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Bewerbung - So bewerben Sie sich erfolgreich

BewerbungsmappeWie bewirbt man sich erfolgreich? Zuerst sollte man sich darüber informieren, was die jeweilige Berufsbranche verlangt. Im Medienbereich und Werbebereich, im Marketing und Vertrieb ist Kreativität nötig. Im Kosmetik- und Modebereich zählt die Optik. Im Finanz- und Bankenbereich zählt Vertrauen und ein sachlich-kompetentes Auftreten.

Die Bewerbungsmappe sollte einwandfrei und fehlerfrei sein. Der Lebenslauf sollte nachvollziehbar, korrekt und möglichst lückenlos sein. Praktika und Volontariate, sowie Auslandsaufenthalte sind von Vorteil, und Berufserfahrung schadet auch nicht. Das Bewerbungsgespräch ist wichtig, denn hier zählt der erste Eindruck. Ein gepflegtes Aussehen ein gutes Auftreten, Fachwissen und small talk sind Voraussetzungen, um weiterzukommen und den Job eventuell zu bekommen.

Die Bewerbung per E-Mail

Heute verschickt man die meisten Bewerbungen per E-Mail. Es ist kostensparend, nicht so aufwendig, spart die Bewerbungsmappe und das Porto. Man kann viele Bewerbungen gleichzeitig verschicken, einfach per Mausklick oder per Smartphone-App. Im Internet findet man viele gute Online-Bewerbungseditoren und Online-Lebenslauf Editoren, mit denen man arbeiten kann. Auch eine eigene Bewerbungs-Homepage kann helfen, wenn man kreativ sein will und sich ausführlich präsentiert. Wichtig für die E-Mail Bewerbung sind: Eine korrekte und seriöse E-Mail-Adresse mit Vor- und Nachname, keine Fantasienamen oder Nicknamen,. Senden Sie die Mail möglichst an den richtigen internen Ansprechpartner des jeweiligen Unternehmens, nicht auf irgendeine allgemeine Mailadresse im Internehmen. Formulieren Sie die Betreffzeile treffend, da hier schon die erste Vorauswahl stattfindet und unkorrekte oder schwammige Bewerbungen aussortiert werden. Verwenden Sie keine HTML-Elemente in der Mail, da sonst einiges womöglich nicht richtig erkannt wird. Verwenden Sie eine gut lesbare Schriftart, keine Sonderschriften. Gut sind Arial, Verdana oder Times New Roman Schriftarten. Fügen Sie alle Bewerbungsunterlagen im PDF-Format als Anlage in die Mail ein, denn dies ist das meist genutzte Format. Zeugnisse, Lebenslauf mit Bild, Deckblatt, etc. sollten korrekte Namen haben, damit man sofort weiss, was drin steckt.

Das erfolgreiche Bewerbungsgespräch

Was muss man beim Bewerbungsgespräch beachten? Wenn Sie den Job nicht haben wollen, weil er Ihr derzeitiges Gehalt im Hartz 4 Job nicht übersteigt, dann gehen Sie in Jeans mit Bierfahne und Kaugummi zum Bewerbungsgespräch, denn der erste Eindruck zählt. Trotzdem würde ich an Ihrer Stelle ordentlich erscheinen, denn in jedem Job kann man sich hocharbeiten. Bedenken Sie, dass der erste Eindruck für lange Zeit gilt und man sich immer zweimal im Leben sieht. Erfolgreiche Menschen überlassen nichts dem Zufall, wenn sie das Haus verlassen. Sie stylen und kleiden sich perfekt, riechen nicht nach Schweiss und Schlaf, achten auf ihre Figur, sehen gesund und durchtrainiert aus, und sie öffnen niemals im Pyjama die Haustüre. So sollte man auch bei jedem Bewerbungsgespräch die beste Sahneseite von sich zeigen, denn man weiss nie, wie sich das Leben entwickelt.

