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Spartipps - Wie spart man Geld?

SparschweinWie spart man richtig? Wichtig beim Geld ausgeben ist, dass man weniger ausgibt, als man einnimmt. Man sollte die verlockenden Konsumkredite meiden, denn sie sind die ideale Schuldenfalle für den Normalverbraucher. Besonders die jungen Leute leben vorwiegend auf Pump und sind im Alter hoch verschuldet oder haben bereits eine Privatinsolvenz hinter sich.

Wir tendieren heute zum Ratenkauf, da er verlockend günstig erscheint. Dabei kaufen wir hier teurer ein, selbst bei einem Nullzinsengeschäft, weil in den meisten Fällen eine Bearbeitungsgebühr anfällt, unsere Daten verarbeitet werden und wir ans Produkt gebunden sind, bis es voll bezahlt ist.

Man schliesst gerne unnütze Produktversicherungen ab, die eingreifen, wenn eine Sache kaputt geht. Hier zahlt man oft drauf, weil in den seltensten Fällen die Schadenssumme von der Versicherung übernommen wird. Wenn man beispielsweise eine Sonnenbrille versichert, die man zwei Jahre trägt, zahlen die meisten Versicherungen bei Diebstahl und fahrlässiger Zerstörung nicht. Wenn die Brille verloren geht, oder wenn man sich draufsetzt, muss man seine Haftpflichtversicherung in Anspruch nehmen, weil die Produktversicherungen meist nicht zuständig sind. Alltagswaren sollte man nur ab einem gewissen Preis zusätzlich versichern.

Man spart, indem man ein Haushaltsbuch führt, in welchem man seine gesamten monatlichen Ausgaben niederschreibt. Besonders die Einkäufe, die Konsumgüter, die Lebensmittel und Genussmittel fressen ein Loch in die Haushaltskasse, wenn man ständig konsumiert. Man braucht im Grunde kaum ein Genussmittel, um gesund zu leben, aber mit Genussmitteln lebt man teuer und ungesund. Man kann beispielsweise zu rauchen aufhören und sich stattdessen einen monatlichen Geldbetrag zurücklegen, der als Altersvorsorge zusätzlich zur Rente dient.

Man spart, indem man sich zu einer Tauschgruppe hinzugesellt. Per Smartphone App lassen sich Tauschgruppen finden, die ihre Produkte und Dienstleistungen zum Tauschen anbieten. So kann man seine Küchengeräte, seine Haushaltswaren, seine gesamte Wohnung ausleihen, oder man tauscht Kleidung, die man nicht mehr trägt. So lebt man nachhaltig, kleidet sich trotzdem immer anders, besitzt sämtliche Geräte, ohne sie selbst kaufen zu müssen, und man verarmt sozial nicht, da man sich in einer Gruppe befindet.

Wir neigen heute dazu, uns alles, sogar freundschaftliche Dienste, zu kaufen, denn alles ist käuflich. So haben wir zahlreiche persönliche Assistenten, die uns sämtliche Handgriffe erleichtern, wir besitzen für jeden Handgriff einen bequemen Motor, damit wir nichts manuell bewältigen müssen, und wir regeln unseren Alltag per Smartphone vom Sofa aus. Dieser Lebensstil ist teuer und ungesund. Wir sollten viel mehr selber erledigen, vieles wieder manuell machen, dann sparen wir Geld und trainieren unsere Muskeln. Sogar den Milchschäumer kann man durch ein handbetriebenes Modell ersetzen und erntet den gleichen Milchschaum wie aus der Maschine, aber man spart Strom dabei.

Wir tendieren dazu, im Alltag alles per überwachenden Geräten zu steuern, und diese Geräte benötigen Strom. So umgeben wir uns mit zahlreichen Batterien, die Elektrosmog verursachen, uns krank und arm machen, aber in Wirklichkeit würden wir kaum eines dieser Geräte tatsächlich zum Überleben brauchen. Der automatische Schlüsselsuchdienst, der auf das Pfeifen reagiert, ist beispielsweise so eine unnötige Sache, denn er wird mit einer Batterie angetrieben, die man ständig erneuern muss. Ein anständiger Schlüsselbund, den man ordentlich verstaut, sorgt auch dafür, dass man seine Schlüssel nicht verliert. Und so kann man bei Kleinigkeiten anfangen zu sparen, bis man sein Leben aufgeräumt hat und nachhaltiger, umweltfreundlicher und billiger lebt.

