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Hundehaltung - Was braucht der Hund?

Hund
Was braucht ein Hund? Der Hund stammt vom Wolf ab, ist ein soziales Tier und hat sich im Laufe der Zeit domestizieren lassen, auch wenn er vom Wolf abstammt. Die kleinen Handtaschenhunde kennen ihre Vorfahren nicht einmal mehr, so strapaziert ist ihre künstlich herangezüchtete Rasse geworden. Fakt ist, der Vierbeiner hat sich in unsere Gesellschaft integriert, ist ein vollwertiges Mitglied geworden und braucht artgerechte Pflege. Dazu zählt viel Auslauf, Aufmerksamkeit, das richtige Futter, die nötigen Accessoires, und wenn es nicht anders geht, die neueste Hundemode.

Wer seinem Kind einen Vierbeiner zu Weihnachten schenkt, sollte berücksichtigen, dass das Tier fressen, Gassi gehen und spielen will, einen regelmässigen Haarschnitt, eine artgerechte Fellpflege und ein gemütliches Zuhause braucht. Viele Tiere landen nach Weihnachten im Tierheim, weil das Kind die Lust an der Pflege verliert, keine Zeit hat, oder einfach andere Interessen entwickelt.

Ein Hund braucht das passende Zuhause. Ich finde es immer wieder erschreckend, wenn sich Leute grosse Schäferhunde, Rottweiler, Bernhardiner, Kampfhunde in kleinen Wohnungen halten. Jeder Hund braucht frische Luft, viel Natur und genügend Auslauf, damit er majestätisch sein Revier markieren kann. Nur der kleine Manteltaschenhund benötigt bloss einen freien Platz in der Handtasche, direkt neben dem Handy und dem Lippenstift.

So bleibt der Hund gesund

Was hält den Hund und seinen Besitzer gesund? Wer sich zum ersten Mal einen Hund anschafft, sollte sich dies zuvor gut überlegen, denn man schafft sich mit dem Vierbeiner nicht eine materielle Sache, einen Gegenstand an, sondern ein Lebewesen, auch wenn im Schadensfall die Haushaltsversicherung einspringt, da Missgeschicke des Hundes samt Besitzer als Sachlage eingestuft werden.

Ein gesunder Hund frisst nicht alles, er benötigt artgerechtes Hundefutter. Schokolade ist beispielsweise giftig für Hunde und darf auf keinen Fall verfuttert werden, auch wenn der Vierbeiner abends mit seinem Besitzer am Sofa sitzt und fernsieht.

Auch benötigt ein gesunder Hund Auslauf. Man darf ihn nicht alleine zu Hause lassen, sich selbst überlassen, während man zur Arbeit geht. Hier muss dringend ein Hundesitter einspringen, sonst wird das Tier zunehmend vor Einsamkeit krank, verstört und langweilt sich zu Tode.

Eine ferne Bekannte schaffte sich einen Hund an, weil sie mit ihm nebenberuflich Videos drehen wollte und Geld verdienen konnte. Hauptberuflich arbeitete sie in einer Bank, nahm ihren Hund zur Arbeit mit, bis sich die Kunden aufregten, und dann liess sie ihn stundenlang zu Hause leiden, bis sie abends müde von der Arbeit heimkam. Der Hund hatte zu wenig Auslauf, war in einer kleinen Wohnung eingesperrt und atmete den ganzen Tag die stickige Raumluft ein. Ein gesunder Hund braucht Sauerstoff, sein grosszügiges Revier, welches er markieren kann und liebevolle Streicheleinheiten, sonst ist er gestresst.

Pollenallergie - auch Hunde leiden darunter

Ein gesunder Hund freut sich wie ein Mensch auf den Frühling, tobt draussen herum und liebt den Aufenthalt in freier Natur. Zunehmend werden jedoch die Hunde von der Pollenallergie heimgesucht. Nicht nur der Mensch kann darunter leiden, auch der Hund leidet wie ein Tier, wenn die Pollen im Frühling über ihn kommen. Hunde werden dann ruhig, lustlos, wollen nichts mehr unternehmen, werden träger als eine faule Katze, bekommen Atemschwierigkeiten und eine schlechte Kondition.

