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Was ist Technik?

Was ist Technik? Unter den Begriff der Technik fallen alle handwerklichen, manuellen oder automatisierten Vorgänge im Leben, das Handling, welches wir an den Tag legen, die Maschinen, die unser Leben erleichtern, die Handgriffe, die zu einem Produkt führen. Das Wort Technik kommt aus dem Griechischen, Technikos, und es bedeutet Automation. Sogar das griechische Alphabet ist eine eigene Technologie für uns, wenn wir die Sprache nicht beherrschen.

Technik ist Kunst und Handwerk zugleich, die Kunst, ein Handwerk zu beherrschen, und die Kunst, vom Design über den Entwurf und die Produktion zu einem fertigen Endprodukt zu gelangen. Man muss sein Handwerk beherrschen und gleichzeitig kreativ sein, damit das Endprodukt einer Idee im Kopf zu einer guten Sache wird. Wenn man die kreative Kopfarbeit weglässt, so ist es lediglich die sachliche, vollautomatische Ebene der Produktgewinnung.

Technik ist Bequemlichkeit und Fortschritt. Wenn man sein Haus per App bedient, Lichter, Jalousien, Türen und Fenster per Knopfdruck öffnet, kann man im Bett liegen bleiben, und die Arbeit erledigt sich von ganz alleine. Die angenehme Seite bemerken wir bereits morgens, wenn wir die Kaffeemaschine in Betrieb nehmen. Die gute alte Hochlandbohne hat ausgedient, denn wir nehmen heute Kaffeetaps, selbst wenn sie nicht unbedingt gesund sind.

Technik begleitet uns durch den Alltag, denn wir würden uns ärgern wenn wir beispielsweise die Wäsche per Hand waschen, das Geschirr manuell spülen, den Ofen aufheizen müssten, um zu kochen, und wenn wir sämtliche Handgriffe des alltäglichen Lebens per Hand erledigen müssten. Dann würden wir spartanisch essen, unsere Kleidung länger tragen und abends müde ins Bett fallen.

Technik ist multimediale Demenz. Wenn wir nur noch zwei bis drei Finger verwenden, um unseren Alltag zu regeln, verkümmert die restliche Hand, aber der Mausfinger für den Computer und der Wischfinger fürs Smartphone bleiben aktiv. Bitte, da fehlt nur noch der Schmutzfinger am Klo, mit welchem wir uns den Po wischen, aber hierfür gibt es auf den neuesten Klodeckeln eine extra automatisierte Vorrichtung, die uns diese Arbeit abnimmt, weil den Finger brauchen wir zum Wischen, wenn wir mit dem Smartphone am Klo sitzen.

Es ist Fluch und Segen zugleich. Wir fluchen über die kaputten Geräte, über den Stromverbrauch und über die hohe Stromrechnung am Monatsende. Wir segnen jedoch alle technischen Spielereien, die uns den Alltag versüssen. Und so besitzen wir Messgeräte für die unmöglichsten Dinge in unserer Umgebung, beispielsweise ein Infrarot-Thermometer, mit welchem man die Temperatur aussen am Körper messen kann, damit man weiss, wann das Hirn zu glühen beginnt. Oder wir besitzen elektrisch steuerbare Liebeskugeln, mit denen man eine Frau unerwartet in sämtliche Höhepunkte der Welt schicken kann, ohne dass sie ihre Lust selber steuern muss. Solche und ähnliche technische Spielereien verschlingen Energie, die, wenn man sie massenhaft verbrennt, woanders fehlt. Aber dafür verschlingt uns wiederum der Klimawandel, welcher seinerseits uns Menschen steuert, und so erleben wir eine Art Ausgleich im System.

Wenn wir unseren Planeten ausbeuten, um mehr Bequemlichkeit zu erlangen, werden wir als Menschheit untergehen. Eines Tages werden die von uns erschaffenen humanoiden Roboter, welche heute bereits als Cyborgs existieren, morgens aufwachen, ihren Bohnenkaffee trinken und sich des Lebens freuen. Sie werden gesetzlich gleichberechtigt sein, mit uns lachen und weinen, und über uns lachen, wenn wir ihnen unterlegen sind. Sie werden weinen und um uns trauern, wenn wir aussterben, weil dann niemand mehr da ist, um sie zu warten. Ein Roboter braucht eben seine maschinellen Streicheleinheiten.

Durch die technischen Möglichkeiten entsteht zwar ein Fortschritt in unserer Gesellschaft, weil wir durch neue Errungenschaften unseren geistigen Horizont erweitern, aber leider vermindern wir dadurch auch unsere intuitiven Fähigkeiten, die wir vom Urmenschen übermittelt bekommen haben. Im Urwald, fernab jeglicher Zivilisation, können wir wieder zu unseren angeborenen Fähigkeiten zurückfinden, wenn wir nur das filtern, was unsere Aufmerksamkeit erregt. In unseren Industrieländern, in denen permanent Geräusche und wahrnehmbare Dinge auf uns herniederprasseln, können wir kaum noch das Wichtige vom Unwichtigen filtern, und so verlernen wir, intuitiv zu denken und zu handeln.

Wir leben damit bequem, schnell, dem Fortschritt angepasst, un dies tut uns grösstenteils gut.


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Elisabeth Putz

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