Geldsparen - So lebt man billiger

Wie spart man Geld? Wie lebt man billiger? Geldsparen kann man bei zahlreichen Dingen im Alltag, indem man auf teuren Luxus verzichtet, mietet anstatt kauft, teilt anstatt alles neu anzuschaffen, und man spart, indem man auf günstigere Produkte umsteigt, welche die gleichen Funktionen besitzen wie die teuren Produkte. Ein Markengerät bedeutet, dass man sich ein gewisses Image kauft. Ein No-Name-Produkt funktioniert auch, allerdings spart man sich damit den teuren Imagekauf.

Man kann Geldsparen, wenn man auf natürliche Ressourcen umsteigt. So könnte man das natürliche Tageslicht nutzen, anstatt in abgedunkelten Räumen mit Kunstlicht zu sitzen. Man kann das Fenster öffnen, anstatt die Klimaanlage zu benutzen. Man kann das Sonnenlicht anstatt dem Solarium nutzen, und man kann seine Wäsche draussen im Wind anstatt im Wäschetrockner trocknen.

Geldsparen lernt man auch, wenn man nachhaltig lebt. Nicht jeder braucht ständig neue Klamotten, wenn die alten noch voll funktionsfähig sind und gut aussehen. Man benötigt auch keine Kaffeetaps und Teetaps, wenn man das natürliche Kaffeepulver und natürlichen Tee trinkt, denn die Taps kosten ein Vielfaches und sind nicht unbedingt gesund. Auch sollte man seine Produkte restlos verbrauchen, bevor man neue kauft. Dekorative Kosmetik lässt sich beispielsweise sehr langsam verbrauchen, und trotzdem kann man sie restlos leeren.

Sparen Sie auch? Meine Mutter verwendet manchmal, wenn Besuch zu uns kommt, den selben Kaffeefilter zweimal. Sie trinkt dann Tee. Wenn sie selbst Kaffee trinkt, muss der Filter jedoch frisch und unbenutzt sein. Bitte, von meiner Mutter kann man nicht nur sparen, sondern knausern und klemmen lernen.

Wo überall spart man Geld? Sparen können Sie bei Ihrem Handyvertrag, beim Internetanbieter, beim Wasser, beim Strom, bei den überflüssigen und doppelten Versicherungen, beim Shopping, denn für fast jede Kleinigkeit existieren heute Tarifrechner. Nur mein pinkes Kostüm mit dem kurzen Rock und den goldenen Knöpfen, das gab es nicht billiger. Trotzdem kann man auch beim Kleiderkauf sparen, wenn man seinen guten Geschmack durch die Läden ziehen lässt und beim Kombinieren der Klamotten kreativ ist. Nicht jedes Kleidungsstück sieht automatisch besser aus, nur weil es sichtbar mit einer Marke und einem teuren Preis versehen ist.

Geld ist ein kostbares Gut in unserer materiell ausgelegten Welt, auch wenn viele Leute es aus idealistischen Gründen ablehnen und darüber schimpfen. Kaum zu glauben, aber diese kleinen bedruckten Geldscheine bestimmen darüber, ob unser Leben sparsam oder im Überfluss verläuft. Man sollte an den richtigen Stellen sparen, dann kann man sich auch monatlich einen Geldbetrag zur Seite legen, den man zum Ansparen verwendet und in ein sicheres Finanzmodell steckt.

Bei Nahrung und den Grundbedürfnissen sollte man nicht unbedingt sparen, denn der eigene Körper ist das heiligste Gut an uns, welches wir sorgsam behandeln sollten. Beim überflüssigen Luxus könnte man jedoch mit dem Sparen anfangen, denn nicht immer benötigt man ein Herrenhaus, welches im Grunde der Bank gehört, weil man die Zinseszinsen des Darlehens kaum aufbringt.

