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Was ist ein digitaler Mensch?

König und Dame digital
Ein digitaler Mensch ist eine Person, die sich mit Multimedia, Robotern und digitalen Produkten umgibt, sich selbst am liebsten als eine Art übermenschlicher Roboter sehen würde, als humanoider Computer durch die Welt laufen will und sogar ihren Körper mit digitalen Funktionen ausstattet. Implantate und Selftracking Systeme, die das Leben, die Gesundheit und den gesamten Körper im Alltag, ja sogar im Schlaf steuern, sind quasi Pflicht für den digitalen Menschen.

Wir leben in einer Welt, in der das Phänomen des digitalen, technisch voll ausgereiften Menschen zunehmend in Mode kommt und als Trendsetter unter uns lebt. Wir umgeben uns mit Smartphone, Digitalkamera, Flachbildfernseher in Wandformat, Tablet und Internet. Wir leben in den sozialen Netzwerken, kaufen coffee-to-go, verschönern uns mit Schönheitsoperationen-to-go, mieten uns ein car-to-go, verbrauchen nachts jede Menge Strom, leben in einem vollautomatisch gesteuerten Haus und sehen uns am Handy per App an, wie der potentielle Einbrecher versucht, über die Terrassentüre ins Haus zu kommen, während wir ferngesteuert den Alarm auslösen. Der digitale Mensch ist geboren und erfreut sich überdimensional grosszügiger Beliebtheit.

Der digitale Mensch hat nur eine einzige Schwäche, sein Hirn verändert sich, und das ist in Katastrophenzeiten nicht ideal fürs Überleben. Wenn wir durch ein technisches Versagen, durch einen digitalen Supergau wieder ins Mittelalter zurückfallen würden, könnten wir uns kaum am Leben halten, weil wir Strom, Technik und Bequemlichkeit gewohnt sind. Wir steuern nämlich alles per Fernbedienung auf Knopfdruck und sind unzufrieden, wenn morgens die Kaffeemaschine streikt.

Unser Gehirn entwickelt zunehmend eine Art digitale Demenz. Wenige Hirnareale entwickeln sich zu Maschinen, die den ganzen Tag über mehr oder weniger mit den selben Handgriffen beschäftigt sind, mit dem Bewegen der PC-Maus, mit den Wischtechniken am Tablet, mit dem Bedienvorgang am Smartphone, mit dem Bedienen der Fernbedienungen und dem Drücken verschiedener Knöpfe. Zahlreiche andere Hirnareale verkümmern, liegen brach, weil wir sie nicht mehr verwenden. Die manuellen Handgriffe sind jedoch wichtig für unsere Gehirnstruktur, da sie unser Hirn als Gesamtwerk laufend optimieren und fortbilden. Da wir die Bequemlichkeit bevorzugen, werden wir eines Tages an digitaler Demenz leiden und zunehmend unsere Sozialkompetenz verlieren.

Früher wurden wir zu Anti-Egos erzogen, sodass wir den Egoismus erst einmal in unser Denken integrieren mussten, da ein starkes Ego wichtig fürs Überleben ist. Heute sehen wir zunehmend zu, wie Egoisten die Welt regieren, Energie verschwenden, Geld horten, Finanzmärkte kontrollieren und Entscheidungen treffen, die Umwelt und Normalverbraucher zerstören. Die Digitalisierung unseres Planeten wird uns ins Grab bringen, davon bin ich überzeugt, und deshalb brühe ich meinen echten Bohnenkaffee per uralter Kaffeemühle, gehe zu Fuss, soweit mich die Beine tragen, gehe ohne Smartphone in den Garten, ernte mein Gemüse selber und sehe dem Gras beim Wachsen zu.

Das digitale Leben

Wie lebt man inmitten von Multimedia und vollautomatisierten Anwendungen? Der digitale Lifestyle nimmt uns mit seiner schnelllebigen Energie ein, und wir übersehen dabei, dass wir nicht nachhaltig, sondern energieraubend leben. Der digitale Mensch von heute vereint sich selbst mit der Maschine der Zukunft.

