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Fitness Tracker und GPS Systeme für volle Kontrolle

FitnessgerätBesitzen Sie schon einen Fitness Tracker? Mit so einem kleinen Armband können Sie den ganzen Tag über prüfen, ob sie faul oder fleissig sind, ob Sie Ihrem Körper etwas Gutes tun, oder ob Sie ihn vernachlässigen. Bitte, jeder Mensch weiss am Ende eines Tages, ob er eher sportlich unterwegs war, oder seine Zeit im Liegen und Sitzen verbracht hat, nur der Fitness Tracker weiss es besser. Er zählt die Schritte, die man gemacht hat, überwacht Herz und Puls, schmiegt sich modisch ans Handgelenk und speichert alle Daten, sodass man auch in einer Woche überprüfen kann, wie faul oder fleissig man gewesen ist.

Als ich die Idee eines Fitness Trackers in mein Leben integrierte, motivierte mich das Ding. Das Armband ist in verschiedenen Farben erhältlich und passt auf jedes noch so schmale Handgelenk, nur wählerisch darf man nicht sein, denn in allen nur denkbaren Farbkombinationen habe ich es bisher nicht gefunden. Damit es zur Kleidung passt, sollte man sich für neutrale Farben wie schwarz oder weiss entscheiden, dann kann man auch einmal ein rotes oder goldenes Kleid, einen grünen Hosenanzug tragen, ohne dass der Tracker am Handgelenk farblich so hervorsticht, dass ihn jeder fragend anstarrt. Allergisch gegen Armbänder sollte man wenn möglich auch nicht sein, denn diese Tatsache kümmerte mich anfangs besonders, da ich meine Handgelenke immer gerne in purer Freiheit erleben möchte und mich in der Regel alles stört, was am Arm entlang gleitet. Mit der Zeit gewöhnt man sich an den Tracker und nimmt ihn nicht mehr als störend wahr.

So ein Fitness Tracker ist praktisch für den Manager, der selten auf seine Gesundheit achtet, mit dem Auto förmlich ins Bürogebäude hinein fährt und sich gemütlich an den Schreibtisch setzt. Nur der cholerische Anfall bietet genug Sport in seinem Leben. Mit dem Armband am Handgelenk könnte er überprüfen, wie oft er die Treppe anstatt dem Lift genommen hat, wie oft er zu Fuss ins Büro gelaufen ist, und ob er beim Golf spielen mehr Geschäftsabschlüsse getätigt hat, als Bälle einzulochen.

Auch für die Hausfrau ist so ein Fitness Tracker interessant, obwohl sie den ganzen Tag über auf den eigenen Beinen steht. Man kann Hausarbeit mit Training verbinden. Man kann die einzelnen Tätigkeiten im Haushalt mit Fitnessübungen verbinden, sodass man schlank bleibt, auch wenn man die Brotreste der gesamten Familie essen muss. Die gestresste Hausfrau und Mutter, die einige Jobs mehr macht als der Manager, achtet besonders wenig auf ihre Gesundheit, denn die geht im Familienstress unter. Fürs Fitnesscenter bleibt kaum Zeit, aber das Armband am Handgelenk stört niemanden, es motiviert nur zu mehr Leistung, zu mehr Bewegung. Die Hausfrau sollte eine hochwertige Variante des Trackers wählen, damit nicht nur die Schritte gezählt werden, sondern auch andere Funktionen wie Körperfett, Blutdruck und Puls überwacht werden.

Wer nicht genau darauf achtet, dass er in Bewegung bleibt, für den ist ein simpler Schrittzähler, die einfachste Variante des Fitness Trackers interessant, weil er abends mit Schrecken sieht, wie wenig er sich bewegt hat. Natürlich motiviert dies alleine nicht, aber am nächsten Tag wird man sich hüten, seine Beine ruhen zu lassen, weil man besser als am Vortag sein möchte, und das motiviert unendlich. Man muss nur bedenken, dass die Geräte nicht alle gleich gut sind, denn es gibt Unterschiede in der Qualität. Die Programmierung der Software ist ausschlaggebend für ein gutes Gerät, denn die Schritte sollen ja exakt gezählt werden und nicht nur so ungefähr. Der Puls muss exakt gemessen werden, und die anderen Körperfunktionen dienen ja auch nicht der gesundheitlichen Überprüfung, wenn sie nur beiläufig berechnet werden. Die Rechenleistung des Fitness Trackers ist entscheidend. Bei einem teuren Armband kann man fast sicher sein, dass es genauenstens funktioniert, aber auch einige günstige Tracker liefern gute Qualität. Probieren Sie es aus und laufen Sie los. Wer es noch genauer haben möchte, der wird zum Self Tracking Typ und überwacht sich förmlich wie auf einer hauseigenen Intensivstation.

Self-Tracking - den eigenen Körper überwachen

Die moderne Technik macht ja vorm eigenen Körper nicht halt, und so hat sich ein neuer Trend im Gesundheitsbereich etabliert, das Self-Tracking. Mit einer speziellen App lässt sich der gesamte Körper Tag und Nacht haargenau überwachen. Man kann damit seine Ernährung kontrollieren, den Blutdruck, den Puls, sogar die Herzklappenfunktion, den Schlaf- und Wachrhythmus, die Muskelfunktion, die Fettwerte, den Wasserhaushalt, die Knochendichte, ja es gibt kaum etwas, das man nicht überwachen kann. Bitte, da fühlt man sich wie auf einer Intensivstation, nur mit dem Unterschied, dass man fit und gesund anstatt totkrank ist.

