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Putztipps - So putzen Sie richtig

Besen und Schaufel
Die meisten Leute legen grossen Wert auf Sauberkeit, besonders wir Deutschen. Wir putzen im Durchschnitt 4 bis 6 Stunden in der Woche, wobei ein Viertel der Leute täglich putzt. Klo und Bad müssen wirklich täglich gereinigt werden, die Küche sogar nach jedem kleinsten Kochvorgang, denn hier sammeln sich jede Menge an Bakterien und Keimen an, die unter Umständen gefährlich und ungesund sind. Wir sind wahre Putzteufel, im Gegensatz zu manchen Südländern, die es gewohnt sind, mit Bakterien zu leben.

Die perfekte Sauberkeit, die intensive Sterilität ist allerdings auch nicht unbedingt gesund, da unser Immunsystem nicht mehr ausreichend trainiert wird, mit Bakterien umzugehen. Unsere gesunde Haut ist ein guter Schutz, nur offene Wunden lassen ungünstige Bakterien ungefiltert ins Blut übergehen und können gefährlich für eine Blutvergiftung werden. Kinder, die am Land, am Bauernhof aufgewachsen sind, leiden weniger unter Allergien und Krankheiten. Kinder, die in einer sterilen Umgebung aufgewachsen sind, leiden eher unter Allergien, können mit Staub und Schmutz weniger gut umgehen. Dies liegt daran, dass wir Putzteufel sind und alles steril halten.

Wir können uns durchs Putzen aber auch fit halten. Es gibt Menschen, die stehen um 5:00 Uhr morgens auf, waschen den Duschvorhang oder reinigen die Duschkabine, saugen sämtliche Böden und Teppiche, reinigen die Kaffeemaschine, den Herd, die Mikrowelle und den Kühlschrank, entstauben sämtliche Schränke und Kästen, machen sogar das Schlafzimmer, das Wohnzimmer und den Flur steril, bevor sie zur Arbeit gehen. Staubsaugen verbrennt beispielsweise bis zu 100 Kalorien pro Staubsaugereinheit. Das Reinigen der Badewanne ist ein Sportprogramm, welches uns fit hält, da wir uns über die Badewanne beugen müssen, um ins hinterste Eck zu gelangen. Andere Leute gehen für diesen sportlichen Effekt ins teure Fitnessstudio.

Was braucht man zum Putzen? Man benötigt die richtigen Reinigungsmittel, wobei man hier keine billige Chemie kaufen sollte, sondern auf Qualität achten muss, denn Putzmittel können uns krank machen. Man braucht die richtigen Putztücher, wobei sich hier Spezialtücher und Feuchtigkeitstücher, antistatische Tücher und Baumwolltücher gut bewährt haben. Und man benötigt Geräte, damit das Putzen nicht so mühsam ist. Fensterputzer, Staubsauger-Roboter, Putzroboter, elektrische Staubwedel, elektronische Besen mit integrierter Sprühfunktion zum Nassputzen, all dies sind kleine Helfer, die uns das Lebn erleichtern. Auch die kleinen Helfer müssen gereinigt werden, sonst verteilt man den Schmutz bloss im Raum. Und die Reinigungstücher müssen regelmässig ausgetauscht und gesäubert werden, da sich in ihnen die meisten Bakterien ansammeln.

Moderne Putzhilfen erleichtern das Reinigen

Es gibt Haushaltshilfen, die braucht kein Mensch, und trotzdem erleichtern sie uns das Arbeiten. Mit einem Haushaltshandschuh, der einen integrierten Schwamm enthält, gelangt man in jede Ecke, kann damit mehr Druck auf die zu reinigenden Flächen ausüben und putzt sauberer. Man gibt das Putzmittel direkt auf den Schwamm, zieht den Handschuh an und legt los.

Mit einem Staubsaugerroboter, der aus einem Staubball besteht, kann man kleine Flächen entstauben, ohne dass man selbst Hand anlegt. Der Ball saugt sich mit dem Staub voll, putzt eigenständig die zu reinigende Fläche, ist jedoch für grosse Bodenflächen ungeeignet, da der Ball schnell vollgesogen ist. Der Staubsaugerball ist sozusagen nur der kleine Bruder des Staubsaugers.

Mit einem Dreifachwischmopp mit integrierten Mikrofasertüchern kommt man auch unters Bett, er ist flach genug und nimmt den Staub einfach magnetisch mit. Und dann hätten wir noch den Entkalker in Tütenform. Mit einem Silikonschlauch, den man über den Wasserhahn stülpt, kann man den Wasserhahn entkalken. Man gibt Entkalkungsmittel und Wasser in die Schlauchtüte, stülpt das ganze über den Hahn, und schon fliesst das Wasser wieder ordentlich. In den meisten Fällen sind jedoch das alte Putztuch und ein gutes Putzmittel ausreichend.

