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Wirtschaft - Wie wirtschaftet man erfolgreich?

WirtschaftDer Ratgeber rund um die Wirtschaft - Die Wirtschaft ist das Grundgerüst, welches uns mit Wohlstand, Arbeit, Profit, Handel und Kapital versorgt. Eine florierende Wirtschaft lässt uns locker leben und sorglos verweilen. Eine Wirtschaftskrise lässt uns sparen, Güter und Geld horten, ängstlich werden und am Leben zweifeln. Deshalb ist es besser, man wirtschaftet erfolgreich, spart für Notzeiten, konsumiert in der Hochkunjunktur und trägt eine gewisse soziale Verantwortung für Menschen, denen es nicht so gut geht. Dies bewahrt unseren Weltfrieden.

Was ist Wirtschaft?

Wirtschaft ist Geschäftsleben, Aktivität, das florierende Business, der Konsum, der Handel, Verkauf und Vertrieb. Wirtschaft ist die Seele der Meschheit, der Motor des alltäglichen Lebens. Dies bemerkt man am besten in Krisenzeiten. Die Corona Krise hat gezeigt, dass ohne eine fuktionierende Wirtschaft das gesamte menschliche Lebensmodell kippen kann.

Wie wirtschaftet man erfolgreich? Wichtig ist, dass man sich für die soziale Marktwirtschaft entscheidet, was man als Unternehmer im eigenen Unternehmen, und als Privatperson bei politischen Wahlen mit seiner Wählerstimme tun kann. Der Kapitalismus funktioniert nämlich nur so lange, bis er zum Turbokapitalismus mutiert und jede soziale Gerechtigkeit von Geld, Macht und Produktionssteigerung aufgefressen wird. Man muss gut haushalten, Geld für Wirtschaftskrisen zurücklegen, und man sollte nachhaltig wirtschaften, damit man Enkel-fit wird, denn nach uns kommt nicht unbedingt die Sintflut. Wirtschaften bedeutet, ein angenehmes Gleichgewicht von Geld und Macht, von Angebot und Nachfrage, von Arbeit und Freizeit, von Ethik und Moral gegenüber dem Profit zu generieren.

Die Wirtschaft floriert heute zunehmend im Internet, denn sogar Lebensmittel sind online erhältlich und können entweder direkt nach Hause oder sogar in den eigenen Kofferraum des Autos geliefert werden. Drohnen übernehmen zunehmend den Versandweg, und der Postbote wird arbeitslos. Irgendwann rationalisieren wir uns alle weg, weil uns Roboter ersetzen, die wirtschaftlich günstiger sind.

Wirtschaft bedeutet Handel und Konsum, die Produktion von Gütern, das Anbieten von Dienstleistungen, der Kapitalismus samt Turbokapitalismus, die soziale Marktwirtschaft, welche für eine soziale Gerechtigkeit sorgt. Es ist die wirtschaftliche Ethik und Moral, die uns in Krisenzeiten dazu bewegt, Regulierungen einzuführen, aus Fehlern zu lernen und einen Ausgleich zu schaffen. Es ist der Wirtschaftsaufschwung, es sind die Wirtschaftskrisen, und es ist das rege Treiben rund ums Geld.

Wirtschaften bedeutet, gut zu haushalten, denn der Wirtschaftshaushalt betrifft nicht nur Staaten, Länder, Gemeinden und Städte, sondern jeden einzelnen Privathaushalt. Wer spart, hat Geld in der Not. Wer gut wirtschaftet, investiert sorgsam und nachhaltig, achtet auf seinen Haushalt und pflegt sein gesamtes Leben. Faulheit, Trägheit, aber auch das Venture-Capital und der übertriebene Leichtsinn können uns in eine wirtschaftliche Schieflage bringen, aus der wir mühsam herauskriechen müssen, wenn wir nicht daran zerbrechen.

