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So bügeln Sie Ihre Wäsche schonend

Bügeleisen
Es gibt Dinge, die braucht man nicht unbedingt zu bügeln, Bettwäsche, Unterwäsche, Socken und Geschirrtücher, Handtücher und Pyjamas. Es gibt jedoch Leute, die bügeln sogar die Unterwäsche. Bügelfreie Kleidung kann man anfangs gut glattzupfen, nur wenn man sie oft genug wäscht, waschen sich die bügelfreien Substanzen heraus. Leder und Pelz darf man nicht bügeln, und Seide und Satin muss man fast kalt bügeln, sonst gehen die Stoffe kaputt.

Hemden bügelt man beidseitig, damit sie glatt werden. Den Hemdkragen bügelt man nur mit einem nassen Tuch, dampft ihn quasi auf, denn sonst bekommt er hässliche Speckflecken. Leinen bügelt man etwas heisser, mit einem nassen Tuch drunter, damit es glatt wird, denn Leinen knittert heftig. Hosen bügelt man so, dass sie in der Mitte des Beines längs eine schöne Falte bilden, und Jeans bügelt man mit einem etwas heisseren Jeansprogramm.

Die meisten Klamotten sollte man auf der Innenseite bügeln, denn sie können schnell Glanzflecken bekommen, die dann wie Fettflecken aussehen. Auf die Finger muss man achtgeben, denn das heisse Eisen gleitet schnell drüber und macht den Finger zum Krankheitsfall. Verbrennungen sind übel. Das Bügeleisen muss man immer aufrecht hinstellen, in die Station stellen, und bitte niemals auf der Wäsche stehen lassen, denn so ein Brandfleck bildet sich schneller als man schauen kann.

Das Bügeleisen sollte hochwertig sein, da darf man keine Schnäppchen erwarten. Und wer nicht gerne selber bügelt, leistet sich einen Bügelservice, der pro Kleidungsstück zwischen 50 Cent und 2 Euro verlangt. Eine Alternative ist die Bügelfrau oder die Schwiegermutter, und notfalls die eigene Mutter. Man kann sich auch einen Bügelboy für die Hemden und Blusen zulegen, der die Kleidungsstücke wie ein Ballon aufbläst und glatt bläst. Oder man schafft sich einen Bügelroboter an, der die Bügelwäsche mittels einer speziellen Software erledigt.

Das wohl temperierte Bügeleisen

Es gibt mittlerweile ein Bügeleisen, mit welchem man seine Bügelwäsche nicht mehr verbrennen kann. Es findet jederzeit die richtige Temperatur, passt sich an die Gegebenheiten und Strukturen der verschiedenen Stoffe an, bügelt einwandfrei und liegt gut in der Hand. Man kann dieses Bügeleisen auch versehentlich auf einem Kleidungsstück liegen lassen, ohne dass es verbrannt aussieht und den schicken Abdruck des Eisens aufgedrückt bekommt. Bügeln ist mit so einem Bügeleisen kinderleicht geworden. Nur die Bügelarbeit, die muss man noch selber übernehmen, aber der Bügelroboter, der wie ein echter Mensch bügelt, steht schon in den Startlöchern.

Wie reinigt man das Bügeleisen?

Wo gebügelt wird, sammelt sich auch Schmutz an, und zwar im Bügeleisen, auch wenn die Wäsche noch so sauber ist. Wer mit Wasserdampf bügelt, der muss Wasser ins Bügeleisen geben, und genau dieses Wasser lagert sich im Laufe der Zeit an. Kalkreste verstopfen die Düsen im Bügeleisen, sodass immer weniger Wasser herauskommt, dafür jedoch der schmutzige Kalk, der sich dann auf die Wäsche legt. Man muss die Kalkreste aus den Düsen bekommen. Wer destilliertes Wasser verwendet oder gut duftendes Bügelwasser, hat dieses Problem nicht. Wer jedoch in einer Region mit sehr kalkhaltigem Wasser, mit einem hohen Härtegrad, lebt, muss sein Bügeleisen reinigen, wenn er Leitungswasser zum Bügeln verwendet. Zum Reinigen nimmt man Essig, Zitronenreiniger, Entkalkungspulver, oder in Wasser aufgelöste Entkalkungstaps, wobei das Pulver und die Taps meistens Chemie enthalten.

Man tränkt ein Tuch in den Reiniger, wartet, bis das Bügeleisen abgekühlt ist, und dann stellt man es für ca 30 Minuten auf das feuchte Tuch. Der Entkalkungsreiniger zieht in die Düsen ein, löst den Kalk auf und das Bügeleisen wird wieder sauber. Man kann auch mit einem Wattestäbchen, welches man in die Reinigungslösung tränkt, durch die Düsen fahren, um sie noch intensiver zu putzen. Den Wassertank füllt man mit der Entkalkungslösung und dampft das Bügeleisen gut durch. Das Bügeleisen muss nach jedem Bügelgang gut eingepackt werden, damit es nicht verstaubt, und das Bügelbrett sollte immer sauber sein, sonst kann man die Wäsche gleich wieder waschen.

Mit einem Haartrockner Hemden bügeln

Mit dem Föhn kann man Hemden bügeln. Man stellt den Haartrockner auf die heisseste Stufe ein und bügelt über die feuchte Wäsche drüber. Der Föhn darf keine Noppen und keinen Diffusor haben, sonst kann man die Wäsche nicht glätten. Die Trocknermethode ist zwar zum Bügeln aufwendig und benötigt mehr Zeit als ein Bügeleisen, aber in der Not kann sie helfen, Falten in der Wäsche zu glätten, wenn man beispielsweise unterwegs, im Hotel ist und kein Bügeleisen vorhanden ist. Übrigens lässt sich mit einem Haartrockner auch Kaugummi entfernen, indem man den Kaugummi mit dem Föhn erhitzt und dann abkratzt. Und man kann damit den Kühlschrank abtauen, Gefriergut auftauen, oder einen Brief öffnen, wenn sich durch die heisse Luft der Kleber am Briefumschlag wieder löst. Bitte, es sind wirklich nur Handgriffe für absolute Notlagen, denn der Föhn ist in erster Linie zum Haare-trocknen da.


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Elisabeth Putz

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