Wie gefährlich können Reinigungsmittel werden?

Wer putzt, verwendet Putzmittel, und oft kaufen wir diese im Supermarkt und Discounter. Diese Reinigungsmittel enthalten chemische Inhaltsstoffe, wenn man nicht gerade Bioreiniger kauft. Wer in seiner Putz-Euphorie verschiedene Reste von Putzmitteln zusammenschüttet, geht ein hohes Risiko ein und kann erkranken. Die verschiedenen Chemikalien vermischen sich miteinander und gehen Verbindungen untereinander ein. Dadurch entstehen giftige Dämpfe, welche man beim Putzen wieder einatmet. Dies kann zu Leberschäden, Nierenschäden, Kreislaufzusammenbrüchen und Lungenerkrankungen führen. Bitte verwenden sie nur ein Putzmittel und entsorgen Sie eventuelle Reste im Sondermüll. Ich vermischte einst einen Backofenreiniger mit einem Glasreiniger und musste anschliessend die Wohnung verlassen, weil es so gestunken hat, dass man sich förmlich übergeben musste.

Männer putzen strikt nach Anleitung, aber sie mischen oft verschiedene Reinigungsmittel zusammen, um Geld zu sparen, nur damit die Reste weg sind. Wenn zwei Putzmittel überhaupt nicht miteinander können, quasi Feinde sind, kann es zu einer Explosion kommen. Und genau aus diesem Grund haben viele Männer ein Alibi. Sie können nicht putzen, weil sie ungeeignet dafür sind und die Verletzungsgefahr zu hoch ist. Wenn sich ein Mann beim Putzen sichtlich dumm anstellt, nimmt ihm die Frau das Werkzeug aus der Hand, weil sie sich das Elend nicht anschauen kann. Liebe Frauen, zeigen Sie Ihren Männern, wie man richtig putzt, dann hat der Mann keine Ausrede mehr.

Schnell putzen mit feuchten Einwegtüchern

Wer es bequem und schnell sauber haben will, verwendet am besten sogenannte Einweg-Feuchttücher. Es gibt sie in allen Preislagen, von billig bis teuer, in allen Varianten und Duftnoten. Die billigen Tücher putzen zwar nicht alles, tun sich schwer mit hartnäckigem Schmutz, aber für kleine Flächen zwischendurch sind sie gut geeignet. Den Boden sollte man allerdings mit hochwertigeren Tüchern reinigen, da sie mehrlagig sind, den Schmutz besser aufsaugen und streifenfrei putzen.

Die Einweg-Putztücher gibt es für alle gängigen Besen und Putzsysteme, sodass man sie nicht extra zuschneiden muss. Die billigen Tücher trocknen schnell aus, während die teuren lange feucht bleiben. Nur den Putzwedel, den muss man noch selber schwingen, aber alles andere spart Zeit, und vor allem stolpert man über keinen überflüssigen Eimer mehr.

Wie verbindet man das Putzen mit Duschen und Baden?

Das Badezimmer zu reinigen, ist nicht nur eine mühsame, es ist auch teilweise eine unangenehme Tätigkeit. Die Haare müssen entfernt werden, der tägliche Körperschmutz muss entsorgt werden, und die Fliessen sollten sauber glänzen, sodass man sich im Idealfall darin spiegeln kann. Wer sein Bad so steril hält, putzt es mindestens zwei bis dreimal pro Woche, oder sogar täglich.

Leichter geht es, wenn man vorher duscht. Erstens ist dann der Körperschmutz bereits in der Dusche versiegt, und zweitens ist das Bad vom Dunst des Duschwassers angefeuchtet. Der Schmutz lässt sich von feuchten Stellen leichter entfernen. Nach dieser Putzaktion sollte das Badezimmer jedoch gut gelüftet werden, damit kein Schimmel entsteht. Wenn erst einmal Schimmelflecken lauern, bringt die beste Reinigung nichts mehr, denn die Schimmelsporen bahnen sich ihren Weg, und sie wachsen zügig.

Wer duscht, badet und kurz darauf das Bad putzt, kann den Schmutz leichter entfernen. Durch den heissen Wasserdampf lösen sich im Badezimmer die Schmutzpartikel leichter von den Fliessen, kleben nicht mehr hartnäckig und lassen sich im Nu wegwischen. Ausserdem fühlt man sich nach dem Duschen sauber und möchte diese Sauberkeit auch aufs Bad übertragen, das sorgt für mehr Euphorie beim Reinigen.

