Lifestyle Ratgeber

Home

Beauty

Esoterik

Flirten

Geld

Lifestyle

Mode

Wellness

 

Was ist Bildung?

Bildung
Bildung ist ein erlernbarer Status, den man sich im Laufe seines Lebens aneignet. Bildung ist Wissen, Macht, strukturiertes Denken aufgrund von noch mehr Wissen, und es ist die schönste und schwierigste Sache zugleich. Es gibt Menschen, die eher motorisch, handwerklich und manuell eingestellt sind. Sie denken und handeln praktisch und erlernen Dinge eher durch das reine Tun selber. Und dann gibt es Menschen, die sind theoretisch veranlagt, lernen viel und vor allem leicht aus Büchern und freuen sich über eine enorme Wissensanhäufung. Sie gehören zu den Denkern und werden fälschlicherweise oft mehr bewundert als die handwerklichen Typen. Der eine lernt leicht, dem anderen fällt bereits die simple Allgemeinbildung schwer.

Bildung ist eine Sache, die von Generation zu Generation weitergegeben wird, das theoretische Wissen, was man praxisorientiert umsetzen kann. Bildung hat zwar einiges mit Intelligenz zu tun, denn intelligente Menschen lernen in der Regel leichter, es muss jedoch nicht zwangsläufig mit Intelligenz kollidieren. Viele intelligente Menschen sind faul, nehmen das Leben so leicht wie möglich und sitzen ungern stundenlang über den Büchern. Und so ist Bildung eher eine Angelegenheit der Ausdauer, des Lernens, des Sitzfleisches, das man benötigt, wenn man stundenlang sitzt und aus Büchern und Medien aller Art lernt.

Wie sieht es mit Ihrer Allgemeinbildung aus? Ich ertappe mich ja immer wieder dabei, dass ich bei so schlauen Quizshows wie der „Millionenshow“ oder „Wer wird Millionär“ keine passenden Antworten auf die Fragen weiss.

Stellen Sie sich vor, meine Aufregung vor dem Fernseher im eigenen Wohnzimmer hält sich in Grenzen, und trotzdem weiss ich, dass ich wahrscheinlich weniger weiss, als ich wissen möchte.

Ich werde doch nicht etwa den Anschein in mir erwecken, ich sei dumm? Wie unklug, denn ich bräuchte mich bloss ein wenig weiterzubilden, vielleicht so weit, dass ich mich eines Tages bei einer Quizshow bewerbe, nur so nebenbei, als Altersvorsorge oder zum bequemen Vermögensaufbau.

Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Weiterbildung. Viele Menschen glauben, der Alltag hat sie fest im Griff, so dass keine Zeit für Weiterbildungsmassnahmen bleibt. Das sehe ich anders, denn wenn man wirklich dafür sorgt, dass man sich in Kurse einschreibt, an Seminaren teilnimmt, dann staunt man erst, wie viel Zeit für Bildung übrig ist. Bildung ist sozusagen eine Interessenssache und keine Zeitangelegenheit.

Bilden Sie sich auch zwischendurch. Sie müssen ja nicht gleich an Seminaren teilnehmen, wenn die aktuelle Tageszeitung morgens vor der Haustüre liegt und aus dem Fernseher neben den Lieblingssoaps auch Nachrichten herausschauen. Hier können Sie wahrlich Ihrer Allgemeinbildung auf die Sprünge helfen. Übrigens beginnt Wissen schon im Kleinkindalter, wenn das Kind neugierig alle Lebensabläufe hinterfragt und erfragt. Bitte machen Sie hier nicht den Fehler, anzunehmen, Ihr Kind sei zu klein fürs Wissen. Bildung sorgt dafür, dass Ihr Business floriert, Ihre Karriere angekurbelt wird und Sie sich einen guten und noch besseren sozialen Platz in der Gesellschaft erarbeiten.

Ich freue mich immer, wenn ich bei einem Thema mitreden kann, wenn mein geistiger Horizont nicht gleich mit der nächsten Abendsonne am Firmament verschwindet, nur weil meine geistige Nacht hereinbricht. Wenn ich mitreden kann, bin ich dabei. Ich gestehe, ich bin gerne überall dabei.

