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Leben - Was ist lebenswert und lebendig?

Leben
Was ist das Leben? Was ist lebenswert? Und wer fühlt sich lebendig? Leben ist Freiheit, Glück und Zufriedenheit, inneres und äusseres Wachstum, und manche Menschen wachsen über sich hinaus, wenn sie das Leben intensiv studieren.

Leben ist der fruchtbare Boden, auf dem wir gehen, die fruchtbare Erde, aus der wir unsere tägliche Nahrung ziehen, das frische Wasser, welches die Ozeane beherbergen, und manchmal sind es auch die künstlich angelegten Grundwasserbecken, welche ganze Zivilisationen versorgen.

Leben ist die Luft, die wir atmen, denn ohne sie überlebt man nicht lange, und manchmal ist es die künstliche Sauerstoffzufuhr, die man bekommt, wenn die Lunge streikt. Leben ist ausserdem noch das Feuer, welches in uns brennt, wenn wir für eine Sache brennen, und wenn wir Holz sammeln, den Ofen anwerfen, uns am Feuer wärmen und unser Essen darin erhitzen, umgeben wir uns mit genau dem Feuer, welches dann in uns brennt.

Leben ist Freundschaft, mit sich selbst und mit anderen Menschen. Wer seine Mitmenschen liebt, seine Freunde liebevoll in sein Leben integriert, der lebt automatisch glücklicher als jemand, der seiner Umwelt misstraut und über sie schimpft. Ich habe bemerkt, dass es nicht hilfreich ist, wenn man sich über Menschen und Dinge aufregt. Viel hilfreicher ist es, wenn man Menschen gut behandelt und mit Dingen liebevoll umgeht, dann lebt man zufriedener.

Leben bedeutet, mit dem Fluss der Natur zu schwimmen, Entscheidungen zu treffen, mit den Konsequenzen seiner Entscheidungen zu leben, aufzustehen, weiterzumachen, stabil zu bleiben, Krisen zu überleben, die Midlife-Crisis zu überstehen, in Würde zu altern und jeden Tag als Geschenk zu sehen. Das wahre Leben spielt sich im Kopf ab, selbst wenn sich die Brust der Schwerkraft beugt und zu den Füssen sinkt.

Leben Definition

Was ist dast Leben? Es ist der lebende Organismus, der sich vom Tod abgrenzt. Es sind biologische Lebewesen und philosophische Lebensweisheiten, lebendig und fruchtbar, von der Geburt bis hin zum Sterben. Es symbolisiert Energie, Aktivität, Organisation, Organismus, Stoffwechsel, Wachstum und Fortschritt, Mensch, Tier und Pflanzenwelt, aber das wichtigste für die Entstehung jeglichen Lebens sind Wasser, Licht, Luft und Erde. Tote Materie ist im Grunde kein Leben, jedoch besitzt sogar ein Stein ein Eigenleben, da alles im Universum eine gewisse Schwingung enthält.

Leben besteht aus chemischen und physikalischen Veränderungen, Fortpflanzung und Vererbung, und es ist das Zusammenspiel von Gefühlen und Empfindungen. Man fühlt sich lebendig und stark, zufrieden und glücklich, wenn man mitten im Leben steht. Man fühlt sich alt und schwach, wenn man den Lebensabend beschreitet und die Jugend schwindet.

Wie entsteht das Leben?

Leben bedeutet im naturwissenschaftlichen Sinn das irdische Wachstum, die Entstehung des Universums und die Veränderung im Laufe der Zeit. In der Religion unterscheiden wir das irdische und das überirdische Leben, Diesseits und Jenseits, das ewige Leben nach dem Tod. 40% der Christen glauben daran, dass Gott in 7 Tagen das Leben erschaffen hatte, wobei er am 7. Tag ruhte. Die Naturwissenschaften belegen jedoch, dass das Leben aus der Zelle entsteht und biologisch erklärbar ist. Die Philosophie hingegen beschäftigt sich eher mit dem Sinn des Lebens, mit dem puren Dasein von Natur und Mensch. Die Genforschung toppt das Ganze, indem sie sich auf die Entstehung von künstlichem Leben konzentriert. Wenn wir künstliches Leben erzeugen, uns künstliche Intelligenz im Labor züchten, müssen wir darauf hoffen, dass wir die Kontrolle darüber behalten, sonst sind wir wahrscheinlich verloren.

