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Wie gut ist das Gesundheitssystem?

Das Gesundheitssystem in Deutschland, Österreich und in der Schweiz ist eigentlich sehr gut, auch wenn manche Krankenhäuser am Limit arbeiten und so viele Betten abgebaut werden, dass aussergewöhnliche Ereignisse wie Pandemien und Grippewellen kaum besältigt werden können. Wir laufen zwar zunehmend gegen die Wand, wenn wir immer länger darauf warten, bis man gewisse Untersuchungen bekommt, aber unser Gesundheitssystem ist besser als das vom Rest der Welt. In den Nordländern, Schweden, Finnland, Norwegen, Dänemark ist das Gesundheitssystem lockerer, stabiler, intensiver ausgeprägt, und auch die nötige Ausstattung wie Betten, Medizingeräte und medizinisches Personal sind gut aufgestockt worden, besonders seit der Corona Pandemie.

Das Gesundheitssystem in den Drittweltländern lässt zu wünschen übrig. Ärzte ohne Grenzen leisten hier grossartige Dienste, besonders in der Kindermedizin. Wenn nicht die Superreichen auf ihrem imaginären Geldhäufchen sitzen würden, hätte die gesamte Welt mehr Geld für alle Menschen zur Verfügung. Es ist Korruption, Misswirtschaft, Gier, der Lobbyismus, was die medizinische Versorgung in vielen Ländern lahmlegt. Es ist die ungerechte finanzielle Geld- und Ressourcenverteilung, welche arme Menschen ungesund und reiche Leute gesünder leben lässt.

Ein gutes Beispiel hierfür sind die Corona-Impfungen. Als die ersten Impfstoffe zur Verfügung standen, erdreissteten sich die Industrieländer, ihre Bevölkerung zuerst zu impfen. Da bekam man in Israel und vielen europäischen und amerikanischen Nordstaaten bereits die dritte Impfung, während es für viele Afrikaner, Inder und Südamerikaner noch gar keine Impfung gab. Zerst hiess es, die ganze Welt muss in der Pandemie zusammenhalten, am Impfstoff finanziell mitwirken, damit der Impfstoff gleichmässig und gleichberechtigt weltweit verteilt werden kann. Und als der Impfstoff da war, zwang man viele Europäer förmlich zur Impfung, damit das Wettrennen um die wirtschaftliche Macht gewonnen werden kann. Es begann ein Krieg um zuerst Geimpfte, um Macht. Wer erlangt zuerst wirtschaftliche Macht, wer kommt aus der Krise am schnellsten heraus. Die Länder und Kontinente überboten sich plötzlich mit Preissteigerungen, sodass es zu einer hohen Inflation kam, weil zu den Lieferengpässen die Aktienmärkte und die finanzielle Gier hinzukamen. Und schon konnte man deutlich sehen, wie die Armen noch ärmer, und die Reichen noch reicher wurden. Anfangs liessen sich sogar die Spuerreichen impfen, indem sie auf teure Impfreise gingen und sich nach der ersten Impfung an den Strand legten, während sie auf den zweiten Stich warteten. Und mitten drunter waren welche, die bauten keine Antikörper auf, selbst mit der teuersten Impfung nicht, das ist Pech.

Wie sieht es mit dem Gesundheitssystem in den USA aus? Es ist mittelmässig bis miess, aber die meisten Amerikaner stören sich nicht dran. Seit Präsident Obama das umfangreiche und sozial begünstigte Gesundheitssystem eingeführt hat, hängen die Amerikaner dran, zumindest ein Grossteil von ihnen. Präsident Trump will dieses Gesundheitssystem am liebsten wieder abschaffen, zumindest Teile davon. In den USA boomen sowohl die Wirtschaft, der Finanzmarkt, als auch die bittere Armut, und beides existiert eng nebeneinander. Oft muss man lange nach einem geeigneten Krankenhaus suchen, um eine kostengünstige Behandlung zu bekommen. Oft bekommt man auch keine genaue Auskunft über die Kosten einer Operation, und so bleibt vielen Amerikanern nur übrig, sich von einem Arzt behandeln zu lassen, der kostenlos agiert. Hiervon gibt es jedoch nicht viele Ärzte, und so existieren grosse Trailer, riesige LKWs, welche die Kranken transportieren, möglichst in ein kostengünstiges Krankenhaus. Hier drin wird man notfalls auch behandelt, denn ein Arzt und ein Pfleger sind immer dabei. Natürlich kostet ein staatliches Gesundheitssystem Geld, aber es sichert den Menschen ab, wenn er krank und bedürftig wird, und das kann jedem einmal passieren.

