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Macho und Softie

Macho, Softie oder SchlumpfOb der Macho oder der Softie besser ist, kann wahrscheinlich niemand beantworten, da wir Menschen so unterschiedlich sind, dass wir beide Sorten Mann mögen, wenn auch in unterschiedlichen Lebensphasen, da der Macho fürs Abenteuer und der Softie für die emotionale Sicherheit dient.

Frauen bevorzugen in einer Beziehung einen Mann, der sie rundum glücklich macht. Dabei ist der Sex mit zunehmendem Alter nicht das wichtigste Element im Ehebett, denn Fachzeitschriften, der Fernseher im Schlafzimmer und der obligatorische Krimi zum Einschlafen bekommen zunehmend einen höheren Stellenwert in einer Langzeitbeziehung.

Junge Frauen bis etwa 30 oder maximal 35 Jahren bevorzugen den Macho, einen potenten, maskulinen Mann mit einem hohen Testosteronspiegel. Sie wollen Abenteuer erleben, guten Sex haben, Lust stillen und das Leben geniessen. Dies gelingt ihnen am ehesten mit einem furchtlosen Draufgänger.

Ältere Frauen bevorzugen den Softie, den stabilen Familienvater, der das Haus finanziert und treu ist. Bitte, jetzt ahne ich, warum die Scheidungsrate ab einem gewissen Alter so hoch ist. Mit dem Macho zeugt man das Kind, und mit dem Softie zieht man es gross.

Sowohl der Macho als auch der Softie, beide Arten von Männern sind sensibel, eingebildet, teilweise arrogant, schmerzempfindlich und schnell gekränkt. Der Mann reagiert besonders heftig, wenn er krank ist. Dann jammert er wie eine Jammerbox, damit man ihn pflegt, umsorgt und umhegt.

Der Macho ist schnell gekränkt, wenn man ihn nicht beachtet und ihm nicht permanent das Gefühl vermittelt, dass er toll ist, denn der tolle Hecht in der Hose lebt mit dem Macho ein symbiotisches Einheitsleben. Der Softie ist hingegen empfindlich und möchte wie von einer Krankenschwester täglich gepflegt werden.

Macho und Softie verfahren sich nie beim Autofahren. Sie fragen auch nicht nach dem Weg, verfahren sich lieber pausenlos und verkaufen dies als Abenteuerfahrt mit gutem Ausblick auf die Landstrassen. Es gibt Männer, die behaupten, sich nie zu verfahren. Ich verfahre mich nie, ich bin ja auch ein Mann, hört man sie dann sagen. Es ist der männliche Stolz, der dieses Phänomen hervorruft.

Der Macho macht nie Fehler, weil er ja ein Mann ist. Er ist handwerklich hoch begabt, selbst wenn ihm bereits der Daumen abfällt und er unfallbedingt ins Krankenhaus muss. Selbst ist der Mann, eitel und schmerzlos. Und eingebildet und eitel ist er auch. Ich kenne Männer, die benötigen im Bad Ewigkeiten, bis sie gestylt sind, die brauchen länger als Frauen.

Der Softie mag es nicht, wenn man sein Aussehen kritisiert. Er ist ein gestandenes Mannsbild, wenn er einen Bierbauch hat, er ist wendig, wenn er klein und dünn zugleich ist, und er sieht immer perfekt aus, Kritik ist hier unangebracht. Bitte, dem Softie darf man zwar als Frau eine Freundschaft anbieten, der leidet im Stillen, wenn er der Frau hinterherschmachtet, aber für den Macho kommt so eine Freundschaft nicht in Frage.

Vielleicht haben wir uns ja kulturell gesehen Machos und Softies geschaffen. Frauen sind fürs Kochen und den Haushalt verantwortlich, sie ziehen die Kinder gross, und Männer gehen auf die Jagd, verdienen das Geld und zeugen die Kinder. So haben wir uns feminine und maskuline Bilder geschaffen, wobei ich beim Softie nicht weiss, wie feminin er ausgestattet ist. Bitte, wenn die Gleichberechtigung erst einmal soweit fortgeschritten ist, dass die Frau zum Macho wird, zeugen wir Frauen die Kinder, und der Softie zieht sie gross. Im Übrigen sollte man Männer und Frauen, Machos und Softies gleichwertig sehen und liebevoll behandeln, denn wir sind auch nur Menschen.

