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Was ist eine Luxusimmobilie?

Schloss
Eine Luxusimmobilie ist eine Immobilie, die sauteuer ist, jedoch Stil und Flair besitzt. Die Reichen und Superreichen können sie sich leisten. Da hätten wir das Flugzeug, welches zu einer Wohnung umgebaut wird, die Yacht, auf der man wohnen kann, die Villa samt Privatpark, das Chalet in den Bergen der elitären Schigebiete, oder das Luxusloft, welches vorher eine Fabrikshalle darstellte.

Für Luxusimmobilien existiert ein ganz eigener Markt mit elitären Luxusmaklern, zu denen nicht jeder Normalverbraucher Zugang hat. So eine Immobilie kostet Geld und Zeit, vor allem, wenn es sich beispielsweise um eine eigene Privatinsel handelt, die erschlossen und belebt werden will. Man gönnt sich ja sonst nichts.

Möchten Sie sich eine Luxusimmobilie zulegen? Als ich mir mein Penthouse zum ersten Mal kaufen wollte, fand ich ein richtiges Schnäppchen. Als ich mir das Objekt jedoch genauer ansah, entdeckte ich, dass das Penthouse zwar hoch exklusiv ausgestattet war, sich aber genau neben einer stark frequentierten Kirche befand. Die Kirchenglocken dröhnten bei geschlossenen Fenstern noch so laut in meinen Ohren, dass ich den Verkäufer kaum noch akustisch verstand. Jetzt dachte ich daran, wie ich wohl schlafe, wenn die Kirchturmuhr zu Mitternacht läutet.

Beim Kauf einer Luxusimmobilie spielt nicht nur der Preis, der nach oben hin keine Grenzen kennt, eine Rolle, sondern auch die Extras, die gute Lage, die Infrastruktur, die Ruhe, der eventuelle eigene Sandstrand, der Blick aufs offene Meer, die Höhe der Immobilie, die Aussenpräsenz und die hochwertige Innenausstattung.

Neulich verfolgte ich so einen Immobilienkauf mit. Eine Familie mit zwei Kindern zog in eine Luxusvilla am Stadtrand ein. Die Kinder brauchten ihre Grünfläche, die Mutter benötigte die grosszügigen Parkanlagen mit eigenem Brunnen, der Vater wollte seine Ruhe haben, da er viel unterwegs war und ein geschütztes Zuhause brauchte.

Ein weiterer Immobilienkauf der Extraklasse vollzog sich in den USA. Ein Pärchen kaufte sich eine Luxusimmobilie direkt am Meer. Die Frau kochte leidenschaftlich gerne und brauchte eine offene, grosszügige Küche aus Granit, denn Granit ist so dankbar, wenn man darauf arbeitet. Der Mann brauchte seinen Golfplatz, seinen grossen Pool und sein eigenes Fitnesscenter im Haus, seine eigene Sauna, seinen Auslauf und viel Ruhe. Für jeden musste das Passende gefunden werden oder passend gemacht werden.

Genau für diese kleinen Extras, welche Luxusimmobilien bieten müssen, geben die gut betuchten Leute Geld aus. So muss ein Immobilienmakler erst einmal lange suchen, bis das geeignete Objekt gefunden wird. Wenn man Millionen für eine Immobilie ausgibt, braucht man Vertrauen, denn es ist nicht gerade eine Anschaffung für Zwischendurch.

Was ist ein Liebhaberobjekt?

Ein Liebhaberobjekt ist eine Immobilie, die speziell auf einen einzigen Menschen zugeschnitten ist, oder die einen symbolischen, individuellen, emotionalen Wert hat. Sie muss nicht zwingend eine Luxusimmobilie sein, obwohl Banken beides gleichwertig einordnen. Ein Liebhaberobjekt kann einen eigenwilligen Grundriss haben, weit ab der Zivilisation stehen, oder sie kann von einem Prominenten bewohnt worden sein, dessen Fans sie unbedingt kaufen wollen. Sie kann luxuriös sein, muss es aber nicht.

Liebhaberobjekte sind schwer verkäuflich, wenn man die breite Masse dafür begeistern will, wenn man jedoch das richtige Klientel dafür gefunden hat, können sie ziemlich teuer sein. Ein Liebhaberobjekt ist etwas ganz Besonderes, hat Ausstrahlung und Charme, und derjenige, der es kauft, für den ist es die Lieblingsimmobilie.

Die Luxusimmobilien der Prominenten

Bis jetzt sind die Prominenten immer überall eingeladen worden und brauchten sich um ihr liebes Geld nicht zu kümmern. Der Manager wird es schon richten und steckt bekanntlich auch einen grossen Goldklumpen für seine Dienste ein. Mancher Prominente wäre ein Normalverbraucher von nebenan, den niemand kennt und niemand mag, wenn er nicht seinen Manager hätte, der ihn immer an die richtige Strassenecke stellt.