Wie gut funktioniert unsere Gesundheitsinformation?

Wenn wir uns durch die zahlreichen Gesundheitsportale, Informationen in Zeitungen und Zeitschriften, durch medizinische Fachmagazine wühlen, so wissen wir oft nicht, wem und wessen Produkt man vertrauen kann. Wir können den medizinisch gesundheitlichen Nepp oft nicht von echten Gesundheitsprodukten unterscheiden. Hier kann nur eine gewisse Gesundheitshygiene helfen. Online sorgen die grossen Portale und Suchmaschinen bereits dafür, dass man nicht auf jeden Nepp hereinfällt, und dass man sich nicht falsch informiert. Es gibt viele Anbieter, die vermitteln falsches Wissen und können uns damit krank machen. Offline haben wir aber auch das Problem, dass sich zahlreiche Menschen alternativ, durch alternative Medien informieren, zu Verschwörern werden, das Immunsystem anpreisen und alle Krankheiten nur mit Hilfe eines guten Immunsystems heilen wollen. Hier läuft man Gefahr, sich selbst zu überschätzen, sodass man glaubt, man könnte nicht erkranken und nichts würde uns umhauen.

Ein bereits in die Jahre gekommener, aber durchaus vitaler und sportlicher Mann dachte, er hätte so ein gutes Immunsystem, dass er sogar Borellien selbst auskurieren könnte. Innerhalb weniger Wochen nach einem Zeckenbiss wanderten seine Borellien barrierefrei ins Gehirn und richteten dort enormen Schaden an. Eine sofortige Therapie mit hoch dosierten Antibiotika half ihm, wieder gesund zu werden. Hier sah er, dass man die Schulmedizin doch brauchen kann.

Oft finden wir oberflächliche Informationen vor, die uns vorgaukeln, dass alleine die Psyche für alle Erkrankungen verantwortlich sei. Wenn dann jemand krank wird, ist seine Psyche nicht in Ordnung, und er hat womöglich Stress. Hier läuft man Gefahr, Viren, Bakterien, Keime und ernste Erkrankungen zu übersehen, weil man glaubt, mit weniger Stress könnte man wieder von ganz alleine gesund werden.

Wir informieren uns zunehmend im Internet, wenn wir eine Krankheit vermuten und nach Symptomen suchen. Die Online-Gesundheitsinfos sind jedoch sehr allgemein gehalten und sollen im Grunde nur informativ über Erkrankungen aufklären, jedoch keine Diagnose vom Arzt ersetzen. Symptome können verschiedene Erkrankungen mit sich bringen, sodass man nicht weiss, was man hat. Nur der Arzt kann aufgrund von näheren Untersuchungen, Blutbild und weiteren bildgebenden Verfahren feststellen, worunter jemand leidet.

Im Internet existieren auch zunehmend Ärzte, die sogenannte Ferndiagnosen abgeben, auf YouTube gezielte Infos anbieten und per Telefon den Patienten informieren. Auch diese Hilfe ersetzt keinen Arztbesuch, denn aus der Ferne kann man nicht genau sagen, was ein Patient hat, wenn man ihn nicht persönlich gesehen hat. Wer im Selbstversuch irgendwelche Therapien macht, kann schwer erkranken. Ich kann Ihnen nur raten, zum Arzt zu gehen, zur regelmässigen Vorsorge zu gehen und nicht selber Doktor zu spielen.


Elisabeth Putz

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