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Welcher Fruchtsaft ist gesund?

Zucker in FruchtsaftWas ist am Fruchtsaft gesund? Natürlich, wie konnte ich es vergessen, er schmeckt lecker. Wir sollten jedoch auch nicht verharmlosen, dass es sich hier um reine Energielieferanten handelt, da Fruchtsäfte viel Fruchtzucker enthalten. Zucker wird in unserem Körper in Energie umgewandelt, und wenn diese Energie nicht sofort verarbeitet, also verbraucht und verbrannt wird, lagert sie sich als Fett in unserem Körper ein. Als ich neulich meinen Bauch streichelte, wurde mir bewusst, wie wenig Energie ich doch verbrauche, denn er ist dick, ohne dass ich schwanger bin. Bitte, ich bin nicht übermässig dick, aber ich bin klein, und jedes Gramm Fett setzt sich bei mir in der Breite an.

Fruchtsaft sollte man niemals zusätzlich mit Zucker süssen, denn in den Früchten steckt genug davon. Achtung vor den Fruchtsäften aus dem Supermarkt. Lesen Sie lieber hinten auf der Verpackung die Inhaltsstoffe, bevor Sie den Grossbuchstaben - 100% Fruchtsaft ohne Zuckerzusatz - vorne auf der Verpackung Glauben schenken. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser. Ich als elastisches Energiebündel, gehe jetzt los und bewege mich sportlich, damit sich mein Bauch zurückzieht, in seine Bauchhöhle zurückzieht. Ob ich zuvor noch schnell Erdbeeren kaufen sollte?

Trinken Sie Ihren Fruchtsaft doch mit natürlichem Fruchtzucker und 100% reinem Fruchtanteil. Dann bekommen Sie die täglichen Vitamine, die Ihr Körper unter anderem braucht.

Zum Frühstück, Mittagessen, zum Abendessen oder auch zwischendurch, wir trinken Fruchtsaft, um unseren Durst zu stillen, oder einfach weil Wasser zu neutral ist und nach nichts schmeckt. Fruchtsäfte schmecken immer und überall, das macht der Zucker in ihnen. Wenn der Fruchtsaft zu gesund schmeckt, ist ausser dem eigenen Fruchtzucker nichts weiter enthalten, aber dann schmeckt dieser Fruchtsaft auch nicht ideal. Trotzdem sollten Sie auf den natürlichen Fruchtsaft umsteigen.

Bei Fruchtsäften mit viel Zuckergehalt und wenig eigenem Fruchtzucker sollten Sie aufpassen. Wenn Sie gerade eine Diät machen, sollten Sie diese Fruchtsäfte meiden, denn sie machen eindeutig zu dick. Der Fruchtsaft selber ist es ja nicht, der die Pfunde zum Wachsen bringt, sondern nur der reichliche Zucker darin.

Ideal sind Fruchtsäfte mit einem hohen Fruchtanteil, am besten 100% Fruchtsaft. Nun gehen wir in den herkömmlichen Supermarkt um die Ecke, weil er nahe genug für unseren Fruchtsaft und bequem ist, und wir kaufen uns so einen Fruchtsaft ein. Vorne drauf steht immer in grossen unübersehbaren Buchstaben drauf, dass 100% Fruchtsaft darin enthalten ist. Aber es ist nicht das drin, was vorne drauf steht. Wenn Sie hinten auf der Packung oder Flasche die Inhaltsstoffe lesen, steht da manchmal nur 20% Fruchtanteil, Zucker, Aromastoffe..... Nein danke, den wollen wir nicht. Hohes C beispielsweise hat wirklich zu 100% Fruchtsaft, der ist dann auch drin.

Fruchtsäfte können auch nahrhaft sein, wenn beispielsweise Banane darin enthalten ist. Neben den Fruchtsäften gibt es noch die besonders natürlichen Fruchtkonzentrate aus dem Reformhaus. Bitte, wer es mag, und besonders, wer es im Internet unter einem Networkmarketing System kauft, der mag es eben. Ich finde, die Hälfte davon ist hinausgeworfenes Geld. Die Firmen preisen ein Lebensmittel unter dem Namen eines Nahrungseränzungsmittel an und verlangen einen Haufen Geld dafür, weil dieses Fruchtkonzentrat angeblich einiges mehr kann, als der herkömmliche Fruchtsaft. Ich habe es ausprobiert, habe lange Zeit mein Geld für La Vita ausgegeben, und als ich es nicht mehr getrunken hatte, passierte mir nichts, absolut nichts.

