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Was ist eine Begleitagentur?

Eine Begleitagentur oder auch Escort-Agentur genannt, ist ein Anbieter, der Männer und Frauen für einsame Stunden vermittelt. Die Kunden bleiben diskret, die Herren und Damen, welche die Dienste anbieten, bleiben ebenfalls diskret, und beide Seiten verbringen im Idealfall schöne Stunden miteinander.

Ein Escort-Service ist grob gesehen nichts anderes als gehobene Prostitution, da die Escorts ihre Geselligkeit und eventuellen Liebesdienste gegen ein vorab vereinbahrtes Honorar anbieten, wenn sie vermittelt werden. Die Begleitagentur dient sozusagen als Vermittler, quasi als Kuppler.

Der Escort bietet entweder unterhaltsame Dienstleistungen an, oder er wagt sich in erotische Dienste hinein, wobei das Zweite eher Callgirls und Callboys vorbehalten ist.

Besonders für Geschäftsleute, die in einer fremden Stadt nach getaner Arbeit ihre Freizeit verbringen wollen oder müssen, ist so ein Service Gold wert. Niemand erkundet gerne alleine eine Stadt, und niemand liegt gerne abends hellwach im Bett des Hotelzimmers und starrt den Fernseher an, nur damit er unterhalten wird und der Raum nicht in der Stille versinkt. Hier mietet man sich ann eine nette Dame oder einen unterhaltsamen Herrn , mit der, mit dem man dann seinen Abend verbringt.

Im Grunde ist so eine Begleitagentur nichts Schlimmes. Das Anrüchige beginnt erst, wenn die Dienste die Bettkante des Hotelzimmers überschreiten. Viele Kunden sind glücklich verheiratet und gönnen sich das elitäre Abenteuer, wenn der Partner zu Hause auf sie wartet und die Pizza samt Karton in sich hineinschlingt. Begleitungen ohne Sex sind eine Bereicherung, wenn jedoch die erotische Dienstleistung mitgebucht wird, bekommt so eine Begleitung einen unangenehmen Nachgeschmack. Das Geschäft mit der Erotik ist eben keine leichte Sache, obwohl man leicht zu einem leichten Mädchen wird, wenn man solche erweiterten Dienste anbietet.

Allgemein gesehen ist ein Escort-Service jedoch nichts anderes als käufliche Liebe, Zuneigung, gepaart mit emotionaler und geselliger Unterhaltung. Man bucht jemanden für seine Freizeitaktivitäten, für sein seelisches Wohl, für die Aussenpräsenz, für die reine Optik, oder für ein bisschen Liebe, und man bezahlt dafür. Es ist eine simple Dienstleistung, auch wenn dies niemand zugeben will.

Die meisten Begleitdamen und Escortherren sehen sich als Seelentröster und Psychotherapeuten, als Lebensberater und Herzensdiener an. Und die meisten Kunden sehen die Begleitung für den Abend, das Wochenende als abwechslungsreiche Freizeitgestaltung an, die ihr Leben versüsst. Viele verlieben sich in eine Dame, einen Herrn und vergessen, dass es sich nur um eine gekaufte Dienstleistung handelt.

Was bietet eine Begleitagentur für die Kunden?

Die Begleitagentur baut ein persönliches Kundenverhältnis auf, welches auf Vertrauen, einem hohen Niveau und einem gepflegten Umgang basiert. Der Kunde äussert seine Wünsche, seine Interessen, seine Damenwahl, und er wird dann dahingehend gut beraten. Er sucht sich aus einer Kundenkartei seine Lieblingsdame aus, und wenn sie frei ist, bucht er sie. Er bezahlt direkt bei der Agentur, diskret, unverfänglich, und niemand muss wissen, wofür er sein Geld ausgibt. Alle Extras bezahlt er der Dame selber, beispielsweise eventuelle Geschenke, das Abendessen, etc. Einige Agenturen übernehmen viele dieser Extras für den Kunden, machen Besorgungen für ihre Kunden, sodass sie sich wohlfühlen und keinerlei Erledigungen selber machen müssen. Aber normalerweise bucht der Kunde sein Hotelzimmer selber und kommt persönlich für alle Dienste auf, die er während seines Aufenthalts in Anspruch nimmt.

Natürlich buchen auch Damen die Escortherren, und die elitären Begleitagenturen verfügen über eine gut gefüllte Kundenkartei von männlichen Escorts und Begleitungen. Die Damen sind in der Regel im mittleren Alter, gut betucht und einsam. Hier wird eher die Geselligkeit gebucht, die sexuelle Dienstleistung steht nicht direkt im Vordergrund, auch wenn sie trotzdem hin und wieder gebucht wird. Und einige Escort-Agenturen bieten die Kundenvermittlung zwischen homosexuellen Damen und Herren an, wobei bei den männlichen Escorts hier schon eher die sexuelle Dienstleistung im Vordergrund steht.