Geld sparen mit Cash back

Wie kann man mit dem Cash back System Geld sparen? Zuerst muss man Konsument sein und etwas einkaufen, denn es ist ein Shopping-System. Der Konsument schaut im Internet nach, welche Produkte mit einem Cash back Button versehen sind. Hierzu existieren spezielle Internetportale. Danach geht er in verschiedene Läden, sucht dort genau diese Produkte aus, die mit speziellen Codes versehen sind. Er kauft sie, zahlt im Idealfall jedes Produkt einzeln und erhält die Kassabons. Zu Hause schiesst er ein Foto von jedem Produkt, geht wieder ins Internet, registriert sich, gibt seine sensiblen Daten wie Telefonnummer, Adresse, Geburtsdatum heraus, und dann folgt er den Anweisungen, damit er sein Geld zurückbekommt. Oft muss man ein Foto des gekauften Produktes einscannen und hochladen, den Produktcode eingeben, seine Meinung über das Produkt äussern,den Preis eingeben und vieles mehr. Oftmals muss man auch den Kassabon hochladen. Man sollte die AGBs beachten, denn manche Hersteller haben spezielle Cash back Bedingungen und lassen sich mit der Geld zurück Garantie viel Zeit. Im Grunde ist man Markttester für neue Waren, dient sozusagen der Marktforschung. Ungeduldig und sensibel darf man nicht sein, denn man muss oft lange nach den Produkten suchen, und man wird zum gläsernen Konsumenten. Für mich ist dies nicht die richtige Sparschiene, ich bin ungeduldig und bin immer hungrig. Für Schnäppchenjäger und Sparfüchse ist diese Cash back Variante jedoch eine gute Methode, fast gratis einzukaufen.

Grenzwertige Tipps zum Geldsparen

Finanzieren Sie sich Ihr Luxusleben noch selbst, oder haben Sie auch schon entdeckt, welch charmanter Parasit doch in Ihnen wohnt? Manche Menschen leben hervorragend von den Leistungen und finanziellen Wohltaten der anderen Leute. Man kann beispielsweise bei Freunden essen, wenn man sich elegant zum Essen einlädt. Notfalls speist man eben zu Hause im Hotel Mama.

Im Hotel Mama kann man sorgenlos Geldsparen, denn das Essen steht am Tisch, die Wäsche wird gewaschen und gebügelt, die neue Freundin speist bei Mama mit und geniesst den Luxus einer fürsorglichen Schwiegermutter. Bitte, ich habe mein Studentenleben zwar nicht im Hotel Mama verbracht, aber dafür war ich Tochter von Beruf.

Grenzwertig Geld zu sparen kennt keine Hürden, nur das schlechte Gewissen beisst sich manchmal durch. Wenn man mit dem Handy eines Bekannten telefoniert, spart man sich seine eigenen Handykosten. Es soll hin und wieder schon einmal Leute gegeben haben, die borgten sich für ein teures Auslandsgespräch ein fremdes Handy aus. Sie sehen schon, das Leben als Parasit bietet ungeahnte Sparmöglichkeiten.Spartanische Tipps zum Geldsparen

Geldsparen kann man auf verschiedenste Art und Weise. Die einfachste Art, Geld zu sparen ist, sich nur das Nötige zum Leben einzukaufen und der volle Funktionsmensch zu werden, der spartanisch in seinen kleinen übersichtlichen vier Wänden wohnt. Auch beim Einkaufen können Sie bereits sparen.

Achten Sie auf Sonderangebote in den Geschäften, vergleichen Sie Preise und Produkte. Sogenannte Preisvergleiche und Preisagenturen spucken Ihnen meistens den billigsten Anbieter für ein Produkt aus. Auch existieren im Internet Shops, bei denen Sie Rabatte oder Bonuspunkte erhalten und somit sparen können. Kaufen Sie aber hier nicht jeden Unsinn, nur um genügend Punkte zu erhalten.