Männer und Frauen beim Bewerbungsgespräch

Wenn sich Männer und Frauen auf Jobsuche begeben, beide zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden, hat der Mann manchmal andere Vorstellungen von seiner Arbeitsstelle als die Frau. Aber werden Frauen heute noch benachteiligt im Job und in der Jobvergabe? Natürlich sucht man auch heute noch gerne eine Sekretärin, eine Assistentin, eine Telefondame oder eine Empfangsdame. Das sind immer noch vorwiegend Frauenberufe, die schlecht bis unrecht bezahlt werden. Eine weibliche und ansprechende Stimme am Telefon, eine hübsche Dame am Empfang eine attraktive Sekretärin, eine wunderschöne Messehostess, das sind typische Frauenbesetzungen im Job.

Wenn ein Mann benachteiligt wird, den Job nicht bekommt oder einen geringeren Lohn dafür angeboten bekommt, dann steht der Haussegen schief. Der Mann beginnt sich zu verteidigen, zu wehren und versteht die Welt nicht mehr. Männer fühlen sich sofort in ihrer Leistung und Ehre gekränkt, wenn sie gegenüber Frauen benachteiligt werden und weniger Lohn bekommen sollen. Die meisten lehnen so ein Arbeitsverhältnis und Jobangebot ab. Und was machen Frauen in dieser Situation? Frauen reagieren überrascht, wenn ihnen Vorteile gegenüber einem Mann in Jobsachen winken. Aber wie reagieren Frauen, die benachteiligt werden? Die meisten Frauen nehmen die Lohnbenachteiligung hin und nehmen den Job trotzdem an. Sie nehmen es einfach hin, dass Frauen für die gleiche Arbeit weniger Lohn bekommen. Das ist falsch. Jeder, Frauen und Männer, sollten für die gleiche Arbeit gleich bezahlt werden. Nur ist der Arbeitsmarkt im Moment etwas dünn bewohnt, und man muss manchmal das annehmen, was man bekommt, wenn man auf Arbeit angewiesen ist. Aber wer glänzt und weiterkommen möchte, der arbeitet sich auch in Wirtschaftskrisen nach oben.

Das Outfit fürs Bewerbungsgespräch

Wenn Sie sich im Kosmetik- und Modebereich bewerben, sollten Sie modisch gekleidet sein und gepflegt jung aussehen. Das Make-Up muss stimmen, das Kostüm oder der Hosenanzug müssen aktuell der neuesten Mode entsprechen, und die Figur sollte schlank und toll aussehen. Wenn Sie sich im Finanzbereich oder im Wirtschaftsbereich bewerben, sollten Sie gedämpfte Farben bei der Wahl Ihres Kostüms oder Hosenanzugs wählen, blau, grau, dunkelgrün, ganz dunkles rot für Frauen, dunkelweiss für Frauen, schwarz für Männer, aber bitte niemals braun. Die obligatorische Krawatte für den Mann, die Bluse und das Halstuch für die Frau, und die passenden Schuhe mit einem angemessenen kleinen, nicht zu hohen Absatz sind Pflicht. Das Make-Up sollte dezent und nicht aufdringlich sein. Die Kleidung darf nicht nach Rauch, Schweiss oder Essen riechen.

Das Arbeitszeugnis für die nächste Bewerbung

Ein Arbeitszeugnis muss gut sein, damit man sich woanders neu damit bewerben kann, denn es dient als Empfehlung, als Aushängeschild. Kennen Sie diese tückischen, richtig überflüssigen, direkt unverschämten Formulierungen in einem Arbeitszeugnis, die belegen, dass sich der Arbeitnehmer bemüht verhalten hat? Da steht dann drin: Sie hat sich bemüht. Sie war fleissig und machte ihre Arbeit so gut sie eben konnte. Gegen solch versteckte Formulierungen sollte man sich wehren. Suchen Sie sich einen guten Anwalt. Wenden Sie sich an die Arbeiterkammer, schalten Sie Ihre Rechtsschutzversicherung ein. Ein Arbeitszeugnis darf Ihnen bei der Jobsuche keine Nachteile bringen.