Nicht einmal vermisst habe ich den Saft. Sogar die Blutuntersuchungen brachten keinerlei grosse Unterschiede während und nach dem Trinken des Saftes. Jetzt werden mich gleich einige Heilpraktiker zertreten, aber ich spreche nur aus meiner Erfahrung. Allerdings im Reformhaus können Sie schon einige Säfte ausprobieren, besonders der Aloevera Ursaft ist dort zu empfehlen.

Wieviel Frucht ist im Saft enthalten?

Wer glaubt, der Fruchtanteil, der vorne auf einer Saftverpackung angegeben ist, befindet sich auch wirklich im Saft, der irrt gewaltig, denn erst in der kleingeschriebenen Inhaltsangabe auf dem Verpackungsrücken steht der wahre Fruchtanteil. So kann ein Apfelsaft neben einem kleinen Prozentanteil Apfel auch andere Früchte enthalten, denn die Frucht muss nur enthalten sein, wieviel davon vorhanden ist, wird derzeit nicht gesetzlich geregelt. Hoffentlich ändert sich daran etwas, denn der Konsument wird immer kritischer. Wir unterscheiden den Direktsaft, der die direkte Frucht enthält, den Nektar, welcher neben der eigentlichen Frucht auch Wasser und andere Früchte enthält, und das Fruchtsaftkonzentrat, welches zwar aus dem Fruchtanteil gewonnen wird, jedoch zusätzliche Stoffe wie beigemengte Mineralstoffe und Vitamine enthält. Der Smoothie enthält einen hohen Fruchtzuckeranteil, der im Körper erst in den Organen abgebaut wird, von den Nieren ausgeschieden wird und sich als Fettanteil im Körper bemerkbar macht. Ich trinke Fruchtsaft nur noch zu Unterhaltungszwecken, als Snack, aber nicht mehr als Durstlöscher, denn ich liebe mein hautenges neues Kleid.

Fruchtsaft selber machen

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen und die Nase voll von den chemischen Fruchtsäften haben, die vorne viele Vitamine versprechen und auf dem Verpackungsrücken die tatsächlichen Inhaltsstoffe angeben, dann machen Sie Ihren Fruchtsaft doch selber. Sie brauchen eine Küchenmaschine, so eine Saftpresse, die alle Früchte klein schneidet, zu Brei macht und die Schale auch am besten gleich entfernt. Sie benötigen Obst und Früchte, die Ihnen auch schmecken, denn es bringt ja nichts, wenn Sie Ihren frisch zubereiteten Fruchtsaft vor sich stehen lassen und ihn nur skeptisch betrachten, weil er so fremd schmeckt. Lassen Sie das gesunde Fruchtfleisch ruhig in Ihrem Getränk drin, denn es schmeckt auch lecker

 Ausserdem haben Sie mit dem Fruchtfleisch gleich einen kleinen Snack, der den gröbsten Hunger zwischendurch stoppt. Manche Menschen finden das Fruchtfleisch eklig. Die wissen leider nicht, was ihnen da an Gesundheit entgeht, wenn das Sieb hier ein ständiger Begleiter ist. Sie können Ihren Fruchtsaft mit Wasser oder Milch verfeinern, denn pur ist er eher ein Brei als ein Getränk. Manchmal ist auch ein Löffel Naturjoghurt hilfreich, denn dann tun Sie auch etwas für Ihr Bindegewebe.

Fruchtsaft und die wichtigen Vitamine

In Fruchtsäften stecken jede Menge Vitamine. Natürlich ist der Säure Basen Haushalt im Körper nicht so sehr im Gleichgewicht, denn der Fruchtzucker ist Säure, aber Sie trinken doch bestimmt auch Gemüsesäfte. Nun, in vielen Fruchtsäften stecken Vitamin A, Vitamin C, Vitamine der B Klasse und zahlreiche andere Vitamine. Das Vitamin A und das Vitamin C kann der Körper konservieren, deshalb sollten Sie hier aufpassen, wenn Sie zusätzlich Nahrungsergänzungsmittel nehmen.

