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Power-Napping - der gesunde Mittagsschlaf

SchlafenDas Power-Napping ist ein effektives Instrument, um nach einem intensiven Vormittag neue Energie zu tanken. Der Mittagsschlaf sollte aber nicht länger als 20 bis 30 Minuten dauern, sonst fällt man in die Tiefschlafphase und ist nachher müder als vorher. Ich schlafe trotzdem eine ganze Stunde am Nachmittag, da ich mein Schlafdefizit der jeweils vorangegangenen Nacht ausgleiche. Nachts bin ich oft aktiv, bin wie eine Eule, ein absoluter Nachtmensch, und am Nachmittag überkommt mich pünktlich um 14:00 Uhr das Schlafbedürfnis.

Wer ein Power-Napping benötigt, dieses jedoch ständig unterdrückt, laugt sich und seinen Körper langfristig aus. In erhöhten Stresssituationen benötigen wir ohnehin einen Ausgleich, um neue Energie zu tanken. Unser innerer Biorhythmus, die natürliche innere Uhr, ist so eingestellt, dass zu Mittag der Blutzuckerspiegel absinkt und am Nachmittag der niedrigste Blutzuckerspiegel zu verzeichnen ist. Hier herrscht dann Energielosigkeit, sodass man sich nur noch bis zum Abend durchschleppt. Der gesunde Mittagsschlaf verhindert, dass die Energiereserven vollends verbraucht werden, weil sich unser Körper im Schlaf am besten regeneriert.

Ein gesundes Mittagessen, Salat, Suppe, etwas Stärkendes, das hilft uns vor dem Power-Napping, den Blutzuckerspiegel wieder zu heben. Danach sollten wir ruhen, auch wenn einige Leute anstatt des Mittagsschlafs ins Fitnessstudio gehen und Sport treiben. Beides ist zu empfehlen, es kommt auf die individuellen Gewohnheiten des Einzelnen an. Ungesund ist nur, wenn man aufs Mittagessen, auf den Sport und aufs Power-Napping verzichtet, von morgens bis abends durcharbeitet und dann ein üppiges Abendessen zu sich nimmt.

Warum ist das Power-Napping so gesund?

Der kleine Mittagsschlaf in der Mittagspause erhöht das Denkvermögen und die Konzentrationsfähigkeit am Nachmittag. Der kurze Schlaf macht uns klug. Wer zu Mittag ein kleines Nickerchen hält, ist Nachmittags topfit und erinnert sich an kurz zuvor Geschehenes viel besser. Wer also am Vormittag lernt, behält nach dem Mittagsschlaf das Gelernte besser im Gedächtnis.

Auch die Power steigt nach dem Mittagsschlaf stark an, deshalb wird das feine Schläfchen auch Power-Napping genannt. Einige Büros stellen bereits sogenannte Schlafstellen zur Verfügung, welche bitte nicht zu anderen Zwecken genutzt werden sollten. Wichtig ist, dass man auf einer gesunden Unterlage liegt. Die zu weiche Ledercouch, das elegante Designersofa, zwei simple Bürosessel zusammengestellt, dies sind nicht die gesündesten Schlafstellen. Allerdings bin ich auch schon im Büro einfach so am Schreibtisch eingeschlafen, habe mir ein Kissen auf die Tischplatte gelegt und wachte auch voller Energie auf, als das Telefon klingelte.

Der Mittagsschlaf gegen Bluthochdruck

Ein Power-Napping kann gegen zu hohen Blutdruck helfen. Er sorgt dafür, dass wir aus dem Mittagstief erholt herauskommen, er verlangsamt den Puls und reguliert den Blutdruck. Im Schlaf regeneriert sich ja der gesamte Körper. Beginnende, schleichende chronische Erkrankungen können vermieden oder gelindert werden.

Studien haben gezeigt, dass man mit einem regelmässigen Mittagsschlaf sogar seine Medikamente gegen zu hohen Blutdruck reduzieren kann, wenn auch andere Faktoren wie ausreichend Bewegung, frische Luft und ausgewogene Ernährung zusätzlich den Tag begleiten. Wenn ich mich künstlich aufrege, werde ich zum Choleriker und mein Blutdruck steigt. Wenn ich mich jedoch zu Mittag für mein Power-Napping fertig mache, entschleunigt sich mein Körper wieder, sodass ich nachher viel entspannter bin, selbst wenn mich etwas aufregt und zum Choleriker macht.