Wissen Sie, was in einem Arbeitszeugnis stehen muss, und vor allem darf? Viele sind sich der Gefahr eines schlechten Arbeitszeugnisses nicht bewusst, bewerben sich immer wieder erfolglos und merken nicht, woran es liegt, dass sie immer noch zu Hause am Sofa Harz 4 empfangen.

Es existieren Ausdrücke in einem Arbeitszeugnis, welche der Laie gelassen hinnimmt, jedoch für den Fachmann so dreist und unmöglich erscheinen, dass ihm die Nackenhaare ins Gesicht hineinwachsen. So heisst beispielsweise der Satz “Sie hat ein gesundes Selbstbewusstsein”, dass sie sich grundlos in die Arbeit und Meinung ihrer Vorgesetzten einmischt. Der Satz “Sie ist aufgeschlossen und offen gegenüber ihren Mitarbeitern” bedeutet, dass sie intime Verhältnisse zu den Kollegen anstrebt. “Der Mitarbeiter hat sich angestrengt und bemüht”, heisst nichts Gutes, denn das bedeutet, dass der Mitarbeiter alles falsch gemacht hat und faul in seinem Sessel sass. “Der Mitarbeiter hatte eine eigene Sorgfalt”, bedeutet, dass er schlampig und unzuverlässig arbeitet.

Die bösartige, versteckte Sprache mit den fast unsichtbaren Botschaften in einem Arbeitszeugnis, kennt keine Grenzen. Ein paar Worte zuwenig oder zuviel könnten schon die langfristige Arbeitslosigkeit bedeuten. Aber keine Panik, der Vater Staat sorgt für uns alle, auch für die Bevölkerung am hauseigenen Sofa. Davor brauchen Sie allerdings auch keine Angst zu haben, denn gegen ein schlechtes Arbeitszeugnis können Sie klagen. Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Ihnen ein ordnungsgemässes und gutes Arbeitszeugnis auszustellen. Lassen Sie Ihr Zeugnis vor der nächsten Bewerbung begutachten und zwingen Sie Ihren früheren Arbeitgeber, wenn es nötig ist, zu einer Verbesserung des Arbeitszeugnisses.

Die richtige Motivation für eine Bewerbung

Viele Leute wollen arbeiten, sind motiviert, brauchen das Geld, müssen eine Familie versorgen. Sie wollen den Job, egal wie. In die Bewerbung sollte man seine ganze Motivation hineinlegen, wenn man einen Job wirklich will. Leider sind viele Jobs so unattraktiv und unterbezahlt, dass jegliche Motivation, sich dafür zu bewerben, fehlt. Trotzdem sollte man auch für die Minijobs eine korrekte Bewerbung abliefern, da man sich ja immer zweimal im Leben begegnet, und man nie weiss, was noch alles kommen kann. Motivieren Sie sich beim Bewerben, indem Sie imaginär den nächsten Gehaltsscheck in den Händen halten, sich etwas Schönes damit gönnen oder damit in den Urlaub fahren. Motivieren Sie sich, indem Sie endlich wieder Struktur in den Alltag bringen, neue Kollegen und Freunde kennenlernen und der Tag einen Sinn bekommt, wenn Sie endlich wieder arbeiten, denn beruflicher Erfolg ist ein Gesundheitsfaktor. Motivieren Sie sich, indem Sie nach erfolgreicher Bewerbung im neuen Job endlich wieder zum Gesellschaftsleben dazugehören und wieder aktiv am sozialen Leben teilnehmen. Beruflicher Erfolg ist nämlich auch ein sozialer Faktor und stärkt sogar das Immunsystem.

