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Wie gestaltet man das Wohnzimmer?

Die Katze im WohnzimmerNormalerweise ist das Wohnzimmer der grösste Raum im Haus, sodass man es vielseitig einsetzen und gestalten kann. Manche Leute nutzen es auch zusätzlich als Esszimmer, stellen sich einen grossen runden Tisch mit edlen Sesseln hinein, während in einer anderen Ecke des Raumes das Sofa samt Couchtisch, Polstermöbeln, Hocker und Fernseher stehen.

Das Wohnzimmer sollte nicht unbedingt zugemüllt werden, weder mit zu vielen Möbeln, noch mit zu vielen Wohnaccessoires, und schon gar nicht mit zu viel Farbe. Wer unterschiedliche Farben für seine Möbel verwendet, sollte sich nach den Lehren des Feng Shui orientieren, oder darauf achten, dass die Farben nicht in den Augenschmerzen.

Rot passt zu hellbraun und weiss, wobei rot und schwarz auch nette Akzente darstellen. Rote Möbel, beispielsweise ein rotes Sofa, passt zu weissen oder hellbraunen Wänden, aber braune Möbel passen nicht unbedingt zu roter Wandfarbe. Weisse Möbel oder der schwarz weiss Look passt hervorragend zu Repräsentationszwecken in ein elegant schlichtes Wohnzimmer, da sie sterile Reinheit, Aufgeräumtheit und Sauberkeit, kühle Sachlichkeit und Kopforientiertheit signalisieren.

Grüne Möbel passen zu hellgelben Wänden, dunkelblaue Möbel passen zu blassblauen Wänden, pinke Möbel zu rosa Wänden und orange Möbel wieder zu blassbraunen Wänden.

Der Kreative kann durchaus mit Farbe experimentieren, auch wenn satte Farben irgendwann ausgetauscht werden müssen, da man sie nicht ewig erträgt. Der klassische Wohntyp gestaltet sein Wohnzimmer farblich schlicht, mit weissen Wänden und klassischen Möbelfarben wie braun oder weiss. Hier braucht man sich keine Sorgen um den Anblick zu machen, denn diese Faben kann man immer ertragen.

Die Wohnzimmermöbel sollten so angeordnet werden, dass kein direktes Licht von draussen den Fernseher anstrahlt, sonst sieht man das Bild kaum, wenn man bei Tageslicht fernsieht, ohne dass man alles verdunkelt. Beliebt sind heute ohnehin elektrisch ausfahrbare Leinwände samit Beamer, oder der klassische Flachbildfernseher mit kleinen Rundungen, damit der 3D-Effekt genossen werden kann. Der Fernseher sollte möglichst weit weg vom Sofa stehen, sonst wirkt das Bild unscharf oder zu gross, wenn man zu knapp davor sitzt.

Das Sofa sollte in eine gemütliche Ecke des Raumes gestellt werden, die weit weg vom Fernseher ist, damit man in guter Qualität fernsehen kann. Die Essecke kann am Fenster oder in der Nähe der Balkontüre angeordnet werden, da man beim Essen gerne Licht empfängt. Wer sein Wohnzimmer mit einer grossen, sich automatisch öffnenden Glasfläche ausstattet, die direkt zur Terrasse oder zur Veranda hinaus führt, kann seine Essecke genau davor platzieren, dann erntet man das pure Sonnenlicht. Wer sein Wohnzimmer zum Essen nutzt, sollte einen Raum wählen, der sich in Südost Richtung erstreckt, denn dann bekommt man die Morgensonne zum Frühstück, die Mittagssonne zum Mittagessen, und die Nachmittagssonne zum Kaffee und Kuchen präsentiert. Die Abendsonne ist ohnehin ungünstig, denn sie scheint quer in den Raum, ist zu heiss und schädigt die Möbel.