Wie putzt man die Fenster richtig?

Eine Fensterputzhilfe ist der automatische Fensterputzer mit integriertem Wischtuch. Er reinigt zuverlässig, hinterlässt jedoch Schlieren, wenn das Wischtuch nicht ordentlich gereinigt ist. Wussten Sie, dass man Fenster nur in eine Richtung putzen sollte, damit keine Schlieren übrig bleiben, wenn die Sonne das Fenster von der Seite aus anscheint? Fenster sollte man immer tagsüber putzen, bei günstigem Lichteinfall, damit man die Sauberkeit gut erkennt. Mit Zeitungspapier kann man die Fensterscheiben schlierenfrei putzen, aber die Kunststoffrahmen sollte man aussparen, sonst kann man die Nachrichten in Form der Druckerschwärze drauf lesen.

Wie pflegt man Möbel richtig?

Man benötigt spezielle Reinigungsmittel und Pflegeprodukte, wenn man hochwertige, empfindliche Möbel besitzt. Ledermöbel sollte man bei Glattleder mit destilliertem Wasser reinigen und einmal im Jahr mit einer Lederpflege behandeln. Stoffsofas und Teppiche sollte man schonend reinigen, nicht zu aggressiv saugen, und einmal pro Jahr sollte man sie mit einer speziellen Stoffpflege bzw. Teppichpflege behandeln, dann bleiben die Möbel lange wie neu. Holzmöbel dürfen nur mit einem sanften Staubtuch behandelt werden, denn das Holz kann Kratzer bekommen. Lackmöbel muss man noch vorsichtiger pflegen, denn die Lackschicht plättet gerne ab. Spezielle Lackpolierer peppen den Glanz des Lacks wieder auf, und notfalls muss man sie neu lackieren. Glasmöbel und Glasflächen sollte man mit einem weichen Tuch und einem Glasreiniger pflegen, und Kunststoffmöbel benötigen einen extra Kunststoffreiniger, sonst bilden sie schnell dunkle Stellen, die dann versehehtlich schmutzig aussehen.

Wie reinigt man Textilien richtig?

Kennen Sie das Problem auch, wenn Ihre Katze in Form von lauter Haaren an Ihnen klebt, wenn Sie den Hund an Ihrem Pullover mit ins Büro nehmen, obwohl er nicht bellt, oder wenn Ihre Bluse aussieht, als hätten Sie einen Kampf zwar gewonnen, aber nicht ohne Schaden? Das sind Flusen, Fusseln und unangenehme Haare auf den Kleidungsstücken. Besonders Haare und kleine Fäden kleben wie Kletten an Textilien, halten sich wie kleine Kinder fest und sind schwer in den Griff zu bekommen.

Wie bekommt man den Schmutz wieder weg? Es gibt Leute, die stecken ihre Kleidung ins Gefrierfach, aber dadurch wird sie nur steif und kann brechen, und so ist dies keine gute Idee. Geben Sie die Textilien lieber in den Wäschetrockner. Ja, Sie werden staunen, wie sauber das Zeug wird, echt fusselfrei. Es gibt bei dieser Methode nur einen kleinen Nachteil, Sie verbrauchen viel Zeit und Strom, denn bis der Trockner mit seinem Fernsehprogramm fertig ist, können Sie in Ruhe die ganze Tageszeitung durchlesen.

Ich entferne die Haare an den Klamotten mit einem Kleberoller. Sie können aber auch herkömmliches Tesaband dafür verwenden, denn daran bleibt auch alles haften. Übrigens lassen sich die kleinen Knötchen auf dem Wollpullover mit einer Rasierklinge sanft abrasieren. Sie epilieren sozusagen Ihren Lieblingspullover. Ich habe auch gehört, dass man die Fusseln mit einem Gummihandschuh vertreibt, denn der Schmutz bleibt am Gummi haften.

Wie reinigt man empfindliche Stoffe?

Edle, empfindliche Stoffe darf man nicht bleichen, nicht rubbeln, nicht mit Scheuermitteln und Schaum behandeln, und man darf sie nicht ins normale Waschprogramm stecken. Mit speziellen Reinigungsmitteln, die extra für Seide, Samt oder Kunststoffe geeignet sind, lässt sich der Schmutz entfernen. Mit einem Lederbürstchen reinigt man Leder, und Samt sollte man ohnehin nur ein wenig von seinen Fusseln befreien, denn in Samt tummeln sich viele Flusen und Staubkörnchen.

