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Wie gesund ist ein Garten?

BäumeDer Garten ist fruchtbar, und er sollte zum jeweiligen Besitzer und dessen Bedürfnissen passen. Blumen oder Gemüse, Bäume oder Sträucher, ein Nutzgarten oder ein reiner Schaugarten, oder ein wenig von allem, Gärten sind so individuell wie der einzelne Mensch, der sein Grünland nach seinen persönlichen Wünschen stylt.

Der Garten ist allgemein gesehen ein Stück Land, welches direkt oder indirekt am Haus, rund ums Haus, an einer Wohnung angesiedelt ist. Er dient zu Wohnzwecken, als Anbaufläche für Obst, Gemüse, Blumen, Pflanzen und Kräuter, als Spielfläche für die Kinder, als Wohlfühloase, und er ist gesund.

Je nach Gartenart nennt man ihn auch Grünanlage, grüne Lunge, Park, Grünfläche, Grünland, Wildgarten, Englischer Garten, Gemüsegarten, Obstgarten, Blumengarten, Kräutergarten, oder einfach nur Grasland.

Der Garten verbindet Flora und Fauna, verbindet sich seelisch mit uns Menschen, und er ist zufrieden, wenn wir Pflanzen und Tiere in ihm leben lassen. Schaugärten dienen dem Prestige, werden gerne hergezeigt und beinhalten oft exotische Pflanzen, während der Wohngarten eher dem privaten Gebrauch dient und durch Hecken, Sträucher und Baumalleen geschützt wird, sodass nicht jeder hineinsehen kann. Niemand will in seinem Garten gestört werden, wenn er sich im Bikini oder oben ohne in der Badehose sonnt.

Garten Definition

Der Garten ist eine Grünfläche, die kultiviert und genutzt wird. Neben Pflanzen werden dort auch Tiere gehalten, sodass Flora und Fauna eine Einheit bilden und perfekt in die Natur integriert sind. Ein Garten ist meist eine privat genutzte, abgegrenzte Fläche, die dem Zweck der Kunst, der Gestaltung, des spirituellen Lebens in der Natur, zu Therapiezwecken und für den üppigen Ernteerfolg dient. Der Garten dient als Wohnraum, dient unserer Gesundheit, ist für unser Wohlbefinden zuständig und versorgt uns mit Sauerstoff. Pflanzen atmen Sauerstoff aus, welchen wir wiederum zum Leben benötigen. Wenn wir den Duft der Blumen einatmen, den Schatten der Bäume und das Sonnenlicht geniessen, den leichten Wind am Schwimmteich spüren, ins frische Gemüse beissen, ist dies oft schöner als jeder Wellnessurlaub in einem überfüllten Wellnesshotel.

Das Wort Garten stammt vom Indogermanischen Wort Gerte ab. Es entwickelte sich über die Begriffe: Weide, Garde, Hortus, Hehege, wobei lebende Zäune, Hecken, Holzzäune, Mauern, Hügel, Maschendrahtzäune und vieles mehr dazu dienten, seinen Garten einzugrenzen. Heute dient ein Garten eher der Freizeitgestaltung, für sportliche Zwecke in der Natur, oder zum Anbau von Obst und Gemüse. Man fühlt sich wie im Paradies, im Garten Eden, wenn man im eigenen Garten liegt und das Leben geniesst.

Gartentypen und Gartenarten

Wir unterscheiden den Mischgarten, den Gemüsegarten, den Obstgarten, den Kräutergarten, den Nutzgarten, den Kleingarten, den Ziergarten, den Naturgarten und den botanischen Garten. Es gibt den Versuchsgarten, den Lustgarten, die gross angelegte Parkanlage, den Steingarten, den Wüstengarten, den Kiesgarten, den Sträuchergarten, Wassergarten, Schattengarten, und je nach Anbauart auch beispielsweise den Kartoffelgarten, Rosengarten, Salatgarten, etc. Je nach Stil unterscheiden wir den Persischen Garten, Chinesischen Garten, Japanischen Garten, Zengarten, Barockgarten, französischer Garten, italienischer Garten, oder der Englische Landschaftspark. Und je nach Gestaltungsthema unterscheiden wir den Bibelgarten, den Kunstgarten, den Klostergarten rund um Klöster und Kirchen, den Bauerngarten rund um den Bauernhof herum, oder beispielsweise den Stadtgarten.

