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Körper-Chemie - warum explodieren wir nicht?

Gesunder KörperWir explodieren nicht, weil unser Körper ein Meisterwerk ist, weil die Natur ein Wunderwerk ist, und weil wir nichts essen, was uns innerlich oxidieren lässt. Allerdings könnte theoretisch gesehen eine Überdosierung mit Vitamin A, durch zu viel Lachs, Leber, Innereien und Nahrungsergänzung dazu führen, dass wir so krank werden, dass wir förmlich explodieren, weil wir innerlich oxidieren. Der gesunde Mensch ist jedoch weit entfernt von jeglicher Explosion im eigenen Körper.

Unser Körper ist brennbar

Ich habe mir die verschiedenen Verhaltensmuster, die aufgeladenen, sich gegenseitig erhitzenden Energien, die positiven und negativen Schwingungen zwischen uns Menschen, die sachlich bodenständige Art der beherrschten Leute, die feurig aufbrausende Art der errötenden Choleriker nicht erklären können. Jetzt kenne ich eine mögliche Antwort auf all meine Fragen. Der Mensch ist ein Chemielabor, ein chemisches Reagenzglas, gefüllt mit all den hoch explosiven Stoffen, die in der Natur sofort entflammen, wenn man sie unüberlegt zusammenmischt.

In unserem Körper lagert beispielsweise Magnesium. Zusätzlich sind wir eine aufrecht gehende Wasserquelle. Bitte, bei mir sprudelt nicht nur Wasser heraus, bei mir sprudeln auch tausende Worte aus dem Nährboden meines komplizierten weiblichen Gehirns heraus und bahnen sich ihren zügellosen Weg durchs Internet. Ach ja, wenn das Magnesium ausserhalb unseres Körpers in ungünstiger Lage mit Wasser in Berührung kommt, explodiert das Gemisch sofort.

Wir haben jede Menge anderer brennbarer Stoffe in uns: Sauerstoff, Stickstoff, Kohlenstoff, Phosphor, Calium, Natrium, Flour, Jod, Aluminium. Bitte, dies sind nur einige unserer cholerisch brennbaren Elemente. Ich wusste es schon immer, ich bin eine richtige Bombe, man könnte mich als Abwehrmechanismus direkt in der ersten Reihe an der Front einsetzen, so eine weiblich abgerundete Bombe bin ich. Zwischen zwei Diäten bin ich noch dazu ein kleiner Jojo, da ich ein wenig zu klein für mein heranwachsendes Gewicht bin. Bitte, ich werde schon noch wachsen, notfalls eben in die Breite. Und immer wenn ich fleissig esse, lagern sich die hochexplosiven Elemente in meinem Körper ab, nisten sich in mir ein und machen durch ihre energetisch geladenen Schwingungen die Persönlichkeit aus mir, die ich für andere Leute bin,.

Wenn ich genügend esse, beherberge ich jede Menge an Jod und Aluminium in mir. Zusammen mit Wasser reagieren diese beiden Stoffe richtig heftig, und glauben Sie mir, ich trinke mindestens drei Liter Wasser täglich. Fragen Sie mich nicht, wie ich reagiere, wenn mein Lebenspartner abends zu spät nach Hause kommt und sagt, er habe mit seiner Arbeitskollegin gegessen. Hallo? Ich höre dann nur, er hat seine Arbeitskollegin gegessen. In meinem Gehirn baut sich der nicht mehr zu unterdrückende Gedanke des Vernaschens auf, und mein Lithium in den ausgereizten Gehirnzellen reagiert mit meinem üppigen Wasserkonsum, sodass ich vor Eifersucht explodiere. Lithium und Wasser reagieren nämlich miteinander ganz schön heftig. Da hilft mir dann nur noch der Gedanke an die Tatsache, dass wir Menschen keine Seifen sind und deshalb beim gegenseitigen Vernaschen nichts von uns verloren geht, ausser vielleicht unsere Unschuld.

Warum explodiert unser Körper nicht wirklich?

Ich wundere mich, warum ich noch nicht verbrannt bin und als Schwefelwolke über den Dächern der Stadt schwebe. Es liegt daran, dass wir Menschen zwar ein Chemiecocktail sind, alle Elemente in unserem Körper jedoch als Verbindungen vorkommen. Verbindungen haben die Eigenschaft, dass sie sich schon näher miteinander bekannt gemacht haben und deshalb miteinander harmonieren. Wären die chemischen Elemente im Körper in Reinform vorhanden, würden wir tatsächlich explodieren.

Bitte, wenn ich abends mein harmonisch arbeitendes Limit überschritten habe, weiss ich nicht, ob in mir vielleicht doch das eine oder andere Element in Reinform vorkommt, denn dann ist es besser, Sie sprechen mich nicht von der Seite an, ich könnte Sie beissen. Aber ich arbeite ja ständig an mir, und so ist es mein Ziel, nur noch bei der körperlich verschmelzenden Liebe richtig zu explodieren.

Wie beruhigt man seinen Körper?

Ein gesunder Körper ruht in einem gesunden Geist. Und deshalb sollte man regelmässig darauf achten, dass der Körper entspannt ist, sonst laufen die Körpersäfte irgendwann in die falsche Richtung. Wer sich ständig aufgeregt seiner brodelnden Wut hingibt, erleidet irgendwann einen Herzinfarkt oder ist zumindest ein Kandidat dafür. Wer sich über sein Limit hinaus ärgert, erkrankt eines Tages an Krebs, oder er zeigt zumindest die Tendenz dafür. Krebszellen wuchern besonders gut in einem übersäuerten Körper, wenn der Säure-Basen Haushalt beispielsweise durch Stress durcheinander gerät.

Mit mentalen Entspannungstechniken, mit autogenem Training, Meditation, Yoga, mit viel Schlaf, können wir unseren Körper wieder ins Gleichgewicht bringen. Ein übersäuerter Körper reagiert müde, ausgelaugt und ist permanent erschöpft, wenn die restlichen Reserven aufgebraucht sind. Die wenigen Basen bekämpfen dann die üppigen Säuren und werden auch noch vermehrt ausgeschieden. Sind Sie schon einmal nahe eines Zusammenbruchs gewesen?

Bei einem Zusammenbruch verliert der Körper Kalium, das wichtige Vitamin B12, Folsäure und das überlebenswichtige Vitamin D. In diesem Zustand bekommt man Muskelschwäche, Herzrasen, Atemnot, Schmerzen am gesamten Körper, Lähmungserscheinungen bis hin zu Kopfschmerzen, Übelkeit und Schwindel. Da hilft nur noch die Notaufnahme im Krankenhaus.

Langsam muss man dann nach der ersten Kalium-Infusion seinen Körper wieder aufbauen, kein Fett, keine übermässige Fruchtsäure, nicht zu viel Fruchtzucker, keinen Kaffee, kein Nikotin zu sich nehmen. Stress ist dann wie ein Killer, der einem sofort wieder umhaut und ans Bett bindet. Nach meinem Zusammenbruch musste ich dies erst alles lernen. Heute sitze ich brav bei meinen Meditationskursen und hoffe, mein inneres Temperament möge mich mit seiner üppig schäumenden Art verschonen. Ich gönne mir auch zwischendurch ein Wellnesswochenende zum Ausspannen.


Elisabeth Putz

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