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Was ist ein Garten?

Blumen im GartenDer Garten ist ein Stück Land, welches direkt oder indirekt am Haus, rund ums Haus, an einer Wohnung angesiedelt ist. Er dient zu Wohnzwecken, als Anbaufläche für Obst, Gemüse, Blumen, Pflanzen und Kräuter, als Spielfläche für die Kinder, als Wohlfühloase, und er ist gesund.

Je nach Gartenart nennt man ihn auch Grünanlage, grüne Lunge, Park, Grünfläche, Grünland, Wildgarten, Englischer Garten, Gemüsegarten, Obstgarten, Blumengarten, Kräutergarten, oder einfach nur ein gepflegter Garten mit einem tollen Graswuchs.

Der Garten verbindet Flora und Fauna, verbindet sich seelisch mit uns Menschen, und er ist zufrieden, wenn wir Pflanzen und Tiere in ihm leben lassen. Schaugärten dienen dem Prestige, werden gerne hergezeigt und beinhalten oft exotische Pflanzen, während der Wohngarten eher dem privaten Gebrauch dient und durch Hecken, Sträucher und Baumalleen geschützt wird, sodass nicht jeder hineinsehen kann. Niemand will in seinem Garten gestört werden, wenn er sich im Bikini oder oben ohne in der Badehose sonnt.

Garten Definition

Der Garten ist eine Grünfläche, die kultiviert und genutzt wird. Neben Pflanzen werden dort auch Tiere gehalten, sodass Flora und Fauna eine Einheit bilden und perfekt in die Natur integriert sind. Ein Garten ist meist eine privat genutzte, abgegrenzte Fläche, die dem Zweck der Kunst, der Gestaltung, des spirituellen Lebens in der Natur, zu Therapiezwecken und für den üppigen Ernteerfolg dient. Der Garten dient als Wohnraum, dient unserer Gesundheit, ist für unser Wohlbefinden zuständig und versorgt uns mit Sauerstoff. Pflanzen atmen Sauerstoff aus, welchen wir wiederum zum Leben benötigen. Wenn wir den Duft der Blumen einatmen, den Schatten der Bäume und das Sonnenlicht geniessen, den leichten Wind am Schwimmteich spüren, ins frische Gemüse beissen, ist dies oft schöner als jeder Wellnessurlaub in einem überfüllten Wellnesshotel.

Das Wort Garten stammt vom Indogermanischen Wort Gerte ab. Es entwickelte sich über die Begriffe: Weide, Garde, Hortus, Hehege, wobei lebende Zäune, Hecken, Holzzäune, Mauern, Hügel, Maschendrahtzäune und vieles mehr dazu dienten, seinen Garten einzugrenzen. Heute dient ein Garten eher der Freizeitgestaltung, für sportliche Zwecke in der Natur, oder zum Anbau von Obst und Gemüse. Man fühlt sich wie im Paradies, im Garten Eden, wenn man im eigenen Garten liegt und das Leben geniesst.

Gartentypen und Gartenarten

Wir unterscheiden den Mischgarten, den Gemüsegarten, den Obstgarten, den Kräutergarten, den Nutzgarten, den Kleingarten, den Ziergarten, den Naturgarten und den botanischen Garten. Es gibt den Versuchsgarten, den Lustgarten, die gross angelegte Parkanlage, den Steingarten, den Wüstengarten, den Kiesgarten, den Sträuchergarten, Wassergarten, Schattengarten, und je nach Anbauart auch beispielsweise den Kartoffelgarten, Rosengarten, Salatgarten, etc. Je nach Stil unterscheiden wir den Persischen Garten, Chinesischen Garten, Japanischen Garten, Zengarten, Barockgarten, französischer Garten, italienischer Garten, oder der Englische Landschaftspark. Und je nach Gestaltungsthema unterscheiden wir den Bibelgarten, den Kunstgarten, den Klostergarten rund um Klöster und Kirchen, den Bauerngarten rund um den Bauernhof herum, oder beispielsweise den Stadtgarten.

Je nach Art wird er für unterschiedliche Zwecke benutzt, wobei die Gesundheit immer im Vordergrund steht. Zierpflanzen, Obst und Gemüse, Bäume und Sträucher, Mensch und Tier, alles sorgt für ein ausgewogenes Ökosystem, welches die Umwelt schont. Zierpflanzen und Wasserpflanzen sind sehr beliebt, aber am beliebtesten sind die empfindlichen Kübelpflanzen, die im Winter nicht draussen stehen dürfen und eher im Wintergarten gedeihen. Beliebt sind auch Apfelbäume, Birnenbäume und Pflaumenbäume in unseren Breitenkreisen, und der Johannisbeerstrauch darf in keinem Garten fehlen, denn zwischen den Riebiselstauden fühlt man sich unbeobachtet wohl.

Der Garten als Ökosystem

Ein Garten dient biologischen Zwecken und hält das Ökosystem auf seine Weise aufrecht. In Wildgärten herrscht ein besseres Ökosystem als in aufgeräumten Gärten, und in Biogärten leben mehr Insekten als in Gärten, die mit Kunstdünger gepflegt werden. Allgemein gilt, dass ein gepflegter Garten ästhetischer wirkt als ein unordentlicher, besonders wenn der Nachbar seinen Rasen mäht, dann will man es ihm nachmachen. Je bunter ein Garten ist, desto schöner wird er empfunden, aber wenn er zu bunt und zu unordentlich ist, kippt diese Stimmung wieder, denn niemand möchte leben wie bei Hämpels unterm Sofa. Bei uns sind sogenannte Schottergärten, vorwiegend aus Steinen und Kies bestehend, nicht so gerne gesehen, und vor einem Irrgarten, einem begrünten Labyrinth fürchten wir uns ohnehin, auch wenn es spannend ist, aus so einem Garten wieder heil herauszukommen.

Was benötigt der Garten?

Was braucht ein gesunder Garten? Wichtig ist die regelmässige Gartenpflege. Der Rasen muss gemäht werden, Blumen, Pflanzen, Sträucher und Bäume müssen betreut werden, der Garten muss ausreichend bewässert und gedüngt werden, Obst und Gemüse muss man pflegen, und die Ordnung im Garten ist wichtig, sonst verwildert er. Nicht für jede Seele ist ein Wildgarten geeignet, wenn man vor lauter Sträuchern die Erdbeeren zwischen den Johannisbeerstauden nicht mehr findet.

Wer seinen Garten zweiteilt, in eine Nutzfläche und eine Wohnfläche, sollte darauf achten, dass die beiden Teile eine Einheit bilden und ineinander übergehen. Ein Schwimmteich ist hierfür die ideale Lösung, da er als Zentrum dient und Nutz- und Wohnfläche miteinander verbindet.

Wie sieht der perfekte Garten aus?

