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Wirtschaft - Wie wirtschaftet man richtig

BusinessWie wirtschaftet man erfolgreich? Wichtig ist, dass man sich für die soziale Marktwirtschaft entscheidet, was man als Unternehmer im eigenen Unternehmen, und als Privatperson bei politischen Wahlen mit seiner Wählerstimme tun kann. Der Kapitalismus funktioniert nämlich nur so lange, bis er zum Turbokapitalismus mutiert und jede soziale Gerechtigkeit von Geld, Macht und Produktionssteigerung aufgefressen wird. Man muss gut haushalten, Geld für Wirtschaftskrisen zurücklegen, und man sollte nachhaltig wirtschaften, damit man Enkel-fit wird, denn nach uns kommt nicht unbedingt die Sintflut. Wirtschaften bedeutet, ein angenehmes Gleichgewicht von Geld und Macht, von Angebot und Nachfrage, von Arbeit und Freizeit, von Ethik und Moral gegenüber dem Profit zu generieren.

Was bedeutet Wirtschaft?

Was ist Wirtschaft? Es ist Handel und Konsum, die Produktion von Gütern, das Anbieten von Dienstleistungen, der Kapitalismus samt Turbokapitalismus, die soziale Marktwirtschaft, welche für eine soziale Gerechtigkeit sorgt. Es ist die wirtschaftliche Ethik und Moral, die uns in Krisenzeiten dazu bewegt, Regulierungen einzuführen, aus Fehlern zu lernen und einen Ausgleich zu schaffen. Es ist der Wirtschaftsaufschwung, es sind die Wirtschaftskrisen, und es ist das rege Treiben rund ums Geld.

Wirtschaften bedeutet, gut zu haushalten, denn der Wirtschaftshaushalt betrifft nicht nur Staaten, Länder, Gemeinden und Städte, sondern jeden einzelnen Privathaushalt. Wer spart, hat Geld in der Not. Wer gut wirtschaftet, investiert sorgsam und nachhaltig, achtet auf seinen Haushalt und pflegt sein gesamtes Leben. Faulheit, Trägheit, aber auch das Venture-Capital und der übertriebene Leichtsinn können uns in eine wirtschaftliche Schieflage bringen, aus der wir mühsam herauskriechen müssen, wenn wir nicht daran zerbrechen.

Warten Sie auch auf das grosszügige Wirtschaftswunder? Neulich spazierte ich händeringend durch die Metro, durch das kolossal angelegte Einkaufscenter für Gewerbetreibende, aber von einer Wirtschaftsflaute bemerkte ich nichts. Ich stellte mir vor, es würde niemand mehr einkaufen gehen. Gut, bei diesem Gedanken schmolzen sogar die Schokoladen vor Angst im Einkaufswagen dahin, und das Erdbeereis fror vor lauter Schock fest.

Aber genau so wächst oder verblüht die Wirtschaft, denn sie ist auch nur eine seelenbewanderte Blume, die viel Liebe und Pflege braucht, regelmässig guten Dünger aus den einzelnen Geldbörsen zum Überleben benötigt. Wenn wir alle gleichzeitig das ängstliche Gefühl einer Geldentwertung, einer Wirtschaftskrise in uns verspüren, hat niemand mehr ein grosses Hungergefühl nach Konsumgütern in sich. So düngen wir die Wirtschaft mit giftigem Gedankengut. Sie stirbt. Schade.

Wenn wir jetzt nach vorne blicken und vielleicht den Ratingagenturen und Finanzkrisen keine Macht mehr geben, aus unseren Fehlern lernen, dann düngen wir die Wirtschaft mit florierendem Gedankengut. Jawohl, sie lebt. Gott sei Dank.

Der Mensch strebt von Natur aus nach Erfolg, nach mehr Geld, nach oben. Schon alleine, wenn man in einer schicken Erdgeschosswohnung lebt, die man sein Eigenheim nennen darf, weiss man die Eleganz nicht zu schätzen, sondern träumt von einer Dachgeschosswohnung. Bitte, ich arbeite auf mein Penthouse hin, denn ich liebe es eine Spur dekadenter.

Und so schaut die Weltwirtschaft darauf, dass wir zusammenwachsen, damit die Regelungen gelockert werden. Einst lockerte man die Finanzmärkte, sodass alles zusammenbrach und wir uns in einer faustdicken Finanzkrise befanden. Heute regelt man die Lebensmittelgesetze, sodass wir unbemerkt genmanipulierte Nahrung kaufen müssen. Der leckere Genreis macht uns krank, aber die Ärzte, die das durch Studien belegen können, werden mundtot gemacht. Die Pharmaindustrie braucht kranke Leute, denn gesunde bringen ihnen kein Geld ein. Und so werden wir eines Tages an unseren Krankheiten zu Grunde gehen, bis wir erkennen, dass genmanipuliertes Essen schadet. Zu spät, oder?

Wie wirtschaftet man erfolgreich?

Sieben Dinge sind im Wirtschaftsleben wichtig: Die Ausbildung, der passende Job, der gute Umgang mit Geld, gute Ideen und deren Umsetzung, ein gesundes Konsumverhalten, Erfolgsgedanken und Motivation im Berufsleben. Der Business Ratgeber hilft Ihnen dabei, nachhaltig, sparsam und effektiv zu wirtschaften.