Wie teuer ist ein Escort-Service?

Preislich sieht die Begleitung teuer aus, jedenfalls für den Kunden. Die seriösen Agenturen kennen ihre Kunden, führen eine Kundenkartei mit durchaus betuchten Kunden und verlangen für die Unterhaltung und die Diskretion mehr als ein kleines Trinkgeld, wobei für viele reiche Geschäftsleute diese Summen einem Trinkgeld gleichen. Man kann hier an einem Abend nämlich zwischen 1000 und 3000 Euro loswerden, je nachdem, wie gehoben die Begleitung sein muss. Wer einfach nur eine Begleitung zum Essen wünscht, zahlt in der Regel weniger als jemand, der einen Abend in der Oper mit anschliessendem Champagner-Dinner bucht. Und auch die Konversation muss stimmen, denn wenn eine Begleitung von Kunst, Kultur und Literatur, vom allgemeinen Leben, von Wirtschaft, Medizin, Wissenschaft und Finanzwesen nichts versteht, ist sie bald langweilig und taugt eher weniger für dieses Business.

Gibt es eine seriöse Begleitagentur?

Seriöse Begleitagenturen gibt es in der Branche wirklich nur wenige. Sie bieten in der Regel nur die Geselligkeitsdienste an, keinen Sex, keine intimen Dienstleistungen, und keinerlei intimen Körperkontakt. Da passiert ausser dem obligatorischen Bussi links und rechts auf die Backe, dem Wangenkuss nichts. Diese Agenturen bieten Begleitungen für Bälle und Tanzveranstaltungen, Freizeitaktivitäten und Sport, Operetten und Opernbesuche, Theater, Kino, Restaurant, Vernissagen und Finissagen, Messen und Galaveranstaltungen, Geschäftsessen und geschäftliche Termine an. Hier stehen die Konversation, das Wissen, die Intelligenz und der Humor im Vordergrund.

Die meisten Escort-Agenturen dienen als Vermittlungsagenturen für gehobene Kunden, die ihre sexuelle Lust ausleben wollen, nachdem oder während sie die geselligen Dienste in Anspruch nehmen. Besonders in Ländern, in denen Prostitution verboten ist, schiessen diese Agenturen, teilweise sehr unseriös wie Pilze aus dem Boden, da hier auch die Zuhälterei verboten ist. Diese Escort-Agenturen vermitteln offiziell nur Damen und Herren für gesellschaftliche Dienste, sagen jedoch, dass sich Menschen auch verlieben und lieben können, wenn sie Gefallen aneinander finden. Bitte, es menschelt an jeder Ecke.

Was bieten die Escorts?

Die Damen und Herren, die vermittelt werden, bieten sich, ihr Köpfchen, ihren Unterhaltungswert, ihr Wissen, ihren Charme, ihr Charisma, ihre Persönlichkeit, und auf jeden Fall ihr Aussehen. Die Optik ist wichtig. Schlanke, gut gekleidete, schön gebaute und gut gepflegte Leute werden gerne gebucht und kosten auch einiges. Makel, Ungepflegtheit, eine spärliche Konversation, Langweiler und Nerds sind hier eher fehl am Platz. Und leider werden Blondinen und Brünette bevorzugt, obwohl rote und schwarze Haare oft viel natürlicher aussehen. Und so findet man oft gefärbte, unnatürlich wirkende Damen und brutal auftrainierte Männer vor, mit unechten blauen Augen, aber die Farbe der Kontaktlinsen stimmt. Immerhin, der Kunde ist König, jedenfalls für die paar Stunden, in welchen er die Begleitung bucht.

Und was bietet die Begleitagentur? Sie übernimmt das Marketing für die Escorts, erstellt eine Setcard, übernimmt die finanziellen Angelegenheiten und bezahlt ihren Damen und Herren ein Honorar, während sich die Agentur eine Provision einbehält. Die Escorts müssen aber je nach Land ihr Gewerbe anmelden oder zumindest ihre Tätigkeit beim Finanzamt angeben. Bitte, es bleibt uns nichts erspart.

Warum arbeitet man als Escort?

Die gehobenen Escortdamen und Escortherren haben verschiedene Motive, um sich in so eine Arbeit zu stürzen. Erst einmal ist es der finanzielle Anreiz, das schnelle Geld, welches man verdienen kann. Viele junge Damen und Herren arbeiten in diesem Job, vorwiegend Studenten, da die Studierenden über eine gewisse Allgemeinbildung, ein gehobenes Fachwissen, eine akademische Ausbildung und meistens auch über die Benimmregeln der Knigge verfügen. Genau das sind gute Voraussetzungen, um viel und oft gebucht zu werden. Ausserdem werden die Escorts oftmals für eine Woche oder zumindest für mehrere Tage gebucht, weshalb der Studentenjob hier gut ins Schema passt. Studenten haben Zeit und können sich die Vorlesungen selber einteilen, zumindest können sie sich ihr Studiensemester dementsprechend frei gestalten.