Die Produktion von künstlichem Leben hat durchaus ihre Berechtigung, selbst im ethischen Sinn, da damit Krankheiten bekämpft und verhindert werden können. Wir haben die DNA des Menschen entschlüsselt und können Gene verändern. Mit diesem Wissen lässt sich sogar die DNA eines Organismus in einen anderen Organismus implantieren, sodass eine Ziege Spinnenseide abgibt, wenn man sie melkt. Diese Seide ist ein nachhaltiges Naturprodukt, elastischer als Nylon, welches sich auf natürlichem Weg nicht züchten lässt, weil diese Seidenspinnen Kanibalen sind und ihr Revier verteidigen. Eine Ziege hingegen ist domestiziert, lebt sehr häuslich und ist daher für die Zucht gut geeignet. Hier verschmelzen jedoch ethische Grenzen, und es ist zweifelhaft, ob man künstliche Intelligenz über das Minimum an Krankheitsbekämpfung hinaus überhaupt produzieren sollte. Aber wenn man sich damit ein verlorengegangenes Sinnesorgan, beispielsweise ein Auge, züchten könnte, wäre es wahrscheinlich ethisch vertretbar.

Einfach leben

Wie funktioniert der einfache, spartanisch durchzogene Lebensstil? Man lebt ja besser, wenn sich die Seele entfalten kann und nicht im materialistischem Sog der 1000 Dinge versinkt. Der Minimalismus ist beispielsweise ein einfach gestrickter Lebensstil, bei dem man mit weniger als 100 Dingen auskommt. Bitte, das wären im Sinne vieler konsumfreudiger Menschen quasi 100 Hosenanzüge und Kostüme, gefolgt von mehr als 2 Smartphones, die man in die Hosentasche steckt. Es geht besser, wenn man will. Man braucht nur aus der Konsumwelt auszusteigen, wie der Hamster, der sein Hamsterrad verlässt, um endlich zur Ruhe zu kommen. In Sachen Konsum sind wir durchtrainiert genug, er macht uns langsam krank. In Sachen Achtsamkeit, Nachhaltigkeit und Purismus sind wir noch träge, obwohl uns diese Lebensweise gesund machen könnte. Das einfache Leben ist gesund, denn man setzt sich nicht unnötigen Schadstoffen und der prallen Chemie aus, wenn man zum Aussteiger wird.

Gutes Leben

Wie funktioniert das gute Leben? Es ist ein Lebensstil, der uns zufrieden, satt und ruhig macht. Am Land lebt man allgemein besser, es sei denn, man will etwas erleben, ist jung und dynamisch genug, um die Nacht zum Tag zu machen und die Partys zu feiern, wie sie fallen. Dann ist das Stadtleben besser. Allgemein leben wir besser, wenn wir faulenzen, denn die Langeweile regt unsere Kreativität an. Tagträumer leben gut, weil sie sich Auszeiten gönnen, in denen sie in surreale Welten entschwinden und sich vom Tagtraum in eine Art Schwebezustand gleiten lassen. Kinder leben in der Regel gut, weil sie noch eine gewisse Ehrlichkeit in sich bewahren, es sei denn, sie werden von egozentrischen Helikopter-Eltern eingeschränkt. Achtsam und nachhaltig lebt man gut, weil man in diesem Zustand Zeit zum Nachdenken, zum Durchatmen, zum Relaxen hat. Im Grunde ist das gute Leben eine Sache des Betrachters, denn für jeden Menschen existieren individuelle Lebensweisen, die für ihn persönlich gut erscheinen. Selbst der gestresste Manager lebt gut, wenn er sich über seine Businesserfolge freut und auf seiner Karriereleiter Sprosse für Sprosse Zufriedenheit empfindet.