Die ungewöhnliche Bewerbung

Bewerbungen finden nicht nur im Job und Berufsleben statt, auch im Alltagsleben, im Privatleben oder einfach nur bei allgemeinen Dingen. Der beste wird genommen, wenn es eine Auswahl gibt. Heute kann man sich sogar für Freundschaften in sozialen Netzwerken bewerben, für einen Partner in einer Online-Singlebörse, für einen Termin beim begehrten Promi-Friseur, für einen Arzttermin,etc. Neulich habe ich mich bei einem Anwalt als Mandantin beworben. Voila, ich war gut, jetzt habe ich den Job und bin seine Mandantin. Meine Aufgabe besteht darin, seine Assistentin, nervenaufreibend wie ich bin, um Audienzen zu bitten. Hoffentlich kündigt mich mein Anwalt nicht vor Ablauf des Gerichtsprozesses, sonst beginnt die ganze Bewerbungstour von vorne.

Die erfolgreiche Gehaltsverhandlung - Höhere Löhne erzielen

Bitte mehr GeldDer Lohnzettel ist für viele Leute ein Tabuthema, und zahlreiche Firmen halten die Gehälter ihrer Mitarbeiter so weit es geht geheim. Über sein Gehalt spricht man nicht. Entweder man verdient zu wenig, die Kollegen verdienen bestimmt mehr, oder man verdient zu viel und möchte seine Kollegen nicht in die Verlegenheit bringen, beim Chef um mehr Geld zu betteln. Gehaltsverhandlungen werden ohnehin meist stiefmütterlich geführt, denn der Chef hat die besseren Argumente, um den Gehaltszettel so klein wie möglich zu halten.

Trotzdem wagten sich die ersten Unternehmen an ein ungewöhnliches Experiment heran, welches mit gemischten Gefühlen besät war. Geerntet wurde dann aber doch jede Menge an Erkenntnis und ein wenig mehr Toleranz für die Kollegen im Unternehmen. In diesem Experiment legten alle Mitarbeiter ihr Gehalt offen dar, stellten ihren Gehaltszettel quasi zur Schau. Bitte, da kann man schon einmal kurzfristig aus reiner Euphorie heraus neidisch auf das Gehalt der Buchhalterin werden, wenn man selbst als kleiner Verkäufer nicht annähernd an ihren Gehaltszettel heran kommt. Frauen sollten meiner Meinung nach genau so viel Geld verdienen wie Männer, und trotzdem behauptete ein Mann in diesem Experiment mit empörter Zunge: Das ist doch eine Frau, wieso verdient die mehr als ich, wo ich doch ein Mann bin?

Irgendwann kippte die Stimmung in diesem experimentellen Gehaltszettel Chaos, denn jetzt wollten einige Mitarbeiter mehr Lohn. Die Gehaltsverhandlungen liefen zäh wie Gummi, denn die Mitarbeiter verwendeten die falschen Argumente. Wenn Frau und Kind zu Hause ernährt werden möchten, die hauseigene Perle nicht ewig bleibt, die Kinder aus dem Gröbsten herauswachsen, ist das noch lange kein Grund, um mehr Lohn zu bekommen. Arbeitsargumente sorgen hingegen eventuell für eine Lohnerhöhung, Leistungen, die man vorweisen kann, abgeschlossene Projekte sorgen für mehr Geld. Zumindest hatten zwei Mitarbeiter eine einmalige Prämie dadurch erhalten und ein Mitarbeiter mehr Lohn.

Die Chefetage hat ihre Gehälter nicht öffentlich zur Schau gestellt, was ein Beschämnis darstellt, denn man hätte aus Gründen der vollständigen Transparenz sämtliche Lohnzettel öffentlich machen können, aber vielleicht wären dann die Angestellten, welche die harte Bodenarbeit erledigen, derart vor den Kopf gestossen, dass sie nicht mehr arbeiten würden. Das höhere Management, der Vorstand, die Chefetage geniesst lieber und schweigt, denn es hört sich verdammt unverschämt an, wenn man fürs Kaffeetrinken mit dem Kunden, fürs Golfspielen mit dem Geschäftspartner und fürs abendliche Geschäftsessen das Zehnfache und mehr an Gehalt bekommt. Ich denke, im nächsten Leben werde ich Chef, dann schöpfe ich aus dem Vollen.

