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Marketing und Werbung - Tipps für Vermarkter

Geld regiert die WeltWie macht man erfolgreiches Marketing? Wichtig ist, dass man seine Zielgruppe kennt. Man muss den Markt beobachten, Marktforschung betreiben, das Angebot und die Nachfrage analysieren und darauf achten, dass ein Produkt zum Trend wird. Man muss neue Kunden begeistern und bestehende Kunden immer wieder neu für sich gewinnen, damit sie bleiben und nicht zur Konkurrenz wechseln. Wer sich selbst vermarktet, muss zu einer Marke werden und ein einheitliches Design um sich herum bauen. Man muss ständig neue Vertriebswege finden und alte Vertriebsstrukturen ändern, wenn diese keine Kunden mehr bringen. Werbung sollte man zielgruppenorientiert schalten, mit einer guten Werbebotschaft und einer prägenden Aussage versehen, denn nur so bleibt ein Produkt im Kopf. Im Durchschnitt schaut sich ein Interessent mehrmals in wiederkehrenden, kurzen Abständen ein Angebot an, bevor er es kauft, es sei denn, man wirbt mit begrenztem Angebot, sodass der Kunde schnell zugreifen muss, solange der Vorrat reicht.

Was bedeutet Marketing?

Marketing ist die Strategie, ein Produkt oder eine Dienstleistung so zu präsentieren, dass der Kunde begeistert ist und zum Kauf angeregt wird. Dies kann man durch verschiedene Vertriebskanäle, durch Akquisition, Direktvermarktung, oder mit Werbung aller Art erzielen, wobei die Online-Werbung in vielen Bereichen gut und günstig funktioniert. Marketing ist Vermarktung, Vertrieb, Verkauf, Werbung, Präsentation, Kundengewinnung, Kundenbindung, und es ist das wichtigste Instrument, um den Verkauf anzukurbeln. Marketing weckt Emotionen und Gefühle, informiert uns, unterhält uns, bietet Platz für neue Ideen und Konzepte, und es prägt sich in die Köpfe der Leute ein, wenn man es intensiv betreibt.

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein exzellentes Produkt, eine herausragende Dienstleistung, aber niemand kennt Sie. Bitte, ich kann Sie beruhigen, Sie stehen mit diesem Gedanken nicht alleine da, ich habe auch Projekte in meinen unzähligen kleinkarierten Schubladen, die niemand kennt, sogenannte Geheimtipps. Wie bekommt man nun diese brillanten Geheimtipps an die frische Luft, in die ausplaudernde Öffentlichkeit hinein?

Sie könnten Ihren Freunden davon erzählen, natürlich unter dem vertrauensvollen Siegel der Verschwiegenheit. Freunde sind wunderbar, denn sie plaudern manchmal geschickt all das aus, was niemand wissen darf. Und so empfehlen Sie Ihr Angebot bereits per Mundpropaganda weiter. Gut, richtiges Empfehlungsmarketing kennt keine Verschwiegenheit, und trotzdem hatte ich eines meiner lausigsten Angebote verschwiegen unter die Menschheit gebracht.

Marketing ist Werbung in eigener Sache, und das zieht sich vom Einzelkämpfer bis in die hohen Etagen der grossen Unternehmen durch, auch wenn die Eigenwerbung bei grosser Bekanntheit von anderen Menschen übernommen wird. Ich frage mich immer, wieviel Geld man für die Werbung beim offenen Fenster hinaus wirft, und welche Werbemassnahmen süsse Früchte am Baum des Konsumentenmarktplatzes tragen? Und genau hier sind Statistiken, neue Studien über Marktforschung und das pure Ausprobieren nötig, denn wenn man nichts macht, bleibt das beste Produkt ein richtig guter Geheimtipp.

Stellen Sie sich vor, Sie haben ein Produkt, und niemand kennt es. Wenn Sie aus diesem Alptraum wieder erwachen möchten, brauchen Sie gute Marketingideen, damit Ihr Produkt bekannt wird. Der Mensch lernt durch Wiederholungen, und er prägt sich eine Sache erst nach mehrmaligem Wiederholen ein.

Kurzzeitige Marketingkampagnen bleiben im Kurzzeitgedächtnis liegen und verschwinden nach einiger Zeit aus den Köpfen der Konsumenten. Wenn Sie auf Ihre Angebote und Dienstleistungen aufmerksam machen wollen, dann müssen Sie einen Wiedererkennungswert mit Ihrer Firma schaffen, die Kunden immer wieder mit der Nasenspitze auf Ihre Produkte stossen und vor allem mit neuen und aufregenden Marketingideen die Aufmerksamkeit der Konsumenten wecken. Eine Studie hat gezeigt, dass erst nach sieben Anläufen eine Werbebotschaft im menschlichen Gehirn verankert bleibt. Gut, die neue Latella Werbung war schon nach dem zweiten Mal anschauen in meinem Kopf.

Langweiliges Marketing sagt nichts aus. Stilvolles Marketing weckt das Interesse stilvoller Kunden. Aufregendes Marketing bleibt im Gehirn besser sitzen. Die Marketingkampagnen müssen mit dem zu vertreibenden Produkten zusammenpassen. Edle Designeruhren lassen sich nicht mit einer Geizkampagne verkaufen. Andererseits lassen sich Billigprodukte am besten mit einer Sparkampagne vertreiben, da günstige Preise beim Konsumenten immer ein offenes Ohr finden. Billa hat seinen Hausverstand, Spar hat sein Geldbörserl, und beide Werbungen regen zum Sparen und gleichzeitig zum Kaufen ein. Paradox, aber es wirkt.

Welches Marketing wirkt?

Was nützt Ihnen ein geniales Produkt, wenn Sie und Ihre besten Freunde die einzigen sind, welche dieses Produkt kennen. Sie kaufen es nicht, weil Sie es gratis haben können, und Ihre Freunde kaufen es nicht, weil Freunde nie Geld ausgeben, wenn sie ein Produkt zum kostenlosen Freundschaftspreis erwarten. Wahrlich, Freunde und Verwandte sind keine guten Kunden, denn bei denen hat man ständig ein schlechtes Gewissen, wenn man Geld verlangt.

Also muss man sein Produkt bewerben. Es gab bereits alle Trends in der Werbung. Prominente haben sich mit Produkten umhüllt, Hausfrauen schwärmten vom neuen Waschmittel, auch wenn die Bluse nachher grau aus der Maschine kam, und Experten lobten wissenschaftlich den Nutzen eines Produktes, auch wenn es nach Gebrauch in alle Einzelteile zerfiel.

Jetzt geht ein Marketingtrend hin zur Freundschaftswerbung, denn was die Nachbarn und Freunde besitzen, das muss ich auch haben. Mein ältester Geschäftsfreund hat sich neulich einen neuen Wintergarten gekauft. Jawohl, den muss ich unbedingt haben, und deshalb sitze ich jetzt wie eine Fleischfliege fast jedes Wochenende bei meinem Geschäftsfreund im Wintergarten.

Welcher Marketingtyp wirkt am besten?

Im Marketing und in der Werbung werden spezielle Haartypen eingesetzt, um spezielle Aussagen zu bekräftigen. So werden Blondinen für Milchprodukte im Marketing eingesetzt, denn blonde Haare wirken mütterlich und vertrauenserregend. Man könnte auch sagen, blonde Haare erregen die Aufmerksamkeit, und manchmal erregen sie uns alle. Rote Haare werden in der Werbung für trendige Lifestyle Produkte verwendet, für Haarshampoo, für Kleidung, für Wohnaccessoires, denn rote Haare stehen für Farbbrillanz.

Braunhaarige Models werben für Kaffee oder Schokolade, denn braune Haare wirken gemütlich. Jetzt müssen wir uns nur noch vor den brünetten Leuten in Acht nehmen, denn brünette Haare stehen für sexy Sinnlichkeit und könnten uns den Kopf verdrehen. Jetzt weiss ich, warum mein Kopf ständig verdreht ist, wo ich doch eine Brünette bin. Lieber Besucher, jetzt wissen Sie, warum Sie ein Produkt aus der Werbung unbedingt haben wollen, die Haare sind die Schuldigen.

Marketingtipps - Wie vermarktet man sich erfolgreich?

Wenn wir das Wort Marketing hören, versteht jeder von uns etwas anderes darunter. Manche verstehen nur das Wort Werbung, wieder andere meinen Imageaufbau und Namensaufbau damit und weitere denken, das Wort Marketing ist gar nicht zu realisieren auf unserem hart umkämpften Markt der Produkte und Informationen, in dem ein Angebot vom anderen erschlagen wird. Lassen Sie den Kopf nicht im Sand stecken. Marketing ist eine machbare Sache und vor allem ein machtvolles Instrument, um am Markt vorne mit dabei zu sein.