Der Körper braucht davon keine Überdosis. Alle anderen Vitamine kann der Körper nicht konservieren, die müssen wir immer wieder neu zu uns nehmen. Auch Vitamin A und C brauchen wir täglich. Nicht dass Sie glauben, die müssen Sie nur einmal im Monat zu sich nehmen. Vitamine aus Fruchtsäften regen unsere Konzentration und die gesamte Gehirnarbeit an. Vor allem der Fruchtzucker gibt uns einen richtigen Glücksschub für den ganzen Tag. Die Vitamine können im Körper nur zusammen gut wirken, denn ein einzelnes Vitamin alleine fühlt sich einsam und verloren. Deshalb sollten Sie Multivitaminsäfte trinken, damit viele Vitamine in Ihnen wirken können. Übrigens machen Sie Ihren Multivitaminsaft auch selber, wenn Sie mehrere Früchte zusammen mixen.

Der Fruchtsaft für den Morgen

Was trinken Sie zum Frühstück, wenn der Magen nach seiner täglichen Portion Fruchtzucker schreit? Morgens sind der Orangensaft, der Erdbeersaft, der Kiwisaft oder der Ananassaft zu empfehlen. Wenn Sie sich morgens für einen Gemüsesaft entscheiden, trinken Sie vielleicht Karottensaft, der regt Ihre Augen an. In den Frühstückssäften stecken Vitamin A, E, und Vitamin C. Das ist ideal für einen vitalen Start in den Tag. Jetzt kann der Tag kommen, der kann auch länger werden, wenn es im Büro langweilig wird. Sie haben ja zusammen mit Ihrem Frühstück jede Menge an Fruchtzucker zu sich genommen, der Sie rundum glücklich macht.

Der Fruchtsaft für das Mittagessen

Zu Mittag braucht der Körper viel Kraft und Energie, sonst fallen Sie am späten Nachmittag in ein Loch, aus dem Sie schwer wieder heraus kommen. Man greift gerne zur Schokolade, wenn man erst einmal in seinem müden Nachmittagstief steckt. Ich sage Ihnen, in so einem Nachmittagstief ist das seelische Wetter immer schlecht. Zu Mittag brauchen wir einen Bananensaft, denn die Banane gibt uns Kraft und viel Power. Den Bananensaft können Sie mit ein wenig Kirschsaft oder Kiwisaft verfeinern, dann schmeckt er nicht so langweilig.

Apfelsaft tut auch wahre Wunder in Ihrem Blutzuckerhaushalt auf, aber im Apfelsaft steckt auch viel Säure, deshalb sollten Sie den Apfelsaft nicht zu Ihrem Dauergetränk machen. Übrigens sind für den Abend die Gemüsesäfte gut geeignet, denn was brauchen Sie auch noch am Abend Fruchtsaft, wenn der Fruchtzucker im Schlaf ohnehin in Fett umgewandelt wird.

Der Fruchtzucker im Fruchtsaft

Ja, der glückliche Fruchtzucker macht sich im Fruchtsaft breit. Nun, was kann der Fruchtzucker? Er bewegt uns zu mehr Leistung, denn der Körper braucht den Zucker für die Energie. So ist er ein treuer Energielieferant. Aber Achtung, so heil kommen Sie mir diesmal nicht davon. Sie müssen die Energie auch in Arbeit umwandeln. Wenn Sie bloss jede Menge Fruchtzucker zu sich nehmen und auf der faulen Haut liegen, ist das auf Dauer gefährlich für den Körper. Der überschüssige Fruchtzucker wird in Fett umgewandelt, denn er muss schnell wieder aus der Blutbahn heraus gepumpt werden.

Der menschliche Kreislauf ist direkt eine sensible Sache, und wir müssen aufpassen, dass der Zucker in uns nicht Walzer tanzt. Sie verbrennen den Fruchtzucker in Form von Energie, wenn Sie sich geistig bewegen und Ihr Gehirn anstrengen, wenn Sie Sport treiben, oder wenn Sie heisse, kreative Gedanken, geistiger und sportlicher Natur haben. Sie verbrennen keinen Zucker, wenn Sie faul herumliegen, schlafen, Luftlöcher bauen und sich nicht geistig und körperlich bewegen. Natürlich wird auch hierfür Energie gebraucht, aber viel zu wenig.

Achten Sie immer darauf, dass Sie nur so viel Fruchtzucker oder Zucker aufnehmen, wie Sie auch in Energie und Power umwandeln können. Und sonst schmecken Fruchtsäfte allgemein gesehen einfach zu lecker, als dass man darauf verzichten könnte.


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Elisabeth Putz

Wellness