Elisabeth Putz

Beauty

Business

Esoterik

Flirten

Lifestyle

Mode

Wellness

Wohnen

 

Home

Shop

News

Facebook

Twitter

YouTube

News - Aktuelle Nachrichten extra für Sie

Persönliche News lesenDie aktuellen News, Tipps und Trends rund ums Weltgeschehen. Nachrichten aus dem Bereich Wirtschaft, Kultur, Gesundheit, Soziales, Politik. Wenn es weltweit drunter und drüber geht, kennt der Journalismus keine Grenzen mehr. Da muss man sich förmlich seine eigene Meinung bilden. Leben und Leben lassen, mit diesem Slogan kommt man leichter durch das Drunter und Drüber des Weltgeschehens hinweg.

Das Kaufhaus Österreich wird geschlossen

Als die Corona-Welle über unseren Köpfen hinweg schwappte und uns förmlich mitriss, kauften alle bei Amazon ein. Die ganze Welt hat dies verstanden, nur die Österreicher nicht. Und deshalb baute man in Österreich ein eigenes Kaufhaus auf und erhoffte sich dadurch, so viele Kunden zu mobilisieren, wie sie Amazon sein Eigen nennen darf. Man baute fleissig am Kaufhaus Österreich, machte sich zuerst schlau über die Programmierung, lernte von den Profis, und als man dachte, jetzt hat man genug gelernt, vervollständigte man das elitäre Werk. Heraus kam ein unübersichtliches Konstrukt, welches sowohl für Shops, als auch für Besucher nicht gerade attraktiv aussah, und da es so unattraktiv war, konnte man damit kein Publikum anlocken, welches annähernd an Amazon herankam. Hintergrund des Kaufhaus Österreich war es, regionale Shops zu unterstützen, damit nicht jeder bei Amazon kauft, aber der Mensch ist ein Herdentier und folgt den grossen Massen, ohne zu fragen, zu welchem Futtertrog er von der Leitkuh geführt wird. Und so landen bis heute alle Leute irgendwann bei Amazon, denn dort gibt es fast alles. Wenn es einen gebrauchten Sarg für mich gibt, komme ich auch dorthin. Auf jeden Fall ist aus dem Kaufhaus Österreich nach und nach eine teure Liste, ähnlich eines Webkataloges geworden, und plötzlich wurde es eingestampft. Die Kosten wuchsen den Leuten über den Kopf. Böse Zungen behaupten, die Entscheidung der Regierung, das Kaufhaus Österreich zu schliessen, hätte etwas mit den bevorstehenden Wahlen zu tun, aber wir wollen ja nicht vorschnell urteilen. Hauptsache der Steuerzahler muss keine weiteren Kosten mehr in Kauf nehmen, denn das gescheiterte Projekt hat den Steuerzahler fast 1 Million Euro gekostet. Immerhin, es gibt sogar Shops und Konsumenten, denen fehlt dieses Kaufhaus, da sie wie durch ein Wunder davon profitierten. Bitte, Idealisten gibt es überall.

Kommt Kohle als Energiespender wieder zum Einsatz?