Wenn Sie Ihr Image und Ihren Namen schnell aufbauen möchten, sollten Sie mit Marketingagenturen zusammenarbeiten, welche das nötige Wissen und auch die nötigen Marktanteile in Presse und Medien besitzen. Nehmen Sie hierzu grössere Marketingagenturen, denn die kleinen sind zwar bemüht, schaffen es aber oftmals nicht in die grossen Zeitungen und Fernsehsender hineinzukommen, um Ihren Namen zu plazieren.

Dabei möchten Sie doch endlich ein Millionenpublikum begeistern und Ihr Angebot laut in die Welt hinaus schreien. Dazu genügt es leider nicht, wenn Sie sich mitten auf dem Marktplatz Ihrer Stadt hinstellen und laut den Namen Ihres Unternehmens in die Welt hinaus rufen. Es werden nur Passanten stehenbleiben, die von Ihren Urlauten genervt sind. Überlassen Sie lieber einer Marketingagentur das Schreien.

Im Internet können Sie sich auch als Selfi vermarkten, in sozialen Netzwerken Kontakte aufbauen, auf YouTube Ihre Videos präsentieren, Ihre Werbebotschaften als kleine Tipps an Ihre Netzwerk Freunde weitergeben, quasi täglich einen kleinen Kaffeeplausch online abhalten. Bitte, das wirkt, wenn man es richtig anstellt.

Besonders vermeiden sollten Sie es, gänzlich unbekannte Marketingagenturen für den schnellen Imageaufbau zu nutzen, welche auf Stundenbasis bezahlt werden. Ich möchte hier nicht unbedingt die kleinen Mäuse unter den Marketingagenturen kaputt machen, aber es ist so, dass diese Marketingunternehmen sich erst einen Namen aufbauen müssen und Marktanteile gewinnen, sowie Kontakte knüpfen müssen.

Gut, Imageaufbau kostet etwas mehr Kleingeld, bringt Ihnen aber einen unvergesslichen Markennamen und viele Kunden, die sich nach und nach Ihren Namen merken und sozusagen ins Gehirn einprägen. Die allergrössten Marketingagenturen können Sie aber auch nicht ohne Weiteres mit Ihren Aufträgen belagern, denn diese arbeiten nur mit Firmen zusammen, die bereits einen guten und bekannten Namen haben und ein gewisses Mass an Grösse aufweisen können.

Soziale Netzwerke nutzen - Social Media Marketing

Anfangs war ich euphorisch genug, um sämtliche soziale Netzwerke, die ich im Internet fand, nutzen zu wollen. So kam es, dass ich auf Plattformen präsent bin, deren Namen ich im Moment schon gänzlich vergessen habe, so präsent bin ich dort. Ich habe dann etwas Verblüffendes entdeckt. Man kann nur ein bis maximal zwei soziale Netzwerke betreuen, also reduzierte ich mich vorerst auf Xing und Twitter. Irgendwann kam ich auf die Idee, durch kleine Apps die Netzwerke miteinander zu verknüpfen, und so bediene ich stiefmütterlich, so nebenher auch Facebook.

Lieber Besucher, soziale Netzwerke sind bitteschön kein Ersatz für den realen Freundeskreis, denn wenn man sich nicht riechen kann, funktioniert die Freundschaft auf Facebook genauso gut.

Neulich war ich bei einer online Hochzeit auf Facebook eingeladen. Ich traute meinen Augen kaum, als ich sah, wie sich zwei Leute trauten, und sich online das Ja Wort gaben. Ich habe ja meinen Beziehungsstatus versteckt, damit sich mein Lebenspartner unbeobachteter fühlt, aber die zwei Leute trauten sich was. Jetzt sind sie verheiratet. Da fällt mir ein, dass ich als Waity Elisabeth seit Jahren in der Warteschleife auf meine eigene Hochzeit warte. Danke für den Antrag, ich freue mich schon jetzt auf den Hochzeitsschmaus und das lange Gesicht meiner werdenden Schwiegermutter. Die sitzt zusammen mit mir in der Warteschleife und wartet aufs Sterben, denn neulich hat sie sich ihr eigenes Grab reserviert. Wenn ich alt bin, werde ich wahrscheinlich noch eigener, als ich es ohnehin bereits bin, denn ich bin heute schon ein Nerd.

Sind Sie schon in einem sozialen Netzwerk angemeldet? Neulich traf ich jemanden, der meidet diese Netzwerke wie das Huhn den hungrigen Fuchs. Ich verstand die Welt nicht mehr, denn heute muss man ja fast bei mindestens einem sozialen Netzwerk angemeldet sein, damit die Welt weiss, dass man noch am Leben ist. Wenn die Facebook Gemeinde eine Woche nichts von Ihnen hört oder liest, lesen Sie vielleicht bald Ihre eigene Todesanzeige in der Zeitung. Die Facebook Gemeinde könnte versehentlich denken, dass Sie ein Grab brauchen, weil Sie dem Tode nahe sind, wenn Sie einmal nichts posten.

Sie werden es nicht glauben, aber ein paar soziale Netzwerk Fanatiker haben das Experiment gewagt, drei Tage ohne Internet und Handy überleben zu lernen. Nach dem ersten Tag kamen die Entzugserscheinungen hoch, und am dritten Tag fühlten sich die Leute wie auf einem kalten Entzug. Lieber Besucher, wollen Sie auch einmal eine Zeit lang ohne Ihr geliebtes soziales Netzwerk überleben? Notfalls schaffen Sie sich einen Hund an, gehen mit ihm gemeinsam in den Park und lassen sich von den anderen Hunden oder Hundebesitzern erzählen, was bei Facebook und Twitter los ist.

Kann man heute noch ohne Internet und soziale Kontakte aus dem Netz überleben? Ich konnte es bis vor kurzen noch hervorragend, bis ich mir einen Facebook und einen Xing Account zulegte. Das ist wie mit dem Fernseher. Kaum steht so ein Fernseher im Schlafzimmer, ist die Beziehung mit dem Liebelein am Ende. Jetzt muss ich los, denn meine Facebook Kontakte müssen erweitert werden. Das ist wie beim Garnelenfang, Hauptsache man hat viele im Netz, über die Qualität kann man hinterher verhandeln.

Werbefreie Alternativen zu den sozialen Netzwerken

Mittlerweile gibt es werbefreie Alternativen zu den gängigen sozialen Netzwerken wie Facebook, Wats Up, Twitter und Xing. Allerdings muss man hier gewisse Abstriche machen, denn die Welt befindet sich nun einmal grösstenteils in den grossen Netzwerken. Wenn man ein Netzwerk gratis nutzt, muss es auch finanziert werden, und hier spielt nun einmal Werbung eine grosse Rolle, sonst könnten die Anbieter die Dienste nicht in diesem Ausmass zur Verfügung stellen. Es gibt allerdings eine spezielle Software, mit welcher man Nachrichten in der ganzen Welt, in der jeweiligen Landessprache blitzschnell wie in einem Chatraum verschicken kann, miteinander kommunizieren und sich austauschen kann. Die Software übersetzt die Nachricht in die jeweilige Landessprache, sodass man auch mit seinen afrikanischen, asiatischen, englischen, amerikanischen, französischen, etc. Freunden kommunizieren kann, ohne die jeweilige Sprache perfekt zu beherrschen. Es ist eine Art Weiterentwicklung des Messengers, und mittlerweile gibt es einige werbefreie Anbieter hierfür am Markt.

Soziale Netzwerke für den Firmenaufbau nutzen

Lieber Besucher, wenn Sie zufällig vorhaben, mehr Kunden für Ihr Geschäft zu gewinnen, dann sollten Sie sich nach einem Account bei einem der grossen sozialen Netzwerke umsehen. Hier finden Sie wahrlich Gleichgesinnte, die bereits auf die selbe Idee gekommen sind. Als ich im Internet die tausenden virtuellen Leute sah, dachte ich, meine verschnupften Augen spielen mir einen Streich, denn so viele pseudoattraktive Leute auf einem Haufen findet man nicht jeden Tag.

Sofort stiegen in mir gleichzeitig mit der Masse der virtuellen Profile im Internet die Massen der Euros auf, denn in meinem grenzenlos realitätsresistenten Gehirn sah ich täglich mehrere Tausend Euro in meine Agentur fliessen. Elisabeth, sagte ich stolz zu mir, Elisabeth, Du meldest Dich sofort bei allen Netzwerken an, die Du kriegen kannst, aber bitte ein bisschen plötzlich, wenn es möglich ist. Ich denke, ich war schon immer kollosal weltfremd und realitätsresistent, denn ich glaubte mit Herz und Nieren an den sofortigen Geldfluss, der sich wie ein wild gewordener Strom durch mein Leben bahnt. Hätte ich geahnt, dass der Einstieg und Aufbau eines sozialen eigenen Netzwerkes so viel Aufwand, Zeit und Arbeit bedeutet, dann hätte ich lieber nur mit meiner Leber an das schnelle Geld geglaubt.