Ein Trend in den Unternehmen geht dahin, dass man Manager mit einem golden handshake ausbezahlt, wenn sie gehen müssen, dass man Personal abbaut, um das Unternehmen zu retten, und dass man out-sourcing betreibt, um Kosten zu sparen. Wenn erst einmal der Serviceroboter den Weg in die Wirtschaft gefunden hat, kann der menschliche Mitarbeiter ausgetauscht werden und den Roboter servicieren. Bis dahin kämpfen wir noch um einen guten Job. Ob die Digitalisierung am Arbeitsmarkt langfristig zu Reichtum oder eher zu Armut führt, wissen wir heute noch nicht, aber Fakt ist, dass sich Jobs ändern werden.

Ein Trend im Job geht hin zu flexibler Freizeit, individueller Arbeitszeit, zum Home-Office und zur Teamarbeit. Man kann den heutigen Mitarbeiter nicht mehr an eine Firmenphilosophie ketten, wenn die Erfolgsmöglichkeiten und Aufstiegschancen fehlen. Die Digitalisierung macht es möglich, Zeitzonen-übergreifend zu arbeiten, nicht mehr an das 9 to 5 Modell gebunden zu sein, welches den Mitarbeiter von 9:00 Uhr morgens bis 17:00 Uhr abends ans Büro fesselt. Dies bedeutet aber auch mehr Stress, denn das Berufsleben wird ins Privatleben integriert.

In der Finanzwelt geht ein Trend hin zum schnellen Geld, obwohl wir aus der Finanzkrise gelernt haben. Der Mensch ist von Natur aus vergesslich, und so boomen neue Finanzmodelle, die kaum jemand erklären kann. Inmitten der zahlreichen Finanzkrisen sucht man Wege, um den Schaden oberflächlich zu begrenzen und baut deshalb vermehrt auf ein Wirtschaftswachstum. Die Leute sollen Geld ausgeben anstatt zu sparen, und so diskutiert man vermehrt darüber, ob das Bargeld abgeschafft werden soll. Dies würde zur Folge haben, dass wir unkontrollierter konsumieren und der Staat mehr Kontrolle über unser Geld hat. Über eine hohe Luxussteuer wird jedoch nicht diskutiert, da man den Normalverbraucher heute noch gerne in dem unsinnigen Glauben lässt, der Tripple-down-Effekt regelt alles. Das grosse Geld sickert aber leider in der Praxis nicht zum Normalverbraucher durch, weil die wenigen Superreichen nicht so viel konsumieren, und wenn sie konsumieren, dann leisten sie sich teure Luxusgüter, welche wiederum nur den Reichen Geld einbringen.

Ein Trend in der Finanzwelt geht hin zur zentralen Verwaltung von Banken, mehr Kontrolle und besseren Stresstests, was dem Verbraucher gefällt, den Banken jedoch oftmals eine enorme Verwaltungsarbeit beschert. So gehen Kreditinstitute vermehrt dazu über, dem Kunden die Mehrkosten aufzulasten und die Bankgebühren zu erhöhen. Kredite bekommt man heute schwieriger, aber versichern lässt man sich gegen alles.

Ein Trend geht dahin, dass man sich rundum versichert. Es gibt Menschen, die versichern sogar ihren Kühlschrankinhalt, damit sie bei Stromausfall nicht leer ausgehen. Ein Minimum an Versicherungen sollte man sich gönnen, beispielsweise eine gute Krankenversicherung, Haftpflicht- Unfall- und Rentenversicherung. Weiters ist die Rechtsschutzversicherung wichtig, damit man im Schadensfall wenigstens einen guten Anwalt zur Seite hat, der einem das Händchen hält und nicht beim ersten Windstoss das Mandat niederlegt.

Die Wirtschaft floriert, wenn sie boomt und es einen regelmässigen Wirtschaftsaufschwung, ein tendenziell nach oben schiessendes Wirtschaftswachstum gibt und der Handel blüht. Was heisst das für den Verbraucher? Er findet sich zwischen unzähligen neuen Produkten wieder, die Nachhaltigkeit, Gesundheit und Lebensqualität signalisieren. Hier muss man darauf achten, dass man nicht im Produktdschungel verloren geht, sondern rechtzeitig die Konsumbremse zieht, denn die Löhne steigen nicht so schnell an wie das Wirtschaftswachstum.

Im Business geht ein Trend hin zu Grossunternehmen, welche alles anbieten und eher von Masse anstatt von Klasse leben. Das Big-Business boomt. Andererseits schaffen es Big-Player im Internet, sich als Person und Marke aufzubauen, wodurch sie Qualität und Einzigartigkeit anbieten können. Ein Gegentrend geht hin zur Regionalität, besonders beim Handel von Lebensmitteln.

Wie funktioniert die Wirtschaft?

Die Wirtschaft funktioniert nach einem einfachen Grundprinzip: Wir geben Geld für Güter und Dienstleistungen aus, welches wir aus genau diesen Sektoren verdienen. Das Geld ist im Umlauf, die Wirtschaft wächst. Und dann kommt so ein Orkan daher und verspekuliert unsere Wirtschaft an der Börse. Wie macht der das bloss?

Der Orkan handelt mit imaginären, sich noch in der Zukunft befindenden Visionen und Vermutungen, verkauft diese als mögliche Wahrheit und rammt mit den Optionsscheinen die Wirtschaft in den Boden. Voila, und andere, weniger starke vermenschlichte Winde bauen die Wirtschaft nach so einer orkanartigen Wirtschaftskrise wieder auf. Bitte, es weht überall ein frisches Lüftchen, sonst würden wir die Luft nicht mehr spüren. Spekulieren Sie auch mit Optionen an der Börse? Haben Sie schon einmal mehr verloren als gewonnen? Und wie geht es Ihnen, wenn andere ihr Geld verlieren?

