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Festtagskleidung - Das perfekte Party Outfit

Wie sieht die elitäre Festtagskleidung aus? Auf einer Party darf es ruhig etwas mehr sein als nur der gemütliche Poncho, unter welchem man ein bequemes Kleid trägt, mit dem man sich sogar vor den Fernseher setzen kann. Bitte, das bequeme Outfit sollte man jedoch auf einer Pyjamaparty immer bei sich tragen, denn dort könnte es zunehmend zum Einsatz kommen, wenn das sexy Negligee zu frostig wird.

Partys besitzen die glamouröse Eigenschaft der Präsenz, wobei hier die optisch sichtbare Aussenpräsenz gemeint ist, denn Herz und Hirn sieht man nicht auf den ersten Blick. Glitzer, Glamour, Gold und Silber, funkelnder Schmuck mit Brillanten und Diamanten besetzt, oder Glasschmuck in edlem Schliff, das sind die Hingucker auf einer angesagten Party.

Man muss für sein Party Outfit nicht unbedingt sein letztes Geld ausgeben, denn sogar für den Opernball kann man sich Kleid und Accessoires ausleihen. Wenn man sich nicht gerade für ins Auge stechendes Polyester entscheidet, sieht man dem günstigen Kleid seine Billigkeit gar nicht erst an.

Man benötigt die kleine Handtasche, welche gerade einmal das Nötigste beherbergt, Lippenstift, Handy, Kleingeld für den Notfall, die Telefonnummer der Taxizentrale und gegebenenfalls Kondome oder Tampons, denn beides gleichzeitig möchte die schicke Frau von Welt nicht in sich spüren.

Die Schuhe sind wichtig fürs Party Outfit, denn in denen muss eine Frau stehen, gehen, tanzen und sitzen, bis ihr die Füsse vor Schmerzen umkippen und die Frau in den Liegezustand zwingen. Wer nach dem Event seine High Heels auszieht, braucht Ballerinas, die man aus jedem Ballerina-Automat herausdrücken kann.

Man braucht eine kleine Jacke, sogar im Sommer, denn das Kleid ist meistens so transparent, dass es ein Jäckchen verträgt. Goldene, silberne und schwarze Jacken, vielleicht aus Satin, mit Pelz besetzt, wirken wahre Wunder auf der Skala der Aussenpräsenz. Bitte greifen Sie zu Kunstpelz, denn Hase, Fuchs, Zobel und Nerz möchten auch leben. Fertig ist der Party-Look mit dem passenden Make-Up, einer Hochsteckfrisur, langen Ohrringen, smokey eyes, roten Samtlippen und glitzerndem Lidschatten.

Das flippige Outfit für die Rooftop-Party

Für eine sogenannte Rooftop-Party benötigt man kein Gala-Outfit, denn es handelt sich um eine Dachterrassenparty, über den Dächern der Stadt. Man braucht zwei Paar Schuhe, ein Paar flache für den Auf- und Abstieg, und ein Paar hochhackige für die eigentliche Party. Das Outfit darf ruhig modern sein, mit Glitzerhose und Glämmer-Top. Man kann sich für so eine Party im kurzen Kleid stylen, denn auf Dachterrassen feiert man meist in der warmen Jahreszeit.

Eine Sonnenbrille, die man eigentlich nachts nicht braucht, ein flippiger Hut, tolle Accessoires, flippige Faben, alles ist erlaubt. Rooftop-Partys schreien nach Freiheit und Jugend. Sogar der alternde Körper steckt sich in Shape-Wear und kaschiert die Cellulite an den Beinen mit einer Sprühstrumpfhose oder einem Bein-Make-Up.

Das edle Outfit für Weihnachten und Silvester

Für die Weihnachtsparty und die Silvesterparty darf es etwas Edles sein, und das wird schwierig, denn wärmende Kleidung und stilvolle Brillanz passen nicht unbedingt zusammen. Aus keinem noch so eleganten Schneestiefel lässt sich ein Tanzschuh zaubern, der auf dem Tanzboden wie Öl dahingleitet. Lange Abendkleider aus Samt, lange Kunstpelzmäntel, hohe Stiefel aus Velour, das kann man bei eisiger Kälte tragen, obwohl der Stiefel zum Kleid ein No Go ist, besonders wenn man darunter gestrickte Wollsocken trägt.

Die Seidenstrumpfhose ist jedoch Pflicht. Mit einem Kleid in dunkelrot, dunkelgrün, dunkelblau oder gold-schwarz sind Sie immer gut gekleidet, selbst wenn die Schwiegermutter samt eigener Mutter am Gabentisch sitzt und meckert. Sie sollten sich für einen ewig langen Mantel entscheiden, denn man geht gerne zur Mitternachtsmette, und in den Kirchen sind meistens nur die ersten drei Bänke beheizt, weil Kirchen haben das Sparen für sich entdeckt.