Übrigens ist das schnelle Geld auch schnell wieder weg, denn es ist ständig auf der Flucht vor der monotonen Sesshaftigkeit am Bankkonto. Das schnelle Geld ist ohnehin andauernd unterwegs. So ein untreues Luder! Lieber Besucher, nach meinem ersten experimentellen Ausflug in die Welt der sozialen Netzwerke, landete ich wieder mit beiden Beinen auf dem hart geerdeten Boden der Realität.

Ich nahm von diesem Ausflug in die virtuelle Klatschkolumne bei Facebook ganze drei Freunde und jede Menge an Eindrücken mit. Ich lernte, wie man Kartoffel mit Butter zubereitet und ein Glas Milch dazu trinkt, denn das las ich auf einer der zahlreichen Pinwände. Kartoffel, Butter und Milch, ja das waren die richtigen spartanischen Nahrungsmittel, die mir signalisierten, dass der Weg zu Ruhm und finanziellen Reichtum in der sozialen virtuellen Welt ein steiniger Pfad werden würde.

Als ich bei Xing anfing, mein Profil und meine Kontaktwelt liebevoll zu pflegen, tat sich wahrlich etwas Positives in dieser Richtung. Immerhin bekam ich nun mehr Post in meinen elektronischen Briefkasten als zuvor. Lieber Besucher, lassen Sie sich von einer anfänglichen Flaute nicht abschrecken, denn ich sage Ihnen, es wird besser. Konzentrieren Sie sich vielleicht auf ein bis zwei Netzwerke, denn die Betreuung nimmt Zeit in Anspruch. Xing ist übrigens gut für Geschäftskontakte geeignet.

Soziale Netzwerke für die Business-Kommunikation nutzen

Sind Sie zufällig einsam? Als ich mich bei Facebook anmeldete, litt ich nicht unbedingt unter diesem depressionsfördernden Zustand, und trotzdem meldete ich mich an. Ich war glücklich, war gerade blind geworden, hatte ein amüsantes Chaos mit meinem Lebenspartner, ich tänzelte mit einem meiner Projektpartner einen bühnenreifen Eiertanz, ich war zufrieden mit meinem Fernseher, dem ich jetzt viel besser zuhören konnte, ich pflegte meine verrückten Freundschaften, bei denen ich manchmal nicht mehr zwischen kopfverdrehender Verliebtheit und guter Freundschaft unterscheiden konnte, ja ich war in der Tat glücklich.

Da hat noch einiges Platz, dachte ich und meldete mich bei Facebook an. Natürlich behielt ich nach wie vor die Gier nach dem treulosen schnellen Geld im Hinterkopf, aber das könnte man doch mit der Einsamkeit verbinden, dachte ich. Einsam war mein Bankkonto schon, und als ich begriff, dass social Networking gegen die Einsamkeit hilft, war ich sofort dabei.

Lieber Besucher, wenn Sie einsam sind, tut Ihnen ein Profil bei Facebook gut, denn damit ködern Sie Freunde, welche genau den sensiblen Punkt bei Ihnen treffen, den Sie auf der Stirn und in Ihrem Herzen tragen, nämlich den "Gefällt mir Button"." Dieser begehrte Punkt kann viel Freude in Ihre Seele bringen, wenn er von Ihren Freunden oft berührt wird. Ich schwöre, das lässt das eigene Ego in einem Heissluftballon vom Boden abheben, auch wenn manchmal nur heisse Luft dahinter steht.

Ich nutze bei Facebook beispielsweise die sogenannten Fanseiten, denn meine Website litt auch an chronischer Einsamkeit. Ein Freundesnetzwerk können Sie sich am besten mit Facebook aufbauen. Als ich mich entschied, nach Wien zu gehen, fragte mich mein Psychiater und personal Coach, wie ich mich in Wien zurechtfinden werde. Freunde suche ich mir bei Facebook, die neue Wohnung suche ich über die Medien, damit ich mir die Maklergebühren erspare, die Möbel kaufe ich zusammen mit einem gemieteten Callboy, denn der muss sie mir aussuchen, und zum Kaffee trinken komme ich zu meinem Psychiater, dachte ich.

Damit waren meine Probleme gelöst. Einsam bin ich noch immer nicht, obwohl ich jetzt fast täglich bis zu einer Stunde der realen Welt den Rücken kehre und virtuell auf Facebook überlebe.

Soziale Netzwerke fürs Image und Prestige nutzen

Stellen Sie sich vor, Sie besitzen ein paar tausend Freunde. Das kann nur Facebook sein, was! Ich habe mir einmal Gedanken darüber gemacht, wer von den tausenden Freunden wirklich vorhanden ist, wenn es einem schlecht geht? Die existieren ja vordergründig nur virtuell im Internet. Von den halben Leuten weiss man ja nicht, ob sie bloss aus einem virtuellen Profil bestehen, oder morgens wirklich zum Bäcker gehen und die Brötchen selbst essen.

Ich hatte einst Selbstversuche gemacht, indem ich mich in verschiedenen Chaträumen als Mann ausgegeben hatte. Ich sage Ihnen, die Frauen stürzten sich auf mich, denn ich war der einfühlsamste Mann im Chat. Manchmal stosse ich eben an die Seitenwände meiner kranken Fantasie. Jetzt besitzt man in den sozialen Netzwerken eine grosse Anzahl von Profilen. Genau das ist es, was dem eigenen Ego neue Nahrung gibt.

Man fühlt sich geliebt und gebraucht. Ich glaube, ich sollte einmal zum Augenarzt gehen, denn ich sehe schon wieder die Trugbilder vom schnellen Geld in den tausenden Profilen bei den virtuellen Netzwerken.

Lieber Besucher, wenn auch Sie eine Vitaminspritze für Ihr Ego brauchen, dann sammeln Sie Profile, knüpfen Sie Kontakte. Es könnte sogar sein, dass sich die eine oder andere gute Freundschaft daraus ergibt, dass sich Geschäftskontakte bilden, aber auf jeden Fall besitzen Sie eine Menge an Profilen. Unser Ego liebt Profile, es ernährt sich davon.

Second Life - ein soziales Netzwerk für gute Marketingstrategie

Was ist Second Life? Nun, spitze Zungen würden behaupten, es ist die Zweithaut, die man sich überzieht, wenn man in der realen Welt keinen Erfolg hat. Dann flüchtet man sich in Second Life und lebt sein zweites Leben vor dem Computer in vollen Zügen aus. Ich meldete mich vor Jahhren auch bei Second Life an, denn das musste ich unbedingt haben. Ich muss auch immer das letzte Wort und ein zusätzliches Leckerchen im Supermarkt in der Quengelzone an der Kasse haben. Ich nutzte die Funktionen dieser virtuellen Welt und zog mich andauernd mitten auf der Strasse um. Die Leute beobachteten das Spektakel und pfiffen mir hinterher.

Ich knüpfte mit den Charaktären, die mich beim Aus- und Anziehen beobachteten Kontakte und leitete sie auf meine Website weiter. Irgendwo in den Tiefen meines Wesens bin ich wahrscheinlich ein versteckter Exhibitionist, aber immerhin hatte ich mit dieser Methode ein neues Marketinginstrument entdeckt. Ist denn Second Life auch ein soziales Netzwerk? Ich sage Ja, denn für mich war es eine richtige soziale Welt, bis ich das passende Outfit gefunden hatte und die Lust am ständigen Ausziehen und wieder Anziehen verlor.

Lieber Besucher, wenn Sie noch eine Stunde Ihrer Tageszeit entbehren können, nutzen Sie Second Life als Werbeplattform für Ihr Unternehmen oder als gemütliches Zweitleben. Heute besitzen die Leute ohnehin von allen Dingen ein zweites Stück, die obligatorische aber versteckte Zweitfrau, ein zweites Buch im Regal, einen Zweitwagen für die Ehefrau, ein zweites Leben fernab der Realität.

Der Nachrichtendienst Twitter ersetzt fast jede Tageszeitung

Ich dachte immer, ich wäre das grösste Tagblatt weit und breit, denn ich nehme wahrlich kaum ein Blatt vor den Mund, welches ich nicht versehentlich anknabbere oder gar auffresse. Da entdeckte ich meine grösste Konkurrenz, nämlich Twitter. Der Nachrichtendienst ist schneller als die überrregionalen Tageszeitungen.

Da erspart man sich das Geld für aktuelle Nachrichten. Jetzt habe ich nach dem sozialen Aspekt von Twitter gesucht, denn in diesem Netzwerk sind die Freunde zu Followern geworden. Bei Twitter sammelt man Follower. Die Nachrichten sind kurz, also nichts für mich, denn ich bin eher der Romanschreiber.

Trotzdem ist Twitter ein Sahnehäppchen für das eigene Ego, denn wenn man genügend Follower gesammelt hat, die einem bis an die Bettkante begleiten, kann man zeigen, wie viel geballte Muskelkraft in so einer egobetonten Nachricht steckt. Lieber Besucher, wenn Sie es kurz und international lieben, legen Sie sich bitte bei Twitter auf die Lauer, denn dort wird Ihnen bestimmt geholfen.