Das wirtschaftliche Denken und die Ethik im Business gehören zu jedem Unternehmen dazu. Firmen arbeiten nach verschiedenen Businesskonzepten, besonders im Internet und in der Dienstleistungsbranche. Es gibt gute und schlechte Wirtschaftskonzepte, aber keines ist so schlecht, dass es nicht verwertet werden kann. Wenn Sie in ein Business einsteigen, prüfen Sie zuerst, ob dieses Businesskonzept überhaupt einen Sinn macht.

Überlegen Sie, was das Geschäftsmodell für Sie selbst und für andere Menschen für einen Mehrwert erbringt, dann sehen Sie schnell, ob es ein gutes oder schlechtes Businesskonzept ist. Bitte, es gibt Idealisten, die halten an Wirtschaftsplänen fest, welche zum Scheitern verurteilt sind. Nehmen wir beispielsweise den Hypo Bank Skandal. Man kann den Steuerzahler nicht für ein bodenloses Fass zahlen lassen, ohne dass man eine wirtschaftliche und politische Pleite ausschliessen kann. Manche Politiker spielen eben einfach mit den Menschen, ohne Rücksicht auf Verluste. Das geht nur kurzfristig gut, aber eine Regierungsperiode ist ohnehin in einigen Jahren wieder vorbei, dann reparieren es andere, oder andere pfuschen weiter. Am Ende ist der Mensch vergesslich und lebt trotzdem weiter.

Wirtschaft zwischen Ethik, Moral und Profit

Unsere Wirtschaft geht uns alle etwas an, denn wir leben mitten drin. Wer Sauwirtschaft betreibt, darf sich nicht wundern, wenn er in seinem eigenen wirtschaftlichen Schweinestall untergeht und nahezu erstickt. Wirtschaft beginnt bei jedem einzelnen Menschen. Wenn Sie in Ihren eigenen Wänden, auf Ihrem Bankkonto und in Ihrem Leben wirtschaftlich an der untersten Grenze stehen, können Sie von anderen Leuten nicht verlangen, dass die besser arbeiten.

Die Anderen sind vielleicht der Einzelhandel, der Grosshandel, die Produktion, die Öffentlichkeit, ja die ganze restliche Welt. Bei diesem Gedanken fällt mir ein, dass ich sofort bei mir selbst beginnen muss, wirtschaftlich zu denken und zu handeln. Wirtschaft kann aber auch nur wachsen, wenn wir verantwortlich mit ihr umgehen. Sehen Sie unsere Wirtschaft einfach einmal als liebevolle Person an, als Freund.

Der beste Freund, die Wirtschaft

Freunde schätzt man, liebe Personen betrügt und belügt man nicht. Mit diesem Gedanken möchten Sie vielleicht gar keine Gratisbanane mehr im Supermarkt in die Tüte stecken. Ich hatte nämlich einst gesehen, dass jemand Bananen in die Obsttüte steckte, zur Waage ging, die Ware abwog und danach noch eine Extra Banane in die Tüte steckte. Ich schämte mich gleich für diesen Menschen mit, denn irgendwer muss sich ja für diesen Mist schämen, denn der Obstdieb tat es bestimmt nicht.

Freunde hat man lieb, beschenkt sie und geht sorgsam mit ihnen um. Wenn Sie die Wirtschaft als Freund sehen, denken Sie zuerst nach, bevor Sie egoistisch handeln. Mit diesem Gedankengut dient die Wirtschaft langfristig als Freund und Helfer.

Gibt es Ethik und Moral in der Wirtschaft?

Die Worte Ethik und Moral klingen zusammen mit dem Wort Wirtschaft, wie eine Blechtrommel, die laut und ungehemmt auf einer Beerdigung spielt. Passen ethische Grundsätze überhaupt in unsere heutige Wirtschaftslage hinein? Übrigens kann man das Beispiel mit der Gratisbanane auch auf Äpfel, Birnen und sämtliches, lose herum liegende Obst ausweiten, solange der jeweilige Supermarkt eine Selbstbedienungswaage zur Verfügung stellt. Ist das nicht wirtschaftlich gemein?

Für den Kunden ist es ein kleiner Vorteil, wobei ich denke, dass man die paar Cent für die Banane auch noch aufbringen kann, wenn man will. Für den Handel ist es ein grosser Nachteil, wenn diese Methode viele Anhänger findet und zu boomen beginnt. Der Handel kann aber rechnen, denn in dieser Gehirnecke ist er ein schlaues Kerlchen. Wenn die Summe unter dem Strich nicht das gewünschte Ergebnis ausliefert, denkt sich der Handel, wir lassen die Preise steigen, denn irgendwie müssen wir die Gratisbananen preislich unterbringen.

So steigen die Preise auch für den einzelnen Kunden ein wenig an, und er hat am Ende noch einen kleineren Vorteil von seiner Extra-Bananenaktion. Übrigens sind Bananen gerne in Aktion, wenn sie aussen etwas dunkler werden und die gelbe Sonne farblich auf der Bananenschale nicht mehr scheint. Wenn Sie Ihren guten Freund, den Handel betrügen, wird er sauer, und Sie haben einen Feind mehr gewonnen.