Der Roboter von morgen übernimmt sämtliche Arbeiten und lebt mitten unter uns. Wir gieren nach den neuesten technischen Spielereien, Handy und Smartphone, Computer und Internet, Auto und Motor, und wir entwickeln es so weit in Richtung Selbständigkeit, dass wir darin verschmelzen. Wir sind fasziniert von digitalen Produkten, so lange, bis sie uns geistig überlegen sind, ausser Kontrolle geraten und uns beherrschen. Zwar wird die Forschung in Richtung künstlicher Intelligenz grösstenteils aus ethischen Gründen unterbunden, aber der Fortschritt kennt keinen Halt.

Unter dem Begriff Multimedia versteht man alle digitalen Dinge, die man medial präsentiert bekommt. Darunter fallen Audio und Video, digitaler Text, das Internet mit seinen Webangeboten, digitale Fotografie, Bild und Tonmaterial aller Art, das Web 2.0, welches uns zum Mitmachen einlädt und gleichzeitig nervt, alle multimedialen Anwendungen, die wir bereits kennen oder uns zukünftig wünschen würden.

 Multimedia verlangt nach zwei Dingen, der Multikodalität und der Sinnesmodalität. Es müssen mehrere Kodierungen vorhanden sein, wie beispielsweise Bild, Text und Ton, und diese müssen mit mehreren Sinneswahrnehmungen aufgenommen werden, beispielsweise mit den Augen und den Ohren. Eine Navigationsfähigkeit ist zudem noch Voraussetzung für multimediale Anwendungen, denn man muss sich visuell und auditiv durch das digitale Gewirr hindurch zappen können und die Geräte bedienen. Vereinfacht bedeutet Digitales ein technischer Fortschritt, denn man kann heute mit seinem Fernseher interaktiv ins Gespräch treten und das Radio per Handbewegung ausschalten. Falls eines Tages der Hund multimedial wird, öffnet er den Kühlschrank mit einem Bellen und schaut sich die gekühlte Wurst visuell an, bevor er sie kauend vereinnahmt.

Unter dem Sammelbegriff des Digitalen versteht man digitale Techniken, digitale Signale, digitale Medien, digitale Geräte, die man mit dem Finger, per Sprache oder mit einem akustischen Signal bedient. Wir befinden uns in einem Zeitalter der globalen Digitalisierung. Das heisst, wir wachsen technisch weltweit derart eng zusammen, dass wir uns nicht einmal mehr aus dem Haus bewegen müssen, um miteinander persönlich zu kommunizieren. In vielen Büros stehen grosse Videoleinwände, welche als öffentliche Kulisse dienen. Man verbindet sich per Konferenzschaltung mit seinen Geschäftspartnern, befindet sich mit ihnen zusammen auf der virtuellen Leinwand und glaubt, mit seinen Partnern real in Kontakt zu sein. Mit einer 3D-Brille kann man seinen Geschäftspartnern sogar die Hand schütteln, als ob man sie real treffen würde. Was diese digitale Welt, besonders die 3D Welt mit uns psychisch und physisch macht, ist noch nicht erforscht, aber die sozialen Kontakte verändern sich bestimmt.

Wir tendieren zum übermässigen Gebrauch von digitalen und multifunktionalen Geräten, sodass wir mit ihnen auch unser Bett teilen. Das hat Vorteile, kann aber auch Nachteile haben. In Geräten wie dem Smartphone, dem Tablet, dem Fernseher, und vor allem in Bildschirmgeräten wie Computerbildschirm und Notebook-Display verstecken sich oft Viren und Bakterien, die uns krank machen können. Viel zu leichtfertig stecken wir das Smartphone in den Mund oder greifen unbewusst mit den Fingern in die Augen, nachdem wir das Display angefasst haben. Dadurch gelangen schädliche Bakterien in unseren Körper, und die nächste Grippe naht. In den Displays entstehen feinste Haarrisse, in denen sich die Viren und Bakterien einnisten. Deshalb sollten wir mindestens einmal pro Tag die Bildschirme, Displays, Smartphones und Tablets mit einem Desinfektionstuch reinigen. Wer schon einmal einen hartnäckigen Virus im Auge hatte, der die Hornhaut angegriffen hat, weiss diese Vorsichtsmassnahme zu schätzen.

