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Die perfekten Schuhe - Wie müssen sie sein?

SchuheDie perfekten Schuhe - Wie müssen sie sein? Sie sollten möglichst bequem und gesund sein, das Bein strecken, dem Gang einen eleganten Touch verleihen, und sie müssen zum Outfit passen. Hohe Absätze machen kleine Frauen grösser, Stiefel strecken das Bein, und Sneakers passen sich wie ein Chamäleon jedem Kleidungsstück an, von leger bis elegant.

Optimale Schuhe sitzen angenehm am Fuss, umschmeicheln das Bein, sehen schick aus, betören die Männerwelt, wenn sie von Frauen getragen werden, und stechen ins weibliche Auge, wenn der Mann sie trägt.

Wichtig an guten Schuhen ist die Schuhsohle, die aus Holz, Gummi, Leder oder Kunststoff sein kann, manchmal auch aus Lack, aber Lacksohlen sind schnell abgetreten. Wer dennoch Schuhe mit einer Lacksohle besitzt, sollte diese schonen und sie mit selbstklebender Folie bekleben, damit man mit dem Schuh auch auftreten kann. Wer Schuhe mit einer Ledersohle besitzt, muss beim Gehen aufpassen, denn Ledersohlen sind so glatt, dass man förmlich in ihnen dahinrutschen kann. Die Gummisohle ist bequem zum Laufen, weich genug, um den Fuss nicht zu belasten, und sie ist strapazierfähig. Kunststoff ist zwar auch oft bequem, aber nicht gerade gesund, denn der Fuss kann hier drin kaum atmen, und viele Kunststoffsohlen bestehen aus bedenklichen Materialien, die nicht auf den ersten, aber auf den zweiten Blick gesundheitsgefährdend sein können.

Schuhe sollten nicht billig gekauft werden, obwohl wir in einer Fast-Fashion Gesellschaft leben, in der die Schuhläden mit Billigschuhen locken. Billige Schuhe können zu Fussproblemen führen, den Fuss aufreiben, zu Schwielen und Blasen führen, und sie sind oft viel zu hart zum Gehen, sodass der Fuss schnell schmerzt. Auch sollte man keine bereits getragenen Schuhe kaufen, denn der ausgetretene Treter kann das Bein verformen.

Das Innenfutter und der Schuhschaft sind auch wichtig und sollten bequem und gesund sein. Wenn die Innensohle zu hart ist, kann man Schuheinlagen tragen, wobei man hier darauf achten kann, dass sie Noppen enthalten oder besonders weich und gepolstert sind. Mit speziellen Noppen durchblutet man den Fuss besser und regt gewisse Punkte beim Gehen an, aktiviert die Fussreflexzonen und lebt gesünder. Der Schuhschaft sollte aus einem atmungsaktiven Material sein und keine schädlichen Substanzen, Farben oder Schadstoffe enthalten. Wenn ein Schuh unangenehm nach Chemie riecht, sollte man ihn lieber nicht kaufen.

Allgemein gesehen sind Schuhe reine Hüllen für den Fuss. Das Wort kommt nämlich aus dem Althochdeutschen Wort Scuoh, und es bedeutet bedecken, einhüllen, den Fuss vom Schuh umhüllen. Früher gingen die meisten Leute barfuss, was am gesündesten ist, da hier der Fuss weder eingeengt, noch zugeschnürt wird. Schuhe dienten nur bei Kälte als Schutzfunktion und waren aus Tierfellen gefertigt. Im Altertum signalisierten sie den gesellschaftlichen und sozialen Status eines Menschen, und im Mittelalter wurden sie zunehmend modischer und dienten als Hingucker. Das normale Volk trug einfache Sandalen. Heute noch tragen wir Gesundheitssandalen und knüpfen damit unbewusst an alte Traditionen an.

Das Schuhwerk muss passen, und so haben wir allgemein die Schuhgrössen eingeführt, damit man sich Treter von der Stange kaufen kann. Menschen besitzen jedoch in unterschiedlichen Ländern und Regionen individuelle Füsse, und so passt die Fussform nur selten in einen industriell gefertigten Schuh hinein. Man braucht Maßschuhe, um sich wohlzufühlen, alles andere ist eine Kompromisslösung für den Fuss. Und man sollte niemals zu kleine oder zu grosse Schuhe kaufen, nur weil sie schick aussehen. Wir besitzen sogar einen grösseren und einen kleineren Fuss, und das sorgt dafür, dass einer der Treter immer kneift.