Möchten Sie im realen Leben auch alle Ihre Freunde verlieren und zu Feinden machen? Ich wusste es schon immer, wir sind unser bester Feind, denn im Kreislauf des Universums kommt alles wieder zu uns zurück, was wir aussenden. Unsere Wirtschaft kann nur ehrlich wachsen, wenn man langfristig etwas davon haben möchte. Kurzfristig funktionieren die ethisch und moralisch bedenklichen Wirtschaftsmodelle schon, aber in diesem Fall steigt man schnell die Leiter hoch, welche man dann wieder Sprosse für Sprosse hinunter fällt. Und so entsteht die Wirtschaftskrise.

Jammern wir zuviel über die Wirtschaft?

Die Wirtschaft entwickelt sich ja zunehmend zu einem Sorgenkind, zu einem negativ ausstrahlenden Trend des Jammerns. Worüber jammern wir eigentlich? Ach ja, fast hätte ich es vergessen, wir jammern über zu wenig Kaufkraft, weil nicht jeder ein drittes Handy benötigt. Wir jammern über zu wenig Umsatz, da dieser nicht ungehemmt in astronomische Höhen steigen kann, ohne eine Pause zu machen.

Und hier liegt das Problem, welches den neuen Trend kennzeichnet. Noch nie ging es uns wirtschaftlich so gut wie heute, und trotzdem jammern wir so laut wie noch nie. Wenn die Wirtschaft stagniert, mehrere Jahre hindurch kein Wachstum erkennbar ist, dann hat sie eines Tages wieder Platz zum Wachsen. Und dann werden wir wieder gierig und müssen jammern. Welch ein Katzenjammer.

Übrigens hat sich auch ein Gegentrend entwickelt: Retten wir alle gemeinsam unsere Wirtschaft, dann wissen wir wenigstens, wofür die Steuergelder gut sind.

Ist die Sorge um unsere Wirtschaft berechtigt?

Dürfen wir denn jammern? Wenn ein Patient beispielsweise zum Arzt gehen würde, und der Arzt sagt: Mein BIP stimmt gerade nicht, bitte kommen Sie nächstes Jahr wieder. Dann jammert der Patient nicht nur über seine körperlichen Leiden, sondern ist auch seelisch angeschlagen, nur weil die Wirtschaft gerade nicht stimmig ist. Gott sei Dank sind wir noch ziemlich weit entfernt von so einem hoffentlich niemals realistisch werdenden Phänomen.

Wenn der Angestellte in einer Firma nach erfolgreichen Abschlüssen eine angemessene Gehaltserhöhung fordert und sein Chef meint: Tut mir leid, unser BIP ist zur Zeit gerade nicht stimmig, warten Sie, bis wir wieder in unserer finanziell energetischen Mitte stehen. Dann wird sich der Angestellte für das nächste Projekt Zeit lassen, denn sein BIP stimmt gerade ebenfalls nicht. Der Betrieb wird laufend unmotiviertere Mitarbeiter beherbergen, die Produktion lässt nach, und die Wirtschaft floppt, wenn sich dieses Phänomen auf andere Firmen ausbreitet. Sie wissen ja, das ist wie mit einem Schnupfen, einer hustet, die anderen machen es ihm nach, undd schon entsteht eine Grippe daraus. Ja ist denn die Wirtschaft krank? Wahrlich, dann dürfen wir jammern.

Wer kurbelt die Wirtschaft an?

Wir kurbeln unsere Wirtschaft an, denn wir konsumieren, wir schauen uns Werbung an, die uns so aufregt, quasi erregt, dass wir kaufen müssen.

Man informiert sich ja über die Wirtschaft, wo man nur kann. . Manche Leute fressen die Nachrichten wie pures Brot und übernachten am liebsten vor dem Fernseher. Ich hatte eine Phase in meinem Leben, in der ging ich mit zwei Wirtschaftsmagazinen und einer Tageszeitung gleichzeitig zu Bett. Geschlafen habe ich dann auf einem Stapel Papier.

Ich bildete mir ein, wenn ich auf der Wirtschaft einschlafe, wird sie immer besser durch mich. Und voila, ich sah und hörte nur noch gute Nachrichten. Genau dieses Prinzip verfolgt uns das ganze Leben lang. Wir begegnen nur denjenigen Dingen, die wir in uns verankert haben. So können Sie beispielsweise Ihr eigenes Business vorantreiben. Stellen Sie sich vor, täglich die richtigen Kontakte zu knüpfen, gute Abschlüsse zu machen und erfolgreich zu sein.

Sie begegnen nach und nach tollen Menschen, die Ihr Business ankurbeln. Was tun wir eigentlich für unsere Wirtschaft? Neulich sass ich auch vor dem Fernseher und ass ein Wurstbrötchen, während ich mir die wirtschaftlich verstrahlte Lage rund um Tokio ansah. Ist das nicht makaber? Ich sass mit meinem Wurstbrot auf der warmen Couch und sah mir Leute an, die bei Minusgraden und eisiger Kälte die radioaktive und verseuchte Nahrung nicht essen durften.

Eine Journalistin sagte zu mir, ich könnte mein Wurstbrötchen ruhig bis zu Ende essen, der Beitrag würde nur noch fünf Minuten dauern. Danach könnte ich eine grosszügige Spende nach Japan schicken und gleich hinfliegen, damit ich vor Ort die besten Bilder schiessen und live berichten kann.

Lieber Besucher, da fiel mir auf, dass wir manchmal dazu neigen, zuerst unsere Wirtschaft zu zerstören, damit wir danach helfend eingreifen können, wenn andere Leute unter einer Wirtschaftskatastrophe leiden. Irgendwie ist das auch ein sich drehender Kreislauf.