Einige Escorts geniessen die Aufmerksamkeit der Kunden, welche sie gebucht haben. Sie fühlen sich wohl mit ihren Kunden, geniessen die Annehmlichkeiten des Lebens, möchten einen gehobenen Lebensstandard beibehalten, und einige wenige Escorts geniessen sogar den eventuellen Sex mit den Kunden, vor allem, wenn es sich um gut betuchte, gepflegte Stammkunden handelt, die ihnen das Gefühl geben, etwas Besonderes zu sein. Für eine Prostituierte ist ein Kunde lediglich ein vorübergehender Passant, der ihre sexuellen Dienste in Anspruch nimmt. Für eine Escortdame ist der Kunde ein Erlebnis, mit welchem sie Zeit verbringt und die gesellschaftlichen Vorteile geniesst. Und für Escorts, die von Prominenten gebucht werden, ist die gemeinsam verbrachte Zeit ohnehin ein Abenteuer, von welchem jeder Fan, jeder Groupie träumen würde.

Die Sicherheit von Escorts

Die Begleitagenturen bieten eine gewisse Sicherheit für ihre Escortdamen und Escortherren an. So ist man telefonisch mit der Agentur verbunden, und manche Agenturen bieten eigene Limousinen mit Chauffeur und Sicherheitspersonal an, damit keine Dame verloren geht. Bei Escortherren steht die Sicherheit nicht so ganz im Vordergrund, da sich ein Mann besser wehren und verteidigen kann, schon aufgrund seiner maskulinen Statur. Bei Vermittlung von homosexuellen Diensten für den Herrn werden allerdings auch die Escortherren gut abgesichert, denn hier herrschen oft andere Bedingungen und Voraussetzungen, die über die gesellige Dienstleistung hinausgehen und oft im Liebesbett enden.

Unterschied zu Escorts und Prostitution

Wie unterscheiden sich Escorts von Prostituierten in Bordellen, Laufhäusern und Etablissements? Die Escortdame, der Escortherr wird durch die Begleitagentur vermittelt und verdient in der Regel mehr Geld als in einem Bordell. Die Escorts werden nicht unbedingt stundenweise, sondern länger, sogar über Tage hin gebucht und haben somit eine engere Kundenbindung, ein innigeres Verhältnis zu ihren Kunden. Sie geniessen gesellschaftliche Achtung, Aufmerksamkeit und materiellen Luxus, während die Sexarbeiter dies oft nicht geniessen können, vor allem, wenn sie zur Prostitution gezwungen werden oder nur wenig Geld für ihre Dienste erhalten. Die Escorts hingegen geniessen extra Aufmerksamkeiten materieller Art von ihren Kunden persönlich, welche sie hofieren und umgarnen, während sie mit ihnen Zeit verbringen.

Was sind Enjok Sai Damen?

Während wir hier in Europa die Escorts haben, welche in der Regel volljährig sind, existieren in Japan die minderjährigen Schüler und Studierenden, die sich von gut betuchten,älteren bis alten Herren aushalten lassen, und zwar in jeglicher finanzieller Art. Bitte, hier ist der Weg zur Prostitution nicht weit, denn die jungen Mädchen geben ihren Körper dafür her und geniessen das materielle Leben dafür.

In Japan ticken die Uhren gesellschaftstechnisch anders als bei uns. So ist Sex bei Enjok Sai Mädchen nicht immer Voraussetzung. Oft sind es nur kleine Berührungen durch die Kleidung hindurch, oder der pure Voyeurismus, der die Männer für ein paar Stunden befriedigt, oder es ist einfach nur das Gespräch mit einem jungen Mädchen, welches den alten Mann antörnt. Viele Männer umgeben sich lediglich mit jungen Mädchen, um ihren Status in der Gesellschaft aufzupeppen. Und die Mädchen bieten ihre Dienste nur vorübergehend an, wenn sie Geld brauchen. So sucht ein Enjok Sai einen losen Partner und der japanische Mann eine lose, unkomplizierte Partnerschaft.

Das sogenannte JK-Business ist in Japan besonders stark ausgeprägt. Junge Mädchen werden über Love-Hotels, auf der Strasse, auf gesonderten Plätzen, übers Internet vermittelt. Das Gewerbe des Dating gegen Geld ist geboren, und seit den 1990er Jahren boomt dieses Business, weil Japan zunehmend eine intensive Konsumgesellschaft entwickelt hat. Andere Kulturen, andere Sitten, nur das Geld bleibt gleich, und der gute Geruch des Geldes, der geschmacklos in der Nase beisst, bleibt auch gleich.


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Elisabeth Putz

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