese Lebenseinstellung fatal, denn ich lebe aktiv, traue mir viel zu und gönne mir auch den einen und anderen Fehler. Nichts ist perfekt.

Das geistige spirituelle Leben

Heiliges SakramentSie können die geistigen Kräfte in sich entdecken, diese bündeln und nach aussen hin zeigen. Es werden sich in Ihrem Leben folglich Dinge ereignen, mit welchen Sie niemals gerechnet haben, Es sind geistige Dinge. Die materiellen Dinge wie beispielsweise das Geld, werden ohnehin schnell verbrannt, wenn man wie ein Wilder mit seinem Auto drüberrollt, weil man auf der Überholspur des Lebens unterwegs ist. Wer dem Geld nachjagt, wird abends müde umfallen, weil er immer zu wenig davon hat. Wer sich glücklich fühlt, wird abends noch Energie für eine kleine Meditation haben, weil er tagsüber Energie getankt hat.

Spiritualität begegnet uns in Kirchen, im Kloster, in der Abgeschiedenheit des Lebens. Eine Klostergemeinschaft liess sich einst fotografieren und bestellte 20 000 Fotos für eventuelle Pilger, die das Klosterleben mit nach Hause nehmen wollten und hierfür ein Foto kauften. Der Fotograf meinte, dies wären zu viele Fotos, die kann man im Leben nicht verkaufen. Die Klosterschwester sagte, dann sind die Fotos eben für die Ewigkeit bestimmt. Wer spirituell lebt, denkt nicht immer wirtschaftlich, er lebt aus einem Glücksgefühl heraus.

Beten

Wie betet man richtig? Das Gebet ist eine Art Meditation. Es heilt seelische Wunden, hilft uns durch schwierige Situationen hindurch und bändigt unsere Ängste. Unabhängig von Religion ist der eigene Glaube wichtig und hilft uns in schwierigen Lebenslagen. Das Gebet ist für manche Menschen überlebenswichtig. Man sollte nicht ziellos beten oder auswendig gelernte Sätze heruntersprechen, sondern für sich und andere beten, ein sogenanntes positives Affirmationserlebnis beim Beten geniessen.

Christen

Wie leben tief gläubige Christen? Die fundamentalen Christen, die Amishen leben, als gäbe es kein technisch-digitales Zeitalter, die Zeit bleibt quasi stehen. Man verzichtet auf materiellen Reichtum, arbeitet und betet. Katholiken und Protestanten leben im Grunde zeitgemäss, nur die katholische Kirche pflegt das Brauchtum, dass Priester, Bischöfe und der Papst nicht heiraten dürfen, im absoluten Zölibat leben. Die Nächstenliebe ist wichtig, der Friede ist heilig, und man glaubt an den einen Gott, an die Auferstehung und ans ewige Leben nach dem Tod. Man glaubt jedoch nicht an eine Reinkarnation auf dieser Erde.

Glauben

Wer glaubt, der geht leichter durchs Leben. Wer an nichts glaubt, könnte Ängste entwickeln. Der Glaube ist eine Herzensangelegenheit und bedeutet für viele Menschen eine Art Halt im Leben. In der tiefsten Not beginnen manche Menschen, wieder an Gott zu glauben und neue Kraft zu schöpfen. Der Glaube an sich selbst ist jedoch das Wichtigste, denn so wissen wir, wie wertvoll wir sind. Glauben bedeutet Vertrauen, Frieden, Glück und Zufriedenheit.

Karma

Das Karma ist im Buddhismus eine Art Energie, die man im Laufe eines Lebens sammelt. Gutes Karma sammelt man durch gute Taten, in Liebe und mit positiven Gedanken. Schlechtes Karma sammelt man durch egoistische Handlungen, welche anderen Menschen schaden, durch negative Gedanken, durch Bösartigkeiten, und dadurch, dass wir andere Menschen seelisch und körperlich verletzen. In einem der nächsten Leben gleicht man das Karma wieder aus, indem man einen schweren Lebensweg geht, in welchem man entweder gutes Karma sammelt oder verzweifelt. Wir sollten schwächeren Menschen helfen, und nicht wie im Buddhismus denken, die haben ihr karmabedingtes Leben verdient. Oft treffen wir auf schwierige Beziehungen, hinter denen karmische Verbindungen stecken, die wir auflösen dürfen. Da das Karma wissenschaftlich gesehen keine oder nur kaum Bedeutung findet, sollten wir uns nicht ausschliesslich von karmischen Einflüssen leiten lassen, sondern eigenständig denken und nicht jeden kleinsten Windhauch als karmische Energie ansehen.

Tod

Der Tod ist ein Seinszustand, der rein wissenschaftlich gesehen ein Dauerzustand ist, da das irdische Leben vorbei scheint und unser Körper zerfällt. Gibt es ein Leben nach dem Tod? Das Jenseits, eine Adressänderung, eine Zwischenwelt, existent oder nicht existent, die Ewigkeit, ein anderer Lebensraum, oder ist mit dem Tod einfach alles vorbei? Aus Erfahrungsberichten geht hervor, dass es die Lichtquelle gibt, welche unserer Seele nach dem Tod neues Leben einhaucht. Trotzdem empfinden wir das Sterben als ein gewisses Ende, und viele Menschen fürchten sich davor.

Weihen

Die Weihe ist ein heiliges Ritual, welches Segen und Frieden bringt. Man räuchert beispielsweise zu Weihnachten, in den Rauhnächten und zu Ostern Haus und Hof, damit kein Unheil droht. Bei der Taufe wird man bereits geweiht und bekennt sich somit zu Gott, auch wenn dies ein Baby nicht selbst bestimmen kann, sondern die Eltern, die das Kind dann im christlichen Glauben erziehen. Weihrauch und Weihwasser haben somit eine positive Wirkung auf unser Bewusstsein, spenden Trost und Hoffnung, verdrängen die Ängste und Sorgen, und sie tun uns gut.

Wunder

Ein Wunder ist wissenschaftlich gesehen eine Art Zufall, denn es leiten sich keine mathematisch berechenbaren Ergebnisse daraus ab. Oft handelt es sich um Erscheinungen, Spontanheilungen und Eingebungen, welche im realen Leben eintreten. Man kann jedoch nicht wissen, ob diese Tatsachen nicht auch ohne einen gewissen Glauben als zufällige Ereignisse eingetreten wären, oder ob sie auf reinem rituellen Glauben beruhen. Wer an Wunder glaubt, schöpft Kraft daraus. Wir tendieren dazu, nicht mehr daran zu glauben, weil wir uns vorwiegend wissenschaftlich orientieren. Wer jedoch schon einmal durch einen Wunderheiler gesund geworden ist, der glaubt daran. Nur sollten wir uns nicht in hoffnungslosen Situationen in Illusionen vergraben und nichtstuend, quasi handlungsgelähmt an ein Wunder von aussen warten. Krankheiten sollte man schulmedizinisch und nicht alleine auf Wunder basierend behandeln, denn so manche Gebetsheilung hat schon zum Tod geführt. Auf der anderen Seite haben Gebete auch Menschenleben gerettet.


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