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So wohnen Sie schöner

Wohnen im HausWie wohnt man schöner? Bei der Innenausstattung kommt es auf die Farben und den Stil an. Beim Haushalten kommt es auf zeitsparende, energiesparende und geldsparende Haushaltsgeräte an. Bei Immobilien muss man auf die Infrastruktur, die Lage, den Preis und die Bausubstanz achten. Und beim Renovieren kommt es darauf an, ob man kleine Arbeiten selbst erledigen kann und für professionelle Arbeiten doch den Handwerker braucht. Wohnen bedeutet nämlich Gemütlichkeit, Gesundheit, den passenden Wohnraum finden, und das Dach überm Kopf, welches den Körper und die Seele schützt. Ein Trend geht hin zum Wohnen im Garten, weil die Gartenarbeit fit macht, gesund ist und der Wohngarten wie ein zweites Wohnzimmer genutzt werden kann.

Wie wohnt man schön?

Schön wohnt man, wenn die innere Zufriedenheit ein Zuhause gefunden hat, in welchem sie sich entfalten kann. Wichtig ist die Gemütlichkeit, denn in den eigenen vier Wänden soll man sich auch einmal gehen lassen dürfen. Wichtig ist die gesunde Bausubstanz, denn es gibt Wohnungen, die uns krank machen können. Überprüfen Sie vor allem alte Wohnungen auf Aspest-Rückstände, atmungsaktive Wände und saubere Leitungsrohre sowie stabile Stromleitungen. Und achten Sie darauf, dass kein Schimmel in der Wohnung ist. Die Fenster und Türen müssen ordentlich schliessen, Feuchtigkeit ist tabu, und der Lärm vom Nachbarn sollte so unhörbar wie möglich sein.

Wie wichtig ist der eigene Wohnraum?

Der Wohnraum gehört zu den Grundbedürfnissen der Menschen. Wir sind es gewohnt, ungestört in unserer Intimsphäre, in unseren persönlichen Räumlichkeiten, hinter verschlossenen Türen zu leben. In anderen Kulturkreisen hausen die Leute jedoch viel gesellschaftlicher, viel freizügiger. Es gibt Familien, in denen leben mehrere Generationen unter einem Dach. Viele Menschen leben in grösseren Gruppen beisammen und teilen sich Bad und Klo, Küche und Wohnzimmer. Und wir mögen es teilweise nicht einmal, wenn die Schwiegermutter zu Besuch kommt und bei uns übernachten will. Sogar der Nachbar darf kaum hinter die eigene Haustüre blicken, denn unser Zuhause ist uns heilig.

Kein Wunder, dass Reality Soaps, mitten aus dem Leben gegriffen, im Fernsehen boomen, in denen man live mitverfolgen darf, wie es in anderen Wohnungen aussieht, wie sich der verzweifelte Messie vor laufender Kamera helfen lässt, wie der familiäre Streit von Supernanys geschlichtet wird, und wie Normalverbraucher in den eigenen vier Wänden wohnen.

Wohnraum bedeutet Individualität, denn die Seele liebt es aufgeräumt, bequem, chaotisch, elegant und kreativ zugleich. Wohnen ist von so unterschiedlicher Qualität, und dennoch, nach Aussortierung aller kreativen Wohnstile und Lebensarten bleibt ein Faktor übrig, das schützende Dach über dem Kopf. Früher baute man Lehmhütten, Holzhütten, Steinhäuser, bis man sich zu ungesunden, aber stabilen Betonbauten durchrang, und schliesslich im neuesten Modeschrei stecken blieb, dem vollautomatischen Passivhaus, das gesund und energiesparend ist.

Wie wohnt man gemütlich?

Helle und grosszügig geschnittene Räume sind besser als kleine dunkle Kammern, auch wenn man in manchen Wohnungen viele Räumlichkeiten vorfindet, zu klein ausgefallene Zimmer kann man nur als Besenkammern nutzen. Wenige, aber dafür hochwertige und grosse Möbelstücke sehen optisch besser aus und verleihen dem Raum eine gewisse Eleganz. Zu viel Nippes lenkt eher vom gemütlichen Wohnflair ab. Auf jeden Fall ist eines wichtig: Sie müssen sich in Ihren vier Wänden zu Hause fühlen, dann ist auch Ihre Seele zu Hause.