Bei Verdacht auf eine Pollenallergie muss man sofort mit seinem Vierbeiner zum Tierarzt gehen, da das Tier sonst unnötig leidet und richtig krank werden kann. Es gibt mittlerweile gute Medikamente, mit denen der Hund wieder ein artgerechtes, glückliches Leben führen kann, wenn er draussen tobt und spielt. Unsere Natur hat sich verändert, leider zum Leidwesen von Mensch und Tier. Die Pollen sind aggressiver geworden, die Obst- und Gemüsezucht hat genetisch veränderte, künstlich produzierte Wege eingeschlagen, und deshalb leiden immer mehr Hunde unter Allergien. Hier ist dringender Handlungsbedarf nötig.

Die Zahnspange für den Hund

Jetzt ist es endlich soweit, neben der sauberen Mundhygiene bekommt der Haushund eine artgerechte Zahnspange, damit die Beisserchen gerade stehen und notfalls einen Schönheitspreis gewinnen. Oft passiert es, besonders bei schnell herangezüchteten Hunden, dass sie schiefe Zähne bekommen. Auch die nicht hundegerechte Nahrung, die einige Besitzer für das ultimative Gourmetfutter halten, sind Auslöser für schlechte Zähne. Der individuelle Hundezahnarzt biegt mit einer speziellen Zahnspange das Problem wieder gerade. Ich finde die Idee toll, denn endlich können die Hunde wieder alles, was ihnen auf der Seele liegt, gerade heraus bellen.

Ein Hund stärkt das Immunsystem

Jetzt hat man herausgefunden, dass ein Hund das Immunsystem von Kindern stärken kann und sogar vor Asthma schützt. Natürlich wird dies nicht bei jedem Kind der Fall sein, aber manche Kinder profitieren davon. Hunde leben eng mit Menschen zusammen, und da Mensch und Tier sich in gewisser Weise gegenseitig brauchen, um durch Bakterien unempfindlich gegen Bakterien zu werden, tut der Hund gut. Allerdings sollte man keine Hundehaarallergie haben, sonst leidet man mehr, als dies unser Immunsystem verträgt.

Hundebesitzer sind gesund und glücklich

Neue Studien haben ergeben, dass Hundebesitzer die glücklichsten Tierhalter sind. Herrchen und Frauchen kommen noch vor den Katzenhaltern dran, welche auch schon zu den glücklichen Tierhaltern gehören. Ein Grund hierfür ist das Liebeshormon Oxytocin, welches im Gehirn ausgeschüttet wird und gegenseitige Zuneigung signalisiert. Bei Herrchen und Frauchen wurde dieses Hormon gleichermassen gemessen, wenn Hund und Besitzer Zeit miteinander verbrachten. Manche Leute sehen ihren Wauwi ohnehin als eine Art Partnerersatz an und leben mit ihm in einer rein platonischen Beziehung. Mittlerweile ist es ja auch erlaubt, dass Herr und Hund nebeneinander das selbe Grab teilen, wenn sie beide in den Hundehimmel entschwinden.

Hundebesitzer sind im Durchschnitt gesünder. Der Hund muss regelmässig zum Gassigehen ausgeführt werden, da er in regelmässigen Abständen seine Gassis mit seinen körpereigenen Duftstoffen markieren muss. Dadurch sind Sie als Hundebesitzer regelmässig an der frischen Luft und tanken Gesundheit.