Wie bekommt man eine Tischdecke sauber, in die sich Kerzenwachs verirrt hat? Sie kaufen sich Kältespray im Supermarkt. Sprühen Sie das Kältespray auf das Kerzenwachs und lassen Sie das Ganze trocknen. Währenddessen können Sie ja eine neue Kerze anzünden, denn das Kältespray wäre auch bereit, einen weiteren Fleck von Kerzenwachs zu entfernen. Das kältebehandelte Tischtuch geben Sie in die Waschmaschine, waschen es mit einem Schonprogramm, und nachher sieht die Decke wieder aus wie neu.

Und wie bekommen Sie Ihre alt eingesessenen Plüschtiere wieder sauber. Ich stecke meine immer in die Waschmaschine und gebe sie anschliessend in den Wäschetrockner. Mit viel Weichspüler werden die Kuscheltiere sanft und anschmiegsam. Sie können aber zu diesem Zweck auch Kartoffelpulver kaufen und Ihre Kuscheltiere damit einreiben. So eine Massage bringt den ältesten Teddybären wieder zum Glänzen, nur der Kartoffelduft ist etwas gewöhnungsbedürftig.

Putzen hilft bei Depressionen

Putzen macht glücklich und minimiert das Risiko, an einer Depression zu erkranken um 20%. Wer bereits unter einer Depression leidet, kann seinem Burn-out entkommen, indem er seine Wohnung aufräumt und putzt. Dies haben Studien ergeben, welche das Putzverhalten und psychisch bedingte Krankheitsbilder untersucht haben. Ob es an den Putzmitteln liegt, oder ob die Bewegung dafür ausschlaggebend ist, dass Putzen Glücksgefühle auslöst, ist noch nicht klar, aber es kann sein, dass es die Kombination aus Duft, Bewegung und dem Gefühl, etwas vorangebracht zu haben, ist. Wer feste Putzzeiten in seinen Haushaltsplan integriert, lebt zudem in einer sauberen Wohnung, kann ohne sich zu schämen Besuch empfangen, nimmt dadurch wieder am sozialen, gesellschaftlichen Leben teil, muss sich und seine Wohnung nicht verstecken, und so bekämpft er ebenfalls seine Traurigkeit, Antriebslosigkeit und Depression.

Wie putzt man die Küche

In einer sauberen Küche kocht man lieber, besser und auch gesünder. Wenn man bedenkt, welche Bakterien und ungesunden Keime sich im Kochbereich bilden können, vergeht einem der Appetit. Schmutzige Küchen bergen immer ein gewisses Risiko, an Keimen zu erkranken, und diese Keime verstecken sich in Haushaltsgeräten und auf Küchenutensilien, manchmal sogar dort, wo wir sie nicht vermuten.

Die Mikrowelle ist beispielsweise ein solch unangenehmer Hohlraum. Selbst wenn man das Essen darin zudeckt, entsteht Wasserdampf, der sich in allen Ritzen und Ecken ansammelt. Deshalb ist es wichtig, die Mikrowelle trocken zu halten, damit sich keine Bakterien bilden können. Übrigens lassen sich in der eingeschalteten Mikrowelle auch Dinge säubern.

Der Kühlschrank ist ein weiterer Kandidat, der es bitter nötig hat, artgerecht gesäubert zu werden, denn im Inneren befindet sich immer ein wenig Feuchtigkeit. Wenn offene Nahrungsmittel im Kühlschrank einige Tage überleben, dann überleben mit ihnen auch Bakterien, die sich in den Lebensmitteln vermehren. Besonders Fleisch, Fisch, Milchprodukte und Käse sollte man niemals offen im Kühlfach stehen lassen. Trotzdem finden viele Leute, dass die offene Wurst vom Vortag noch durchaus Potential besitzt, ein wenig altern zu dürfen, bevor sie gegessen wird.

Die Spülmaschine, auch wenn ihr eigentlicher Zweck der Reinigung gilt, ist eines der schmutzigsten Haushaltsgeräte in einer durchschnittlichen Küche. Man stellt das schmutzige Geschirr darin ab, tätigt den Spülvorgang und entledigt die Spülmaschine anschliessend vom Geschirr. Zurück bleiben Schmutzreste, die sich im Filter, in den Dichtungen und in den Ecken des Spülers ansammeln, sich dort wohlfühlen und eine Vielzahl an Bakterien züchten.