Ein optimaler Garten sollte nicht zu dicht bebaut sein, aber auch nicht zu kahl, denn ein pingelig gepflegter englischer Rasen alleine kann nicht ausreichend dafür sorgen, dass sich eine gewisse Artenvielfalt im Grünen ausbreitet. Wenn man seine Grünflächen zubaut, und dies kann leider auch mit Bäumen und Sträuchern passieren, dann versperrt man sich selbst den Blick in die Ferne. Zu viele Obstbäume bieten einem Garten zu viel Schatten, sodass nur noch Moos gedeiht, der Rasen zu nass wird und sich verabschiedet.

Einen Garten sollte man nutzen, nicht verwildern lassen. Bereits mit wenig Aufwand kann man sich eine grüne Sommerresidenz schaffen, mit einem naturbelassenen Schwimmteich, den Mensch und Tier gleichermassen nutzen, mit einigen wenigen Obstbäumen, einem grosszügigen Gemüsebeet, und mit einer kleinen Wohnfläche, die der reinen Entspannung dient. Naturbelassene Gartenmöbel aus Holz, echten Baumstämmen und Steinen sind gesünder als billige Plastikmöbel, müssen dafür aber auch aufwendiger gepflegt werden.

Wie gesund ist ein Garten?

Der Garten ist gesund, für Mensch und Tier, und auch für die Pflanzenwelt. Ein Garten beruhigt, denn die Farbe Grün ist gut für die Augen. Er macht uns fit, wenn wir darin Sport treiben, den Rasen per Hand anstatt mit einem Rasenroboter mähen, unser Gemüse selber anbauen und das Obst selber ernten. Gesund ist der Biogarten, ohne jegliche Chemie, ohne Insektenvertilgungsmittel, ohne Kunstdünger und ohne genormte Pflanzen, wobei der sogenannte Biotop am gesündesten ist, da er uns so nährt, dass wir bis zu 80% unseres Nahrungsbedarfs aus ihm entnehmen können. Da braucht man kein Nahrungsergänzungsmittel mehr.

Der Garten ist wie ein kostenloser Arzt, ein Heilpraktiker für die Seele, ein Psychiater. Man kann sich mit den Blumen und Pflanzen unterhalten, mit den Tieren sprechen, den Vögeln zuhören, die Musik der Natur aufschnappen, und man kann sich während der Gartenarbeit seine Sorgen von der Seele reden. Die Natur ist ein aufmerksamer Zuhörer, und wer schon einmal seinen Kummer in der Erde vergraben hat, einen Rosenstock darauf gepflanzt hat, der weiss, wie schön die Rosen blühen, wenn der Kummer darunter vergraben ist.

Der Garten mit heilender Wirkung

Der Garten besitzt mit all seinen Kräutern, welche wir manchmal versehentlich als Unkraut betrachten, eine heilende Wirkung. Besonders die Brennnessel ist als Spinat oder Tee ein wahres Heilkraut. Wenn Sie Gemüse anbauen, zupfen Sie nicht jede Brennnessel für den Komposthaufen aus, sondern machen Sie Brennnesseltee daraus. Voraussetzung dafür ist, dass Sie keinen Kunstdünger verwenden. Biodünger in hochwertiger Bioerde hält das Gemüse frei von Schadstoffen und krebserregenden Umweltgiften. Und damit der Boden nicht einseitig ausgelaugt wird, müssen Sie ihre Gemüsebeete jährlich wechseln. Dort wo Salat wächst, züchten Sie das nächste Jahr Kohl oder Karotten.t.

Kann man mit seinem Garten sprechen?

Viele Leute unterhalten sich mit ihrem Garten und fühlen sich danach befreit von Kummer und Sorgen, selbst wenn die Gartenfläche nicht antwortet. Wenn Sie sich einen gesunden Garten züchten möchten, sind vier Dinge essentiell für das gute Gedeihen: Wasser, Erde, Licht und Luft. Ob Sie Ihren Blumen Lieder vorsingen oder heisse Bettgeschichten erzählen, ist nicht relevant, denn Pflanzen reagieren nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen überhaupt nicht auf Musik und die Geräuschkulisse plappernder Leute, sie hören uns lediglich zu. Allerdings besitzen Pflanzen eine Art Gehör, und sie spüren, wenn wir sie berühren.

Wie fit macht uns die Gartenarbeit?

GurkeGartenarbeit ist gesund. Sie stärkt das Immunsystem, baut Stress ab, sorgt für eine gewisse Vitamin D Zufuhr im Körper, sorgt für eine gute Durchblutung und beugt so manchen Zivilisationskrankheiten vor. Man arbeitet in frischer Luft, in der puren Natur, ist ständig in Bewegung, und man arbeitet in der Erde. Dies senkt den Blutzuckerspiegel, baut Fett ab und Muskelmasse auf. So verhindert man ein erhöhtes Diabetes Risiko oder Herz-Kreislauferkrankungen.

Mit Gartenarbeit baut man Stress ab

Ein spezielles Mikrobakterium in der Erde, welches man Mycobakterium Vaccae nennt, schafft es, den Serotoninspiegel des Menschen zu erhöhen, sodass wir genügend Glücksgefühle ausschütten, um uns entspannt und zufrieden zu fühlen. Man atmet es mit dem guten Geruch der Erde ein, nimmt es über die Haut auf, und es stimuliert jene Neuronen im Gehirn, welche uns glücklich machen. Dies fanden amerikanische Mikrobiologen heraus.

Wichtig ist, dass man in gesunder Erde wühlt, vorzugsweise in Bioerde, denn wenn man in minderwertiger Erde wühlt, mit Pestiziden und gentechnisch verändertem Material in Kontakt kommt, schwindet der Gesundheitsfaktor. Wer jedoch in naturbelassener Erde gräbt, kann nach ca. 30 Minuten einen spürbaren Glückseffekt ernten. Hier bekommt der Spruch, ein Garten macht glücklich, endlich einen Sinn.

Wie entspannt man mit Gartenarbeit?

Die Gartenarbeit sorgt dafür, dass der Herzschlag normalisiert wird, was gegen Herzrasen hilft und uns ruhig werden lässt. Sie sorgt für einen niedrigeren Blutdruck, was gegen Bluthochdruck hilft und uns entspannt. Nervosität wird abgebaut, Stresshormone ebenso, und bei mir sorgt ein Garten dafür, dass meine Atemwege frei werden, da ich vieles durch die Nase in mich aufnehme.

Gartenarbeit hilft gegen Ärger und Aggressionen. Wer tief in der Erde wühlt, mit der Gartenkralle so richtig den Boden umgräbt, der baut aufgestaute Wut ab, aber bitte lassen Sie Ihren Frust nicht an den Blumen aus, sonst sind die Schmetterlinge weg. Übrigens hilft Gartenarbeit auch bei Depressionen, da man durch den frischen Gartengeruch dem Gehirn signalisiert, es soll Glückshormone ausschütten. Begleitend zu einer Psychotherapie kann ein Garten durchaus Therapieerfolge bringen.

