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Wie wirtschaftet man richtig?

WirtschaftDer Ratgeber rund um die Wirtschaft - Die Wirtschaft ist das Grundgerüst, welches uns mit Wohlstand, Arbeit, Profit, Handel und Kapital versorgt. Eine florierende Wirtschaft lässt uns locker leben und sorglos verweilen. Eine Wirtschaftskrise lässt uns sparen, Güter und Geld horten, ängstlich werden und am Leben zweifeln. Deshalb ist es besser, man wirtschaftet erfolgreich, spart für Notzeiten, konsumiert in der Hochkunjunktur und trägt eine gewisse soziale Verantwortung für Menschen, denen es nicht so gut geht. Dies bewahrt unseren Weltfrieden.

Was ist Wirtschaft?

Wirtschaft ist Geschäftsleben, Aktivität, das florierende Business, der Konsum, der Handel, Verkauf und Vertrieb. Wirtschaft ist die Seele der Meschheit, der Motor des alltäglichen Lebens. Dies bemerkt man am besten in Krisenzeiten. Die Corona Krise hat gezeigt, dass ohne eine fuktionierende Wirtschaft das gesamte menschliche Lebensmodell kippen kann.

Wie wirtschaftet man erfolgreich? Wichtig ist, dass man sich für die soziale Marktwirtschaft entscheidet, was man als Unternehmer im eigenen Unternehmen, und als Privatperson bei politischen Wahlen mit seiner Wählerstimme tun kann. Der Kapitalismus funktioniert nämlich nur so lange, bis er zum Turbokapitalismus mutiert und jede soziale Gerechtigkeit von Geld, Macht und Produktionssteigerung aufgefressen wird. Man muss gut haushalten, Geld für Wirtschaftskrisen zurücklegen, und man sollte nachhaltig wirtschaften, damit man Enkel-fit wird, denn nach uns kommt nicht unbedingt die Sintflut. Wirtschaften bedeutet, ein angenehmes Gleichgewicht von Geld und Macht, von Angebot und Nachfrage, von Arbeit und Freizeit, von Ethik und Moral gegenüber dem Profit zu generieren.

Die Wirtschaft floriert heute zunehmend im Internet, denn sogar Lebensmittel sind online erhältlich und können entweder direkt nach Hause oder sogar in den eigenen Kofferraum des Autos geliefert werden. Drohnen übernehmen zunehmend den Versandweg, und der Postbote wird arbeitslos. Irgendwann rationalisieren wir uns alle weg, weil uns Roboter ersetzen, die wirtschaftlich günstiger sind.

Wirtschaft bedeutet Handel und Konsum, die Produktion von Gütern, das Anbieten von Dienstleistungen, der Kapitalismus samt Turbokapitalismus, die soziale Marktwirtschaft, welche für eine soziale Gerechtigkeit sorgt. Es ist die wirtschaftliche Ethik und Moral, die uns in Krisenzeiten dazu bewegt, Regulierungen einzuführen, aus Fehlern zu lernen und einen Ausgleich zu schaffen. Es ist der Wirtschaftsaufschwung, es sind die Wirtschaftskrisen, und es ist das rege Treiben rund ums Geld.

Wirtschaften bedeutet, gut zu haushalten, denn der Wirtschaftshaushalt betrifft nicht nur Staaten, Länder, Gemeinden und Städte, sondern jeden einzelnen Privathaushalt. Wer spart, hat Geld in der Not. Wer gut wirtschaftet, investiert sorgsam und nachhaltig, achtet auf seinen Haushalt und pflegt sein gesamtes Leben. Faulheit, Trägheit, aber auch das Venture-Capital und der übertriebene Leichtsinn können uns in eine wirtschaftliche Schieflage bringen, aus der wir mühsam herauskriechen müssen, wenn wir nicht daran zerbrechen.