Vielleicht werden Sie ja eines Tages ein Minimalist. Der einfache Lebensstil des Minimalismus regt zum Sparen an, da man zum Leben nicht mehr als 100 materielle Dinge benötigt. Die tausend weiteren Sachen hat man als kreatives Gedankengut im Kopf. Bitte, diese strenge Sparschiene peile ich nicht an, sonst müsste ich mich von meinen 100 Miniröcken verabschieden.

Geldsparen im Alltag

Sparen ist das Amen im Geldgebet. Mit einem ausgewogenen Finanzplan können Sie sparen. Führen Sie ein Haushaltsbuch, legen Sie sich monatlich ein wenig Geld zur Seite, kaufen Sie Qualität anstatt Quantität, denn ein einzelner Hosenanzug kann mehr bewirken als ein Kilo Klamotten, welche so billig waren, dass sich die Anprobe nicht lohnte.

Sparen sorgt für ein gutes finanzielles Polster im Alter vor. Wer ein Sparschwein füttert, ein Sparbuch hat, der geniesst Sicherheit. Diese Sparmodelle werfen zwar keine hohen Zinsen ab, aber es besteht auch kein Risiko. Das Geld vermehrt sich im Schlaf, und man schläft besonders gut damit.

Geldsparen beim Bankkonto

Sparen kann man unter anderem beim Bankkonto. Haben Sie auch so ein Konto, bei dem Sie den Geldschwund deutlich erkennen, aber den Geldzuwachs mit der Zeitlupe verfolgen können? Schauen Sie sich einmal Ihr Konto genau an. So zirka alle drei Monate kann man erkennen, dass eine Abschlussrechnung getätigt wurde.

Wenn Sie nicht so viele Transaktionen vornehmen und die Bank nicht in Ihrer Nähe sein muss, ist eine Internetbank empfehlenswert, denn hier entstehen kaum Kosten. Eine Bank sollte Vertrauen erwecken, nicht nur mit billigen Angeboten winken und günstige Kredite anbieten. Service, Sicherheit und Betreuung, niedrige Kontoführungsgebühren, dies sind Dinge, die der Normalverbraucher wünscht, wenn er nicht geblendet werden möchte.

Geldsparen bei Finanzangelegenheiten

Wenn die lästigen Steuern nicht wären, hätten wir alle viel mehr Geld in der Geldbörse. Wenn aber die lästigen Steuern nicht wären, hätte der Staat kein Geld, und wir kein Sozialsystem. Trotzdem möchte man Steuern sparen, wo man kann.

Das beginnt bei der jährlichen Steuererklärung. Auch als Privatperson sollte man eine Steuererklärung machen, denn hier sind mächtige Steuergelder enthalten, die man zurückholen kann. Nun machen nicht alle Menschen ihre Steuererklärung und geben dem Staat dadurch viel Geld, welches ansonsten in die eigene Brieftasche fliessen könnte. Grossunternehmen haben es leichter, denn grosse Schlupflöcher laden nahezu ein, Subventionen zu erhalten und Steuern zu sparen. Wenn der Normalverbraucher die Augen offen hält, findet er jedoch auch passende Steuersparmodelle.

Geldsparen beim Sonnenbaden

Jetzt nutzte ich die feinen Sonnenstrahlen und legte mich in den Wintergarten hinaus. Im Herbst scheint die Sonne nicht mehr wie im Sommer. Wenn man eine Sonnenfläche besitzt, eine Terrasse, einen Balkon, eine Veranda, kann man die Sonne mit etwas Glas einfangen. Eine Holzwand erzeugt auch Wärme, denn so eine Holzwand hatte ich bei meiner früheren Wohnung auf der Terrasse, da lag ich sogar im Dezember und Januar draussen. So erspart man sich das teure und teilweise ungesunde Solarium. Im Grunde geht es nicht immer um dunkelbraune Haut, sondern um eine viertel Stunde Sonnenliegen, wenn die Sonne scheint. Hier kann man Geldsparen und trotzdem profitieren. Leicht gebräunte Gesichtshaut ist der positive Nebeneffekt dieses Sparprogramms für die kalte Jahreszeit.

