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Wie ungesund ist die Fastfood-Diät?

Zuerst die Torte, dann kommt nichts mehrMit der sogenannten Fastfood Diät nimmt man erstaunlicherweise ab, aber gesund ist sie nicht. Wie funktioniert sie? Sie können im Grunde üppig frühstücken, wenn Sie auf Wurst und Milchprodukte verzichten, aber keine Angst, das süsse Kuchenstück, das Brot und die Marmelade sind im Frühstück voll integriert, das dürfen Sie essen. Und wenn Sie Ihren Kaffee ohne Milchhäubchen trinken, ist Ihr Frühstück gerettet. Mittags dürfen Sie wahrlich alles essen, auch Milch und Wurst, Käse, Nudeln und Reis, Kartoffeln und Fleisch, Pizza und Pommes frites. Abends ernähren Sie sich dann nur von Fett und Eiweiss, also dürfen Eier in allen Varianten und Wurst in allen Kombinationen auf den Tisch. Damit es nicht langweilig wird, gesellen sich Fisch und Fleisch dazu.

Studien haben gezeigt, wenn man Fett und Kohlenhydrate voneinander trennt, mittags die Kohlenhydrate, morgens kein Fett und abends dafür fettreich ißt, nimmt man nachts ab. Langfristig kann so eine Diät krank machen, da der Blutzuckerspiegel ansteigt, die Blutfettwerte in die Höhe schnellen, und das Blutbild immer instabiler wird. Mineralstoffmangel ist das Ergebnis, welches man erntet. Natürlich magert man damit nicht gänzlich ab, und auch die gute Figur erreicht man damit nicht, aber wenn man die fetten Sossen und das rote, fetthaltige Burgerfleisch weglässt, nimmt man durchaus ein wenig ab. Sport ist bei dieser Diät Pflicht, damit Zucker, Kohlenhydrate und Fett in Muskelmasse umgewandelt werden, sonst hat die Fastfood-Diät kaum einen Sinn. Ausserdem kann man mit Sport und Bewegung seinen Körper trotz dem ungesunden Essen fit halten und eventuell vor Krankheiten wie Diabetes schützen.

Für wen ist diese Diät geeignet? Sie ist für alle Fastfood-Fans da, denn sie müssen sich erst langsam an einen gehobenen, gesunden Lebensstil gewöhnen. Wenn man immer dicker wird, vergisst man die Esskultur, die Tischmanieren, stopft wahllos alles in sich hinein, ist es gewohnt, am Drive-In-Schalter vorbeizufahren und sein Fastfood im Auto zu schlemmen, und man weiss nachher nicht mehr, wieviel Schrott man gegessen hat, Hauptsache der Magen ist voll und das Hungergefühl verschwindet.

Wer stirbt förmlich seelisch an der Fastfood-Diät? Es sind jene Leute, die das schnelle Essen meiden und ihre Speisen celebrieren. Wer gerne kocht, für den ist Fastfood tabu, denn er kann es nicht ausgiebig geniessen. Es gibt dicke Leute, die kochen gerne üppig, vielleicht Hausmannskost, den obligatorischen Schweinebraten, die Grammerlknödel dazu, und zum Nachtisch sollte es möglichst ein Kaiserschmarrn sein. Die Österreicher sind Meister darin, wenn es um dickmachende Hausmannskost geht, und sie essen gerne Sachertorte, eine Torte, die sich sofort auf die Hüften legt. Für die üppigen und dicken Hobbyköche ist das gesunde Slowfood eine gute Diät-Alternative. Sie können ausgiebig kochen, essen jedoch nur noch vegetarsiche oder vegane Kost, mit viel Gemüse, Kräutern, Gewürzen und Salaten. So nimmt man gesund ab und darf schlemmen.

Die USA-Diät - Fressen und Fasten

Aus den USA kommt eine krasse Diätform, mit der man angeblich ziemlich viel Gewicht in kurzer Zeit abnehmen kann. Zuerst frisst man alles, was Spass macht, was ungesund ist und dick macht, so lange, bis der Magen sich dehnt und zu platzen droht. Schokolade, Süsses, Fett, Fastfood, Fertiggerichte, alles ist erlaubt. Danach fastet man, als hätte man nichts mehr zu Essen zu Hause. Ausser Tee, Wasser und eine Fastensuppe am Tag gibt es nichts mehr. Man schlemmt zwei Tage und fastet fünf Tage. Beim Fasten erholt sich der Darm, beim Schlemmen wird dem Körper eine symbolische, volle Kornkammer signalisiert, sodass er kein Fett hortet und der gefürchtete Jojo-Effekt nicht eintritt.

Durch spezielle Hormone, die man während dieser Diät einnimmt, wird dem Körper ein Wohlgefühl vorgegaukelt, sodass er in den Fastenperioden kein Hungergefühl auf Zucker und Fett verspürt. Die Diät sollte man vier Wochen hindurch machen, dann purzeln die Pfunde. Ob jedoch die Einnahme der Hormone so gesund ist, ist zweifelhaft, denn die zusätzliche Gabe von Hormonen bedeutet für den Körper eine zusätzliche Belastung.

Wer diese Diätform als passend empfindet, sollte sich nachher vom Arzt durchchecken lassen, um eventuelle Erkrankungen auszuschliessen. Ausserdem ist die Fasten-Fresskur nicht für kranke Personen und Diabetiker geeignet, weil Fett- und Zuckerhaushalt darunter leiden. Aber auch der gesunde Mensch kann mit dieser Diät krank werden, wenn er die Hormone nicht verträgt, wenn er Bluthohchdruck entwickelt, oder wenn er mit dem schwankenden Kreislauf nicht zurecht kommt.

Die Diät ist eher für die Amerikaner geeignet, da viele richtig dicke Amerikaner es gewohnt sind, viel in kurzer Zeit zu essen. Der typische Europäer ernährt sich mediterran, vegan oder vegetarisch, achtet darauf, dass er nicht zu viel futtert, und so ist unser Darm nicht optimal auf solche Fressattacken eingestellt.

In den USA gibt es Fresswettbewerbe, bei denen man viel gewinnen kann, und wer an so einem Wettbewerb teilnimmt, kann Geld verdienen und anschliessend fasten, abnehmen und eine halbwegs passable Figur vorzeigen. Und so boomt die USA-Diät gerade bei Fresswettbewerbs-Fans, denn ihr Darm ist es gewohnt, üppigste Mahlzeiten zu verdauen.


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Elisabeth Putz

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