Unsere Wirtschaft ist nicht unendlich weit auf Wachstum ausgerichtet. Sie wächst nur so lange, wie wir sie füttern und Geld in sie hineinstecken. Dies bemerken wir spätestens, wenn eine Katastrophe, eine Pandemie naht und wir die Wirtschaftssysteme herunterfahren oder in einen Log-Down gehen. Wenn nichts mehr konsumiert wird, stirbt unser Wirtschaftssystem. Und genauso ergeht es uns wirtschaftlich, wenn wir den Kapitalismus alleine regieren lassen, sämtliche Systeme deregulieren, was in den 1060er Jahren bereits in den USA begonnen hat und heute global präsent ist. Wenn die Schere zwischen Arm und Reich so weit auseinander geht, dass der Mittelstand stirbt, sind wir wirtschaftlich am Ende. Wenige Superreiche können nicht so viel konsumieren, dass die ganze Welt davon leben kann. Globalisierung und Turbokapitalismus funktionieren nur so lange, bis Rohstoffe und Produktion ausgeschöpft sind. Dann bleiben einige wenige übrig, die unsere Wirtschaft regieren, der Rest verarmt.

Wie wirtschaftet man erfolgreich?

Sieben Dinge sind im Wirtschaftsleben wichtig: Die Ausbildung, der passende Job, der gute Umgang mit Geld, gute Ideen und deren Umsetzung, ein gesundes Konsumverhalten, Erfolgsgedanken und Motivation im Berufsleben.

Ein Trend in den Unternehmen geht dahin, dass man Manager mit einem golden handshake ausbezahlt, wenn sie gehen müssen, dass man Personal abbaut, um das Unternehmen zu retten, und dass man out-sourcing betreibt, um Kosten zu sparen. Wenn erst einmal der Serviceroboter den Weg in die Wirtschaft gefunden hat, kann der menschliche Mitarbeiter ausgetauscht werden und den Roboter servicieren. Bis dahin kämpfen wir noch um einen guten Job. Ob die Digitalisierung am Arbeitsmarkt langfristig zu Reichtum oder eher zu Armut führt, wissen wir heute noch nicht, aber Fakt ist, dass sich Jobs ändern werden.

Ein Trend im Job geht hin zu flexibler Freizeit, individueller Arbeitszeit, zum Home-Office und zur Teamarbeit. Man kann den heutigen Mitarbeiter nicht mehr an eine Firmenphilosophie ketten, wenn die Erfolgsmöglichkeiten und Aufstiegschancen fehlen. Die Digitalisierung macht es möglich, Zeitzonen-übergreifend zu arbeiten, nicht mehr an das 9 to 5 Modell gebunden zu sein, welches den Mitarbeiter von 9:00 Uhr morgens bis 17:00 Uhr abends ans Büro fesselt. Dies bedeutet aber auch mehr Stress, denn das Berufsleben wird ins Privatleben integriert.

Im Business geht ein Trend hin zu Grossunternehmen, welche alles anbieten und eher von Masse anstatt von Klasse leben. Das Big-Business boomt. Andererseits schaffen es Big-Player im Internet, sich als Person und Marke aufzubauen, wodurch sie Qualität und Einzigartigkeit anbieten können. Ein Gegentrend geht hin zur Regionalität, besonders beim Handel von Lebensmitteln.

Ethik und Moral in der Wirtschaft

Wirtschaftliches Denken, Ethik und Moral gehen nur bis zu einem gewissen Grad in die selbe Richtung. Nicht alles, was wirtschaftlich profitabel ist, ist auch ethisch vertretbar. Und so verschenken Firmen Produkte, auch wenn sie nichts zu verschenken haben, weil sie damit Kunden gewinnen. Und der einzelne Mensch betrügt und lügt, weil es wirtschaftlich für ihn rentabel ist. Politiker treffen unseriöse Entscheidungen, um die Wirtschaftslobby zufriedenzustellen, und der Konsum blüht trotzdem. Gewisse ethische Standards werden übrigens eingehalten, um keine Revolution heraufzubeschwören. Wenn wir keine genmanipulierte Nahrung wollen, wird diese auch nicht gezwungenermassen verkauft, es sei denn, jemand will sie explizit, dann hat er die Wahl.

Moralisch bedenklich ist es, wenn der Einzelne im Supermarkt eine Banane abwiegt, das Preisschild auf die Tüte klebt und danach 2 weitere Bananen in die Tüte legt. Wenn das 1000 Leute machen, entstehen den Läden finanzielle Defizite. Und wenn grosse Konzerne Betrug im umfangreichen Stil betreiben, entstehen Defizite, die der einzelne Steuerzahler ausgleichen muss. Und dann jammern wir.