YouTube beherbergt auch ein soziales Netzwerk

Überall liest man Facebook, Xing und Twitter. Haben die etwa das Videonetzwerk Youtube vergessen? Nehmen Sie eine Kamera in die Hand, schnitzen Sie ein kleines Video und stellen Sie es auf Youtube. Fertig sind die ersten Schritte in Richtung eines effektiven Marketings. YouTube erfüllt sogar alle Egoansprüche, denn mit einem Video können Sie dem Rest der Welt zeigen, wie toll Sie doch sind. Als ich YouTube entdeckte, kaufte ich mir ein Handy mit eingebauter Kamera, welches mit mir sprach, denn ich unterhalte mich gerne mit meinem Handy.

Ich entdeckte das Potential der Videos für mein Onlinemarketing. Lieber Besucher, die Leute wollen schauen und gesehen werden, dann sind sie glücklich. Natürlich sind Videos nicht immer perfekt zu drehen, denn nicht jeder Mensch ist der geborene Filmer und Fotograf. Mein Handy macht meine Videos im Büro, und dieses Rohmaterial stelle ich ins Netz. Wenn man jetzt nicht unbedingt den Fokus auf meine Person und die amateurhaft gefilmte Umgebung lenkt, versteht man sogar, was und worüber ich in den kleinen Videos spreche. Ich sehe schon wieder in jedem Besucher das schnelle Geld schlummern, aber ich sehe ja auch weisse Mäuse laufen, die mir ständig meinen Käse aus dem Kühlschrank klauen.

Nutzen Sie Google Plus fürs Marketing

Ich eröffnete ein Google Plus Profil, das Non-Plus-Ultra für meine Website. Das Ungeschickte ist nur, dass ich mich in meinem eigenen Profil nicht auskenne und bisher keinem virtuellen Menschen in dem Netzwerk begegnet bin. Wo sind die alle? Aber ich kenne mich bei Facebook auch nicht aus, und so nutze ich eben bis auf Weiteres Xing und Twitter. Möchten Sie vielleicht mein Follower oder gar mein Freund werden?

Seit ich ein Google Plus Profil besitze, kann man neben einigen meiner Suchergebnisse mein bezaubernd aussehendes, mit Photoshop überarbeitetes Bild und meinen Namen sehen. Ich sehe es ein, ich leide unter selbstüberschätzender Eitelkeit. Mit Photoshop geschminkt, sieht man irgendwie um zehn Jahre jünger aus, faltenfrei und glatt gebügelt.

Soziale Netzwerke vergessen niemanden

Der Mensch muss konserviert werden. Deshalb konservieren die grossen Web 2.0. Portale, die social Media Netzwerke alle noch so kleinen Nachrichten aus dem Intimbereich über Jahre hinweg, denn man weiss nie, wann man die hippe Vergangenheit wieder brauchen kann. Ich hatte mich in einer meiner instabilen Lebensphasen mehr als 100 Mal von meinem Lebenspartner getrennt und dies zu reinen Konservierungszwecken auf Facebook gepostet. Wir sind heute noch innig miteinander verbunden, mein Lebenspartner, mein Facebook und ich. Zehn Jahre später könnte man jedoch auf die Idee kommen, unsere damaligen Aufbruchsstimmungen zwischenmenschlicher Art aus den Tiefen des Facebook Archivs herauszuholen.

Der Mensch ist in gewisser, emotionaler Weise ein Wiederkäuer, denn wenn uns eine Sache beschäftigt, sprechen wir unentwegt darüber, auch wenn wir damit unsere Umwelt und vor allem engen Freunde mit der Zeit nerven. Freunde müssen das schon aushalten.

Erinnern Sie sich noch an Ihre letzte grössere Verliebtheit? Wie oft haben Sie von Ihrer grossen Liebe gesprochen? Haben Sie Ihre Gefühle auf Facebook verewigt? Ich gehe in Gefühlsdingen noch einen Schritt weiter, ich poste alles auf Xing, damit meine Geschäftspartner Bescheid wissen, lasse dann die unangebrachten Nachrichten über Twitter wandern, denn die Welt soll ja an meinem Leben teilhaben, und zuletzt klatsche ich meine Gefühle und intimsten Angelegenheiten noch auf Facebook, damit der Rest der Welt Bescheid weiss. Solche mitteilungsbedürftigen Gefühle müssen hinaus in die weite Welt geworfen werden, damit jeder an diesem personalisierten Glück teilhaben kann.

Kritisch wird es erst, wenn Menschen von den Glücksgefühlen der Anderen erfahren, welche sich gerade in einer unglücklichen Phase ihres Lebens befinden, vielleicht in Trennung leben oder gerade Single sind. Wie geht es Ihnen eigentlich, wenn Sie gerade von Ihrem Partner verlassen wurden und Ihre Freundin Ihnen von Ihrem neuen Lover erzählt? Irgendwie verdaut man dann diese gut gemeinten News mit einem fahlen Nachgeschmack. Und dennoch, die Freundin sprudelt in den nächsten drei Wochen nichts anderes aus ihrer inneren Herzensquelle heraus, als bloss den neuen Lover. Und Sie kauen an diesem Lover wie an einem alten Stück Pappe.

Trotzdem müssen wir alles konservieren, die grosse Liebe, die alten Fotos des vergangenen Urlaubs, wenn wir sie im neuen Fotobuch verschwinden lassen, die alten Klamotten, denn die sind in weniger als 10 Jahren wieder voll hipp, und wir archivieren Nachrichten, bis uns der Staub des Archivs aus den Ohren und den Nasenlöchern entgegenweht.

Promotion - ausgeflipptes Marketing mit Aha-Effekt

Promotion ist eine Form des Marketing, welche es vorzieht, auf seltsame Art und Weise für ein Produkt Werbung zu machen. Promotion ist auffällig und wird meist von Studenten übernommen. Das hat seine Vorteile. Studenten kosten in der Regel nicht viel und sind biegsam und experimentierfreudig zugleich. Es kommt schon vor, dass man die Eröffnung eines neuen Imbiss Standes mit einer Person bekannt gibt, die als Huhn verkleidet in der Stadt umher rennt und den Leuten Zettel mit einer Einladung zum Essen in die Hand drückt.

Witzige und auffallende Ideen in der Welt der Promotion sind Gold wert. Dennoch würde eine Bank nie solche Methoden anwenden, denn so verliert sie nur an Kunden und Vertrauen. Denken Sie daran, dass nicht jedes Produkt dazu geeignet ist, auffällig vorgestellt zu werden, und prüfen Sie, ob Ihre Produkte für Promotiongags geeignet sind. Erforschen Sie zuerst Ihren Markt und die Zielgruppe, bevor Sie loslegen.

Gute Werbung - kreatives Marketing

Bitte, was ist gutes Marketing, und was führt zum gewünschten Erfolg? Radiospots beispielsweise sind günstiger als gleich eine ganze Fernsehwerbekampagne zu starten, wenn man werbetechnisch noch in den Startlöchern sitzt. Zeitungsartikel und redaktionelle Reporte über das Unternehmen und seine Produkte sind gratis und bringen einen unheimlich grossen Nutzen für die Firma, denn Zeitungen werden nicht wegen der Werbung gekauft, sondern wegen ihrer Berichte.

Werbung macht kreative Köpfe noch kreativer und sorgt dafür, dass manch kreativer Kopf zu glühen beginnt. Werbung hat den angenehmen Nebeneffekt, dass andere endlich ein neues Produkt oder ein neues Unternehmen kennenlernen. Werbung hat aber auch den negativen Beigeschmack, dass sie teuer ist. Nun möchten wir aber alle bekannt werden und nichts dafür bezahlen. Wie geht das zusammen?

Hier haben sich besonders im Internet Plattformen entwickelt, die Werbung kostenlos in Form eines Homepageeintrags anbieten und gleichzeitig von zahlenden Werbesponsoren leben. Meist versinkt die Homepage aber unter den tausenden Einträgen und lümmelt im Internet nur herum. Ein wenig Geld muss für Werbung schon ausgegeben werden, um richtig zu werben. Allerdings werden die Gratisangebote für Werbung im Internet auch immer attraktiver.

Marketing mit Autowerbung

Haben Sie auch schon öfters einen PKW oder LKW beobachtet, der einen grossen Schriftzug für ein Unternehmen, ein Produkt oder eine Dienstleistung irgendwo am Wagen platziert hat? Das ist Marketing, welches in der Weltgeschichte herumfährt. Hier könnte auch Ihre Autowerbung stehen, denn viele Fahrzeugbesitzer bieten ihr eigenes Auto als Werbefläche an. Natürlich sollte das Auto nicht in der Garage stehen, denn sonst bezahlt der Werbekunde ja umsonst für seine Autowerbung.