Die Österreicher sind flexibel, und es dauert lange, bis sie ängstlich werden, aber vor einem möglichen Energieengpass, gepaart mit einem möglichst kalten Winter fürchten sie sich trotzdem. Und schon denkt man über den Einsatz der umstrittenen, rauchig anmutenden Kohle nach. In der Steiermark soll das alte, bereits stillgelegte Kohlekraftwerk erneut in Betrieb gehen. Alles ist besser als frieren und hungern. Nur die Anrainer, unmittelbar in der Nähe wohnenden Leute, welche das Kraftwerk samt seinem Feinstaub einatmen müssen, sind besorgt, denn sie haben sich an ein Stück pure Gesundheit gewöhnt. Feinstaub aus Kohle ist gesundheitsgefährdend, schädigt die Lungen und sollte nicht passiv eingeatmet werden, nur weil man gerade in der Nähe steht. Andererseits argumentieren viele Leute damit, dass man auch Zigaretten konsumiert, aktiv und passiv den Zigarettenqualm einatmet, und darüber regt sich mittlerweile niemand mehr auf, weil das Thema im Moment keinen gesicherten Platz in den Medien findet. Ich sage, ein Nichtraucher atmet nichts ein, was aus der Zigarette entspringt, es sei denn, er wohnt neben einem starken Raucher, dann kann er das Fenster kaum öffnen. Und wenn man als Nichtraucher neben einem Kohlekraftwerk lebt, feiern die Lungenflügel eines Tages ihre eigene Beerdigung. Wollen wir Kohle weiterhin als Energie nutzen? Dieses Thema regt die grün angehauchten Gemüter auf, während das restliche Volk einfach damit zufrieden ist, im Winter nicht frieren zu müssen. Wahrlich, man kann es direkt sehen, wie uns ein Energiekrieg in die Knie zwingt, da nützt die gesamte Solidarität nicht viel. Ich wohne zwar neben keinem Kohlekraftwerk, bei mir kommt der Strom aus der Steckdose und die Hitze aus der Bodenheizung, aber selbst ich bin diesmal nicht so ignorant, und deshalb würde ich eine Petition vorschlagen, in welcher man sich für oder gegen Kohlekraftwerke entscheiden kann.

Österreich schnürt das erste Paket gegen die Teuerung

Nach langer Wartezeit, in der wir uns bereits fragten, wie viele Arbeitskreise es noch geben möge, um ein Paket gegen die steigende Inflation, gegen die aktuelle und voraussichtlich bleibende Teuerungswelle zu schnüren, hat sich der österreichische Staat nun endlich dazu entschieden, Geld an die Bevölkerung zu verteilen. Wir machen es so einfach wie möglich, damit wir nicht zu viel denken, steuern und planen müssen. Wir verteilen das liebe Geld im Giesskannenprinzip übers Land. Die Reichen und Superreichen bekommen in etwa das Gleiche wie die Armen und Bettelarmen, wenn gleich in Österreich kaum jemand bettelt, es sei denn, er macht es ziemlich freiwillig. Ich kenne zwei Bettler aus Salzburg, die leben in der Nähe der Staatsbrücke, und auch sie fallen diesmal nicht durchs Raster, denn jeder Österreicher bekommt mindestens 500 Euro, wenn er erwachsen ist, und Kinder bekommen mindestens 250 Euro. Damit sieht sich die Regierung vorerst in einer positiven Situation, das Volk jammert nicht, es steckt das Geld in die Tasche und lebt unbekümmert weiter. Schon im alten Rom wusste man, Brot und Spiele besänftigen das Volk. Und da sich Österreich über die üblichen Brot und Spiele Massnahmen hinwegsetzt, wird die kalte Progression demnächst grösstenteils abgeschafft, sodass sich die Geldbörse der Steuerzahler füllt. Ich könnte schwören, da fehlt noch etwas. Die Inflation ist gekommen, um zu bleiben, denn der DAU, der dümmste anzunehmende User, einschliesslich mir selber weiss, dass die Preise nicht mehr sinken werden, sondern weiter steigen könnten. Wo bleibt die lang ersehnte Erbschaftssteuer, welche die Reichen und Superreichen zur Kasse bittet? Wo bleibt die Luxussteuer, welche ebenso dafür sorgt, dass wieder ein Gleichgewicht zwischen Arm und Reich entsteht? Und warum werden grosse Konzerne, einschliesslich die Energiekonzerne ebenfalls mit Geldern des Staates bestückt, wo sie doch die grössten Einnahmen seit Jahren erzielen? Man darf die Reichen nicht erzürnen, die Konzerne nicht verschrecken, die Aktionäre nicht reizen, und man darf die Elite nicht verscheuchen, sonst ziehen sie womöglich nach Südamerika, wandern nach Kuba aus und wohnen neben den verfallenen Favelas, in Slums. Brasilien wäre hierfür gut geeignet, denn dort existieren solche verlassenen, zerfallsbedingt unbewohnten, oder von bettelarmen Leuten besetzten Favelas in Massen. Man darf jedoch den Armen in unserem Land zumuten, mit einer Einmalzahlung von 500 Euro ein Almosen zu schenken, damit man damit einige Male billiger einkaufen gehen kann, während die Inflation, die Teuerungswelle durch unser Land rennt und wütet. Ich könnte schwören, Menschen mit einem Handicap, Blinde, Leute mit schwerer Behinderung, etc. fallen durchs Raster, denn sie erleben keine nachhaltige Inflationsausgleichszahlung. Renten, Kindergeld, gängige Sozialleistungen, alles wird erhöht, nur die Leistungen, welche Menschen mit einem Handicap zustehen, bleiben unverändert gleich, weil sich diese Leute selten bis nie wehren. Wer jammert denn schon lauthals, wenn er in einer Einrichtung der Lebenshilfe betreut wird, oder wer sieht schon eine eventuelle Inflationswelle, wenn er blind ist? Bitte, ich darf nicht klagen, ich habe ja meinen Klotz am Bein, die Immobilie, welche meine Beine in Beton gegossen hat, sodass ich jetzt kein Geld mehr habe, um exklusiv zu leben. Ich habe ja mein tägliches Brot, welches ich beim Billa kaufe, denn dort ist es billiger als beim Bäcker. Und ich kann mir bei dieser Gelegenheit immer ein wenig Hausverstand dazukaufen, weil diesen gibt es beim Billa im Sonderangebot. Jubeln werde ich erst, wenn die Lobby der Behindertensprecher laut genug ist, um auch dort Fortschritte einzuleiten, denn Menschen, welche auf eine Assistenz angewiesen sind, brauchen auch Geld. Jubeln kann ich übrigens auch erst, wenn der Mittelstand nachhaltig gefördert wird, damit der Bäcker nicht ausstirbt.