Digitale Implantate regeln unser Leben

Der digitale Mensch lebt mit Implantaten, welche sein Leben regeln. Selftracker sind heute bereits in Mode, der vollautomatische Mensch kommt morgen und beherrscht die Welt besser als der Normalverbraucher. Cyborgs sind nämlich Menschen, die neben den fünf Hauptsinnen weitere, technisch ausgebaute Sinne besitzen.

Auf den Technikmessen werden sie laufend präsentiert, die neuen Implantate, mit denen man immer mehr Aktivitäten im Leben regeln kann. Technik, die direkt unter die Haut geht, erleichtert uns jeden Handgriff und sammelt unsere Daten im Schlaf. Man kann bereits mit einem Implantat am Finger in einer Diskothek bezahlen und verliert sein Kärtchen nicht mehr. Dadurch erspart man sich das Kleingeld-Kramen, das Bezahlen mit Bargeld oder Kreditkarte, oder das Abstempeln einer Eintrittskarte, die man verlieren könnte. Man kann mit einem Computerchip im Arm seine Wohnung, sein Auto und seinen Tresor aufsperren und erspart sich den Schlüssel.

Diese Multifunktions-Chips vermehren sich wie die Pilze, haben Vor- und Nachteile, und sie verkörpern für einige Menschen Bilder der Angst, denn man fühlt sich zunehmend fremdgesteuert. Was passiert, wenn sich das Implantat unter der Haut verselbständigt, wenn es zu Allergien führt? Andererseits verfolge ich dieses Thema mit Neugier, denn ich bin offen fürs Neue.

Eines Tages werden uns die Menschen mit eingebauten Gehirnchips womöglich überlegen sein, und es entsteht eine Art Technikmensch. Ich würde es bevorzugen, wenn mir mein noch nicht implantierter Chip keine Probleme macht, alles andere regelt er dann ohnehin von ganz alleine, wenn mein Hirnmuskel aus lauter Langeweile stirbt. Bis dahin geniesse ich das Dasein als Mensch.

Die digitale Diät

Der digitale Mensch verlernt zunehmend, wie man sich manuell in der Welt bewegt. Einige wenige Hirnmuskeln werden laufend betätigt, andere verkümmern. Hier muss man gegensteuern, um noch ganz Mensch bleiben zu dürfen. Kennen Sie die digitale Diät? Sie besteht vereinfacht daraus, dass man sich mit so wenigen Geräten wie möglich umgibt und trotzdem irgendwie überlebt.

Das Smartphone ist laut Umfragen überall dabei, begleitet so manch einen Menschen sogar aufs Klo, wo man im Grunde seine Ruhe haben möchte. Wir haben eine Art digitale Abhängigkeit bis hin zur Sucht entwickelt. Wenn multimediale Anwendungen dick machen würden, gäbe es tausend und mehr üppigst voluminöse Menschen, die an ihren Smartphones knabbern. Eine Art der digitalen Diät ist der Verzicht auf das Smartphone, gepaart mit dem Verzicht auf Facebook. Studien belegen, dass man mit weniger Facebook Gebrauch glücklicher lebt, da die sozialen Kontakte wieder persönlich gepflegt werden und das Suchtpotential abnimmt. Probanden, welche eine Woche lang auf ihr Smartphone verzichtet haben, sagen, sie wären zunehmend glücklicher geworden, weil sie nicht pausenlos auf Facebook waren.

Bei der digitalen Diät sollten wir uns bereits morgens von einem Wecker aufwecken lassen, nicht vom Klingelton des Smartphones, denn dann entkommt man morgens der Flucht ins Netz. Man sollte sich gezielt Zeiten schaffen, in denen man das Smartphone nicht fürs Internet nutzt. So gewinnt man mehr Zeit für andere Dinge, kann sich entspannen und ist innerlich ausgeglichener. Der komplette Verzicht auf soziale Netzwerke ist jedoch auch frustrierend, denn nach einiger Zeit entwickelt man eine direkte Gier nach dem Internet, da man sich sonst wie abgeschieden fühlt. Irgendwie entkommen wir nur schwer dieser digitalen Welt, ohne als Aussteiger zu leben.