Wenn ich das nächste Mal mit meinen seit Ewigkeiten auf den Hüften lagernden fünf Kilos zuviel am Leib, die nächste Diät ansteuere, gehe ich gleich ins Tierheim und schaffe mir einen Patenhund an. Er ist eine gesunde Diätform, fast ohne Nebenwirkungen, ich bin gezwungen, durch ihn abzunehmen, ich werde vom Drinnentypen zum Draussentypen, nur die Sache mit der Stubenreinheit macht mir Sorgen, denn ich bin ein Ästhet.

Hunde leben heute länger

Abgesehen von Krankheiten wie der Pollenallergie, der Fettleibigkeit von Hunden, Kurzsichtigkeit und anderen Beschwerden des Vierbeiners, leben Hunde heute im Durchschnitt länger als früher. Ein gesunder Hund kann in unserer modernen Zeit durchaus ein treuer Lebenspartner sein, ein richtiger Lebensbegleiter, denn bei artgerechter Haltung, viel Liebe, Auslauf und Betreuung kann das Tier menschliche Sterbestatistiken annehmen. Der aktive Hund hat sich sozusagen dem langlebigen Lifestyle des Menschen angepasst, seit er domestiziert worden ist und als Schosshündchen Couch, Tisch, Bett und Handtasche besetzt.

Bio für den Hund

Bioprodukte extra für Hunde liegen im Trend. Vor allem Biospielzeug ist gross in Mode, denn der Vierbeiner soll sich ja auch gesund unterhalten können. Bionahrung und naturbewusste Kost für Hunde gibt es mittlerweile nicht nur in den grossen Tierhandlungen, sondern auch in kleinen, gezielt auf gesundheitsbewusstes Futter getrimmte Hundesalons, die grossen Wert auf Nachhaltigkeit legen. Da bekommt der Hund sogar einen Job, er ist hauptberuflich Tester, nebenberuflich Tier, und er testet Futter, Spielzeug, Navigationssysteme und hundefreundliche Ein- und Vorrichtungen im Alltag. Bitte, Fleisch schmeckt immer noch tierisch gut, da kann kein Hund Nein sagen, selbst wenn er einen gut duftenden Gemüseteller vorgesetzt bekommt. Wenn auch Ihnen die Gesundheit Ihres Hundes am Herzen liegt, testen Sie einmal Biofutter, dem Hund wird es wahrscheinlich schmecken. Mahlzeit.

Der Hund im Büro

Haben Sie schon einmal daran gedacht, Ihren Hund mit ins Büro zu nehmen? In den USA ist es mittlerweile schon ganz normal, wenn der Hund mit zur Arbeit geht. Studien haben nämlich ergeben, dass der Vierbeiner für ein angenehmes Büroklima sorgt, dass es kaum noch Mobbingattacken gibt, wenn ein Tier im Büro vorhanden ist, dass man entspannter und konzentrierter arbeitet, und dass man allgemein durch die Anwesenheit des Hundes gesünder lebt, gestärkter ist und seltener krank wird. So gesehen peppt der Hund den Arbeitsplatz auf, und auch bei uns wird dieses positive Phänomen zunehmend wahrgenommen. Einige Arbeitgeber haben extra für den Vierbeiner eigene Bürozonen eingerichtet und erlauben das Gassi-Gehen zwischendurch. Bitte, da ist die Arbeit wahrlich auf den Hund gekommen.

Den Hund in den Urlaub mitnehmen

Wer mit seinem Hund in den Urlaub fährt, sollte sich vorab informieren, ob der Wauzi überhaupt erwünscht ist. Viele Hotels, Strandbars und Urlaubseinrichtungen erlauben nämlich nur Zweibeinern den Zutritt, Haustiere sind verboten. Wenn der Hund zu Hause bleibt, sollte man einen Hundesitter organisieren, ihn in ein Hundehotel bringen, in welchem geschultes Personal für den Vierbeiner da ist, oder man sollte ihn bei Verwandten und Freunden gut unterbringen, vorzugsweise bei tierlieben Menschen.

