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Kleidung - Was sind Klamotten?

KrawatteKleidung ist die schützende und repräsentative Kunsthülle, die den Körper umgibt, damit er nicht nackt dasteht, friert, oder zu sehr schwitzt. Man nennt sie unter anderem auch Klamotten, Gewand, Bekleidung, Outfit, Style, oder Look. Sie dient als Schutzkleidung gegen Umwelteinflüsse, als Arbeitskleidung für spezielle Berufsgruppen und als Modebekenntnis für mehr Persönlichkeit.

Man sagt, Bekleidung liegt am Körper, Mode entwickelt sich im Kopf. Sie macht Leute aus uns. Im nackten Zustand sind wir Menschen, wie Gott, das Universum oder der biologische Rhythmus der Natur uns schuf. Im angekleideten Zustand sind wir Trendsetter, Macher und Leitfiguren, Prestige-Träger, Individualisten und Image-Träger.

Früher galt Kleidung als Statussymbol, diente religiösen und weltlichen Zwecken, was sich mehr oder weniger bis heute nicht grossartig verändert hat. Noch bevor jemand ein Wort gesprochen hat, stuft man ihn non verbal, oberflächlich aufgrund seines edlen oder legeren Kleidungsstils ein und stellt in wenigen Sekunden fest, ob er gut oder schlecht gekleidet ist.

Wie kleidet man sich richtig? Hose und Pullover, Shorts und T-Shirt, Rock und Bluse, Hemd und Krawatte, Hosenanzug oder Kostüm, Mantel oder Jacke, das obligatorische Kleid im Sommer, Top und Hotpants, oder der eigene kreative Stiel, möglich ist alles, was Spass macht, selbst wenn es im Auge des Betrachters juckt und kratzt. Natürlich kleiden wir uns gerne für unser Umfeld, damit wir neidische Blicke erhaschen oder ein Kompliment bekommen, aber in erster Linie kleiden wir uns für uns selber. Die Kleidung muss zur Persönlichkeit, zum Typ, und zur Figur passen, dann sieht man schick aus, sogar wenn man die Jogginghose mit einem Blazer kombiniert. Kleidung muss nicht unbedingt aus teuren Marken bestehen, sie sollte aber wenigstens nachhaltig und gesund sein, aus umweltfreundlichen Stoffen, dann trägt man sie mit gutem Gewissen.

Manche Menschen lieben den klassischen Anzug, während andere dieses Kleidungsstück spiessig und zugeknöpft finden. Dann gibt es den Rocktyp, Frauen, die nicht einmal im Winter im Minirock frieren. Hinzu gesellt sich der Naturtyp, in Baumwolle und Leinen gekleidet, gefolgt vom Jeanstyp, der locker durch die Welt spaziert. Kleidung ist ein Stimmungsmacher und variiert je nach Anlass, Lust und Laune, Tageszeit und Jahreszeit. Wir kleiden uns beruflich und in der Freizeit meist unterschiedlich, klassisch bis leger, elegant am Abend, praktisch im Alltag, aber im allgemeinen bleiben wir unserem individuellen Modestil treu. Er ist ausschlaggebend dafür, ob wir uns stolz und selbstbewusst bewegen und uns in den Klamotten wohlfühlen, was unserer Ausstrahlung gut tut. Manchmal kann ein Modeberater helfen, den eigenen Stil zu finden.

Kleidung sollte selbstbewusst getragen werden. Das graue Mauerblümchen kann ein rosa Kleid und eine schicke Designertasche tragen, es nützt nicht viel, wenn das Mauerblümchen diesen Look nicht verkörpert. Man kann sich im Pullover verloren, und in der Hose verlassen fühlen, wenn das Selbstwertgefühl leidet. Man kann jedoch einen Trainingsanzug wie ein stolzer Pfau tragen, wenn die innere Stabilität stimmt. Wer es gewagter will, der kleidet sich in einem Jumpsuit, in einem trendigen Overall mit Gürtel, in einer Latzhose mit Shirt, in ärmelloser Kleidung, in asymmetrischen Klamotten, in Spitze, Lack und Leder, mit Motiven auf T-Shirts, mit Mustermix und in gewagten Farben wie pink, türkis, rosa und koralle.

