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Abnehmen mit der Obst- und Gemüsediät

Obst und GemüseRohkost ist nicht für jeden Menschen geeignet, denn viele Mägen neigen dazu, die Fruchtsäure nicht zu vertragen. Auch neigen viele Leute dazu, Rohkost schwer zu verdauen und bekommen Magen- und Darmprobleme. Für die wenigen, die übrigbleiben, ist eine Diät mit Rohkost aber tatsächlich geeignet, um rasch abzunehmen, denn der Darm leistet dabei Schwerstarbeit.

Obst und Gemüse sind zwar nicht ideal, um vorwiegend ohne zusätzliche Nahrung verspeist zu werden, und so manch ein Arzt wird die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber kurzfristig hilft diese Diätform, eine Bikinizone zu schaffen, die tauglich für die nächste Badesaison ist.

Mit Obst und Gemüse kann man tatsächlich abnehmen, obwohl der Körper eine Art Heisshunger verspürt, wenn man zu viel Fruchtzucker zu sich nimmt. Deshalb sollte man auch mehr Gemüse essen, denn darin ist nur ein Bruchteil des Fruchtzuckers enthalten. Bitte, man muss schon darauf achten, dass man den Körper nicht überzuckert.

Mit Nüssen geht es leichter, denn die enthalten die wichtigen essentiellen Fettsäuren, die Omega 3 Fettsäuren, die wichtig für unseren Fetthaushalt sind. Ganz ohne restlicher Nahrung funktioniert aber weder eine Obstdiät noch eine Gemüsediät, denn der Körper benötigt ein gewisses Ausmass an Energie, welches er sich aus Fett, Eiweiss und Kohlenhydraten holt. Ich esse jedes Mal, wenn ich wieder einmal diese radikale Diät mache, zusätzlich Knäckebrot, auf welches ich die Obst- und Gemüseaufstriche gebe, und ich verzichte niemals auf mein Frühstücksei und meine Milch. Bitte, die ganz harten Veganer kommen mit dem aus, was die wachsende pflanzliche Natur ihnen bietet, die brauchen kein Ei und keine Kuhmilch, die ersetzen vieles durch Sojaprodukte.

Neulich habe ich wieder eine Diät mit Obst und Gemüse ausprobiert. Wahrlich, ich übe noch, denn mein Durchhaltevermögen ist nicht das beste, und zwischendurch brauche ich auch Eisen, Eiweiss, Proteine, damit ich nicht vom Fleisch falle, aber ich kann ja Nüsse dafür nehmen. Immer wenn ich diese radikale Form der Diät wähle, spielt mein Magen verrückt, und ich muss sie vorzeitig abbrechen, sonst verdaut sich mein Magen womöglich selber.

Im Obst, besonders in den Früchten stecken viele Vitamine und der Fruchtzucker, der den Zuckerhaushalt im Körper ausgleicht. Mit zwei Bananen für zwischendurch fühlen Sie sich rundum satt, wenn der kleine Schokoladenhunger zwischen den grossen Mahlzeiten an die Magentüre klopft. Ich habe mir angewöhnt, eine bis zwei Bananen zu essen. Früher hatte ich Süsses gegessen und bin immer dicker geworden. Bananen schmecken auch gut und kosten vor allem weniger als eine Schachtel Pralinen. Bitte, man kann auch einen ganzen Lifestyle daraus entwickeln und sich nur noch vegan ernähren.

Abnehmen mit der Obstdiät

Eine Diät, die vorwiegend oder ganz krass alleine auf Obst basiert, ist ungesund, denn der Körper entwickelt sich dabei in eine ganz falsche Richtung. Kurzfristig kann sie jedoch gute Erfolge erzielen, wenn man es nicht übertreibt. Allerdings existieren viele Diäten, die bessere Erfolge erzielen, denn der hohe Fruchtzuckeranteil in den Früchten kann sich im Fettgewebe einlagern, wenn die Energie nicht verbraucht wird. Wer vorwiegend im Büro sitzt und sich wenig bewegt, wird mit zu viel Obst eher zunehmen, weil er nicht so viel Energie verbraucht.

Durch den Verzehr von Obst schüttet der Körper Insulin aus, welches in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Als mir einst ein Arzt zeigte, wo meine Bauchspeicheldrüse ihren Sitz hat, dachte ich mir, so ein armes Ding, denn sie arbeitet bei meinem Zuckerverzehr Tag und Nacht im Dauerstress.

Das Insulin, welches in grossen Mengen ausgeschüttet wird, damit der Glucosespiegel niedrig gehalten wird, kann im Körper bewirken, dass der Kalium-Haushalt durcheinander gerät. Wenn wir zu viel Kalium verlieren, bekommen wir Herzrasen, Atemnot, Übelkeit und Schwindel. Und wer sich nur von Obst ernährt, bekommt irgendwann Durchfall, womit er wieder viel Kalium ausscheidet.