Das Hund und Herrchen Hotel

Wer seinen Hund mitnimmt, der kann ein Hund und Herrchen Hotel buchen. Dies sind spezielle Hotels, die auf Vierbeiner und ihre Zweibeiner, auf Hund und Herrchen spezialisiert sind. Sie besitzen eine tiergerechte Infrastruktur, die Hotelzimmer sind grosszügig ausgelegt, für Hunde artgerecht eingerichtet, und im Fernsehen laufen Hundesendungen, damit sich das Tier wohlfühlt. Auch der Speiseplan beherbergt Leckerlis, damit der Hund satt wird.

Der Hundesitter für den Urlaub

Eine Hundepatenschaft für den Urlaub kann Vorteile haben und den Vierbeiner vor einem unerwünschten Ortswechsel, quasi Klimawechsel schützen. Zwar nehmen einige Hundeliebhaber ihren Wauwi mit, wenn sie verreisen, aber der Hotelbetrieb ist für manche Tiere Stress pur. So kann eine Hundepatenschaft helfen, du nimmst mein Tier, und ich nehme im nächsten Urlaub dein Tier.

Eine Hundepension oder ein luxuriöses Hundehotel ist nur etwas für urlaubserprobte Hunde, denn das Tier hat Heimweh und leidet oft stark unter einem Tapetenwechsel. Oft hilft nur ein Hundesitter, damit der Vierbeiner in seinen eigenen vier Wänden bleiben darf, während die restliche Familie urlaubt.

Der Hund kann einen Sonnenbrand bekommen

Besonders im Urlaub kann der Hund einen Sonnenbrand bekommen, wenn er nicht in seiner gewohnten Umgebung im Schatten Unterschlupf findet. Aber auch zu Hause, auf der offenen Terrasse, im Garten, am See kann er ein sonnenverbranntes Fell bekommen und leidet dann in aller Stille vor sich hin.

Das Hundefell ist im Sommer etwas dünner, und besonders die hellfelligen Hunde sind gefährdet. Der Sonnenbrand entsteht gerne auf der Schnauze, auf den Pfoten, wenn das Tier über heissen Asphalt läuft, oder an den Ohren, wenn das Tier nicht rechtzeitig in den Schatten geht. Hasen und Katzen können auch einen Sonnenbrand bekommen, aber Hunde sind am meisten gefährdet, weil sie sich brav neben ihr Herrchen oder Frauchen in die Sonne legen.

Im Urlaub sollte man mit Hund immer einen Schattenplatz am Pool suchen, am Strand stets einen Sonnenschirm mieten, und niemals mit seinem Hund lange durch die heissen Strassen ziehen. Besonders die kleinen Handtaschenhunde sind betroffen, da ihr Fell meist sehr dünn ist und sie keinen ausreichenden Eigenschutz besitzen. Nacktfellhunde sind vom Sonnenbrand besonders stark betroffen und sollten nur im Schatten liegen.

Hunde haben auch Entzugserscheinungen

Der Hund leidet an richtigen Entzugserscheinungen, wenn er für mehrere Stunden alleine gelassen wird und sein Herrchen nicht zu Hause, nicht bei ihm ist. Er verbeisst sich dann in den Schuhen, im Sofa, beisst Möbelstücke und Klamotten an, heult und jault. Er empfindet richtig schlimmen Schmerz, wenn er sich einsam und alleingelassen fühlt. Durch ein gezieltes Hundetraining kann man jedoch seinen Hund dazu bringen, dieses Einsamkeitsgefühl in den Griff zu bekommen und für einige Stunden alleine zu bleiben. Hier helfen ein Signalton und ein Leckerli. Man gibt dem Hund das Leckerli, krault ihn, damit er entspannen kann, und dann klingelt der Signalton. Die gleiche Situation begegnet dem Hund dann, wenn er alleine ist. Er frisst, fühlt sich entspannt und wartet auf den Signalton.