Wir jammern gerne über die aktuelle Wirtschaftslage, über zu wenig Kaufkraft, weil nicht jeder ein drittes Handy benötigt. Wir jammern über zu wenig Umsatz, da dieser nicht ungehemmt in astronomische Höhen steigen kann, ohne eine Pause zu machen. Und wir jammern über zu wenig Wirtschaftswachstum, weil die Produktion nicht endlos weitergeführt werden kann, ohne dass die Umwelt darunter leidet. Hier sieht man, dass die Wirtschaft ethische Probleme hat, mit denen sie umgehen muss. Übrigens ging es uns wirtschaftlich noch nie so gut wie heute, und wir haben noch nie so viel gejammert wie heute.

Wir sehen uns gerne Wirtschaftskatastrophen an, während wir vor den Nachrichten sitzen und ein Wurstbrötchen essen. Wir können das Brötchen ruhig bis zu Ende essen, denn die Nachrichtenlänge erlaubt es uns. Und dann sehen wir uns regelmässig die Spendenaufrufe für arme Länder an, spenden in der Regel nichts oder Kleinbeträge, gehen anschliessend zum Shoppen, weil wir seit einer Woche kein neues Teil mehr gekauft haben, und nachts schlafen wir im Pyjama ein und träumen von der Armut in Afrika. Die Welt ist ungerecht, aber eines Tages wird sie gerechter. Immerhin sstehen die Gespräche über das bedingungslose Grundeinkommen bereits in den Startlöchern.

Derzeit beschäftigen wir Leiharbeiter zu ungerechten Bedingungen, bezahlen viele Leute unter dem Mindestlohn, grosse Unternehmen finden legale Steueroasen und Schlupflöcher, Steuererleichterungen, Off-Shore-Modelle und angenehme Fluchtwege. Die neue Generation der Erben wird bevorteilt, die Luxussteuer wird nur rabenmütterlich behandelt, Vorstände verdienen das 100fache und mehr, wenn man sie gegenüber den Angestellten betrachtet, und der Normalverbraucher rutscht in die Armut ab.

Seit der Jahrtausendwende ist das Problem explodiert, und der Mittelstand, der eigentlich die finanziell grösste Säule darstellen sollte, droht zu verarmen. Hier ist dringender Handlungsbedarf nötig. Wir könnten uns nur durch gerechtere Löhne, durch die Wiedereinführung der Luxussteuer von mehr als 80% ab einem gewissen finanziellen Volumen, durch eine gerechtere Ressourcenverteilung und durch eine Umverteilung der materiellen Güter retten, denn der Tripple-Down-Effekt hat noch nie jemandem geholfen.

Wie kommt man gut durch die Wirtschaftskrise?

Eine Wirtschaftskrise ist eine wirtschaftliche Flaute, ein wirtschaftlicher Notstand, eine Talfahrt der gesamten Wirtschaft. Entweder spürt man die Krise nur in einigen Ländern, oder leider auch in seltenen Fällen weltweit.

Die Wirtschaftskrise wird in eine L, eine U, oder in eine V Form eingeteilt, je nachdem, wie sie entsteht, wie sie aussieht, und wie schnell sie sich wieder erholt. Die L Form bedeutet, dass die Wirtscaft schwächelt, schwach wird, und dann dauerhaft, für viele Jahre am Boden ist. Die V Form bedeutet, dass sie schnell schwach wird und sich schnell wieder erholt. Und die U Form heisst, dass die Wirtschaft absinkt, eine Weile am Boden ist und sich dann rasch wieder erholt, steil bergauf geht.

In einer Wirtschaftskrise kann das Geld weniger wert sein, Firmenpleiten, finanzielle Engpässe und Nöte können auftauchen, und der Mensch fühlt sich ohnmächtig. So geschehen ist es in der Corona Krise, wo die ganze Welt in eine Art wahnsinnige Ohnmacht verfallen ist. Die Staaten riegelten sich ab,weil ein Virus die Welt bedrohte und eine Pandemie ausbrach. Die Folgen dieser Krise sehen wir heute mit Wucht auf uns zukommen.

Bitte, wer ist für die Wirtschaftskrise verantwortlich? Neulich schaute ich mir wieder einmal mein Festgeldkonto an und verglich die Zinsen, wobei ich entdeckte, dass ich nicht die höchsten Zinsen bekomme, denn ich könnte ja mit meinem Festgeldkonto nach Island auswandern. Jawohl, ich bin für die Wirtschaftskrise verantwortlich.