Und dann kam die Finanzkrise über die Stars und Sternchen. Das wäre ja schon genug gewesen, aber da musste auch noch eine waschechte Wirtschaftskrise folgen. Viele Prominente sind aus dem Penthaus ihres Lieblingshotels ausgezogen und bewohnen jetzt ein kleines Haus mit eigener Küche und eigener Waschmaschine. Viele Prominente sind auch aus ihrem Haus ausgezogen und bewohnen nun ein kleines aber bescheidenes Häuschen am Stadtrand, denn im Zentrum fressen die Kosten den Promis die Haare vom Kopf.

Hier profitieren jetzt einige Immobilienmakler und sogar einige Sammler, die alles aufkaufen, was die Prominenten loswerden möchten. Es wohnen nämlich immer noch stinkreiche Menschen auf der Welt, die sich diese Objekte nun leisten können und ihrem Star so ganz nahe sind. Irgendwo muss das Geld ja sein, wenn es dem Rest der Welt so sehr fehlt, dass Häuser verkauft werden, in denen man gerne gewohnt hat. Übrigens sind jetzt wieder einige tolle Apartments in schönen Luxushotels frei geworden, und einige schöne Häuser suchen auch neue Besitzer. Greifen Sie zu, denn irgendwann ist die Finanzkrise auch vorüber.

Wohnen im Schloss

Eine neue Wohnlandschaft bilden alte Schlösser, die verwaltet und in Schuss gehalten werden wollen. Man muss schon einiges an Investitionsaufwand und gute Nerven mitbringen, wenn man sich entscheidet, Schlossbesitzer zu werden. Aber dafür trifft man sich dann mit anderen Schlossbesitzern zum gemeinsamen Partyevent und feiert seinen neu erworbenen Grundbesitz. Das entschädigt alle Arbeit. Verfallene Schlösser kann man bereits für wenig Geld ersteigern, weil sie kaum jemand haben will, aber dafür benötigt man Geld, um das Denkmal-geschützte Schlösschen am Leben zu erhalten. Eine Idee, um Geld ins Schloss zu bringen, ist der Tourismus, denn man kann seine neue Behausung als Hotelbetrieb führen, als Seminarhotel, oder man kann Führungen durch die alten Gemäuer anbieten. Viele Leute fühlen sich zu alten Kerkern, uralten Gemäuern und deren Legenden hingezogen. Wer hier ein wenig esoterischen Esprit hineinlegt, vielleicht einen kleinen Schlossgeist als Attraktion im Haus mit sich führt, kann einiges mit seinem Schlösschen verdienen. Und wenn das alles zu aufwendig ist, bewohnt man eben die 20 bis 50 Zimmer alleine und kann jede Nacht in einem anderen Kämmerchen ruhen. Der Schlosspark bietet zusätzliche Einnahmequellen, wenn man Gemüse und Obst anbaut, welches man als edle Schlossnahrung verkaufen kann. Trotz aller Ideen, ein Schloss zu bewohnen, ist mit viel Idealismus gespickt. Ich ziehe in mein Penthouse und bewohne das Schloss nur als Gast, denn dann kann ich wieder abreisen, wenn das Lüftchen im kalten Winter eisig windig durch die Gemäuer zischt.

Luxusimmobilien in Monaco - fast unerschwinglich

Monaco ist klein aber fein, luxuriös, elitär und begehrt. So kostet eine normale Zweizimmerwohnung mit ca 80 Quadratmeter mehr als 3 Millionen Euro. Ein Luxus-Penthouse in guter Lage kostet mehr als 30 Millionen Euro. Dafür hat man Zutritt zum elitären Golfclub, den eigenen Helicopter-Landeplatz am Hausdach, die eigene Dachterrasse, und vor allem hat man seine Ruhe. Die normalen Luxuswohnungen, die etwas günstiger sind, ab 3 bis 5 Millionen Euro zu haben sind, befinden sich eher in zentraler Lage, wobei man hier etwas Lärm in Kauf nehmen muss und die Aussicht nicht unbedingt grün ist. Trotzdem sind diese Wohnungen begehrt und lassen sich wie warme, handgefertigte Semmeln verkaufen, da der Platz in Monaco so begrenzt ist, dass man hohe Kosten in Kauf nimmt. Immerhin bietet das Fürstentum ein gutes Image, viel Prestige, hohe Anerkennung und einen tollen Ruf.