Ein richtig schmutziger Gegenstand kann die Kaffeemaschine sein. Man trinkt in der Regel täglich seinen heissgeliebten Kaffee, heiss zubereitet, kümmert sich nicht weiter um seine Kaffeemaschine und lässt sie vor sich hinschmutzen, solange der Einschaltknopf funktioniert. Dabei sammeln sich in der Kaffeemaschine Keime an, die unserer Gesundheit zusetzen können. Wenn wir erst einmal krank sind, benötigen wir keinen Kaffee mehr, dann trinken wir Heiltee.

Wie bekommt man die Küche schneller sauber?

Es gibt einige Tricks und kleine Helfer, die für eine saubere Küche sorgen, selbst wenn man zwei linke Hände hat und ein Putzmuffel ist. Die Mikrowelle ist beispielsweise hervorragend dafür geeignet, um Putzlappen, Reinigungstücher und Küchenschwämme zu reinigen. Ein durchschnittlicher Küchenschwamm besitzt tausende unangenehme Bakterien, weil er über sämtliche zu reinigende Flächen gleitet. In der Mikrowelle wird er nach ca. zwei bis drei Minuten desinfiziert, vorausgesetzt, die Mikrowelle ist sauber.

Der Müll ist auch so eine Bakterienschleuder, besonders wenn er voll ist und nicht gleich entsorgt wird. Es gibt mittlerweile antibakterielle Müllbeutel, die bedingt zur Sauberkeit beitragen. Das Problem hierbei ist, dass sie beschichtet sind, der Müll sich jedoch im Inneren des Beutels verteilt und mit der Beschichtung grösstenteils nicht in Kontakt kommt. Wieder muss man die Zähne zusammenbeissen und bei Wind und Wetter den Müll entsorgen. Für den Hypochonder sind diese antibakteriellen Müllbeutel quasi Pflicht, denn er fühlt sich damit steriler.

Richtig unangenehm können Schneidbretter sein. In Plastikbrettern lagern sich die Bakterien wie wild ein, wenn sie durch das viele Schneiden Ritzen bekommen. Glasbretter, Cheramikbretter oder Granitbretter sind hygienischer. Holzbretter sind gesund, wenn man sie nicht in der Spülmaschine reinigt und immer darauf achtet, dass sie aus einem einzigen Holzstück ohne Ritzen gefertigt sind. Wer auf reinen Granitplatten schneidet und seine Lebensmittel direkt auf der Arbeitsfläche verarbeitet, muss zuvor die Arbeitsplatte gründlich reinigen, denn bereits der pure Hausstaub kann Keime gedeihen lassen.

Welche Reinigungsmittel verwendet man in der Küche?

In der Küche sollte man möglichst nur Bioreiniger, natürliche Putzmittel und Hausmittel zum Reinigen verwenden, auf Chemie verzichten und viel Wasser zum putzen nehmen. Chemische Reinigungsmittel säubern zwar alles klinisch rein, sie sind jedoch Chemiekeulen und können in unser Essen gelangen, wenn wir die Lebensmittel verarbeiten, schneiden, schälen, hacken und kochen. Ich verwende gerne geprüfte Bioreiniger, Zitrone, Essig, pures Wasser, Apfelkonzentrat, Salz zum Scheuern, und ich meide die Chemie wie der Teufel das Weihwasser.

Welche Küchengeräte muss man regelmässig reinigen?

Der Kühlschrank muss mindestens einmal pro Woche ausgemistet und gesäubert werden. Eier sollten aus der Verpackung genommen werden, offene Packungen entsorgt werden, Essensreste in den Müll wandern, das Eisfach muss regelmässig enteist werden, die Flächen und Ecken müssen geputzt werden, und man sollte immer darauf achten, dass der Kühlschrank nicht stinkt. Ich helfe hier mit Kaffee nach, der bändigt alle Gerüche.

Der Herd muss samt Backofen gereinigt werden. Ich verwende Bio-Backofenreiniger, der funktioniert gut mit Hitze, macht den Backofen sauber und beseitigt Gerüche. Gerade im Backofen breiten sich Bakterien ungeniert aus, weil wir sie ignorieren.

Die Geschirrspülmaschine muss geputzt werden, auch die Gummidichtungen, denn sie können porös werden. Ein guter Duft in der Spülmaschine sorgt für gute Gerüche, denn so ein Spüler kann wie eine ganze Mülldeponie riechen. Die Siebe sollten nach jedem Spülvorgang ordentlich gereinigt werden, da sich in ihnen die Essensreste sammeln.

Die Kaffeemaschine und der Teekocher, der Wasserkocher, Küchenmaschine und Mixgeräte müssen geputzt werden. Selbst der Wassertank benötigt eine regelmässige Reinigung, da Kaffee und Tee sonst nach kalkhaltigem Wasser schmecken könnten.