Der Deko-Kamin im Wohnzimmer

Wer keinen echten Kamin im Wohnzimmer hat, für den gibt es Alternativen, obwohl diese Alternativen ein echtes Holzfeuer kaum ersetzen können. Der Deko-Kamin ist so eine Alternative, kommt optisch sehr nahe ans richtige Lodern des Feuers heran, kann jedoch wärmetechnisch mit Holz nicht mithalten.

Es gibt sie als Wandkamin, als Standkamin, für den Boden oder als Tischkamin, die edlen Deko-Kamine. Sie funktionieren mit Ethanol, sehen gut aus, signalisieren ein stimmiges Raumbild und strahlen Wärme und Geborgenheit aus. Diese Geborgenheit kann trügen, denn Ethanol ist eine gefährliche Flüssigkeit und muss artgerecht behandelt werden. So einen Ethanol-Kamin anzuzünden, ist eine heikle Angelegenheit, da man sich schwerste Verbrennungen zuziehen kann. Wahrlich, die schlimmsten Unfälle passieren im Haushalt.

Eine gute Alternative ist der Deko-Kamin auf Strombasis. Er frisst nur Strom, besitzt ein optisches Schaubild, welches trügerisch echt aussieht und einem ein offenes Feuer vorgaukelt. Dieser Kamin ist pflegeleicht und nicht so gefährlich. Wer es stilvoll und teuer haben will, lässt sich einen echten Holzkamin einbauen. Hierfür muss jedoch ein Hauskamin vorhanden sein und die Statik stimmen, denn solche Kamine sind aufwendig, gross und schwer. Ich lege mich samt Schafsfell ins Bett und geniesse den Stromkamin, bis mir die Sonne ein Loch in die Bettdecke brennt.

Sofa oder Couch - was ist besser?

Wer sich für ein Sofa im Wohnzimmer entscheidet, der denkt in erster Linie an die reine Präsenz. Das Sofa besitzt auf beiden Seiten eine Begrenzung, ist meist zum Sitzen alleine geeignet, besteht oft aus einem robusten, etwas härteren Material und ist nicht für den stundenlangen Dauerbetrieb geeignet, da wir uns darauf nicht ewig aufhalten können, ohne Rückenschmerzen zu bekommen. Das elegante Designersofa darf ruhig aus Samt, Satin oder edlem Leder bestehen, wobei Leder sehr kalt werden kann, wenn man nur kurz drauf sitzt. Erst nach und nach erwärmt es sich aufgrund der Körpertemperatur.

Wer sich für eine Couch im Wohnzimmer entscheidet, denkt praktisch, funktionell und kombinierend. Die Couch besitzt keine Begrenzungen, kann zu einem Bett umgebaut werden und dient sowohl zum Sitzen, als auch zum Schlafen, beispielsweise für ein kleines Powernapping. Bei einer Couch sollte man auf ein natürliches, warmes Material achten, auf eine gesunde und gute Liegefläche, und man darf sie nicht zu weich wählen, denn immerhin nutzt man sie auch zum Schlafen. Sie muss breit genug sein, denn im Schlaf dreht man sich und braucht Platz.

Ein Sofa passt gut zu ein bis zwei Sofastühlen dazu, die einen Glastisch einzäunen. Eine Couch kann auch ohne Tisch, ganz alleine im Raum stehen, denn sie füllt mit ihrer breiten Präsenz alles aus. Ideal sieht hier ein edler Teppich aus, der vor der Couch liegt und als Zentrum des Raums für Meditation, Sport und Entspannung geeignet ist. Couch und Teppich sollten am besten farblich gut zusammenpassen, wobei der Teppich auch zum Bodenbelag passen sollte. Das Auge wohnt immer mit uns mit.