Wie wichtig ist Bildung?

Bildung öffnet uns Türen, wo vorher bloss ein kleines Kellerfenster den Blick in die hell erleuchtete, mit Chancen überfüllte, erfolgsorientierte Welt öffnete. Und deshalb, liebe Leute, bilden Sie sich weiter, damit Ihr Gehirn immer genug zu futtern hat, denn sonst winkt unter ungünstigen Umständen im Alter der Alzheimer Zustand, welcher das schlaue, aber müde Köpfchen irgendwann ans Pflegebett fesselt. Erschreckend, dieser hart umschriebene, mit peinigenden Worten umhüllte Satz. Prägen Sie ihn sich ein, damit Sie den Weg zu Ihrer individuellen Weiterbildung schneller finden.

Im Jugendalter entwickeln manche Jugendliche in gewissen Phasen des Leichtsinns eine Art Gleichgültigkeit gegenüber dem Wissen, was die Welt für unsere Köpfe verdaulich und schmackhaft bereit hält. Auch ich hatte in meinem jugendlichen Leichtsinn einst ein volles Schuljahr im Gymnasium verschlafen und kam nur zur Schulfete und am Zeugnistag in die Schule.

Was für ein Glück ich doch hatte, als ich das Schuljahr wiederholte und sich mein angeschlagener Geisteszustand überlegte, doch einen klügeren Weg einzuschlagen, sonst hätte ich mein Abitur vermutlich erst in der herbstlichen Fallobstzeit des Rentenalters nachgeholt. Da fällt mir ein, ich bin noch gar nicht so weit, dass ich in Rente gehen könnte.

Lieber Besucher, Sie sehen schon, Bildung hört nicht automatisch auf, wenn man die Pforten der Schule und Universität hinter sich lässt, sie kann jeden Tag beginnen, sich in unseren Köpfen entfalten und sich im Alltag ausbreiten. Beginnen Sie einfach heute damit, wenn Sie noch nicht mitten drin sind in Ihrem Wissensdrang.

Gebildete Menschen finden leichter den roten Faden eines guten Gesprächs und können sich besser in eine Unterhaltung integrieren. Aus diesem und weiteren Gründen sind Menschen mit einer gewissen Allgemeinbildung begehrter und wirken interessanter.

Wenn allerdings mein Wissensstand im Gehirn nur einen Bruchteil dessen ausmachen würde, was mein immer offener Mund in Worte fassen kann, dann hätte ich einen derart voluminösen Kopf, dass ich mehrere Schultern bräuchte, um ihn aufrecht am Hals zu tragen. Und dies ist ein weiterer Aspekt des Wissens. Es nützt nichts, wenn wir unser angeeignetes Wissen in uns verbergen, tief vergraben, wir müssen es mit anderen teilen, uns mitteilen, denn nur aus dem gemeinsamen Miteinander können neue Ideen entstehen.

Ein Kopf alleine kann nie so viele Ideen in sich bergen, wie es viele Köpfe im gegenseitigen Gedankenaustausch tun können. Und so entstand unter anderem aus der kleinen, tröpfelnden Kerze das elektrische Licht, welches für mich gedanklich immer noch aus dem Lichtschalter kommt.

Neue Trends im Bildungswesen

Bildung ist, abgesehen von den schwarzen Schafen in der Forschung, gesund, denn sie macht unser Gehirn derart wach, dass es aufrecht durch die Welt geht und offen für kreative Neuerungen ist. Bildung ist die Nahrung für den Kopf, denn wer aufhört zu lernen, vergisst sogar das, was er bereits weiss und wird niemals das wissen, was er noch nicht weiss.

Ich ahnte es immer schon, gebildete Menschen strahlen ein gewisses Sexappeal unter ihren dicken Hornbrillen und ihrer in Runzeln gelegten Denkerstirn aus. Sie brauchen keine Angst vor Ihren Stirnfalten im Alter zu haben, denn damit wirken Sie gebildet, ausgereift und erfahren, auch wenn die Antiaging Sache noch so verfahren aussieht.

