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Paket günstig versenden und empfangen

EinkaufstüteFrüher wurden Pakete vorwiegend per Post bis an die Haustüre geliefert, vollkommen kostenlos. Heute will man zunehmend Gebühren einführen. Private Paketdienste schiessen wie Pilze aus dem Boden, und der Konkurrenzkampf ist hart.

Der Verbraucher hat mehrere Möglichkeiten, an sein Packerl zu kommen. Er kann es sich traditionell nach Hause liefern lassen, muss jedoch damit rechnen, dass er warten muss oder eine Benachrichtigung erhält, dass das Paket nicht zugestellt werden konnte. Er kann sein Packerl an einer angegebenen Adresse abholen, an einer Sammelstelle, direkt im jeweiligen Lager, bei der Post, im Paketfach der Poststelle, in der privaten Paketbox, oder an einem der unzähligen Paket-Kioske in seiner Nähe. In Zukunft liefern sogar die Drohnen die Ware aus. Übrigens können bereits Pakete direkt in den Kofferraum des Autos geliefert werden, was mittels eines speziellen Codes geschieht.

Wie arbeiten Paketdienste?

Private Paketdienste stehen immer unter einem enormen Druck, da kann es schon einmal vorkommen, dass ein Paketbote die Nerven verliert und die Ware einfach irgendwo aussetzt, entsorgt, im schlimmsten Fall in den Müll wirft. Der Job ist sehr hart, man verdient kaum etwas, die Arbeitszeiten sind lang, und viele Unternehmen führen Subunternehmen und umgehen damit die Mindestlöhne und gesetzlichen Arbeitsbedingungen. Einige Paketboten schlafen sogar im Paketwagen, weil sie im Dauereinsatz sind. Sie arbeiten in drei Schichten im Schichtdienst, 24 Stunden, und kaum ein anderer Job geht so an die seelische und körperliche Substanz wie dieser. Wenn wir dann über die Paketboten lästern, tun wir ihnen unrecht. Vielmehr sollten wir sie schätzen und ihnen ein Trinkgeld geben, wenn sie die Pakete in den letzten Stock eines Hochhauses direkt an die Haustüre befördern.

Private Paketdienste oder die Post?

Was ist besser, die privaten Paketdienste wie beispielsweise DHL, DPD, GLS, Hermes etc, oder direkt die Post? Bei vielen Diensten lassen sich die Pakete per Smartphone oder online nachverfolgen, sodass man genau weiss, wo das Packerl gerade ist. Die Post bietet den Service an, dass man Postfächer, sogenannte Paketfächer benutzen kann, die sich per Code öffnen lassen. Bei zahlreichen privaten Paketdiensten muss man jedoch längere Wegstrecken in Kauf nehmen, um die Sendung im Lager abzuholen, wenn man nicht zu Hause ist. Einige Dienste bieten eine zweite Zustellung an, aber das nützt auch nicht viel, wenn man erneut nicht zu Hause ist. Und so spielt der Preis eine grosse Rolle, denn man wählt gerne den billigsten Anbieter, da die Versandkosten nicht hoch sein sollen. Wir wollen für diesen aufwendigen Service kaum etwas bezahlen, welch eine verkehrte Welt. Und so macht die Geiz-ist-geil Mentalität den Service kaputt.

Wie schnell kommt ein Paket an?

Die grossen Online Shops verfügen über riesengrosse, fast Fussballfeld grosse Lagerhallen, in denen sich die Waren türmen. Man fährt hier nicht mehr manuell durch, sondern liefert die Produkte mit einer aufwendigen digitalen Logistik aus. Und per Roboter und Computer wird das passende Produkt zur richtigen Adresse geliefert. Wenn ein Teil fehlgesteuert wird, weil es in der Reklamation fehlgesteuert wird, findet man es wahrscheinlich nie wieder, da es wie die Nadel im Heuhaufen verschwindet. Der Kunde hat die Wahl zwischen Express Versand, innerhalb von 24 Stunden lieferbar, und dem Standardversand, der mehrere Tage braucht. In der Regel wartet man jedoch nie länger als drei Tage auf sein Packerl. Einige Online Shops bieten den Kunden einen Premiumversand an, der bequemer, aber auch teurer ist. Amazon Prime bietet beispielsweise verschiedene Vorteile bei Preis, Bestellung und Lieferung an, aber der Kunde zahlt hierfür eine kostenpflichtige Mitgliedschaft.