In Indien trampelte ein Elefant eine Beerdigung nieder

Es passierte in Indien, in einer der Hauptlebensräume der Elefanten. Ein Elefant trampelte eine 70 jährige Frau tot und kam dann zu ihrer Beerdigung, um noch einmal kräftig nachzutrampeln. Er hob die tote Frau aus ihrer Begräbnisstätte, während die Hinterbliebenen das Beerdigungszeremoniell vollzogen, wirbelte viel Staub auf und verschwand dann wieder. Bitte, da sagt niemand mehr, es gäbe kein Karma. Im Hinduismus gibt es das Karma, welches besagt, dass alles, was man im Leben vollzogen hat, sei es im Positiven, oder im Negativem, wieder zu seinen Ursprüngen zurückkehrt. Ich persönlich glaube nicht an so eine Art von Karma, denn für mich existieren tausend Dinge dazwischen, und eines davon ist der permanente Zufall, der uns täglich überholt, quasi einholt, wenn wir ihm entkommen wollen, aber in der Tat könnte man an Schicksal glauben und sagen, der Elefant hat seine Tat vollbracht. In Indien kommen die Elefanten nämlich zunehmend in Bedrängnis, da man ihnen ihren Lebensraum raubt. Man drängt sie immer weiter ins Abseits, um Mineralstoffe aus dem Boden zu schöpfen, um die Wirtschaft anzukurbeln, um einigen Grossgrundbesitzern viel Geld und Macht zu verschaffen, um an der Börse mit den Mineralstoffen zu spekulieren, und um zu signalisieren, dass der Mensch stärker ist als jeder Elefant. Bitte, das sind wirklich schwergewichtige Gründe, um Elefanten ins Abseits zu schiessen, direkt am Tor vorbei, einfach ins Nichts hinein zu verdrängen. Die verbleibenden Wasserstellen werden dann dazu genützt, um Jeans zu bleichen, damit wir Europäer unsere Billighosen kaufen können. Die indische Bevölkerung leidet zweifach, unter den strengen religiösen und kulturbedingt traditionellen Einflüssen, denn ein Mädchen hat hier kaum Chancen, im Leben voranzukommen, und andererseits leiden die Inder unter Armut im Sinne von Nahrungsmittelknappheit und Geldnot. Keine Frage, jeder Mensch, der unerwartet stirbt, ist einer zuviel. Es müsste doch endlich Möglichkeiten geben, damit Mensch und Tier friedlich nebeneinander leben dürfen. Ich liebe das Land der Elefanten, so wie ich Elefanten liebe, und ich denke, es ist an der Zeit, dem kleinen Elefanten seinen Lebensraum wieder zu gönnen. Böse Zungen behaupten, es sind schon einst die Dinosaurier ausgestorben, weil sie zu gross für diese Welt waren, und jetzt ist eben der Elefant an der Reihe. Ich sage, es dauert nicht mehr lange, dann ist der Mensch an der Reihe, auszusterben, wenn wir unsere Umwelt mit gebleichten Jeans, coolen Trends, zu viel Industrie, und zu üppigen Machtspielen kaputt trampeln. Dann sind wir nicht besser als der Elefant, der wutentbrannt um sich trampelte. Bei uns trampeln die Elefanten nur im Zoo, und bei mir trampelt einer in meiner verspielten Vitrine umher.