Sie als Werbekunde möchten ja Ihr Geld nicht zum Fenster hinaus werfen. Ideal sind Autos, die viel unterwegs sind, Familien, die in den Urlaub fahren, Menschen mit Fernbeziehungen, die zu ihrer grossen Liebe kilometerweit fahren, Leute, die täglich zur Arbeit fahren, natürlich LKWs und Autos, die stundenlang unterwegs sind. Es ist eine Frage des Preises, denn umsonst lassen sich die Eigentümer der Fahrzeuge ihr geliebtes Auto nicht mit Fremdwerbung zukleistern. Versuchen Sie es ruhig einmal mit dem trendigen Marketing an einem Auto. Hier fährt Ihre Werbung gemütlich spazieren, wird gesehen und ist immer unterwegs.

Marketing mit Werbung am Haus

Haben Sie schon einmal Ihre Werbung an einem Haus platziert? So viele Häuser besitzen wunderschöne und langweilige, kahle Hauswände. Da muss man doch endlich schöne Produkte, Angebote und Dienstleistungen anbringen, dann sieht die Hauswand gleich viel besser aus, was! Nun, nicht jedes Haus ist für so ein Marketing geeignet, denn ein Haus, das mitten im Wald steht, wird mit der Hauswerbung wohl kaum Leute anziehen.

Da kommt vielleicht ein Reh vorbei, ein Hase sieht sich womöglich auf so einer Hauswand die Werbung für Hasenfutter an, und ein Jäger oder Spaziergänger schaut sich im Wald nach der gesunden Natur um. Die Häuser, die direkt an den Strassen liegen, sind für die Hauswerbung eher geeignet. Da gehen Leute vorbei, da fahren Autos entlang, ja, hier findet glatt das pure Leben statt, ein idealer Ort für Ihr Marketing am Haus.

Gratis werden die Hausbewohner ihre glatt gestrichenen Wände nicht für Reklame hergeben, deshalb muss man bei jedem einzelnen Haus die Kosten- und Nutzungsrechnung erstellen und dann möglichst klug entscheiden. So könnte man an einem Gasthof eine Reklame für einen Urlaubsort anbringen, an einem Sportgeschäft eine Werbung für ein Schwimmbad oder ein Schigebiet, und an einem Reformhaus das Marketing für ein Wellnesshotel machen. So wirbt man nicht direkt bei der Konkurrenz, denn das würde die Konkurrenz nicht wollen. Versuchen Sie es einmal mit der Hauswerbung für Ihr kreatives Marketing.

Marketing mit Postkarten

Überall nehmen wir Postkarten mit und verschicken liebe Urlaubsgrüsse an unsere neidischen Lieben zu Hause, die arbeiten müssen und nicht in den Urlaub fahren dürfen. Jetzt könnte man ja einfach Postkarten gestalten, die mit Accessoires der jeweiligen Urlaubsinsel oder einer Stadt, einem Strand ausgestattet sind, wo sich der Urlaubsgast gerade befindet.

Und zusätzlich könnte man auch gleich seine eigene Werbung auf diesen Postkarten unterbringen. Das ist auch eine ideale Marketingstrategie für Künstler, die selbst Postkarten gestalten. Oder Sie beauftragen einfach einen Künstler, der Ihre Werbung in eine landestypische Postkarte integriert. Die Postkarte oder Ansichtskarte wandert von A nach B, wird gesehen, gelesen, vielleicht konserviert, denn viele Leute sammeln ja die erhaltenen Ansichtskarten, und so ist Ihr Marketing immer unterwegs, bis es schliesslich im Schrank verschwindet und zu gegebenen Anlässen wieder hervor geholt wird.

Manche Leute zeigen gerne ihre Briefmarkensammlung, andere Menschen bevorzugen ihre Ansichtskarten Sammlung. Vielleicht möchten Ihre Produkte und Angebote ja auch einmal von so einer kreativen Ansichtskarte herunterlachen.

Mode als Marketinginstrument nutzen

Sehen Sie sich nur einmal um, wie viele Menschen mit farbigen Taschen, Hüten, Mützen, T-Shirts, Hosen und Pullovern, Jacken und sonstigen Accessoires herum laufen. Sind das nicht potenzielle Werbeflächen? Eine herkömmliche Litfasssäule steht zwar auch repräsentativ im Weg herum, aber hier würden ja tausende von Litfasssäulen durch die Gegend laufen, sozusagen mobile Litfasssäulen.

Wie viele Menschen würden wohl Kleidung und Modeaccessoires gegen eine lukrative Bezahlung mit Ihrer Werbung drauf anziehen? Natürlich müssten die Leute ständig unterwegs sein, denn zu Hause im Kleiderschrank macht diese Art von Marketing keinen Sinn.

Marketing direkt am Kunden

Haben Sie Kunden, die bei Ihnen ein und aus gehen? Sie können Ihre Kunden mit kleinen Aufmerksamkeiten verwöhnen, damit Sie einen leckeren und bleibenden, geschmackvollen Eindruck hinterlassen. Bedrucken Sie doch einmal Schokolade, Pralinen oder andere Süssigkeiten mit Ihrer Werbung. Mit dieser Marketingidee sind Sie wirklich nahe dran an Ihren Kunden.

Ich liess mir einst 10000 Schokolade-Pralinen mit meinem Firmenlogo beschriften. Das Logo konnte man sozusagen essen. Ich bin immerhin satte 802 Stück losgeworden, und am Rest knabberte ich mit meinen Geschäftspartnern, Stammkunden und Freunden, bis wir satt waren und uns die Schokolade zum Hals heraus hing. So eine Werbebotschaft auf Schokolade hat eben ein Ablaufdatum.

Sie müssen die essbare Stückanzahl der Schokolade mit Ihren Kunden vereinbaren können, sonst nagen Sie selbst an der Werbeidee. Sie können unzählige Werbemittel mit Ihrer Werbung bedrucken lassen, vom Kugelschreiber bis zum Porsche im Massstab 1:18, es ist nur eine Frage des Preises. Kundenfreundlichkeit und Kundenliebe kann ja echt grenzenlos sein. Hoffentlich ist dann aber auch der Kunde lieb zu Ihnen, wenn Sie Ihm ein kleines, verspieltes Auto schenken.

Marketing per Mundpropaganda

Kennen Sie diesen eleganten Dominoeffekt: Einer erfährt von einem Anderen eine coole Sache und erzählt sie sofort dem einen und anderen weiter. So entsteht das effektive Marketing mit der Mundpropaganda, das Empfehlungsmarketing. Diese Marketingstrategie können Sie für besonders trendige Produkte verwenden, aber auch die richtig doofen Angebote verbreiten sich auf diese Weise wie ein Lauffeuer. Sensationell muss Ihr Angebot sein, dann macht das Empfehlungsmarketing Sinn.

Das ist so ähnlich wie bei den Nachrichten, die Katastrophen schauen wir uns alle an, aber das ruhige Leben in Oberammergau interessiert uns wirklich nicht, das lassen wir lieber dort, wo es gerade lebt. Erzählen Sie Freunden und Bekannten von Ihren Projekten, die erzählen es bestimmt weiter. Als ich dreimal hintereinander ins Krankenhaus musste und meine Augen um das letzte Tageslicht kämpften, dachte ich mir, ich mache jetzt einfach Marketing für mich und mein Portal, meine Trainings und meine Person.

Ich erzählte den Ärzten, den Pflegern, allen Patienten und den Besuchern, die die Patienten besuchen kamen von meinem Onlineportal. Ich nutzte jede Gelegenheit aus, um zu polarisieren. So bot ich gleich einem Augenarzt ein Rhetoriktraining an, weil er etwas leise und undeutlich sprach. Zum Schluss mussten die Krankenpfleger ständig die Patienten aus meinem Zimmer entfernen, denn bei mir gab es keine Nachtruhe mehr. Ich staunte, denn viele Besucher kamen plötzlich direkt auf mein Portal, also hat meine Aktion mit dem Empfehlungsmarketing funktioniert. Nutzen auch Sie jede Gelegenheit, um auf sich aufmerksam zu machen.

Marketing direkt im Buch

Es werden immer wieder neue Bücher geschrieben, die den literarischen Markt durchfluten. Und genau in diesen Büchern könnte Ihre Werbung stehen. Fachliteratur und Sachbücher sind hierfür besonders gut geeignet, denn dort drin finden sich jede Menge Tipps, die vielleicht zu Ihren Produkten passen. So könnte ein Joghurt Hersteller in einem Diätratgeber werben. In der heutigen Zeit ist das herkömmliche Buch auf Papier ohnehin in Gefahr, weil ja auch das elektronische Buch die Welt erobern möchte. Hier bieten sich zahlreiche Chancen für Ihr Marketing im Buch.

So machen Sie erfolgreich Werbung

Schalten Sie Werbung, oder sind Sie noch ein Geheimtipp? Ich bin ja der absolute Geheimtipp, und wehe, Sie erzählen mich weiter, dann klage ich auf Wiedergutmachung und Schadenersatz.