Wohnen im Luxuscontainer

Besonders in den USA sind die grossen Luxuscontainer, die riesengrossen Wohntrailer gross in Mode. Man ist mobil, wohnt auf vier Rädern, und die Innenausstattung dieser Container ist so luxuriös wie eine Villa. Der Vorteil dieser Wohncontainer ist, dass man sie direkt am Meer aufstellen kann. So verdienen die Vermieter damit richtig gutes Geld, wenn sie diese rollenden Appartments für 7000 Dollar pro Woche vermieten. So ein Container kostet ca 1 Million Dollar, wenn man sich etwas Anständiges gönnt. Er ist blitzschnell, innerhalb von drei Tagen aufgebaut und sofort bewohnbar. Er besteht vorwiegend aus Stahl, hält Wind und Wetter stand, und er ist ideal geeignet für Menschen, die mobil sein möchten.

Wohnen im Luxus-Campingwagen

Mittlerweile macht man im Campingwagen nicht nur Urlaub, man lebt und wohnt drin. Spezielle Luxus-Campingwägen bieten ein Zuhause, welches bequem ist und jeglichen Komfort bietet, sogar ein voll ausgestattetes Badezimmer mit Bad, Dusche und Klo. Ein Anbieter baut sogar Luxus-LKWs zu Campingwägen um, welche mehr als eine halbe Million Euro kosten. Der LKW-Führerschein ist hier bereits enthalten, denn den muss man besitzen, wenn man so einen umgebauten Luxus-Campingwagen fahren möchte. Er bietet genügend Platz, ist teuer und luxuriös ausgestattet, und man fühlt sich wie im eigenen Zuhause, selbst wenn der LKW nur als Zweitwohnung dient.

Luxusimmobilien unter der Stadt

Es gibt Leute, die fürchten den Weltuntergang, fürchten sich vor dem Leben am direkten Erdboden und verkriechen sich lieber unter den Boden, quasi in die Erde hinein. So entstehen laufend neue Städte und Siedlungen unter den Städten, beispielsweise in Amerika. Die Immobilien dort unten kosten ab einer Million Euro aufwärts und bieten alles, was das Luxusherz begehrt. Die Frischluft Zufuhr ist eine technische Meisterleistung und erfolgt durch ausgeklügelte Systeme, damit niemand seine Lungen strapazieren muss. Die Fenster sind aus einer Art Bildschirm-System, sodass man glaubt, man schaut direkt ins Freie hinaus, auf grüne, saftige Wiesen, auf eine intakte Landschaft. Man kann durch unterirdische Parkanlagen spazieren, eine voll ausgebaute Infrastruktur nutzen, und man darf sich aufgrund von guten Sicherheitssystemen wirklich sicher fühlen. Die Lichtqualität ist ausgezeichnet, denn man nutzt hierfür spezielle Lichtsysteme, die dem Tageslicht sehr nahe kommen und die Sonne nachahmen. Ich würde mich in so einem Bunker wie eingesperrt fühlen, aber es gibt Leute, die lieben diese unterirdische Welt und geben viel Geld aus, um so zu wohnen.

Wieviel kostet eine Luxusvilla?

Villa
Liebäugeln Sie mit einer Luxusvilla? Bedenken Sie beim Kauf, dass das Objekt versichert und abgesichert sein muss. Teure Alarmanlagen und höhere Versicherungssummen im Schadensfall sind ein absolutes Muss beim Erwerb einer luxuriös ausgestatteten Villa, denn sie ist nicht vergleichbar mit einem normalen Haus, für welches sich im Idealfall niemand ausser der Hausherr interessiert.

Luxusvillen kann man zum absoluten Schnäppchenpreis kaufen, wenn man Finanzkrisen, Wirtschaftskrisen und Notlagen ausnutzt. Man kann jedoch auch Millionen hinlegen, wenn man sie zum regulären Preis erwirbt, welcher gerade am Immobilienmarkt existiert.

Neulich verfolgte ich einen Kauf einer Luxusvilla in den USA mit. Für rund 10 Millionen Euro wechselte die hochwertige Immobilie samt eigenem Park, Parkanlagen, Springbrunnen, Tennisplatz, kleinem Golfplatz, zwei Swimmingpools, Innenausstattung aus Marmor und Granit, Whirlpool, und vielen Extras den Besitzer. Bitte, das ist ein wahres Schnäppchen, wenn man die Extras, die Extravaganz und den eigenen Erholungspark berücksichtigt.

Wenn Sie sich für den Kauf einer hochwertigen Villa entscheiden, berücksichtigen Sie den Immobilienmakler, die Maklerkosten und die Nebenkosten, die bereits bei der Anschaffung anfallen. Sie dürfen ruhig wählerisch bei der Wahl des Maklers sein, denn nur wenige, ausgewählte Immobilienmakler sind im Besitz solcher lukrativen Angebote, weil die Vermittlung von Luxusimmobilien eine Angelegenheit ist, die viel Vertrauen in den Makler legt.