Wer fühlt sich eigentlich zum Self Tracking hingezogen? Der Self-Tracker ist ein Mensch, der seinen Körper genauestens kennt, denn die eigene Gesundheit ist ihm am wichtigsten. Er überlässt nichts mehr dem Zufall, er lässt sich niemals gehen, denn er fürchtet sich vor Krankheiten und dem körperlichen Verfall. Er schaut sogar, ob er beim Zähneputzen noch eine Runde im Mund drehen muss, und ob er abends noch eine Runde um den Häuserblock laufen sollte, damit sein tägliches Pensum an Fitness getätigt ist. Die Schritte werden selbstverständlich mitgetracked. Der Nachteil dieser App ist, dass man sich auf die Technik verlässt und dabei das eigene Körpergefühl verliert. Der Vorteil daran ist, dass man sich diszipliniert im Griff hat.

Self-Tracking im Alltag

Der kleine Fitness Tracker, der einfache Schrittzähler ist schon der Anfang des technisch hochdosierten Hypes, weil wir unsere Gesundheit respektieren, auch wenn wir gekaufte Smoothies, überzuckerte Nudelgerichte und versalzene Backwaren essen. Es wird uns im Alltag so vieles als gesund präsentiert, dass man die Gefahr von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen dahinter übersieht. Ich finde, man sollte die einfachen Dinge im Leben zu schätzen lernen, denn wie bei der Ernährung ist auch im Überwachungsbereich des Körpers das Einfache grossartig genug. Wer seinem Körper zu wenig Aufmerksamkeit schenkt, lässt ihn wie eine Blume ohne Wasser verkümmern. Wer allerdings zu viel auf die Technik achtet, die den Körper überwacht, dem droht Stress, weil das Gehirn ständig im Dauerstress ist. Viele unserer Körperfunktionen arbeiten einfach so dahin, mit und ohne Überwachung, aber mit kritischer Überwachung arbeiten sie zunehmend schleppender, da der Dauerstress im Überwachungshirn dafür sorgt, dass der Körper aus dem Lot kommt.

Stellen Sie sich vor, Sie besitzen eine Self Tracking App, welche tatsächlich alles im Körper überwacht, sogar das Nierensystem, die Blutzuckerwerte, den Mineralstoffhaushalt, und plötzlich bemerken Sie, dass ein Wert nicht stimmt. Sie nehmen sofort Nahrungsergänzung, schlucken Tabletten und trinken mineralisiertes, hoch dosiertes Wasser. Die Werte spielen plötzlich verrückt, Ihr Hirn tanzt Walzer, Ihr Herzschlag läuft Marathon, und Sie greifen zu noch mehr Nahrungsergänzung. Haben Sie schon daran gedacht, dass einfach nur die Technik des Trackers überreagiert? Wer sich nicht wohl fühlt, ging bis jetzt zum Arzt, eine gute Entscheidung. Wer sich im hochtechnisierten Zeitalter unwohl fühlt, arbeitet selber an sich herum und ersetzt den Arzt, keine so gute Idee. Und so kann ein überdosiertes Anwenden eines Self Trackers auch hinderlich für die eigene Gesundheit sein.

Stellen Sie sich vor, Sie verwenden den Self Tracker, überwachen damit einige wichtige Funktionen wie beispielsweise die täglichen Schritte, den Puls und die Herzfunktion. Wenn die Werte nicht stimmen, überprüfen Sie das Gerät, installieren Sie die App neu, oder Sie bewegen sich zum Arzt. Wer auf seinen Körper hört, weiss, wann es ihm nicht gut geht. Wer auf seine Ernährung und die Bewegung achtet, braucht keine Nahrungsergänzung. Und so leistet ein Self Tracker gute Arbeit, wenn er motivierend im Hintergrund läuft, ohne dass man sich zu viel Stress im Hirn züchtet. Übrigens wächst eine Blume dort am besten, wo sie genug Wasser, Licht und Luft bekommt. So sollten auch wir trotz guter Technik immer wieder zu unseren natürlichen Wurzeln zurückfinden. Aber das kleine Kuchenstück ist schon noch drin im täglichen Fitnesswahn, weil es mir einfach schmeckt. Ich kann es mir ja nachher abstrampeln.

GPS Systeme und Minicomputer zum Joggen

Beim Joggen kann es schnell monoton werden, bis man die Lust und die Motivation verliert. Der Laufsport kann jedoch auch zum trendigen Abenteuer werden, wenn man sich ein GPS System, ein Sporthandy, oder gar einen Minicomputer zulegt, mit dem man seinen Lauferfolg präzise messen kann.

Einige Hersteller bieten ausgereifte Jogginggeräte an, die wie eine Uhr am Handgelenk getragen werden. Ein Hersteller, überzeugt sogar mit einem Minichip an der Schuhsohle. Mit diesen Systemen lassen sich Laufergebnisse exakt messen. Man kann je nach Anbieter über das Handy mit anderen Joggern in Kontakt treten, sich gegenseitig motivieren, seine eigenen Ergebnisse steigern, sein Laufverhalten verbessern, seine Laufzeiten und Laufstrecken notieren, und man bekommt einen Überblick über seine sportlichen Aktivitäten.

Sich selbst zu belügen geht damit nicht mehr, denn es wird gnadenlos alles aufgezeichnet. Vor allem kann man mit so einem Minichip an der Fusssohle überprüfen, ob man richtig joggt. Mit der Ferse aufzutreten ist ungesund. Mit der Spitze aufzutreten ist gesünder, aber vor allem sollte man kleinere Schritte machen und den Fuss nicht einseitig belasten. Wenn ich meine bisherigen Lauferfolge nachvollziehe, wäre ich ein geeigneter Kandidat für so ein Jogging High-Tech System, dann würde ich wahrscheinlich mein Sofa meiden und loslaufen.

 


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Elisabeth Putz

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