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Verliebtheit - Wie verliebt man sich richtig?

Flugzeuge im BauchVerliebtheit ist ein wirres Gefühl mit Schmetterlingen im Bauch, welche glücklich durch die Magengegend fliegen. Die rosarote Brille, die symbolisch auf der Nase sitzt, der Gedanke an den Partner, den man jede Minute des Lebens sehen, riechen und schmecken, greifen und festhalten will, ein Glücksgefühl in der ganzen Körpergegend. Da wirft die Aura förmlich Blasen vor lauter positiver Ausstrahlung. Man sieht es den Menschen an, wenn sie verliebt sind, da sie wie Honigkuchenpferde strahlen und lauter Unsinn reden.

Unter der aufflammenden Verliebtheit versteht man ein intensives Gefühl der Zuneigung, welches auf einer Einengung des Bewusstseins basiert, sodass man den Traumpartner falsch einstuft, seine Fehler als Stärken ansieht und alles an ihm bewundert. Man sieht den Partner vorübergehend durch die rosarote Brille. Da dieser emotionale Ausnahmezustand jedoch vergänglicher Natur ist, braucht niemand zu fürchten, sein Herz lebenslänglich dem falschen Partner geschenkt zu haben, denn entweder geht die Verliebtheit in echte Liebe über, oder der Partner wird zunehmend uninteressant.

In den ersten 100 Tagen sieht die Welt rot bis himmelblau mit rosa Wölkchen aus, da kommt niemand mit guten Ratschlägen heran. Verliebte besitzen auch neurobiologisch gesehen ein stärkeres Immunsystem, da vermehrt Glückshormone ausgeschüttet werden. Psychologisch gesehen verlieben wir uns in Personen, mit denen wir viel zu tun haben, die auf uns attraktiv wirken, mit denen wir uns auf gleicher Ebene der Kommunikation befinden, und nach denen wir eine Sehnsucht spüren. Das prickelnde Gefühl überkommt uns plötzlich und raubt uns förmlich den Verstand.

Verliebtheit im ganzen Körper

Verliebtheit zeigt sich im gesamten Körper, deshalb will man den Partner der Begierde mit Haut und Haaren, förmlich fressen, sofern er es auch will. Verliebtheit ist fordernd, weil der Körper Sehnsucht hat. Das Gehirn rudert wie ein Weltmeister, und die Gedanken drehen sich nur noch um den einen Menschen, den man begehrt.

Neurobiologisch verlieben wir uns aufgrund Veränderungen im eigenen Körperhaushalt. Neurotransmitter und Neurohormone verändern sich im verliebten Zustand, denn Areale im Gehirn signalisieren die Lust auf den neuen potentiellen Partner. Zwischenmenschliche, chemisch bedingte Prozesse reagieren positiv auf den Partner, sodass man die Anziehungskraft kaum noch bändigen kann. Die Neurobiologie muss auf diesem Gebiet jedoch noch einiges an Forschungsarbeit leisten.

Den richtigen Partner findet man mit seinem Geruchssinn, da unterscheiden wir uns nicht grossartig von den Tieren, was Forschungen ergeben haben. Einige Kulturen werten den Zustand der Verliebtheit als Krankheit ab, was besonders häufig in den Naturreligionen der Fall ist, aber hier hilft der grösste Heiler nichts, da heilt nur die Zeit alle veränderten Wesenszüge. Im Grunde würde der Mensch eine permanente Dauerverliebtheit nicht aushalten, und deshalb ist es gut, zwischendurch von der rosaroten Wolke zu steigen und den Zustand der Realität zu überprüfen. Wenn ich verliebt bin, wird mir schwindlig, die Schmetterlinge im Magen flattern umher, und ich mache unkoordinierte Dinge ohne Verstand und Sinn.