Wenn ich nicht hinter jedem Euro, der eventuell für mich arbeiten könnte, her wäre, würden die Banken nicht in die Not geraten, extra für mich billigere Angebote mit mehr Profit zu erstellen. Neulich verglich ich auch wieder einmal meine Versicherungen und kam auf die Idee, auf ein günstigeres Paket umzusteigen, damit ich mir von der monatlichen Ersparnis ein Eis und einen zweiten Kaffee leisten kann. Dick genug bin ich bereits, umgestiegen bin ich noch nicht auf das Billigpaket, denn ich warte auf günstigere und bessere Konditionen, welche ich täglich erwarte. Bitte, ich sagte es Ihnen bereits, ich alleine bin für die Wirtschaftskrise verantwortlich.

Wenn wir das Wort Ethik verbal in die Wirtschaft mit einfliessen lassen, dann würden sich unsere Haare um einen Stehplatz in der ersten Reihe kämpfen, nur um sich das geldgierige Desaster anzusehen. Wirtschaft kann nur blühen, wenn wir nicht jährlich einen enormen Anstieg des Bruttosozialproduktes erwarten, wenn wir nicht laufend billigere Produkte für mehr Qualität erhalten wollen. Das Wirtschaftswachstum kann nur erfolgen, wenn das Endprodukt auch entsprechende Löhne beinhaltet, wenn sich das Geld aus der Börse und dem Aktienhandel nicht auf wenige überdimensional dekadent Reiche aufteilen würde.

Bitte, es geht nichts verloren auf dieser Welt, es wird nur ein wenig umverteilt. Wenn ich jetzt meinen mit Eis aus den Ersparnissen meiner Versicherungsprämie angefressenen Bauch abtrainiere, quasi abnehme, wird das Endprodukt in den Abwassersystemen der Kanalisation verschwinden. Dann spüle ich mein Geld am Klo direkt in den Kanal hinunter.

Immer, wenn wir denken, dass es mit unserer Wirtschaft wieder bergauf geht, setzt sich ein Staat ins Fettnäpfchen und kommt von alleine nicht mehr aus der Pfütze heraus. Dann müssen wir dem armen Kerl helfen, wenn er Mist gebaut hat. So helfen wir den Griechen beim Sparen, den Isländern beim Bankenmanagement, den Irländern beim Wachsen, und weiteren Staaten beim Überleben.

Freunden hilft man ja auch, wenn sie in einer Sache noch viel lernen müssen. Die Talente der instabilen Staaten liegen bestimmt woanders, aber wirtschaften war bis jetzt nicht ihre Stärke. Trotzdem kann ein Staat lernen, wenn er einen guten Wirtschaftskurs besucht. Staaten bestehen nicht aus dem Land alleine, sie bestehen aus Menschen, und Menschen sind fähig, Wirtschaftsseminare zu besuchen und zu lernen, nur wollen müssen sie. Übrigens bemerken ja glücklicherweise nicht alle Leute etwas von der Wirtschaftskrise.

Wenn ich nicht täglich die Nachrichten schauen würde, wüsste ich nicht einmal etwas davon, denn die 5 Sterne Hotels werden immer auf die gleiche hochwertige Weise geführt. Gut, in der Wirtschaftskrise schimpfen die Leute über die Staaten, und wenn alles vorbei ist, machen sie in den Staaten Urlaub, über die sie gelästert haben. Das ist menschlich. Wer möchte schon so selbstlos sein, und sein Geld fremden Leuten geben, wenn er hart dafür gearbeitet hat. Da sparen wir in der Krise lieber noch ein bisschen mehr.

Und wie kommt man dann wieder aus dem Krischen heraus? Wenn alle Staaten und Leute wieder mit Geld gefüttert sind, zufrieden mit dem neuen Geld wirtschaften, etwas gelernt haben, ja dann kaufen die Menschen wieder ein und lassen die Wirtschaft wachsen. Dann hat man auch wieder viele Freunde. Und wenn zu viel Geld gedruckt wird, erfinden wir wieder einmal eine neue Währung und beissen in unsere saftigen Goldbarren hinein. Jetzt können Sie sich Ihren hart verdienten Goldbarren auch am Automaten heraus drücken. Das ist eine saubere, schnelle und praktische zertifizierte Sache. Auch das Gold aus dem Automaten glänzt zusammen mit Ihrem frisch eingemauerten Goldzahn um die Wette.

