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Glück - Wie wird man glücklich?

GlücksbringerGlück ist ein Seinszustand, den man sich erarbeiten kann. Zufriedenheit ist eine Lebenseinstellung, an der man feilen muss. Beides sind jedoch Güter, die vom Herzen aus gesteuert werden, wenn ein Mensch in seiner Mitte ruht. Um mich herum kann es toben, aber glücklich bin ich trotzdem. Und so gehe ich ganz anders an Dinge heran, als jemand, dem es von vorne herein nur um das materielle Glück geht. Glück kann man nicht wie eine -Will Haben- Sache besitzen. Selbst ein gewonnenes Millionenlos ist keine Glücksgarantie, denn so manch einer sass nachher in tiefen Schulden fest.

Sind Glück und die innere Zufriedenheit ein Luxusfaktor? Wenn ich mir die materiell sinnlich auf der Hautoberfläche glänzende Luxuswelt anschaue, so muss ich sagen, Glück und Zufriedenheit sind käuflich. Neulich schaute ich in Wien in einer Edelboutique vorbei. Ich sah ein Kleid, welches meines werden sollte. Bitte, wo war der Mann, der es bezahlen musste?

Glücklich war ich nicht gerade. Als ich jedoch in einer günstigen Modeboutique ein ähnliches Kleid fand, sollte es wahrlich meines werden. Glück gehabt, das Kleid passte mir wie auf die Haut gepresst. Wer musste es bezahlen? Meine eigene Kreditkarte. Jetzt war ich glücklich, weil ich sah, wie viel ich an Geld gespart hatte, und weil ich wusste, ich habe keinen dekadenten Langweiler an meiner Seite, der mein Kleid bezahlt und danach Dankbarkeit in der Form von streichelintensiven Körperlichkeiten erwartet.

Eine Studie hat ergeben, dass die Menschen in Lateinamerika, in Asien und Osteuropa glücklicher sind, als die Menschen in den USA und den westlichen europäischen Industriestaaten. Die Menschen, die das Geld nicht mit beiden Händen zum offenen Fenster hinauswerfen können, sind zufriedener. Diese Studie besagt, dass der materielle Reichtum nicht zwangsläufig glücklich und zufrieden macht. Nur in Afrika sind die Menschen unzufrieden ohne Ende, denn Hunger macht arm. Gutes Essen ist sozusagen eines der wichtigsten Luxusgüter.

Wie wird man glücklicher?

Glücklich ist man bald, dafür braucht man manchmal nur ein Stück Schokolade. Wie wird man aber noch glücklicher? Wir könnten einen guten Freund anrufen, mit dem wir uns gerne lange unterhalten. Ich rufe zu diesem Zweck immer meinen ältesten Geschäftspartner an und lasse mir neue Witze erzählen, die unter die Gürtellinie gehen.

Wir könnten die Wohnung aufräumen und so symbolisch unsere Seele aufräumen, damit Platz für neue Gedanken, neue Ideen und neue Möbel ist. Wir könnten uns in der eigenen Wohnung aber auch gehen lassen, uns im Pyjama auf die Couch legen und fernsehen oder Musik hören. Ich sitze oft im Pyjama im Büro und hoffe, es möge niemand an der Türe klingeln. Wir könnten die Ellenbogentechnik beseitigen, jemandem den Vortritt lassen oder jemandem beschenken, denn das sorgt für Glücksgefühle in unserem Gehirn. Vielleicht steht jemand vor der Türe und beschenkt mich. Dem öffne ich sogar im Pyjama.

Man kann sich glücklich schreiben. Studien zeigen, dass man Erlebnisse und schöne Dinge abends aufschreiben soll, um Glücksgefühle zu erzeugen. Wer ein Tagebuch führt, in welchem er seine positiven Erlebnisse festhält, fühlt sich wohler.

Der internationale Tag des Glücks

Am 20. März feiern wir den seit Jahren ins Leben gerufenen internationalen Tag des Glücks. Ich erhalte sogar regelmässig an diesem Tag jedes Jahr von meinen Lieblingsshops einen Gutschein. Wahrlich, auch der Konsument möchte glücklich sein dürfen. Der Glückstag sollte uns aber vor allem daran erinnern, welches Glück wir haben, in friedlichen Ländern geboren zu sein, denn nicht alle Menschen sind mit diesem Glück verwöhnt worden. Ich bin an diesem Tag immer zufriedener als sonst, da ich mich bewusst ans Glück erinnere und es nicht so beiläufig als Normalität hinnehme.