Ungarn und Griechenland speisen vom Extrateller der Sanktionen

Seit in der EU das neue Sanktionspaket wie ein Bündel eines Weihnachtspaketes geschnürt wurde, dinieren Griechenland und Ungarn vom Extrateller, denn sie geniessen den elitären Ausnahmestatus des Öl-Embargos. Die Ölleitungen nach Ungarn und Griechenland erfreuen sich reger Tätigkeit, und man sieht hier die optisch brillante Oberfläche eines Sanktionspaketes, welches im Grunde zahnlos ist. Bellende Hunde sind meist zahm, sie brüllen nur, beissen aber nicht die Hand, die sie füttert. Und so fahren griechische Frachtschiffe und Öltanker trotz Sanktionen munter weiter, liefern symbolisch gesehen tausende Euros in die russischen Brieftaschen und sorgen so dafür, dass der Krieg vollends ausgekostet wird. Das russische Öl wird wohl zukünftig in andere Länder transportiert werden, und hierfür dienen die griechischen Frachter, welche von den Sanktionen ausgenommen wurden. Und in Ungarn feiert man ohnehin bereits auf den Strassen einen verdächtig freudigen Russlandsieg und denkt bereits daran, selbst wieder eine grosse Staatsmacht zu werden. Früher war das grossungarische Reich mit einem Teil der Ukraine bestückt, und es gibt tatsächlich Menschen, die sehnen sich gerade jetzt wieder danach zurück. Welch eine verkehrte Welt. In Europa wird ein symbolischer Krieg ausgefochten, welcher uns womöglich im Winter frieren lässt, in der Ukraine tobt der Bär, und Russland erfreut sich eines wachsenden Reiches, während der russische Rubel Fahrt aufnimmt. Ich glaube, wenn ich Aussteiger werde, lebe ich besser, denn dann bekomme ich nichts vom derzeitigen Kampf mit. Als Aussteiger muss ich mich im Winter nur darum kümmern, nicht zu erfrieren.

Kärnten wurde gehackt und entblösst

Das kleine, feinst und freundlich ausgerichtete, vor Charme strotzende Bundesland Kärnten, ein kleiner Punkt in Österreich, wurde von Hackern heimgesucht, total gehackt und entblösst, quasi an den Pranger gestellt, bis auf die seelischen Knochen blossgestellt. Zuerst forderten die Hacker 5 Millionen Euro in Bitcoins, da der Bitcoin ein Unding ist, welches in ungeahnte Höhen entschwinden kann, und als das Bundesland nicht bezahlte, weil es nicht gewillt war zu zahlen, oder weil es kein Geld hat, stellten die Hacker einige sensible Daten ins Netz. Man konnte den Reisepass des Landeshauptmanns sehen, Corona-Testergebnisse, den Impfstatus mancher Bürger, was viele Bürger verärgerte, und man konnte die Daten ungeniert aus dem Internet fischen. Welch ein grosser Fang! Bitte, die besten Spezialisten und IT-Techniker wurden bereits hinzugezogen, aber man konnte die Hacker nicht finden, und man konnte die Löcher, welche sie gegraben hatten, kaum stopfen. Wenn ich wüsste, dass meine privaten Daten im Netz ihre Runden kreisen, würde ich meinen, mir vorauseilenden schlechten Ruf verteidigen, vermarkten und am offenherzigen Präsentierteller zu Schau stellen. Natürlich ist es nicht vorteilhaft, wenn swnsible Daten an die Öffentlichkeit gelangen, wir sind ja nicht in China, wo alle Leute überwacht werden und quasi bis ins Klo verfolgt, in entblösster Pose, nur in Unterhosen dastehen, während sie ihr Geschäft erledigen. Bei uns ist der Datenschutz heilig, das musste ich peinlichst berührt spüren, als ich meine personalisierte Werbung nicht mehr weiterführen durfte, mit welcher ich, so wie viele andere Portale im Netz, meinen Lebensunterhalt verdiente. Bei uns feiert der Datenschutz Hochkonjunktur, und deshalb ist es umso peinlicher, wenn plötzlich Daten unzensiert im Internet stehen, von denen man nicht weiss, für welchen internen Justizskandal sie eines Tages nützlich sein werden. Ich hoffe, man bekommt das Problem in den Griff, denn ganz transparent möchte ich auch nicht sein, sonst sieht man meine üppige Oberweite, die sich wie immer zu weit aus dem Fenster lehnt.