Der Macho braucht den Chefsessel

Der maskulin ausgeprägte Macho Mann braucht einen Chefsessel im Berufsleben. Dieser Chefsessel muss hoch oben stehen, denn das Grossraumbüro im Erdgeschoss ist seiner nicht würdig. Wenn man ganz oben sitzt, ist man dem siebten Himmel einfach zum Greifen nahe.

Der Macho braucht eine private Sekretärin, die hin und wieder mit ihm gemeinsam auf dem Chefsessel sitzt, denn auch die Sekretärin sollte zum Greifen nahe sein, damit man den siebten Himmel geniessen kann. Ein kleiner Golfplatz im Büro hilft dabei, die 18 Loch Strategie zu perfektionieren, damit das Einlochen in jeder Hinsicht gelingt.

Chefsessel sind selten, eine begehrte Ware am Arbeitsmarkt, welche man sich erst hart erarbeiten muss. Der Macho erarbeitet sich seinen Chefsessel mit einer Portion Mut, einem starken Ego und einer speziellen Ellenbogentechnik, denn man muss das Charisma eines Soziopathen und die starken Nerven eines Psychopathen besitzen, um in der Chefetage Platz zu finden. Der Softie arbeitet übrigens oftmals für den Macho, auch wenn er dies verabscheut.

Der Softie braucht die weisse Rippunterwäsche

Der sensible Softie Mann braucht seine weisse Rippunterwäsche, vorzugsweise Feinripp, im Winter mit langer Unterhose und im Sommer mit luftig schwingendder Unterhose ohne Eingriff, denn für schnelle Sachen ist der Softie nicht zu haben.

Einige Männer leben noch bei Mama, die ihnen diese Rippunterwäsche kauft. Sie wissen die eigene Mutter zu schätzen, lieben ihr Essen und ihre Fürsorglichkeit. Dieser übergeordnete Softie-Typ findet leider schwer eine Frau, die mit der eigenen Mutter und deren Kochkünste mithalten kann, denn sie kocht einfach nicht so wie Mama.

Wenn sich der Softie normalisiert und den Weg aus dem Elternhaus heraus findet, taugt er als solider Ehemann, dem die Frauen ihr Leid klagen, sich bei ihm ausheulen, ihn heiraten und seine weisse Rippunterwäsche bügeln. Die Unterwäschebügler liegen höher im Kurs als man denkt.

Testosteron für den Macho - nichts für den Softie

Forscher haben herausgefunden, dass Testosteron die Risikobereitschaft von uns Menschen steigert. Männer mit einem hohen Testosteronspiegel sind risikobereiter. Männer mit einem niedrigen Östrogenspiegel sind ja wahre Draufgänger, mit einem niedrigen Testosteronspiegel sind sie jedoch die tollsten Ehemänner, hüten brav das Haus und gehen nicht fremd.

Wenn man die Menschen charakterbezogen in Testosteron und Östrogen einteilt, sie von den beiden Sexualhormonen abhängig macht, dann habe ich starke Hormonschwankungen, denn ich bin eine weibliche Mischung zwischen total abgesichert und vollkommen riskant. Dies wechselt bei mir ständig. Einst war ich so risikobereit, dass ich versehentlich aufgrund meines hohen Testosteronspiegels eine Affäre mit einem Mann eingegangen wäre, aber zum Glück meldete sich mein weiblicher Östrogenspiegel rechtzeitig.

Wenn ich meine Risikobereitschaft allgemein anschaue, so denke ich, ich bin auch ein Mann, ein gut gebauter Mann mit praller optisch sichtbarer Weiblichkeit. Wahrlich, auch Frauen besitzen Testosteron in beachtlicher Menge, dies sollte der Mann berücksichtigen, wenn er sich dem nächsten waghalsigen Abenteuer zuneigt.

Macht Testosteron dumm?

