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Wie bekämpft man eine Krankheit mental?

Die perfekte KrankenschwesterWie bekämpft man eine Krankheit mental? Wer krank ist, fühlt sich leidend, erntet kaum noch Lebensqualität und zieht sich gerne zurück. Die kleine Grippe ist hier noch eine der harmloseren Erkrankungen, denn sie geht in den meisten Fällen wieder vorbei, wenn man das Bett hütet und sich gut behandeln lässt. Viele Erkrankte kämpfen jedoch mit sich und ihrem Alltag. Migräne ist ein solches Beispiel, welches uns den Alltag kaum bewältigen lässt, wenn sie akut auftritt.

Erkrankungen können, wenn sie eine biologisch organische Ursache haben, gut therapiert werden, weil die Medizin gute Fortschritte gemacht hat. Früher war es ein gewisses Wagnis für einen Patienten, zum Arzt zu gehen, heute steht man Schlange, denn die Wartezimmer sind voll von Leidenden.

Krankheiten mit psychischem Hintergrund lassen sich teilweise auch gut therapieren, da wir heute wissen, dass unser Gehirn mit dem Darm kommuniziert, Bakterien für viele Erkrankungen verantwortlich sind, Gesprächstherapien oder notfalls Medikamente helfen und gute Behandlungserfolge erzielen. Bei psychischen Erkrankungen ist es wichtig, dass sich der Patient nicht schämt, denn sonst leidet er im Stillen. Rückzug, keine sozialen Kontakte, der permanente Aufenthalt am selben Fleck, all das kann uns krank machen. Ich bezweifle ja auch, dass das moderne Arbeiten vom Home-Office aus so gesund ist und die pure Freiheit verspricht, denn es fallen hier plötzlich die Arbeitskollegen weg, der Alltag ist nicht mehr so gut strukturiert, privat und geschäftlich werden vermischt, und so kann man vereinsamen.

Unser Lebensstil bringt auch Krankheiten hervor, die in letzter Zeit zunehmen. Fettsucht, allgemeine Gewichtsprobleme, Diabetes, Krebserkrankungen, Bluthochdruck, Herz-Kreislauf Erkrankungen. Zu wenig Bewegung und unser modernes Nahrungsangebot sind unter anderem Auslöser hierfür. Es werden aber zunehmend neue Medikamente entwickelt, neue Therapien ausprobiert, sodass der Patient davon profitiert. Die Pharmaindustrie hat ein reges Interesse daran, weil man mit grossen Bevölkerungsschichten viel Geld verdienen kann.

Behandeln könnte man einige der Zivilisationskrankheiten durch die Änderung des Lebensstils, durch natürliche Lebensmittel, durch Sport, durch das Vermeiden von zu viel Chemie und Technik, aber dazu sind wir meistens nicht in der Lage, weil das Smartphone ruft und das neue Superfood im Ladenregal liegt. Ich habe noch nie am Heimtrainer telefoniert und mir anschliessend mit dem Handy in der Hand einen gesunden Salat zubereitet. Aber ich bin schon stundenlang mit dem Smartphone in einer Ecke gesessen und habe mir anschliessend eine vegane Pizza in den Ofen geschoben, in den Bauch geschoben und am Klo wieder mühsam ausgeschieden, da mir Fertigpizzen Bauchschmerzen bereiten.

Krankheiten mit positivem Denken bekämpfen

Krankheit hat viele Ursachen, die Gene, der gesunde bis ungesunde Lebensstil, äussere Umwelteinflüsse, Chemikalien, das Alter, verschiedene Vorerkrankungen und Folgeerkrankungen, aber man kann sie zu einem gewissen Teil durch eine positive Lebenseinstellung bekämpfen. Der Patient muss bei seiner Genesung mitwirken, damit der Arzt Fortschritte in seiner Therapie verzeichnen kann. Viele Patienten geben sich jedoch auf, nehmen ihre Medikamente nicht vorschriftsmässig und regelmässig ein, verzichten auf einen gesunden Lifestyle und widmen sich dem Jammern. Ich habe noch nie so viele Leute jammern gesehen wie in einem Krankenhaus. Kein Wunder, wenn es dort einige Patienten kaum aushalten, denn inmitten von jammernden Leuten fällt es einem schwer, an seiner Gesundheit zu feilen. Trotzdem hat jeder jammernde Patient seine Berechtigung, denn irgendwo muss ja ein Ventil geschaffen werden, mit seiner Krankheit fertig zu werden.