Passwörter bestimmen unser Leben

Der digitale Mensch muss sich durch Passwörter schützen, da er eher virtuell als real lebt. Wir nutzen im Durchschnitt fünf bis zehn Dienste, die wir mit einem Passwort schützen. Manche schützen sogar ihr Haus per Passwort, ihre Apps, ihr Handy, den Computer, die sozialen Netzwerke, die E-Mail-Konten, das Online-Bankkonto etc. Manche Menschen verwenden für alle Dienste das selbe Passwort, was ziemlich fahrlässig ist, weil man es knacken könnte und sofort Zugriff auf alle Dienste hat. Viele Leute speichern Passwörter ungeschützt im Handy ab, oder sie tragen sie in der Geldbörse offen mit sich herum. Diese Varianten sind Risikofaktoren, denn ein Handy kann heute problemlos abgehört, überwacht und geknackt werden. Man sollte sich sein Passwort gut merken, es monatlich variieren, für jeden Dienst ein eigenes Passwort verwenden, und wenn man die Passwörter aufschreibt, sollte man sie zu Hause im Safe verschliessen, welchen man ebenfalls mit einem Code schützt. Man kann zwar Passwörter wählen, die einen Bezug zur eigenen Persönlichkeit, oder zum jeweiligen Dienst haben, aber dann sollte man sie mit Buchstaben und Zahlen erweitern, damit sie sicher sind. Man sollte lange Passwörter wählen, da sie schwerer zu knacken sind. Ein automatischer Passwortgenerator ist auch ein Risiko, da man nie weiss, wie sicher die Software ist. Und so bleibt uns nichts anderes übrig, als Passwörter auswendig zu lernen, sie ständig zu wechseln und sie nicht achtlos irgendwo preiszugeben. Und dann muss man aufpassen, dass man nicht durch einen Schlaganfall vergisst, wie die Passwörter lauten, und wo sie zu finden sind.

Cyborgs - Mensch und Technik vereint

Gehirn
Was sind Cyborgs? Es sind Menschen, die sich freiwillig mit Technik der neuesten Generation versehen lassen. Sie lassen sich Implantate unter die Haut setzen, mit denen sie ihr Leben optimieren können. Der fortgeschrittene, hoch technisierte Self-Tracker ist beispielsweise so ein Cyborg, wenn er sich die Tracking-Chips unter die Haut implantieren lässt. Damit kann er sein gesamtes Leben tracken. In Zukunft müssen wir uns hoffentlich kein Blut mehr abnehmen lassen, denn der Chip im Arm übernimmt diese Funktion. Man kann seinen gesamten Körper auf Hochleistung trainieren, wenn man will.

Die moderne Medizin macht derartige Fortschritte, dass ich aus dem Staunen nicht mehr herauskomme. Menschen, welche hochtechnisierte Implantate in sich tragen, können wieder hören, und laufend werden neue Techniken entwickelt, mit welchen Sinnesorgane ersetzt werden können. Das will ich auch, dachte ich, denn Cyborgs werden eines Tages den normalen Menschen überlegen sein. Das neue Ohrimplantat kann sogar theoretisch das Gehör einer Fledermaus nachempfinden. Und so lassen sich alle Funktionen des Körpers optimieren.

Der optimierte Mensch, bestehend aus Maschine und Vermenschlichung, ist geboren. Wenn ich eines Tages ein Augenimplantat erhalten sollte, stelle ich mich ganz vorne an, denn ich will mindestens Röntgenblicke erhaschen. Gleichzeitig habe ich Respekt vor dieser neuen Technik, denn wir kennen die Spätfolgen noch nicht. Wenn man sich etwas Fremdes in den Körper implantieren lässt, muss man auch mit Risiken und Komplikationen rechnen. Allerdings meinte ein Cyborg, er lässt sich gerne auf die Risiken ein, weil der Nutzen so gross und faszinierend ist.