Vitamin D im Garten tanken

Wer sich bis zu 20 Minuten täglich im Garten aufhält, dabei Sonne tankt, nimmt das Hormon Vitamin D durch die Haut auf und stärkt damit Knochen und Immunsystem. Ältere Menschen nehmen zwar immer weniger Vitamin D durch die Haut auf, wenn die Haut zunehmend dünner wird, aber es gibt zahlreiche Menschen, die auch im Alter ganz ohne Nahrungsergänzung auskommen.

Wie pflegt man den Garten optimal?

Wichtig für einen intakten Garten sind: Unkraut jäten, die Erde auflockern, den Boden pflegen, Rasenmähen, Bäume und Sträucher pflegen, Obst und Gemüse pflegen, den Garten giessen, und man muss dafür sorgen, dass die Gartenfläche immer gut aussieht. Die Gartenmöbel müssen ordentlich gepflegt aussehen, ein Garten sollte möglichst wenig verwildern, Steine müssen entsorgt werden, und Maulwurfshügel sollten glatt geebnet werden. Immerhin lebt man ja das halbe Jahr über in seinem Garten. Die Gartenharke ist eines der wichtigsten Werkzeuge, denn unerwünschtes Grünzeug zwischen den Blumen und Sträuchern muss per Hand weggemacht werden. Ein Garten ist wie eine Ehe, ständig in Bewegung, wie eine Baustelle, die niemals fertig ist.

Den Garten von Ungeziefer befreien

Ungeziefer ist im Grunde nützlich für eine intakte Flora, aber wenn es zu viel wird, muss es weg. Schnecken sammelt man am besten per Hand ein, Blattläuse und Raupen schwemmt man mit Wasser weg, indem man die Pflanzen wäscht, und Regenwürmer lässt man am besten in Ruhe, die kriechen nach jedem Regen wieder selbst in den Erdboden hinein. Hausmittel aus Teemischungen vertreiben das Ungeziefer auch zufriedenstellend, und einige Leute versuchen es mit Kaffee, Kräutersäften, Gemüsesäften, etc, aber leider sind die chemischen Insektenvertilger am Anfang am ertragreichsten, und genau auf diese sollte man jedoch verzichten.

Insektenvertilgungsmittel und Chemie gegen Ungeziefer sind nicht der ideale Weg. Wer so etwas im Garten einsetzt, muss immer mehr davon verwenden. Der Boden wird kaputt, und immer mehr Ungeziefer nistet sich ein, weil ein Ungleichgewicht entsteht und die natürlichen Fressfeinde fürs biologische Gleichgewicht fehlen. Je natürlicher der Boden beschaffen ist, desto nahrhafter und ertragreicher ist er. Wer vollständig auf Kunstdünger verzichtet und die Fauna im Gleichgewicht hält, sorgt für gesunde Mikrobakterien in der Erde, welche das Wasser gut aufnehmen, besser speichern und die Pflanzen ideal damit versorgen, auch wenn es länger trocken bleibt.

Wie wichtig sind Maulwürfe und Fresstiere für den Garten?

Maulwürfe und kleine Fresstiere sollte man nicht unbedingt aus seinem Garten verbannen, da sie die Erde auflockern und für einen gesunden Bioboden sorgen. In einem Biotop arbeiten Pflanzen und Tiere so zusammen, dass man nichts davon vernichten oder verscheuchen muss. Der Regenwurm schleicht beispielsweise so gekonnt durch die Erdschichten hindurch, dass er dem Boden Sauerstoff vermittelt. Der Maulwurf bohrt sich so grosszügig durch die Erde, dass er den gesamten Erdboden umkrempelt. Da ist jede Gartenharke fast überflüssig.

Allerdings gibt es für ästhetische Menschen, die diese Maulwurfshügel absolut nicht sehen wollen, spezielle Geräte mit empfindlichen Sensorren, welche die Maulwürfe mit Tönen, die für uns Menschen nicht hörbar sind, und mit Schwingungen und Wellen vertreiben. So verscheucht man den stärksten Maulwurf. Die Esoteriker glauben allerdings, dass man damit schlechtes Karma sammelt, und die Energetiker sind davon überzeugt, dass diese Geräte negative Schwingungen für uns Menschen ausstrahlen.

Ich muss dazu sagen, dass es sich hier um High-Tech Geräte handelt, die man im Boden versenkt. Normalerweise beeinflussen sie unsere Gesundheit nicht negativ, aber da wir das Gemüse aus dem Garten in der Regel auch essen, wenn wir es ernten, könnten die Pflanzen unter Stress leiden, und Stress ist ungesund, sorgt für mindere Qualität und kann auch die Gesundheit des Menschen beeinflussen.

Die Maikäfer Plage im Obstgarten

Alle vier Jahre müssen wir mit einer erhöhten Maikäfer-Plage rechnen, und in den Jahren dazwischen finden wir diese lästigen, stinkenden, nahezu nutzlosen, grausam und ekelig anzuschauenden Maikäfer leider auch vor. Es sind bereits die Engerlinge, die in der Erde ihr Unwesen treiben, eine Plage für sich, aber der Maikäfer ist der Schlimmste.

Wer ihn in seinem Garten vorfindet, sollte seine Obstbäume in den frühen Morgenstunden davon befreien. Man nimmt hierfür einen Eimer, schüttelt die schlafenden Käfer von den Bäumen, sammelt sie ein und bringt den Eimer zu einer Feuer- oder Vernichtungsstelle. Viele Dörfer rüsten sich bereits im April dafür und bieten solche Sammelstellen an. Mit Chemie kann der Maikäfer etwas anfangen, das Zeug tötet ihn nicht wirklich, aber den Baum kann man danach vergessen. Maikäfer sind nachtaktiv, fressen die Blätter von den Bäumen, sodass diese nicht mehr atmen können, kaum noch Sauerstoff abbekommen und schliesslich sterben. Der Baum ist tot, der Käfer lebt. Und so muss man in einem üppigen Maikäferjahr mehrmals alle Käfer einsammeln, aber die Zeit heilt alle Wunden, weil im Juli stirbt der Käfer von ganz alleine.

Grillen, Grashüpfer und Insekten im Wildgarten

Frösche quaken, Insekten summen und brummen, Grillen zirpen, und Grashüpfer machen ähnliche Geräusche. Wer in seinem Wildgarten das Gras hoch, quasi in Überhöhe stehen lässt, einen Schilfteich pflegt, und wer die Natur wachsen lässt, hört nachts die Frösche, Grillen, Grashüpfer und die Nachtinsekten. Mit einer Wärmebildkamera kann man das wilde Treiben gut beobachten und bildlich festhalten. Manche Leute schlafen sogar besser, wenn sie durch die Geräuschkulisse sanft einschlafen, weil die natürliche Hintergrundmusik der Tiere Stress abbaut und entspannend wirkt. So ein Wildgarten beherbergt jede Menge hochwertiger Erde, die sich im Laufe der Jahre als Humus bildet. Und der Garten ist gesund für die Atemwege. Man muss dies jedoch mögen, denn die Insekten können ganz schön penetrant, laut, unangenehm und aufdringlich sein. Leute mit einer Insektenphobie sollten lieber ihren kurz geschnittenen englischen Rasen geniessen.