Übrigens sind weisse Wände am besten geeignet, um lange hinzuschauen, ohne dass man an Verwirrung leidet. Grüne Wände sind auch optimal, für kurze Momente der Entspannung, denn grün ist gesund für unsere Augen. Wem das helle Weiss zu grell erscheint, der streicht seine Wände am besten dunkelweiss, creme-farben, denn das tut dem Auge nicht weh. Alle anderen Farben sind weniger dafür geeignet, um einen Raum dauerhaft zu gestalten, denn zu viel Farbe macht uns agressiv. Dunkle Wandfarben machen uns überaus depressiv, grelle Farben machen uns überempfindlich und explosiv.

Die Anordnung der Räume in einer Wohnung ist auch wichtig, denn jeder Raum sollte so ausgerichtet sein, dass einmal am Tag die Sonne zur Begrüssung hineinscheinen kann. Das erwärmt den Raum und spart Energie. Ausserdem hält man sich in sonnigen Räumen lieber auf, als in schattigen Kammern.

Wie wohnt man noch gemütlicher?

Wie gestaltet man sein Zuhause gemütlich? Zuerst sollte man in allen Räumen das Lichtkonzept überarbeiten. In den Arbeitsräumen kann man helles Tageslicht mit Tageslichtlampen verwenden, in den gemütlichen Wohnräumen sollte man gedämpftes, indirektes Licht, vielleicht mit Lichtsteinen verwenden. Dann sollte man die Wandfarbe überdenken. Warme Weisstöne laden zu mehr Gemütlichkeit ein, und ein helles Gelb wirkt aufheiternd. Man muss die Wohnung gut aufräumen, für Ordnung sorgen, damit Gemütlichkeit entsteht. Mit Kastensystemen, Regalsystemen und grossen, geschlossenen Schrankwänden sorgt man dafür, dass nichts Unnötiges herumliegt. Zimmerpflanzen, viel Grün, bunte Blumen, schöne Bilder, warme Teppiche, schöne Vorhänge und Gardinen, all das sorgt für ein gutes Raumflair. Die Blüftung muss stimmen, entweder durch eine passive Belüftungsanlage, oder durch mehrmaliges Fenster-Öffnen am Tag. Stickige, abgestandene Luft macht das Zuhause ungemütlich, und im Winter kann der Raum kälter wirken, wenn die Luft drin steht.

Wie wohnt man modern?

Modernes Wohnen geht mit der Zeit, verfolgt einen Zeitgeist, der sich weiterentwickelt. Wohnraum wird zur Wohlfühloase. Wir bauen uns Passivhäuser und filtern die Luft, obwohl wir lieber in der frischen Luft wären. Wir kaufen uns Eigenheime und werden sesshaft, obwohl uns der Arbeitsmarkt zu mehr Mobilität zwingt. Wir wohnen in der Innenstadt ohne Auto, obwohl die Einkaufszentren am Stadtrand stehen.

Ein naturbewusster Trend geht hin zum Passivhaus. Hier können Sie Kosten sparen, die geballte Energie der Natur nutzen und gesund wohnen. Wie wäre es, wenn die Sonne im Winter durch Ihre riesengrossen Glasscheiben strahlt, den Raum mit ihrem hellen Charme erwärmt und Sie gleichzeitig heisses Wasser zum Duschen bekommen? Ein Passivhaus kann das, denn es ist ja eine eierlegende Wollmilchsau. Übrigens ist die Luft in so einem naturbewussten Haus immer frisch, denn sie wird durch spezielle Filterungen gereinigt, sodass man im Winter weniger Energie zum Heizen einsetzen muss.

Wie wohnt man intelligent?

Das Passivhaus wird nur noch vom Aktivhaus getoppt, welches eine künstliche Intelligenz beherbergt. Im intelligenten Haus schliessen sich die Fenster automatisch, wenn es regnet, die Elemente lassen sich per Handy-App und Fernbedienung steuern, Raumlicht wird je nach Tageszeit und Bedarf gedimmt, und der Kühlschrank weiss, was man noch einkaufen muss. Hier wird das Denkvermögen des Menschen eingeschränkt, weil ihm sämtliche Organisation abgenommen wird. Was machen wir eigentlich, wenn in diesem Haus einmal der Strom ausfallen sollte?