Werbung braucht jedes noch so kleinste Unternehmen, denn ohne sie weiss ja niemand, wo man zu finden ist. Es kommt nur auf die Werbemethode an, die man wählt. Ich sammle beispielsweise Kontakte auf Xing und Twitter. Wenn ich jemals verstehen werde, wie das Facebook Modell funktioniert, werde ich es freundschaftlich ausreizen bis ans Limit. Ein Gesicht habe ich mir auf Facebook bereits eingerichtet. Übrigens mache ich auch offline Werbung, indem ich mich als wandelndes Werbeschild vermarkte.

In unserem Ratgeber für Werbung und Promotion zeigen wir Ihnen, wie Sie effektiv und kostensparend werben. Werbung braucht jedes Unternehmen, ausser man bedeckt einen Nischenmarkt im Internet mit seinen Produkten und lebt von der Gutmütigkeit der Suchmaschinen.

Da aber fast alle anderen Unternehmen auf Werbung angewiesen sind, muss man sich mit seinen Werbeideen aus der Masse heraus heben. Wenn man sich mit einem Schild am Bauch an einen stillen See setzt, um dort sein Produkt zu präsentieren, ist das Produkt hoffentlich Fischfutter, denn hier werden nur die Fische aufmerksam gemacht. Wenn man sich mit dem Schild um den Bauch in eine stark frequentierte Fussgängerzone setzt, werden viele Menschen neugierig stehenbleiben und schauen.

Der Werbestandort ist also wichtig. Das Schild am Bauch muss unbedingt durch andere Massnahmen ersetzt werden, denn auch das Werbematerial ist wichtig. Und dann ist es noch wichtig, was die Werbung aussagt. Lernen Sie in unserem Ratgeber für Werbung und Promotion, wie Werbung auf andere Menschen wirkt, und wie Sie dies für Ihre Werbekampagnen nutzen können.

Wirkungsvolle Werbung

  • Wer nicht wirbt, wird selten gefunden, deshalb ist Werbung einfach notwendig, um der Welt zu zeigen, dass es ein neues Produkt am Markt gibt.
  • Was möchten Sie in Ihrer Werbung signalisieren? Möchten Sie den Kunden schocken, ihn provozieren, ein ordentliches Image aufrecht erhalten, oder nur Informationen verteilen? Benetton hatte einst Plakatwerbung mit magersüchtigen Models hängen, aber meinen letzten roten Pullover kaufte ich trotzdem bei diesem Anbieter. Auch provokante Werbung integriert sich in den Köpfen der Menschen.
  • Werbebanner im Internet sind eine bequeme Werbeform. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass gut gestaltete Werbebanner, die schön aussehen, mehr angeklickt werden als hässliche Werbebanner.
  • Zum Imageaufbau und Namensaufbau sollte das Logo gross auf dem Werbebanner sichtbar sein.
  • Wenn man mehr Kunden haben möchte, sollte der Werbebanner farblich gut gestaltet sein und eine interessante und einladende Botschaft zeigen.
  • Werbebanner mit dezenter Bewegung drin, die leicht blinken oder sich sonst bewegen, werden besser wahrgenommen als statische Werbung.
  • Textwerbung wird wie Text behandelt, und die Leute folgen dem Link im Text häufiger.
  • Auch hässliche Banner haben ihren Reiz, denn die sind manchmal so hässlich, dass sie doch wieder wahrgenommen und geöffnet werden.
  • Wenn Sie nicht möchten, dass der Banner geöffnet wird, aber trotzdem wahrgenommen wird, machen Sie Ihr Logo und den Namen auf den Werbebanner. Das spart auch Geld. Und in der TKP Werbung, wo man für Tausend Werbeeinblendungen einen gewissen Geldbetrag bezahlt, ist diese Werbeform mit dem dicken fetten Logo besonders wirksam, denn hier bezahlt man für das reine Anschauen bereits Geld.
  • Werbung soll positiv und einprägend auf den Kunden wirken, damit der Kunde auf Ihr Produkt aufmerksam wird. Der positive Eindruck bringt den Kunden dazu, das Produkt zu kaufen.
  • Wählen Sie grosse Verteiler und Anbieter, bei denen Sie Ihre Werbung schalten, denn bei kleinen Anbietern werden Sie weniger oft gesehen.
  • Besonders in der Onlinewerbung sollten Sie grosse Portale und bekannte Internetseiten zum Werben verwenden, denn die kleinen Seiten haben keine Reichweite und kaum Besucher. Was nützt es Ihnen, auf einer Homepage zu werben, auf der der Hund, die Hobbies, die tausend Katzen und der Fusspilz vorgestellt werden. Diese Homepage wird von Oma, Opa, Mama, Papa und ein paar Freunden und weiteren Verwandten besucht. Hier dümpelt Ihre Werbung nur herum.
  • Aber wenn Sie in grossen Onlinezeitschriften auf der Startseite werben, werden Sie gefunden.

Werbetipps für kreative Werbeideen

Marketing ist unter anderem Werbung. Ja, Werbung braucht der Mensch, er bettelt geradezu nach Werbung, damit er immer wieder über diese Werbung schimpfen kann, dabei möchte er im Grunde von dieser Werbung nahezu erschlagen werden. Stellen Sie sich vor, es gäbe absolut keine Werbung mehr. Der Informationsfluss würde urplötzlich stoppen, niemand wüsste mehr von den Produkten und Dienstleistungen der anderen Bescheid.

Sie irren sich, wenn Sie glauben, dann ist der Markt frei für nützliche Information. Ganz im Gegenteil, kostenlose Information würde in den Erdlöchern des Unterbodens verschwinden, denn kostenlose Information lebt von Werbung. Ganze Fernsehsender würden aus unserem Blickfeld verschwinden, denn die könnten sich und ihre Mitarbeiter nicht mehr finanzieren.

Darüber haben Werbemuffel und Werbegegner noch nie nachgedacht. Information wäre nur noch für sauteures Geld erhältlich, und nur reiche Menschen könnten sich Infos leisten. Der grosse Rest der Bevölkerung würde wieder Sackhüpfen spielen. Der Nachbar sagt dann zu seinem Freund: “In der Kneipe gegenüber lohnt es sich, nach dem Sackhüpfen einen Apfelsaft zu trinken, die machen den Saft noch selbst aus frischem Obst.”

Sehen Sie, und schon ist wieder neue Werbung geboren, die Mundpropaganda. Mundpropaganda ist eine wirklich effektive Form der Werbung, eine sogenannte Empfehlung von jemandem, dem man vertraut. Das kann nur etwas Gutes sein, denn der beste Freund hat uns noch nie angelogen oder enttäuscht.

Neben Mundpropaganda existieren Fernsehwerbung, Medien- und Pressewerbung, Funkwerbung, Plakatwerbung, bis hin zur effektiven und teilweise günstigen Internetwerbung. Zahlreiche Werbeplattformen und Werbeträger tragen zum Marketing bei. Hier ist es wichtig, seine Zielgruppe zu kennen, denn nur wer seine Kunden kennt, kann genau für diese die passenden Produkte anbieten. Es bringt wenig, in einem Seniorenclub für eine Dancefloorparty zu werben, oder in einer Schule für Gebissreiniger. Desinteressierte Menschen werden Sie ungläubig ansehen und denken, Sie spassen. Wenn Sie die falsche Zielgruppe ansprechen, werden Sie auf Ihren Ladenhütern sitzen bleiben.

Marketing ist aber auch die Kunst, seiner Konkurrenz einen Schritt voraus zu sein. Das ist besonders hilfreich im Internetmarketing, denn hier zählen die Ergebnisse in den Suchmaschinen. Das beste Produkt vermarktet sich nicht von alleine, wenn es niemand kennt. Sie müssen Ihr Produkt schon in die Hand nehmen und es zu den richtigen Kunden führen, denn das Produkt geht niemals alleine spazieren und klingelt an verschiedenen Haustüren, damit es sich vorstellen kann. Stellen Sie sich vor, es klingelt bei Ihnen an der Türe und ein Staubsauger steht mutterseelen alleine vor der Türe und beginnt zu sprechen. Vor Schreck würden Sie die Türe dem armen Staubsauger vor der Staubsaugernase zuschlagen. Es steht neben dem Staubsauger immer ein Vertreter mit dabei, damit so etwas nicht passieren kann.

Da wären wir auch schon beim nächsten Punkt des Marketing, die Vertreter eines Unternehmens, die den Aussenvertrieb unterhalten, der Vertrieb. Immer wieder neue Vertriebswege werden in den Unternehmen gefunden, aber eines haben sie alle gemeinsam. Sie sind nahe am Kunden dran, sprechen die richtige Zielgruppe an und streben den Verkauf des Produktes an. Nur die Wege, die sie dabei gehen, sind unterschiedliche, wobei manche auch in Sackgassen führen. Vermeiden Sie die Sackgassen im Vertrieb.