Zu Silvester darf es ein Glitzerkleid sein, glitzernder Schmuck, denn da lassen wir die Mütter zu Hause und feiern mit unserem Lover. Bitte, die Geliebte trägt unter dem Pelzmantel im Idealfall gar nichts, aber das ist förmlich verboten. Der Mantel ist zum Jahreswechsel ein absolutes Muss, da man das Feuerwerk draussen geniesst, und der Champagner wird auch nicht wärmer, wenn er vorher gekühlt aus dem Eistopf kommt. Leder- oder Satinhandschuhe sind auch praktisch, wenn man das Champagnerglas in der Hand hält. Übrigens kann man ein und das selbe Kleid zum Weihnachtsfest und zur Silvesterparty tragen, wenn man die Accessoires auswechselt.

Das luftige Outfit für die Sommerparty

In den Sommernächten darf es heiss hergehen, da braucht man kühlende Kleider, die schick sind, sexy aussehen, aber nicht billig rüberkommen. Ein wenig Transparenz an den richtigen Körperstellen verleiht uns Sinnlichkeit. Ein wenig Stoff an kritischen Körperstellen verleiht uns die nötige Sachlichkeit, und so ist man in einem langen Abendkleid perfekt gestylt, locker sitzend, mit tiefem Dekollete, armlos oder sogar trägerlos. Die asymmetrischen Schulterkleider, die eine Schulter bedecken und die zweite Schulter frei lassen, sind ideal für die Sommerparty. Die extravagant ausgeschnittenen Kleider, die an den Hüften, am Bauch und über der Brust kleine Schnitte und Schlitze besitzen, sind auch ideal zum Feiern.

Je nach Motto kleidet man sich im weissen oder im schwarzen Sommerkleid, im Blumenkleid, oder man kleidet sich in satten Sommerfarben, in rot, orange, gelb und hellblau. Im Sommer braucht man Schmuck, da führt kein Weg vorbei, und so sollte der Schmuck gleich wie das Kleid etwas transparent sein, damit er viel Haut zeigt. Dünne Ketten, Fusskettchen, Zehenringe und Bauchkettchen sind immer ein Hingucker. Und die Schuhe auf der Sommerparty sind eher Sandalen mit hohen Absätzen, denn im Sommer schwitzt man leicht in seinen Partytretern. Damit der Fuss im High Heel einen festen Halt hat, kann man durchsichtige Gelkissen ins Fussbett des Schuhs kleben. Darin läuft man übrigens auch bequemer. Und wer seine Fussnägel in der Farbe des Kleides lackiert, wird fusstechnisch zum Hingucker.

Das blumige Party-Outfit für den Earth-Day

Am Earth Day sollte man sich in umweltfreundliche Stoffe hüllen, Biobaumwolle, Leinen, bloss keine Chemie, kein Pelz und kein Leder, denn Tiere sind auch nur Menschen. Man sollte sich möglichst vegan kleiden, selbst wenn die neuen Lederschuhe perfekt am Fuss sitzen und bequem zum Laufen sind. Die Modeindustrie denkt Gott sei Dank langsam um und produziert umweltfreundlicher und nachhaltiger, achtet schleppend aber dennoch auf Löhne, die keine Hungerlöhne mehr darstellen, und sie ist bemühter als früher, Missstände und gesundheitsschädliche Chemikalien aus der Mode zu entfernen.

Neben Blumen- und Blütenkleidern sind Blumenschmuck und Blütenbänder für die Haare in Mode. Ganze Haarreifen mit Blumen versehen, kann man sich ins Haar stecken. Ohrringe aus Blumenblättern sehen auch gut aus und verleihen dem Ohr einen besonderen Touch. Nicht alles ist naturecht, aber manches ist so gut nachgeahmt, dass man glaubt, man hätte duftende Blüten und Blätter am Leib.

Neulich gab es eine Modenschau, die an Natürlichkeit kaum zu übertreffen war. Die Models waren eingehüllt in Blumen, Pflanzen und Grünzeug. Natürlicher wäre es nur noch gewesen, wenn die Models nackt über den Laufsteg geschlendert wären, aber dann hätten sich Adam und Eva vermutlich vor Scham im Grab umgedreht.

Die neuen Klamotten im Kleiderschrank werden die Pflanzenoutfits wohl nicht werden, denn sonst schaut man eines Tages in ein Häufchen Moos oder in einen Komposthaufen, wenn man die Schranktür öffnet. Es sind nämlich Einwegkleider, welche man nach dem Tragen wieder in die Natur hinaus streut. Am flippigsten sieht ein Salat-Bikini aus, der zu einem Schilfrock getragen wird.


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Elisabeth Putz

Mode