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Wie macht man eine Diät?

Gesundes Essen für eine DiätEine Diät ist ein gezieltes und geplantes Abnehmprogramm, welches man mit einer reduzierten Ernährung durch führt. Einseitige Diäten sind meist dafür gedacht, um in kurzer Zeit viel abzunehmen, aber man muss sich schon an das einseitige Essen gewöhnen. Diäten die auf Fett oder Kohlenhydrate verzichten, sind dafür gedacht, als etwas längerfristige Ernährungsreduktion zu dienen, bei denen der gesamte Essensplan umgestellt wird, oft über mehrere Wochen hindurch.

Welche Diät ist gesund? Es ist diejenige, die personalisiert ist und auf den jeweiligen Stoffwechsel abgestimmt wird, dem individuellen Lebensstil entspricht und gut in den Alltag integriert werden kann. Schlank zu sein, kann glücklich machen, weil die Optik in der Gesellschaft eine grosse Rolle spielt und man dadurch oftmals bessere Chancen im Leben hat. Und so beginnen viele Leute ihre erste Abnehmkur mit einer Kohlsuppendiät. Was macht man aber, wenn einem die Kohlsuppe zum Hals heraus hängt? Dann muss man eine typgerechte, andere Diät wählen, seine Kalorienzufuhr reduzieren, indem man auf Fett, Kohlenhydrate oder Zucker zum Teil verzichtet, wobei jede Diät für sich nach einem geordneten Plan arbeitet. Wer durch Reduktion seiner Nahrung abnehmen möchte, sollte seine Blutwerte regelmässig untersuchen lassen, besonders aber das Cholesterin, denn dies steigt bei Low-Carb-Diäten manchmal stark an.

Gesund und nachhaltig nimmt man ab, wenn man sich dabei Zeit lässt. Man verzichtet beispielsweise auf grosse Portionen, entscheidet sich für die FDH-Diät, vorausgesetzt, man verhungert nicht beim kleinen Teller. Bei einer gesunden Diät kommt es darauf an, zu welcher Tageszeit man etwas isst, und wie oft, wieviel und in welchen Abständen man Nahrung zu sich nimmt. Süsses am Abend kann zu keinem Fettabbau führen, am Morgen jedoch schon, weil der Körper tagsüber Energie braucht und Fett verbrennt. Fetthaltige Speisen am Morgen sind ungeeignet, weil der Körper Zucker braucht, am Abend führt jedoch fetthaltiges Essen zur Fettverbrennung, weil dem Körper signalisiert wird, dass er keine Hungersnot erleidet und nichts horten muss. Je nach Diättyp braucht man zwei bis drei Mahlzeiten am Tag. Man sollte seinen Kalorienverbrauch ausrechnen, er variiert zusammen mit dem Körpergewicht und der Bewegung, und dann darf man nicht mehr Kalorien zu sich nehmen, als man täglich verbraucht.

Eine gesunde Diät könnte beispielsweise so aussehen: Morgens zwei Stück Vollkornbrot mit Marmelade oder süssem Brotaufstrich, dazu etwas Obst, Tee oder Kaffee. Mittags ein gemischter Salat, vielleicht je nach Kalorienverbrauch einige Kohlenhydrate, denn Mittags darf man auch Nudeln, Reis und Kartoffel essen. Abends Fisch oder mageres Fleisch mit Gemüse. Natürlich muss man zwischen den unzähligen gesunden Nahrungsmitteln variieren. Nur auf Fertiggerichte und ungesundes Fastfood sollte man verzichten.

Eine Diät beginnt im Kopf

Jede Diät ist im Grunde eine Kopfsache. Solange man den Schalter im Kopf nicht aktiviert hat, abnehmen zu wollen, verliert man kein Gramm, welches man sich nicht nachher wieder auf Bauch, Oberschenkel, Po und Hüfte züchtet. Der Gesundheitsgedanke muss sich im Gehirn einnisten, und bitte nicht erst, wenn man krank ist. Wer nach dem richtigen Zeitpunkt sucht, um eine Diät zu beginnen, verschiebt das Problem immer auf morgen. Man muss sofort beginnen, nur an Weihnachten, Ostern und zum eigenen Geburtstag bringen Diäten nichts, denn da wird gefeiert.

Eine Diät besteht aus mehreren Phasen

Wer mit einer Diät abspeckt, muss mehrere Phasen durchlaufen. In der ersten Phase sucht man sich die geeignete Abnehmkur aus, wobei man hier oft erst experimentieren muss, denn jeder Körper reagiert anders auf Nahrungsentzug. In der zweiten Phase beginnt die eigentliche Diät, gepaart mit dem Durchhaltevermögen, denn abgebrochene Diäten bringen nichts. Die dritte Phase ist die längste, denn sie besteht aus der Ernährungsumstellung. Nur mit einer dauerhaft angewandten gesunden Ernährung bleibt man auch schlank. Alte Gewohnheiten sorgen erneut für die Gewichtszunahme, sodass man wieder von vorne beginnen muss.