Im Obst ist nicht nur die Fructose, die für uns Menschen die gefährlichste Zuckerart darstellt, enthalten, sondern auch die Fruchtsäure. Zitrusfrüchte beinhalten viel Fruchtsäure. Diese greift im ungünstigsten Fall die Magenschleimhaut an, und der Magen verdaut sich dann selber. Sie kann auch die Darmschleimhaut angreifen, und man leidet unter Blähungen, Magen- Darmproblemen, einem Reizmagen, einem Reizdarm, bis man schliesslich eine Magen- Darmspiegelung über sich ergehen lassen muss. Am Ende darf man sich dann von Schonkost ernähren, bis Magen und Darm wieder gesund sind.

Bei einer Obstdiät ist es wichtig, dass man nicht gleich morgens Marmelade zu sich nimmt und dann zusätzlich verschiedene Obstsorten verspeist, sondern das Obst nur begleitend zu einer gesunden Ernährung zu sich nimmt. Eine Obst-Mahlzeit ist genug am Tag, denn sie deckt bereits den gesamten Tagesbedarf an Fruchtzucker, den der Körper benötigt. Obst soll eher als Ersatz für zu viel Schokolade dienen.

Abnehmen mit der Gemüsediät

Mit Gemüse alleine kann man auch nicht unbedingt abspecken, denn der Körper braucht zusätzliche Nahrung. Kohlgemüse verursacht zudem noch Blähungen, wenn man einen empfindlichen Magen hat. Aber diese Diätform ist wenigstens gesünder als nur die pure Obstdiät.

Gemüse sollte man auf vier Portionen am Tag eingrenzen, denn damit kann der Körper gut haushalten. Wichtig dabei ist, dass alle Farben im Gemüse enthalten sind. Ich kaufe mir immer gelbe, rote und grüne Paprika, denn da drin sind meine ganz speziellen Nährstoffe enthalten, die mein Körper braucht. Wichtig bei der Gemüsediät ist, dass man sie mit magerem Fleisch und Fisch kombiniert, oder als gebundene Gemüsesuppe einnimmt.

Die reine Rohkost Diät zum Abspecken

Die reine Form der Rohkost Diät bedeutet, keine Eier, kein Fleisch, keinen Fisch, alles wegzulassen, was gekocht werden muss. Kohlenhydrate sind fast tabu. Rohkost heisst, dass fast nichts gekocht werden muss. Man spart sich bei dieser Diätform Zeit, den heissen Herd und das lästige Kalorien-Zählen. Aber bitte, nicht alle Obst- und Gemüsesorten können roh gegessen werden, denn manche sind im rohen Zustand ein echter Zustand, sie sind roh giftig. Kartoffel, Bohnen, manche Sorten von Kohlgemüse, Oberschinen, das alles muss gekocht werden. Übrigens sättigen uns die Kartoffel so, dass wir kaum bis kein Hungergefühl haben müssen.

Satt werden wir erst, wenn wir genügend Wasser trinken. Manche Leute schlürfen bis zu drei Liter Mineralwasser. Ich kombiniere das Wasser mit Tee, denn mein Magen mag es warm und wohlig. Wer zu wenig trinkt, kann kaum Ballaststoffe freigeben, und dann drohen Durchfall und Verstopfung, was in Kombination miteinander wieder ein wahrer Zustand ist. Man sollte auf seinen Körper hören, diese Diät nicht auf Teufel komm raus durchziehen, wenn man nicht der Typ dafür ist. Der Körper entwässert sich bei der Rohkost Diät nämlich derart, dass nicht jeder diese Radikaldiät durchhält.

Nicht alles, was die Rohkost verspricht, ist basisch. Neulich las ich, dass dies eine reine Basen-Diät sein soll. Das stimmt nicht ganz, denn Zitrusfrüchte beinhalten jede Menge an Säure, was dem Magen nicht gut tut. Kräuter sind allerdings tief basisch und regeln den Säure-Basen Haushalt. Und trotzdem sollte man diese Diät niemals länger als eine Woche durchziehen, denn der Körper verlangt zunehmend nach anderen Nährstoffen. Muskeln können sich abbauen, sodass man zittrig und schwindlig auf den Beinen steht.

Erfahrungen mit der Obst und Gemüse Diät

Meine Erfahrungen haben gezeigt, dass diese Diätform relativ gute Ergebnisse liefert, da ich jedoch kein harter Veganer bin, halte ich sie nicht lange durch. Spätestens am dritten Tag hoffe ich, dass ich zwei Kilo abgenommen habe, damit ich wieder zu anderen Lebensmitteln greifen kann. Gut, die Banane macht mich meistens satt, aber ich kann mich ja nicht einseitig von Bananen ernähren.