Das Spülbecken muss täglich gereinigt werden, die Arbeitsflächen, Herdplatten, der Toaster, und die kleinen Küchenutensilien nach jedem Gebrauch, und man muss auch seinen Brotkasten öfters putzen, da Brotkrümel und Mehlrückstände zu Bakterien führen können.

Wie reinigt man die Küchenmöbel?

Die Küchenkästchen kann man zweimal im Jahr gründlich reinigen, auch oberhalb der Kästchen, denn hier sitzt der Staub fest. Hierzu verwendet man Wasser, um klebrige Stellen zu putzen, und ein feuchtes Tuch, welches nicht scheuert. Den Küchenboden sollte man ein bis zweimal pro Woche putzen, aber ich putze ihn öfters, weil ich es nicht mag, wenn eventuelles Bratfett durch die Gegend spritzt und mich stört. Hierzu verwendet man einen Bodenreiniger, der entfettend wirkt. Am besten ist es, wenn in der Küche ein Fliessenboden liegt, denn Parkett muss man schonender reinigen und niemals nass.

Die Lüftung über dem Herd muss man wirklich gründlich reinigen, denn hier setzen sich Wasserdampf und Bratfett an. Das Lüftungsfiltertuch muss regelmässig ausgetauscht werden, weil ansonsten ergeht es Ihnen wie mir einst. Ich wollte Fisch braten, sah nur noch, wie eine Stichflamme aus der Pfanne ragte, und meine Lüftung war schwarz.

Wie reinigt man die Kaffeemaschine?

Wenn man sich den täglichen Kaffeekonsum der Leute ansieht, so kann man nicht klagen, denn wir trinken genug davon. Wenn man sich allerdings so manch eine Kaffeemaschine ansieht, so hat man Grund zur Klage, denn dort drin sieht es oftmals wüst aus. Von Aussen beginnt die Maschine zu verstauben, und innen bilden sich Keime, deren Palette sich von harmlos bis zu gesundheitsgefährdend erstreckt. Daraus will niemand mehr Kaffee trinken, wenn er wüsste, wie es in der Kaffeemaschine zugeht. Keime kann man beseitigen, indem man die Maschine täglich reinigt, immer frisches Wasser in den Tank füllt, den Wassertank extra putzt, geeignete Reinigungstaps verwendet, oder indem man mit Essig nachhilft. Mit speziellen Tabs lassen sich auch Kalkrückstände in der Kaffeemaschine beseitigen, dann schmeckt auch der Kaffee wieder besser. Ich bin auf Tee umgestiegen.

Wie reinigt man den Tee- und Wasserkocher?

Ein vollautomatischer Teekocher ist eine gute Idee, aber er muss aufwendig gereinigt werden, denn das Teesieb saugt sich schnell mit Bakterien an. Wer auf der Herdplatte im Topf seinen Tee kocht, verschwendet unnötige Energie, denn die Herdplatte wird nur langsam heiss. Wer jedoch einen Wasserkocher besitzt, spart Zeit und Geld. Man sollte sich einen leistungsfähigen Wasserkocher mit transparentem Schaufenster und Kunststoffgriffen kaufen, denn den kann man gut anfassen, ohne dass man sich verbrennt. Das Wasser wird siedend heiss, und dann kann man es in ein Gefäss schütten, den Tee dazu geben, ziehen lassen, absieben und den heissen Tee geniessen. So ein Wasserkocher muss nur hin und wieder entkalkt werden, da Wasser die Eigenschaft besitzt, Mineralstoffe am Rand des Gerätes abzulagern. Hierfür nimmt man am besten Zitronenreiniger, Essigreiniger oder Entkalkungsmittel, wobei man auf gesunde Entkalker achten sollte.

Wie entfernt man Flecken schonend?

Man muss nicht jeden Fleck gleich mit der Chemiekeule entfernen, obwohl es verlockend bequem ist. Man kann auf Hausmittel, auf natürliche Reiniger und auf biologische Reinigungsmittel zurückgreifen, auch wenn man sich hierfür manchmal mehr anstrengen muss. Die Umwelt dankt es uns, unsere Gesundheit sagt Dankeschön, und die Haustiere sind auch glücklich, wenn sie in einer natürlichen Umgebung leben dürfen und das heiss begehrte Sofa nicht nach Chemie riecht.