Unsere Wirtschaft ist nicht unendlich weit auf Wachstum ausgerichtet. Sie wächst nur so lange, wie wir sie füttern und Geld in sie hineinstecken. Dies bemerken wir spätestens, wenn eine Katastrophe, eine Pandemie naht und wir die Wirtschaftssysteme herunterfahren oder in einen Log-Down gehen. Wenn nichts mehr konsumiert wird, stirbt unser Wirtschaftssystem. Und genauso ergeht es uns wirtschaftlich, wenn wir den Kapitalismus alleine regieren lassen, sämtliche Systeme deregulieren, was in den 1060er Jahren bereits in den USA begonnen hat und heute global präsent ist. Wenn die Schere zwischen Arm und Reich so weit auseinander geht, dass der Mittelstand stirbt, sind wir wirtschaftlich am Ende. Wenige Superreiche können nicht so viel konsumieren, dass die ganze Welt davon leben kann. Globalisierung und Turbokapitalismus funktionieren nur so lange, bis Rohstoffe und Produktion ausgeschöpft sind. Dann bleiben einige wenige übrig, die unsere Wirtschaft regieren, der Rest verarmt.

Wie wirtschaftet man erfolgreich?

Sieben Dinge sind im Wirtschaftsleben wichtig: Die Ausbildung, der passende Job, der gute Umgang mit Geld, gute Ideen und deren Umsetzung, ein gesundes Konsumverhalten, Erfolgsgedanken und Motivation im Berufsleben.

Ein Trend in den Unternehmen geht dahin, dass man Manager mit einem golden handshake ausbezahlt, wenn sie gehen müssen, dass man Personal abbaut, um das Unternehmen zu retten, und dass man out-sourcing betreibt, um Kosten zu sparen. Wenn erst einmal der Serviceroboter den Weg in die Wirtschaft gefunden hat, kann der menschliche Mitarbeiter ausgetauscht werden und den Roboter servicieren. Bis dahin kämpfen wir noch um einen guten Job. Ob die Digitalisierung am Arbeitsmarkt langfristig zu Reichtum oder eher zu Armut führt, wissen wir heute noch nicht, aber Fakt ist, dass sich Jobs ändern werden.

Ein Trend im Job geht hin zu flexibler Freizeit, individueller Arbeitszeit, zum Home-Office und zur Teamarbeit. Man kann den heutigen Mitarbeiter nicht mehr an eine Firmenphilosophie ketten, wenn die Erfolgsmöglichkeiten und Aufstiegschancen fehlen. Die Digitalisierung macht es möglich, Zeitzonen-übergreifend zu arbeiten, nicht mehr an das 9 to 5 Modell gebunden zu sein, welches den Mitarbeiter von 9:00 Uhr morgens bis 17:00 Uhr abends ans Büro fesselt. Dies bedeutet aber auch mehr Stress, denn das Berufsleben wird ins Privatleben integriert.

Im Business geht ein Trend hin zu Grossunternehmen, welche alles anbieten und eher von Masse anstatt von Klasse leben. Das Big-Business boomt. Andererseits schaffen es Big-Player im Internet, sich als Person und Marke aufzubauen, wodurch sie Qualität und Einzigartigkeit anbieten können. Ein Gegentrend geht hin zur Regionalität, besonders beim Handel von Lebensmitteln.

Ethik und Moral in der Wirtschaft

Wirtschaftliches Denken, Ethik und Moral gehen nur bis zu einem gewissen Grad in die selbe Richtung. Nicht alles, was wirtschaftlich profitabel ist, ist auch ethisch vertretbar. Und so verschenken Firmen Produkte, auch wenn sie nichts zu verschenken haben, weil sie damit Kunden gewinnen. Und der einzelne Mensch betrügt und lügt, weil es wirtschaftlich für ihn rentabel ist. Politiker treffen unseriöse Entscheidungen, um die Wirtschaftslobby zufriedenzustellen, und der Konsum blüht trotzdem. Gewisse ethische Standards werden übrigens eingehalten, um keine Revolution heraufzubeschwören. Wenn wir keine genmanipulierte Nahrung wollen, wird diese auch nicht gezwungenermassen verkauft, es sei denn, jemand will sie explizit, dann hat er die Wahl.