In Spanien war ich einst zusammen mit meinem damaligen Lebenspartner auf der Suche nach einer luxuriös ausgestatteten Finca in Meeresnähe. Wir begegneten zuerst einem vollkommen ungeeigneten Makler, der uns weniger lukrative Immobilien zu völlig übertriebenen Preisen anbot. Endlich fanden wir unsere Traumvilla mit eigener Orangenzucht und vielen Palmen, Kakteen, Früchten und kleinen Obstbäumen. Der Gärtner kostete extra Geld, aber den brauchten wir, da ich zwei linke Hände im Garten besitze.

Die Luxusvilla muss gepflegt werden

So eine Luxusvilla besitzt die gute Eigenschaft, grosszügig ausgelegt zu sein, mit viel Platz für das Wesentliche. Sie besitzt jedoch auch die weniger gute Eigenschaft, grossflächig gepflegt zu werden, und dies ist ein Muss, sonst verwildert das Grundstück samt Immobilie und verliert an Attraktivität.

Viele hochwertige Extras müssen mit Spezialreinigern gepflegt werden, beispielsweise ein hochwertiger Schiffsboden, ein Marmorbad, ein Whirlpool, die Aussenanlagen, denn einige Materialien sind so empfindlich, dass sie eine Portion Extrapflege benötigen. Das kostet alles Geld. Diese Kosten muss man mit in den Erhalt der Luxusimmobilie einrechnen, und so passiert es oftmals, dass man sich übernimmt, sich die finanzielle Lage ändert und man die Villa wieder verkaufen muss.

In so einem Fall findet man schwer einen Käufer, denn selbst die reichsten Leute unter den Reichen überlegen sich den Kauf einer Luxusvilla gut. Da muss alles stimmig sein. Und spätestens jetzt sinkt der Preis der Luxusimmobilie, denn es muss ein Käufer gefunden werden. So kann eine hochwertige Immobilie zum Schnäppchen werden.

MeinEgo würde gerne in einem Schloss wohnen, meine Seele meint jedoch, das Schloss hätte zu viele Besenkammern. Wenn man sich für eine grosszügige Luxusimmobilie entscheidet, sollte man berücksichtigen, dass die Villa auch betreut werden muss. Meine Mutter lässt sogar ihren Garten verwildern und hofft, dass der Nachbar den Anblick bald nicht mehr erträgt und ihr den Garten zu einem luxuriösen Schaugarten umbaut.

Eine Luxusvilla versteigern oder verlosen

Luxusimmobilien kann man auch ersteigern, besonders Schlösser, denn die sind dankbar, wenn sich jemand um die alten Mauern kümmert. Als ich eine Villa anhand einer Verlosung gewinnen wollte, hatte ich die dahintersteckende Arbeit beim Kauf des Loses auch nicht berücksichtigt. Gott sei Dank, ich habe eine Niete gezogen.

Möchten Sie auch in einer edlen und herzeigbaren Luxusvilla wohnen? Können Sie sich so ein Exemplar denn überhaupt leisten? Neulich hörte ich, ein Prominenter verkauft sein elegantes Zuhause, und wenn es erst einmal in andere Hände kommt, feiert ein Anderer seine Parties drin. Die Luxusvilla besitzt übrigens 20 Zimmer. Da könnte man jede Nacht in einem anderen Zimmer abfeiern, ohne dass Langeweile aufkommt.

Natürlich hat so eine Luxusvilla auch einen Pool, denn man muss ja auch sauber werden. Ich verwechsle hier glaube ich den sportlichen Teil mit der Körperhygiene, aber ich bin ein praktischer Mensch und verbinde alles, was sich miteinander kombinieren lässt. Selbst der Pool benötigt Personal, Pflege und Instandhaltung, was wiederum Geld kostet.Lieber Besucher, in Zeiten der Wirtschaftskrise werden Luxusvillen gerne versteigert. Und gerade hier lauert die Gefahr, dass man zuerst den niedrigen Preis sieht und an die Erhaltungskosten nahezu zu wenig denkt.

Das höchste Gefühl der Geschmacklosigkeit ist die Verlosung einer Luxusvilla. Wenn sich jeder ein Los für 99 Euro kaufen kann, bleibt die Exklusivität auf der Strecke. Wie hält man eigentlich so eine Luxusvilla fit, wenn man gerade noch so das Kleingeld für ein Los aufbringen kann? Ich sage Ihnen, wenn man sich erst einmal eine Aussenpräsenz in dieser Dimension angeschafft hat, warten die ersten potentiellen Sponsoren bereits vor der Eingangstüre. Und ich schwöre, nicht jeder dahergelaufene Sponsor hat gute Absichten.