Als ich zunehmend mit Atemnot, Hautausschlag und Juckreiz auf chemische Wasch- und Putzmittel reagierte, suchte ich verzweifelt nach Alternativen. Ich entdeckte zuerst die Bioreiniger mit Zitrone, Apfel und Essig. Meine Atemnot verschwand und ich war wieder glücklich mit Besen, Lappen und Schrubber zwischen meinen Fingern. Nach und nach wechselte ich sogar die meisten Bioreiniger gegen natürliche Hausmittel ein. Seither glänzt zwar nicht alles chemisch rein, es funktioniert auch nicht jeder Putzvorgang mühelos auf Anhieb, aber sauber wird meine Umgebung trotzdem. Es riecht auch besser, und man kann atmen, ohne dass man gleich zu viel Chemie einatmet.

Wie entfernt man Obstflecken?

Wenn Früchte, Obst, der süsse Smoothie samt Fruchtsäure und Fruchtzucker einen Fleck hinterlassen, so bekommt man diesen schwer mit herkömmlichen Mitteln in den Griff. Mit Milch funktioniert es aber doch, da die Milchsäure neutralisierend auf Fruchtzucker und Fruchtsäure einwirkt, wie ein natürliches Bleichungsmittel wirkt und dem Fleck das Fürchten lernt. Natürlich muss der Fleck zuvor eingeweicht werden, und zu alt darf er auch nicht sein, sonst hat sich der Schmutz bereits tief verewigt. Probieren Sie es aus, Milch ist nicht nur zum Trinken da.

Wie entfernt man Flecken vom Sofa?

Wenn das Sofa nicht gerade aus feinstem Leder ist, sondern aus natürlichen Textilien, aus Stoff gefertigt ist, kann man es mit einem biologischen Weichspüler reinigen. Es wird tatsächlich sauber, ohne dass man einen speziellen Sofareiniger braucht. Fallen Sie bitte nicht auf die Wundermittel aus den meisten Dauerwerbesendungen herein, denn sie reinigen Textilien oft nicht so gut wie im Fernsehen, oder sie enthalten scharfe Chemikalien, die für Allergiker ungeeignet sind.

Wie entfernt man Flecken in der Badewanne?

In der Badewanne entstehen Kalkflecken und weitere undefinierbare Wasserflecken, wenn man sie schonungslos benutzt. Früher zog ich mir Plastiksäcke an den Füssen an, stieg in die Badewanne und nahm meinen chemischen Badewannenschaum. Es war bequem, da die Flecken schnell flüchteten. Heute verwende ich Essig, einen natürlichen sauren Reiniger, ein wenig Zitrone für den Duft, und das Ergebnis ist genauso sauber wie früher. Ich kann jedoch aufatmen, wenn ich dusche und die Wanne verwende, denn es riecht nach Zitrone und fast nicht nach Essig.

Wie entfernt man Flecken aus weisser Kleidung?

Weisse Kleidung bleichte ich bis jetzt mit einem Bleichmittel, wenn sich ein Fleck drin festsetzte. Ich konnte mir sicher sein, dass die Kleidung danach klinisch rein war. Neulich hörte ich, dass man Flecken auch mit Backpulver entfernen kann. Ich war skeptisch, denn mit einem Treibmittel vertreibt man doch keinen Schmutz. Ich nutze das Backpulver trotzdem, wenn sich ganz leichte Flecken in weisser Kleidung verfangen, und wenn ich zusätzlich mit Zitrone nachhelfe, gelingt mir die Reinigungsaktion immer.

Wie entfernt man Blutflecken?

Hartnäckige Flecken lassen sich mit den kreativsten Mitteln entfernen. Blutflecken entfernt man mit Schmerzmitteln. Man sollte hierfür kaltes Wasser nehmen, sonst breiten sich die Eiweisse aus dem Blut weiter aus. Im Schmerzmittel sind Substanzen enthalten, die den Blutfleck zerstören. Man lässt die blutverschmierte Kleidung zusammen mit dem Schmerzmittel in der Wasserlauge bis zu zwei Stunden ziehen, gibt sie anschliessend in die Waschmaschine und wäscht sie gründlich. Schon ist der Blutfleck hoffentlich weg. Damit er am unwahrscheinlichsten wiederkommt, sollte man genügend Pflaster verwenden, sonst schmiert man sich sein Innerstes wieder aufs Kleidungsstück.

Wie entfernt man Hausstaub?