Ein Trend in der Bildung geht hin zum Zweitjob, der durch die Drittausbildung aufgepeppt wird und durch die intakte Familie gestützt wird, da man jemanden braucht, der einem den Rücken frei hält, wenn man wieder einmal Überstunden im gemütlichen Beisein seiner Sekretärin macht.

Und deshalb arbeiten und lernen viele Menschen jetzt abends. Ich muss glatt einmal zu reinen Forschungszwecken überprüfen, ob der Stromverbrauch nachts gestiegen ist, wo doch jetzt die Hälfte der Bevölkerung nachts arbeitet und die andere Hälfte zu Hause neben der hell erleuchteten Nachttischlampe auf den Partner wartet.

Ein weiterer Trend geht hin zu mehr Wissen. In diesem speziellen Fall lassen wir die Sekretärin im Vorzimmer, denn Informationen haben Vorrang. Ich eigne mir Wissen in guten Gesprächen an. Ich bin neugierig, und schon alleine meine Neugier düngt meinen gierigen Wissensstand. Ich bin eine Frau.

Ich eigne mir Wissen auch durch Reportagen und Nachrichten an. Ich habe mir sogar einen neuen, zeitgemässen Flachbildfernseher gekauft, damit ich mir mehr Wissen unter der Schädeldecke anhäufe. Wahrlich, ich bin ein Nerd, der alles wissen will.

Name und Bildungsgrad

Studien zeigen, dass der Vorname einer Person zu einem gewissen Teil ausschlaggebend dafür ist, wie erfolgreich man im Leben ist. Wenn der Name im Laufe des Lebens zusätzlich mit einem akademischen Grad, einem Doktortitel bestückt wird, steigert sich das anerkennende Prestige, und man hat gute Chancen, leichter als Autorität wahrgenommen zu werden.

Wenn Sie wählen könnten, ob Sie sich von Dr. Elisabeth Putz oder von Moni Tslanaskovski beraten lassen würden, so entscheiden sich laut neuesten Studien mehr Menschen für den erst genannten Namen. Es lohnt sich also, bei der Namensgebung eines Babys darauf zu achten, dass man seinem geliebten Kind den Lebensweg bereits nach der Geburt ebnet.

Frauen sind gebildeter als Männer

Eine neue Bildungsstudie sagt, dass Frauen im Durchschnitt gebildeter als Männer sind. Dies beginnt bei der Schulbildung. Mehr Frauen als Männer gehen auf eine höhere Schule, absolvieren das Abitur und schliessen ein Studium ab. Mehr Frauen als Männer zeigen Durchhaltevermögen im theoretischen Wissen und Lernen, sodass sie einen akademischen Abschluss problemlos erlangen. Männer sind hingegen gute Praktiker, die handwerklich begabt sind.

Dies sind jedoch nur allgemeine Darstellungen, da bekanntlich manche Männer zwei linke Hände besitzen, und so manche Frau die Wohnung selbst ausmalt, den Kühlschrank repariert und die Schränke zusammenbaut, während sich der Mann am Kühlschrank bedient. Wir sollten jedoch aufgrund dessen, dass derzeit mehr junge Frauen als Männer hohe Qualifikationen aufweisen, den Frauenanteil in Führungspositionen stärken. Oftmals ist noch eine Frauenquote nötig, aber es muss selbstverständlich werden, dass auch Frauen im Vorstand einer Bank sitzen und ganze Autohäuser und IT-Unternehmen leiten. Man darf nicht immer nur vom Manager sprechen, sondern von der Managerin.

Wissenschaft - So forscht man erfolgreich

Bitte, was kann die Wissenschaft für uns tun? Neulich hat man eine Substanz entwickelt, mit welcher man Karies stoppen kann. Wissenschaftler haben herausgefunden, welches Gen für Alzheimer verantwortlich ist, und man hat entdeckt, dass das Enzym Telomerase das Altern der Haut verzögern kann. Sind dies nicht sensationelle Fortschritte?

Wenn die Wissenschaft dann das gesamte Ausmass unserer Gene erforscht hat, lasse ich mich klonen, mache anhand einer Blaupause einen gesunden Abdruck von mir und lebe im Doppelpack mit mir selbst. Wenn ein Teil meiner selbst fehlt, hole ich ihn aus dem Reagenzglas heraus, denn man lebt ja nur einmal ewig.

