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Obstdiät oder Gemüsediät - Was ist besser?

Weintrauben machen schlankMit Obst und Gemüse nimmt man ab, wenn man es gezielt in seinen Ernährungsplan einbaut. Verträglich muss diese Diät sein, und sie darf den Magen nicht reizen, sonst bekommt man ständig Heisshunger. Um nicht zu viel Fruchtzucker verdauen zu müssen, sollte man die Gemüsediät bevorzugen. Nach ein bis zwei Wochen sollte man aber wieder vermehrt auf Normalkost umsteigen, wobei man hierfür eine dauerhaft magere Kost wählen kann, um dem Jojo-Effekt zu entkommen.

Rohes Grünzeug ist nicht für jeden Menschen geeignet, denn viele Mägen neigen dazu, die Fruchtsäure nicht zu vertragen. Auch neigen viele Leute dazu, Rohkost schwer zu verdauen und bekommen Magen- und Darmprobleme. Für die wenigen, die übrigbleiben, ist eine Diät mit Rohkost aber tatsächlich geeignet, um rasch abzunehmen, denn der Darm leistet dabei Schwerstarbeit.

Obst und Gemüse sind zwar nicht ideal, um vorwiegend ohne zusätzliche Nahrung verspeist zu werden, und so manch ein Arzt wird die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, aber kurzfristig hilft diese Diätform, eine Bikinizone zu schaffen, die tauglich für die nächste Badesaison ist.

Nüsse kann man in seinen Diätplan integrieren, denn sie enthalten die essentiellen Omega 3 und Omega 6 Fettsäuren in einem ausgewogenen Verhältnis. Ganz ohne restlicher Nahrung funktioniert aber weder eine Obstdiät noch eine Gemüsediät, denn der Körper benötigt ein gewisses Ausmass an Energie, welches er sich aus Fett, Eiweiss und Kohlenhydraten holt. Man kann sein Grünzeug mit etwas Frischkäse auf eine Scheibe Vollkornbrot legen, das macht satt. Der Körper benötigt nämlich auch Eiweiss und Proteine.

Eine Diät, die vorwiegend oder ganz krass alleine auf Obst basiert, ist ungesund, denn der Körper entwickelt sich dabei in eine ganz falsche Richtung. Kurzfristig kann sie jedoch gute Erfolge erzielen, wenn man es nicht übertreibt. Allerdings existieren viele Diäten, die bessere Erfolge erzielen, denn der hohe Fruchtzuckeranteil in den Früchten kann sich im Fettgewebe einlagern, wenn die Energie nicht verbraucht wird. Wer vorwiegend im Büro sitzt und sich wenig bewegt, wird mit zu viel Obst eher zunehmen, weil er nicht so viel Energie verbraucht. Besonders die Bananen machen dick, wenn man zu viele verspeist.

Durch den Verzehr von Obst schüttet der Körper Insulin aus, welches in der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Das Insulin, welches in grossen Mengen ausgeschüttet wird, damit der Glucosespiegel niedrig gehalten wird, kann im Körper bewirken, dass der Kalium-Haushalt durcheinander gerät. Wenn wir zu viel Kalium verlieren, bekommen wir Herzrasen, Atemnot, Übelkeit und Schwindel. Und wer sich nur von Obst ernährt, bekommt irgendwann Durchfall, womit er wieder viel Kalium ausscheidet.

Im Obst ist nicht nur die Fructose, die für uns Menschen die gefährlichste Zuckerart darstellt, enthalten, sondern auch die Fruchtsäure. Zitrusfrüchte beinhalten viel Fruchtsäure. Diese greift im ungünstigsten Fall die Magenschleimhaut an, und der Magen verdaut sich dann selber. Sie kann auch die Darmschleimhaut angreifen, und man leidet unter Blähungen, Magen- Darmproblemen, einem Reizmagen, einem Reizdarm, bis man schliesslich eine Magen- Darmspiegelung über sich ergehen lassen muss. Am Ende darf man sich dann von Schonkost ernähren, bis Magen und Darm wieder gesund sind.