Wie gut ist Bioerde?

Viele Leute kaufen sich billige Erde. Sie ist hellbraun bis sandfarben, fühlt sich sandig an, enthält kaum Nährstoffe und ist minderwertig. Sie riecht nicht gut, und man braucht Kunstdünger, um diesen Boden zu nähren, aber der Kunstdünger kostet auch Geld. Erde muss hochwertig sein, damit Pflanzen, Tiere und der Mensch gesund bleiben.

Manche Menschen verwenden Kuhmist oder Pferdemist für ihren Garten. Im eigentlichen Gemüsebeet sollte dieser Dünger jedoch nicht in seiner Ursprungsform vorhanden sein, sonst erntet man ein schlimmes Dufterlebnis, welches der empfindlichen Nase gewaltig zusetzt. Besser ist es, man besorgt sich qualitativ hochwertige Bioerde, welche mit guten, gesunden Bakterien und Mineralstoffen ausgestattet ist. Diese Erde bekommt man im Gartencenter, in Baumschulen, in Gärtnereien, oder sogar im Baumarkt, aber in den Baumärkten und im Gartendiscounter muss man genau darauf achten, ob es sich wohl um reine, hochwertige Bioerde handelt.

Wie wichtig ist ein Komposthaufen?

Wer sich einen Komposthaufen zulegt, ihn zu wertvoller Erde, zu Humus aus Naturstoffen gedeihen lässt, der kann sich einen richtigen Biotop anschaffen. Allerdings benötigt man hierfür bis zu 5 Jahren, da sich ein Biotop langsam entwickelt. Flora und Fauna, Pflanzen und Tiere wachsen zusammen, bilden gemeinsame Symbiosen und erzeugen ein gesundes Gartenflair. Immer mehr Leute züchten sich so einen Komposthaufen und entnehmen dann die wertvolle Bioerde daraus. Man muss diesen Komposthaufen nähren, pflegen, immer wieder umkrempeln und umschütten. Hier helfen eine Heugabel und ein Gartenspaten, hohe Gummistiefel und dichte Gummihandschuhe.

Am Komposthaufen lagern alte Pflanzen und Reste aus dem Garten, tote Insekten und Kleintiere, der alte Kuh- und Pferdemist,altes Obst und Gemüse, Salatreste, und das gesamte Unkraut aus dem Garten. Durch Kompostierung, sogenannte Verwesungsprozesse entsteht der gute Humus, die gesunde Bioerde, die man dann für seinen Gemüsegarten nutzen kann. Die Mikrobakterien siedeln sich in der Erde an, geben ihr eine dunkle, fast schwarze Farbe, lassen sie verführerisch gut duften und versorgen sie mit Sauerstoff und Nährstoffen, welche die Erde dann an die Pflanzen weitergeben kann.

Der Rasen im Wohngarten

Ein intakter Garten braucht einen gemähten Rasen, besonders dann, wenn man ihn als Wohngarten nutzt. In den USA bezahlt man sogar empfindliche Strafgelder, wenn der Rasen im eigenen Garten verwildert. Bei uns ist zwar die Wildkultur in manchen Gärten am Vormarsch, besonders in den Biotopen, aber in einer edlen Nachbarschaft, in der Pflege und Optik eine grosse Rolle spielen, sollte ein gekürzter, gut gepflegter Rasen zum Landschaftsbild dazugehören.

Man mäht heute nicht mehr unbedingt selber. Man zäunt sein Grundstück ein und lässt den Rasenroboter die Arbeit erledigen. Manche Leute stellen sich Schafe in den Garten, und wer selber mäht, sollte sich für einen modernen, möglichst leisen Rasenmäher entscheiden, der auf Strombasis arbeitet. Der alte, stinkende Rasenmäher gehört der Vergangenheit an. Vereinzelte Leute mähen mit der Sense, vor allem auf Steilhängen. Übrigens sollte man den abgeschnittenen Rasen einsammeln und auf den Komposthaufen tragen, damit er wieder nützlich wird. Wer seinen Abgemähten Rasen liegen lässt, wird eines Tages kein schönes Gras mehr vorfinden, da das abgestorbene Gras den neuen Rasen am wachsen hindert.

Der Garten braucht Wasser

Einen Garten, besonders den Blumen- und Gemüsegarten muss man regelmässig giessen, auch wenn es im Sommer regnet. Die Sonne ist besonders in den Sommermonaten aggressiv und trocknet die Erde schnell aus. Günstig und zeitsparend ist ein vollautomatisches Bewässerungssystem, welches wie ein künstlicher Regen wirkt und den Garten auch so bewässert, als ob es leicht regnen würde. So gelangt immer gleichmässig viel Wasser in die Erde und der Boden kann nicht ausgeschwemmt werden.

Wer kein tröpfchenartiges Bewässerungssystem im Garten hat, sollte eine Giesskanne mit breiter Spritzdüsenfunktion verwenden und damit vorsichtig den Garten beregnen. Der pure Gartenschlauch ist ungeeignet und hilft nur in Dürrezeiten und hitzebedingten Notfällen.

Leitungswasser ist ungeeignet. Am besten , man sammelt das alte Regenwasser in einer grossen Tonne, oder man leitet es aus einer Quelle herbei, welche aus einem nahegelegenen Bach führt. Das Regenwasser darf ruhig ein wenig erwärmt und abgestanden sein, das macht den Pflanzen nichts, nur das harte Leitungswasser kann den Garten schädigen.

Ein Garten braucht Sonne und Licht

Die Vormittagssonne ist am idealsten für den Garten, besonders für den Gemüsegarten und den Blumengarten. Wenn Sie einen Baum neben den anderen pflanzen, bekommt der Boden nicht mehr genügend Licht durch die üppigen Baumkronen hindurch und verwildert zu einer Art Waldboden. Zwischen den einzelnen Obstbäumen lassen Sie am besten Abstand für genügend Lichteinfall. Bäume besitzen Wurzeln, die zusammen mit dem Baum wachsen. Bitte pflanzen Sie Ihre Bäume nicht zu nahe am Haus, sonst bohren sich die Wurzeln unterirdisch durch die Steinplatten auf Ihrer Veranda. Der hauseigene Garten sollte möglichst in Richtung Süden ausgerichtet sein, oder man baut sein Haus in der Mitte des Gartens und züchtet sich einen Wald hinterm Haus.