Jetzt war ich dann satt vom Wurstbrot und konnte besser denken. Wenn wir die Natur in den Mittelpunkt unseres wirtschaftlichen Denkens stellen würden, könnten wir uns ein paar Spendengelder ersparen, uns noch ein Wurstbrötchen kaufen und uns eine Reportage über die Koikarpfen im Wasser ansehen. Das klingt jetzt aber doch wieder sehr makaber, denn genau diese Koikarpfen interessieren uns kaum, die sind sozusagen für die Fische. Trotzdem sollten wir für mindestens eine Stunde am Tag versuchen, positive Gedanken für eine harmonische Wirtschaft in unseren Köpfen zu züchten, dann stirbt auch die Fischzucht nicht so schnell aus.

Und was regt unsere Wirtschaft jetzt wirklich an? Es ist der Blick nach vorne, der saubere Blick für das Wesentliche, der Blick in zukunftsorientierte Innovationen und technische Forschungen, welche die Welt am Leben lassen. Und trotzdem berichten die Medien lieber über negative Sensationen, weil sie intensiver beim Konsumenten ankommen.

Die Wirtschaftsmärkte der Zukunft

Die Wirtschaftsmärkte der Zukunft sind individuell, personalisiert und auf Singles, Paare und Kleinfamilien, besonders aber auf Single-Haushalte ausgerichtet. Es boomen Singlereisen, kleine Appartments, Luxus-Penthäuser für Paare, Singlebörsen im Internet, und es boomt ein Anti-Aging Markt für reifere Menschen.

Je mehr Individualität und Ego in einer Dienstleistung, in einem Produkt steckt, umso teurer ist es. Dies beginnt bei Lebensmitteln, wenn die Salatpackung auf den Single-Haushalt zugeschnitten ist, und es endet bei den teuren Mieten für kleine Wohnungen. Der Singleurlaub ist teurer als ein familienfreundliches Hotel, in welchem Kinder gratis urlauben. Anti-Aging Produkte sind teurer als eine normale Hautcreme im grosszügigen Spartopf. Die Wirtschaft hat nämlich Senioren und Singles als zahlungskräftige Konsumenten entdeckt. Und sie hat mich entdeckt, eine Frau in den Wechseljahren, die Angst vorm Altern hat.

Reiche profitieren von der Wirtschaft, Arme werden ärmer

Derzeit wirtschaften wir so ungerecht, dass unser Wirtschaftssystem womöglich eines Tages zusammenbrechen könnte. Die Armen werden ärmer, und die reichen werden reicher. Diese Schere triftet auseinander, und derzeit steuern wir darauf hin, dass es wenige Superreiche geben wird und der Grossteil total verarmt. Werksverträge, Zeitarbeit, Leiharbeiter, kostenlose Volontariate, gratis Praktika, all dies trägt dazu bei, dass viele Menschen nicht richtig entlohnt werden. Da hilft auch keine Gehaltsverhandlung mehr. Auch die derzeitigen Steuersysteme unterstützen die Superreichen und Big-Player im Business, denn grosse Unternehmen finden legale Steueroasen und zahlreiche Schlupflöcher, Steuererleichterungen, Off-Shore-Modelle und angenehme Fluchtwege. Die neue Generation der Erben wird bevorteilt, die Luxussteuer wird nur rabenmütterlich behandelt, Vorstände verdienen das 100fache und mehr, wenn man sie gegenüber den Angestellten betrachtet, und der Normalverbraucher rutscht in die Armut ab. Seit der Jahrtausendwende ist das Problem explodiert, und der Mittelstand, der eigentlich die finanziell grösste Säule darstellen sollte, droht zu verarmen. Hier ist dringender Handlungsbedarf nötig. Wir könnten uns nur durch gerechtere Löhne, durch die Wiedereinführung der Luxussteuer von mehr als 80% ab einem gewissen finanziellen Volumen, durch eine gerechtere Ressourcenverteilung und durch eine Umverteilung der materiellen Güter retten, denn der Tripple-Down-Effekt hat noch nie jemandem geholfen.

Von der Wirtschaftskrise profitieren

Bitte, wer ist für die Wirtschaftskrise verantwortlich? Neulich schaute ich mir wieder einmal mein Festgeldkonto an und verglich die Zinsen, wobei ich entdeckte, dass ich nicht die höchsten Zinsen bekomme, denn ich könnte ja mit meinem Festgeldkonto nach Island auswandern. Jawohl, ich bin für die Wirtschaftskrise verantwortlich.

Wenn ich nicht hinter jedem Euro, der eventuell für mich arbeiten könnte, her wäre, würden die Banken nicht in die Not geraten, extra für mich billigere Angebote mit mehr Profit zu erstellen. Neulich verglich ich auch wieder einmal meine Versicherungen und kam auf die Idee, auf ein günstigeres Paket umzusteigen, damit ich mir von der monatlichen Ersparnis ein Eis und einen zweiten Kaffee leisten kann. Dick genug bin ich bereits, umgestiegen bin ich noch nicht auf das Billigpaket, denn ich warte auf günstigere und bessere Konditionen, welche ich täglich erwarte. Bitte, ich sagte es Ihnen bereits, ich alleine bin für die Wirtschaftskrise verantwortlich.

Wenn wir das Wort Ethik verbal in die Wirtschaft mit einfliessen lassen, dann würden sich unsere Haare um einen Stehplatz in der ersten Reihe kämpfen, nur um sich das geldgierige Desaster anzusehen. Wirtschaft kann nur blühen, wenn wir nicht jährlich einen enormen Anstieg des Bruttosozialproduktes erwarten, wenn wir nicht laufend billigere Produkte für mehr Qualität erhalten wollen. Das Wirtschaftswachstum kann nur erfolgen, wenn das Endprodukt auch entsprechende Löhne beinhaltet, wenn sich das Geld aus der Börse und dem Aktienhandel nicht auf wenige überdimensional dekadent Reiche aufteilen würde.