Je nach Art wird er für unterschiedliche Zwecke benutzt, wobei die Gesundheit immer im Vordergrund steht. Zierpflanzen, Obst und Gemüse, Bäume und Sträucher, Mensch und Tier, alles sorgt für ein ausgewogenes Ökosystem, welches die Umwelt schont. Zierpflanzen und Wasserpflanzen sind sehr beliebt, aber am beliebtesten sind die empfindlichen Kübelpflanzen, die im Winter nicht draussen stehen dürfen und eher im Wintergarten gedeihen. Beliebt sind auch Apfelbäume, Birnenbäume und Pflaumenbäume in unseren Breitenkreisen, und der Johannisbeerstrauch darf in keinem Garten fehlen, denn zwischen den Riebiselstauden fühlt man sich unbeobachtet wohl.

Der Garten als Ökosystem

Ein Garten dient biologischen Zwecken und hält das Ökosystem auf seine Weise aufrecht. In Wildgärten herrscht ein besseres Ökosystem als in aufgeräumten Gärten, und in Biogärten leben mehr Insekten als in Gärten, die mit Kunstdünger gepflegt werden. Allgemein gilt, dass ein gepflegter Garten ästhetischer wirkt als ein unordentlicher, besonders wenn der Nachbar seinen Rasen mäht, dann will man es ihm nachmachen. Je bunter ein Garten ist, desto schöner wird er empfunden, aber wenn er zu bunt und zu unordentlich ist, kippt diese Stimmung wieder, denn niemand möchte leben wie bei Hämpels unterm Sofa. Bei uns sind sogenannte Schottergärten, vorwiegend aus Steinen und Kies bestehend, nicht so gerne gesehen, und vor einem Irrgarten, einem begrünten Labyrinth fürchten wir uns ohnehin, auch wenn es spannend ist, aus so einem Garten wieder heil herauszukommen.

Was benötigt der Garten?

Was braucht ein gesunder Garten? Wichtig ist die regelmässige Gartenpflege. Der Rasen muss gemäht werden, Blumen, Pflanzen, Sträucher und Bäume müssen betreut werden, der Garten muss ausreichend bewässert und gedüngt werden, Obst und Gemüse muss man pflegen, und die Ordnung im Garten ist wichtig, sonst verwildert er. Nicht für jede Seele ist ein Wildgarten geeignet, wenn man vor lauter Sträuchern die Erdbeeren zwischen den Johannisbeerstauden nicht mehr findet.

Wer seinen Garten zweiteilt, in eine Nutzfläche und eine Wohnfläche, sollte darauf achten, dass die beiden Teile eine Einheit bilden und ineinander übergehen. Ein Schwimmteich ist hierfür die ideale Lösung, da er als Zentrum dient und Nutz- und Wohnfläche miteinander verbindet.

Wie sieht der perfekte Garten aus?

Ein optimaler Garten sollte nicht zu dicht bebaut sein, aber auch nicht zu kahl, denn ein pingelig gepflegter englischer Rasen alleine kann nicht ausreichend dafür sorgen, dass sich eine gewisse Artenvielfalt im Grünen ausbreitet. Wenn man seine Grünflächen zubaut, und dies kann leider auch mit Bäumen und Sträuchern passieren, dann versperrt man sich selbst den Blick in die Ferne. Zu viele Obstbäume bieten einem Garten zu viel Schatten, sodass nur noch Moos gedeiht, der Rasen zu nass wird und sich verabschiedet.