Was ist Glück?

Studien haben ergeben, dass Glück durchaus messbar ist, und dass es von verschiedenen Faktoren abhängt. So haben beispielsweise Kaffeehersteller entdeckt, dass bereits eine Tasse Kaffee am Tag glücklich macht. Die Teehersteller sagen, eine Tasse Tee täglich erhöht das Glücksgefühl. Wir sind vom Glück umzingelt, und trotzdem machen wir es von äusseren Faktoren abhängig. Shopping macht uns glücklich, besonders uns Frauen, weil schon neue Schuhe die Glücksgefühle anregen. Ein guter Job, ausreichend Geld, eine intakte Partnerschaft, Liebe und Sex, ein funktionierendes Intimleben, gute Gedanken, gute Gespräche, ein tolles soziales Umfeld, Freunde und Bekannte, dies sind reinste Glücksfaktoren. Einsamkeit hingegen macht uns unglücklich und krank. Schokolade macht glücklich, weil in ihr Flavonoide enthalten sind. Im Grunde ist Glück eine individuelle Angelegenheit, und so sagt jeder Produkthersteller von seinen Produkten, sie könnten glücklich machen.

Ist Glück käuflich?

Glück und Zufriedenheit sind unter Umständen käuflich. Die beiden Luxusaccessoires können Sie im hausinternen Supermarkt kaufen. Der Kostenpunkt liegt bei ungefähr zwei Stunden innerer Ausgeglichenheit täglich, einer wöchentlichen Meditation und viel Humor, damit man über sich selbst lachen kann, wenn es einmal nichts zu lachen gibt.

Wie wird man glücklich?

Glück und Zufriedenheit sind Zustände, die Sie sich intern erarbeiten müssen. Ich erlange diesen Zustand immer, wenn ich daran denke, dass morgen ein neuer Tag mit neuen Chancen auf mich wartet, Misserfolge nur Zwischenergebnisse sind und der nächste Sommer jedes Jahr vor der Türe steht. Wenn es einmal so richtig hart in meinem Leben wird, gehe ich früh schlafen, damit ich meine depressiven Anwandlungen schlichtweg verschlafe.

Manche Leute behaupten, ich verschlafe mein halbes Leben. Hier können Sie sich meine harten Zeiten ausrechnen. Notfalls komme ich aber auch in einen vorüberziehenden Glückszustand, wenn ich mir neuen Schmuck kaufe. Den trage ich dann sichtbar für alle, zu jedem nur denkbaren Anlass, stolz mit erhobenem Haupt, auch wenn ich damit overdressed aussehe.

Glücklich werden mit Hyggen

Die Dänen sind aktuell das glücklichste Volk, denn sie hyggen. Die dänische Glücksphilosophie der Hygge bedeutet Bequemlichkeit, Gemütlichkeit, man lässt es sich gut gehen. Hierzu zählen die warmen Wollsocken, die Wärmeflasche, bunte Kerzen, Schokolade und Kuchen, am Sofa liegen, gute Musik hören, gute Düfte und ätherische Öle geniessen, mit dem Partner Kuscheln, bequeme Kleidung, ein Buch lesen, die Schmusedecke um sich herumwickeln, Schlafen, Spazierengehen, in der Sonne liegen, wenn sie denn scheint, und man baumelt liebevoll und zufrieden durchs Leben. Hyggen können auch wir lernen, denn jeder Mensch ist zu Bequemlichkeit bereit. Abschalten, bewusst leben, Achtsamkeit, seiner Gesundheit etwas Gutes tun, Saunieren, eine Massage geniessen, einen heissen Aufguss geniessen, Kneipp-Kuren machen, Thermalbäder besuchen, Tee und Kaffee trinken, Freunde treffen, alles kann Hyggen bedeuten, wenn man es mit allen Sinnen geniesst. Ich kaufe mir ein hübsches Kleid, hygge mich darin ein und schiesse ein Selfie.

Glück ist Zeit für das Wesentliche

Gönnen Sie sich den Luxus von Freizeit und Auszeit, dann ist Ihr Geist frei für einen zufriedenen Zustand. Setzen Sie realistische, greifbare Erfolge in die Tat um, das bewirkt auch den Gefühlszustand der Zufriedenheit, denn Erfolg macht nicht nur sexy, sondern auch glücklich.