Ich besitze keine Luxusvilla, arbeite im Schneckentempo auf mein Penthouse hin, und bis es soweit ist, muss ich für eventuelle Sponsoren andere lukrative Empfangsmöglichkeiten suchen. Ich empfange meine empfindlichen Geldgeber und die noch empfindlicheren Projektumsetzer immer im fünf Sterne Hotel. Aber selbst in diesem eleganten Flair habe ich nicht immer Glück. Bitte, so kann es auch Ihnen gehen, wenn Sie eine Luxusimmobilie gewinnen und die Gelder für den Erhalt des Objektes aufbringen müssen.

Wenn Sie jetzt auf den Geschmack gekommen sind, sich so eine Luxusvilla als Sommerresidenz zuzulegen, geben Sie mir Bescheid und laden Sie mich zum kleinen Gabelfrühstück ein, weil ich gerne Unmengen an Essen zum Brunch verschlinge. Wenn Kaviar, Hummer und exklusiver Wildlachs erst einmal in meinem Magen landen, schaue ich mir Ihre Immobilie genauer an.

Prominente verkaufen ihre Luxusvillen

Als in den USA die Wirtschaftskrise wütete, waren zahlreiche Prominente gezwungen, ihre Luxusvillen zu verkaufen. Hier machten Immobilienanleger, sogenannte Immobilienhaie ihr grosses Geschäft, aber auch der gut betuchte Bürger kam auf seine Kosten, da er Luxusimmobilien zum Schnäppchenpreis haben konnte.

Man muss allerdings berücksichtigen, dass in manchen Teilen der USA Unwetter, Orkane und Tornados wüten, die man bei uns hier nicht einmal ansatzweise kennt. So sind die monatlichen Kosten für eine Versicherung dieser Luxusimmobilien ums Zehnfache höher als bei uns. Man kann bis zu 600 Dollar und mehr monatlich für seine Versicherung einrechnen.

Neulich hörte ich, wie ein Prominenter seine Villa auf Mallorca verkaufen musste, weil er den Gärtner nicht mehr bezahlte. Bitte, der Gärtner ist eines der wichtigsten Utensilien einer Luxusvilla, er gehört quasi zum Inventar, denn die gepflegte Aussenpräsenz ist das Aushängeschild eines Villenbesitzers.

Man benötigt Personal, Unmengen an Personal, wenn man sich eine Villa in Übergrösse anschafft. Oversize, das liegt immer wieder im Trend, nicht nur in der Mode, auch bei Immobilien. Man kauft zu gross und muss sich vom Objekt schnell wieder trennen, da das Personal nicht bezahlt werden kann.

Bis zu 20 Angestellte arbeiten in einer prunkvoll ausgestatteten Luxusvilla. Sie putzen, kochen, pflegen die Aussenanlagen, machen Besorgungen, erledigen die Poolarbeiten, bessern empfindliche Stellen am und im Haus aus, und sie alle wollen am Monatsende bezahlt werden. Da überlegt man sich schon oft, ob es nicht eine kleine Villa auch tut, um das Prestige des Egos zu sättigen.

Eine Luxusvilla vermieten

Eine Möglichkeit, um seine neu erworbene Luxusvilla zu erhalten, ist es, sie zu vermieten. Hochwertige Urlaubsangebote in der eigenen Villa locken Leute mit zu viel Geld an, die hochdosierte Erholung wünschen, auf den Komfort jedoch nicht verzichten möchten, aber nicht unbedingt mit anderen Urlaubsgästen zusammen frühstücken mwollen.

Eine Luxusvilla kostet ab 10 000 Euro pro Woche aufwärts, wobei nach oben hin keine Grenze existiert. So kann man sich auch für 70 000 Euro pro Woche in eine Villa samt Personal, Pool, Golfanlage und Park einmieten, wenn möglich in Strandnähe, direkt am Meer. Da hat man seine Ruhe, wenn das Kleingeld stimmt. Ob dies wirklich eine optimale Lösung für Villenbesitzer und extravagante Urlauber ist, weiss ich nicht, aber wirtschaftlich gesehen profitiert man davon.

Wohnen im Loft - Luxus ohne Wände

Ein Loft im Turm
Wie wohnt man in einem Loft? In erster Linie wohnt man dort grosszügig, denn die Räume sind nicht durch Wände und Türen begrenzt. Früher galt ein Loft als Lagerhalle, was mit den neutigen, edel ausgebauten Lofts nichts mehr zu tun hat. Obwohl man die gesamte Beinfreiheit geniessen kann, sollte man aber auch in einem Loft darauf achten, welche optisch sichtbaren Räumlichkeiten nebeneinander platziert werden sollten. Im Eingangsbereich macht sich eine grosszügige Garderobe gut, die den Blick auf die offene Küche und das edle, elegant eingerichtete Wohnzimmer gewährt. Weiter hinten, nicht direkt von der Eingangstüre sichtbar, könnte man sein Schlafzimmer samt Wasserbett oder Himmelbett platzieren. Bad und Klo sind die einzigen Räume, die vom restlichen Wohnraum durch eine leichte Wand und eventuell eine Türe abgegrenzt werden sollten, denn am Klo hat sogar der Kaiser gerne seine ungeteilte Ruhe.