Die Gehälter und Löhne werden zunehmend ungerechter

Eine neue Studie hat ergeben, dass die Gehälter, Löhne und Einkommen der Leute in den letzten Jahren zunehmend ungerechter geworden sind. Der Bankvorstand verdient das Vielfache vom normalen Bankangestellten. Fast in jeder Branche sind die Unterschiede zwischen höherem Management und normalen Arbeitnehmern grösser geworden. Jetzt streikten sogar Richter, weil das Gehalt immer unfairer wird. Ich frage mich, warum ein Angestellter, der seine Arbeit genau so würdevoll und korrekt verrichtet, so viel weniger verdient, als ein Manager, der seine Geschäfte am Golfplatz regelt? Golf spielen müsste man können.

Die überhöhten Gehälter der Manager

Es hat sich ein Phänomen in unsere Wirtschaft eingeschlichen, das besonders die Finanzwelt empfindlich aus dem Gleichgewicht bringt. Manager, die ein Unternehmen platt machen und Fehlentscheidungen treffen, in falsche Märkte investieren, das Geld zum Fenster hinaus werfen und einfach nur schlecht aber prominent sind, bekommen hohe Abfindungen, wenn sie das Unternehmen verlassen müssen. Übrig bleibt meist ein insolventes Unternehmen, welches mit einem neuen Manager besetzt wird, der noch mehr Geld für eine kurze Arbeitsperiode bekommt und eigentlich nur noch die Insolvenz abwickelt. Bei diesen rosigen Gehaltsaussichten muss man sich doch glatt als ungeeigneter Manager bewerben, um einen Lohnzettel zu besitzen, der aus allen Poren nach Geld stinkt.

Nicht jeder Manager ist ungeeignet, egoistisch oder so eigennützig eingestellt, dass er Verantwortung ablehnt und sich dafür gut bezahlen lässt. Besonders die kleinen und mittelständischen Unternehmen sind fair und bezahlen ihren Mitarbeitern faire Löhne. Dennoch geht ein Trrend dahin, dass man das 200fache und mehr eines normalen Angestellten bekommt, wenn man als Manager im höheren Management tätig ist. Heute ist man den Aktionären verpflichtet, strebt nach schneller Gewinnoptimierung, lässt sich im Notfall einer drohenden Pleite vom Staat und dem Steuerzahler aushalten und urlaubt auf seiner Yacht.

Verdienen Frauen weniger als Männer?

In vielen Ländern verdienen Frauen immer noch bis zu 21% weniger als Männer. Zwar sind Frauen zunehmend gleichberechtigt und verdienen auch dementsprechend gleich viel wie Männer, aber nicht flächendeckend. Das muss sich ändern. Besonders in Spitzenpositionen werden nach wie vor Männer bevorzugt, und im unteren Einkommenssegment wird die Frau heute noch grösstenteils benachteiligt. Da ich eine Frau bin, möchte ich auf dieses Ungleichgewicht aufmerksam machen, denn auch der weibliche Mensch sieht im schicken Hosenanzug toll aus, trägt Hirn im Kopf und kann den obersten Blusenknopf schliessen.

Ungerechtes Gehalt bereits bei der Bewerbung

Beim Bewerbungsgespräch geht es bereits um Gehaltsverhandlungen, auch wenn sich so manch ein Bewerber hier untergeordnet fühlt. Das Gehalt muss stimmen, da sich niemand ausbeuten lassen muss. Wenn Sie den Job nicht haben wollen, weil er Ihr derzeitiges Gehalt im Hartz 4 Job nicht übersteigt, dann gehen Sie in Jeans mit Bierfahne und Kaugummi zum Bewerbungsgespräch, denn der erste Eindruck zählt. Niemand muss sich unter dem Mindestlohn bezahlen lassen.