Die Vorteile von Cyborgs

Ich sehe in den Cyborgs durchaus viele Vorteile. Sie werden uns eines Tages überlegen sein, denn der normale, natürlich gebaute Mensch, wird mit der Technik nicht mehr mithalten können. Wenn man beispielsweise das Gehirn mit einem speziellen Chip verfeinert, könnten wir mehr Hirnkapazität nutzen, uns Dinge besser merken, gegen Alzheimer und Demenz ankämpfen, intelligenter und klüger werden, uns das gesamte Weltwissen aneignen und es blitzschnell aufrufen. Der Supermensch wäre geboren.

Wenn Mensch und Technik miteinander verschmelzen, könnten wir Superkörper aus uns zaubern, unsere Muskeln optimieren, Krebs aller Art heilen, unsere Knochen optimieren, ohne viel Vitamin D verschlingen zu müssen, unser Nervensystem optimieren, ohne Fleisch und Vitamin B12 zuzuführen. Wir wären vielleicht nicht mehr auf Nahrung angewiesen, wenn spezielle Chips im Körper sämtliche Funktionen übernehmen. Wir wären wie Roboter, menschliche Roboter. Unser Körper wäre nicht mehr den Gefahren der Umwelt ausgesetzt, oder zumindest nicht allen Gefahren.

Die Nachteile der Cyborgs

Die Nachteile des technisch optimierten Menschen liegen meiner Meinung nach in der Ethik. Wie weit dürfen wir in die Natur eingreifen, ohne ein lange funktionierendes System, welches auf Leben und Tod basiert, welches auf Entstehung und Verfall aufgebaut ist, einreissen? Ich bin ein Naturmensch, und deshalb würde ich die Implantate nur auf den rein medizinischen Nutzen reduzieren wollen, damit Krankheiten und Handicaps verschwinden. Und bei Handicaps wäre ich mir trotzdem nicht sicher, ob man diese wirklich durch Chips und Implantate wegmachen sollte, denn für mich ist jeder Mensch ein wertvolles Individuum, genau richtig, so wie er eben ist, ob mit oder ohne Handicap.

Wenn wir derart in die Natur eingreifen, wie ergeht es dann unseren Kindern? Welche Kinder erschaffen wir mit all der Technik? Werden es noch lachende Babys sein? Als ich mir einen Bericht über das Hybridhuhn, das moderne Masthuhn angesehen hatte, erschrak ich, denn so etwas essen wir heute tatsächlich, und es fällt uns gar nicht auf. Als mir bewusst wurde, dass das natürliche Huhn irgendwann ausstirbt, wenn die Industrie so weitermacht, wurde mir übel, denn wir richten uns damit selbst zugrunde. Und so sollte man auch beim hochtechnisierten Menschen vorsichtig sein, denn irgendwann sind wir überoptimiert.

Cyborgs im Alltag

Es gibt sie bereits, die Cyborgs, die sich ihren technischen, bequemen Weg durch den Alltag bahnen. Eine Diskothek hat einen Chip entwickelt, mit dem man gemütlich seine konsumierten Getränke bezahlen kann. Man lässt sich den Chip kurz unter die Haut implantieren, und mittels eines Codes wird man identifiziert. So muss man nicht ständig hinter seinen Quittungen und Rechnungen her sein, man muss nicht immer im Kleingeld kramen, um seine Getränke zu bezahlen, und man muss auf seine Discokarten nicht aufpassen. Betrug ist hier ausgeschlossen. Trotzdem kann das Implantat zu Komplikationen führen, wenn man empfindlich ist, allergisch reagiert, wenn man überreagiert. Jeder Körper ist nämlich anders.

Es gibt auch einen Chip, mit dem man sein Auto aufschliessen kann. So erspart man sich den Autoschlüssel. Diesen Chip kann man sich unter die Haut implantieren lassen, damit es bequemer im Alltag wird. Wenn ich mir vorstelle, für jede Tätigkeit ein eigenes Implantat zu bekommen, steige ich sofort auf die manuelle Variante um, oder ich bevorzuge das Multi-Implantat, mit welchem man viele Funktionen im Alltag regeln kann. Übrigens lassen sich zahlreiche Handgriffe und Dinge mit dem Smartphone, der Armbanduhr und Apps regeln, welche man sich nicht in den Körper einsetzen lassen muss. Das beruhigt mich.


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Elisabeth Putz

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