Im intelligenten Haus weiss der Fernseher, was man schauen will, da er unsere Vorlieben und Lieblingssender kennt. Die Fenster zur Aussenwelt sind mit virtuellen Landschaftsbildern versehen, sodass man glaubt, direkt im Wald, am Meer, am See, im Park oder auf einer grünen Wiese zu wohnen. Wer lieber in New York leben will und trotzdem bei uns bleibt, kann sich das New-Yorker Stadtbild ans Fenster beamen, und wer über den Wolken leben will, beamt sich den Sternenhimmel direkt ins Fenster hinein.

Da wären noch am Rande zu erwähnen, die Alarmanlage, die auch von unterwegs aus gesteuert werden kann, elektrische Geräte, die sich ausschalten, wenn sie nicht mehr gebraucht werden, die Heizung, die sich immer eine Stunde bevor Sie nach Hause kommen, einschaltet, damit Ihr Näschen nicht frieren muss, die Waschmaschine, die die roten Socken aus der Weisswäsche entfernt, bevor Sie wie ein rosarotes Bonbon herumlaufen müssen, und der digitale Roboter, der den Butler aus seinem Job vertreibt und Ihnen das fertige Frühstück ans Bett bringt.

Wie wohnt man gesund?

Man wohnt heute gerne im Grünen. Wer sich keinen eigenen Garten leisten kann, weil das Haus mitten in der Stadt steht, der begrünt seine Dachterrasse und seinen Balkon. Sogar die Hauswände werden bepflanzt, damit das gesunde Grün Sauerstoff spendet und die Luft reinigt. Auf der Dachterrasse kann man sich einen Hochgarten züchten, kleine Zierbäume anpflanzen, einen Kräutergarten einrichten und Gemüse anpflanzen. Im Winter kann man diesen Terrassengarten konservieren, indem man ein Glasdach ausfährt, welches sich schützend über Frost und Schnee legt. Allerdings braucht so ein Garten im Winter auch Sauerstoff und den Stress aus der Luft, sodass man das Glasdach regelmässig öffnen muss. Wer sich einen eigenen Garten ausserhalb von Balkon und Terrasse gönnt, der mietet am besten einen. Hier sollte man die Kleingärtner-Knigge studieren, denn die Gartenbesitzer sind oftmals ein eigenes Völkchen mit wahrlich spiessigen Regeln, aber wenn man sie näher kennenlernt, sind sie die liebsten Menschen auf Erden, wenn sie in der Erde wühlen dürfen.

Wie wohnt man kreativ?

Manche Leute leben so kreativ, dass man bereits vor der Haustüre ihren Wohnstil erkennt. Nehmen wir die Dauercamper, die ihren Wohnwagen mit Heizung für den Winter und Klimaanlage für den Sommer ausrüsten, in so edlen und hochwertigen Wohnwägen residieren, dass man daraus finanziell bereits ein Wohnhaus ernten könnte. Wer inmitten von Grashüpfern sein Zelt aufbauen muss, sehnt sich wahrscheinlich nach einem sterilen Bett im Hotelzimmer. Wer jedoch im Luxuscampingwagen lebt, hält es dort drin sehr gut aus.

Ein Mann hat sich den Traum seines eigenen Flugzeugs erfüllt. Jetzt residiert er in einem Luxusjet, elegant und teuer ausgestattet. Er hat sich im Flugzeug sogar ein eigenes Büro eingerichtet. Wahrlich, da bekommt die Business-Class im Flieger eine ganz individuelle Note.

Eine Frau hat sich den Traum vom eigenen Regenwald in ihrem Zuhause gegönnt. Sie pflanzte exotische Bäume, Orangen, Mandarinen und Bananenbäume im Wintergarten, stellte ihr Bett mitten in diesen Urwald hinein, züchtet heute noch exotische Vogelarten und wacht jeden Morgen mit einem Panoramabild auf, wenn sie ihren selbstgemachten Urwald betrachtet. Vor Schimmel fürchtet sie sich nicht, denn die Luftfeuchtigkeit in ihrem Wintergarten beträgt mehr als 80%.