Der Blumengarten für die Seele

Wer sich einen Blumengarten anlegt, einen sogenannten Ziergarten pflegt, sollte drei Dinge beachten. Wo pflanze ich die Blumen an? Welche Blumensorten verwende ich am besten? Wie pflege ich den Garten artgerecht? Blumen benötigen Licht, die Vormittagssonne, aber keine grosse Hitze, und deshalb ist die brennende Nachmittagssonne ungeeignet. Pflanzen Sie Ihre Blumen in Südostrichtung des Gartens, möglichst nicht zu nahe an Bäumen, dann ernten Sie gute Ergebnisse. Im Osten geht die Sonne auf, bleibt bis zum frühen Nachmittag im Süden und neigt sich dann gegen Westen, sodass spätestens bei der ärgsten Hitze die Pflanzen schattig aufatmen können.

Blumen benötigen eine qualitativ hochwertige Blumenerde, da sie Mineralstoffe aus dem Boden für ihr Wachstum saugen. Auf sandigem, steinigem, zu trockenem und zu feuchtem Boden erntet man keine guten Ergebnisse. Wenn Bäume in der Nähe stehen, entziehen diese mit ihrem breiten Wurzelwerk dem Boden Nährstoffe, sodass eine Blume in direkter Nähe kaum gedeiht. Wählen Sie eine Farbkombination, die gut fürs Auge ist, aufgeräumt aussieht und Ausgeglichenheit symbolisiert, wenn Sie Ihren Blumengarten anlegen. Am besten, Sie bauen die Blumenbeete länglich an und verwenden die Regenbogenfarben, beginnend mit gelben Blumen, orange, rote, blaue, lila und rosarote Blumen, wobei die weissen Blumen ruhig am Ende der Blumenreihe stehen dürfen, weil sie die Augen beruhigen. Wenn alle Blüten saisonal im selben Zeitraum blühen sollen, kaufen Sie solche ein, die saisonal ungefähr gleichzeitig aufblühen und verblühen. Mai bis Juli sind gute Monate dafür.

Wenn Sie Ihren Blumengarten pflegen, verwenden Sie möglichst keinen Kunstdünger, da er zwar hilfreich sein kann, für ein rasches Wachstum sorgt, aber ungesund ist. Bienen saugen den Nektar aus den Blüten, sie produzieren Honig, der wiederum von uns Menschen konsumiert wird. Auch kann man den Kunstdünger einatmen, da Blumen gut duften und uns der Duft magisch anzieht. Wer mit Biodünger pflegt, der atmet Gesundheit und die pure Natur ein, wer laufend Kunstdünger einatmet, kann krank werden oder Vergiftungserscheinungen bekommen.

Rosenstöcke gedeihen übrigens besonders gut an Hausmauern und Hecken. Lilien wachsen gerne frei. Wer sich für Wildblumen entscheidet, muss vorsichtig sein, denn viele Arten sind unter Naturschutz gestellt, vorm Aussterben bedroht, wachsen im eigenen Garten nicht unter optimalen Bedingungen und können dazu führen, dass man sich Krankheiten in den Garten holt, welche den gesamten Blumenbestand angreifen und auch für den Menschen gefährlich sein können. Kaufen Sie Ihre Pflanzen und den Blumensamen lieber im Fachhandel, dann sind Sie auf der sicheren Seite.

Der gesunde Gemüsegarten

Wer einen Gemüsegarten plant, muss für die richtige Erde, für ein Bewässerungssystem, für den richtigen Platz im Garten und für gute Lichtverhältnisse sorgen. Bioerde ist empfehlenswert, gesammeltes Regenwasser ist für die Pflanzen gut, genügend Sonnenlicht sorgt für ein gesundes Wachstum der Pflanzen, und eine regelmässige Gartenpflege, die aus jäten, Erde umkrempeln, harken, giessen und düngen besteht, lässt das Gemüse spriessen.

Welches Gemüse gedeiht am besten im Garten?

Gut geeignet sind Karotten, Radieschen, Stangenbohnen, Kartoffel, Salat, Kohl, Gurken, Zucchini, Broccoli, Paprika, vorwiegend heimische Gemüsesorten. Exotische Sorten brauchen meist viel mehr Nährstoffe, weil sie ein anderes Klima gewohnt sind. Vorsichtig sollten Sie bei Heilkräutern sein, denn die brauchen besondere Plätze, einiges an Schatten, genügend Feuchtigkeit, sind hitzeempfindlich und sehr sensibel. Sie wachsen normalerweise in der wilden Natur und suchen sich ihren Platz zum Wachsen aus, da ist es schwer, die Verhältnisse im eigenen Garten nachzubauen. Genügsam ist das Wurzelgemüse, denn es kann lange in der Erde verweilen, ohne dass es faul wird.

Pflänzchen oder Samen für den Gemüsegarten

Im Grunde hat man zwei Möglichkeiten, das Gemüse zu züchten, entweder aus dem Samen direkt, oder aus einer kleinen Pflanze. Manche Gemüsesorten wachsen schneller, wenn man gleich die Pflanze bevorzugt, andere gedeihen aus Samen sehr gut. Auf jeden Fall sollte man sich für unbehandelte Biosamen und Biopflanzen entscheiden, die möglichst nicht gentechnisch verändert wurden.

Salat züchtet man lieber aus kleinen Salatpflanzen, damit sich ein grosser Salatkopf in kurzer Zeit entwickelt. Wintersalat kann man auch im Herbst anpflanzen und im Keller in der Erde versenken, denn dort wird er gut konserviert. Radieschen und Karotten entwickeln sich hervorragend aus den Samen, wobei man hier nach dem einpflanzen nicht mehr grossartig umjäten und harken sollte, sonst bleibt der Samen nicht in der Erde.

Wenn man junge Pflanzen oder Samen in die Erde gibt, sollte man Zeilen machen und immer einen gewissen Abstand einhalten, da das Gemüse Platz zum Wachsen benötigt. Besonders die Salatpflanzen, Gurken, Paprika und das Kohlgemüse brauchen viel Platz. Wurzelgemüse kann man auch im Herbst oder im Frühling einpflanzen, welches man dann im Herbst oder im nächsten Frühling erntet, da manche Sorten auch Frost überstehen, Zucker bilden und überwintern.

Luft für den Gemüsegarten

Wer sein Gemüsebeet in der freien Natur anlegt, hat keine Probleme mit Luft und Sauerstoff. Wer allerdings witterungsbedingt eine Pflanzenfolie auf die Samen und kleinen Pflänzchen legt, sollte die Folie nicht länger als nötig drauflassen, sie mittags bis nachmittags weggeben, damit die Pflanzen atmen können, und man muss darauf achten, dass die Folie kleine Löcher besitzt und atmungsaktiv ist.

Wer sein Gemüse im Gewächshaus züchtet, benötigt ohnehin ein professionelles System aus künstlichem Licht, Wärme und künstlicher Luftzufuhr, denn die Luft im Gewächshaus darf nicht ungefiltert den ganzen Tag aus reinsten Sparmassnahmen zirkullieren, ohne dass sie gereinigt wird.