Urlaub um jeden Preis

Während der Pandemie waren wir quasi eingesperrt, sparten unser Geld an, um es jetzt, wo wir wieder in elitärer Freiheit leben dürfen, für den Urlaub auszugeben. Sicher, die Urlaubspreise steigen an, die Flüge werden teurer, das Personal im gesamten Tourismus fehlt, und trotzdem setzen wir uns pausenlos in den Flieger und düsen los. Mallorca, ein Reiseziel, welches man normalerweise ungern nüchtern ansteuert, verzeichnet den grössten Touristenansturm seit 2019, wobei er dieses Jahr um ein Vielfaches höher ausfallen wird. Griechenland, Spanien, Portugal und Italien suchen händeringend nach Personal im Hotelservice. Und was macht Österreich? Wir sagen, dann nehmen wir eben dieses Jahr einfach weniger Touristen auf, weil attraktivere Arbeitsbedingungen wollen wir eigentlich nicht gewährleisten. Bitte, früher war jeder froh, einen Job im Service zu bekommen, liess sich knechten und mobben, und heute sagt der Arbeitnehmer, Danke fürs Gespräch, ich nehme Sie in die engere Auswahl. Es fühlt sich wie ein Zwischenfenster, ein sogenanntes Zeitfenster zwischen zwei Zeitenwenden an, wenn wir uns die überfüllten, an Personal mangelnden Flughäfen ansehen. Der moderne Tourist fliegt noch einmal schnell weg, bevor die Kerosinpreise abheben, denn dann heben sie ohne ihn in ungeahnte Lüfte ab. In England wollte eine Fluggesellschaft sogar das Militär hinzuziehen, um die Flut an Passagieren am Flughafen abzufertigen, so gross war die Not des Engpasses zu spüren. Der moderne Tourist ist flexibler, genügsamer geworden. Er ist glücklich, wenn er ein Bett und etwas Essbares am Urlaubsort findet, denn für guten Service kann niemand die Hand ins Feuer legen. Nur ich bleibe brav zu Hause, pflege meinen Betonklotz am Bein, weil ich mit einer Immobilie als Fussfessel nicht unbedingt mobil bin. Ich wettere als Moralapostel gegen die Massenflüge, erinnere alle Leute an den Klimawandel, tadle das Volk, weil es die Umwelt verschmutzt, und wenn ich meine Immobilie abbezahlt und im Griff habe, bettle ich am Flughafen, man möge mich doch bitte in die Karibik mitnehmen, denn dort war ich noch nie. Ausserdem betreibe ich dann billigstes Flughafen-Hopping, ich fliege in den Sudan, in den Jemen, nach Pakistan und hoffe, man möge mir meinen kurzen, eng am Körper liegenden Minirock verzeihen.