Als ich einst in die missliche Lage kam, ins Krankenhaus zu müssen, teilte ich mir mein Zimmer mit einer älteren Frau, die einen Gehirntumor hatte. Der Tumor wurde entfernt, es gab eine Blutung, und sie musste vieles wieder neu erlernen. Sie war so positiv gegenüber dem Leben eingestellt, dass ich mich mit meinem kleinen Herzrasen und meinen Schwindelanfällen geradezu schämte. Ich begann, nach langer Zeit wieder positive Gedanken in mein Leben zu integrieren. Ich verliess das Krankenhaus, ging zum Frauenarzt, der mir schwerste Wechseljahreserscheinungen samt rasant sinkendem Hormonspiegel diagnostizierte, und plötzlich fühlte ich mich wieder rundum gesund, jedoch um 10 Jahre gealtert.

Ich begann Sport zu treiben, damit sich Herzrasen und Schwindel wieder beruhigten. Der Sport bewegte mein Hirn dazu, positives Denken zu integrieren, denn am Heimtrainer entwickelt man wahre Glücksgefühle. Ich stellte meine seit Jahren ungesunde Ernährung um, verzichtete fast gänzlich auf Kuchen, Schokolade und meine Champagnerpralinen, fing an, mageres Hühnerfleisch, Fisch und viel Gemüse zu essen, und ich ging wieder regelmässig in die Natur hinaus. Sogar mein Ohrendruck liess nach, als ich im Frühling den Vögeln beim Singen zuhörte. Positive Gedanken erzeugen ein gesünderes Leben, und umgekehrt, wer gesund lebt, denkt positiver.

Können negative Gedanken zu Krankheiten führen?

Durch negative Gedanken kann eine Krankheit entstehen, aber nur bedingt, nicht immer zwingend, denn der Körper regeneriert sich zu einem Grossteil selber. Negatives Denken etabliert sich im Gehirn, lässt Stresshormone frei, übersäuert den Körper, lenkt die Körperfunktionen in eine falsche Richtung, aber man darf niemals behaupten, Krebs würde durch negative Gedanken alleine entstehen, durch Übersäuerung wachsen, und er würde sich durch basische Ernährung und positives Denken wieder verabschieden. Dies ist eine Fehlinformation, denn Krebs kann so viele Ursachen haben, wobei die genetischen Faktoren, die Erbanlagen und die Umweltfaktoren auch eine Rolle spielen. Positives Denken kann lindern, aber es ist keine Garantie für Heilung, und niemand ist selber schuld an seiner Erkrankung. Ich meide die Wunderheiler und Gurus, die behaupten, selbst schuld, alles Karma, positiv denken, gutes Leben.

Wie hilft positives Denken bei der Genesung?

Krankheit setzt sich auch in gewisser Weise in unserem Denkmuster fest. Ich konnte bereits beobachten, dass man sich vor einer Diagnose fürchtet und diese dann eintritt. Selbst Gentests können Angst auslösen, weil man sich hier indirekt in einer Art Zwischenzustand befindet, zwischen möglicher Erkrankung und Gesundheit.

Ein Beinbruch, eine offene Wunde, die Verengung der Herzgefässe, ein Diabetes, das lässt sich nicht nur alleine durch gute Gedanken heilen. Man benötigt hierfür eine Therapie. Allerdings haben Studien gezeigt, dass positive Worte den Krankheitsverlauf in eine gesunde Richtung lenken können. Wenn bereits der Sanitäter im Krankenwagen ein Gefühl der Sicherheit vermittelt, wird der Transport ins Krankenhaus positiv beeinflusst. Der Krankenhausaufenthalt kann sich sogar verkürzen, wenn man positive Worte hört und gute Gedanken pflegt. Das Denken verhält sich ähnlich wie beim Placebo-Effekt und beim Nocebo-Effekt. Wirkungslose Medikamente können unter Umständen die gleiche Wirkung zeigen wie echte Medikamente, und eine negative Meldung kann andererseits den Krankheitsverlauf verschlimmern.


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Elisabeth Putz

Wellness