Die Pflanzen im Kräutergarten

Wer Kräuter anbaut, sollte sie schattig und sonnig zugleich züchten. Sie brauchen Wind, Wasser, gute Erde und Schutz vor Starkregen. Der Kräutersamen sollte Biosamen sein, dann erntet man auch Biokräuter. Übrigens benötigen Kräuter und besonders der Schnittlauch doch etwas mehr Schatten und viel Wasser, denn diese Kräuter trocknen rasend schnell aus und sehen dann dem Unkraut zum Verwechseln ähnlich, wenn sie in der prallen Sonne stehen.

Die Bäume im Obstgarten

Wer sich einen Obstgarten zulegt, sollte Obstsorten wählen, die bei uns heimisch sind. Exotische Sorten wie Oliven und Granatäpfel können Allergien begünstigen, auch wenn sie noch so hübsch aussehen. Der Baum braucht einige Jahre, um Früchte zu tragen. Er sollte per Hand von Fresstieren befreit werden, da die Chemie den Früchten schadet. Und die Wurzeln brauchen Platz zum Wachsen. Wer uralte Obstsorten anpflanzt und veredelt, darf sie laut einem EU-Gesetz nur für Hobbyzwecke und für den Eigenbedarf verwenden, nicht aber weiterverkaufen.

Ein Obstgarten muss abgeerntet werden. Nehmen Sie hierzu eine Leiter und einen Eimer. Werfen Sie nicht achtlos die Äpfel und Birnen in einen am Boden stehenden Kübel, sondern legen Sie das Obst vorsichtig per Hand in den Eimer, damit es keine Dellen bekommt. Dort wo Obst hart aufprallt, entwickeln sich schnell faule Stellen. Das angeschlagene Obst können Sie für Einmachgläser, Marmelade und Kompott nutzen.

Wie wintert man den Garten ein?

Der Igel im HerbstgartenIm Herbst zeigt sich der Garten ein letztes Mal von seiner schönsten Seite, und dies sollte man nutzen, um Sonne zu tanken, die Gartenfrüchte zu ernten, Energie aufzutanken und den Garten fit für den Winter zu machen.

Wenn das Obst abgeerntet ist, muss der Boden sauber gemacht werden, das Laub zusammengeräumt und wegtransportiert werden, eventuell faules, am Boden liegendes Obst zusammen mit dem Falllaub auf den Komposthaufen geworfen werden, damit die Erde im Frühling sauber ist, wenn der Schnee wieder schmilzt. Wer sein Laub und das Fallobst jedes Jahr am Boden liegen lässt, riskiert, dass sich eine Moosschicht bildet und der Garten verwildert.

Die Gartenmöbel einwintern

Decken Sie auch die Sandkiste Ihrer Kinder mit einer Folie zu, Schaukeln und Rutschen, Spielzeug und Poolanlagen sind auch immer heilfroh, wenn sie abgedeckt, förmlich zugedeckt werden und vor dem Schnee in Sicherheit gebracht werden. Besonders die schwere Hollywoodschaukel, die meist gepolstert ist, muss gut abgedeckt werden. Die Schneedecke könnte in einem harten Winter das Plastik, den Pool, Kinderspielanlagen und den Sandkasten beschädigen, da durch die Kälte, die Nässe, das anschliessende Tauwetter und die zurückkehrende Wärme die Materialien leiden.

Billige Gartenmöbel fürs ganze Jahr

Wer bis zum ersten Schnee seinen Garten geniessen möchte, kauft sich am besten billige Gartenmöbel im Sommerschlussverkauf. Im Frühherbst sind die meisten Gartenmöbel rreduziert erhältlich. So spart man Geld und kann seine Sitzgelegenheiten draussen stehen lassen, damit man im Frühling bei den ersten Sonnenstrahlen seinen Garten frühzeitig geniessen kann.

Der Geräteschuppen für den Garten

Hochwertige Möbel, Sonnenliegen, Gartengeräte, eventuelle Fitnessgeräte und sonstige Gartenaccessoires, Ziergegenstände und Gartenzwerge sollten nicht draussen überwintern, sondern ins Haus gebracht oder in einen Gartenschuppen gestellt werden. Ein kleines Gartenhaus, welches auch als Lagerhalle dient, hat seine Vorteile. Im hochwertigen Gartenhaus kann man sogar wohnen, wenn man Sanitäranlagen einbaut.

Das Gewächshaus für den Winter

Kräuter, empfindliches Gemüse und Gartengewürze sollten im Gewächshaus weiterwachsen, wenn man sie im Winter züchten und abernten möchte. Wer Schnittlauch, Petersilie und Basilikum im Winter frisch ernten möchte, der sollte sich Topfpflanzen ins Haus oder auf den Balkon stellen. Zwar ist Schnittlauch durchaus gartenfest, aber bei Minustemperaturen erfriert auch er. Ein kleines Gewächshaus für den eigenen Garten, das man in Hausnähe aufstellt, hat seine Vorteile, denn unempfindliches Gemüse gedeiht auch im Winter darin, sodass man frisch ernten und kochen kann, unabhängig von Temperatur, Wind, Nässe und Schneefall.

Wie schützt man Schwimmteich und Pool?

Wer einen Schwimmteich oder einen Gartenteich besitzt, der sollte seine Zierfische ins winterfeste Aquarium geben, da sie sonst unter der zugefrorenen Eisdecke erfrieren. Ein Schwimmteich muss gereinigt werden, die Folie muss eventuell entfernt und gesäubert werden, das Wasser sollte man möglichst ablassen, sonst beginnt es zu faulen, und der Teich sollte entweder so naturbelassen wie möglich überwintern oder mit Folie abgedeckt werden. Aus einem Swimmingpool muss man das Wasser entfernen, sonst beschädigt die Eisdecke das Schwimmbecken.

Wie schützt man Bäume und Sträucher vor wilden Tieren?

Die Bäume und Sträucher müssen vor den hungrigen Tieren geschützt werden. Im Winter kommen Wildtiere in jeden Garten, den sie erklimmen können und suchen etwas zu fressen, da der Wald selbst eingewintert ist und nicht viel zum Fressen bietet. Man nimmt eine extra Umzäunung für jeden Baum, oder man kann auch die Sträucher in ein Netz geben. Die Umzäunung bietet jedoch mehr Schutz, da sie stabiler ist.

Im Herbst sollte man sich Vogelfutter zulegen, Kastanien sammeln und eine Futterstelle für hungrige Tiere bereitstellen, dann kommen sie nicht in Versuchung, die Umzäunung zu stürmen. In besonders kalten und schneereichen Winterphasen kommen Rehe gerne bis ans Haus, um nach Futter zu suchen, weil der Überlebensdrang grösser ist als die Furcht vor den Menschen. Da hat die Silbertanne keine Überlebenschance, wenn sie nicht gut bewacht wird.

Wie schützt man den Garten vor Frost?