Konservative Trends in der Wirtschaftskrise

Haben Sie schon einmal beobachtet, wie die Leute sich in Wirtschaftskrisen und Wirtschaftsaufschwüngen verhalten? Ich habe mich selbst einmal dabei beobachtet. Jedes Mal, wenn ich eine innere wirtschaftliche Krise mit mir selber habe, lasse ich mir meine Haare kürzer schneiden, als ich ertragen kann. Dann schreit mein gesamtes Ich nach einer drastischen Veränderung. Wenn die Krise vorbei ist, ziehe ich an meinen Haaren, damit sie schneller wachsen. Irgendwie wächst das Gras aber auch nicht schneller, wenn man daran zieht.

Und so haben sich gewisse Trends in der Wirtschaft entwickelt. In Wirtschaftskrisen werden die hohen Stöckelschuhe noch höher, weil man den Absatz braucht, jawohl, den Absatz in jeder Hinsicht. In wirtschaftlichen Hochkonjunkturen trägt man wieder flache Schuhe, weil man endlich wieder den realen Boden unter seinen Füssen spüren möchte. Für mich sind Wirtschaftskrisen nicht geeignet, zu gefährlich, denn ich kann in hohen Stöckelschuhen nicht laufen.

Die Röcke werden in Krisenzeiten länger, damit man nicht versehentlich die Blösse seines kaputten Knies zeigen muss. In wirtschaftlich guten Zeiten werden die Röcke wieder kürzer, weil das Knie Luft zum atmen braucht. Meine Beine haben ständig Atemnot, und deshalb bevorzuge ich kurze, zu kurz geratene Miniröcke. Meine Orangenhaut an den Oberschenkeln will ja auch atmen.

In der Krise benutzen die Leute mehr Lippenstift. Man muss ja seinen vor Schreck offenen Mund betonen. Ich verwende keinen Lippenstift, also kennt mein Mund keine Krisenzeiten. Und die Autorabatte sind in Wirtschaftskrisen wie Sand am Meer verstreut. Man will ja wenigstens ein schnelles Auto fahren, um der Krise zu entkommen.

Und was macht die österreichische Semmel in der Wirtschaftskrise? Sie wird weniger gekauft, wegen der schrumpfenden Hotelzimmerbuchungen weniger benötigt. Auch das deutsche Brötchen erleidet in Krisenzeiten Einbrüche in seiner Kaufkraft, denn das Brötchen wird auch nach den Buchungszahlen von Hotels berechnet. Wenn ich anständig frühstücke, erlebt das Brot jedoch die reinste Hochkonjunktur.

Wie sieht es wirtschaftlich beim Aspirin aus? Bitte, wenn wir schon beim Essen sind, wenn ich Kopfschmerzen habe, brauche ich meine Semmel und eine Aspirin Tablette. In Krisenzeiten erlebt auch mein Kopf eine Krise nach der anderen, also steigt mein Bedarf an Aspirin. Und wenn wir beim Essen bleiben, so kaufen die Leute in Wirtschaftskrisen weniger Popcorn, obwohl sie zu Ablenkungszwecken vermehrt ins Kino gehen. Bitte, Popcorn raschelt ohnehin unentwegt im Kino, wenn man mit knurrendem Magen daneben sitzt und nichts abbekommt. Das nervt.

Tipps für Krisenzeiten

Der wirtschaftliche Kreislauf ist eigentlich immer der selbe. Man produziert Produkte, hat Ideen und bietet Dienstleistungen an. Man macht Werbung für seine Angebote und verdient Geld an den Konsumenten. Und plötzlich geht die Kurve der Wirtschaft nicht mehr bergauf sondern eher schräg nach unten. Aber seine Produkte muss man auch in solchen Zeiten verkaufen können.

Das Marketing sieht allerdings in Zeiten einer Wirtschaftskrise etwas anders aus. Erfolgreiches Marketing beginnt dort, wo die Märkte schwierig werden und der Konsument erst zum Kauf überredet werden muss. Alles andere ist Marketing, welches mit leichten Mitteln erstellt werden kann, denn wenn der Konsument genug Geld übrig hat, greift er leichter nach Produkten, die er eigentlich zum Überleben nicht braucht.