Geldsparen bei der Zahnputztechnik

Womit putzen Sie eigentlich Ihre Zähne? Viele Leute haben die Technik der elektrischen Zahnbürste entdeckt und putzen zusammen mit ihrer Faulheit ganz bequem die Zähne. Jetzt gibt es sogar Ärzte, die sagen, dass mit der normalen Zahnbürste die Zähne nicht sauber werden. Wie sauber sind die Zähne denn vor der Erfindung der elektrischen Zahnbürste geworden?

Wenn Sie Ihre Zähne gut putzen, können Sie jede Menge Geldsparen, wenn Sie eine normale Zahnbürste verwenden. Sie sparen Stromkosten, Sie sparen die Anschaffungskosten, Sie können sich dann eine Biozahnpaste leisten, die hat wenig Chemie drin und schont Ihre Zähne. Der natürliche Putzeffekt im Mund löst weniger Allergien aus. Manche Menschen jammern bei aggressivem elektronischen Zähneputzen dauernd über Überempfindlichkeit im Mund. Fakt ist jedoch, die mechanische Zahnputztechnik per Hand muss gründlich und pngeligst genau durchgeführt werden.

Das Sparschwein als Sparmodell

SparschweinDas Sparschwein ist wieder ein etabliertes Mitglied unserer Gesellschaft geworden. Besonders in Zeiten der Finanzkrise wird es gefüttert und gemästet. Neulich holte ein Mann sogar aus Angst vor einer Bankenkrise seine gesamten Ersparnisse von seinem Konto ab und verstaute sie in seiner Wohnung. Jetzt überlegte ich, wie viele Sparschweine der etwa braucht, und ob es sich für mich lohnen würde, einen Sparschwein Handel für solche Menschen zu eröffnen?

Sie brauchen jetzt aber nicht in Panik auszubrechen, denn Ihr Geld arbeitet auf der Bank für die jetzigen Verhältnisse der Finanzwelt hervorragend. Aber an ein kleines bis mittelgrosses Sparschwein, vielleicht in einer Vitrine im Wohnzimmer, sollten Sie schon denken. Es sieht gut aus, dient als modisches Accessoire und gewinnt zunehmend an Wert, desto öfter es gefüttert wird.

So ein Sparschwein hat seine Vorteile. Erstens sehen die Sparschweine echt niedlich aus. Es gibt sie mittlerweile in allen Farben und Materialien, aus Glas, durchsichtig, aus Porzellan, aus Plastik, aus edler Keramik, aus Edelmetall, und neulich sah ich sogar einen Sparwürfel mit Einwurfschlitz aus Stoff. Man bekommt sogar einen Extraschlüssel mit, damit man dem Sparschwein den Bauch öffnen kann, natürlich nur bei Bedarf. So hat man immer ein wenig Kleingeld zu Hause.

Man kann sein Sparschwein mit allem Möglichen befüllen. Manche Leute sparen darin kleine Zettel an, verlorengegangene Knöpfe, die wieder einmal angenäht werden müssen, kleine Kärtchen, Münzen oder sogar Bargeld in Papierform. Nun gut, wenn man den Schlüssel verliert, muss das Sparschwein eventuell geschlachtet werden, aber daran wollen wir jetzt nicht denken. Lassen wir es erst einmal am Leben.

Immerhin, am Weltspartag können Sie stolz mit Ihrem Sparschwein zur Bank Ihres Vertrauens gehen und dort auch die kleinen Geschenke abholen. Ich besitze beispielsweise eine ganze Sparschwein Familie. Ich füttere sie hin und wieder, damit sie nicht verhungert. Sparschweine sind also nicht nur niedliche Tiere für Kinder, sondern ein paar Euros in der Not für die Momente, in denen der Pizzabote vor der Türe steht und man bemerkt, dass man nur noch seine EC Karte in der Geldbörse hat.

Was ist ein Sparschwein?