Wer unpassend gekleidet ist, bemerkt es an den Blicken der anderen. Notfalls wird unser Körper krank, wenn wir im Winter in löchrigen Jeans frieren und im Sommer in hohen Schaftsandalen schwitzen. Auch die Qualität muss stimmen, sonst sieht das Kleidungsstück nach mehrmaligem Waschen aus wie ein Putzlappen. Wir brauchen nicht tonnenweise an Klamotten, welche sich um einen Liegeplatz im Schrank prügeln, wir brauchen Kleidung, die farblich gut zusammenpasst, gut geschnitten, und kombinierbar ist.

Laut einer Studie besitzen wir ungefähr 100 Kleidungsstücke im Schrank, bei Frauen sind es durchschnittlich 118, bei Männern 76, obwohl der Mann mit weniger Klamotten auskommt, und die Frau nichts anzuziehen hat. In zahlreichen Kleidungsstücken steckt Chemie, was weder für den Körper, noch für die Umwelt gesund ist. Chemisch behandelte Kleidung ist knitterfrei, leicht zu bügeln, mit einem Mottenmittel versehen, und oft enthält sie giftige Farben wie Azo- und Neonfarben. Tiefschwarz oder gebleichtes Weiss sind solche Kandidaten. Hier kann es zu Allergien kommen, sodass man die Kleidung am Körper nicht mehr erträgt und auf Naturfasern umsteigen muss.

Wie viele Klamotten brauchen wir? Der Normalverbraucher benötigt im Grunde nicht viele Kleidungsstücke, wenn er darauf achtet, dass er sie gut miteinander kombinieren kann. In unseren Schränken tummeln sich nur so viele Sachen, weil wir oft Einzelteile kaufen, die als Schrankhüter ihr Dasein fristen. Man braucht einige Basics in den gängigen Farben schwarz, weiss, rot, grau und beige, blau und grün, wobei letztere zwei Farben schon wieder zur Seltenheit gehören. Man kann beim Klamottenkauf Geld sparen. In den Outlet Shops erhält man oftmals gute Ware zu reduzierten Preisen. In den Fast-Fashion Läden der grossen Modeketten kauft man leider oft minderwertige Ware, die nicht lange hält.

Eine Frau braucht drei bis fünf Röcke, einige Kleider, drei bis fünf Blusen, Pullover, T-Shirts, einige Oberteile, Strumpfhosen, Socken, Unterwäsche, zwei bis drei Kostüme und Hosenanzüge, eine Outdoor-Jacke, einen Blazer in schwarz und einen in weiss, einen Hut, ein Halstuch, einen Mantel, Schal und Mütze für den Winter. Der Mann benötigt wenige Hosenanzüge, Hemden und Krawatten, T-Shirts und Poloshirts, eine kurze Hose für den Urlaub, eine gute Jacke, einen Mantel, Schal, Mütze und Handschuhe für den Winter, Unterwäsche und Socken. Auch der Mann sollte gut kombinierbare Farben wählen, so kann man zu einer Hose mehrere Shirts kombinieren. Und die Jeans ist selbst für den Mann wichtig, da sie den Po gut zur Geltung bringt.

Wer seine Klamotten nicht mehr benötigt, muss sie nicht gleich wegwerfen, er kann sie privat verkaufen. Geschenkte Klamotten sind oft ein Problem, wenn die Tanten glauben, sie könnten mit einem altmodischen Pullover die Welt retten, oder wenn man denkt, an Weihnachten muss unbedingt eine Unterhose unterm Baum liegen, die niemand zu schätzen weiss. Ideal hierfür sind Verkaufsplattformen im Internet, der Freundeskreis, Second-Hand Shops, private Kleiderpartys, eine Consierge Plattform extra für den Kleiderverkauf, Tauschbörsen und Auktionsplattformen. Bei einem Test schnitt die herkömmliche Verkaufsplattform am besten ab.


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Elisabeth Putz

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