Lifestyle Ratgeber

Beauty

Business

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Mode

Wellness

Wohnen

 

Kultur

Leben

Leute

Natur

Shopping

Technik

Urlaub

Was ist Männlichkeit?

Männer lieben tolle AutosMännlichkeit bedeutet unter anderem Zeugungsfähigkeit, und daher wird sie auch mit Mannbarkeit oder Mannhaftigkeit bezeichnet. Hier bezieht man sich allerdings alleine auf die Biologie des Mannes, nicht jedoch auf die Soziologie und die Gesellschaft. Gesellschaftlich ist heute noch von Männlichkeit die Rede, wenn sich ein Mann durchsetzen kann, seinen Mann steht, einen beharrlichen eigenen Willen besitzt und zeigt, wo es lang geht.

Wahre Männer verkörpern Kraft und Liebe gleichzeitig, Aggression, Wut und Heldentum, Gefühle, Leidenschaft, Frieden und Zufriedenheit, Willenskraft, Entschlossenheit, Stärke und Schwäche, und das alles kann in einem einzigen Mann drin stecken. So manch ein Mann steht da wie ein Schwanz und verkörpert seinen eigenen Penis als Symbol seiner Männlichkeit.

Männlich zu sein bedeutet Rittertum, mit dem Schwert durch die Wand, aber auch ritterlich der Frau die Türe aufhalten und sie hofieren. Im Mittelalter wurde nur der Adel und der Hochadel hofiert, nicht aber die arme Bauerstochter, denn die musste sich mit den Rüpeln herumschlagen, die ihr niemals die Türe aufhielten. Heute ist das Hofieren eher die Geste eines Softies, der die Frau auf Händen trägt und ihr jeden Wunsch altruistisch von den Augen abliest.

Viele Männer sehen ihren Penis als Männlichkeitsfaktor an und messen ihn an der Nase, an Händen und Füssen, da der allgemeine Ansatz gilt, so wie die Nase, die Hände und Füsse des Mannes sind, so ist auch sein Johannes. Das stimmt allerdings nicht, denn medizinisch gesehen hat die Grösse der Nase, der Hände und Füsse nichts mit der Grösse oder der Länge des Geschlechtsteils zu tun. Auch die Qualität der Liebesfähigkeit hängt nicht von Grösse und Länge des Penis ab, sondern von der Fähigkeit, mit ihm umzugehen und die Frau glücklich zu machen.

Was ist männlich? Der grosse, muskulöse, stabile Körperbau, die tiefe Stimme, die männliche Erotik, welches sich in der Ausstrahlung des echten Mannes wiederspiegelt, die ausgeprägte Körperbehaarung, vor allem auf der Brust, die breiten Schultern, an die sich eine Frau gerne anlehnt, die markanten Gesichtszüge mit ausgeprägtem Kinn, und das männliche Verhalten, welches evolutionsbedingt zeigen will, dass die Frau sich unterordnen soll, weil der Mann sie beschützt.

Als männlich gilt alles, was kulturell vorwiegend dem Manne zugeordnet wird und der Frau fälschlicherweise vorenthalten wird. Hierzu zählen das Rülpsen in der Öffentlichkeit, das laute Auftreten, welches an Forschheit nicht zu übertreffen ist, das Nasenbohren, das breitbeinige, platzraubende Sitzen, das Rauchen, das Saufen, das Trinken aus der Flasche, alles, was unanständig ist. Auch Untreue, Vielweiberei, Prahlerei und Geltungssucht gehören dazu. Kein Wunder, wenn viele Frauen behaupten, Männer sind Schweine.

Was ist typisch Mann?

Typisch Mann ist alles, was nicht der dezenten Weiblichkeit entspricht, eben das Grobe, das Körnige, das Stählerne, das Grobklotzige, aber auch das Angeberische und Egoistische.

Man traut oft den Männern mehr Durchsetzungsvermögen und Aggressionspotential zu, was aus dem höheren Testosteronspiegel resultiert. Das Symbol der Männlichkeit ist der Planet Mars, der männliche Planet. Man kann seinem Partner sogar ein symbolisches Grundstück auf dem Mars kaufen, damit er sich dort oben als Heimwerker betätigen kann und das gemeinsame Zuhause nicht als Hobbykeller missbraucht.

Männer können durchaus richtig nervig sein, spätestens dann, wenn die Verliebtheit der Frau vorüber ist und sie bemerkt, wie der Mann ohne die rosarot verliebte Brille tickt. Männer packen nämlich gerne ihren imaginären Handwerkskoffer aus und lösen ein Problem sachlich und neutral. Das nervt, weil Frauen reden möchten, nur des Redens Willen, egal wie das Problem gelöst wird.