Erfolgreiches Marketing und gute Werbung in einer wirtschaftlichen Talfahrt müssen dem Kunden zeigen, dass das angebotene Produkt lebensnotwendig ist und ihm unheimlich hilft. Hier wirbt man nicht mehr mit der puren Schönheit für Wellnessprodukte, sondern damit, was das Produkt tun kann, um den Stress im Alltag zu lindern. Man zeigt mit seinen Produkten, dass der Kunde damit sparen kann und sein Geld gut in das Produkt investiert ist.

Urlaubsanbieter, Anbieter von Luxusartikeln und Autohersteller haben es in Krisenzeiten eher schwer, ihre Produkte mit herkömmlichen Marketingmethoden zu bewerben. Sie müssen dem Kunden zeigen, dass der Urlaub jetzt besonders günstig zu haben ist und die wirkliche Rettung vor den Alltagssorgen sein kann. Das Auto in Wirtschaftskrisen muss im Marketing als ein wichtiges und rentables Fortbewegungsmittel angeboten werden, denn für Luxus im Auto haben die Menschen in diesen Zeiten nicht den richtigen Blick.

Der Mensch möchte in einer Wirtschaftskrise sein Geld gut investiert wissen und nur die Produkte kaufen, die ihn finanziell überzeugen und lebenswichtig erscheinen. Deshalb sollte Ihr erfolgreiches Marketing genau das bieten, was sich der kleine Sparhals wünscht. So kann man auch in ungünstigen Zeiten gute Werbung und gutes Marketing machen.

Der Aufschwung nach der Wirtschaftskrise

Wir lernen die Vorteile einer intakten Wirtschaft immer dann zu schätzen, wenn wir uns in einer Wirtschaftskrise befinden. Vorher fällt uns die Wirtschaft gar nicht auf. Sie ist wie die Luft, die wir einatmen, immer vorhanden, aber kaum spürbar. Und wenn dann eine Wirtschaftskrise kommt, bemerken wir erst, welch grosser Sturm um uns herum weht. Warum gibt es eigentlich Wirtschaftskrisen?

Es gibt sie, da ein ständiges Bergauf der Wirtschaft irgendwann am Himmel angrenzt und nicht mehr höher steigen kann. Irgendwann muss es immer wieder eine wirtschaftliche Talfahrt geben, das ist ganz natürlich. Aber eine kleine wirtschaftliche Talfahrt muss doch nicht gleich in einer Krise, in einer Katastrophe für die Geldbörse enden.

Die echte wirtschaftliche Katastrophe beginnt, wenn wenige Menschen aus Geldgier immer mehr wollen, mehr in ein Unternehmen investieren, aber weniger Profit ernten. Wenn eine Firma höher eingeschätzt wird, als sie tatsächlich ist, holen die Geier auch mehr Geld heraus, als zu holen ist. Also beginnt eine Wirtschaftskrise zuerst in den Köpfen der Menschen, dann an der Börse in der lieben Aktienwelt, und schliesslich in der leeren Geldbörse. Plötzlich bekommen gute Firmen keine Unterstützung mehr.

Was können Unternehmer tun, um gut durch eine Wirtschaftskrise zu kommen? Sie müssen klein weiterwirtschaften, denn für grosse Anschaffungen fehlt das Geld. Unternehmer, die in Aktien investieren, könnten eigentlich auch ihr Geld beim Spielen einsetzen, denn nichts anderes ist die heutige Börse. Lange kann es gut gehen, aber in Krisenzeiten verlieren solche Unternehmen immer.

Die Gewinner sind die, welche sich ein fettes Geldkissen zugelegt haben und in Krisenzeiten davon zerren. Und wie sieht die Realität aus? In einer Konjunkturzeit vergisst man zu sparen, und in einer Wirtschaftskrise hat man kein Geld mehr zum Sparen.

Die Wirtschaftskrise in Japan zur Tsunami Zeit

Seit dem grossen Knall, der sich wie ein böser Hautausschlag über Japan hernieder gelassen hat, ist auf der Insel ein Phänomen eingetreten, welches man nicht für möglich hielt. Die japanische Wirtschaft schrumpfte in wenigen Tagen nach dem Tsunami, dem Erdbeben und dem katastrophalen Zustand des Atomkraftwerkes in Fukushima. Zuerst erbebte die Erde und liess alles ein wenig unter ihr wackeln.