Männer lieben Testosteron, und Frauen orientieren sich manchmal sogar nach einem hohen Testosteronspielgel beim Mann, auch wenn sie dies unbewusst tun. Studien haben ergeben, dass ein hoher Testosteronspiegel unter Umständen dafür sorgt, dass das Gehirn nicht ordentlich arbeitet. Rechenaufgaben, Merkaufgaben, Konzentrationsübungen, Koordinationsübungen, intelligentes Denken, all dies schnitt in den Tests schlechter ab, sobald ein Mann einen hohen Testosteronspielgel aufwies. Diese Männer waren langsamer im Denken als Männer mit einem niedrigen Testosteronspiegel. Die Gründe hierfür sind nicht gänzlich erforscht, aber es könnte vielleicht daran liegen, dass der hohe Testosteronspiegel unentwegt nach körperlicher Liebe schreit und man deshalb die Konzentration eher in den unteren Körperbereich legt. Man sollte daher nicht noch zusätzliches Testosteron einnehmen, um seine Potenz zu steigern, denn das könnte zur Folge haben, dass man nicht mehr so klug ist und langsamer denkt.

Wenn der Mann zur Frau wird

Ein Mann wollte es jetzt ganz genau wissen und ging ein ganzes Jahr lang als Frau durchs Leben. Er änderte sich, seinen optischen Adoniskörper und seinen gesamten Lifestyle. Es änderte sich dann auch einiges in seinem Leben. Er verlor einige seiner Männerfreundschaften, denn die harten Kumpels wandten sich von ihm ab. Er gewann jedoch Frauenfreundschaften, seine eigene Beziehung wurde besser, obwohl ihn seine Frau wieder als Mann sehen wollte.

Was man als Mann alles beachten muss, wenn man sich zur Frau wandelt, war ihm jedoch gar nicht so bewusst, bis er vor seinen weiblichen Problemchen stand. Die Fingernägel waren plötzlich lang und lackiert, die High Heels schmerzten, er musste Röcke, Kleider und Leggings tragen, seine Haare waren am Kopf lang und dafür im Gesicht, an Armen und Beinen, sowie unter den Achseln nicht vorhanden, denn der Ladyshaver machte dem Gestrüpp alle Ehre. Ich hoffe, jetzt wissen endlich alle Männer, wie schwer es ist, eine Frau zu sein. Man muss attraktiv aussehen, mit der weiblichen Konkurrenz um das letzte Kleid streiten, den anderen Frauen die Männer ausspannen, die beste Freundin bei Laune halten und sensibel sein. Wenn ich mich zum Mann wandle, rülpse ich, trinke Bier und zeige der Welt meinen stattlichen Bauch. Gott sei Dank bin ich eine Frau.

Wie erkennt man einen Gigolo?

Ein Gigolo ist ein Mann, der Frauen für seine materiellen, finanziellen oder anderweitigen Ziele einsetzt. Er liebt diese Frauen nicht, benutzt sie in gewisser Weise, gibt ihnen jedoch das Gefühl, sie wären etwas ganz Besonderes. Bitte, so hat ja auch die Frau etwas Positives davon. Aber wie erkennt man den Womenizer, den Frauenfresser, den Macho? Man erkennt ihn daran, dass er viele Frauen hat, eine Affäre bevorzugt, den Sex celebriert, oberflächliche Kontakte zu Frauen pflegt, nicht an einer Beziehung interessiert ist, zuerst von seiner Villa, seinem grossen Auto und seinem gehobenen Lebensstandard berichtet, und dann plötzlich kein Geld hat, sich einladen lässt, sich von der Frau finanziell aushalten lässt, ihr anfangs Geschenke macht und dann nur noch ihr Geld frisst. Es gibt durchaus Frauen mittleren und gehobeneren Alters, welche den Gigolo bevorzugen und das nötige Kleingeld für ihn bereitstellen, aber die normale Frau mit dem gehobenen Menschenverstand bevorzugt einen anständigen Mann, der sie hofiert, zu ihr steht und in einer wertvollen Beziehung mit ihr leben will. Als ich das letzte Mal einen Gigolo kennenlernte, verliebte ich mich versehentlich in ihn. Bitte, ich litt wie ein verwundetes Tier, als ich bemerkte, dass ich ihm egal war und er mein imaginäres Geld begehrte. Lange leckte ich meine Wunden, aber ich war ihn schnell wieder los, als er bemerkte, dass mein Geld nur eine symbolische, imaginäre Angelegenheit war, denn in Wirklichkeit bin ich permanent auf der Suche nach einem Sponsor. Wahrlich, ich bin eine Gigola.

 


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Elisabeth Putz

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