Die Wissenschaft bewirkt im Grunde nur Gutes. Wir Menschen sind es, die aus diesem Guten durch kleine Veränderungen Negatives zaubern, denn sobald wir gegen die Natur arbeiten, machen wir uns kaputt. In uns Menschen stecken sowohl das Gute als auch das Böse, Zerstörerische. Übrigens zerstört nur der pure Egoismus, denn Prestige und Macht können nur leben, wenn sie immer mehr bekommen.

Wenn wir das Wort Wissenschaft zwischen den Brötchen und dem Kaffee am Morgen betrachten, erschrecken wir vor so viel sachlicher Präsenz. Wenn wir uns die Wissenschaft aber genauer ansehen, erkennen wir, dass sie in fast jedem Detail unseres Alltags integriert ist. Wir leben förmlich jede Sekunde unseres Daseins mit ihr.

Was tut sie für uns, und wo überall steckt die Wissenschaft drin? Wenn wir unsere Tasse Kaffee hochheben, erkennen wir die Wissenschaft der Erdanziehungskraft. Gut die Gravitationskraft steckt auch in meinem Körper, in meinem Bauch, wenn ich ihn untrainiert dem Boden zuneige, und vor allem in meinem Busen, denn da muss ich tierisch darauf achten, dass ich ihn nicht versehentlich eines Tages an den Knien mit mir herumtrage.

Sogar wenn wir bloss daliegen und unsere Gedanken durch den Raum schweifen lassen, verteilen sie sich unerkannt im Kosmos und bahnen sich Wege, die dafür sorgen, dass so mancher Gedanke in die Tat umgesetzt wird. Die Wissenschaft leistet also einiges, in unseren Köpfen, in unserem Handeln, im Alltag.

Die Wissenschaft im Kopf - wissenschaftliches Denken

Ich kenne Menschen, die sind derart kopfgesteuert, dass ich manchmal daran zweifle, ob denn wohl jeder Mensch mental gesehen das gleich grosse Herz besitzt. Bei manch genialem Wissenschaftler bohrt sich das Gehirn bis in die hintere Herzkammer hinein. Man kann dies gut an Medizinern oder Mathematikern, ja Wissenschaftlern aller Art, feststellen.

Ich habe einst einen Arzt gefühlsmässig an seine äusserste Verzweiflungsgrenze getrieben, obwohl ich niemals mit ihm gespielt habe. Er fasste jedoch jede meiner Gefühlstropfen mit seinem Verstand auf, sodass meine Worte und Gesten bei ihm wie ein tobendes Gewitter mit Donner, Blitz und Hagelkörnern in die Gehirnwindungen einschlug. Natürlich, wie konnte ich auch so naiv sein, musste ich feststellen, dass er mir jedes meiner liebevoll zärtlichen, stecknadelförmigen und damit picksenden Wörter mit seinem genialen sachlichen Verstand heimzahlte.

Nun, man erntet, was man gesät hat, denn genau das hat man verdient, auch wenn man manchmal daran zweifelt, ob man es denn je gebraucht hätte. Übrigens lebt in Österreich, im schönen Wien ein Mathematiker, der mit seinen Zahlen verschmolzen, in lebenslanger Ehe verheiratet ist, aber in Gefühlsdingen zu stottern beginnt. Jetzt weiss ich, was Gott zusammengeführt hat, soll der Mensch nicht trennen.

Jedes einzelne Gehirn ist eine Wissenschaft für sich. Mein Herz hingegen bahnt sich seine Wege bis hinauf in mein Gehirn hinein, denn ich muss wohl so einen grossen Herzmuskel besitzen, dass er bis in meinen Kopf hinauf wächst. So betrachte ich die Dinge in erster Linie mit dem Herzen, aber dabei hinterfrage ich trotzdem vieles wissenschaftlich, denn ich bin ein unverbesserlicher Besserwisser, der jedem Menschen Löcher in den Bauch fragt, alles wissen möchte und dann das Wissen weiterformt.