Der Hund als Partner und Kinderersatz

Wenn der Hund vermenschlicht wird, dient er oftmals als Partner, als eine Art Lebenspartner, oder gar als Kinderersatz. Wenn ich so manche Hundebesitzer beobachte, wie sie mit ihrem Vierbeiner sprechen, sich unterhalten, mit ihm schimpfen wie mit einem Kleinkind, denke ich, unsere Hunde sind doch vollwertige Menschen in einer trendorientierten Gesellschaft geworden.

Neulich sah ich eine Frau auf einem Fahrrad, die fuhr mit ihrem Hund spazieren. Sie sass quasi am Steuer des Rades und er hinten am Gepäcksträger im Körbchen. Sie meinte: Sebastian, wir laufen heute zwar nicht, aber dafür sind wir in der frischen Luft. Ob dem Hund diese Variante des Gassi-Fahrens gefallen hat, wo doch Hunde ihren Freilauf brauchen, weiss ich nicht, weil gebellt hat er nicht.

Wenn Frauen ins Rentenalter kommen, legen sie sich auch oft einen Hund zu. Meine Cousine hat seit einigen Jahren so einen, geht mit ihm sämtliche Gassis entlang und ist überglücklich, wenn sie morgens von ihm abgeschleckt wird. Meine Mutter schüttelte den Kopf, als sie das Szenario sah. Sie mag Hunde nicht, geht alleine alle Gassis entlang und ist unglücklich. So gesehen ist ein Vierbeiner ein Glücksfaktor.

Einige Frauen legen sich einen Hund als Kinderersatz zu und behandeln das Tier wie einen kleinen Menschen. Hier würde ich sagen, der Hund leidet mehr als die kinderlose Frau, denn das Tier hat es nicht verdient, wie ein trotziges Kind behandelt zu werden. Einst beobachtete ich eine Frau, die mit ihrem Schosshund spielte. Sie gab ihm eine Puppe ins Maul und sagte: Komm zu Mama, Eva-Maria, komm zu Mami. Das Hündchen folgte aufs Wort, bekam ein Leckerli, und die Frau wischte ihm mit einem Taschentuch die Sschnauzenwinkel ab.

Irgendwo zwischen Tier und Menschwerdung steht der Hund, dient uns als Gesprächspartner, als Lebensgefährte und als Baby. Wir reden mit ihm, und es scheint, als ob er uns versteht. Wir tragen ihn im Arm, und es scheint, er geniesst es. Und mir scheint, dass wir es manchmal übertreiben, denn so manch ein Vierbeiner denkt sich: Ach, leck mich doch am Po.

Oft merkt man bei alleinstehenden Menschen, dass ihr Hund auch eine Art Lebenspartner darstellt. Die liegen mit ihrem Hund auf dem Sofa, kuscheln mit ihm, lesen mit ihm die Zeitung, sehen gemeinsam fern oder hören Musik. Keine Frage, da gewinnt der Hund jede Menge an Bildung und ist zum Schluss genau so klug, wie sein Herrchen oder Frauchen.

Manche Menschen sind auch verheiratet, aber irgendwie einsam. Die beschäftigen sich dann sogar in der Ehe lieber mit ihrem Hund, anstatt mit ihrem Partner zu schmusen. Und dann dient der Hund noch als Partnervermittlungsagentur, als Heiratsvermittler, wenn man beispielsweise mit seinem Hund im Park spazieren geht und einen anderen Hund mit seinem Besitzer kennen lernt. Also ist der Hund manchmal auch der beste Freund.

Die Patenschaft für den Hund

Eine Hundepatenschaft hat Vorteile, kostet nicht viel und schafft neue Kontakte sowie neue Lebensenergie. Bereits ab 15 Euro bekommt man einen Patenhund. Mein afrikanisches Patenkind kostet mehr. So ein Patenhund trägt erheblich zur menschlichen Gesundheit bei. Man schnappt sich den Vierbeiner und geht mit ihm spazieren, das macht uns körperlich fit und hält uns gesund.