Wussten Sie, dass das Sparschwein laut Wikipedia eine Spardose, eine Sparbüchse, ein Spartopf ist? Man wirft das Kleingeld, die überflüssigen Münzen durch den Schlitz ins Innere der Dose und bringt das Geld vor sich selber und dem überflüssigen Konsumrausch in Sicherheit. Sozusagen ist das Sparschwein ein Tresor mit Schlüssel, ein Sicherheitsbehälter, bis der Hammer zuschlägt.

Das Sparschwein hat Kultur und Tradition. Bereits die Griechen und Römer verwendeten Spardosen zur Aufbewahrung ihrer materiell angesammelten Münzen. Damals konnte man das Geld nicht zur Bank bringen, weil das heutige Banksystem nicht existierte.

Ausgrabungen zeigen, dass die alten Römer ganze Spartresore in Form von grossen Statuen verwendet haben. Prunkvoll verzierte, edelste Sparbehälter dienten dazu, Reichtum und Wohlstand zu zeigen. Wahrlich, die Menschheit dachte bereits in frühsten Kulturen ans materiell angehauchte Wohl, an die pure Sachlichkeit der Sache.

Das Sparschwein hat seinen fest verankerten Sitz im privaten Haushalt, im privaten Umfeld des Sparens. Es dient sozusagen als Symbol für Reichtum und Wohlstand, jedenfalls als kleines Symbol mit Aussicht auf Wachstum.

Für Banken und Kreditinstitute gilt das Sparschwein als Werbemittel. Bitte, die Sparkassen haben sogar eine symbolische Spardose entworfen, die einer Münze sehr nahe kommt. Ich finde es gut, dass man mit diesem einfachen Mittel zum Sparen animiert, denn dies ist eine Form von Werbung, welche uns allen dabei hilft, einen besseren Bezug zum Geld zu finden. Diese Geldanlage bringt zwar erst Zinsen, wenn man sie zur Bank trägt, sie ist jedoch eine der sichersten Geldanlagen, wenn man von einem abgesicherten Haushalt ausgeht.

Wie sicher ist das Sparbuch?

SparschweinEine derzeit noch ziemlich sichere Variante des Sparens ist das Sparbuch. Es bietet eine grundlegende Sicherheit im Leben, wenn es prall gefüllt ist, und man bekommt damit eventuelle Geldsorgen in den Griff. Vor allem lernt man mit ihm, sein Geld zu sparen.

Das Sparbuch existiert bereits sehr lange am Markt. Im 19. Jahrhundert bekam man für seine Spareinlage ein Quittungsbuch, welches belegte, wieviel Geld die Spareinlage umfasste und wieviel Zinsen angefallen waren. Der Zinssatz war so hoch, das sich das Sparen lohnte. Und so erlebte das herkömmliche Sparbuch eine goldene Zeit, welche zu einer richtigen Tradition des Sparens wurde.

Das erste Sparbuch bekommt man manchmal bereits in die Wiege gelegt, wenn die Verwandtschaft glaubt, aus dem Kind wird noch einmal etwas Grosses. Wenn das Kind sein Sparbuch dann achtlos plündert, um die Welt zu sehen, lernt es das erste Mal zu sparen, sobald ihm das Geld ausgeht. Und so wird die Spareinlage ihre Tradition nie verlieren.

Das Sparbuch könnte allerdings an Tradition verlieren, denn es boomen Anlagemodelle, die so verlockend sind, dass die mickrigen Zinsen einer altmodischen Spareinlage keinen Anreiz mehr bieten. Mittlerweile existieren Tagesgeldkonten, Festgeldkonten, Sparkonten, die meistens mehr Zinsen bieten, als das herkömmliche Sparbuch, aber selbst diese Sparmodelle lohnen sich zunehmend in der fortgeschrittenen Wirtschaftskrise nicht mehr, wenn es an den Zinsen mangelt. Spätestens dann, wenn Negativzinsen eingeführt werden und man für seine Spareinlage bezahlen muss, lagert man das Geld unter der Matratze.

Rentner horten gerne Sparbücher und lassen die Tradition weiterleben. Alte Leute besitzen entgegen jeder Vernunft und jeder alternativen Sparmöglichkeit prall gefüllte Sparbücher, über welche sich die Erben freuen, weil sich manche Rentner kaum etwas gönnen. Wenn ich alt bin, gehe ich in einen Seniorenstift, da müssen andere für mich sparen.