Wenn Sie Leute für Ihren Vertrieb einstellen, achten Sie darauf, wie diese Ihre Angebote verkaufen, ob sie freundlich sind, gut aussehen, wirklich gut aussehen, und ob sie eine freundliche Stimme besitzen. Die Stimme ist wichtig vor allem für den Telefonvertrieb, denn im Telefonmarketing ist es unwichtig, ob an der anderen Leitungsschnur eine fette, kleine Nudel sitzt, die immer nur von Spaghetti träumt.

Der Kunde hört nur die sanfte Spaghettistimme des Gegenübers, die wie Tomatensugo in den Ohren schleimt. Er stellt sich eine hübsche Person zu dieser Stimme vor und ist bereits in Kauflaune, wenn er das erste - Hallo - hört. Nicht jeder Mensch ist für den Vertrieb im Marketing geeignet, deshalb sind Sie vorsichtig bei der Auswahl Ihrer Vertriebsleute. Gut und passend gekleidet muss er sein, der Vertriebsmensch, denn ein Huhn können Sie höchstens für die Promotion einer neuen Hühnersuppe einstellen.

Werbung muss im Kopf bleiben

Wie entstehen gute Werbeideen. Manchmal ist ein Werbespot so ulkig oder derart daneben, dass man ihn sich geradezu merken muss. Niemand möchte dick sein, und so zeigt uns die Werbung einen schlanken Menschen nach dem anderen. Das möchten wir alle erreichen, eine schlanke Figur, denn mit der hat man Erfolg im Business.

Die Unternehmer eignen sich die Werbebotschaften an und stellen dünne Menschen eher ein als Dicke. Und so entsteht ein neuer Trend, den die Geschäftswelt aufschnappt. Wirklich schlecht gemachte Werbung gibt es gar nicht, denn hinsehen tun wir ja doch hin und wieder. Nur wenn die Werbebotschaft fehlt, die Werbung nicht seriös ist und die Menschen clever genug sind, um nicht durch unseriöse Botschaften in die Irre geführt werden zu können, dann ist diese Werbung wirklich daneben gelaufen.

Gute Werbeideen müssen übrigens nicht aufwendig sein, wenn der Kern der Werbebotschaft klar rübergebracht wird.

Gratiswerbung - Lohnt sie sich wirklich?

Kostenlose Werbung macht Sinn, wenn man einen Werbeanbieter wählt, der in den Suchmaschinen unter den ersten zehn Plätzen steht und wirklich kostenlose Werbung anbietet. Es macht für Suchmaschinen und das Ranking nur Sinn, wenn man langfristig werben kann und den Werbetext ausführlich und in gewisser Länge auf der Werbeplattform plazieren darf.

Macht es wirklich überall Sinn, zu werben, wo gratis draufsteht? Wenn wir an Werbung denken, fällt uns als erstes die Gratiswerbung ein. Sie ist bequem, denn sie kostet nur den eigenen Aufwand und die Zeit der Werbebanner Erstellung. Gratiswerbung wird im Internet gross angeboten und überall mit riesen Fingern wahrgenommen. Aber nur wenige Seiten im Internet bieten wirklich Gratiswerbung an, die auch kostenlos ist und dem Werbekunden zumindest den kleinen Erfolg bringt. Tausende Seiten locken die Werbekunden nur mit Gratiswerbung an, weil auch die Motten nur gegen das helle Licht fliegen, die Firmen haben aber im Grunde andere Interessen im Hinterkopf als tatsächlich Gratiswerbung anzubieten.

Na hören Sie einmal genauer hin, der Webspace kostet Platz, sogar die Internetadresse muss bezahlt werden, da haben Gratiswerber keinen Platz. Immer wenn man auf solche Internetseiten stösst, liest man auf der ersten Seite, wie gratis die Werbung hier ist, und wenn man werben möchte zahlt man einen kleinen Registrierungsbeitrag, eine Premium Mitgliedschaft oder einen hervorgehobenen Eintrag. Das ist nicht schlimm, wenn doch die Werbung von Tausenden von Menschen gesehen und auch gefälligst angeklickt wird. Das ist aber bei den meisten Gratiswerbeangeboten nicht der Fall. Man liegt wie eine Onlineleiche im Sterbebett solcher Internetseiten und wartet vergebens auf Kunden, denn solche Seiten werden nicht von Kunden wegen ihrer tollen Angebote wahrgenommen, sondern nur von kleinen verzweifelten Webmastern und privaten Homepage Betreibern, die nur eines möchten, sich ebenfalls gratis eintragen.

Wenn wir wieder bei echter Gratiswerbung sind, lohnt sich auch der Zeitaufwand nicht, den man verwendet, um seine Werbung auf solchen Gratis Werbeseiten zu plazieren. Meist sind es tausend kleine Webkataloge, die im Netz herumirren, gefolgt von Linklisten und Bannerlisten. Nein Danke, da mögen wir nicht hin.

Übrigens existieren ein paar ausgewählte gute Gratiswerbung Seiten, die befinden sich in den Suchmaschinen zu entsprechenden Suchworten unter den ersten fünf Ergebnissen, aber weiter hinten in den Suchergebnissen braucht man seine Zeit nicht mehr zu investieren. Sehen Sie sich die Webseite genau an, auf der Sie gratis werben möchten, damit Ihnen nicht gratis die schlechte Nachbarschaft im Internet in den Garten gestellt wird. Auch das Design und die Aufmachung einer Webseite machen den Werbeerfolg aus.

In grosse Webkataloge, wie das ODP (DMOZ) können Sie sich aber schon gratis eintragen lassen, denn diese Zeit ist noch im Arbeitsaufwand drin. Wenn die Webseite, auf der Sie Gratiswerbung schalten, auch noch andere Inhalte bringt, vielleicht Informationen, Unterhaltung, Forum etc, ist Ihre Werbung auch hier effektiv plaziert, denn dann kommt auch interessiertes Publikum bei dieser Webseite vorbei, und schaut sich die Inhalte und auch Ihre Werbung an.

Mein kleiner Nachtrag: Fast alle Webkataloge, Artikelverzeichnisse und Linklisten haben ihre Dienste eingestellt oder kämpfen ums Überleben, weil zu viel Spam im Internet seinen gedeihenden Nährboden gefunden hat. Google hat dann diesen Närhboden gesäubert und bekämpft seither den Spam. Und so frage ich mich, ob Gratis noch wirkt?

Werbeträger

Der Autor als Werbeträger. Manche Leute sagen ja, das Schreiben alleine macht einen Autor nicht reich genug. Ich bin eine blinde Autorin und noch nicht materiell gesehen reich genug, nur reich an Erfahrungen aus dem Fettnapf-Leben, weil ich in jeden Fettnapf trete, der mir im Weg steht. Wenn Autoren zu Werbeträgern werden, wird das Buch zum Produkt, wird die eigene Person zum vermarkteten Subjekt. Wer wirbt, hat mehr vom Leben. Und so könnte ich als Autorin als Werbeträger dienen.

Werbung darf nicht mehr irreführend sein

Früher sah man sich perfekte Körper, intelligente Menschen und coole Produkte an, brachte alles miteinander in Verbindung und wollte genauso sein, wie die Leute in der Werbung. Man konsumierte diese Produkte, aber nicht immer erzielte man damit den gleich tollen Effekt, wie die Leute in der Werbung. Heute darf man für Produkte, die viel Zucker und Fett enthalten, keine gesundbringenden Werbeversprechen mehr abgeben. Man darf vor allem den Verbraucher nicht mehr in die Irre führen und Produkte derart übertrieben anpreisen, wenn deren Nutzen und Leistung dahinter nicht den beworbenen Effekt erzielen. Dies ist wahrscheinlich ein Schritt in die richtige Richtung, denn der Verbraucher hat das Recht, ordentlich beraten zu werden und sich nicht von Werbeversprechen blenden zu lassen.

Welche Werbung gewinnt beim Superbowl?

  • Super Bowl Werbung - Audio

Bitte, man schaut den Superbowl ja vordergründig wegen der Werbung. Automarken wie Audi, Toyota, Mercedes, BMW, Suzuki und Co machen das Rennen auf ihren schnellen vier Rädern, denn eine Automarke wirbt mindestens mit. Verfolgen Sie das jährliche Event des Super Bowls auch mit? Ich frage mich seit Jahren, wie ich es mir bloss ermöglichen könnte, beim Super Bowl einen kleinen Werbespot zu schalten? Vielleicht könnte ich mich bei Audi vorne mit auf die Windschutzscheibe legen und mit der Aufschrift elisabeth-putz.com werben. Dann hätte Audi seinen uneingeschränkten Platz für den trendigen Werbespot, und ich würde dem Auto noch schnell den letzten aktuellen Touch verpassen, sozusagen als Parasit in einer kreativ vergeistigten Symbiose. Audi und ich, wir sind ohnehin seelenverwandt. Ich erwarte täglich seinen Heiratsantrag, aber bitte mit Blumen, denn ich bin eine Liebhaberin gepflegter Orchideen.