Einen Garten sollte man nutzen, nicht verwildern lassen. Bereits mit wenig Aufwand kann man sich eine grüne Sommerresidenz schaffen, mit einem naturbelassenen Schwimmteich, den Mensch und Tier gleichermassen nutzen, mit einigen wenigen Obstbäumen, einem grosszügigen Gemüsebeet, und mit einer kleinen Wohnfläche, die der reinen Entspannung dient. Naturbelassene Gartenmöbel aus Holz, echten Baumstämmen und Steinen sind gesünder als billige Plastikmöbel, müssen dafür aber auch aufwendiger gepflegt werden.

Wie gesund ist ein Garten?

Der Garten ist gesund, für Mensch und Tier, und auch für die Pflanzenwelt. Ein Garten beruhigt, denn die Farbe Grün ist gut für die Augen. Er macht uns fit, wenn wir darin Sport treiben, den Rasen per Hand anstatt mit einem Rasenroboter mähen, unser Gemüse selber anbauen und das Obst selber ernten. Gesund ist der Biogarten, ohne jegliche Chemie, ohne Insektenvertilgungsmittel, ohne Kunstdünger und ohne genormte Pflanzen, wobei der sogenannte Biotop am gesündesten ist, da er uns so nährt, dass wir bis zu 80% unseres Nahrungsbedarfs aus ihm entnehmen können. Da braucht man kein Nahrungsergänzungsmittel mehr.

Der Garten ist wie ein kostenloser Arzt, ein Heilpraktiker für die Seele, ein Psychiater. Man kann sich mit den Blumen und Pflanzen unterhalten, mit den Tieren sprechen, den Vögeln zuhören, die Musik der Natur aufschnappen, und man kann sich während der Gartenarbeit seine Sorgen von der Seele reden. Die Natur ist ein aufmerksamer Zuhörer, und wer schon einmal seinen Kummer in der Erde vergraben hat, einen Rosenstock darauf gepflanzt hat, der weiss, wie schön die Rosen blühen, wenn der Kummer darunter vergraben ist.

Der Garten mit heilender Wirkung

Der Garten besitzt mit all seinen Kräutern, welche wir manchmal versehentlich als Unkraut betrachten, eine heilende Wirkung. Besonders die Brennnessel ist als Spinat oder Tee ein wahres Heilkraut. Wenn Sie Gemüse anbauen, zupfen Sie nicht jede Brennnessel für den Komposthaufen aus, sondern machen Sie Brennnesseltee daraus. Voraussetzung dafür ist, dass Sie keinen Kunstdünger verwenden. Biodünger in hochwertiger Bioerde hält das Gemüse frei von Schadstoffen und krebserregenden Umweltgiften. Und damit der Boden nicht einseitig ausgelaugt wird, müssen Sie ihre Gemüsebeete jährlich wechseln. Dort wo Salat wächst, züchten Sie das nächste Jahr Kohl oder Karotten.t.

Kann man mit seinem Garten sprechen?

Viele Leute unterhalten sich mit ihrem Garten und fühlen sich danach befreit von Kummer und Sorgen, selbst wenn die Gartenfläche nicht antwortet. Wenn Sie sich einen gesunden Garten züchten möchten, sind vier Dinge essentiell für das gute Gedeihen: Wasser, Erde, Licht und Luft. Ob Sie Ihren Blumen Lieder vorsingen oder heisse Bettgeschichten erzählen, ist nicht relevant, denn Pflanzen reagieren nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen überhaupt nicht auf Musik und die Geräuschkulisse plappernder Leute, sie hören uns lediglich zu. Allerdings besitzen Pflanzen eine Art Gehör, und sie spüren, wenn wir sie berühren.