Wie wohnt man auf kleinstem Raum?

Es gibt Leute, die wohnen auf engstem Raum. Wenn die sich entspannen wollen, buchen Sie eine Nacht im Kapselhotel, denn da ist das Bad der grösste Raum, während man in einer kleinen Kapsel schläft. In Japan findet man diese Kapselhotels, in denen sogar Manager residieren.

Es gibt Leute, die wohnen in einem luxuriösen Baumhaus. Übrigens ist das Projekt des Baumhauses zu einer Geschäftsidee gewachsen, da eine Frau mehrere Baumhäuser zu einem Hotelkomplex zusammenschloss und daraus einen Hotelbetrieb errichtete.

Vereinzelt wohnen Leute in Blockhäusern im Wald, weil sie zum Aussteiger werden und die Ruhe lieben. Sie bevorzugen die reine Natur, scheuen jegliche Chemie, vermeiden Umweltgifte und Schadstoffe, sind grösstenteils Selbstversorger und leben gesund. In so einem Blockhaus stärkt man auch seine Abwehrkräfte, weil man sich abhärtet, wenn man bei Wind und Wetter in den nächst gelegenen Teich zum Baden gehen muss und das Aussenklo benutzt. Die echten Aussteiger wohnen sogar ohne Strom und fliessendes Wasser. In Spanien, in der Extremadura findet man vereinzelt solche Wohnmodelle vor.

Es gibt Leute, die wohnen zwar luxuriös, leben jedoch in winzigen Boxen, in sogenannten Containern, in kleinsten Appartments. Bitte, dort drin kann man sich nicht verirren, aber es hat kein grosser Kleiderschrank Platz, man wohnt vorwiegend draussen, und der Kühlschrank darf auch nur klein ausfallen. Man zahlt zwischen 20000 Euro und 35000 Euro für so ein winziges Haus, hat jedoch kaum Probleme mit der Wartung, Pflege und Instandhaltung seiner Wohnung. In den USA findet man solche Luxusboxen, und die Bewohner scheinen sich wohl darin zu fühlen.

Das kleinste Haus der Welt

Das kleinste Haus der Welt steht in Asien, in Japan, und doch bietet es jede Menge Platz und Stauraum. Es besitzt fünf Stockwerke, ist 9 m lang und 2 m breit. Das fünfte Stockwerk ist allerdings so niedrig, dass man aufrecht nicht drin stehen kann, obwohl die Asiaten klein in ihrer Statur sind. Pro Stockwerk bringt man ein bis zwei Räume unter, und die Türen fehlen, damit man Platz spart. In Japan gibt es auch sogenannte Kapselhäuser, in denen sich mehrere Leute Bad und Klo, Wohnzimmer und Küche teilen, aber individuell in einer kleinen Kapsel schlafen und hausen, wenn sie sich zurückziehen. Übrigens gibt es in Japan auch ein Minirestaurant, welches nebenher als Wohnraum dient. Es passen nur vier Leute hinein, aber die Spezialität, die Rahmensuppe, schmeckt hervorragend. In Japan wird der Platz bis ins kleinste Detail hinein vollends ausgenutzt. 140 cm niedrige Räume sind keine Seltenheit, und die Autos parken unterirdisch mittels Parkkarte, damit kein Chaos entsteht. Der Vorteil an diesen Wohnkonzepten ist, dass man gemeinsam wohnt und sein Bad und Klo nicht selber putzen muss.

Wie wohnt man in einer Wohngemeinschaft?