Wenn der Herbst so kalt ist, dass es Morgenfrost gibt, können gezüchtete Weintrauben, Spättomaten, Spätsalat, Spätkartoffel, das spät zu erntende Gemüse erfrieren. Nur winterfestes Wurzelgemüse hält diese tiefen Temperaturen aus. Schützen Sie Ihre Trauben, die Tomatenstöcke und die Gemüsebeete mit einer speziellen Frostschutzfolie vor dem besonders kalten Herbst. Der Wetterbericht hilft Ihnen dabei, rechtzeitig zu reagieren.

Wenn die Bäume noch nicht gänzlich vom Obst und den Blättern befreit wurden, helfen Sie etwas nach, falls der frühzeitige Wintereinbruch droht. Wenn die Äste nicht kahl genug sind, zu früh schwerer Schnee drauffällt, brechen die Äste ab und der Baum muss eventuell gefällt werden. Uralte Birnenbäume und Nussbäume wurden bereits durch die Klimaveränderung und das verrückte Wetter getötet, weil der Schnee unerwartet früh kam. Heute glaubt man ja oftmals, dass im November das Wetter noch sommerlich ist, weil man es aus Erfahrung gewohnt ist.

Laub im Garten einsammeln und zum Basteln verwenden

Wer kreativ ist, künstlerisch interessiert, der sammelt das bunte Laub ein und lässt es trocknen. Hieraus kann man einen bunten Herbstschmuck basteln, oder man verwendet die Blätter als Verschönerungselemente und beklebt damit Ziergegenstände. Einst sah ich einen Adventskalender, der mit buntem Laub bestückt war.

Der ganzjährige Schrebergarten für Kleingärtner

Wer in der Stadt lebt, kauft sich gerne einen kleinen Schrebergarten. Mittlerweile gibt es richtige Hausordnungen für Kleingärtner, ganze Kleingärtner-Vereine, die wie Polizisten die Gärten überwachen. Wehe, wenn da ein Gartenbesitzer aus der Reihe tanzt und die Ordnung nicht einhält, dann gibt es Streit. Auch Neid ist unter den Kleingärtnern kein Fremdwort, wenn der Nachbar höhere Bäume pflanzt und besseres Gemüse erntet. Und nackt im Garten zu sonnen ist fast überall untersagt. Besser ist es, man schliesst sich nur dann einem Kleingärtner-Verein an, wenn man der kommunikative und ordentliche Spiessbürger ist. Ansonsten ist ein einsamer Garten die bessere Wahl. In Wien machen viele Kleingärtner sogar das ganze Jahr über Urlaub in ihrem Garten, schlafen in Gartenhäusern und wohnen quasi draussen.

Internationaler Tag fürs Nackt im Garten Arbeiten

Am 5. Mai ist Welt-Nackt Gärtnern-Tag. Da feiert man den internationalen Tag der Nacktheit bei der Gartenarbeit. Wer nackt im Garten arbeitet, fühlt sich freier und ungebundener. Bakterien und Keime breiten sich auf der blossen Haut nicht so stark aus wie unter der Kleidung, besonders wenn man schwitzt. Bäume, Sträucher, Blumen und Pflanzen, Obst und Gemüse sind von Natur aus auch irgendwie nackt, und so liebt es auch der Mensch, wenn er inmitten der Natur sein Adamskostüm oder das Evakostüm tragen darf, denn das verbindet ihn mit der Natur. Zum Leidwesen aller Anzugsträger und vollends angekleideten Leute muss man sich überall in den Kleingärten die ausgezogenen Leute ansehen, aber keine Sorge, wenn man sich in ein schickes Restaurant in der Innenstadt setzt, entkommt man diesem Treiben. Übrigens wird man nahtlos braun, wenn man nackt im Garten arbeitet.

Der Wellnessgarten

Wellness BlumenDer sogenannte Wellnessgarten liegt im Trend. Garten und Wohnraum, Nutzfläche, Ziergarten und naturbewusstes Wohnzimmer im Grünen sind vereint, sodass Pflanzen, Tiere und der Mensch drin Platz finden.

Ein eigener Wellnessgarten macht glücklich. Wenn Sie ein paar Wochen glücklich sein möchten, verlieben Sie sich in den Garten Ihres Nachbarn, wenn Sie ein Jahr lang glücklich sein wollen, heiraten Sie Ihren Nachbarn, und wenn Sie ein ganzes Leben lang glücklich sein möchten, legen Sie sich einen eigenen Garten zu.

Der Wellnessgarten wird in vier grosse Zonen eingeteilt. In der ersten Zone, dem Nutzgarten, werden Gemüse angebaut, Blumen gezüchtet und Zierpflanzen gepflegt. In der zweiten Zone, die an den Gemüsegarten grenzt, werden Obstbäume gezüchtet und am angrenzenden Stück zum Gemüsegarten Kräuter angebaut, damit die empfindlichen Kräuter nicht in der Sonne verbrennen, sondern vom Schatten der Bäume verwöhnt werden. In der dritten Zone befindet sich der Schwimmteich, der an den Gemüsegarten, besonders aber an den Ziergarten angrenzt. Der Teich dient kleinen Insekten und Wassertieren, Fischen und vielleicht kleinen Fröschen als Lebensraum und uns Menschen als naturbelassener Swimmingpool zum Baden und Abkühlen. Die vierte Zone ist der Wohnbereich mit naturbelassenen Gatenmöbeln aus Holz. Hier kann man sich sonnen oder auch den Schatten der Bäume aus dem angrenzenden Obstgarten nutzen.

Der Wellnessgarten dient als Nahrungsquelle und Entspannungsoase zugleich. Frühstücken Sie ruhig im eigenen Garten. Holen Sie die frischen Kräuter für den Brotaufstrich direkt aus dem Kräuterbeet und geniessen Sie die Vielfalt der Vitamine. Je frischer Obst, Gemüse und Kräuter sind, umso mehr Vitamine stecken drin. Apfelbäume, Nussbäume, Pflaumenbäume und Kirschbäume sind eine ausgewogene Kombination aus Vitaminen und pflanzlichen Fetten. Salat, Paprika, Radieschen, Kohlgemüse, Karotten, Gurken und Kartoffel sind eine ausgewogene Kombination aus Mineralstoffen, Ballaststoffen und Vitaminen.

Hydrokultur im Minigarten

Der kleine Wellnessgarten auf minimalster Fläche, welcher mit Hydrokultur betrieben wird, liegt im Trend, und ich denke, dieser Hype wird sich aufgrund des zunehmenden Platzmangels ausweiten und zum Standard unserer Zeit werden. Die Hydrokultur ist ein Pflanzenanbau, der ohne Erde, ohne das Zutun der Natur gelingt. Mit Hilfe von Steinen, Gewächsteppichen und von aussen zugesetzten Elementen gedeiht die Pflanze. Als Nährstoffquelle dienen Wasser und zugesetzte Nährstoffe, die bereits im Hydroboden vorhanden sind.