Männer finden nichts im Kühlschrank, selbst wenn die Butter vor ihrer Nase liegt. Sie finden nur Wurst und Bier, und sie meckern, wenn das Bier nicht kalt genug ist. Wenn Männer zu stark beansprucht werden, agieren sie passiv, wie ein Roboter. Sie machen dann zwar auch noch alles, aber sie sind nicht mehr mit dem Herzen bei der Sache, und so fällt auch der Sex in Stresssituationen dementsprechend sachlich-kompakt aus, als ob man Aktien an der Börse verschleudert.

Der Mann unterbricht eine Frau gerne mitten im Gespräch. Es gibt mittlerweile eine App, mit der kann die Frau prüfen, wie oft sie beim Reden unterbrochen wird. Hierzu nimmt man seine eigene Stimme auf Tonband auf und spielt die Männerstimme hinzu. Allgemein gilt jedoch, dass starke Menschen die schwächeren unterbrechen, womit diese Angewohnheit keine reine Männersache, sondern eine allgemeine Charaktereigenschaft ist.

Männer unterbrechen nicht nur gerne das Gespräch, sie haben auch gerne recht, sind eitel, schnell verletzt und beleidigt, und sie fühlen sich unwohl, wenn sie nicht die gesamte Aufmerksamkeit der Frau bekommen. Sie messen sich gerne miteinander, haben nicht so viel Aufmerksamkeit für die eigene Frau übrig, und sie sind oft unsensibel im Bett, kommen schnell und wollen zu oft Sex. Männer sind gerne sterbenskrank, wenn sie eine Erkältung haben, was man auch Männergrippe nennt, und sie sind schmerzempfindlicher als Frauen.

Ein Mann ist in der Regel vergesslicher als eine Frau. Bei Frauen wirkt das Hormon Östradiol der Vergesslichkeit entgegen, was sich im Alter verstärkt bemerkbar macht, wenn Männer noch vergesslicher werden. Und so vergessen sie den Hochzeitstag, den Valentinstag, den Geburtstag der eigenen Frau, und sie vergessen den Müll hinunterzutragen.

Männer sind dominant und platzfressend, was sich in der Sitzhaltung ausdrückt. Als Manspreading bezeichnet man ein Syndrom, welches eher männlich als weiblich dominant ist. Der Mann sitzt breitbeinig da, nimmt viel Platz ein und ist sichtbar präsent. Man nennt es auch Glaseier Syndrom, weil der Mann vor lauter symbolischer Schmerzen die eier nicht zusammenhalten kann.

Männer sind teilweise massiv egoistischer als Frauen. Dies liegt jedoch nicht unbedingt in den Genen, sondern in der Erziehung. Männer werden so erzogen, dass sie sich durchsetzen müssen, das Geld verdienen, Karriere machen, die Ellenbogentechnik anwenden und selbstbewusst durchs Leben gehen. Frauen werden hingegen so erzogen, dass sie brav und folgsam sind, im Haushalt helfen, heiraten und Kinder bekommen, dem Mann gehorchen und lieb sind. Hier entsteht zwangsläufig ein Egoismus im Mann und ein Altruismus in der Frau. Heute geht aber Gott sei Dank ein guter Trend in Richtung Gleichberechtigung.

Dürfen Männer weinen?

Ein verheulter Mann wirkt heute noch manchmal wie ein Weichei, obwohl dies längst der Vergangenheit angehört. Eine Studie zeigt, dass Männer durchaus Gefühle zeigen und weinen dürfen. Heulen ist gesund, da etwas in Bewegung kommt, etwas fliesst und die Seele befreit wird.

Blau - Die typische Männerfarbe

Die männliche Farbe ist blau, was man bereits bei Babys sieht. Wenn es ein Junge ist, trägt er blau, während ein Mädchen rosa trägt. Heute setzen sich Kinder generell durch und ordnen die Farben nicht strikt nach dem Geschlecht, sondern nach persönlichem Geschmack ein. Unsere heutige Zeit ist ohnehin geprägt von einem menschlichen Miteinander, in welchem sich Mann und Frau auf gleicher Augenhöhe begegnen und im Unistyle daherkommen.


Elisabeth Putz

Impressum

Datenschutz

Werbung

Lifestyle

Facebook

Instagram

Twitter

Xing

YouTube