Man sollte sich für einen Patenhund entscheiden, welchen man im Griff hat, sonst geht man nicht mit dem Hund spazieren, sondern der Hund trägt den Besitzer förmlich mit der Leine im Maul. Für einsame Menschen ist diese Patenschaft besonders zu empfehlen, denn sie knüpfen neue Freundschaften und pflegen so ihr soziales Leben. Ich glaube, ich nehme lieber ein zweites afrikanisches Patenkind, das hält mich jung.

Welche Vorteile hat ein kleiner Schosshund?

Der kleine Hund, der im Grunde nicht grösser als eine umgebaute Katze ist, hat seine speziellen Vorteile. Er bellt laut und kann so eventuelle Einbrecher bereits abschrecken, bevor sie das Haus betreten. Es ist ähnlich wie bei den Männern, die kleinen sind auch oft lauter als die grossen. Der Hund passt in jede Handtasche hinein, trägt die neueste Hundemode, lässt sich schmusend und kuschelnd auf seinen Besitzer ein und dient als treuer Wegbegleiter, manchmal sogar als Gesprächspartner. Er braucht oft Auslauf, da er eine kleine Blase besitzt und ständig Gassi gehen muss, damit er sauber bleibt. Dies nützt besonders den Stubenhockern, denn so müssen sie notgedrungen nach draussen gehen.

Das eigene Hundezimmer

Es gibt Hundehütten, Hundekörbchen und ganze Hundezimmer, die nach Wunsch des Vierbeiners ausgestattet werden. Hier hat das Tier sein Revier, nur aufräumen muss der Besitzer selber, denn in dieser Hinsicht sind Hunde faule Tiere. Es gibt Handtaschenhunde, die besitzen sogar einen eigenen Kosmetikkoffer, eine Schmink- und Styling-Ecke und einen Kühlschrank, welchen sie so lange anbellen, bis Frauchen die Türe öffnet.

Manche Vierbeiner besitzen ja einen ganzen Kleiderschrank, damit sie im trendigen Modestil gekleidet sind. Ist das noch Lifestyle, oder sind wir da schon auf den Hund gekommen? Vielleicht fragen Sie einfach einmal Ihren Hund, ob er im Mäntelchen herum laufen möchte und eine Partnerlook Mütze tragen will? Es ist besser, wenn der Hund ein Wörtchen mitreden darf und endlich ganz Hund sein kann, anstatt der Partnerersatz sein zu müssen. Übrigens, bei einem roten Designerkleid belle ich auch wie ein Hund, wenn ich es von meinem Herrchen bezahlt bekomme und ihn aus Dankbarkeit im Bett abschlecke.

Die Hundeparty mit Niveau

Auch total im Trend liegen die Hundepartys. Man feiert sich und das Tier, sammelt Spenden für Tierschutzvereine und präsentiert die neueste Hundemode, die vom eigenen Liebling getragen wird. Manchmal weiss ich nicht, ob so eine Hundeparty für den Vierbeiner eine Wohltat darstellt, denn nicht jeder Wauwi sieht im neuen Designeranzug glücklich aus, aber die Zweibeiner erfreuen sich daran.

Der Partnerlook geniesst auf solchen Events übrigens einen hohen Stellenwert, wenn Frauchen und Hündchen im selben Nerzmantel antanzen. Man sollte sich hier wenigstens überlegen, dass ein Nerz dafür gestorben ist. Was wäre, wenn Hundefell plötzlich gross in Mode ist und aus dem Handtaschenhund eine Handtasche mit Pelz gefertigt wird?

Das gemeinsame Grab für Hund und Besitzer

Ein richtig abgefahrener Trend ist das gemeinsame Grab für Hund und Hundebesitzer. Es gibt tatsächlich spezielle Bestattungsangebote, bei denen der Vierbeiner in der selben Grabstätte liegt wie sein Herrchen oder Frauchen. Ganze Familiengräber samt inkludiertem Hund werden bereits angeboten. Heute möchte man neben seinem geliebten Tier begraben werden, damit man ihm seelisch nahe genug ist. Viele Tiere dienen als Kinderersatz, als vollwertiger Partner, als Lebensbegleiter, und sie geniessen fast schon einen vermenschlichten Status.