Wer billig und dennoch gut leben möchte, der entscheidet sich für die niemals aussterbende Wohngemeinschaft. Studenten, alleinstehende Leute, Dauersingles, gesellige Menschen, Rentner, alle streben hin und wieder ein Leben in einer Wohngemeinschaft an. Es ist der chronische Geldmangel, der dieses Wohnmodell aufblühen lässt, die Einsamkeit im Alter, wenn man noch nicht reif fürs Altersheim ist, und die Gier nach neuen Leuten. In einer WG sollte man seine Mitbewohner gut auswählen, denn man begegnet sich auch im Pyjama, teilt sich Küche, Wohnzimmer, Flur und Bad, das Klo muss sauber sein, und die Leute müssen sich mögen, sonst hat das Zusammenleben keinen Reiz. Wenn man sich bis aufs Blut reizt, kann eines Tages die Miete nicht mehr bezahlt werden, weil sämtliche Bewohner aufgrund eines Burnouts arbeitsunfähig werden.

Männer und Frauen zusammen in einer Wohngemeinschaft haben ein ganz anderes Problem. Sie reizen sich schon aufgrund ihrer äusseren Reize, da zwischen Mann und Frau eine gewisse Spannung liegt, die mitten ins Herz geht. Wenn da ein Mann von zwei Frauen begehrt wird, herrscht Zickenkrieg. Bei Rentnern ist dies nicht so schlimm, da herrscht höchstens dicke Luft, wenn Opa sich für die freie Liebe am Lebensabend entscheidet, denn ältere Leute werden zunehmend toleranter. Der Einzelgänger würde sich in so einem Wohnmodell wie in einem Käfig fühlen, er braucht seine Ruhe.

Wie sieht die perfekte Wohnung aus?

Wie sieht die perfekte Wohnung aus? Man muss sich drin wohlfühlen, denn die Seele wohnt auch drin. Helle grosse Räume mit hohen Zimmerdecken oder Wohnungen im modernen Neubaustil? Das kleine Appartment oder die grosse Luxuswohnung? Kreativ oder klassisch wohnen? Alle Varianten finden ihre ganz persönlichen Liebhaber, da das Wohnen eine individuelle Angelegenheit ist. Sogar das Baumhaus, der Wohncontainer, das Kapselhaus, das umgebaute Schiff und das umgebaute Flugzeug boomen. Der spartanische Minimalist lebt mit weniger als 100 Dingen in seinem Zuhause, während der ausladende Materialist mit edlen und teuren Accessoires residiert, wobei hier die Statuen, die einen Raum mit ihrer ganzen Präsenz einnehmen, richtig ins Auge fallen.

Einrichten

Wie richtet man sein Zuhause stilvoll ein? Das Raumflair muss stimmen, die Möbel müssen zum Raum passen, die Farben sollten aus der selben Farbfamilie stammen, und der Raum muss gemütlich sein. Ein Trend geht hin zu Funktionsmöbeln, zu nachhaltigen Einrichtungsgegenständen aus Karton, aus umweltfreundlichen Materialien, und die heutigen Möbel sind mobil. Bei Wohnaccessoires sollte man darauf achten, dass sie zum Wohnstil und zu den Möbeln passen. Gut sieht ein Zimmerbrunnen mitten im Raum aus, welcher von einer gesunden, grünen Landschaft aus Zimmerpflanzen umgeben ist. Man kann das Zentrum des Raums auch frei lassen, damit gute Energien fliessen können, wenn man sich für den Feng Shui Stil entscheidet. Das Schlafzimmer sollte ruhig und frei von Elektrosmog sein. Das Wohnzimmer darf repräsentativ sein. Die Küche sollte massgeschneidert in den Raum passen, und Bad und Klo dürfen ruhig zu gemütlichen Wellnessoasen gemacht werden. Wer sein Arbeitszimmer ausgiebig nutzt, weil er sein Home-Office darin untergebracht hat, sollte auf ein gutes, gesundes Licht, beispielsweise mit einer Tageslichtlampe achten.