Bitte, es geht nichts verloren auf dieser Welt, es wird nur ein wenig umverteilt. Wenn ich jetzt meinen mit Eis aus den Ersparnissen meiner Versicherungsprämie angefressenen Bauch abtrainiere, quasi abnehme, wird das Endprodukt in den Abwassersystemen der Kanalisation verschwinden. Dann spüle ich mein Geld am Klo direkt in den Kanal hinunter.

Immer, wenn wir denken, dass es mit unserer Wirtschaft wieder bergauf geht, setzt sich ein Staat ins Fettnäpfchen und kommt von alleine nicht mehr aus der Pfütze heraus. Dann müssen wir dem armen Kerl helfen, wenn er Mist gebaut hat. So helfen wir den Griechen beim Sparen, den Isländern beim Bankenmanagement, den Irländern beim Wachsen, und weiteren Staaten beim Überleben.

Freunden hilft man ja auch, wenn sie in einer Sache noch viel lernen müssen. Die Talente der instabilen Staaten liegen bestimmt woanders, aber wirtschaften war bis jetzt nicht ihre Stärke. Trotzdem kann ein Staat lernen, wenn er einen guten Wirtschaftskurs besucht. Staaten bestehen nicht aus dem Land alleine, sie bestehen aus Menschen, und Menschen sind fähig, Wirtschaftsseminare zu besuchen und zu lernen, nur wollen müssen sie. Übrigens bemerken ja glücklicherweise nicht alle Leute etwas von der Wirtschaftskrise.

Wenn ich nicht täglich die Nachrichten schauen würde, wüsste ich nicht einmal etwas davon, denn die 5 Sterne Hotels werden immer auf die gleiche hochwertige Weise geführt. Gut, in der Wirtschaftskrise schimpfen die Leute über die Staaten, und wenn alles vorbei ist, machen sie in den Staaten Urlaub, über die sie gelästert haben. Das ist menschlich. Wer möchte schon so selbstlos sein, und sein Geld fremden Leuten geben, wenn er hart dafür gearbeitet hat. Da sparen wir in der Krise lieber noch ein bisschen mehr.

Und wie kommt man dann wieder aus dem Krischen heraus? Wenn alle Staaten und Leute wieder mit Geld gefüttert sind, zufrieden mit dem neuen Geld wirtschaften, etwas gelernt haben, ja dann kaufen die Menschen wieder ein und lassen die Wirtschaft wachsen. Dann hat man auch wieder viele Freunde. Und wenn zu viel Geld gedruckt wird, erfinden wir wieder einmal eine neue Währung und beissen in unsere saftigen Goldbarren hinein. Jetzt können Sie sich Ihren hart verdienten Goldbarren auch am Automaten heraus drücken. Das ist eine saubere, schnelle und praktische zertifizierte Sache. Auch das Gold aus dem Automaten glänzt zusammen mit Ihrem frisch eingemauerten Goldzahn um die Wette.

Konservative Trends in der Wirtschaftskrise

Haben Sie schon einmal beobachtet, wie die Leute sich in Wirtschaftskrisen und Wirtschaftsaufschwüngen verhalten? Ich habe mich selbst einmal dabei beobachtet. Jedes Mal, wenn ich eine innere wirtschaftliche Krise mit mir selber habe, lasse ich mir meine Haare kürzer schneiden, als ich ertragen kann. Dann schreit mein gesamtes Ich nach einer drastischen Veränderung. Wenn die Krise vorbei ist, ziehe ich an meinen Haaren, damit sie schneller wachsen. Irgendwie wächst das Gras aber auch nicht schneller, wenn man daran zieht.

Und so haben sich gewisse Trends in der Wirtschaft entwickelt. In Wirtschaftskrisen werden die hohen Stöckelschuhe noch höher, weil man den Absatz braucht, jawohl, den Absatz in jeder Hinsicht. In wirtschaftlichen Hochkonjunkturen trägt man wieder flache Schuhe, weil man endlich wieder den realen Boden unter seinen Füssen spüren möchte. Für mich sind Wirtschaftskrisen nicht geeignet, zu gefährlich, denn ich kann in hohen Stöckelschuhen nicht laufen.

Die Röcke werden in Krisenzeiten länger, damit man nicht versehentlich die Blösse seines kaputten Knies zeigen muss. In wirtschaftlich guten Zeiten werden die Röcke wieder kürzer, weil das Knie Luft zum atmen braucht. Meine Beine haben ständig Atemnot, und deshalb bevorzuge ich kurze, zu kurz geratene Miniröcke. Meine Orangenhaut an den Oberschenkeln will ja auch atmen.

In der Krise benutzen die Leute mehr Lippenstift. Man muss ja seinen vor Schreck offenen Mund betonen. Ich verwende keinen Lippenstift, also kennt mein Mund keine Krisenzeiten. Und die Autorabatte sind in Wirtschaftskrisen wie Sand am Meer verstreut. Man will ja wenigstens ein schnelles Auto fahren, um der Krise zu entkommen.

Und was macht die österreichische Semmel in der Wirtschaftskrise? Sie wird weniger gekauft, wegen der schrumpfenden Hotelzimmerbuchungen weniger benötigt. Auch das deutsche Brötchen erleidet in Krisenzeiten Einbrüche in seiner Kaufkraft, denn das Brötchen wird auch nach den Buchungszahlen von Hotels berechnet. Wenn ich anständig frühstücke, erlebt das Brot jedoch die reinste Hochkonjunktur.