Das Training in der Hundeschule

Ein braver Hund kennt die Knigge, macht Sitz und Platz, gibt Pfötchen und gehorcht seinem Besitzer. Selbst der Mensch muss zur Schule gehen und lernen, wieso soll es bei Hunden anders sein? Vielleicht macht Ihr Hund Karriere als Lawinenhund, als Blindenhund, oder als kleine Hundedame, die brav das Haus hütet und als Schosshund dient. Hunde müssen stubenrein werden, Kommandos befolgen, bewachend zur Seite stehen und lieb sein, damit auch Kinder etwas mit ihnen anfangen können. Ein Hundetrainer kann helfen.

Ich kenne Hunde, die haben kein Benehmen. Neulich wischte sich so ein Hundskerl seine Pfoten an meiner weissen Anzugshose ab, sprang in meine Einkaufstüte und holte den frischen Schinken heraus. Die Besitzerin meinte nur: Pfui Oswald, das tut man nicht. Gib der Frau die Wurst zurück. Der Hund verliess mit dem Schinken im Maul das Revier, und ich durfte meine Hose in die Reinigung bringen. Mit einem ordentlichen Hundetraining wäre dies nicht passiert.

Namen für Hunde

Jeder Hund braucht einen Namen, schon deshalb, um ihn rufen und mit ihm schimpfen zu können. Zwar finden die Vierbeiner auch alleine den Weg nach Hause, wenn sie hungrig sind, aber spätestens in der Hundeschule müssen sie namentlich existent sein, damit man ihnen anständige Manieren beibringen kann.

Waldi, Fiffi und Sinti sind out, denn auf die hört inzwischen jeder zweite Hund und fühlt sich angesprochen. Elisabeth, Alexander und Kevin könnten mit Menschennamen verwechselt werden, sodass sich versehentlich ein Zweibeiner nach dem Knochen umdreht. Edle Namen wie Lord Kommerell, Lady Fillippa, Sir Henry und Miss Liviana sind hochgradig exotisch, sodass der Hund förmlich einen akademischen Abschluss benötigt, um seinem Namen gerecht zu werden. Wenn ich einen Hund hätte, würde er Sir Maximilian Theodor Emanuel Konrad Putz heissen, denn er hätte mehrere Vornamen und einen Nachnamen.

Wieviel Geld kostet ein Hund?

Wieviel Geld benötigt ein Hund? Besonders die kleinen Schosshunde werden wie eigene Kinder behandelt und brauchen viel Geld, um sich ihren gehobenen Lebensstandard leisten zu können. Kinder kosten ungefähr 180 000 Euro, bis sie gross sind. Hunde kosten ähnlich viel, wenn man den goldenen Fressnapf und die Hundemode miteinberechnet.

Eine Amerikanerin meint, ihr Hund sei ihr Baby, sie fühlt sich so, als ob sie ihn 9 Monate in sich ausgetragen hätte. Sie diniert mit ihrem Hund am Esstisch, geht mit ihm zum Friseur, zur Kosmetikerin, lässt seine Pfotenkrallen mit Nagellack bestreichen, und sie kauft die Hundemode beim Designer. Der Hund darf sich abends sein Schlafoutfit aussuchen, findet sich im begehbaren Kleiderschrank zurecht und schläft im Bett. Genügsame Hunde kosten weniger Geld, aber trotzdem sollte man sich im Klaren darüber sein, dass jedes Haustier seine finanziellen Bedürfnisse hat.