Ein Garten macht uns glücklich

Das wahre Glück liegt im Garten begraben. Legen Sie sich einen Garten zu und gönnen Sie sich den Luxus, darin zu arbeiten. Das ist ein durchaus befreiendes Gefühl, wenn man die nackte Erde zwischen seinen Fingern spüren kann. Das Unkraut wächst übrigens von ganz alleine in Ihrem Garten.

Wieviel kostet Glück?

Haben Sie für Glück schon einmal Geldscheine in Reinform auf den Tisch gelegt? Ich schon, das gebe ich offen zu, denn als ich im Internet einst 6 Euro für einen Eintrag in eine Singleplattform bezahlte, lernte ich einen meiner mittlerweile sehr guten Freunde kennen. Wir wollen nichts voneinander, mein 6 Euro Mann und ich, und genau das macht mich so glücklich, denn ich liebe unsere Freundschaft.

Übrigens habe ich einem anderen Mann auch einst einmal 6 Euro gekostet. Er bezahlte damals für die Herausgabe meiner E-Mail Adresse. Bitte, ich wusste gar nicht, dass eine Mailadresse, meine Adresse, so teuer sein kann. Hätte ich dies gewusst, wäre sie heute noch meine Adresse. Und mit diesem Mann, auch ein guter Freund von mir, bin ich genauso glücklich. Bitte, wer sagt jetzt noch penetrant, dass Geld und Glück nichts miteinander zu tun haben, dass Zufriedenheit nicht käuflich sind?

Es ist aber nicht alles mit Geld zu erreichen. Beispielsweise ist die Liebe so eine Kleinigkeit. Gut, manche Menschen kaufen sich Liebe von der Stange und sind mit der puren Illusion auch zufrieden. Trotzdem ist die Liebe keine Ware, die man für Geld erhält. Und wie sieht es mit dem Glück aus? Sind Sie glücklich? Ich bin leider auch noch nicht bis zur Vollendung der Zufriedenheit vorgedrungen, aber glücklich bin ich mit mir selber.

Ja, ich bin unheimlich verliebt in mich und führe seit Ewigkeiten eine langjährige Partnerschaft mit mir. Gut, wir streiten auch manchmal miteinander, ich und ich, aber wir versöhnen uns auch immer wieder zwischendurch. Glück ist keine Sache, sondern ein zufriedener Zustand, den man sich innerlich erarbeiten muss. Lieber Besucher, Freizeit und Schlaf sind auch Luxus. Das erkenne ich als waschechter Workoholic immer wieder. Schlaf macht mich glücklich, und für mein Powernäpping im Büro bekomme ich kein Geld, auch nicht, wenn mich das Telefon weckt.

Wann hat man Glück?

Glück hat man übrigens, wenn man im Lotto gewinnt, wenn man zufällig auf einen Millionär trifft, in den man sich verliebt, den man heiratet, und wenn man zur Millionenshow eingeladen wird. So fällt uns das Glück auch zwischendurch zu.

Wir müssen uns fürs Glück öffnen, indem wir ein Kanal dafür werden. Wir müssen die Fülle im Leben erkennen. Das Glas ist halb voll, auch wenn das Wasser darin bis zur Hälfte fehlt. Wer ein Medium fürs Glück wird, dem fliegt es zu wie ein Vogel. Wer negativ denkt, den bestraft das Glück mit Pech, sodass die Pechsträhne nicht mehr enden will. Glücklich ist derjenige, der das Leben so annimmt wie es ihm vor die Füsse geworfen wird.

Glücksgefühle - So wird man euphorisch

Glücksgefühle sind wichtig für Körper, Geist und Seele, da sie sogar unser Immunsystem positiv beeinflussen. Sie entstehen im Gehirn und im Darm, wenn positive Botenstoffe ausgesendet werden und gewisse Hormone und Stoffe produziert werden.

Dopamin ist beispielsweise so ein Stoff, der für unsere Glücksgefühle verantwortlich ist. Er aktiviert das Belohnungssystem im Gehirn und führt dazu, dass wir uns rundum wohl fühlen. Wer beim Essen von Schokolade viel Dopamin ausschüttet, dem kann Schokolade trotz seines ungesunden Rufs gut tun.

Glücksgefühle sind erstrebenswert, da sie lebensverlängernd wirken, uns stabil machen und unsere Gesundheit positiv beeinflussen. Unzählige Glücksstudien belegen zwar unterschiedlichste Wege zum Glück, belegen jedoch alle gemeinsam, dass Glück erstrebenswert sein muss, da es unverzichtbar fürs Leben ist. Wer laufend unglücklich ist, schüttet permanent Stresshormone aus und wird krank.