Die grossen Denker in der Wissenschaft

Thales von Milet, der grosse Grieche, war bereits in uralter Zeit der Meinung, dass alles fliesst. Und heute fliesst noch alles, was wir greifen und nicht begreifen können. Sogar unser Atem fliesst, wenn wir nicht gerade die Luft anhalten. Sokrates hatte auch so ein geniales Gehirn. Bis vor kurzem fragte ich mich, wie der folgende Satz zu Stande kam. Ich weiss, dass ich nichts weiss, und dennoch gedenke ich mehr zu wissen, als jene, die vorgeben zu wissen, was sie nicht wissen.

Sokrates fragte den Menschen Löcher in den Bauch und formte aus den Antworten seine eigenen Gedanken. Wenn der Punkt kam, an dem er eine Frage stellte, die jemand nicht beantworten konnte, forschte sein Gehirn genau an dieser Stelle weiter und suchte nach Antworten. Wussten Sie eigentlich, dass es auf viele Fragen noch mehr Antworten gibt und dass man jede einzelne Frage mit verschiedenen Antworten ausfüllen kann?

Keine Angst, auch für mich ist nicht jede Antwort befriedigend, und manchmal frage ich Menschen derart intime Fragen, sodass sie mir nie wieder antworten. Neulich fragte ich jemanden, warum er seine Herzensgefühle nicht zulässt? Man kann mit komischen Fragen auch Menschen direkt auf ihre nicht vorhandenen Hühneraugen treten, ihnen damit die Hühneraugen öffnen und sie derart vor sich selbst erschrecken, dass man keine Antworten auf das Gefragte erhält.

Wahrlich, in meinem nächsten Leben werde ich ein grosser Denker und verstecke mein Herz in der linken, geradlinig und sachlich denkenden Gehirnhälfte. Im Moment trage ich ja mein Herz auf der Zunge, denn neulich erschreckte ich einen meiner Projektpartner mit drei wirklich einfachen Worten: Ich liebe Dich. Gut, bitte Sie dürfen sich jetzt nicht extra persönlich angesprochen fühlen. Sie können sich zurücklehnen und beruhigt abwarten, bis ich zu Ihnen in einer meiner geistigen, herzintensiven Umnachtungen die selben Worte sage, was womöglich unter ungünstigen Umständen nie vorkommen wird.

Oh, da fällt mir ein, sogar das Küssen ist eine Wissenschaft für sich, denn nicht jeder beherrscht eine gute Kusstechnik. Wahrlich, ich kann mich dunkel daran erinnern, in meinem jugendlichen Leichtsinn mit dem Spiegel eine verfliessende, sich eng umarmende Einheit gebildet zu haben, weil ich das Küssen übte. Man will sich ja beim ersten Freund nicht unnötig blamieren.

Ich übte ja auch, den PC blind zu bedienen, bevor der Trainer zum ersten Mal die erste Lehreinheit in meinen Kopf hinein presste, denn ich wollte mich nicht blamieren. Und wenn ich jetzt noch die Wohnung putze, bevor die Putzfrau kommt, damit es sauber und ordentlich bei mir zu Hause aussieht, dann können Sie bitte sagen, dass ich neben meinem Herzen auch einen kleinen bunten Vogel im Kopf sitzen habe, der meine Gedanken zwitschernd beeinflusst.

Lieber Besucher, seit ewigen Zeiten besitzen wir einen Denkapparat, der bei jedem Menschen unterschiedlich ausgeprägt ist, also sind wir alle in einer gewissen Weise grosse Denker. Ich sage immer, mehrere Köpfe denken vielseitiger als nur ein Kopf alleine, aber ich bin ja auch eine eigene Wissenschaft für sich.

So profitieren wir von der Forschung

Hätten Sie sich vor vielen Jahren gedacht, dass wir alle durch unsichtbare Leitungen miteinander verbunden wären? Hätten Sie das Internet zum Telefonieren und Chatten benutzt, wenn Sie es erst erfunden hätten? Und so entwickelten schlaue und neugierige Köpfe im Laufe der Zeit das Internet, das Handy, das Netbook mit der feinen WLAN Leitung, welches man mit in den Dschungel nehmen kann.