Ein Sofa ist pflegeleicht, vor allem, wenn man glattes Leder wählt, welches man bloss mit einer Lederpolitur oder mit destilliertem Wasser reinigt. Eine Couch ist pflegeintensiver, da man auf ihr Körperschweiss und Bakterien hinterlässt, wenn man regelmässig drauf schläft. Hier braucht man eine gute Polsterpolitur, die desinfizierend und gut reinigend wirkt, jedoch nicht zu viel Chemie enthält, denn das ist ungesund beim Schlafen. Übrigens sollte man sich bei der Schlafcouch nicht unbedingt für die Farbe Weiss entscheiden, da weisse Möbel extrem schnell optisch schmutzig wirken.

Einige Leute verwenden Schonbezüge für Sofa und Couch. Sie sind praktisch, da sie die Lebensdauer der Möbel erhöhen. Wenn man im Alltag alleine ist, kann man die Schonbezüge draufgeben, und wenn man Besuch erwartet, entfernt man sie und zeigt, was man hat. Ausserdem sollte man sich bei den Sitz- und Liegemöbeln ohnehin für hochwertige Materialien, oder für gute Markenmöbel entscheiden, weil sie stabil bleiben und nachhaltiger sind. Billige Sofas sind extrem weich, schnell durchgesessen und nicht langlebig genug.

Der Fernseher im Wohnzimmer

Welcher Fernseher passt ins Wohnzimmer? Er wird ja automatisch zum Möbelstück, wenn er sein Design an den Rest des Raumes anpasst. Was nützt ein grosszügig geschnittener Fernseher, ein überdimensionale grosser Flachbildfernseher, wenn das Wohnzimmer nur wenig Fläche besitzt? Dann sitzt man knapp davor und kommt sich vr wie im Kino in der ersten, unbeliebten Sitzreihe, direkt auf die Leinwand gepresst. Ein Fernsehgerät muss sich in den Raum schmiegen wie eine Katze, die förmlich eine Einheit mit dem Pelzmantel bildet, auf welchem sie liegt.

Zimmerpflanzen fürs Wohnzimmer

Wer für ein gesundes Raumklima sorgt, stellt sich am besten Zimmerpflanzen ins Wohnzimmer. Eine Pflanze alleine reinigt die Raumluft noch nicht intensiv, aber wer sich einige grössere Pflanzen im Raum verteilt aufstellt, der hat gute Chancen auf ein gesundes Raumklima. Die Pflanzen betreiben Photosynthese, spenden Sauerstoff und atmen unsere verbrauchte Luft ein. Wir atmen den Sauerstoff der Pflanzen ein, und so sorgt die Natur für uns alle. Ausserdem beruhigt die Farbe Grün unsere Augen und sieht hübsch aus. Pflanzen sind nämlich ein wahrer Hingucker.

Das passende Licht im Wohnzimmer

Das Wohnzimmer ist ein gemütlicher Raum und sollte passende Lichtquellen zum Relaxen bieten. Warme Lichtfarben mit viel Rot und Gelbanteil, gedämpftes Licht, oder tagsüber das Sonnenlicht sind gute Lichtquellen, um zu entspannen. Abends kann man das Licht trimmen, wenn man einen Trimmschalter einbaut, oder man verdendet eine indirekte Beleuchtung seitlich und von unten, die den Raum romantisch aufhellt. Es gibt hierfür zahlreiche kreative Leuchtkörper, Leuchtsteine und Laternen, die dem Raum ein exotisches Flair vermitteln.

Auch die Ausrichtung und die Grösse des Raumes sind wichtig, um die optimale Beleuchtung zu erzielen. Ein kleiner Raum wirkt schnell zu hell, wenn mehrere Lampen eingesetzt werden, ein grosser Raum kann trotz mehrerer Lampen immer noch dunkel wirken. Tagsüber wirken grosse Räume heller als kleine, wenn das Sonnenlicht hineinstrahlt. So sollte man einzelne Ecken gezielt beleuchten, anstatt mitten im Raum einen Deckeleuchte von der Zimmerdecke herabscheinen zu lassen.

 


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Elisabeth Putz

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