Wie sieht es wirtschaftlich beim Aspirin aus? Bitte, wenn wir schon beim Essen sind, wenn ich Kopfschmerzen habe, brauche ich meine Semmel und eine Aspirin Tablette. In Krisenzeiten erlebt auch mein Kopf eine Krise nach der anderen, also steigt mein Bedarf an Aspirin. Und wenn wir beim Essen bleiben, so kaufen die Leute in Wirtschaftskrisen weniger Popcorn, obwohl sie zu Ablenkungszwecken vermehrt ins Kino gehen. Bitte, Popcorn raschelt ohnehin unentwegt im Kino, wenn man mit knurrendem Magen daneben sitzt und nichts abbekommt. Das nervt.

Tipps für Krisenzeiten

Der wirtschaftliche Kreislauf ist eigentlich immer der selbe. Man produziert Produkte, hat Ideen und bietet Dienstleistungen an. Man macht Werbung für seine Angebote und verdient Geld an den Konsumenten. Und plötzlich geht die Kurve der Wirtschaft nicht mehr bergauf sondern eher schräg nach unten. Aber seine Produkte muss man auch in solchen Zeiten verkaufen können.

Das Marketing sieht allerdings in Zeiten einer Wirtschaftskrise etwas anders aus. Erfolgreiches Marketing beginnt dort, wo die Märkte schwierig werden und der Konsument erst zum Kauf überredet werden muss. Alles andere ist Marketing, welches mit leichten Mitteln erstellt werden kann, denn wenn der Konsument genug Geld übrig hat, greift er leichter nach Produkten, die er eigentlich zum Überleben nicht braucht.

Erfolgreiches Marketing und gute Werbung in einer wirtschaftlichen Talfahrt müssen dem Kunden zeigen, dass das angebotene Produkt lebensnotwendig ist und ihm unheimlich hilft. Hier wirbt man nicht mehr mit der puren Schönheit für Wellnessprodukte, sondern damit, was das Produkt tun kann, um den Stress im Alltag zu lindern. Man zeigt mit seinen Produkten, dass der Kunde damit sparen kann und sein Geld gut in das Produkt investiert ist.

Urlaubsanbieter, Anbieter von Luxusartikeln und Autohersteller haben es in Krisenzeiten eher schwer, ihre Produkte mit herkömmlichen Marketingmethoden zu bewerben. Sie müssen dem Kunden zeigen, dass der Urlaub jetzt besonders günstig zu haben ist und die wirkliche Rettung vor den Alltagssorgen sein kann. Das Auto in Wirtschaftskrisen muss im Marketing als ein wichtiges und rentables Fortbewegungsmittel angeboten werden, denn für Luxus im Auto haben die Menschen in diesen Zeiten nicht den richtigen Blick.

Der Mensch möchte in einer Wirtschaftskrise sein Geld gut investiert wissen und nur die Produkte kaufen, die ihn finanziell überzeugen und lebenswichtig erscheinen. Deshalb sollte Ihr erfolgreiches Marketing genau das bieten, was sich der kleine Sparhals wünscht. So kann man auch in ungünstigen Zeiten gute Werbung und gutes Marketing machen.

Der Aufschwung nach der Wirtschaftskrise

Wir lernen die Vorteile einer intakten Wirtschaft immer dann zu schätzen, wenn wir uns in einer Wirtschaftskrise befinden. Vorher fällt uns die Wirtschaft gar nicht auf. Sie ist wie die Luft, die wir einatmen, immer vorhanden, aber kaum spürbar. Und wenn dann eine Wirtschaftskrise kommt, bemerken wir erst, welch grosser Sturm um uns herum weht. Warum gibt es eigentlich Wirtschaftskrisen?

Es gibt sie, da ein ständiges Bergauf der Wirtschaft irgendwann am Himmel angrenzt und nicht mehr höher steigen kann. Irgendwann muss es immer wieder eine wirtschaftliche Talfahrt geben, das ist ganz natürlich. Aber eine kleine wirtschaftliche Talfahrt muss doch nicht gleich in einer Krise, in einer Katastrophe für die Geldbörse enden.

Die echte wirtschaftliche Katastrophe beginnt, wenn wenige Menschen aus Geldgier immer mehr wollen, mehr in ein Unternehmen investieren, aber weniger Profit ernten. Wenn eine Firma höher eingeschätzt wird, als sie tatsächlich ist, holen die Geier auch mehr Geld heraus, als zu holen ist. Also beginnt eine Wirtschaftskrise zuerst in den Köpfen der Menschen, dann an der Börse in der lieben Aktienwelt, und schliesslich in der leeren Geldbörse. Plötzlich bekommen gute Firmen keine Unterstützung mehr.

Was können Unternehmer tun, um gut durch eine Wirtschaftskrise zu kommen? Sie müssen klein weiterwirtschaften, denn für grosse Anschaffungen fehlt das Geld. Unternehmer, die in Aktien investieren, könnten eigentlich auch ihr Geld beim Spielen einsetzen, denn nichts anderes ist die heutige Börse. Lange kann es gut gehen, aber in Krisenzeiten verlieren solche Unternehmen immer.

Die Gewinner sind die, welche sich ein fettes Geldkissen zugelegt haben und in Krisenzeiten davon zerren. Und wie sieht die Realität aus? In einer Konjunkturzeit vergisst man zu sparen, und in einer Wirtschaftskrise hat man kein Geld mehr zum Sparen.