Moralisch bedenklich ist es, wenn der Einzelne im Supermarkt eine Banane abwiegt, das Preisschild auf die Tüte klebt und danach 2 weitere Bananen in die Tüte legt. Wenn das 1000 Leute machen, entstehen den Läden finanzielle Defizite. Und wenn grosse Konzerne Betrug im umfangreichen Stil betreiben, entstehen Defizite, die der einzelne Steuerzahler ausgleichen muss. Und dann jammern wir.

Wir jammern gerne über die aktuelle Wirtschaftslage, über zu wenig Kaufkraft, weil nicht jeder ein drittes Handy benötigt. Wir jammern über zu wenig Umsatz, da dieser nicht ungehemmt in astronomische Höhen steigen kann, ohne eine Pause zu machen. Und wir jammern über zu wenig Wirtschaftswachstum, weil die Produktion nicht endlos weitergeführt werden kann, ohne dass die Umwelt darunter leidet. Hier sieht man, dass die Wirtschaft ethische Probleme hat, mit denen sie umgehen muss. Übrigens ging es uns wirtschaftlich noch nie so gut wie heute, und wir haben noch nie so viel gejammert wie heute.

Wir sehen uns gerne Wirtschaftskatastrophen an, während wir vor den Nachrichten sitzen und ein Wurstbrötchen essen. Wir können das Brötchen ruhig bis zu Ende essen, denn die Nachrichtenlänge erlaubt es uns. Und dann sehen wir uns regelmässig die Spendenaufrufe für arme Länder an, spenden in der Regel nichts oder Kleinbeträge, gehen anschliessend zum Shoppen, weil wir seit einer Woche kein neues Teil mehr gekauft haben, und nachts schlafen wir im Pyjama ein und träumen von der Armut in Afrika. Die Welt ist ungerecht, aber eines Tages wird sie gerechter. Immerhin sstehen die Gespräche über das bedingungslose Grundeinkommen bereits in den Startlöchern.

Derzeit beschäftigen wir Leiharbeiter zu ungerechten Bedingungen, bezahlen viele Leute unter dem Mindestlohn, grosse Unternehmen finden legale Steueroasen und Schlupflöcher, Steuererleichterungen, Off-Shore-Modelle und angenehme Fluchtwege. Die neue Generation der Erben wird bevorteilt, die Luxussteuer wird nur rabenmütterlich behandelt, Vorstände verdienen das 100fache und mehr, wenn man sie gegenüber den Angestellten betrachtet, und der Normalverbraucher rutscht in die Armut ab.

Seit der Jahrtausendwende ist das Problem explodiert, und der Mittelstand, der eigentlich die finanziell grösste Säule darstellen sollte, droht zu verarmen. Hier ist dringender Handlungsbedarf nötig. Wir könnten uns nur durch gerechtere Löhne, durch die Wiedereinführung der Luxussteuer von mehr als 80% ab einem gewissen finanziellen Volumen, durch eine gerechtere Ressourcenverteilung und durch eine Umverteilung der materiellen Güter retten, denn der Tripple-Down-Effekt hat noch nie jemandem geholfen.

Business

Wie wird man erfolgreich im Business? Die Idee im Kopf ist der zündende Motor, um sein Geschäft zu starten. Heute verdienen die innovativen Start-Ups Millionen, besonders am virtuellen Online-Markt. Der Einzelkämpfer kann sich zur Marke machen und als Big Player durchstarten. Der Macher vergrössert sich und mischt im Big Business mit. Und der kluge Unternehmer hat seine Firma immer im Blick, damit ihm nichts entgeht. Es gibt Leute, die richten sich ihr Büro so ein, dass sie bequem darin leben könnten. Sie spielen zwischendurch Golf, telefonieren mit ihren Geschäftspartnern, halten ein Nickerchen, laden die Geliebte zum Schäferstündchen ein, und dabei verlassen sie das Büro kein einziges Mal. Und dann gibt es den hektischen Unternehmer, der glaubt, es entgeht ihm etwas, wenn er nicht pausenlos präsent, und sein Blutdruck auf 200 ist. In der Ruhe liegt die Kraft, nur die Sache mit der Geliebten ist nicht koscher.