Garten

Wie pflegt man den Garten artgerecht? Wir tendieren ja dazu, das halbe Jahr über im Garten zu residieren, und die restliche Zeit wintern wir ihn ein. Wenn im Frühling der Maulwurf erwacht, erwachen auch die elektronischen Sensoren, die ihm das Leben schwer machen, ihn verjagen und das Gras schützen. Maulwürfe sind nützliche Tiere, krempeln das Erdreich um, aber sie sind auch lästig, wenn sie die unangenehmen Maulwurfshügel erzeugen. Im Frühling braucht man übrigens auch einen grünen Daumen, denn der Gemüsegarten muss angelegt werden. Eine Frostschutzfolie für die Pflanzen ist hilfreich, wenn im Spätfrühling noch einmal Frost droht. Man muss nur darauf achten, dass die Pflanzen unter der Frostfolie nicht schwitzen, sonst erntet man Schimmel. Im Sommer baut man sich ja gerne seinen eigenen Schwimmteich auf, wobei ein separater Pool und ein tierisch guter Teich, die getrennt voneinander ihr Dasein fristen, sind hygienischer, weil man nicht zwischen den Fischen umherschwimmt. Im Herbst erntet man das Obst, unter welchem man im Sommer auf seiner Liege im Schatten ruhte. Bei Obstbäumen sollte man darauf achten, dass sie nicht zu dicht beieinander stehen, sonst dringt kein Sonnenlicht mehr durch, sodass man eines Tages im Moos liegt, weil der Rasen ohne genügend Licht extrem leidet.

Immobilien

Wie findet man die passende Immobilie? Ein Trend geht hin zum Eigenheim, ein Gegentrend hin zum Penthouse mitten in der Stadt, welches man vorzugsweise mietet, oder man kauft es als Anlage und vermietet es weiter. Die günstig gelegene Immobilie ist ruhig, beherbergt keinen Strassenlärm, auch nicht bei geöffnetem Fenster, sie ist zentral gelegen, besitzt eine Autobahnanbindung, eine tolle Infrastruktur mit wichtigen Geschäften, und sie ist nicht teuer. Die passende Immobilie ist ein Traum, und wenn man aufwacht, muss man Kompromisse schliessen. Wichtig ist, auf genügend Ruhe zu achten, aufmerksam zu beobachten, ob sich nicht etwa Fluglärm oder Zuglärm in der Nähe befinden, und darauf zu achten, dass man den Verkehrslärm nicht hört. Lärm ist ungesund und kann auf Dauer krank machen, selbst wenn die tollste Infrastruktur das Herz erwärmt. Die optimale Immobilie muss hell sein, genügend Sonnenlicht ins Haus lassen und kein allzu wuchtiger, hermetisch abgeriegelter Passivbau sein, denn wenn die Wände nicht mehr atmen, kann das Wohnen krank machen. Vollwärmeschutz ist zwar gut, aber nicht auf Kosten der gesamten Luftzufuhr, denn alleine durch eine elektrische Filteranlage hindurch zu atmen, kann das Immunsystem schwächen, wenn man sie nicht pingeligst genau reinigt.

Renovieren

Wie renoviert man professionell? Handwerker oder Heimwerker, was ist besser? In vielen Fällen ist der Profi vorteilhafter, denn das Endergebnis stimmt, auch wenn vereinzelte Heimwerker dem Profi sehr nahe kommen. Beim Handwerker sollte man darauf achten, dass es keine Schwarzarbeit wird. Erstens macht man sich dabei strafbar, und zweitens hat man keine Garantie auf diese Arbeit. Stellen Sie sich vor, sie lassen sich einen Whirlpool ohne offizielle Rechnung einbauen. Sobald er Probleme macht, undicht wird, eine Wasserleitung angebohrt wird, können sie die Schimmelbeseitigung selber bezahlen und immer wieder nachjustieren, wenn sie den Whirlpool benutzen möchten. Beim Hausbau sind Sie als Bauherr für alles verantwortlich, auch wenn sie den Auftrag an eine zweifelhafte Baufirma abgeben, die eventuell pleite geht und Sie auf den Kosten sitzen lässt. Informieren Sie sich vorab, holen Sie sich Kostenvoranschläge für Renovierungsarbeiten ein, achten Sie auf Empfehlungen, und tätigen Sie niemals vorher Zahlungen für Arbeiten, die erst gemacht werden. Elektronik und Sanitäranlagen sollte man vom Profi erledigen lassen, kleine Arbeiten kann man notfalls selber machen, wenn man ein ruhiges Händchen dafür besitzt.