Verliebtheit erkennt man am Geschmack

Die Verliebtheit kann man an den Geschmacksnerven erkennen. Verliebte Personen nehmen die Geschmacksrichtungen süss, sauer und bitter nicht so intensiv wahr wie nicht verliebte Personen. Das Glückshormon Serotonin ist für den süssen und den sauren Geschmack verantwortlich. Bei verliebten Menschen wird dieses Hormon nicht so intensiv ausgeschüttet, weil es von den anderen Liebeshormonen überschattet wird. So nehmen wir im verliebten Zustand eine Schokolade nicht so süss wahr. Die rosarote Brille der Verliebtheit bewahrt uns ja auch davor, dass wir die Welt nicht so extrem real wahrnehmen, sonst hätten wir kaum Chancen, uns langfristig zu binden, da wir gleich am Anfang die Fehler des Partners intensiv wahrnehmen würden.

Die grosse Liebe finden - So geht es

Wie findet man die grosse Liebe? Wie findet man eine neue Liebe nach einer Trennung? Und vor allem, wie bekommt man Liebe geschenkt? Zuerst müssen Sie Liebe schenken, und dazu brauchen Sie eine Portion dieses Gefühls in sich. Es ist wie mit einer Pflanze. Zuerst muss ein Blumensamen in der Erde verschwinden, damit die Blume wächst und schöne Blüten fürs optische Auge hervorbringen kann. Danach muss die Blume gegossen und gedüngt werden, damit sie lange für die Blütenpracht sorgen kann.

Wenn die Blüte dann durch die Frucht ersetzt wird, sieht die Blume zwar nicht mehr so hübsch aus, aber sie erhält eine ganz andere Schönheit, die Schönheit der fruchtbaren Liebe.

Und genau so ist es bei uns Menschen. Die Liebe, die man in sich gezüchtet hat, verschenkt man weiter und bekommt von überall her viel Liebe geschenkt, je mehr man gibt, desto mehr erhält man zurück. Liebe ist kein Kassenbon, den man für eingekaufte Liebesdienste erhält, denn diese Art ist eine Illusion. Bitte, sogar hier bin ich mir nicht ganz sicher, ob die Dienstleistung der Liebe nicht auch eine Liebe darstellt, denn für manche Menschen ist es ein machbarer Lebensweg.

 Sie bemerken schon, die Liebe ist so facettenreich, sie kennt keine kopfbetonten Grenzen.

Wie findet man die Liebe nach der Verliebtheit?

Hat die Liebe etwas mit Verliebtheit zu tun? Eher nicht, denn wenn die Blüte der Verliebtheit abfällt, bleibt die reife Frucht der Liebe übrig. Bitte, wenn diese Frucht überreif wird, will man sie auch nicht mehr essen, und wenn sie zu faulen beginnt, lässt man sich oft scheiden. Verliebtheit ist eine Art betrunkener Zustand. Mein Spitzbauch ist beispielsweise andauernd verliebt, zu viele Rumkugeln, zu viele verirrte Schmetterlinge, und manchmal ist auch ein saurer Zitronenfalter darunter. Verliebtheit ist eine Bauchsache, wenn die tausend Schmetterlinge gleichzeitig in der Bauchgegend nach Nahrung suchen und man seinen Magen bis zum Hals hinauf knurren hört, wenn man das Objekt seiner Begierde sieht. Bitte, man kann auch den Eifelturm lieben und ihm schöne Augen machen.

Als ich mich einst Hals über Kopf in einen Heilpraktiker verliebte, hielt dieser Zustand nicht lange an, denn ich bemerkte durch die rosarote Brille nicht, dass er schnarchte und sich in seine Serviette hinein schneuzte. Als die rosarote Brille wieder mehr Klarsicht bot, fielen mir diese Zustände auf und die Verliebtheit war vorüber. Als ich mich in einen Arzt verliebte, war meine Begierde automatisch verflossen, als ich bemerkte, dass der Mann verheiratet war. Ehefrauen sind tabu für mich. Als ich jedoch meinen Lebenspartner kennenlernte, flogen tausend Schmetterlinge der Verliebtheit in mir umher und umgarnten mein Herz. Die Verliebtheit hielt einige Jahre an und fruchtete in eine unendlich grossen Liebe, welche auch anhielt.