Der ganzjährige Schrebergarten für Kleingärtner

Wer in der Stadt lebt, kauft sich gerne einen kleinen Schrebergarten. Mittlerweile gibt es richtige Hausordnungen für Kleingärtner, ganze Kleingärtner-Vereine, die wie Polizisten die Gärten überwachen. Wehe, wenn da ein Gartenbesitzer aus der Reihe tanzt und die Ordnung nicht einhält, dann gibt es Streit. Auch Neid ist unter den Kleingärtnern kein Fremdwort, wenn der Nachbar höhere Bäume pflanzt und besseres Gemüse erntet. Und nackt im Garten zu sonnen ist fast überall untersagt. Besser ist es, man schliesst sich nur dann einem Kleingärtner-Verein an, wenn man der kommunikative und ordentliche Spiessbürger ist. Ansonsten ist ein einsamer Garten die bessere Wahl. In Wien machen viele Kleingärtner sogar das ganze Jahr über Urlaub in ihrem Garten, schlafen in Gartenhäusern und wohnen quasi draussen.

Internationaler Tag fürs Nackt im Garten Arbeiten

Am 5. Mai ist Welt-Nackt Gärtnern-Tag. Da feiert man den internationalen Tag der Nacktheit bei der Gartenarbeit. Wer nackt im Garten arbeitet, fühlt sich freier und ungebundener. Bakterien und Keime breiten sich auf der blossen Haut nicht so stark aus wie unter der Kleidung, besonders wenn man schwitzt. Bäume, Sträucher, Blumen und Pflanzen, Obst und Gemüse sind von Natur aus auch irgendwie nackt, und so liebt es auch der Mensch, wenn er inmitten der Natur sein Adamskostüm oder das Evakostüm tragen darf, denn das verbindet ihn mit der Natur. Zum Leidwesen aller Anzugsträger und vollends angekleideten Leute muss man sich überall in den Kleingärten die ausgezogenen Leute ansehen, aber keine Sorge, wenn man sich in ein schickes Restaurant in der Innenstadt setzt, entkommt man diesem Treiben. Übrigens wird man nahtlos braun, wenn man nackt im Garten arbeitet.

Der Wellnessgarten

Wellness Blumen
Der sogenannte Wellnessgarten liegt im Trend. Garten und Wohnraum, Nutzfläche, Ziergarten und naturbewusstes Wohnzimmer im Grünen sind vereint, sodass Pflanzen, Tiere und der Mensch drin Platz finden.

Ein eigener Wellnessgarten macht glücklich. Wenn Sie ein paar Wochen glücklich sein möchten, verlieben Sie sich in den Garten Ihres Nachbarn, wenn Sie ein Jahr lang glücklich sein wollen, heiraten Sie Ihren Nachbarn, und wenn Sie ein ganzes Leben lang glücklich sein möchten, legen Sie sich einen eigenen Garten zu.

Der Wellnessgarten wird in vier grosse Zonen eingeteilt. In der ersten Zone, dem Nutzgarten, werden Gemüse angebaut, Blumen gezüchtet und Zierpflanzen gepflegt. In der zweiten Zone, die an den Gemüsegarten grenzt, werden Obstbäume gezüchtet und am angrenzenden Stück zum Gemüsegarten Kräuter angebaut, damit die empfindlichen Kräuter nicht in der Sonne verbrennen, sondern vom Schatten der Bäume verwöhnt werden. In der dritten Zone befindet sich der Schwimmteich, der an den Gemüsegarten, besonders aber an den Ziergarten angrenzt. Der Teich dient kleinen Insekten und Wassertieren, Fischen und vielleicht kleinen Fröschen als Lebensraum und uns Menschen als naturbelassener Swimmingpool zum Baden und Abkühlen. Die vierte Zone ist der Wohnbereich mit naturbelassenen Gatenmöbeln aus Holz. Hier kann man sich sonnen oder auch den Schatten der Bäume aus dem angrenzenden Obstgarten nutzen.