Im allgemeinen sollte man ein Loft nicht zu dunkel einrichten, mit wenigen, dafür jedoch hochwertigen Möbeln bestücken, damit das Einraum-Konzept nicht im Chaos endet. Zu viele Möbel und Wohnaccessoires lassen ein Loft schnell wie eine Fabrikshalle oder einen Lagerraum aussehen. Die Beleuchtung kann von Wohnzone zu Wohnzone unterschiedlich ausfallen, im Schlafbereich eher gedämpft, im Wohnbereich warm bis hell, im Arbeitsbereich sachlich kühl, und in der Küche sollte man ein gutes Licht anbringen, denn man kocht auch drin.

Wie baut man seine Wohnung zum Loft um?

Die einfachste Möglichkeit, eine Wohnung zu einem Loft umzubauen, ist das Herausnehmen einiger Wände, oder man kann zumindest die Türen entfernen und grosse Torbögen daraus machen, welche die einzelnen Räume miteinander verbinden. Wer sich dafür entscheidet, Wände zu Entfernen, sollte zuerst schauen, ob es wohl keine tragenden Wände sind, denn die tragende Wand hält das Haus zusammen und darf nicht entfernt werden, sonst leidet die Stabilität der Immobilie. Auch sollte man darauf achten, wo die Stromleitungen verlaufen, ob man die Wand für eventuelle Schränke und Gegenstände benötigt, und ob man eventuell die Steckdosen noch braucht. Wenn allerdings eine Wand nur dazu dient, zwei Räume zu trennen, welche im grösseren Umfang schöner aussehen, kann man die Wand entfernen.

Wer sein Loft über zwei Etagen bauen möchte, muss die Zimmerdecke entfernen. Hier braucht man jedoch in den meisten Fällen die Zustimmung der Miteigentümer, wenn man in einer Wohnanlage lebt, und man braucht hierfür unbedingt ein Sachgutachten, ein Baugutachten, denn Zimmerdecken sind immer tragende Elemente und könnten unter Umständen die Stabilität der Immobilie nachhaltig und langfristig beeinträchtigen. Zuerst sieht man dann nur ein paar kleine Risse und Kratzer in der Wand, welche sich jedoch ausdehnen können und zu Schimmelbildung führen, wenn das Haus nicht mehr dicht ist, weil sich die Wände langsam im Bewegung setzen.

Wer eine Wendeltreppe in sein Loft einbauen möchte, mit einer grosszügigen, hell ausgeleuchteten und hohen Gallerie, der braucht nur ein Stück der Zimmerdecke zu entfernen, damit die Wendeltreppe Platz findet. Aber auch hierfür benötigt man ein Gutachten. So ein Umbau ist nicht billig, und man muss darauf achten, ob man sich dies finanziell auch alles leisten kann. Oft ist es günstiger, sich gleich ein fertiges Loft zu kaufen.

Die Privatinsel als Luxusimmobilie

Privatjet für die Privatinsel
Was ist eine Privatinsel? Sie steht im Eigentum einer Person oder eines Unternehmens, sie gehört also jemandem, der sie zuvor gekauft hat und damit sein Eigentum festgemacht hat. Privatinseln werden privat bewirtschaftet und bewohnt, oder sie bleiben naturbelassen, teilweise als Naturschutzgebiet, teilweise auch als private Grossgärten bewirtschaftet.

Viele Inseln im Indischen Ozean sind begehrt, werden vorzugsweise von Investoren und Hotelketten gekauft, um dort neue Urlauberresorts zu errichten. Sie sind sauteuer, oft auch unverkäuflich, und manche Inseln kann man nicht besitzen, nur pachten. Einige Besitzer errichten neben den Hotels auch Villen als zusätzliche Einnahmequelle auf den Inseln, und so haben reiche Leute durch den Villenkauf indirekt eine Insel erworben, ohne zu viel Geld in die Inselerschliessung zu stecken.

Es gibt immer wieder Aussteiger, die ihre eigenen Ministaaten auf ihrer erworbenen Privatinsel errichten wollen, aber im Grunde sind die Inseln im Eigentum der jeweiligen umliegenden Nationen und Länder, unterliegen deren Gesetzen und können zu keinem eigenen Staat umstrukturiert werden.