Leben ohne Plastik

Gesund und besser leben ohne Plastik. Wie kann man ohne den Plastikmüll überleben? Wie gefährlich kann das Plastik für unsere Gesundheit sein? Wo ist es überall drin? Wir finden es in vereinzelter Form als Mikroplastik im Wasser, es kann in unseren Körper gelangen, es befindet sich in unserer Kosmetik, und es ist sogar als Nanoplastik in verschiedensten Produkten enthalten. Den Müll von Plastiktüten und Verpackungen kann man vermeiden, aber dann wird es schon schwieriger, auf Alternativen umzusteigen. Es gibt Menschen, die vermeiden gänzlich alles Plastik der Welt, atmen nur die Nanopartikel ein, denen sie in der Frischluft nicht entkommen können, und sie leben glücklich ohne Plastik. Eine Frau wäscht sich sogar ihre Haare ohne Shampoo, nur mit Roggenmehl, Wasser und einer Art Natronlauge, welche sie selbst zusammenmischt. Übrigens existieren im Supermarkt vermehrt Glasflaschen, welche den Plastikflaschen an den Kragen gehen. Dies stellt quasi eine erste Möglichkeit dar, um als Anfänger der Plastikvermeidung einen Einstieg in die Non-Plastik Welt zu gewähren.

Lebensberater

So manch ein Mensch braucht einen Lebens-Coach, um seinen Lifestyle wieder in den Griff zu bekommen. Ein guter Lebensberater besitzt eine psychologische Ausbildung und dient als Lifestyle-Coach. Er stärkt die eigene Persönlichkeit und hilft uns aus einer Lebenskrise heraus. Ein spiritueller Lebensberater arbeitet mit positiven Affirmationen, Energiekarten, mit Visualisierung und Immagination. Ein astrologischer Lebensberater arbeitet mit der Kraft der Planeten und den Sternbildern. Der beste Lebensberater sitzt jedoch in uns selber, wenn wir nachdenken, uns besinnen und auf unser Bauchgefühl hören.

Lebenskrise

Wie meistert man eine Lebenskrise? Wichtig ist, dass man sich hinsetzt und alle Pros und Kontras der derzeitigen Situation aufschreibt. Das Schlechte muss man ändern, das Gute kann man beibehalten. Wichtig sind gute Freunde und professionelle Hilfe in der Not, denn alleine zu Hause am Sofa wird man depressiv. Am besten, man sucht nach Stärken und ignoriert den Mangel. Ein Jobwechsel, ein Partnerwechsel, ein Ortswechsel, neue Freunde und neue Hobbies können gut tun. In der Quarter-Life-Crisis sollte man nicht gleich alles hinschmeissen, was man sich aufgebaut hat. In der Midlife-Crisis sollte man sein Leben neu ordnen. Und im Alter verschwinden die Krisen ohnehin, wenn man gelassen und ruhig wird, den Lebensabend geniesst und so lange es geht, dem Altersheim entkommt.

Überleben

Wie überlebt man in schwierigen Situationen? Auch die Seele muss überleben, wenn das Ego zuschlägt. Das Ego will überleben, wenn sich die Seele im reinen Nichts des Seins wohlfühlt. Und der Mensch muss überleben, wenn ihm das Leben die kalte Stirn bietet. Im aktuellen Trend liegen ja die Survival Camps, wo man lernt, mit dem natürlichen Leben fertig zu werden. Die sogenannten Prepper, diejenigen Menschen, welche sich rundum für einen eventuellen Supergau mit Stromausfall, Wassermangel und Luftdefizit rüsten, sorgen schon jetzt vor. Und wenn es soweit sein könnte, dass dieser Supergau über uns hinweg rollt, sind ohnehin die meisten Menschen überrascht, unvorbereitet und auf der Flucht. Bis dahin sollten wir unser Leben ohne grossartige Ängste geniessen, weil die Tage, in denen die Sonne scheint, glücklich machen.


 


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Autorin Elisabeth Putz

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