Der Wellnessgarten dient als Nahrungsquelle und Entspannungsoase zugleich. Frühstücken Sie ruhig im eigenen Garten. Holen Sie die frischen Kräuter für den Brotaufstrich direkt aus dem Kräuterbeet und geniessen Sie die Vielfalt der Vitamine. Je frischer Obst, Gemüse und Kräuter sind, umso mehr Vitamine stecken drin. Apfelbäume, Nussbäume, Pflaumenbäume und Kirschbäume sind eine ausgewogene Kombination aus Vitaminen und pflanzlichen Fetten. Salat, Paprika, Radieschen, Kohlgemüse, Karotten, Gurken und Kartoffel sind eine ausgewogene Kombination aus Mineralstoffen, Ballaststoffen und Vitaminen.

Hydrokultur im Minigarten

Der kleine Wellnessgarten auf minimalster Fläche, welcher mit Hydrokultur betrieben wird, liegt im Trend, und ich denke, dieser Hype wird sich aufgrund des zunehmenden Platzmangels ausweiten und zum Standard unserer Zeit werden. Die Hydrokultur ist ein Pflanzenanbau, der ohne Erde, ohne das Zutun der Natur gelingt. Mit Hilfe von Steinen, Gewächsteppichen und von aussen zugesetzten Elementen gedeiht die Pflanze. Als Nährstoffquelle dienen Wasser und zugesetzte Nährstoffe, die bereits im Hydroboden vorhanden sind.

In den grossen Mega-Städten wird bereits auf Hydrokultur gesetzt, da die Menschen zunehmend regionale Produkte haben möchten, aber zu wenig Anbaufläche dafür vorhanden ist. In London züchtet man Salat in grossen Untertunnelungen, und er wächst wie Unkraut. Als Lichtquelle dienen elektrische Hochleistungslampen, die das Sonnenlicht ersetzen. Ich zweifle noch ein wenig daran, ob dies auch gesund ist, wenn Obst und Gemüse nicht mehr in der natürlichen Umgebung gedeihen dürfen, aber ich bin mir sicher, dieser Wellnessgarten ist gesünder als jedes künstlich produzierte Fastfood.

Glücksseminare im Garten

Wellness- und Glücksseminare, Entspannungs- und Gesundheitsseminare im Garten liegen zunehmend im Trend. Ganze Motivationstrainings werden in der freien Natur abgehalten, denn die frische Luft lässt Glückshormone schneller spriessen. Gartenseminare liegen im Trend, die jeweils in einem Garten der Seminarteilnehmer abgehalten werden. Man stellt seinen Garten zur Verfügung und nimmt gleichzeitig an einem Glückstraining teil.

Ein Garten macht glücklich. Ein altes Sprichwort sagt: Willst du einen Tag lang glücklich sein, betrinke dich. Willst du ein Jahr lang glücklich sein, dann heirate. Willst du ein ganzes Leben lang glücklich sein, dann lege dir einen Garten zu. Übrigens sind Gartenparties auch wieder in Mode, da auch das Sehen und Gesehen werden, das Feiern, gemeinsam essen und trinken, gemeinsam plaudern und lästern glücklich macht..

Fitness im Garten

Fitness im Garten ist gesund, da man die Natur tief einatmet und seinen Körper samt Immunsystem damit stärkt. Soviel Frischluft, wie sich in der freien Natur befindet, kann niemals durch ein geöffnetes Fenster in einen Innenraum eindringen. Die frische Luft wird im Freien beim tiefen Einatmen besser aufgenommen, und Sie haben mehr Sauerstoff für Ihren Körperhaushalt zur Verfügung. Stellen Sie Ihre Fitnessgeräte während des Sommers ins Freie und betreiben Sie in den frühen Morgenstunden oder abends Sport.

Der Sport macht zwischen Gräsern und grünen Bäumen mehr Spass als vor dem Fernseher und der bequemen Couch. Barfuss im Gras zu laufen ist ohnehin gesund und wirkt im taufrischen Rasen wie eine Kneipp-Kur. Passen Sie auf, dass Sie nicht gerade dort Sport treiben, wo sich eine Biene bewegt, sonst schwillt Ihr Fuss unter ungünstigen Umständen an und fesselt Sie an die nächstbeste Sitzgelegenheit.