Wie hält man eine Diät durch?

Manche Leute sind der Meinung, keine Diät funktioniert. Das stimmt nicht, es sei denn, man hat kein Durchhaltevermögen, man wendet Diäten falsch an, oder man kommt gegen seinen inneren Schweinehund nicht an. Das Durchhalten einer Diät funktioniert nur dann, wenn man auf seinen Körper hört, ihm keine radikale Hungersnot zumutet und lieber langsam als zu schnell abnimmt. Jede Abnehmkur bedeutet für den Körper Krieg, und so hortet er jedes Gramm Fett für die nächste zu bekämpfende Hungersnot, denn der Körper kämpft, wenn er hungrig ist. Wer seine Diäten nicht durchhält, verfällt dem Jojo-Effekt und kann eines Tages seinen Ehering um den Hals tragen, weil der Finger zu dick ist. Vielleicht hängen Sie sich ein Foto eines bissigen Hundes an die Kühlschranktür, und ein Foto eines begehrten Models an die Zimmerdecke, dann halten Sie Ihre Diät samt Ernährungsumstellung leichter durch.

Beim gesunden Abnehmen geht es nicht unbedingt darum, dass man seinen radikalen Nahrungsentzug durchzieht, es geht vielmehr darum, dass man seinen Lebensstil ändert. Man muss sich langfristig gesund und schlank ernähren, wobei man 80% der Zeit gesund essen und nur 20% der Zeit schlemmen sollte.

Was darf man bei einer Diät essen?

Keine gängige Diät ist für eine Daueranwendung geeignet. Die grösste Hürde einer Diät ist der Heisshunger. Mit Gemüsesalaten, mageren Putenstreifen, Tofu, Seitan und magerem Fisch bekommt man das Hungergefühl jedoch in den Griff. Bei einer Diät sinkt und steigt der Blutzuckerspiegel oft rasant. Und schon wieder verspüren wir den Heisshunger. Obst beinhaltet viel Fruchtzucker, Nudel, Reis, Kartoffel, Karotten, Erbsen und Teigwaren beinhalten viele Kohlenhydrate. Wir benötigen von allem etwas, aber gerade bei Diäten reduzieren wir uns auf ein Minimum und lassen entweder Fett, Kohlenhydrate oder Zucker weg. Das ist falsch, denn so nehmen wir nachher wieder schnell zu. Besser ist es, alles zu essen, aber nicht zu oft und nicht zu viel davon.

Naturbelassene, unverarbeitete Lebensmittel helfen beim Abnehmen. Wasser und Tee helfen, um gesund abzunehmen. Obst und Gemüse helfen, mageres Fleisch von Huhn und Pute hilft notfalls, gesunde Salate mit Joghurt-Dressing, klare Gemüsesuppen, Knäckebrot, magerer Käse, Gemüseaufstriche aufs Brot, dies sind gesunde Nahrungsmittel, mit denen man abnimmt.

Wasser trinken kann eine Diät unterstützen, allerdings nur, wenn man sich an die 2 bis 3 Liter am Tag hält, die der Körper benötigt. Wasser ist ein Transportmittel und kann nur wirken, wenn man auf eine gesunde Kost umsteigt und nicht mehr als drei Mahlzeiten am Tag verspeist. Kleine Mahlzeiten sind nicht unbedingt besser, wenn man zu viele von ihnen über den Tag verteilt zu sich nimmt.

Mit Obst und Gemüse nimmt man nur ab, wenn man seinen Kalorienhaushalt im Überblick behält. Obst, besonders süsse Früchte, enthalten viel Fruchtzucker, der im Körper wieder als Fett abgelagert wird, wenn man ihn nicht in Energie umwandelt und verbrennt. Ananas ist übrigens ein ungünstiger Diättipp, weil sie sehr viel Fruchtzucker enthält. Sie entwässert den Körper, man muss oft aufs Klo, aber den gleichen Effekt bekommt man mit purem Wasser und einer Entschlackungskur auch hin.

Das Diät-Frühstück

Das Frühstück ist die wichtigste Mahlzeit an Tag, da es Energie liefert und den Körper vor Heisshunger-Attacken schützt. Frühstücken Sie Vollkornbrot, Knäckebrot oder Pumpernickel Brot. In Weissbrot und Mischbrot ist viel Zucker, denn das Weizenmehl wird im Körper in Zucker umgewandelt, und der Zucker entwickelt sich sofort zu Fett weiter. Mischbrot oder gefärbtes Weizenmehl sind nicht zu empfehlen. Essen Sie Frischkäse statt Butter, Putenwurst statt normalem Schinken, Marmelade statt Schokocreme, und verzichten Sie auf die fertigen Aufstriche aus der Dose. Sie sind bequem, aber sehr zuckerhaltig und deshalb die reinsten Dickmacher. Verzichten Sie auf Aromastoffe in den Produkten, denn sie steigern das Hungergefühl und machen zusätzlich dick. Essen Sie dafür Frühstückslachs und echte Käsescheiben, die aus der Natur stammen und ohne chemische Farbstoffe sind. Eine Tasse Kaffe oder Tee sind in Ordnung, besser als Kakao.