Die Affen sind los, die Pocken sind da

Vereinzelt werden wieder Menschen mit Affen Pocken infiziert, und das vereinzelte Phänomen vermehrt sich. Immer wieder brechen regional die Affen Pocken aus, aber sie sind harmloser als die Menschen Pocken. Man bekommt in der Regel Fieber, Kopfschmerzen und einen unangenehmen Hautausschlag, wobei für mich der Hautausschlag das schlimmste Übel darstellen würde. Also halte ich mich fern von jeglichen Affen. Fakt ist, durch ungeschützten Geschlechtsverkehr kann man diesen Virus aufschnappen, förmlich schlucken, wenn man die Liebe auf französische Art auslebt, oder wenn man ohne Kondom sinnlich miteinander wird. Und das Risiko erhöht sich, je mehr Geschlechtspartner man vernascht. Bitte, es ist eine Tröpfcheninfektion, also küssen Sie lieber in nächster Zeit nur Ihren festen Partner. Mein Lebenspartner und ich, wir sind jetzt mehr als 17 Jahre zusammen, da werden die Küsse immer flüchtiger, aber keine Angst, noch bin ich katholisch, und in der Regel bin ich treu wie ein Schosshund, der weiss, wo er etwas zu Futtern bekommt. Übrigens werden in Österreich allgemein die Masken kurzzeitig abgeschafft, auch im Supermarkt, was bedeutet, die Tröpfchen fliegen wieder fröhlich durch die Luft, wenn viel geatmet und gespuckt wird. Man kann sich also das Corona-Virus und die Affen Pocken einfangen, wenn man viel Pech hat, aber es würde schon ein Virus reichen, um sich krank zu fühlen. Da kann man nur eines wünschen: Schönen Tag, und atmen Sie gut durch.

Unwetter und Hitze in Europa

Während Teile Deutschlands von Starkregen und Starkstürmen heimgesucht werden, brennt uns die Sonne samt ihrer unerträglichen Hitze in Teilen Spaniens ein Loch ins Hirn. Wissenschaft und Forschung haben hierfür nur eine Erklärung, der Klimawandel naht schneller, heftiger und voluminöser, als wir dachten, denn allen vorherigen Berechnungen zu Folge, dürfte uns das heiss lodernde Klima erst in ein paar Jahren, spätestens zur Jahrhundertwende, frühestens jedoch in den 30 er oder 40 er Jahren erreichen. Wenn man für viele Tage bei mehr als 40 Grad schwitzt, heizt sich nicht nur der Körper, sondern auch das Hirn auf, und man denkt langsamer. Das weiss ich, weil ich im Hochsommer einst bei 40 Grad in Südspanien mein Dasein genoss, aber bitte, ich hatte eine Klimaanlage im Haus, die meine Hirnzellen kühlte. Nicht jeder in Spanien hat jedoch das gesegnete Glück, mit einer Klimaanlage bestückt zu sein, und so sterben bei Hitzewellen mehr Leute als zu Corona-Zeiten in der Intensivstation. In Kanada starben bei der letzten Hitzewelle viele Leute, da sie das heisse Klima nicht gewohnt waren. Bitte, in Kanada gehe ich meinen Lachs fangen, da spaziere ich zu Fuss ans Wasser, und den Rest des Jahres igle ich mich ein, denn da haben wir Winter in Kanada. Wenn die Hitze mit 40 oder 50 Grad Höchsttemperaturen bis in die nördlichsten Länder vordringt, wo sich grundsätzlich die Pinguine tänzelnd über die Eisplatte schwingen und sich Bär und Wolf Gute Nacht sagen, wird es gefährlich. Deutschland ergeht es nicht besser. Letztes Jahr schwammen die Leute im Hochwasser um ihr Leben, verloren in NRW ihre Häuser, igelten sich in Turnhallen und Notunterkünften ein, und dieses Jahr wehte genau diese Leute der Starksturm weg, denn die Unwetter tobten erneut in NRW. Hier muss man doch endlich aufwachen und sich eingestehen, dass der Klimawandel mit voller Wucht an die Haustür klopft. Ich habe neulich wieder einmal mit einem Klimaänderungsverweigerer gesprochen, mit einem waschechten Kärntner, mit einem Urgestein der Kärntner Bürger, und er meinte, der Klimawandel wäre eine Erfindung, um uns mürbe zu machen. Ironischerweise tobte zur gleichen Zeit der Hagel in Kärnten, klopfte an die Gewächshäuser und zerstörte die Gemüseernte. Müssen wir erst hungern, damit wir erkennen, dass wir etwas gegen die Unwetter tun sollten? In Österreich richten wir diesbezüglich bestimmt wieder einen Arbeitskreis ein, der jahrelang diskutierend berät, woran es liegt, dass das Wetter immer konsequenter wird, und in Deutschland handelt man und rüstet auf erneuerbare Energien um. Natürlich stehen wir vor der Herausforderung, dass bei uns nicht ständig der Wind weht, gleichzeitig die Sonne scheint und es zur gleichen Zeit einen ruhigen Landregen gibt, der uns mit Wasser versorgt, aber wir sollten trotzdem in Wind, Sonne und Wasserenergie investieren, das Dieselfahrzeug zu Hause stehen lassen, zu Fuss gehen, auch das E-Bike gegen ein Trimmrad austauschen, und keine Lebensmittel mehr wegwerfen, dann leben wir klimafreundlicher. Und wenn Sie mich im SUV-Auto, im Yeti in der Stadt herumfahren sehen, erschlagen Sie mich bitte nicht gleich, der Wagen braucht Auslauf, seit der Dieselskandal ihm mächtig zugesetzt hat.