Da können Sie sich zusammen mit dem Tiger und der Schlange das Dschungelbuch auf DVD ansehen, während Sie mitten im Amazonas sitzen.

Als einer meiner Freunde zum ersten Mal an der Uni das Internet kennenlernte und chattete, glaubte er nicht, dass seine Chatpartnerin in Mexico sitzt. Er dachte, die surft nebenan in einem Kämmerchen.

Er wollte sich persönlich davon überzeugen, dass seine Chatpartnerin in Mexico sitzt, ging deshalb nach Mexico in das kleine Kämmerchen nebenan und fand zwei liebe Liebende in einer peinlichen Situation vor. Mexico ist eben ein kleines Dorf. Die Chatpartnerin kam dann nach Europa, damit mein Freund keine Zweifel mehr hegen musste. Die beiden verlobten sich sogar.

Der Fortschritt bringt Menschen zusammen, macht aus einer grossen, fremden Welt ein kleines, behagliches Dorf und macht uns zu Freunden. Glauben Sie mir, der Fortschritt ist eine gute Sache, man muss nur wissen, wie man mit ihm umgeht. Wenn man die Umwelt und die Natur dabei berücksichtigt, der Mutter Erde auch einen Platz zum Leben einräumt, dann lebt man mit dem Fortschritt ganz gut. Bitte, den Menschen an sich, den sollte man auch berücksichtigen.

Im Grunde sind Forschung, wissenschaftlicher Fortschritt und Bildungsmassnahmen, welche auf Forschungsarbeiten beruhen gesund. Was geschieht jedoch, wenn einige Forscher auf die Idee kommen, menschliche Probanden ohne ihr Wissen als Versuchskaninchen zu missbrauchen? Was ist, wenn Patienten ohne ihr Wissen in der Medizinforschung als zweibeinige Ratten eingesetzt werden? Es geht um Forschungsgelder, um finanzielle Mittel, die von Herstellern und Pharmakonzernen zur Verfügung gestellt werden. Diese Gelder werden oft nur ausbezahlt, wenn man genügend Probanden zur Verfügung stellt und Ergebnisse liefert.

Ist dies in Ordnung? Was ist, wenn ein Patient durch dumme Zufälle dahinterkommt, dass er so ein Versuchskaninchen war? Oftmals steckt der ganze Staat, ganze Regierungen dahinter, denn die Forschung ist mit der Politik stark verwachsen. Mir sagte einst ein Arzt, er hat seine Seele dem Staat, der Universität und der Forschung verkauft. Mir drehte es den Hals zu, denn bei solchen Aussagen kann man nur noch schwer nach Luft ringen.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass in solchen Fällen kein Weg der Welt zu Gerechtigkeit und Entschädigung führt, denn Staat und Politik halten zusammen. Der Einzelne hat keine Chance, gegen ungerechtfertigte, nicht eingewilligte Studien an der eigenen Person anzukommen. Da verschwindet alles spurlos im Sand, sodass nicht einmal mehr die kleinen Hasenpfötchen, die der Patient selber in Form von Klagen und Anzeigen getreten hat, im Sand sichtbar sind. Bitte, wenn internationale Forschungsgelder im Spiel sind, wird aus jedem Querulanten eine aalglatte, unsichtbare Sache, ja transparenter kann es nicht mehr werden.

Manche Forscher gehen über Leichen, verstecken sich dann hinter einem grossen, schützenden System, denn das Prestige will prunkvoll leben. Mir sagte einst ein Arzt, er hat sich einiges aufgebaut, Prestige, ein gewisses Image, er möchte nicht, dass dies kaputt wird. Wenn man so etwas hört, zweifelt man daran, dass die Forschung 100% in die richtige Richtung geht. Wenn Prestige, das eigene Geld, der eigene Imageaufbau im Vordergrund stehen, beginnt man zu zweifeln. Ich habe jedoch auch Gott sei Dank die Erfahrung gemacht, dass es sich nur um vereinzelte Forscher, Mediziner handelt, denn ein anderer Arzt sagte einst zu mir, bei diesen Sachen macht er nicht mit, um kein Geld der Welt.


Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Lifestyle