Das Diät-Mittagessen

Trinken Sie Wasser statt Saft zum Mittagessen, aber natürliches Wasser ohne Zusatzstoffe. Essen Sie nur natürliche Lebensmittel und keine Fertiggerichte. Putenfleisch oder Fisch, Gemüsesuppe, unbehandelten Reis, Kartoffel statt Pommes. Essen Sie vegetarische Gerichte, wenn Sie auswärts essen. Verzichten Sie auf die Sossen und Cremes im Essen.

Das Diät-Abendessen

Am Abend braucht der Körper nicht mehr viel Nahrung, deshalb gibt es abends ein leichtes und übersichtliches Abendessen. Essen Sie Spinat mit Gemüse drin, Salat, wenn Sie ihn verdauen können, Reis mit Gemüse drin, Gemüseauflauf oder einfach Knäckebrot mit Gemüse und Frischkäse. Manche Menschen betreiben Dinner-Canceling und essen nach 16:00 Uhr nachmittags nichts mehr. Abends sollte man ohnehin wie ein Bettler dinieren, damit sich der Körper nachts erholen und Fett verbrennen kann.

Die ungesunde Diät ist out

Blitzdiäten sind out, langfristige Dauerdiäten sind in Mode. Die gemässigte Atkins Diät, die Low-Carb Ernährung, die Steinzeit-Nahrung, das sind die Schlankmacher der jungen Generation. Man ernährt sich konsequent bewusst, fettreduziert, zuckerreduziert, kaum Kohlenhydrate, und man achtet darauf, dass man nicht zu dünn wird. Das gesunde Gewicht liegt im Trend, und auch die aktuellen Models sind nicht mehr nur Haut und Knochen, sondern verkörpern eine Persönlichkeit.

Das Diät-Tagebuch fürs tägliche Abnehmen

Im Diättagebuch blätternEin Diättagebuch kann mental beim Abspecken helfen, damit man weiss, was man gegessen hat, wie viele Kalorien man zu sich nimmt, wieviel Bewegung man macht und wie sich das Ganze aufs Gewichtsmanagement auswirkt. Man teilt dieses Tagebuch in zwei Abschnitte ein, in ein reines Diättagebuch mit speziellen Speiseplänen, und in ein Fitnesstagebuch mit speziellen Fitnessübungen und Sporteinheiten. Wer sich alles aufschreibt, kann alles jederzeit nachlesen, weiss, wann er gesündigt und Genussmittel verspeist hat, und er weiss, ob er sich in den letzten Tagen genug bewegt hat. So ein Tagebuch verleiht auch Disziplin, denn man entwickelt einen gewissen Rhythmus, der ins Blut übergeht.

Ich habe so ein Diättagebuch über einen Zeitraum von drei Monaten geführt, und ich muss sagen, es hat mir geholfen. Jeden Abend setzte ich mich hin und notierte, was ich tagsüber gegessen hatte. Jede Woche las ich dann darin nach, wie meine Tage verlaufen sind. Ich konnte genau sehen, wann ich gesündigt hatte, wann ich Fleisch und Backwaren gegessen hatte, wann ich meine Süssigkeitenlade geleert hatte. Das ist wichtig, denn man vergisst schnell, wie oft und in welchem Umfang man gesündigt hat, wenn man feststellt, dass man kaum etwas abgenommen hat. Unser Gehirn erinnert sich nicht gerne an unsere Fehler und Fehltritte, es verdrängt, vergisst und schweigt sich quasi tot. Dann glaubt man, man hätte sich ohnehin gut ernährt, und dabei übersieht man die vielen süssen Kleinigkeiten, die man zu sich genommen hat.

Ich habe auch den zweiten Teil des Tagebuchs täglich notiert, nämlich mein Fitnesstagebuch. Ich schrieb auf, wann, wie lange und welchen Sport ich getätigt hatte, und wie viele Schritte ich gelaufen bin. Jede Woche konnte ich sehen, an welchen Tagen ich besonders faul war, und an welchen Tagen ich mein Abnehmprogramm ernst genommen hatte. Der Körper merkt sich zwar, wenn er Sport getrieben hat, man verdrängt und vergisst jedoch leicht, dass man sich vielleicht nicht genug bewegt hat, wenn man kaum abnimmt. Besonders für Leute, die gerne ihre Zeit am Bürosessel, auf der Couch, im Bett oder beim Esstisch verbringen, ist so ein Abnehmtagebuch ideal, denn sie sehen sofort, wie der innere Schweinehund zugeschlagen hat.

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Elisabeth Putz

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