Zum Frühstück mache ich mir zwei Scheiben Knäckebrot mit einem Gemüseaufstrich, einem Avocado-Aufstrich, Radieschen, Karotten, Gurken, Tomaten und einigen Gewürzen wie Petersilie und Schnittlauch. Die Avocado ist cremig genug, um das Gemüse zu binden, sonst fällt es mir vom Brot.

Zu Mittag esse ich einen Obstsalat, in welchem immer meine obligatorische Banane steckt, Pfirsiche, Äpfel, Ananas, Orangen, manchmal eine Birne, Trauben und Pflaumen. Danach lecke ich oftmals meine Wunden, denn ich bekomme regelmässig Bauchweh davon. Ich denke, mein Körper ist nicht für so viel Fruchtzucker auf einem Haufen gemacht worden. Wenn ich allerdings den Obstsalat mit einem milden Joghurt Dressing vermische, bleiben die Bauchschmerzen aus.

Am Abend brauche ich mein Knäckebrot wieder, denn sonst ist mein Heisshunger derart quälend, dass ich mich nachts vor den Kühlschrank stelle und mich mit Wurst und Käse unterhalte. Ich habe es auch schon drei Tage lang ohne Knäckebrot ausgehalten, aber davon rate ich ab, denn nur mit Obst und Gemüse alleine wird man nicht satt. Im Körper entsteht ein Defizit, ein Hungergefühl. Wenn man dann wieder normal isst, hortet der Körper die Nährstoffe, denn er erinnert sich andauernd an die Hungersnot.

Übrigens ist Spinat hervorragend geeignet, um Paprika darin zu vermischen, das schmeckt mir ausgezeichnet, denn man benötigt ja zwischendurch etwas Warmes. Während dieser Diät trinke ich ohnehin viel Tee, damit mein Magen ein gewisses Ausmass an Nestwärme spürt, wenn ich ihn ja sonst so schinde. Aber an Vitaminen fehlt es ihm bei dieser Diätvariante nie.

Ich rate Ihnen, die Radikaldiät nur kurze Zeit zu machen, niemals auf das Knäckebrot zu verzichten und danach alle Süssigkeiten und Schlemmereien durch Obst und Gemüse zu ersetzen. Übrigens ist die Gurke ein wahrer Fettburner. Ich esse sie meistens abends vor dem Sport. Und die Tomate ist ohnehin ein idealer Fettreduzierer, denn sie enthält viel Flüssigkeit.

Abnehmen mit Obst und Gemüse

Wie nimmt man mit Obst und Gemüse ab? Sättigend wirken Marillen, Pfirsiche, Kiwi und Nektarinen, denn der Süssstoff in den Früchten macht ziemlich satt. Auch Kirschen und Erdbeeren sind lecker. Neben dem Obst brauchen wir für unsere Diät noch Gemüse. Wenn Sie das Gemüse nicht durch den Hals bekommen, da der Kohl und die Karotten bereits auf der Zunge rebellieren, rösten Sie es mit etwas Paniermehl an, dann schmeckt es besser. Gefrorenes Gemüse ist genau so gut. Geben Sie ein wenig Salz dazu, und der gute Geschmack stellt sich sofort ein.

Von Obst und Gemüse alleine wird der Mensch nicht satt, deshalb brauchen wir für die Diät eine warme Mahlzeit am Tag. Diese sollte nicht so fetthaltig sein, denn sonst nehmen wir zu anstatt ab. Die warme Mahlzeit sollten sie Mittags zu sich nehmen. Trinken Sie viel, Tee oder Wasser, denn Flüssigkeit dient als Transportmittel im Körper, damit der Darm gereinigt und der Stoffwechsel angeregt wird.

Reis und Kartoffeln machen dick, das musste ich auch feststellen. Reis und Kartoffeln könnten die ganze Dritte Welt ernähren, deshalb sind sie nicht unbedingt haufenweise für eine Diät geeignet. Die Gemüsesuppe hingegen ist sehr gut zum Abnehmen geeignet, besonders im Winter, wo der Mensch eine warme Mahlzeit braucht.

Bitterstoffe im Gemüse machen uns schlank

Mit Gemüse nehmen wir besonders schnell ab. Neue Studien zeigen, dass man mit Gemüse, welches viele Bitterstoffe enthält, richtig gut abnehmen kann. Salat, Kohlgemüse, Brennnessel und Spinat sind wahre Schlankmacher. Sie machen satt und reduzieren gleichzeitig das Gewicht, weil sie Fett verbrennen. Die Bitterstoffe sorgen nämlich für eine gute Verdauung und einen ordentlichen Stoffwechsel im Körper.

 


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Elisabeth Putz

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