Schuhe müssen gepflegt werden. Man sollte sie nicht täglich tragen, sondern mindestens ein bis zwei Tage nach jedem Tragen ruhen lassen, sonst kann sich der Schweiss nicht zurückentwickeln und Feuchtigkeit kann nicht schnell genug verdunsten. Man sollte Schuhspanner, besonders bei Lederschuhen verwenden, die nicht zu sehr spannen, aber gut passen, dann bleibt der Schuh in Form. Schuhe sollten mit einem Schuhlöffel angezogen werden, damit die Ferse geschützt ist, und man muss sie putzen. Leder muss imprägniert werden, damit das Wasser abperlt, Lack sollte mit einem Tuch geputzt und Gummi mit einer feinen Bürste gereinigt werden. Bei Schuhcreme sollte man aufpassen, dass man das Material nicht zerstört. Es gibt Leute, die verwenden zum Putzen Nylonstrümpfe und Glanzbürsten, damit die Schuhe glänzen.

Schuhe müssen zum Styling passen. Die Farben weiss und schwarz, braun, rot, grau und beige passen immer, wobei weiss eher zu kalten Farben und schwarz zu warmen Farben passt. Männer besitzen meist nur die Grundausstattung in den gängigen Farben, und Frauen besitzen ganze Schuhschränke, sämtliche Farben und Varianten, wobei sie aus keinem Schuhladen kommen, ohne wenigstens einen Schal oder eine Handtasche zu kaufen, wenn sie keine geeigneten Treter finden.

Schuhe dienen sogar als modisches Accessoire, welches man in der Wohnung aufstellt. Teure Designerschuhe trägt man selten, man stellt sie zur Schau. Und so manch ein Fussfetischist stellt sich Pumps neben seine Champagnerflasche, steckt eine Rose in seine Stiefel und baut sich ein Glasregal, in denen er die Sandaletten ausstellt.

Was muss man beim Schuhkauf beachten?

PumpsProbieren Sie beim Schuhkauf immer beide Exemplare an und prüfen Sie, ob beide Füsse Gefallen daran finden. Gehen Sie in Ihren Schuhen eine Weile umher, damit Sie sehen, ob sie kneifen, und erst dann sollten Sie sich für oder gegen einen Kauf entscheiden.

Wichtig ist auch der Sauerstoff im Schuh. Schuhe müssen atmungsaktiv sein, weil der Fuss Sauerstoff braucht. Wir schwitzen gerade an den Füssen viel, besonders in geschlossenem Schuhwerk. Da wird dann Essigsäure am Fuss entwickelt, welche nicht richtig verdunsten kann. Und schon haben wir Fussgeruch. Den Fussgeruch züchten wir uns nämlich selbst, indem wir Plastiksocken, Nylonstrumpfhosen und Kunststoffstrümpfe anziehen, den Fuss in Plastikschuhe und Kunststoffschuhe, Gummistiefel und Gummischuhe stecken, darin stundenlang laufen und uns dann wundern, warum wir Fussgeruch entwickeln. Hier hilft nur noch der gesamte Austausch des Schuhwerks, aber dies ist für viele Frauen eine schmerzhafte Angelegenheit, weil sie eine Art persönliche Beziehung zu ihren Lieblingen aufbauen.

Wichtig beim Schuhkauf ist auch die Qualität. Riechen Sie am Schuh, wenn er neu ist. Falls er nach Chemie riecht, oder einen unangenehmen Geruch hat, lassen Sie lieber die Finger davon. Leider bevorzugen heute viele Schuhshops die intensive Parfumierung ihres Ladens, sodass die Nase den einzelnen Schuh nicht mehr ordentlich erkennen kann.

Wichtig beim Schuhkauf ist übrigens auch die Probiersocke. Ziehen Sie sich bitte diese dünnen Söckchen an. Sie schützen den Fuss vor anderen, fremden Füssen, welche vielleicht zuvor schon im Schuh herumgelaufen sind. Man weiss nie, wer davor im Schuh stand.

Wenn man Schuhe kauft und wenig Geld hat, sollte man trotzdem keine getragenen, gebrauchten Treter kaufen. Ein Fuss ist individuell, eine direkt intime Angelegenheit, und manche Menschen haben Schweissfüsse oder Fusspilz. Man weiss nie, wer diese Schuhe zuvor getragen hat. Und auch energetisch könnten die Schuhe bereits durch ein schwieriges, belastendes Leben gelaufen sein, sodass man symbolisch in den Latschen eines anderen Menschen läuft. Man kann nur wenige Schuhe, im Grunde nur Stoffschuhe richtig waschen, und die meisten kann man nicht gut von innen reinigen. Natürlich kann man Socken tragen, aber besonders die Sandalen, in denen man barfuss läuft, sollten nicht schon von anderen Leuten getragen worden sein.