Der Super Bowl lässt auch die Aktienkurse in den Keller sinken oder bei Bedarf in den Himmel empor steigen. Jetzt habe ich schon kein Geld zum Werben, da kann ich mir doch unmöglich Aktien kaufen. Stellen Sie sich vor, diese Aktien versprechen mehr, als sie halten können, dann bin ich womöglich pleite und muss als Bloggerin arbeiten. Welch ein Zustand, das Leben ist hart.

Beeinflusst nun der Super Bowl tatsächlich unsere Wirtschaft? Ja, er tut es, denn schon die teuren Werbespots verraten uns, dass dieses Event von grossem wirtschaftlichen Nutzen ist. Die Werbung kostet zwischen 2,5 Millionen und 3 Millionen Euro für 30 Sekunden. Da zahle ich doch lieber in Dollar oder setze mich gleich bei Audi auf die Kühlerhaube. Bitte, Audis Schaden dürfte es nicht sein, denn ich bin flexibel und ziehe mir ein rotes, hautenges, knapp gehaltenes Kleid an, ohne Schuhe, damit man meine schön zurecht gefeilten Fussnägel sehen kann.

Liebe Besucher, es ist wieder einmal soweit, der Super Bowl öffnet seine Pforten, und wir sind live dabei. Natürlich müssen wir zu diesem Zweck eine Nachtschicht einlegen, denn in den USA laufen die Uhren etwas schneller als bei uns, obwohl ich mir jetzt nicht sicher bin, ob die dort nicht rückwärts laufen, denn wenn wir hier Silvester feiern und schnell genug über den Ozean fliegen, können wir in New York ein zweites Mal feiern.

Auf jeden Fall beeinflusst der Super Bowl das wirtschaftliche Treiben, das Werbegeschehen und den Aktienmarkt. Halten Sie Ihre Wertpapiere fest, gleich gehts los.

Steigen oder fallen die Aktien mit dem Superbowl?

Der Super Bowl ist das Grossereignis schlechthin. Wer sich nicht sonderlich für Sport dieser Art interessiert, der legt sich einfach zu Hause auf sein Sofa und schaut in seinen Fernseher hinein. Der Super Bowl bestimmt ja den Aktienkurs des kommenden Jahres, wenn man sich in abergläubische Gedanken hinein setzt. Nun, manche Leute setzen sich auch immer wieder unbewusst in den nächsten Quecksilbertopf, und andere setzen sich ins Töpfchen, gefüllt mit einer Portion Aberglaube hinein.

Vielleicht ist aber doch etwas dran an der Sache mit den Aktienkursen, wenn man die Historie zurückverfolgt. Wie viele Super Bowl Spiele beeinflussten die Aktien? Lieber Besucher, das ist eine Aufgabe für Sie, denn ich bin mir sicher, Sie haben Zeit zum Recherchieren, wenn es Sie nur brennend genug interessiert. Mit den steigenden oder gar fallenden Aktienkursen im Zusammenhang mit dem Super Bowl habe ich noch meine Schwierigkeiten, aber bei der Werbung bin ich mir sicher. Die ist teuer.

Wer wirbt beim Super Bowl?

Wir schauen uns ja dieses Event nicht unbedingt nur wegen des sportlichen Ereignisses an, sondern eher wegen der witzig aufgestylten, direkt komisch wirkenden, manchmal zum Lachen anregenden, aber teuer produzierten Werbespots. Tage vorher laufen die Werbespots im Internet, beispielsweise auf YouTube, und schon da können die Werbetreibenden und Macher dieser Spots profitieren. Ich möchte wenigstens einmal in meinem aktuellen Leben so einen prunkvollen Imageaufbau geniessen, wie die Produkte während der Superbowl Zeit, dann müsste ich mich niemals komplett ausziehen, um die nötige Aufmerksamkeit auf mich zu lenken. Keine Angst, ich trage noch meinen Rollkragenpullover, es ist Winter draussen.

Die Werbetreibenden schaufeln sich bereits ihr Notpolster zurecht, denn im nächsten Jahr kommt der Super Bowl bestimmt wieder. Erstaunlich viele Automarken platzieren sich in den Pausen mit ihrer Werbung genau vor den Augen der Zuschauer. Ja, das geht quer durchs Auge hindurch, mitten in die Ohren und bleibt hoffentlich im Kopf stecken.

Drei Millionen Euro an Werbebudget sind für mich exotisch hohe Summen an Geld, aber für die Spielpausen beim Super Bowl realistische Summen für die Werbeeinblendungen. Ich habe mir überlegt, wie ich einen Werbeplatz beim nächsten Super Bowl ergattern könnte. Ich fange einfach die Gelder des Hilfsfonds der EU ab, denn die wandern gerade in die hilferufenden Länder, die es verabsäumt haben, geldsparend und spartanisch zu wirtschaften. Ich könnte mich auch verflüssigen, in eine Cola Flasche legen und als kühles Coca Cola Getränk ins Glas fliessen. Oder ich stecke meinen Kartoffel Po in eine Chips Tüte und lasse mich genüsslich riffeln. Ach, es gäbe so viele unrealisierbare Varianten für mich, um beim Superbowl zu werben, ich müsste mich nur einmal drum kümmern.

Gibt es Werbe-Alternativen für den Superbowl?

Manch anderer würde sich mit mehr als drei Milliarden Euro eine Weltreise leisten, mein Lebenspartner würde ein ganz bestimmtes Krankenhaus aufkaufen und die Belegschaft darin empfindlich rationalisieren, meine Mutter würde sich eine grüne Insel kaufen, auf der sie jede Stunde ein Bäumchen aus- und einpflanzen könnte, und ich würde das Geld in Werbung für mein Lifestyle Portal stecken.

Vielleicht würde ich mir mit dem Restgeld neue Augen kaufen, oder darin baden, denn das ersetzt den besten Badeschaum, womöglich würde ich es auch fressen, denn kein Hummer schmeckt so gut, wie so viel Geld.

Showeinlagen beim Superbowl

Neben dem Spiel, zwischendrin und rund herum tummeln sich die Showacts. Bitte, hier geht es zwar noch um den Superbowl, aber hauptsächlich um die Unterhaltung. Es waren schon viele da und trugen ihre neuesten Songs vor. Übrigens: Wie fanden Sie Christina Aguilera? Die hat nicht mitspielen wollen, und deshalb hat sie womöglich bei der Nationalhymne etwas daneben gesungen. Das erinnert mich haarscharf daran, dass wir alle menschlich sind und sogar ich oft haarscharf daneben liege. Woneben liege ich eigentlich?

Ich liege ja immer voll daneben. Heute morgen bin ich neben meinem Lebenspartner aufgewacht und blickte sorgenvoll an meinem warmen Pyjama herab, der womöglich das sexy angehauchte Dasein eines Lebensabschnittes mit Lebenspartner beenden könnte. Ich habe mir jetzt ein neues Negligee im Internet bestellt, denn in solche Läden gehe ich lieber nur virtuell. Kann der Austausch eines warmen Pyjamas durch ein kurzes Nachthemd eine Partnerschaft verlängern? Wie komme ich bloss durch den kalten Winter? Ich könnte beim Super Bowl mitspielen, denn ein erwärmenderes Sportevent ist jetzt länger nicht mehr in Aussicht.

So nebenbei erwähnt, ich werbe dieses Jahr wieder nicht beim Super Bowl und habe mir wieder nette fiktiv im Kopf erdachte Alternativen ausgedacht, um die nicht vorhandenen, jedoch dringlichst benötigten Millionen Euro auszugeben. Ich könnte mir eine Yacht kaufen und diese einige Wochen in Monaco auf einem attraktiven Parkplatz für Schiffe der Angeberklasse parken. Dann lebe ich kurzfristig auf grossem Fuss am Yachthafen und schlürfe mit der Oberklasse Champagner. Wenn mir das Geld ausgeht, putze ich andere Yachten und mache meinem Namen alle Ehre, denn dann könnte ich als original Putz Frau für Putzdienste aller Art werben.

Madonna hatte bereits ihren Auftritt, und so hat sie mir etwas voraus, denn ich hatte noch nicht einmal das Glück, andere Yachten zu putzen. Madonna war professionell wie immer, kein Wunder, denn die vielen Pilates Übungen müssen ja Wirkung zeigen. Geht eigentlich Pilates direkt mitten ins Hirn hinein, oder macht es einen kleinen Umweg durch die seelische Mitte, quer durchs Herz, bevor es in die geistige Gegend gelangt?

Ich habe mir ja neulich überlegt, wenn ich schon zu arm zum Werben bin, spiele ich selbst bei einem Super Bowl mit, dann kann ich als mein eigener Werbeträger die satte Aufschrift www.elisabeth-putz.com direkt auf meinem Blindenstock übers Spielfeld tragen. Der Superbowl hat immerhin Millionen an Zuschauern, da könnte ich schon einiges an gewinnbringendem Prestige abstauben.

 


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Elisabeth Putz

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