Was bedeuten Sanktionen für Europa

Derzeit sanktionieren wir alles, was nicht schnell genug den Baumstamm hochklettert. Russland hat die Sanktionen nicht unbedingt verdient, denn das russische Volk leidet, aber die Russen waren seit ich denken kann, ein leidensfähiges Volk. Sie singen ihre traurigen, vor Schwermut in den Erdboden versinkenden Lieder und warten auf bessere Zeiten. Wer die Sanktionen verdient hat, das ist meiner Meinung nach Präsident Butin persönlich, aber der wird am wenigsten sanktioniert. Seine, ihm nahestehenden Leute, die Superreichen, die ihn unterstützen, ihm symbolisch die Füsse küssen und waschen, oder besser umgekehrt, zuerst waschen und dann küssen, jawohl, sie gehören an den öffentlichen Pranger gestellt, bei Wasser und Brot zur Vernunft gebracht. Stattdessen üben wir uns in einer Art Sippenhaft und lassen das russische Volk spüren, dass wir mit dem Krieg nicht einverstanden sind. Sanktionen tun weh, nicht nur den Russen, auch uns schmerzen sie mittlerweile in den Knochen. Alles wird teurer, der Weizen wird zur seltenen Ware, Getreide allgemein ist als Mangelware erhältlich, und sogar die Milch wird sauteuer, weil die Kuh das restlich verbliebene Weidegut gefressen hat und jetzt zusammen mit der Sau den Stall hütet, so lange, bis die Ukraine wieder Getreide liefert. Europa, die USA und China könnten in eine weltweite, noch nie dagewesene Wirtschaftskrise stürzen, Afrika könnte verhungern, und Milliarden Menschen wären auf der Flucht, wahrscheinlich hoffend darauf, in ein fruchtbares Land zu kommen. Die G7 gipfeln wieder einmal und beraten, wie man die Situation verbessern könnte. Bitte, ich wüsste die Lösung: Wir beenden einfach den Krieg, alle Menschen weltweit vertragen sich wieder, wir reichen uns die Hand zur immerwährenden Freundschaft, und wir stoppen die Sanktionen. Bitte, wenn jetzt noch jemand über den florierenden Turbokapitalismus der letzten 20 Jahre schimpft, der hat die letzten 20 Tage verschlafen, denn der geldgierige Kapitalismus ist wie eine Goldgrube, wenn man sich die aktuelle Teuerungswelle anschaut. Früher lieferten wir unsere Masthühner nach Afrika, heute essen wir sie selber und gackern im Takt. Früher floss das russische Öl in Strömen, heute lechzen wir nach erneuerbaren Energien, welche auch bei uns gedeihen. Und so kann man nur hoffen, dass die Sonne immer scheint, der Wind weht und es ständig regnet, dann können wir Sonnenenergie, Windenergie und Wasserkraft gleichzeitig nutzen. Wenn ich mir jedoch die fatale Lage in Europa ansehe, so fürchte ich, eine schnelle Lösung ist nur mit einer umgefärbten, grün eingefärbten Atomenergie zu schaffen, aber selbst diese Anstrengungen dauern Jahre an, bis die ersten Ergebnisse winken. Mir macht das alles nichts aus, ich mache weiterhin meine Nulldiät und reduziere mein Leben darauf, im Dunkeln zu sitzen, eingewickelt in meine Wohndecke. Ehrlicherweise muss ich gestehen, ich schwitze Blut, denn ich liebe Kaviar und lebe gerne gut.