Bei einer Obstdiät ist es wichtig, dass man nicht gleich morgens Marmelade zu sich nimmt und dann zusätzlich verschiedene Obstsorten verspeist, sondern das Obst nur begleitend zu einer gesunden Ernährung zu sich nimmt. Eine Obst-Mahlzeit ist genug am Tag, denn sie deckt bereits den gesamten Tagesbedarf an Fruchtzucker, den der Körper benötigt. Obst soll eher als Ersatz für zu viel Schokolade dienen, damit man nicht ständig in die Pralinenschachtel greift.

Mit einer speziellen Weintrauben-Diät kann man durchaus abspecken, wenn man nur geringfügig übergewichtig ist. Weintrauben enthalten zwar viel Fruchtzucker, aber sie enthalten auch Enzyme, die beim Entschlacken helfen. Wer mit Weintrauben abnehmen will, der ißt nach jeder Mahlzeit eine Hand voll Trauben, aber höchstens 300g am Tag. Man sollte in der Diätzeit höchstens 20% Fett und 20% Kohlenhydrate zu sich nehmen, eher viel Gemüse und Nüsse essen, sonst nimmt man kaum ab. Nach einer Woche kann man mit der Weintraubendiät 1 bis 2 kg abspecken.

Mit Gemüse alleine kann man auch nicht unbedingt abspecken, denn der Körper braucht zusätzliche Nahrung. Kohlgemüse verursacht zudem noch Blähungen, wenn man einen empfindlichen Magen hat. Aber diese Diätform ist wenigstens gesünder als nur die pure Obstdiät.

Gemüse sollte man auf vier Portionen am Tag eingrenzen, denn damit kann der Körper gut haushalten. Wichtig dabei ist, dass alle Farben im Gemüse enthalten sind. Ideal sind Paprika in allen Farben. Wichtig bei der Gemüsediät ist, dass man sie mit magerem Fleisch und Fisch kombiniert, oder als gebundene Gemüsesuppe einnimmt.

Viele Gemüsesorten kann man roh essen. Man erspart sich damit Zeit und den Herd, aber einige Sorten sind roh giftig. Kartoffel, Bohnen, manche Sorten von Kohlgemüse, Oberschinen, das alles muss gekocht werden. Übrigens sättigen uns die Kartoffel so, dass wir kaum bis kein Hungergefühl haben müssen. Und damit die Ballaststoffe im Körper aufquillen, benötigen wir Flüssigkeit, ca 2 bis 3 Liter pures Wasser oder ungesüssten Kräutertee am Tag. Wer zu wenig trinkt, muss mit Verstopfung und Durchfall gleichzeitig rechnen, da Rohkost schwer verdaulich ist. Allerdings ist Gemüse basisch, und besonders die Kräuter zählen zu den intensivsten Basen, welche den Säure-Basen Haushalt ideal regeln.

Zum Frühstück könnte man einen Gemüseaufstrich auf zwei Scheiben Knäckebrot verteilen, beispielsweise mit einem Avocado-Aufstrich, Radieschen, Karotten, Gurken, Tomaten und einigen Gewürzen wie Petersilie und Schnittlauch. Die Avocado ist cremig genug, um das Gemüse zu binden, damit es nicht vom Brot fällt. Zu Mittag könnte es einen Obstsalat geben. Banane, Pfirsiche, Äpfel, Ananas, Orangen, manchmal eine Birne, Trauben und Pflaumen. Achtung, so ein Salat erhöht den Blutzuckerspiegel enorm. Und am Abend tut eine gebundene Gemüsesuppe gut, die man mit Kartoffel aufpeppt. Übrigens ist Spinat hervorragend geeignet, um Paprika darin zu vermischen, das schmeckt mit Kartoffeln zusammen ausgezeichnet. Gurken und Tomaten sind auch gute Fettburner, da sie viel Flüssigkeit enthalten.

Wer nicht satt wird, schwitzt seine Gemüsepfanne in etwas Paniermehl an und dünstet es kurz. Auch mit Reis kann man das Gemüse vermischen, obwohl Reis dick macht und man damit die gesamte Dritte Welt ernähren könnte, aber Naturreis ist zum Abnehmen geeignet.


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Elisabeth Putz

Wellness