Wellness im Garten betreiben Sie, indem Sie relaxen, sich von der Sonne und den massierenden Händen Ihres Partners verwöhnen lassen, Yoga betreiben, im Freien meditieren, der Natur lauschen und den Vögeln beim Zwitschern zuhören. Die Natur hat eine heilende Kraft, wirkt gegen Stress, baut Stresshormonee ab und Glückshormone auf. Wer sich lange und oft draussen aufhält, schläft besser, kann seine Einschlafprobleme lindern und wacht morgens nicht so müde auf. Befestigen Sie eine Hängematte zwischen zwei stabilen Bäumen und verbringen Sie Ihre Mittagspause darin. Das wirkt wie ein Energieschub für den Nachmittag.

Das Büro im Garten

Besonders in den heissen Sommermonaten kann man sein Büro in den Garten verfrachten, seine Arbeit draussen erledigen und sogar Kunden dort empfangen. Kundenfreundliche Wellnessgärten besitzen meist einladende Steinfiguren oder Statuen, eine ausgefeilte Aussenbeleuchtung, falls das Meeting länger dauert, und eine einladende grüne Empfangsoase, die bereits beim Betreten des Gartens das Gefühl der Geborgenheit vermittelt.

In der Empfangsoase sollten Zierpflanzen und Blumen farblich sortiert und gut gepflegt dem Gast signalisieren, dass man sich um ihn kümmert, weil man sich auch um den Garten kümmert. Blaue Blumen vermitteln Vertrauen, rote Blumen stehen für Energie, und gelbe Blumen signalisieren Erfolg, während die Farbe grün die Augen beruhigt. So gewinnt man die volle Aufmerksamkeit des Kunden und macht bessere Geschäftsabschlüsse. Und auch wenn man nur selber draussen seine Büroarbeiten erledigt, tut dies den Arbeitsbedingungen gut, da das Gehirn mit mehr Sauerstoff mehr Leistung erbringt

Der Terrassengarten

Der Terrassengarten auf der hauseigenen Dachterrasse liegt im Trend. Man wohnt im Penthouse, möchte sich aber auch ein grünes Flair heranzüchten, auf das man stolz sein kann, wenn man seine Besucher auf der Dachterrasse empfängt. Im Grunde ist so ein Terrassengarten ein reines Prestige fürs Ego, ein Vorzeigeobjekt, fast schon wie ein kleiner privater Schaugarten. Man zeigt, was man hat, weil die fremden Neider nicht bis unters Dach schauen können.

Ein Wellnessgarten auf der Dachterrasse entsteht, wenn man richtigen Rasen anstatt Kunstrasen verwendet. Hochbeete dienen als Blumen- Kräuter- und Gemüsebeete, damit man nicht unnötig den Terrassenboden mit Erde bedecken muss. Ich habe Gärten auf Dachterrassen gesehen, die sind mit einem vollautomatischen Bewässerungssystem ausgestattet, dezent, nicht bis kaum sichtbar.

Ich habe auch exotische Bäume, Orangen- Zitronen- und Bananenbäume auf Dachterrassen wachsen sehen. Dort oben kommt viel Sonne hin, da wächst so ein Baum prächtig. Mit Hilfe der Hydrokultur lässt sich auch frisches Gemüse auf kleinster Fläche anbauen, sodass man ein grosses Stück seiner Dachterrasse als Wohnfläche nutzen kann. Wer seine Terrasse mit einem flexiblen Überdachungssystem ausstattet, kann in diesem Wellnessgarten auch im Winter entspannen.

Wie gesund ist Gartenarbeit?