Wie sicher ist das Sparbuch wirklich?

Das Sparbuch ist im Grunde so sicher wie der Schweizer Banker, der sagt: Ich brauche das Passwort. Ohne das Passwort kann kein Geld fliessen. Und so sind Sparbücher eine relativ sichere Spareinlage, wobei ich hier lieber das Wort relativ als das Wort absolut nehme, denn absolut sicher ist nur der Tod, und sogar der steht auf der Kippe, wenn wir erst einmal an Hand der Genforschung den Gencode entschlüsselt haben und ewig leben.

Sparbücher, die durch ein Passwort geschützt sind, haben Vor- und Nachteile. Man muss das Passwort wissen, es sich merken, aber ohne das Passwort kann niemand Geld vom Sparbuch beheben.

Sparbücher, die auf den Namen einer Person lauten, personenbezogen sind, haben auch gewisse Vorteile. Nur die berechtigte Person darf nach Vorlage des Personalausweises oder des Passes das Geld beheben. Die Erben müssen jedoch warten, bis das Testament eröffnet wird und die Bank alle Formalitäten geregelt hat. So kann sich niemand das Geld unter den Nagel reissen, nur weil er das Sparbuch gefunden hat.

Sparbücher sind so lange sicher, so lange die Bank eine Garantie abgibt, dass das eingelegte Geld zurückbezahlt wird. Der Staat haftet bis zu einem bestimmten Betrag, und da dachte ich mir, es ist besser, mehrere Sparbücher bei verschiedenen Banken zu führen, wenn man mehr Geld besitzt, als der Staat im Notfall zurückerstattet. Manche Leute haben ja Geld wie Mist.

Das Sparbuch im Wandel

Am Weltspartag ist es uns bereits mehr oder weniger bewusst aufgefallen, das Sparbuch hat nicht mehr diesen grossen Wert, den es vor Jahren genossen hatte. Heute legt man sein Geld nicht mehr unbedingt als Spareinlage im guten alten Sparbuch an, sondern geniesst Sparmodelle mit höheren Zinssätzen. Die Zinsen sind im Keller, und wenn die Zentralbank den Leitzins noch tiefer sinken lässt, hat das Sparbuch bald ausgedient.

Trotzdem sind Geldanlagen mit hohen Renditen riskant. Ich würde niemals mein Geld in ein Finanzmodell stecken, von dem ich nichts verstehe, oder dessen Historie laut Menschenverstand schlecht aussieht. Es muss wahrlich die Gier nach Höherem sein, die das Sparbuch still sterben lässt. Zum Schluss bin ich die Einzige, die am Sparbuch festhält, weil ich einfach nicht loslassen kann, da ich ein Spiesser bin.

Die Sparbuch Produktion

Das Sparbuch befindet sich auch produktionsmässig am Rückzug, aber das schwarz-weiss Foto, die Telefonwählscheibe, der Dinosaurier, der Neandertaler und das Telegramm sind ja auch ausgestorben. Wenn man den Nachlass alter Menschen nach deren Tod anschaut, so findet man Sparbücher mit Passwort-Schutz, mit denen kaum jemand etwas anfangen kann, aber Gott sei Dank kommen diese in die Hinterlassenschaft hinein und werden gerecht aufgeteilt. Sie leben weiter, die alten Sparbücher, irgendwo versteckt unter Matratzen, in Betten, in Schränken, in Banksafes und hinter dicken Mauern. Manche Menschen vergraben ihr Erspartes sogar im Garten.

Trotzdem jammert die Sparbuch Produktion, denn seit es zahlreiche moderne, dem trendigen Lifestyle der Zeit angepasste Sparmodelle und einen niedrigen Leitzins gibt, sinken die Produktionseinheiten der Sparbücher. Wenn Kredite so billig werden, dass man ungeniert auf Schuldenbasis leben kann, wird Geld ausgegeben. Wenn die Kredite wieder teurer werden, jammert und spart man wieder.

 


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Elisabeth Putz

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