In den grossen Mega-Städten wird bereits auf Hydrokultur gesetzt, da die Menschen zunehmend regionale Produkte haben möchten, aber zu wenig Anbaufläche dafür vorhanden ist. In London züchtet man Salat in grossen Untertunnelungen, und er wächst wie Unkraut. Als Lichtquelle dienen elektrische Hochleistungslampen, die das Sonnenlicht ersetzen. Ich zweifle noch ein wenig daran, ob dies auch gesund ist, wenn Obst und Gemüse nicht mehr in der natürlichen Umgebung gedeihen dürfen, aber ich bin mir sicher, dieser Wellnessgarten ist gesünder als jedes künstlich produzierte Fastfood.

Glücksseminare im Garten

Wellness- und Glücksseminare, Entspannungs- und Gesundheitsseminare im Garten liegen zunehmend im Trend. Ganze Motivationstrainings werden in der freien Natur abgehalten, denn die frische Luft lässt Glückshormone schneller spriessen. Gartenseminare liegen im Trend, die jeweils in einem Garten der Seminarteilnehmer abgehalten werden. Man stellt seinen Garten zur Verfügung und nimmt gleichzeitig an einem Glückstraining teil.

Ein Garten macht glücklich. Ein altes Sprichwort sagt: Willst du einen Tag lang glücklich sein, betrinke dich. Willst du ein Jahr lang glücklich sein, dann heirate. Willst du ein ganzes Leben lang glücklich sein, dann lege dir einen Garten zu. Übrigens sind Gartenparties auch wieder in Mode, da auch das Sehen und Gesehen werden, das Feiern, gemeinsam essen und trinken, gemeinsam plaudern und lästern glücklich macht..

Fitness im Garten

Fitness im Garten ist gesund, da man die Natur tief einatmet und seinen Körper samt Immunsystem damit stärkt. Soviel Frischluft, wie sich in der freien Natur befindet, kann niemals durch ein geöffnetes Fenster in einen Innenraum eindringen. Die frische Luft wird im Freien beim tiefen Einatmen besser aufgenommen, und Sie haben mehr Sauerstoff für Ihren Körperhaushalt zur Verfügung. Stellen Sie Ihre Fitnessgeräte während des Sommers ins Freie und betreiben Sie in den frühen Morgenstunden oder abends Sport.

Der Sport macht zwischen Gräsern und grünen Bäumen mehr Spass als vor dem Fernseher und der bequemen Couch. Barfuss im Gras zu laufen ist ohnehin gesund und wirkt im taufrischen Rasen wie eine Kneipp-Kur. Passen Sie auf, dass Sie nicht gerade dort Sport treiben, wo sich eine Biene bewegt, sonst schwillt Ihr Fuss unter ungünstigen Umständen an und fesselt Sie an die nächstbeste Sitzgelegenheit.

Wellness im Garten betreiben Sie, indem Sie relaxen, sich von der Sonne und den massierenden Händen Ihres Partners verwöhnen lassen, Yoga betreiben, im Freien meditieren, der Natur lauschen und den Vögeln beim Zwitschern zuhören. Die Natur hat eine heilende Kraft, wirkt gegen Stress, baut Stresshormonee ab und Glückshormone auf. Wer sich lange und oft draussen aufhält, schläft besser, kann seine Einschlafprobleme lindern und wacht morgens nicht so müde auf. Befestigen Sie eine Hängematte zwischen zwei stabilen Bäumen und verbringen Sie Ihre Mittagspause darin. Das wirkt wie ein Energieschub für den Nachmittag.

Das Büro im Garten

Besonders in den heissen Sommermonaten kann man sein Büro in den Garten verfrachten, seine Arbeit draussen erledigen und sogar Kunden dort empfangen. Kundenfreundliche Wellnessgärten besitzen meist einladende Steinfiguren oder Statuen, eine ausgefeilte Aussenbeleuchtung, falls das Meeting länger dauert, und eine einladende grüne Empfangsoase, die bereits beim Betreten des Gartens das Gefühl der Geborgenheit vermittelt.

In der Empfangsoase sollten Zierpflanzen und Blumen farblich sortiert und gut gepflegt dem Gast signalisieren, dass man sich um ihn kümmert, weil man sich auch um den Garten kümmert. Blaue Blumen vermitteln Vertrauen, rote Blumen stehen für Energie, und gelbe Blumen signalisieren Erfolg, während die Farbe grün die Augen beruhigt. So gewinnt man die volle Aufmerksamkeit des Kunden und macht bessere Geschäftsabschlüsse. Und auch wenn man nur selber draussen seine Büroarbeiten erledigt, tut dies den Arbeitsbedingungen gut, da das Gehirn mit mehr Sauerstoff mehr Leistung erbringt

Der Terrassengarten

Der Terrassengarten auf der hauseigenen Dachterrasse liegt im Trend. Man wohnt im Penthouse, möchte sich aber auch ein grünes Flair heranzüchten, auf das man stolz sein kann, wenn man seine Besucher auf der Dachterrasse empfängt. Im Grunde ist so ein Terrassengarten ein reines Prestige fürs Ego, ein Vorzeigeobjekt, fast schon wie ein kleiner privater Schaugarten. Man zeigt, was man hat, weil die fremden Neider nicht bis unters Dach schauen können.

Ein Wellnessgarten auf der Dachterrasse entsteht, wenn man richtigen Rasen anstatt Kunstrasen verwendet. Hochbeete dienen als Blumen- Kräuter- und Gemüsebeete, damit man nicht unnötig den Terrassenboden mit Erde bedecken muss. Ich habe Gärten auf Dachterrassen gesehen, die sind mit einem vollautomatischen Bewässerungssystem ausgestattet, dezent, nicht bis kaum sichtbar.

Ich habe auch exotische Bäume, Orangen- Zitronen- und Bananenbäume auf Dachterrassen wachsen sehen. Dort oben kommt viel Sonne hin, da wächst so ein Baum prächtig. Mit Hilfe der Hydrokultur lässt sich auch frisches Gemüse auf kleinster Fläche anbauen, sodass man ein grosses Stück seiner Dachterrasse als Wohnfläche nutzen kann. Wer seine Terrasse mit einem flexiblen Überdachungssystem ausstattet, kann in diesem Wellnessgarten auch im Winter entspannen.

Gartenzwerg

Ein Hassobjekt oder ein zierlicher Gartenhelfer. Der Gartenzwerg war früher ein Bergarbeiter, wurde im Laufe der Zeit zum Gärtner, und heute ziert er so manchen Garten mit seiner roten Zipfelmütze und der obligatorischen Lederschürze. Symbolisch strahlt er viel positive Energie aus, besitzt magische Kräfte und steht für Reichtum, Wachstum, Erfolg und Glück. Sein schlechter Ruf eilt ihm aber manchmal voraus, sodass ihn manche Leute als äusserst kitschig und spiessbürgerlich einstufen. Gartenzwerge muss man mögen, oder man hasst sie abgrundtief, was jedoch dem Zwerg nichts ausmacht.

 


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Elisabeth Putz

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