Gartenarbeit ist gesund. Sie stärkt das Immunsystem, baut Stress ab, sorgt für eine gewisse Vitamin D Zufuhr im Körper, sorgt für eine gute Durchblutung und beugt so manchen Zivilisationskrankheiten vor. Man arbeitet in frischer Luft, in der puren Natur, ist ständig in Bewegung, und man arbeitet in der Erde. Dies senkt den Blutzuckerspiegel, baut Fett ab und Muskelmasse auf. So verhindert man ein erhöhtes Diabetes Risiko oder Herz-Kreislauferkrankungen. Der Herzschlag wird normalisiert, Nervosität wird abgebaut, der Blutdruck wird wieder normal, und die natürliche Gesundheit wird unterstützt.

Mit einem gesunden Garten baut man Stress ab. Ein spezielles Mikrobakterium in der Erde, welches man Mycobakterium Vaccae nennt, schafft es, den Serotoninspiegel des Menschen zu erhöhen, sodass wir genügend Glücksgefühle ausschütten, um uns entspannt und zufrieden zu fühlen. Man atmet es mit dem guten Geruch der Erde ein, nimmt es über die Haut auf, und es stimuliert jene Neuronen im Gehirn, welche uns glücklich machen. Dies fanden amerikanische Mikrobiologen heraus.

Wichtig ist, dass man in gesunder Erde wühlt, vorzugsweise in Bioerde, denn wenn man in minderwertiger Erde wühlt, mit Pestiziden und gentechnisch verändertem Material in Kontakt kommt, schwindet der Gesundheitsfaktor. Wer jedoch in naturbelassener Erde gräbt, kann nach ca. 30 Minuten einen spürbaren Glückseffekt ernten. Hier bekommt der Spruch, ein Garten macht glücklich, endlich einen Sinn.

Gartenarbeit hilft gegen Ärger und Aggressionen. Wer tief in der Erde wühlt, mit der Gartenkralle so richtig den Boden umgräbt, der baut aufgestaute Wut ab, aber bitte lassen Sie Ihren Frust nicht an den Blumen aus, sonst sind die Schmetterlinge weg. Übrigens hilft Gartenarbeit auch bei Depressionen, da man durch den frischen Gartengeruch dem Gehirn signalisiert, es soll Glückshormone ausschütten. Begleitend zu einer Psychotherapie kann ein Garten durchaus Therapieerfolge bringen.

Vitamin D im Garten tanken

Wer sich bis zu 20 Minuten täglich im Garten aufhält, dabei Sonne tankt, nimmt das Hormon Vitamin D durch die Haut auf und stärkt damit Knochen und Immunsystem. Ältere Menschen nehmen zwar immer weniger Vitamin D durch die Haut auf, wenn die Haut zunehmend dünner wird, aber es gibt zahlreiche Menschen, die auch im Alter ganz ohne Nahrungsergänzung auskommen.

Was ist ein Gartenzwerg?

Gartenzwerg
Der Gartenzwerg ist keine reine Trenderscheinung. Er steht seit vielen Jahhundertenr im heimischen Garten und ziert das Grün mit seiner Anwesenheit. In Deutschland stehen ungefähr 25 Millionen Gartenzwerge herum, Tendenz steigend, auch wenn sich die Hälfte der Kleingärtner dafür schämt und die andere Hälfte darüber aufregt. Welch eine Hassliebe.

Der alt eingesessene Gartenzwerg, auch Hartbrandwichtel genannt, ist aus gebranntem Ton, aus Marmor, Sandstein, aus edlen Materialien, er kann auch aus Stein oder Gips sein, wobei man ihm die Zipfelmütze leichter vom Kopf reissen kann, wenn er aus Gips ist. Der neue, im Trend liegende Gartenzwerg ist aus Kunststoff.

Der Ursprung des Gartenzwergs geht auf den Bergarbeiter zurück, deshalb auch die Zipfelmütze. Gartenzwerge verkörpern jedoch vordergründig den Gärtner, mit Spaten, Schubkarren, Schaufel, Giesskanne, Gartenkralle und sonstigem Gartenwerkzeug in den Händen. Der extrovertierte Gartenzwerg zeigt seine Pobacken samt geballter Männlichkeit her, wobei man die Männlichkeit durchaus auch als Brunnenzufluss verwenden kann, während der konservative Zwerg eine grüne oder blaue Schürze trägt, vollständig bekleidet ist und eine moralisch einwandfreie Figur verkörpert.