Der Paket-Kiosk als Alternative zur Hauszustellung

Mittlerweile werden Pakete in drei Schichtdiensten rund um die Uhr ausgeliefert, aber die konservative Hauszustellung liegt nicht mehr unbedingt im Trend. Man holt sich sein Packerl beim Paket-Kiosk ab, und dorthin bringt man die Ware, die man reklamieren möchte wieder zurück. Die Paketdienste müssen nicht mehr jede einzelne Wohnung ansteuern und sparen sich Zeit. Der Kunde kann etwas für seine Gesundheit tun, wenn er zu Fuss sein Paket abholt, denn Bewegung macht uns fit. Und man erspart sich den Weg zur Post oder zur offiziellen Einlagerungsstelle, wenn man das Paket versäumt, weil man nicht zu Hause ist. Viele Läden bieten sich mittlerweile als Paket-Kioske an. Es sind herkömmliche Läden wie Buchhandlungen, Musikshops, Bäckereien, etc. Sie bieten diesen Service neben dem Hauptgeschäft an, und der Kunde ist allgemein zufrieden damit.

Die neuen Verpackungen

Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit stehen im Vordergrund, und so werden auch Pakete in umweltfreundlichem Look geliefert. Viele Shops verpacken die Ware nicht mehr dreifach und vielfach, sondern verwenden Recycling Materialien, Karton und sich auflösende Materialien. Einige Shops verpacken die Ware in Plastiktüten, die man jedoch erneut verwenden kann. Man schneidet die Beutel vorsichtig auf, verwendet sie als Mülltüten oder als Produkttüten, als Einkaufstüten und als Einlagerungstüten für diversen Hausrat.

Drohnen sind die neuen Postboten

Post und Pakete werden zunehmend mittels Drohnen geliefert. Sie ersetzen sozusagen den Postboten. Sie sind in Grossstädten zwar unangenehm und können zu Unfällen führen, aber man spart Geld damit, da man die Arbeitskraft des Postboten einspart. Wahrlich, die Welt wird immer unsozialer. Wo sollen denn die ganzen Postboten hin, wenn sie niemand mehr braucht? Übrigens hat es der Paketbote ohnehin schwer. Er arbeitet hart für wenig Lohn, muss Treppen steigen, schnell sein, fit sein, gesund sein, und abends fallen ihm fast die Beine ab, ein richtiger Knochenjob. Und dann steht er vor verschlossener Türe, weil niemand zu Hause ist. Hier ist die Drohne klar im Vorteil, sie besitzt keine Toleranzfrustrationsgrenze.

Pakete per Smartphone organisieren

Die Paketboxen boomen. Hierfür braucht man einen Code, den man zugeschickt bekommt, und so ist das Smartphone der Türöffner für die Post geworden. Man entnimmt sein Paket aus der Box, und der Postbote spart sich wieder einen Weg. Viele Boten liefern die Pakete beim Nachbarn ab. Man kann den Nachbarn anrufen und ihn bitten, das Paket abzuholen, oder wenn er zu Hause ist, das Paket anzunehmen. Man kann dem Nachbarn aber auch eine Vollmacht erteilen, um Sendungen zu empfangen oder abzuholen. Hier ist zwar grosses Vertrauen Voraussetzung, aber viele Nachbarn helfen sich so gegenseitig.

Die private Paketbox

Nicht jeder ist zu Hause, wenn sein Paket ankommt. Und nicht jeder möchte zur nächsten Abholstelle oder zur Post fahren, um sein Paket abzuholen. Eine neue, hauseigene Box, die private Paketbox, sorgt dafür, dass der Paketdienst die Ware dort hineinlegen kann. Die Box besitzt einen Code, mit dem sie geöffnet werden kann. Man bekommt eine SMS-Nachricht aufs Handy, wenn das Paket in der Box angekommen ist, und so kann man mit dem Code seine Ware aus der Box entnehmen. Sie ist zwar etwas teuer in der Anschaffung, aber ideal für Vielbesteller, Arbeitstätige, und der Nachbar hat seine Ruhe. Alternative Modelle sind die Zustellung direkt in den Kofferraum des Autos, was ebenfalls mit einer speziellen Software und einem Code funktioniert, oder man lässt sich das Paket direkt in ein Schliessfach bei der Post einlagern. Nur ein zugestelltes Paket besitzt nämlich einen guten Ruf und bleibt in Erinnerung. Auspacken muss man das Packerl allerdings noch selber, so lange man keinen Haushaltsroboter besitzt.


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Elisabeth Putz

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