Büro

Der Alltag im Büro kann lang werden, wenn man die falschen Kollegen an seiner Seite sitzen sieht. Manch einer sitzt sogar im falschen Job, aber dies fällt ihm nicht grossartig auf, wenn das Gehalt am Monatsende stimmig ist. Wie peppt man den Büroalltag auf? Die kleinen Kaffeepausen helfen, geben neue Energie an den Körper ab, bieten Raum für kollegiale Kommunikation, und Teamarbeit hilft, der Monotonie im Büro zu entkommen.

Kapitalismus

Der Kapitalismus macht Reiche noch reicher und Arme immer ärmer, selbst wenn heute ein Billig-Pullover nur noch 10 Euro kostet. Der Turbokapitalismus hat jedoch ein Ablaufdatum, wenn alle Rohstoffe verbraucht sind und die Menschen gesättigt vom Konsum nach Hause gehen. Langfristig und nachhaltig attraktiv bleibt die soziale Marktwirtschaft.

Marketing

Wie betreibt man erfolgreiches Marketing? Das Produkt, die Dienstleistung, das Angebot steht im Mittelpunkt, und das Marketing wird rund herum aufgebaut. Wichtig ist die Zielgruppe, denn die Nachfrage muss gesichert werden. Oft genügt es auch schon, wenn ein gutes Image aufgebaut wird, denn eine Marke ist immer begehrt.

Politik

Politik ist so gut oder so schlecht, wie die jeweiligen Politiker eines Landes eben sind, und diese werden vom Volk gewählt, wenn es eine Demokratie ist. Ein Politiker sollte in der Sprache des Volkes sprechen, nicht bestechlich sein und das Wohl der Allgemeinheit im Auge behalten. Vielleicht wird so ein Politiker einmal erfunden.

Recht

Recht haben und Recht bekommen sind manchmal zwei Paar Schuhe, denn wenn die Beweislage nicht einwandfrei ist, bekommt man kein Recht, oder man muss den Instanzenweg gehen, um zum Schluss festzustellen, dass man selten Recht bekommt. Auch wenn die Beweislage stimmt, kann es zu unerwarteten Zufällen kommen. Übrigens ist der Mandant manchmal der schlimmste Feind des Anwalts, schlimmer als die Gegenseite.

Soziale Netzwerke

Soziale Netzwerke sind nicht nur zum Plaudern da, sie sind auch ein gutes Vertriebs- und Verkaufsinstrument, dienen als Werbeschleuder und sind gut fürs eigene Image. Man pflegt seine Kontakte, teilt sich und sein Leben mit, und so wird man zum Influencer. Für Extrovertierte ist dies ein richtig guter Spielplatz.

Unternehmer

Jeder Unternehmer kommt an einen gewissen Punkt, an dem er sich fragt, wie könnte man noch mehr Geld optimieren. Und dann kommt der obligatorische Unternehmensberater, die Firma wird umstrukturiert, und danach läuft alles wie bisher, nur mit weniger Angestellten. Mit Personalabbau alleine kommt man nicht voran. Ein guter Unternehmer kalkuliert alles mit ein, sogar den kleinsten Cent.

Werbung

Werbung nervt, und doch ist sie wichtig. Sie beeinflusst uns, man nimmt sie kaum noch wahr, und trotzdem kaufen wir alles wie die Wilden ein. Der gelungene Werbespot geht ins Hirn, der misslungene Spot geht ins Ohr und erzeugt nur ein belangloses Hintergrundgeräusch. Werbespots sind auch länderbezogen und passen sich den jeweiligen Kulturen an.

Wirtschaftskrise

Wie kommt man gut durch eine Wirtschaftskrise? Sparen ist angesagt, denn der kleine Mann kann sich nicht mehr alles leisten. Rohstoffe, Gold, Immobilien und solide Investments boomen, und die Kleidung wird konservativer. Es profitieren diejenigen, die nachhaltig denken und handeln. Es scheitert derjenige, welcher kurzfristige Entscheidungen trifft, die bloss das schnelle Geld versprechen, denn die Börse ist in der Wirtschaftskrise anfällig für Abstürze.


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Elisabeth Putz

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