Früher stellten sich Kaiser und Könige die kleinen Wichtel in ihre Hofgärten, um zu signalisieren, dass hier Glück, Ordnung, Reichtum, Wohlstand und zufriedenstellende Arbeitsverhältnisse herrschen. Heute kann man die Gartenzwerge beispielsweise noch im Schloss Schönbrunn in Wien, oder im Schlossgarten in Salzburg betrachten. Früher verkörperten die Wichtel das arbeitende Volk bei Hof, heute stehen Gartenzwerge stellvertretend für Kitsch aller Art. Sie verkörpern das Spiessbürgertum, sorgen manchmal für ausartenden Streit zwischen Kleingärtnern, und sie besitzen ungeahnte Kräfte. Wahrlich, wenn der Nachbarschaftsstreit wegen einer Schar von Gartenzwergen vor Gericht endet, weil einige der Zwerge keine Zipfelmützen mehr tragen, sondern nur noch ihre Zipfel zum Bewässern des Rasens nach draussen stülpen, sind es tatsächlich magische Kräfte, die da wirken. Und der Richter soll dann entscheiden, ob der Gartenzwerg gehen muss oder bleiben darf.

Es gibt sie vereinzelt, die Leute, die sich um das Klischee des schlechten Geschmacks nicht kümmern und Gartenzwerge sammeln. Mit weit über 4000 Wichtel besitzt eine Österreicherin eine der grösseren Sammlungen. Die Zwerge mit roter Mütze und Lederschürze haben insgesamt ein halbes Vermögen gekostet, da einige Exemplare sehr teuer sind und für Sammler einen erhöhten idealistischen Wert besitzen.

Den Gartenzwergen sagt man positive Schwingungen, gute Energien, heilsame Kräfte, Glück, Erfolg, Wohlstand, eine erhöhte Leistungsfähigkeit und Zufriedenheit nach. Dieser tiefe Glaube an die Heilkraft und positive Energie der Zwerge stammt daher, dass die früheren Bergarbeiter trotz ihrer Schwerstarbeit glücklich waren, teure, fast unbezahlbare Schätze aus dem Berginneren holten, Gold, Edelsteine und Edelmetalle fanden, reich wurden und ihre harte Arbeit belohnt wurde. So symbolisiert der Bergarbeiter Reichtum und Wohlstand, auch wenn in der Realität seine Arbeitsbedingungen schwierig waren.

Es gibt Leute, die beten Gartenzwerge wie Heiligtümer an und glauben an eine überirdische Macht, welche durch den Wichtel hindurch dringt und sich im Raum verbreitet. Einige Esoteriker verwenden die Zwerge als Ritualzubehör und praktizieren zu Vollmond und Neumond magische Zauberrituale, die ihnen Glück, Liebe, Geld, Gesundheit und Erfolg bescheren sollen.

Gartenzwerge können als Wellnessprodukte betrachtet werden, als kleine modische Gartenaccessoires, die Zuverlässigkeit, Arbeitsamkeit und eine reiche Ernte verkörpern, Besonders das satte Wachstum der Pflanzen, das üppige Wachstum von Obst und Gemüse, die volle Ernte und das gute Gartenjahr wird symbolisch den Gartenzwergen zugeschrieben.

Gartenpflege

Wie pflegt man den Garten richtig? Der Gemüsegarten nährt uns, der Blumengarten erfreut uns, der Obstgarten spendet Schatten in der Hitze des Sommers, ein Schwimmteich hält Mensch und Tier kühl, und die Erde, in der wir wühlen, hält uns gesund. Ein Garten ist wie eine Frau, man muss ihn umhegen, damit er schön bleibt. Er ist wie eine Beziehung, man muss an ihm arbeiten, sonst verwelkt er.


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Elisabeth Putz

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