Eine eigene Insel bekommt man bereits für einige Tausend Euro, allerdings hat man auch die Wahl, mehrere Millionen dafür hinzulegen. Wenn man es mit dem Kauf einer 25 Meter langen Yacht vergleicht, so ist man preislich gesehen gut dabei, wenn man sich für seine Privatinsel entscheidet.

Mini-Inseln, die weder bebaut noch erschlossen sind, bekommt man für wenige Tausend Euro. Der Vorteil daran ist, man kann sie nach Belieben bewirtschaften und notfalls auch bebauen. Der Nachteil ist, man muss Zeit, Geld und Arbeitskräfte aufbringen, um die Insel bewohnbar zu machen, wenn man sich nicht mit einem mitgebrachten Zelt begnügen will.

Karibische Inseln sind preiswert, ein richtiges Schnäppchen, solange man eine wählt, die nicht erschlossen ist. Inseln im indischen Ozean sind ähnliche Schnäppchen. Nur die Inseln an der Nordsee zählen zu den teuersten, aber dafür hat man die bequeme Infrastruktur in direkter Nähe. Es hängt von der Lage, vom jeweiligen Standard, von der Industrie und der Wirtschaftslage des jeweiligen Umlandes ab, ob eine zu erwerbende Insel teuer oder relativ günstig zu haben ist. Fakt ist jedoch, für den normalen Bürger ist sie ein unerschwinglicher Luxus, den er sich nicht leisten kann, es sei denn, er gewinnt im Lotto, heiratet reich ein oder erbt ein Vermögen.

Wer braucht eine Privatinsel? Es sind die gut betuchten Leute, die für ihren entspannten Urlaub Ruhe brauchen, um ihn geniessen zu können. Es sind die Leute, die mit ihrer Yacht vor der Insel parken oder mit ihrem Privatjet dort landen, als Statussymbol für ihren Wohlstand. Und die Superreichen feiern dort ihre Partys und laden hunderte Freunde ein.

Man zeigt, was man hat, lebt seinen dekadenten Lebensstil aus, verbringt sein Wellnesswochenende auf der eigenen Wellnessoase, und man erhöht damit sein Prestige, sein Image, seinen Status in der Gesellschaft. Die eigene Insel dient auch als Wertanlage, denn jedes Stück Land, welches einmal erschlossen ist, bietet wiederum neue Möglichkeiten, Leben darauf zu züchten, es wirtschaftlich und finanziell zu nutzen. Der Markt für Luxusimmobilien-Makler boomt, welche sich auf die Vermittlung von Privatinseln spezialisiert haben.

Ein Amerikaner verwirklichte sich seinen Traum von der eigenen Insel, ohne Geld. Er wanderte auf eine kleine, nicht aufsehenserregende Insel aus und bewohnt diese bis auf Weiteres. Bis jetzt scheiterten alle Versuche, ihn von seiner Insel zu vertreiben, obwohl er keine Rechte an seinem besetzten Stück Land besitzt. Er lebt dort in vollkommener Einsamkeit, inmitten der Natur, und wenn sich Insekten und Würmer in seinem Essen tummeln, ißt er diese gleich mit, da sie viel Eiweiss und gute Proteine beinhalten.

Der Helikopter Landeplatz am eigenen Hausdach

Helikopter
Der eigene Hubschrauberlandeplatz gehört zu jedem Villenbesitzer dazu. Beherbergen Sie auch schon als frisch gebackener Millionär einen Hubschrauberlandeplatz auf Ihrem Hausdach? Millionäre fahren nicht unbedingt mit dem Auto weite Strecken. Und wenn sie mit dem Auto unterwegs sind, dann ist es der Porsche oder die edle Limousine mit extra Fahrer, denn der Millionär sitzt am Rücksitz und feiert den Tag, wie er fällt.

Wenn Millionäre mit dem Privatjet per Flugzeug unterwegs sind, möchten sie natürlich auch dort landen, wo sie gerade hin wollen. So kauft sich der echte und gut betuchte Millionär eine Villa mit Landeplatz für sein Flugzeug am Dach. Der Landeplatz ist wichtig, denn wenn der Millionär einmal sein Anwesen verkaufen möchte, fragt der Käufer bestimmt: Wo ist hier der Landeplatz für den Hubschrauber? Und da wäre es schlimm, wenn keiner vorhanden ist.

Es gibt Orte auf der Welt, da leben viele Millionäre auf einem Haufen, einer hat den schöneren Landeplatz für seinen Privatjet als der andere, und der andere eifert dem einen nach und baut sich noch einen schöneren Landeplatz. Jetzt möchten die Millionäre nicht nur unter sich bleiben, sondern auch ihre Ruhe haben, aber Privatflugzeuge und Ruhe passen irgendwie nicht zueinander.