Wie lange darf das Nickerchen sein?

Das Power-Napping kann so kurz ausfallen, dass manche Menschen nach 10 bis 15 Minuten wieder fit sind. An Kindern können wir sehen, wie unser Schlafbedürfnis aussieht. Wenn Mütter mit ihren Kindern das gemeinsame Mittagsschläfchen halten, sind sowohl Mutter als auch das Kind fit bis in den Abend hinein. Natürlich benötigen Kinder eine längere Mittagspause, aber der erwachsene Büroalltag erlaubt es oft nicht, dass man ausgiebig ruht. Trotzdem sagen einige Leute, sie benötigen mehr als eine Stunde Schlaf zu Mittag.

Wenigstens die Mittagspause, wenn schon kein Power-Napping

Wissenschaftler haben entdeckt, dass wir gentechnisch so zusammengesetzt sind, dass wir Pausen zwischen unseren Arbeitszeiten benötigen. So braucht man seine verdiente Mittagspause im harten Büroalltag, da sonst die Sitzoberfläche des Schreibstuhls wahrlich an der Konzentrationsfähigkeit des Büroangestellten nagt.

Viele Leute machen jedoch keine Mittagspause mehr, da die Auszeit nicht im Dienstvertrag als Arbeitszeit inkludiert ist. Das lässt uns an die gesundheitlichen Grenzen stossen, denn wer über einen längeren Zeitraum die Mittagspause absetzt, könnte krank werden, ein Burnout bekommen. Der Körper benötigt die kleine Auszeit, um neue Ressourcen für den Nachmittag aufzubauen. Bitte, an mir dürfen Sie sich kein gutes Beispiel nehmen, denn ich schlafe einen ausführlichen Schlafmarathon von mindestens einer Stunde, wenn ich Zeit habe. Schöner bin ich noch nicht geworden, aber dafür abends wacher.

Der Mittagsschlaf gegen Krankheiten

Der Mittagsschlaf kann das Risiko für Krankheiten wie Infektionen, Depressionen, Herzerkrankungen und Kreislauferkrankungen minimieren. Wir besitzen eine innere Uhr, in welcher das tägliche Power-Napping von Natur aus angelegt ist. Ältere Menschen benötigen aufgrund ihres Biorhythmus ohnehin vermehrt ein Nickerchen zu Mittag, da sich der Körper entspannt, Anspannungen und Stress abgebaut werden und sich der Blutdruck normalisiert. Die Japaner sind klug. Sie schlafen mit überkreuzten Armen am Tisch und sind glücklich, wenn sie sich diese kleine Auszeit gönnen.

Das Power-Napping im Büro

Es gibt mittlerweile Arbeitgeber, die errichten ihren Angestellten eine Schlafoase mit Couch und Entspannungsmöglichkeiten, denn das fördert das gute Arbeitsklima am Nachmittag. Im eigenen Büro kann man sich auch fürs Power-Napping rüsten, mit einem Kissen, einem Sofa, oder mit seiner Lieblingsdecke, mit der man vertrauensvoll schnell einschläft. Einige Leute legen die Füsse auf den Tisch, lehnen sich zurück und benötigen nur einen ergonomischen Sessel. Andere brauchen eine Matratze, um einnicken zu können. Ich kenne jemanden, der schläft am Aktenstapel, was mir persönlich zu hart wäre, aber der Büroalltag ist so monoton, dass man nicht viel braucht, um einzuschlafen.

Alternativen für den Mittagsschlaf

Nicht jeder kann ein Mittagsschläfchen halten. Deshalb gibt es Alternativen für Leute, die in Eile sind und keine Zeit zum Schlafen haben. Wasser anstatt Kaffee zu trinken hilft, denn ein Kaffee kann zwar aufpushen, aber er macht uns gleich wieder müde. Frischluft hilft auch gegen eventuelle Müdigkeit, denn das Hirn benötigt Sauerstoff. Bewegung hilft gegen die Mittagsmüdigkeit, und so kann man sich mit einem kurzen Spaziergang um den Häuserblock herum fit halten. Ich habe angefangen, in meiner Mittagspause ein wenig Sport zu treiben, damit mein Power-Napping nicht zu lange dauert.

 


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Elisabeth Putz

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