Wohnstil

Welcher Wohnstil passt zu Ihnen? Der einfache oder der luxuriöse Wohnstil, kreativ oder stilvoll elegant, maritim, mediterran, skandinavisch, rustikal, der Wohnstil passt sich an Ihre Bedürfnisse an. Man erkennt den individuellen Style auch am Sternzeichen, denn es gibt sachliche, kühle, feurige und kreative Charaktäre. Die meisten Menschen leben jedoch praktisch, lieben es nachhaltig und modern zugleich. Fakt ist, der Style muss zur Persönlichkeit passen, denn ein kreativer Chaot wird sich in einer sachlich sterilen Wohnung niemals wohlfühlen. Im Trend liegt derzeit der Feng-Shui Stil, denn wir leben zunehmend achtsam und möchten positive Energie im Wohnraum tanken.

Wohntrends

Wie wohnt man heute? Modernes Wohnflair, Gesundheit und umweltfreundliche Energie stehen im Mittelpunkt. Die moderne Stadtwohnung, das luxuriöse Penthouse in der Innenstadt und das kleine Appartment für Singles boomen, aber auch das Haus mit Garten, am Stadtrand und am Land liegen zunehmend im Trend, besonders für gesundheitsbewusste Leute mit Kindern. Der Platz wird knapp, und so baut man hoch, geniesst die Dachterrasse und den Dachgarten. Aus Platzmangel werden einige Grossstädte kreativ und bauen in die Tiefe, sodass unterirdische Wohnungen entstehen. Hier spielt auch die Sicherheit eine grosse Rolle, denn es gibt bereits Luxuswohnungen, die unterirdisch ohne Fenster auskommen. Hier dienen grosse Flachbildschirme als Fenster, auf denen Grünflächen und Naturbilder abgebildet sind, sodass man glaubt, direkt aus dem Fenster ins Grüne zu schauen. Die Belüftung besteht aus purem Sauerstoff und einem gesunden Luftgemisch, sodass man glaubt, Frischluft zu atmen.

Wohnung aufräumen

Wie räumt man sein Zuhause professionell und strategisch auf? Wie beseitigt man den überflüssigen Müll? Zu viel Nippes, zu viele Dinge machen uns unglücklich. Nur der Messie kann nicht loslassen. Das Messie-Syndrom ist gekennzeichnet durch eine Sammelwut, und so entsteht ein heilloses Durcheinander. Man kann in so einer Wohnung nicht mehr leben, wenn sich der Müll stapelt. Hier braucht man Hilfe, damit man lernt, mit System aufzuräumen. Eine Wohnung ist dann ordentlich aufgeräumt, wenn man sich geordnete Systeme einrichtet, Schränke mit Themenübersichten, und Schachteln, in welche man Dinge gibt, die man nach Thema beschriftet. Auch sollte in jedem Raum nur das eingeordnet werden, was diesen Raum kennzeichnet. Viele Leute horten jedoch allerlei Müll im Schlafzimmerschrank und verwenden den Wohnzimmerschrank als Kleiderschrank. In New York leben Leute, die verwenden Geschirrspüler und Backofen als Schuhschrank.

Wohnungssuche

Wie findet man die passende Wohnung? Am schlimmsten ist die detaillierte Mieterauskunft, in der man sogar den Familienstand, das Einkommen, sämtliche persönliche Daten und den Kinderwunsch angeben muss. Durch so eine Mieterauskunft haben es Studenten und Sozialhilfeempfänger schwer, an eine brauchbare Wohnung zu kommen, denn es zählt in vielen Fällen das Prestige. Bei der Wohnungssuche ist es wichtig, dass man auf einige Details achtet. Die monatliche Miete muss erschwinglich sein und darf das Budget nicht auffressen. Bei möblierten Wohnungen sollten die Möbel nicht abgewohnt sein. Schimmel, Feuchtigkeit und instabile Sanitäranlagen sind ein No-Go. Die Nebenkosten, Strom und Heizung muss man berücksichtigen. Und es ist wichtig, dass die Wohnung atmungsaktive Wände hat und gesund ist, vielleicht einen Balkon, eine Gartenmitbenutzung oder helle Räume mit grossen Fenstern hat. Am wichtigsten ist jedoch der Mietvertrag, den man vor dem Unterzeichnen prüfen sollte.


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