Wenn sich Männer und Frauen auf Jobsuche begeben, beide zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen werden, hat der Mann manchmal andere Vorstellungen von seiner Arbeitsstelle als die Frau. Aber werden Frauen heute noch benachteiligt im Job? Natürlich sucht man auch heute noch gerne eine Sekretärin, eine Assistentin, eine Telefondame oder eine Empfangsdame, die nicht viel kostet und billig im kurzen Rock und enger Bluse am Empfang steht.

Eine weibliche, überaus ansprechende Stimme am Telefon, eine hübsche Dame am Empfang, eine attraktive Sekretärin, eine wunderschöne Messehostess, das sind typische Frauenbesetzungen im Job, welche vorwiegend ziemlich schlecht bezahlt werden. Ein Mann würde sich wehren, eine Frau nimmt in den meisten Fällen ihr Gehalt so hin, wie es ist. Manche Frauen reagieren sogar überrascht, wenn ihr Job überaus gut bezahlt wird, da sie nicht damit rechnen, ein angemessenes Gehalt zu bekommen.

Schlechte Bezahlung aufgrund des Arbeitszeugnisses

Kennen Sie die versteckten, erniedrigenden Formulierungen in einem Arbeitszeugnis? Sie belegen, dass sich der Arbeitnehmer bemüht verhalten hat. Da steht dann drin: Sie hat sich bemüht. Sie war fleissig und machte ihre Arbeit so gut sie eben konnte.

Es existieren Ausdrücke in einem Arbeitszeugnis, welche der Laie gelassen hinnimmt, jedoch für den Fachmann so dreist und unmöglich erscheinen, dass ihm die Nackenhaare ins Gesicht hineinwachsen. So heisst beispielsweise der Satz “Sie hat ein gesundes Selbstbewusstsein”, dass sie sich grundlos in die Arbeit und Meinung ihrer Vorgesetzten einmischt. Der Satz “Sie ist aufgeschlossen und offen gegenüber ihren Mitarbeitern” bedeutet, dass sie intime Verhältnisse zu den Kollegen anstrebt. “Der Mitarbeiter hat sich angestrengt und bemüht”, heisst nichts Gutes, denn das bedeutet, dass der Mitarbeiter alles falsch gemacht hat und faul in seinem Sessel sass. “Der Mitarbeiter hatte eine eigene Sorgfalt”, bedeutet, dass er schlampig und unzuverlässig arbeitet. Dagegen muss man sich rechtlich wehren, sich einen guten Anwalt suchen, sonst verdient man nur noch Mindestlöhne, die unter jedem Niveau liegen, oder man bleibt am Arbeitslosenmarkt kleben und ruht sich am Harz 4 Sofa aus.

Wie zufrieden sind wir mit unseren Gehältern?

Im allgemeinen könnten wir zufrieden mit unseren Löhnen sein, aber unser Ego macht bei dieser Rechnung nicht mit, denn das Ego will mehr. Im Normallohnsektor sind die Leute allgemein zufrieden mit ihrem Gehalt, denn es ist stabil, sichert uns einen gewissen Lebensstandard und bietet dem Mittelstand ein gutes Leben. Im Niedriglohnsektor ist fast niemand zufrieden mit seinem Lohn, da er nicht ausreicht, um gut zu leben. Das ist verständlich, wenn sich Leute aus dem Niedriglohnsektor mit anderen vergleichen. Wir Menschen vergleichen nämlich gerne und streben dabei immer nach dem Höheren. Im Hochlohnsektor sind die Leute allerdings auch nicht glücklich mit ihrem Gehalt, denn der Manager und der Bankvorstand sind der Meinung, es könnte durchaus mehr sein. Das ist erstaunlich, denn die Kluft zwischen arm und reich wird ohnehin immer grösser. Wir Menschen sind eben auch habgierig, gieren nach immer mehr, und wenn man viel Geld hat, besitzt man oft auch ein grosses Ego, welches nach mehr giert. Wahrlich, das Leben kann manchmal sehr ungerecht sein, aber Gott sei Dank gleicht die Seele vieles wieder aus, denn nach dem Tod bleibt sie alleine übrig, der Materialismus verschwindet im Grab.

 


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Elisabeth Putz

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