Wer die Verliebtheit hinter sich hat, bemerkt dies daran, dass er seinen Partner samt Ecken und Kanten, samt allen Unzulänglichkeiten, Fehlern und Macken, samt den Eigenheiten des Alltags lieben kann. Mein Partner ist für mich das grösste Geschenk, das ich vom Universum bekommen habe, denn immerhin habe ich ihn mir dort bestellt. Liebe überwindet Streit, schwierige Lebenssituationen, sie überwindet Krisen und lebt weiter, wenn die Verliebtheit bereits das Weite gesucht hat. Wenn ich mit meinem Partner streite, fliegen die Fetzen, es ziehen Gewitterwolken auf, aber nachher verlassen wir Händchen haltend das Haus, als ob nichts gewesen wäre. Und spätestens am Abend versöhnen wir uns, damit am nächsten Morgen das Frühstück besser schmeckt.

Wie findet man die grosse Liebe?

Die grosse, lange oder im Idealfall für immer anhaltende Liebe findet man, wenn man nicht nur mit dem Verstand alleine danach sucht. Zwar ist es laut umfangreicher Studien belegt, dass Menschen mit gleicher Lebensweise, gleichen Interessen und Vorlieben besser zueinander passen, als Menschen, die grundverschieden sind, aber die grosse Liebe findet man nur mit Herz und Hirn. Wenn die Chemie zwischen zwei Menschen stimmt und nicht nur der Lebensstil und die Hobbies zueinander passen, kann eine Beziehung langfristig existieren, ohne dass ein Partner daran zu knabbern hat. Manche Leute sagen, die grosse Liebe findet man nur ein bis dreimal im Leben. Ich denke, man findet sie immer, wenn man dafür bereit ist.

Was unterscheidet eigentlich die grosse Liebe vom kleinen Geplänkel? Die grosse Liebe ist etwas Besonderes. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass man seiner grossen Liebe zwei bis dreimal im Leben begegnet. Voila, dann habe ich sie bereits zweimal gefunden, das erste Mal, als ich mich in mich selbst verliebte, und das zweite Mal, als mein Lebenspartner in meinen Gewässern schwamm.

Wenn dieser Zustand anhält, bin ich bis an mein Lebensende mit der grossen Liebe ausgelastet. Andernfalls habe ich noch eine dritte Chance. Bei der Gelegenheit fällt mir ein, ich wäre als eventuelle Geliebte noch frei. Ich denke anders als die Wissenschaft, denn für mich ist jeder Mensch wertvoll und jedes Gefühl ein grossartiges Ereignis. Aus diesem Grund ist jede neue Liebe die grosse Liebe, denn der aktuelle Partner sollte immer mit den höchsten Liebesgefühlen verwöhnt und umgarnt werden. Ich hatte in meinem kleinen Leben bereits mehr als nur zwei Partner, und ich habe sie alle geliebt, nacheinander, das Nacheinander ist nämlich weniger stressreich und mit weniger Ausreden gespickt.

Wie findet man eine neue Liebe?

Nach einer herben Enttäuschung ist es schwierig, wieder einen neuen Partner in sein Leben zu lassen. In der ersten Phase vergleicht man alle weiteren, in Frage kommenden Partner miteinander, bis man einen findet, der Ähnlichkeiten zum Verflossenen aufweist. Das ist zwar grundfalsch, aber es kann helfen, über den Schmerz hinweg zu kommen. Nur der potentielle neue Partner ist damit unglücklich, denn er fühlt, dass er ein Ersatz ist. Als ich mich in einen Mann verliebte, der gerade eine Affäre mit einer verheirateten Frau hinter sich hatte, dachte ich, meine Liebe gedeiht wahrlich auf dem schlimmsten Misthaufen. Ich erkannte schnell, dass ich nur ein Zweitersatz war und musste dann meinen eigenen Liebeskummer verdauen.