Hausstaub versteckt sich gerne in den Zimmerecken und Bodenritzen. Mit kreativen Mitteln entkommt man ihm jedoch. Stellen Sie sich eine Schüssel mit Wasser in den Raum. Geben Sie ein Teelicht hinein, denn das sieht erwärmend und gemütlich aus. Das Wasser bindet die Wollmäuse, bindet den Hausstaub, und das Teelicht sorgt dafür, dass das Wasser verdampft. So haben Sie auch die richtige Raumfeuchtigkeit im Winter, wenn die Heizungsluft aus allen Löchern bläst. Sie können sich auch Luftbefeuchter kaufen, die Sie an den Heizkörpern anbringen. Ein kleiner Zimmerbrunnen sorgt auch für ähnliche Effekte.

Wenn noch immer zu viel Staub im Haus ist, müssen Sie an der Quelle, an den Ursachen arbeiten. Wenn Sie im Winter drei bis fünf Minuten lüften, eine sogenannte Stosslüftung machen, bleibt der Staub draussen und spaziert nicht durch eventuell gekippte Fenster ins Haus. Wenn jetzt immer noch zu viel Hausstaub bei Ihnen zu Gast ist, holen Sie den Staubsauger und gehen auf die Jagd nach Wollmäusen.

Wo muss man überall entstauben?

Im Grunde muss man überall putzen und abstauben, besonders bei schwarzen Möbeln und bei glatten Hochglanzmöbeln, denn sie ziehen den Staub magisch an, wie ein unsichtbarer Magnet. Besonders der Boden sollte mindestens einmal in der Woche gut gesaugt werden, da sich hier der meiste Staub ansammelt. Teppiche sind besonders staubanfällige Biester, selbst wenn sie noch so weich sind und den Füssen gut tun.

Die Möbel sollten einmal im Monat abgestaubt werden, weil sich besonders auf den Kästen der Staub sammelt und langfristig die Luft so trocken macht, dass man eine verstopfte Nase bekommt. Im Winter müssen die Heizkörper entstaubt werden, weil durch die trockene, aufwirbelnde Luft gerne Wollmäuse entstehen, die in der Nase für Trockenheit sorgen. Wer trockene Schleimhäute besitzt, muss täglich abstauben, sonst entstehen womöglich Allergien.

Das Schlafzimmer, das Wohnzimmer, besonders unterm Bett und unter der Couch muss ständig saubergemacht werden, weil wir hier ruhen, schlafen und uns entspannen. Niemand möchte morgens mit einer Nase aufwachen, durch die er kaum Luft bekommt.

Auch die Wände sollten mit einem Staubtuch gereinigt werden, weil auch waagrecht Staub hängen bleibt. Man sollte ohnehin sämtliche Staubfänger in geschlossene Schränke geben, denn besonders der Nippes, die Ziergegenstände und Plüschtiere stauben gerne an.

Was macht man gegen einen stinkenden Staubsauger?

Den stinkenden Staubsauger kann man in den Griff bekommen, wenn man ihm Duftwolken beschert. Entweder man nimmt ein bisschen Klopapier, eine Serviette oder ein Taschentuch, besprüht diese Utensilien mit Parfum und saugt sie ein, wobei man hier keinen Kloduft verwenden sollte, oder man saugt Kaffee, Waschpulver oder Badesalz ein. Gut duftende Staubwolken verursachen im Staubsauger gute Gerüche.

Den Staubsaugerbeutel sollte man regelmässig wechseln, denn im Innenleben toben Dinge, die will man nicht konservieren. Wenn Wollmäuse alt werden, hilft das stärkste Parfum nicht mehr. Staubsauger ohne Beutel muss man regelmässig reinigen, was mehr Aufwand bedeutet, aber dafür erspart man sich die teuren Staubsaugerbeutel.

Wie entfernt man Hausstaub aus der Heizung?

Um den Hausstaub aus der Heizung zu entfernen, nimmt man einen Haartrockner und föhnt oben in die Heizung hinein. Unter die Heizung legt man ein feuchtes Tuch, welches den aufgewirbelten Staub wie ein Magnet anzieht und aufsaugt. So bleibt der Heizkörper auch innen sauber. Ein mit Staub belasteter Heizkörper erhitzt sich nämlich nicht richtig gut, sodass man mehr heizen muss als nötig. Mit einer sauberen Heizung spart man Geld.

Hausstaub entwickelt sich zu Wollmäusen

Hausstaub muss man regelmässig entfernen, da er sich gerne viel zu schnell zu kleinen Wollmäusen entwickelt, die dann in den Ecken vor sich hindümpeln. Die Luft, vor allem bei geöffneten Fenstern, wirbelt den Staub auf, er wird zu kleinen Wölkchen und sieht unordentlich aus. Für Allergiker sind diese Wölkchen die reinste Zumutung, da sie Allergien auslösen und verstärken können.


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Elisabeth Putz

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