Die Bahncard für den Hund

Tiere kommen schwer an eine eigene Bahncard heran, und so müssen sie jedes Mal ein Einzelticket lösen, wenn sie Zugfahren. Ein Hund kostet wie ein Kind Geld, denn er bezahlt beim Bahnfahren den halben Preis und geht als sogenanntes Kind durch. Manche Handtaschenhunde sind wie Handgepäck und bräuchten eigentlich keine eigene Fahrkarte, denn ein Koffer darf ja auch gratis mit in den Zug. Eine Bahncard für Hunde hätte durchaus Vorteile für Jetsetter und Vielfahrer, denn sie würde Geld sparen.

Darf der Hund ins Taxi

Ein Hund darf zusammen mit dem Fahrgast prinzipiell ins Taxi einsteigen. Ein Taxifahrer, der dem Vierbeiner den Zutritt verweigert, muss sogar mit einem Bußgeld rechnen. Besonders achtsam müssen Taxifahrer bei Blindenhunden und Behindertenhunden sein, denn sie dienen als Assistenz und sind quasi wie Menschen anzusehen. Der kleine Handtaschenhund, der es sich in der Designertasche bequem gemacht hat, darf auch auf jeden Fall mitfahren. Allerdings kann ein Taxifahrer einem gefährlichen Kampfhund ohne Maulkorb den Zutritt zum Taxi verwehren, denn hier zählt die Sicherheit des Taxifahrers mehr als der vierbeinige Hausherr.

Der Hund ist treu

Hunde gehen gerne in den gleichen Fussstapfen wie das Herrchen oder Frauchen, denn sie sind treu und doof. Wie kommt es jetzt zu Stande, dass der Hund so eine emotionale Intelligenz entwickeln kann, dass er als Lawinenhund, als Blindenhund oder als Spürhund arbeiten kann?

Katzen haben niemals so anspruchsvolle Berufe, oder haben Sie schon einmal eine Lawinenkatze erlebt? Die Lawinenkatze sitzt gemütlich am Schneeball und putzt sich ihr Fell, denn unter diesem grossartigen Schneeball kann kein Mensch begraben sein. Und wenn doch, dann geht ihm spätestens dann die Luft aus, wenn sich die Katze fertig gesäubert hat.

Der Lawinenhund greift sofort in das Geschehen ein und wühlt sich erbarmungslos und beinahe schon lebensmüde durch den grossen Schneeball durch. Wie selbstlos! Hunde sind treue Weggefährten. Warum? Sie wissen ganz genau, wer ihnen den Futternapf zur täglichen Stärkung des Immunsystems bereit stellt. So liebt der Hund sein Herrchen oder Frauchen, denn wo der gefüllte Futternapf steht, dort ist er zu Hause.

Der Hund ist als Haustier auch wesentlich besser geeignet für Vergessliche, denn im Gegensatz zur Hauskatze findet er immer wieder nach Hause zurück. Er folgt dem Duft des heimischen Hundeknochens, denn er hat seinen Futternapf bereits markiert.

Hundefutter

Was frisst der Hund? In erster Linie frisst er Nassfutter, Fleisch und trinkt Wasser. Im Trend liegen jedoch das Gourmetfutter, Hundekekse, Diätfutter, Biofutter für Hunde, Leckerlis, die den Vierbeiner dick machen und exotisches Futter. Bei veganem Hundefutter steige ich aus, denn der Hund ist auch nur ein Mensch und sollte artgerecht gehalten werden, wenn der Napf ruft.

Hundemode

Die passende Mode für den Hund. Auch Vierbeiner möchten stilbewusst und schick durchs Leben gehen, oder zumindest wird dies von Herrchen und Frauchen so gewünscht. Der Hund im Partnerlook mit Zobel und Nerz, welche von Frauchen getragen werden. Hundemode boomt, besonders in Deutschland und Österreich, der Schweiz und den Niederlanden. Welches Outfit passt zu Wauwi? Am besten passt ein Look, der zum Outfit des Hundebesitzers passt und auch dem Hund gefällt.


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Elisabeth Putz

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