Da kann der Kerosinpreis noch so hoch sein und die Strafen für das Landen der Flugzeuge in Ruhephasen noch so teuer gestückt sein, das zahlt der Millionär locker aus der Kleingeld Tasche. Geld spielt beim Fliegen ohnehin keine Rolle, denn in der Luft fühlt man sich frei wie ein Vogel, und der braucht auch kein Geld, lässt aber seine Ausscheidungen auf der Erde zurück.

Auch Hubschrauber lassen ihre Abgase auf der Erde zurück. Vielleicht überlegt es sich der eine oder andere Millionär mit der Umwelt und geht den einen oder anderen Meter einmal zu Fuss. Und vielleicht macht der andere Millionär es dem einen nach, dann kehrt wieder Ruhe in die französischen Luxusorte ein.

Vorteile des eigenen Helikopter Landeplatzes

Welche Vorteile besitzt so ein eigener Hubschrauber Landeplatz? Man ist schneller vor Ort als mit jedem anderen Verkehrsmittel, denn man landet am Hausdach und betritt wenige Schritte später das Areal der eigenen Luxusvilla. Man kann schneller starten, wenn man dringende Termine zu erledigen hat, da man auf niemanden Rücksicht nehmen muss, auf keine Landebahn, auf keine Starterlaubnis, und auf keinen anrollenden Stau warten muss. Sind Sie schon einmal in der Warteschleife eines hartnäckigen Staus gestanden und hatten gleichzeitig einen wichtigen Termin? Das kommt einem vor wie in der Endlosschleife, der Termin rückt immer näher, und die Minuten verfliegen wie Sekunden.

Ein klarer Vorteil ist die grosszügige Unabhängigkeit. Man lädt Geschäftsfreunde zum Dinner ein, holt sie von deren Hausdach ab und landet mit ihnen am eigenen Hausdach, während das Dienstpersonal bereits den Hummer in kleine, bissfertige Häppchen geschnitten hat. Ich muss reich heiraten, sonst verpasse ich diese dekadente Gelegenheit des hauseigenen Hubschraubers.

Hat der eigene Hubschrauber Landeplatz auch Nachteile?

Sicherlich, so ein Hubschrauber Landeplatz am Dach einer Villa hat auch seine unangenehmen Seiten, wobei man hier im Grunde nur bedingt von einem Nachteil sprechen kann. Der eigene Landeplatz muss nur gepflegt werden, aber wozu hat man gutes Personal, welches zuverlässig die kleine Landebahn reinigt und das Dach in Schuss hält.

Schwierig wird es erst beim fremden Hubschrauberlandeplatz. Während man den eigenen Hubschrauber startet, liegt der Nachbar am Pool, aber wehe, der Nachbar startet sein Kleinflugobjekt, dann liegt man womöglich selbst am Pool. Die Ruhestörung kennt in diesem Fall keine Grenzen, und so hat sich in Südfrankreich bereits eine Anti-Hubschrauber-Gemeinschaft gebildet, die ihren Frieden haben möchte.

So ein dekadenter Hubschrauber produziert Abgase, die vom eigenen Hausdach aus in den Erholungspark des Nachbarn übergleiten, ruhig, geräuschlos aber sichtbar zu riechen. Der Pool bekommt auch sein Fett ab. Das Poolwasser wird schneller trüb, man benötigt mehr Chemikalien, um das Wasser sauber zu halten, und dies schadet wiederum der Gesundheit.

Was kostet der eigene Hubschrauber Landeplatz?

Die Frage muss lauten: Was kostet der eigene Hubschrauber samt Pilot und Dienstpersonal? Man muss schon zu den gehobenen Millionären, zu den abgehobenen Managern unter Zeitdruck oder zu den Milliardären gehören, um seinen eigenen Helikopter zu betreiben. Bitte, da sind die Kosten für den Landeplatz zweitrangig. Aber bequem ist der Helikopter schon, auch wenn er in Deutschland den schlechten Ruf der Überheblichkeit geniesst.

Wer die nötigen Gelder für die Anschaffung eines eigenen Hubschraubers aufbringt, kann damit allerdings grenzenlose Freiheit geniessen. Er fliegt vom eigenen Hausdach schnell nach St. Moritz zum Schifahren, nach Kitzbühl zum Abfeiern in der Schihütte, oder in die Toscana zum Sonnenbaden, denn dort steht die Zweitresidenz für erholsame Urlaubstage.

Bitte, wenn die Wirtschaftskrise zu heftig wird, kann man seinen Helikopter wieder verkaufen, natürlich mit Verlust, aber dann ist jeder finanzielle Verlust erträglicher als die Pflege eines eigenen Helikopters. Gebrauchte Hubschrauber kosten weniger, landen jedoch gleich schnell am Hausdach, machen den gleichen Lärm und benötigen genauso viel Kerosin.


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Elisabeth Putz

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