Amerikanische Forschungsergebnisse belegen, dass man mit Glücksgefühlen Krankheiten besser auskurieren kann. Es wurden glücklichen und unglücklichen Menschen jeweils die gleichen Krankheitserreger injiziert, wobei man sehen konnte, dass die glücklichen Leute besser damit klar kamen und die unglücklichen länger brauchten, um wieder gesund zu werden.

Glücksgefühle verlängern das Leben um ca 10 Jahre. Das Blut von glücklichen Menschen ist dünner, Herz-Kreislauf Erkrankungen und Schlaganfall sind vermindert vorzufinden, der Darm arbeitet besser und die Leute sind leistungsfähiger.

Wie kommt man in den Flow?

In Flow bezeichnet einen Zustand, in welchem man von grossen Glücksgefühlen umgeben ist, vollkommene zufriedenheit, vollständige Konzentration und ausgewogene Ausgeglichenheit. Man ist sozusagen in seiner Mitte, in Balance.

In den Flow kommt man, indem man sich einer Sache voll konzentriert widmet, eine Arbeit mit Freude erledigt, ein Hobby ausübt, an welchem man sich erfreut, beispielsweise Bergsteigen. Wichtig, um in den Flow zu kommen ist, dass man weder unterfordert noch überfordert ist, sondern der Sache gewachsen ist.

Monotone Tätigkeiten sind Gift für diese inneren Glücksgefühle. Eine Arbeit, welche Körper, Geist und Seele auslastet, ist hingegen pure Energie für den Flow, denn anschliessend schüttet man solch intensive Glücksgefühle aus, dass man schweben könnte. Sport ist beispielsweise so ein Glücksbote, aber Studien haben gezeigt, dass nicht jeder Mensch bei sportlichen Aktivitäten Glücksgefühle entwickelt, denn dies hängt wiederum von den Genen ab.

Schokolade, Bananen, Datteln und Nüsse können einen Flow erzeugen, denn sie sind glücksbringende Nahrungsmittel, welche den Serotoninspiegel anregen und wach machen. Unser Gehirn produziert das Hormon Serotonin selber, aber es dient nicht der Glücksgewinnung, sondern unterstützt uns nur dabei. Fleisch und Käse enthalten nämlich Serotonin, führen jedoch nur selten zum richtigen Flow.

Das Essen alleine führt nicht zum Hochgefühl, nur das Gehirn kann dafür sorgen, dass man beim Essen ein Hochgefühl erlebt. Wenn der Darm positiv angeregt wird und uns das Gehirn Behaglichkeit signalisiert, kommen wir in den Flow. Auch das positive Erlebnis in der Vergangenheit kann dazu führen, dass man sich erinnert und Endorphine im Körper ausgeschüttet werden, wenn man die gleiche Sache wiederholt. Wer jedoch von Süssigkeiten, Kohlenhydraten und Zucker Darmbeschwerden bekommt, wird damit nie in den Flow kommen.

Alexithymie - die Gefühlsblindheit

Hochgefühle, Liebesgefühle, Glücksgefühle, all dies sind wichtige intensive Regungen, die wir dringend benötigen. Stressgefühle, Trauer, Wut und Ärger benötigen wir hingegen selten bis nie.

Unter Alexithymie versteht man eine allgemeine Gefühlsblindheit, nicht direkt eine Gefühlskälte. Die Leute nehmen Gefühle einfach nicht so stark wahr, es wird nur wenig Cortisol im Körper ausgeschüttet, die Gefühlsebene wird nur unzureichend aktiviert, und so kann man sich unter Umständen vor Stress schützen.

Man hat in Untersuchungen herausgefunden, dass Leute mit Alexithymie in ihrer Kindheit emotional vernachlässigt wurden. Um sich vor zu grossen gefühlsmässigen Schmerzen und vor Krankheit der Seele zu schützen, entwickelten sie ein Gefühlsdefizit und wurden unempfindlicher. Man kann jedoch diese Gefühlsblindheit wieder rückgängig machen, indem man sich bewusst Emotionen hingibt. Das Singen in einem Chor hilft beispielsweise dabei, oder auch das gemeinsame Malen in einer Kunstgruppe, das gemeinsame Kochen, oder emotionaler Mannschaftssport.


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