Die Wirtschaftskrise in Japan zur Tsunami Zeit

Seit dem grossen Knall, der sich wie ein böser Hautausschlag über Japan hernieder gelassen hat, ist auf der Insel ein Phänomen eingetreten, welches man nicht für möglich hielt. Die japanische Wirtschaft schrumpfte in wenigen Tagen nach dem Tsunami, dem Erdbeben und dem katastrophalen Zustand des Atomkraftwerkes in Fukushima. Zuerst erbebte die Erde und liess alles ein wenig unter ihr wackeln.

Spirituell angeschlagene Leute würden womöglich behaupten, es sei ein Ohmen, ein böser Fluch gewesen. Normaldenkende, naturwissenschaftlich geeichte Leute sagen, dass Japan ein Erdbebengebiet ist und sich die Erdplatten immer wieder ein wenig bewegen, damit die Beinfreiheit der Erde gewährleistet ist, denn Bewegung beugt einer drohenden Trombose vor, und so ein Tromböschen braucht unser Planet nicht.

Deshalb verschieben sich Erdplatten und bewegen sich, eine Art von Fitnessprogramm, welches die Erde macht, damit sie schön schlank bleibt. Mit dem Erdbeben alleine hätten die Japaner noch leben können, denn daran sind sie gewöhnt, aber der nachfolgende Tsunami brachte nicht nur Häuser und Landschaftsbilder aus dem Gleichgewicht, sondern auch die japanische Bevölkerung.

Eigentlich hätten sie jetzt genug an Aufregung genossen, da tobte plötzlich als Draufgabe noch der Teufel in einem Atomkraftwerk. Manche Atommeiler stehen aber auch wahrlich nahe am Abgrund, am Wasser. Auch ich bin nahe am Wasser gebaut und musste beim Anblick der Katastrophe mit meinem Tränenhaushalt gut wirtschaften. Was macht jetzt die Wirtschaft in Japan?

Die Finanzwelt kann grausam sein, wenn es hart auf hart kommt, so dachte sich das liebe Geld, es wächst von nun an lieber an anderen Orten, denn auch das Geld möchte nicht radioaktiv verstrahlt werden. Kann Geld überhaupt atomar verseucht werden? Physikalisch unbedingt, aber psychologisch gesehen würde man trotzdem noch gerne zugreifen, wenn man es zwischen die Finger bekommt.

Die Leidensschreie der Wirtschaft kann man von Japan aus über die ganze Welt hören, denn die sind so laut, dass sogar die Autoproduktion vor Schreck den Atem anhält und ihre Standorte woanders hin verlegt. Lieber Besucher, stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten einen gut laufenden Betrieb, der über Nacht nichts mehr wert wäre. Was würden Sie tun? Womöglich würden Sie in einen ersten Schockzustand verfallen, sich nach einiger Zeit davon erholen, einen neuen Betrieb aufbauen, oder für lange Zeit im Zentrum für seelische Gesundheit residieren.

Was machen die Japaner? Sie bewahren Ruhe, gehen beinahe zur Tagesordnung über und knipsen die fatale Situation mit ihren unzähligen Kameras, denn was man hat, das hat man. Eine japanische Angestellte bekam von ihrem Arbeitgeber nach dem Unglück eine E-Mail, in der stand, sie solle bitte rechtzeitig morgens aus dem Haus gehen, denn es fahren nicht so viele Züge zur Arbeit.

Wo nehmen die Japaner bloss ihre Geduld und Gleichgewichtsschwingung her? Ich stelle jetzt die Behauptung auf, dass sich Japan von der Wirtschaftskrise erholen wird, denn ich brauche bald wieder einen neuen Computer, und meine Notebook Marke wird just in Japan gefertigt. Lieber Besucher, aus diesem Beispiel können wir wirtschaftlich für unser eigenes Business lernen. Es mag noch so hart kommen, derart hart kann der Boden nicht sein, als dass man keine geeignete Fussmatte auf den harten Untergrund legen könnte, um weicher zu landen. Wenn Ihr Unternehmen einmal kränkeln sollte, verzweifeln Sie nicht an der aktuellen Lage, sondern suchen Sie Wege, die wieder in ein erfolgreiches Ziel führen.

Kapitalismus

Was ist der Kapitalismus? Wie funktioniert er? Hat er Grenzen? Fakt ist, Geld regiert die Welt, und seit der Kommunismus tot ist, hat sich ein Finanzkapitalismus entwickelt, der die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer macht. Wenn die Rohstoffe verbraucht sind, ist der Kapitalismus am Ende, denn er kann nur wachsen, wenn mehr produziert wird. Roboter und die Abschaffung des Bargeldes könnten ihn noch kurzfristig retten, aber auf lange Zeit hin gesehen gehen wir mit ihm unter, wenn keine Lösungen gefunden werden.

Politik

Wie macht man Politik? Wie wird man ein guter Politiker? Man muss das Volk für sich gewinnen, in der Sprache des Volkes sprechen, und man muss für Gleichberechtigung sorgen, die Menschenrechte einhalten und einem Staat dienen. Lobbyarbeit hat in der Politik grundsätzlich nichts verloren, wird jedoch oftmals betrieben. So kommen grosse Konzerne zu Steuervorteilen, Atomkraft wird weiterbetrieben, und die Banken werden nach jeder Pleite nahezu lückenlos gerettet. Der Steuerzahler hat nichts davon, aber er ist genau derjenige, der die Politiker wählt.


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Elisabeth Putz

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