Hungern für den Frieden

Immer lauter wird der Slogan, Hungern für den Frieden. Die Lebensmittelpreise steigen zwar rasant an, aber bis jetzt hat bei uns noch niemand richtigen Hunger leiden müssen. Ganz anders sieht es aufgrund der Ukrainekrise in den Ländern der Drittweltstaaten aus. In Afrika hungerten bereits vor dem Krieg Millionen von Leuten, und es werden zunehmend mehr, denn die Kriese weitet sich aus. Sie könnte zu einer weltweiten Lebensmittelkrise mutieren, wenn die Lieferwege für den Transport von Getreide abgeschnitten werden. Bitte, die Russen sagen, sie hätten jetzt eine gute Weizenernte zu verzeichnen, obwohl der Weizen noch gar nicht geerntet werden kann und wir nicht wissen, wie wüst der Sommer wird. Gleichzeitig werden in der Ukraine wichtige Handels- und Transportwege abgeschnitten, sodass der Weizen nicht nach Europa, nicht in die Welt hinaus transportiert werden kann. Böse Zungen behaupten, die Russen ernten den Weizen in der Ukraine. In Europa werden nun zunehmend Landwirtschaftsflächen für den Getreideanbau freigemacht, die vorher Bioweizen für den Biodiesel beherbergt haben. Auch rüstet man auf alte Getreidesorten um, welche klimaresistenter und auch gesünder sind. Naja, irgendwie müssen wir doch überleben, und in harten Zeiten ist plötzlich vieles möglich, was vorher nicht ansatzweise funktioniert hätte, weil das liebe Geld samt Profit dazwischen funkte. Einige Leute horten jetzt schon Dosenbrot, welches mehr als 10 Jahre haltbar ist, im luftdichten Raum hermetisch abgeriegelt wird, denn in der Dose hat neben dem Brot wirklich kein Lufthauch mehr Platz. Die sogenannten Prepper erleben gerade Höhenflüge, fühlen sich gebraucht, abgesichert und gut, denn sie besitzen bereits einen Bunker mit einem beachtlichen Lebensmittelvorrat, den sie belagern können, falls der Supergau droht. Ich esse weiterhin mein Vollkornbrot, wahrscheinlich aus Weizenvollkorn, weil es mir schmeckt. Und da ich nicht viel Hirn besitze, lebe ich ohne Keller, ohne Bunker, ohne Vorrat, so lange, bis die Bombe hochgeht. Im Falle eines Atomkrieges würden selbst die Bunkerbewohner sich wünschen, lieber tot als lebendig zu sein, denn Atomenergie frisst sich durch jeden kontaminierten Körper hindurch und lässt uns langsam bis mittelschnell sterben. Wenn ich demnächst beim Billa einkaufe, weil mein Geld für den elitären Gourmet-Gemüsehändler womöglich zu knapp wird, kaufe ich mir gleich ein wenig Hausverstand ein, dann fange ich an, Dosenbrot zu horten. Übrigens wird empfohlen, sich einen Lebensmittelvorrat für 14 Tage zuzulegen, denn die Zeitenwende kann grausam sein. Früher sagte mein Vater immer: Kinder, kauft Kämme, es kommen lausige Zeiten auf uns zu.

Beauty News

Business News

Esoterik News

Flirt News

Lifestyle News

Mode News

Wellness News

Wohnen News

 


Shop

Impressum

Datenschutz

Elisabeth Putz

Ratgeber