Spirituell angeschlagene Leute würden womöglich behaupten, es sei ein Ohmen, ein böser Fluch gewesen. Normaldenkende, naturwissenschaftlich geeichte Leute sagen, dass Japan ein Erdbebengebiet ist und sich die Erdplatten immer wieder ein wenig bewegen, damit die Beinfreiheit der Erde gewährleistet ist, denn Bewegung beugt einer drohenden Trombose vor, und so ein Tromböschen braucht unser Planet nicht.

Deshalb verschieben sich Erdplatten und bewegen sich, eine Art von Fitnessprogramm, welches die Erde macht, damit sie schön schlank bleibt. Mit dem Erdbeben alleine hätten die Japaner noch leben können, denn daran sind sie gewöhnt, aber der nachfolgende Tsunami brachte nicht nur Häuser und Landschaftsbilder aus dem Gleichgewicht, sondern auch die japanische Bevölkerung.

Eigentlich hätten sie jetzt genug an Aufregung genossen, da tobte plötzlich als Draufgabe noch der Teufel in einem Atomkraftwerk. Manche Atommeiler stehen aber auch wahrlich nahe am Abgrund, am Wasser. Auch ich bin nahe am Wasser gebaut und musste beim Anblick der Katastrophe mit meinem Tränenhaushalt gut wirtschaften. Was macht jetzt die Wirtschaft in Japan?

Die Finanzwelt kann grausam sein, wenn es hart auf hart kommt, so dachte sich das liebe Geld, es wächst von nun an lieber an anderen Orten, denn auch das Geld möchte nicht radioaktiv verstrahlt werden. Kann Geld überhaupt atomar verseucht werden? Physikalisch unbedingt, aber psychologisch gesehen würde man trotzdem noch gerne zugreifen, wenn man es zwischen die Finger bekommt.

Die Leidensschreie der Wirtschaft kann man von Japan aus über die ganze Welt hören, denn die sind so laut, dass sogar die Autoproduktion vor Schreck den Atem anhält und ihre Standorte woanders hin verlegt. Lieber Besucher, stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten einen gut laufenden Betrieb, der über Nacht nichts mehr wert wäre. Was würden Sie tun? Womöglich würden Sie in einen ersten Schockzustand verfallen, sich nach einiger Zeit davon erholen, einen neuen Betrieb aufbauen, oder für lange Zeit im Zentrum für seelische Gesundheit residieren.

Was machen die Japaner? Sie bewahren Ruhe, gehen beinahe zur Tagesordnung über und knipsen die fatale Situation mit ihren unzähligen Kameras, denn was man hat, das hat man. Eine japanische Angestellte bekam von ihrem Arbeitgeber nach dem Unglück eine E-Mail, in der stand, sie solle bitte rechtzeitig morgens aus dem Haus gehen, denn es fahren nicht so viele Züge zur Arbeit.

Wo nehmen die Japaner bloss ihre Geduld und Gleichgewichtsschwingung her? Ich stelle jetzt die Behauptung auf, dass sich Japan von der Wirtschaftskrise erholen wird, denn ich brauche bald wieder einen neuen Computer, und meine Notebook Marke wird just in Japan gefertigt. Lieber Besucher, aus diesem Beispiel können wir wirtschaftlich für unser eigenes Business lernen. Es mag noch so hart kommen, derart hart kann der Boden nicht sein, als dass man keine geeignete Fussmatte auf den harten Untergrund legen könnte, um weicher zu landen. Wenn Ihr Unternehmen einmal kränkeln sollte, verzweifeln Sie nicht an der aktuellen Lage, sondern suchen Sie Wege, die wieder in ein erfolgreiches Ziel führen.

Wer profitiert vom Kapitalismus?

Der Kapitalismus macht Reiche noch reicher und Arme immer ärmer, selbst wenn heute ein Billig-Pullover nur noch 10 Euro kostet. Der Turbokapitalismus hat jedoch ein Ablaufdatum, wenn alle Rohstoffe verbraucht sind und die Menschen gesättigt vom Konsum nach Hause gehen. Langfristig und nachhaltig attraktiv bleibt die soziale Marktwirtschaft.


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Elisabeth Putz

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