Da ich fürs Kloster nicht geeignet war, tröstete ich mich so lange mit Schokolade, dass mich gewichtstechnisch niemand mehr haben wollte. Glauben Sie mir, die anschliessende Diät war hart. Nach einer Enttäuschung muss man sich innerlich wieder frei für eine neue Liebe machen, indem man die Wunden heilen lässt und sich Zeit für sich selbst nimmt. Ich machte Urlaub im Solarium, ging meiner Diät nach, bis ich wieder problemlos zwischen die Sonnenbänke passte, und schliesslich verliebte ich mich neu. Diesmal war es ein Mann, der so experimentierfreudig war, dass ich ihm alleine nicht reichte, aber ich war so fasziniert von ihm und von Frankfurt, dass mich die Stadt samt der neuen Liebe magisch anzog.

Funktioniert die Liebe zu dritt? Dies fragte ich mich, als ich meinen damaligen Partner mit einer weiteren Frau teilen musste, obwohl ich nicht einmal gewillt war, meine Schokolade zu teilen. Wir sind ja keine Seifen, meinte mein Ex Partner, als ich ihn fragte, warum er mir fremdgegangen war. Ich war zäh, hatte meine Leidensgrenze noch nicht erreicht, doch als ich ihn mit einer weiteren Frau im Bett entdeckte, war ich entsetzt darüber, dass die Frau meine Unterwäsche trug. Bitte, hatte die keinen eigenen Schrank? Welch ein Fund. Meine Mutter sagte immer: Kind, fahr nicht nach Frankfurt, die Stadt verdirbt deinen Charakter.

Nach drei Jahren der innigen, bedingungslosen Liebe beanspruchte ich meine Unterwäsche wieder für mich alleine, ich trennte mich von diesem Mann und leckte meine Wunden. Wahrlich, die Liebe kennt keine tabuisierten Grenzen. Man sollte jedoch immer wieder zwischendurch auf seine Seele hören und sie schützen, denn sonst steht die Seele eines Tages mitten auf dem Pannenstreifen der Autobahn und schaut zitternd den vorbeifahrenden LKWs beim Rasen zu.

Liebe finden mit positiver Lebenseinstellung

Wie findet man nun seine nächste grosse Liebe? Zuerst müssen Sie sich selbst lieben, denn nur wer sich mag, kann auch positive Gefühle anderen Menschen entgegen bringen. Bitte, wenn es für Sie ein Kraftakt ist, sich selber zu lieben, dann probieren Sie es täglich mehrmals mit der folgenden Affirmation: Ich liebe mich, und ich liebe alle Menschen, und alle Menschen lieben mich, weil ich mich liebe. Ich ziehe die Liebe an wie nasses Laub. Juhu.

Wenn Sie sich lieben, begegnen Sie anderen liebenswerten Menschen, denn dann ist Ihr Kanaldeckel dafür offen, sodass prickelnde Gefühle durch den Liebeskanal gelangen. Manchmal ist man ja derart in seinem Tunnelblick des gestressten Alltags eingeschlossen, dass man die Liebe erst gar nicht bemerkt.

Die grosse Liebe muss nicht immer ein Mensch des gegenteiligen Geschlechts sein. Man kann die grosse Liebe auch in einer guten Freundin finden, in einem alten Bekannten, denn sie ist nicht auf den lustbetonten Körper reduziert, der vor Begierde den Blick für das Wesentliche verliert. Die Liebe zu Menschen, denen man seelisch nahe steht, ist genau so gross, grossartig und überdauert manchmal viele Hürden und stressreiche Zeiten. Ach ja, auch Männer lieben Männer, und Frauen lieben Frauen. Als ich einst zu Silvester die Anna kennenlernte, eine Freundin meiner Freundin, da tanzten wir die ganze Nacht eng umschlungen ins neue Jahr hinein. Als sie mich küsste, erschrak ich zuerst, denn diesen erweiterten Horizont kannte ich noch nicht. Und wenn ich mein Handy nicht verloren hätte, dann...Ja, die Anna.

 


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