Mit abgetragenen Schuhsohlen tritt man sich die Füsse platt. Jeder Mensch besitzt eine individuelle Fussform, und so kann es durch getragene, gebrauchte Schuhe zu Fusskrankheiten und Fussverformungen kommen, einfach zu einem schlechten Gang. Man kann sich darin auch die Fussmuskulatur verletzen oder schwächen, Spreizfüsse und Plattfüsse bekommen.

Unzählige Frauen haben einen Schuhtick, sie müssen Schuhe kaufen. s ist wie mit einer Droge, der Schuhschrank quillt über, die Kreditkarte ist ausgereizt, die Treter passen ohnehin nicht gut zum Outfit, aber man muss sie haben. Manche Frauen, sehen weiches Schuhwerk als Seelentröster an, als butterweiche Handschuhe, die ihre Füsse umschmeicheln. Andere sehen sie wie einen Ersatz für einen Schal, und viele Frauen sehen die Dinger als Frustrationstoleranzgrenze an, wenn sie mit dem Kauf ihre Probleme hinunterspülen. Hier entstehen Fehlkäufe, die weder nachhaltig, noch nachvollziehbar sind, jedoch im Hirn einer Frau wahre Explosionen an Glücksgefühlen auslösen.

Abgetragene Treter sind ungeeignet für die Altkleidersammlung. Daher sollte man nur so viele Schuhe kaufen, wie man unbedingt benötigt. Die Männer machen es den Frauen vor. Im Grunde benötigt man nämlich nur zwei bis fünf Paar Schuhe in den gängigen Farben, schwarz, weiss, rot, braun und in der Lieblingsfarbe, damit sie zur Kleidung passen. Man benötigt Sneakers, Sandalen, feste Schuhe und Stiefel. Alles, was darüber hinaus geht, ist Luxus, aber der Überfluss interessiert den Minimalisten ohnehin nicht. Im Grunde könnte man seinen Schuhvorrat auf ca 20 Paar reduzieren. Die meisten Frauen besitzen jedoch mehr als 50 Paar.

Die Frau braucht zwei Paar elegante Tanzschuhe, ein Paar Gummistiefel, zwei Paar Clogs, zwei Paar Balerinas und ein Paar High Heels, welche eher als Accessoires dienen. Wenn die Frau jedoch einen Schuhladen sieht, riecht sie das feine Leder der Treter bereits aus der Ferne, in ihrem Kopf werden Endorphine frei und sie läuft kreischend auf den Laden zu, als ob es Freibier gäbe. Der Mann reduziert sein Schuhwerk auf einige wenige Exemplare, tritt diese so lange platt, bis sie kaputt sind und besorgt sich dann neue. Er geht lieber mit seinem Kumpel in die Kneipe und trinkt ein Freibier.

Ein neuer Trend geht hin zum Schuhmord. Man kauft sich nur dann noch ein Paar Treter, wenn die alten restlos abgetreten und verbraucht sind. So schont man die Umwelt, lebt nachhaltig und schützt unsere Erde. Man kauft sich nur noch ein Paar Schuhe, wenn man dafür ein Paar alte, kaputte wegwirft.

Man sollte niemals hungrig Schuhe kaufen. Wenn eine Frau mit einem Hungergefühl in der Magengegend Schuhe kauft, greift sie ordentlich zu, da das Belohnungszentrum im Gehirn angeregt wird und nach Nahrung schreit. Wenn wir hungrig sind, wollen wir zwar etwas zum Essen haben, können im Falle des Schuhkaufs jedoch nicht zwischen Nahrung für den Magen und Nahrung für die Seele unterscheiden. So kaufen wir haufenweise neue Treter, die uns zu Hause bei vollem Magen nicht mehr gefallen, da das Sättigungsgefühl eingetreten ist.

Beim Kauf von Kinderschuhen darf man nicht knausrig sein. Kinderschuhe sollten öfters erneuert werden, denn der Fuss benötigt Platz zum Wachsen. Ein Finger sollte vorne und hinten Platz haben. Aber bitte, kommen Sie nicht auf die Idee, Ihren Kindern zu grosse Schuhe zu kaufen, dann entwickeln sie einen ungesunden Gang.


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Elisabeth Putz

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